Ninco

Hier präsentieren wir einige von selbst gekaufte Slotcars von der spanischen beziehungsweise katalanischen Firma Ninco aus Barcelona (beziehungsweise präsentieren wir unter anderem hier auch ein paar erst noch geplante Käufe). Leider ist es um die firma Ninco im Bereich des Slotracings so ein bisschen still geworden in den letzten Jahren, weil der Fokus der Produktion irgendwie vom Management verschoben wurde. Aber wir hoffen, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen des Slotracings und des Aufbauens der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Ninco hat allerdings auch ein paar tolle Rallye-Autos und Oldtimer im Programm, die sich sehen lassen können. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von Ninco Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht immer alle vollständig wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, also jedenfalls immer dann, so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit Ninco sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Zum Beispiel, indem man die schönen Doppelweichen einbaut und so weiter und so fort. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Aber das muss alles auch mit einer kleinen Fahrerschulung einhergehen, sonst geht noch mehr zu Bruch als man beabsichtigt hatte.

Ninco 50251 ABT Audi TT-R Hasseröder No. 9 (Aiello)

Das hier ist eines der beliebteren Autos von Ninco gewesen. Wir schreiben das hier in der Vergangenheitsform, weil es mit der Firma Ninco auf dem deutschen Markt zwischendurch schon einmal rosiger ausgesehen hat. Vielleicht ist das auch keine ganz richtige Einschätzung, denn die Indikatoren, die uns vorliegen, sind ja sehr anekdotisch - was wird zu welchem Preis von wem in welcher Auswahl im Geschäft angeboten? Und da sah es zu Audi-TT-Zeiten einfach schon einmal besser aus. Er ist aber auch bullig bis zum Äußersten, der Hasseröder Audi TT in schwarz von Ninco. Zum Beispiel hier sieht man ganz schön, dass viele sich wahrscheinlich gar nicht erst getraut haben, mit dem Wagen zu fahren, weil sie Angst hatten, dass sie ihn beschädigen könnten, und dazu sieht er eigentlich zu hübsch aus. Und wer hat die alte Wildsau in schwarz? Natürlich der Viktor... Ja, und der scheint auch nicht gerade ein Auto für jedermann zu sein. Die Fahrleistungen in der wirklichen Welt sind aber durchaus sehenswert und begeistern. Um das Jahr 2000 herum ist der Audi TT-R, der von Abt entwickelt wurde, ja in der DTM gefahren. Um die 400 Ps stark war der Motor, und der Wagen ist bis knapp unter 300 km/h schnell gewesen, aber in der ersten Saison seines Einsatzes kam man noch nicht so hoch hinaus gegen die Konkurrenz im Opel Astra V8 und dem AMG-Mercedes CLK-DTM. Die Seitenlinie erinnert einen etwas an andere Autos aus dem Volkswagen-konzern, etwa den VW Käfer, aber das macht nichts, der VW Käfer ist ja auch ein hervorragendes Rennfahrzeug gewesen. Ein fetter Spoiler ziert hier jedenfalls das Heck, und das ist auch gewiss ganz gut, damit der Wagen in der Kurve auch noch genügend Anpressdruck auf der Hinterachse hat. Viel auszusetzen gibt es ja an dem Modell nicht, wenngleich die Felgen etwas stilisiert wirken. Sie kommen bei Ninco ja einfach an vielen Modellen zum Einsatz und sind daher nicht völlig naturgetreu. Der Popo des Audis ist auch schön knuffig bis rundlich, dabei wirkt das Auto sonst nicht besonders brasilianisch, muss man ja zugeben. Aber so ein formschönes Heck ist eine feine Sache, das vermittelt ja auch den selbstbewussten Eindruck, man wolle hier andeuten, dass die Konkurrenz einen mehr so von hinten sehen wird. Ebenso wirkt der kleine Autofrosch von oben gesehen ganz dynamisch. Auf den schwarzen Schienen der Ninco-Bahn wird er allerdings wohl etwas schwieriger auszumachen sein als seine blauen und gelben Pendants! Na, wir wünschen dennoch viel Spaß auf dem Rundkurs.

