Hot Wheels Ford

Hot Wheels '10 Ford Shelby GT500. W4254

Der Ford Shelby ist eine ganz schöne Rakete, die man im Straßenverkehr hierzulande eigentlich so gut wie nie antrifft. Schon gar nicht in der Lackierung, die Hot Wheels hier vorschlägt und die doch durch irgend so etwas wie Komplementärkontraste gekennzeichnet zu sein scheint - und die nicht zuletzt durch beeindruckendes Flimmern zu überzeugen weiß. Die GT500-Variante hat im Übrigen auch eine im Großen und Ganzen recht beeindruckendeHot Wheels '10 Ford Shelby GT500. W4254 Motorisierung vorzuweisen. Hier gibt es Motoren, die das gleiche Volumen aufweisen, wie ein standardmäßiger Haushaltswasserboiler, etwa von AEG, nämlich 5,4 Liter. Wie viele Pferdestärken verstecken sich wohl in solch einem Hubraum? Hot Wheels '10 Ford Shelby GT500. W4254Man darf schätzen, aber es sind so rund 540 PS, die den nicht allzu leichten Wagen in unter 5 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer beschleunigen bei einer Endgeschwindigkeit von 290 km/h. Ja, und der Spritverbrauch? Vermutlich in ähnlicher Weise beeindruckend. Da ist ja auch das Hauptargument dafür, dass man sich so ein gerät gar nicht anschafft. Na ja, vielleicht ist das auch das zweite Hauptargument. Als armer Schlucker kann man ja immer gut reden und behaupten, man kaufe sich solche Boliden aus ethischen Gründen nicht, oder weil man dort bei einer Urlaubsfahrt mit drei Kindern nicht genügend Passagiere und Gepäck unterbringen kann. In Wirklichkeit ist natürlich der Einkaufspreis das Hauptargument, denn irgendwo in der Gegend von 70.000 EUR, so viel Kleingeld muss man ja erst einmal übrig haben. Deshalb ist es ja schön, wenn einem Firmen wie Hot Wheels die Möglichkeit geben, an solchen motorisierten Träumen zu partizipieren, ohne dass man irgendwelche horrenden Anschaffungssummen tätigen muss oder Folgekosten hat, die einem das Blut in den Andern gefrieren lassen. Wo sollte man auch hin mit solch einem Auto? Auf den Nürburgring? Oder zum Bäcker? Macht man sich nicht lächerlich, wenn man so etwas fährt? Wobei natürlich die Frage gestattet sein muss, ja geradezu nahe liegt, ob man sich nicht noch lächerlicher macht, wenn man als Erwachsener Freude an solch einem Automodell hat. Aber diese sich aufdrängende Frage stellen wir hier erst gar nicht. Aus guten Gründen. Die glänzenden Felgen sind doch zu schön.

Hot Wheels '17 Ford GT. FJY04

Hot Wheels '17 Ford GT. FJY04Der Ford GT gehört zu den ganz großen Rennwagen, die von der amerikanischen Firma Ford so jemals auf dem Markt gebracht worden sind. Das Modell aus dem Jahr 2017, das seit 2016 in dieser oder einer ähnlichen Form gebaut wird und das mit Fug und Recht zu den großen Supersportwagen gezählt werden kann - zumindest, wenn man der Firma Ford selber glauben kann, leistet mit seinem Ottomotor von sagenhaften 3,5 Litern Hubraum stolze 483 kW. Wie viel das in der alten Einheit "Pferdestärken" ausgedrückt bedeute, das muss man sich ja anhand der einschlägigen Rechnungen selber einmal klar machen.Kleiner Hinweis: es wären in metrischen Pferdestärken kaum weniger als 656, also ein geradezu gewaltiger Wert. Zwar kommt der Ford GT hier in einem eher milde wirkenden hellen Blau, aber die Rennzierstreifen deuten schon an, dass es sich hier um einen wirklichen Vollblutsportler handelt. Auch die geduckte, flache und breite Form lässt hier keinen Zweifel. Die Höchstgeschwindigkeit dieses Boliden beträgt stolze 347 Stundenkilometer, eine Geschwindigkeit, bei der man besser daran tut, seinen Kopf nicht mehr zu sehr aus dem Fenster zu halten. Die Beschleunigung dieses Autos, das mit einem Antrieb an der Hinterachse versehen ist, lässt sich ebenfalls kaum unterschätzen. Lediglich 2,8 Sekunden braucht dieses Fahrzeug für die Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer. Nicht weniger als sieben Gänge hat das Doppelkupplungsgetriebe. Aber ist das Fahrzeug auch als Familienauto einsetzbar? Während der Tankinhalt nicht weniger als 57 Liter beträgt, ist über das Kofferraumvolumen kaum etwas Stichhaltiges herauszubekommen. Ford selber gibt hier tatsächlich aber einen Wert an: das Kofferraumvolumen des Ford GT soll angeblich 11 Liter betragen. Das ist natürlich eine Zahl, bei der so mancher mit den Ohren schlackern wird. Die Frage ist ja nicht nur, was in eine solchen Kofferraum überhaupt hinein soll, sondern auch, wo man solch einen Kofferraum an diesem Rennwagen überhaupt untergebracht hat. Manche Zeitschriften munkeln, dass es sich hier um einen kombinierten Wert aus dem Stauraum hinter den Vordersitzen und dem Handschuhfach handelt. Wir kommentieren das hier nicht, wundern uns aber schon. Auf der anderen Seite fragt sich ja, ob man beim Fahren mit solch einem Auto überhaupt an Gepäck denken möchte.

Hot Wheels '67 Ford Mustang Coupé. FRN24.

Bei diesem Ford Mustang Coupé aus dem Jahre 1967 fällt die Einordnung in eine Reihe bei Hot Wheels etwas schwerer. Zwar hat die Blisterverpackung eine fortlaufende Nummerierung, nämlich 1/8, aber es ist nicht klar, ob es sich hierbei um die Reihe ZAMAC handeln soll, wobei das aber das am deutlichsten ausgewiesene Kennzeichen auf dem Pappdeckel ist. Hot Wheels 50 steht auch da, und es sind ja sogar Flammen auf dem Wagen, wobei nicht klar ist, ob er einer Reihe "FLAMES" zugeordnet wird. Aber wie dem auch sei, das ist ein ganz vorzügliches Design, in dem der Charakter des 50jährigen Bestehens würdig begangen wird. In der Ansicht der Seitenlinie fallen direkt mehrere Dinge auf. Zum einen ist es natürlich wunderhübsch zu sehen, dass hier ein richtiggehendes Muscle Car alter Prägung in einem ausgesprochen würdigen Dekor daherkommt, nämlich mit züngelnden Flammen, die im Prinzip wie ein einzelner Flammenstrahl am Ende des vorderen Kotflügels ansetzen und fast die ganze Fahrzeugflanke entlangfährt. Das ist wirklich hübsch anzusehen. Das Farbschema mit roter Farbe, gelber Farbe und einem Orangeton, der durch rote Punkte auf gelbem Grund erzeugt wird, ist ausgesprochen klassisch in der Anmutung.  Sehr schön ist auch die durchgezogene rote Linie auf der Höhe der Türschweller anzusehen. Die ist als optisches Element sogar ziemlich wichtig, denn wenn man sie sich einen Augenblick lang in der eigenen Vorstellung wegdenkt, merkt man, wie der Gesamteindruck des ganzen Fahrzeuges sich stark verändert. Ach, hatten wir eigentlich schon erwähn, dass die silberne Lackierung uns sehr überzeugt? Das sieht nämlich nicht aus wie ein gewöhnliches Feld-, Wald- und Wiesensilbermetallic, sondern eher wie ein roh besprühter Stahl, auf den noch Metallisé-Effekte aufgebracht wurden. Das wird durch den schönen roten Felgenrand noch unterstrichen, der die beiden Räder einrahmt. Der Glanzeffekt, der hiervon ausgeht, macht die optik noch einmal richtig "rund", aber das ist bei Felgen ja eh nicht besonders verwunderlich.