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Ninco 50267 ABT Audi TT-R Red Bull No. 9

Mit den Autos im Red-Bull-Anstrich ist es ja immer so ein bisschen ähnlich gewesen wie mit den Autos in der Gulf-Farbkombi. Alles sieht ein bisschen besser aus, dachte man so bei sich. Ob das mittlerweile verflogen ist, wage ich nicht zu sagen. jedenfalls gefällt mir der knuffig-knuddelige Audi TT-R in diesem metallicmäßigen Blau weiterhin sehr gut. Auch wenn jetzt schon etwas die Nostalgie mitspielt, denn das Modell ist ja bald schon zwanzig Jahre alt. Auch von Ninco? Das wäre ja bemerkenswert. Na, Audi Fans und Aficionados des VW-Konzerns, was sagt Ihr dazu? Für diesen Rennwagen in schwarzer Farbe will schon jemand im Internet 99 Euronen haben. Wieviel ist Euch denn dann ein Red-Bull-Audi wert? Eine ganz schöne Maschine ist das Ding ja, und hier ist mal ausnamhsweise nicht Tim Wiese mit seinem Kampfnamen beim Sport des Wrestlings gemeint, der sich ja bekanntlich "The Machine" nennt. Der heißt oder hieß ja auch angeblich noch "The Machine", obwohl das jetzt so aussieht, als habe er das interesse an einer Karriere in dem Bereich verloren. Was immer das auch heißen soll. Naja, hier meinen wir jedenfalls eine echte Maschine, denn die Antriebseinheit dieses Audi TT-R von Abt liefert in der Gegend um 400 PS und macht das Fahrzeug so um die 300 km/h schnell. Da kommt manch einer ja kaum mit dem Gucken hinterher. Jetzt so im Slotcarbereich ist das ja ganz lustig. Also das Modell ist ja im Maßstab 1:32, da muss es ja nur eine Geschwindigkeit von 9,375 km/h erreichen, um maßstäblich bei 300 km/h zu sein. Das sind aber gar nicht so viele Meter pro Sekunde. Nur ungefähr 2,61 m/s muss man mit dem Modell also fahren. Bei einer Strecke von 10 m Bahnlänge hätte man also fast 4 Sekunden Zeit. Das scheint machbar. Dementsprechend dynamisch wirkt auch die Silhouette. Bei so einer Rasanz folgt natürlich die Aufnahme von der Seite hier nochmal mit mehr Streulicht: Auch ein Blick auf den Druck und die Felgen lohnt sich hier. Nicht hundertprozentig dem Original entsprechend sind ja die angedeuteten BBS-Felgen, aber ihren Dienst versehen sie trotzdem. Und auch das Heck überzeugt durch dicke Backen. Manche kommen aber bei Red Bull offenbar noch auf ganz andere Gedanken... vermutlich inspiriert durch Bull Power aus dem bewegten Mann, nehmen wir hier an.

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Ninco 50271 BMW M3 GTR BMW Motorsport Team Schnitzer+

Dieser BMW M3 GTR ist auch einer der beiden Hauptbestandteile der sensationellen Grundpackung "M3 Racing" gewesen, mit der unser Hobby hier so seinen zweiten Frühling erlebt hat. Dementsprechend ramponiert ist unser eigenes Fahrzeug aus dieser Packung natürlich mittlerweile auch. Den BMW von Schnitzer gab es aber auch separat zu kaufen, und er scheint uns auch recht werksgetreu ausgeführt zu sein. Man erkennt es in der Seitenansicht schon sehr schön, dass die typische Silhouette eines 3er BMWs hier sachgerecht und gegenstandsangemessen umgesetzt wurde. Wie man es der Nummer auf der Fahrertür schon ansehen kann, ist dieses Fahrzeug in Donington gestartet, und es hatte die Startnummer 43. In welchem Jahr das jetzt genau war, das können wir nur mühsam rekonstruieren. Aber die Abwandlung der Werkslackierung, die das Team Schnitzer hier vorgenommen hat, wirkt doch sehr locker und freundlich. Nun gut, man hat das Violett natürlich nicht genommen, aber die Anleihen sind deutlich. Dass sich die Streifen quasi zum Heck hin in Würfel auflösen, ist ein niedliches Detail. Aber hatte jetzt Ekblom den roten Helm? Oder Müller? Jedenfalls müssten sie bei der European Le Mans Series gefahren sein, wer jetzt auch immer hier am Steuer sitzen soll. Aber ob man sich bei Ninco wirklich so viele Gedanken um die authentische Helmlackierung gemacht hat? Das dürfen wir aus der Ferne doch zumindest ein kleines bisschen bezweifeln. Was in der Frontansicht sofort als niedliches Detail auffällt, ist die niedliche kleine rote Lasche unterhalb der Motorhaube. Jetzt sind wir uns nicht ganz sicher, wozu diese dient, vielleicht ist das ja wie bei der Waschmaschine dazu gedacht, dass man im Falle eines Falles in der Lage ist, das Ding schnell hochzuklappen, wenn es sein muss. Zum Abschleppen wirkt das Ganze ja doch etwas zu filigran.Hübsch in Chrom eingefasst kommt ja der Kühlergrill daher. Und fast milde blicken die gelb verglasten Scheinwerferaugen, mit deren kontrastreichen Licht man sogar im Nebel besser zurecht käme. Aber das müsste man im Modell ja doch durch eine Nachrüstung mit Leuchtdioden erreichen, denn werksseitig bringt das Modell kein Fahrlicht mit.