Hot Wheels '67 Mustang. FJX91+

Ob jetzt ein Mustang ein rotes Pferd ist, kann ich aus dem Kopf nicht richtig beantworten, aber es ist auch nur indirekt von Belang, weil es sich ja bei dem hier von der Firma Hot Wheels herausgegebenen Mustang ja um einen "Ford Mustang" und nicht um ein "Pferd Mustang" handelt, wenn dieser Kalauer erlaubt ist. Was ausgesprochen sportlich an diesem Modellfahrzeug wirkt, ist aber nicht alleine die knallrote Farbe, auch wenn diese zum Gesamteindruck eine ganze Menge beizutragen scheint. Die Aggressivität, die die Farbe Rot gemeinhin ausstrahlt, kommt ja bei diesem Ford Mustang auch sehr schön zur Geltung. Aber es ist noch etwas Anderes, das diesen Muskelprotz so richtig in Szene setzt. Über das Fahrzeug hinweg verlaufen zwei weiße Streifen, und aus unserer Perspektive ist das ja das schönste und schlichteste Detail, das in der Lage ist, sehr deutlich so etwas wie einen Anflug von Sportlichkeit zu signalisieren. Intern scheint der Wagen ja bei Hot Wheels "Custom Mustang Original 16" zu heißen, ein Name, der voll ausgeschrieben natürlich noch etwas mehr an Pracht und Signifikanz entwickelt als einfach so der Name "Mustang". Jedenfalls sind auf der Motorhaube nicht nur die weißen Streifen, sondern, wenn man genau hinsieht, dann entdeckt man auch noch kleine weitere Details, die eine ins Schwärmen bringen darüber, wie niedlich eine einfache Tampobedruckung wirken kann. Dort sind, wenn man genau hinsieht noch zwei kleine hellblaue Dreiecke, die sich ganz vorzüglich neben den Streifen machen. Ebenso finden sich zwei kleine hellblaue Akzente an den Lufteinlässen, die sich auf der Motorhaube befinden. Aber, so sieht man in der Seitenansicht ziemlich genau, das sind ja beileibe nicht die einzigen blauen Akzente. Fast verspielt nämlich nehmen sich die weiteren blauen Bedruckungen der Felgenränder bei den markanten Rädern des Ford Mustang aus. Ohne diesen zusätzlichen kleinen Farbtupfer würde der Ford Mustang irgendwie ernster wirken - so erlangt er fast noch eine heitere Note dazu. Übrigens gehört der Ford Mustang wohl mit zu den ersten Modellfahrzeugen, die Mattel je für Hot Wheels produziert hat.