Ninco 50279 BMW M3 GTR Scheid Motorsport 2002+

Mit diesem BMW M3 GTR verbinden uns natürlich in gewisser Weise so nostalgische Gedanken, denn einmal gab es dieses Fahrzeug natürlich unter der genannten Seriennummer bei der Firma Ninco separat zu kaufen, aber andererseits war dieses Fahrzeug auch Bestandteil einer der unserer Meinung nach sehr gelungenen Grundpackungen, die man bei Ninco erwerben konnte. Gleich vom Fleck weg beeindruckt hat uns die hellblaue, fast pastellartig wirkende Farbe der Karosserie. Dass es sich um ein fahrzeug handeln musste, das tatsächlich an Wettbewerben teilgenommen hat, war uns sofort einleuchtend. Wer die Geschichte des Eifeler Rennfahrers Johannes Scheid so verfolgt, der wird wahrscheinlich auch nachvollziehen können, wo Herr Scheid, der so genannte Eifelblitz 2002 mit diesem Fahrzeug an den Start gegangen ist. Wahrscheinlich war es irgendein Langstreckenrennen, so wie wir das bei dieser Art Fahrer und Fahrzeug einschätzen. Dei Ninco BMWs gehen mitsamt ihrem Anglewinder-Motor mit gewaltigem Sound ans Werk, da legt man schnell einmal die Ohren an, aber die Karosserieform des M3 ist so gestaltet, dass der eine oder andere Abflug recht schadlos überstanden werden kann, wenn man es mit der Abfluggeschwindigkeit nicht ganz so arg übertreibt. Unser Modell hier ist natürlich bereits tüchtig abgeliebt, da es den stundenlangen harten Renneinsatz in den Knochen hat. Es macht aber auch tüchtig Spaß. In der Seitenansicht erkennt man die BMW-typische Silhouette. Der Heckflügel, ist schön ausgeführt, und die Bedruckung ist makellos und entspricht in weiten Teilen auch haargenau dem originalen Vorbild. In der Vorderansicht fällt der verchromte Kühlergrill auf und die schönen gelben Scheinwerfereinsätze. Wäre das Modell beleuchtet, so könnte man den in der Eifel ja manchmal auftretenden Nebel mit den gelben Kontrast erhöhenden Scheinwerferlichtern wunderbar zerschneiden. Das Heck ist auch einwandfrei. Die Rücklichter sind als roter Kunstsoffeindsatz gefertigt und rein theoretisch ließe sich darunter prima ein zusätzliches Rücklicht mit Bremslicht als Leuchtdiodenbauteil nachrüsten. Im Paar mit dem Schnitzer BMW M3 GTR gefahren macht das ganze wirklich Spaß. Passenderweise nannte sich die Grundpackung damals auch "M3 Racing", denn damit war alles gesagt!