Hot Wheels '71 Ford Mustang Funny Car. BFG38

Der Ford Mustang in der hier abgebildeten Version dürfte in Form und Farbe in dieser Kombination recht einzigartig sein. Und dabei liegt die Betonung eher auf einzig als auf 'artig". Er läuft bei Hot Wheels bezeichnungstechnisch auch als "Funny Car", was ja eher "merkwürdiges Auto" als "lustiges Auto" bedeutet.71 Ford Mustang Funny Car. BFG38 Einiges ist hier auch anders als bei anderen Modellen, was auch dafür sorgt, dass der Ford Mustang als "Funny Car" sich in Loopings und auf Sprungschanzen nicht ganz so zivil und rasant verhält wie andere Autos von Hot Wheels71 Ford Mustang Funny Car. BFG38, sondern eher, naja, etwas unerwartet. Das besondere Highlight an diesem Modell ist nämlich, dass sich die Karosserie nach oben hin wegklappen lässt. Sie gibt dann den Blick frei auf einen durchaus imposanten Motorblock samt Abgasanlage, so dass man alles, was vermutlich in Wirklichkeit von Chrom nur so glänzen soll, auch tatsächlich bewundern kann. Aus mehr oder weniger technischen Gründen, so glaube ich, hat man aber direkt die ganze Inneneinrichtung mitverchromt, auch den Fahrersitz, jedenfalls hier im Modell. Das ist vermutlich tatsächlich ein ganzes Stückchen anders, als es in der Wirklichkeit zu erwarten wäre. So ein verchromter Fahrersitz wäre ja zugegebenermaßen auch ganz schön ungemütlich.71 Ford Mustang Funny Car. BFG38 Das Modell ist jedenfalls ein ganz schöner Muskelprotz. Über die Pferdestärken, die einen solchen Wagen antreiben, kann man aber wohl nur spekulieren, ebenso wie über den Hubraum, den der Motor mit den acht Abgasrohren mitbringt, wobei vermutlich für jeden Zylinder des Motorblockes hier ein eigenes Abgasrohr zur Verfügung gestellt zu werden scheint. Alleine das ist ja schon bemerkenswert. Sehr bemerkenswert und sogar deutlich über die Grenze zum Auffälligen hinwegschwebend kommt ja auch die Lackierung daher.71 Ford Mustang Funny Car. BFG38 Das ist ein leuchtendes Grün, mit dem man sicherlich im Stadtverkehr sofort alle Augen auf sich gerichtet sähe, wenn man denn für diese Art Auto überhaupt eine Straßenzulassung mit einiger Leichtigkeit erwirken könnte. Aber da wird es vorhersehbar schwierig, wenn man in Verhandlungen mit den Straßenverkehrsbehörden eintreten wollte, denn der Wagen hat ja noch nicht einmal Frontscheinwerfer.

Hot Wheels '71 Mustang Funny Car. FYC43

Dieser wirklich sehr unterhaltsame Mustang Funny Car, den uns die Firma Hot HWeels hier vorstellt, ist, wenn man einmal das Äußere auf sich wirken lässt, sehr folgerichtig in der Reihe "HW FLAMES" eingeordnet, wo er die Seriennummer 8/10 trägt. Der Mustang Funy Car hat in der fortlaufenden Nummerierung des Jahres die Zahl 57/250 bekommen. Und insgesamt muss man auch sagen, dass die Bezeichnung Funny Car sehr glaubwürdig gewählt ist, denn auch in dem Wortsinne von "funny" als "merkwürdig" wird dem ansprechenden Äußeren des Fahrzeuges Rechnung getragen. Das fängt bereits bei der Lackierung an, also bei der Grundfarbe des Fahrzeuges, die man in dieser Form nicht so häufig bei Automobilen antrifft, nämlich einem dunklen Violett mit Metallisé-Effekt. Wer würde sich da schon hineinsetzen? Na, wir würden das schon tun, zumal ein Ford Mustang ja doch zu den leistungsstärkeren Fahrzeugen gehört. Aber mit dem "funny" ist nach der violetten Lackierung ja noch lange nicht Schluss. Wenn man sich die Fahrzeugfront einmal näher ansieht, dann stellt man umgehend fest, dass dort, wo normalerweise die Scheinwerfer im Kühlergrill sitzen, eine glänzend verchromte glatte Fläche sitzt, die von keinerlei Einsätzen oder Einlässen unterbrochen wird. Das führt zusätzlich auch noch dazu, dass sogar der Frontspoiler und die vordere Stoßstange vollverchromt sind. Das kontrastiert natürlich wunderschön mit der dunklen Grundfarbe. Aber etwas ganz Besonderes ist auch der Schriftzug auf der Fahrzeugflanke. Dort sitzt nämlich der Schriftzug "Hot Wheels" und diesmal hat man das mit der Hitze in "hot" aber über die Maßen ernst genommen, denn die einzelnen Buchstaben gehen in züngelnde Flammen über, die sich von weiß über orange nach rot erstrecken. Damit ist aber letztendlich wein vollkommener Eindruck eines lustigen Fahrzeugs entstanden. zusätzlich sitzt der Motorblock auch noch im Innenraum des Fahrzeuges und wird über eine Aussparung in der transparent orangefarbigen Windschutzscheibe belüftet. Wie sich so ein Fahrzeug dann im Fahrbetrieb erst anhören muss, da macht man sich wohl keine Vorstellung.

Hot Wheels '72 Ford Ranchero. FYC58

Hier kommt auch wieder ein Pickup der Extraklasse um die Ecke gefahren. In der angemessen benannten Reihe "HW HOT TRUCKS" trägt dieses Exemplar die Nummer 8/10. Im Jahre fortlaufend nummeriert ist das Auto mit 29/250. Und es ist ein sehr interessant gestaltetes Fahrzeug. Also dieser Ford Ranchero ist mal ein elegantes und sehr viel tiefer gelegtes Fahrzeug, das trotz der Bauart als Lieferwagen doch durch einen elegante Linie besticht. Man sieht in der Ansicht von hinten ja in beeindruckender weise, wie bei dem Ford Ranchero die Räder quasi in den Radkästen verschwinden, weil das Fahrwerk auf ein richtiges Lowrider-Prinzip ausgelegt worden ist. Die Lackierung des tiefschwarzen Fahrzeuges ist im wesentlichen derartig makellos ausgeführt, dass man bei der glänzenden Farboberfläche ja beinahe versucht ist an Klavierlack zu denken. Natürlich kommt dieser zwar aller Wahrscheinlichkeit nach hier überhaupt nicht zum Einsatz, aber wunderbar glänzend ist der Lack ja dennoch. Bei der Farbauswahl der Bedruckung hat man natürlich eine geradezu glänzende Wahl getroffen. Rote Farbflächen an den Fahrzeugseiten werden von einem goldenen Streifen umrahmt. Das wirkt nicht nur flott, sondern auch edel. Im Heckbereich ist natürlich das schöne Firmensignet der Firma Hot Wheels in Golddruck angebracht. Die dynamische Gestaltung des Logos bringt ja noch einmal richtig Schwung in die ganze Angelegenheit. Dass im Endeffekt die Motorhaube des Fahrzeuges in ihren Dimensionen und Ausmaßen der Ladefläche in kaum etwas nachsteht, macht den Gesamteindruck dieses ausgesprochen flotten Pickuts nur noch beeindruckender. Ziemlich zentral auf der Motorhaube gibt es eine Lufthutze, also jenen sprichwörtlichen Lufteinlass, mit dem ein konventioneller Vergasermotor ausreichend mit Luftzufuhr versorgt werden sollte, damit ihm vor lauter Kraft nicht gleich die Puste ausgeht. Die Form des Kühlergrills bei diesem Modell von 1972 legt überdies nahe, dass es sich hier um einen Ford Ranchero GT handeln dürfte. Etliche hundert Pferdestärken dürften hier aus mehreren Litern Hubraum gewonnen worden sein, wie man diese sportlichen Fahrzeugversionen ja normalerweise kennt.

Hot Wheels 2005 Ford Mustang. DTY65+

Sehr blau kommt er daher, der Ford Mustang aus dem Jahre 2005, den uns die Firma Hot Wheels in der Reihe "HW RACE TEAM 2017" beschert. Er trägt tatsächlich verdientermaßen die Nummer 1 von 5, also 1/5. So, jetzt blüht ja nicht nur der Enzian so blau, wie er von einem berühmten Barden besungen wird, sondern auch der Ford Mustang, und zwr genauer gesagt blau-metallic. Das ist aber in der Seitenansicht nicht das einzige Detail, das hier auffällt, und es ist auch beileibe nicht das einzige Detail, das ins Gewicht fällt. Und auch das schön geschwungene Logo der Firma Hot Wheels, das hier sauber aufgedruckt ist, kommt so ja auch woanders vor. Die matten, tiefschwarzen Räder deuten es aber schon an: hier wird seriös gefahren. Und wenn man sich die Silhouette des Wagens ansieht, dann stellt man an Front und Heck doch Markantes fest. Und soll es tatsächlich so sein? Ist die Schnauze des Ford Mustang tatsächlich ausklappbar beziehungsweise herunterklappbar? Das wäre ja eine Sensation sondergleichen. Brachial jedenfalls kommt das Heck daher. In der Heckansicht sieht man ja auch ganz gut, dass es sich hier um ein vom Unterboden aus Plastik über die halbe Karosserie hinweg hochgezogene Modellierung des Heckbereiches handelt. Wie aufgesetzt wirkt es, mit Kanten, Ösen, angedeuteten Auspuffrohren und was dort an Details sonst noch zu finden ist. Keine Spur von Zurückhaltung und Bescheidenheit, im Gegenteil: markantes Angebertum dominiert. Und die Ansicht der Frontpartie, was will sie uns offenbaren? Grimmig blickt das Maul mit heruntergezogenen Mundwinkeln, wenn man einmal die Fahrzeugfront als Gesicht vermenschlicht. Ob man nun tatsächlich den Frontspoiler in eine Rennwagenposition klappen kann, das muss die Zeit zeigen, aber denkbar wäre es auf jeden Fall. Dass jetzt die Scheinwerfer (wie eigentlich üblich) weder silbern bedruckt, noch gar als Kunststoffeinsätze ausgeführt sind, nun ja, damit wird man sich wohl bescheiden müssen. Oder täuscht uns da nur unser mit zunehmendem Alter immer trüber werdendes Auge?

Hot Wheels 2018 Ford Mustang GT. FYD37

Dieser Ford Mustang GT kommt in Windeseile daher, gibt sich aber trotz seines auffälligen Äußeren doch auch ein wenig geheimnisvoll von seiner Erscheinung her. Er ist in der Reihe "SPEED BLUR - 2019" erschienen und trägt dort die Nummer 4/10. Der so genannte Speed Blur ist vermutlich diejenige Verschwommenheit, die im Rausche der Geschwindigkeit entsteht, wenn man etwas an sich vorbeiflitzen sieht, das man nur unscharf wahrnehmen kann. Im Laufe des Jahres 2019 hat der Ford Mustang die Nummer 113/250 erhalten. Der Ford Mustang beeindruckt durch seine alles andere als dezente Lackierung. Die Grundfarbe stellt ein leicht mattes Orange, das mit einem dezenten Metallisé-Effekt versehen ist. Aber das ist ja eigentlich noch nicht das Beeindruckendste daran. Die hier gewählten Farben, die die zierenden Bedruckung auf der Motorhaube und an den Fahrzeugflanken darstellen sollen, wirken dahingehend schon recht kühn. Gut, mit der Farbe Schwarz ist man schon auf der konservativen Seite geblieben, aber dass nun auch noch ein mattes Violett dazu kommt, das ist ja schon im Verbund mit dem matten Orange ein starkes Stück. Was man sich an dem Fahrzeugmodell noch hätte wünschen können, wäre eine weitere Übereinstimmung mit der Abbildung, wie sie uns auf der Blisterverpackung begegnet. Da wäre nämlich zum Beispiel noch etwas Luft nach oben gewesen, was zum Beispiel die Ausweisung der Scheinwerfereinsätze oder des Mustang-Logos zentral im Kühlergrill anbetrifft. Hier hätte man ja mit einem kleinen Tupfer silberner Farbe bereits den Eindruck von Realismus und Detailverliebtheit wesentlich erhöhen können, denn auf der Umverpackung ist auf dem Pappschild sehr gut zu erkennen, wie stark das Fahrzeugmodell dadurch aufgehübscht hätte werden können. Was als liebevolles Detail ja schon überzeugt, ist die Tatsache, dass die beiden zierenden Linien, die über die Motorhaube verlaufen, einmal in lila und einmal in schwarz, in dem Moment, als sie auf dem Fahrzeugdach angekommen sind, auf einmal in geometrische Splitter aufgelöst werden. Bis sie dann bei der Heckklappe angelangt sind, verschwinden sie ja vollständig.

Hot Wheels Ford Transit Connect. BDD17

 Ja, der Ford Transit, das ist schon ein legendäres Auto. Wie viele Meilen wird der von Deutschland aus schon den Balkan entlang zurückgelegt haben? Das geht doch sicherlich auf keinen Schafskäse keine Kuhhaut. Und wie lange der schon im Geschäft sein mag beziehungsweise auf dem Markt? Das lässt sich auch nur schwer ermessen oder durch einen Blick in die Wikipedia feststellen. Hier jedenfalls kommt von HotWheels der Ford Transit Connect. Er wirkt sehr modern und trägt eine hübsche Farbe, eine mittelblaues Metallic oder Metallisé, wenn man so will. Die tamponierte Bedruckung mit dem Hot-Wheels-Logo trägt zum sportlichen Ambiente genau so bei wie die tollen Haifischflossen am Heck (oder was immer die auch darstellen sollen). Es existiert ja in der wirklichen Welt tatsächlich ein Concept Car Ford Transit Hot Wheels, im Deutschen würde man wohl von einer Studie sprechen oder so. Ihr glaubt das nicht? Na, hier ist jedenfalls ein Bild vom "echten" Hot-Wheels-Auto im Maßstab 1:1 oder wie man das jetzt auch immer nennen soll. Ob es nun wirklich jemals kFord Transit Connect. BDD17. 2014 HW Workshop - Garageäuflich zu erwerben sein soll, das steht wohl in den Sternen. Wer auch in der so genannten Wirklichkeit  wohl ein Auto möchte, das aussieht wie eine Modell von Hot Wheels und nicht umgekehrt? Naja, das muss sich einem auch nicht sofort erschließen. Immerhin kann man aber das Hot-Wheels-Modell schon als Modell von Hot Wheels kaufen. Ist ja auch irgendwie logisch. Damit fährt man zwar nicht ganz so weit und so schnell wie mit einem echten Auto, aber man verbraucht auch deutlich weniger Benzin. Nämlich so gut wie gar keines. Das Fahrzeugmodell kann man mit Fug und mit Recht wohl wirklich als gelungen bezeichnen. Wer noch keinen solchen Wagen hat, dem sei der Kauf dringend empfohlen. Wenn man es übrigens ein wenig genauer sehen will, klickt man auf das Vorschaubild. Jedenfalls öffnet sich wie immer eine größere Aufnahme des Modells, wenn man auf das kleine Vorschaubild klickt, den so genannten Thumbnail. Beziehungsweise Daumennagel oder Kontaktabzug, wie man auch sagen könnte, wenngleich diese Bezeichnungen natürlich nicht vollkommen zutreffend sind. Die recht vollständige Bezeichung dieses Automodells dürfte eigentlich so lauten: Hot Wheels Ford Transit Connect. BDD17. 2014 HW Workshop - Garage.

Hot Wheels Ford Transit Connect. DVD12+

Das ist hier aus der so genannten Reihe HW CITY WORKS 2017 (6/10) der Ford Transit Connect, der, glauben wir, mit dem alten Ford Transit der 60er und 70er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts nur noch den Namen gemein hat, technisch aber viel weiter entwickelt sein dürfte, denn die Zeit ist wohl kaum stehen geblieben. Bei diesem Ford hat sich die Firma Hot Wheels aber mal so richtig ins Zeug gelegt. Sonst sind Lieferwagen ja vielleicht nicht ganz so unsere Sache, aber hier kann man einfach nicht vorbei sehen. Der hier ist ja nicht etwa nur ein einfacher Lieferwagen. Die Seitenansicht verrät ja sofort, was hier geliefert werden soll. Das ist ja nicht nur ein Flammendesign, das sich gewaschen hat (obwohl, oder gerade weil nämlich hinter den Türscharnieren eine kleine Flamme in einem kreisrunden Emblem angebracht ist), nein, man erkennt die Aufschrift "Pizza Express" sehr deutlich. Es scheint diesen Ford Transit auch in einer violetten Ausgabe zu geben, in der man so etwas wie einen 30-Minuten-Service verspricht, aber dieser Pizza-Express hier ist schwarz. So schwarz ist hier alles, dass die Doppelrohre der Auspuffanlage, die vor den Hinterrädern sitzt, in der ganzen Schwärze fast untergehen. Ein sehr witziges kleines Detail sind natürlich die roten Flügelchen auf dem Dach im Heckbereich. Das sieht schon so ein bisschen aus wie Hermes, der Pizzabote oder so ähnlich. Dass die Felgen einen verchromten roten Ring haben, fügt sich gut ins Gesamtbild ein. In der Frontansicht bekommt man von dieser spektakulären Ausführung samt Lackierung nur wenig mit. Allein zwei kleine rote Zierstreifen auf der Motorhaube und vielleicht noch die gelben Scheibeneinsätze sprechen dafür, dass es sich hier um etwas ganz Besonderes handelt. Die Rückenansicht zeigt uns dann aber, dass so etwas ähnliches wie Lamellenrollos den Zugang zum Ladebereich  eröffnen sollen. Vermutlich wird hier die Pizza beladen und entladen, oder sogar so etwas wie ein fahrender beziehungsweise rollender Pizzaverkauf organisiert. Jedenfalls sind die hierzu verwendeten Kunststoffteile offenbar die Fortführung der Flügelchen, die sich auf dem Dach befinden.

Hot Wheels Shelby Cobra 427 S/C. W4254

Hot Wheels Shelby Cobra 427 S/C - Shelby 5-Pack (W4254) Ja, hier in Mel's Diner findet sich in der illustren Gästeschaft auch immer mal wieder eine Shelby Cobra 427 S/C ein. Der Fahrer, Hotte, will ganz offenbar seine Freundin Charlotte schwer beeindrucken, die ein wenig schüchtern mit ihrer Handtasche vor dem Rock am rechten Bildrand herumsteht und sich so gar nicht für die offene Motorhaube des Gefährtes interessiert. Das stört den flott daher kommenden Hotte aber nur wenig, denn er möchte mit Charlotte bei Mel ja gerne den einen oder anderen Burger verdrücken. Übrigen gibt es diese Shelby Cobra in dem vernichtenden metallic gelb auch nicht einzeln von Hot Wheels zu kaufen. Sie ist Bestandteil einer größeren Packung, nämlich des 5er Sets "Shelby" aus dem Jahre 2010, das von der Firma Mattel unter der Seriennumer W4254 vertrieben worden ist. Das ist eigentlich eine ganz schöne Packung, aus der die kleine Shelby Cobra aber offenbar besonders herausragt. Diese ist wirklich sehr knuffig geworden, und die großen Räder mit den chromglänzenden Felgen, die einzeln verspeicht zu sein scheinen (das ist natürlich nur ein kleiner Scherz, denn die Speichen sind sicherlich nicht einzeln gezogen), tragen ein Übriges zu dem fantastischen Erscheinungsbild bei. Wir wissen zwar nicht genau, wie sich Hotte echt versprechen kann, dass er die kleine Charlotte mithilfe eines Angeberautos herumkriegen will, aber er scheint sich ja etwas dabei gedacht zu haben. Jedenfalls komm von links schon die dem Diner den Namen gebende Mel ins Bild, um heiße Pommes frites zu servieren. Damit sollte es dann ja auch endgültig klappen bei Hotte und Charlotte. Nicht aber, dass am Ende der Hotte mit der Mel abzieht, weil sie sich im Endeffekt weniger ziert als die Charlotte. Das würde dem ganzen Gehabe mit der Shelby Cobra ja einen schlechten Beigeschmack geben. und ob wir das so wirklich miterleben wollen, ist ja tatsächlich die Frage, denn am Ende werden wir, so uns das Gefühl nicht trügt, ja durchaus die beiden noch öfter vor dem Diner erleben dürfen.