Ninco 50289 Fiat Punto Super 1600 'S Vallejo'

Das hat meiner Begeisterung für Slotcars damals sehr geholfen, woran man schon erkennt, dass ich ohnehin immer ein bisschen auf den Preis schauen musste bei allem, was so anlag: es gibt Fiats! Sogar Puntos! Als Slotcars - wie niedlich! Da war dann doch klar, dass, wenn hier die S1600er Rallye-Serie eine Rolle spielt, das Preis-Leistungs-Gefüge noch nicht total ins Wanken geraten sein kann. Nicht irgendwelche Luxuskarossen, die preislich eh jenseits von Gut und Böse sind, sondern eine Rallye-Klasse mit 1600 ccm Hubraum. Die Liebe zu diesem Modellsport war sofort entflammt. Und die Ergebnisse sollen jetzt auch nicht unter den Tisch gekehrt werden. Es ist zu beachten: mit diesem Fiat Punto wurden Sergio und Diego Vallejo bei der 38. Rallye Rías Baixas 2002 Fünfte. Das ist nicht zu verachten, wie man nachvollziehen kann, wenn man selber schon einmal eine Rallye gefahren ist und nicht nur als Zuschauer teilgenommen hat. Natürlich aber hat die Rallye im Prinzip nicht vor dieser Burgkulisse stattgefunden, sondern ist eine im Wesentlichen spektakuläre Überlandfahrt über schlechte Landstraßen und zum Teil auch richtiggehend eine Raserei über Stock und Stein gewesen. Wie soll man das denn bloß auf der heimischen Autorennbahn simulieren? Dazu braucht man doch irgendwie so losen Schotter, und dann hat man das ruckzuck alles im Getriebe. Na ja, das sind dann die Sorgen, mit denen sich die Wartungsmechaniker herumzuplagen haben, denn bei einem Slotcar liegt ja alles völlig frei und kann nach Herzenslust eingestaubt werden, mit den absehbaren Folgen für Mensch, Material und Maschine. Seufz. Da muss dann im Zweifelsfall gut geputzt, entfettet und geschmiert werden. Wir sehen in den Detailaufnahmen: der Druck bei diesem Ninco-Fahrzeug ist im Wesentlichen sehr präzise ausgeführt. Es gibt kleine Positionslücken, etwa zwischen dem Gelben und dem Schwarzen, aber hundertprozentige Präzision ist in dieser Hinsicht wahrscheinlich sowieso unerreichbar. Hier sieht man den blauen Popo vom Fiat Punto - sehr niedlich. Auch gut zur Geltung kommen die stilbildenden Rückleuchten. Das Nummernschild S 1642 BBF stimmt übrigens exakt mit der Nummer überein, die in Wirklichkeit gefahren wurde. Das sei an dieser Stelle einmal festgehalten. Hier sind man sie auch mal zu zweit, die Puntos... Jetzt darf man nur keinen Unfall bauen und die Optik und schöne Anmutung des wundervollen Fahrzeugs riskieren!

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Ninco 50298 Fiat Punto Super 1600 Dallavilla No. 52

Kleine Fiats ganz groß, so bin ich immer versucht, bei diesem Auto zu sagen. Dass nämlich ein von anderen Webseiten spöttisch als "Eurobox" bezeichnetes Fahrzeug sich in einer Rallyeklasse durchsetzen kann, noch dazu einer, bei der es eine recht stringente Hubraumbegrenzung gibt, die sich ja tatsächlich mit den Beschränkungen der Serienfahrzeuge verträgt, das ist doch eine feine Sache für Liebhaber preiswerter Kleinwagen. Und das heißt jetzt nicht, dass wir hier nahe legen, dass Dacia in den Rallyesport eintreten soll. Solcherlei Entscheidungen wollen wir gar nicht vorgreifen. Aber die Fahrer  (A. Dallavilla ITA, G. Bernacchini ITA) herabzuwürdigen, indem man behauptet, dass das Fahrzeug nur eine Kiste sei, das fiele uns im Leben nicht ein. Das Fahrzeug hat in der wirklichen Welt PS satt (nämlich 215 bhp, also british horse power), was für so ein kleines und leichtes Fahrzeug mehr als ausreichend ist. Der Fiat Punto wirkt daher sehr wendig und damit insgesamt sehr flott! Diese kleine rote Rallyerübe, wie man etwas despektierlich sagen könnte, ist als Slotcar durchaus eines der leiseren Autos von Ninco - dank des Inliner-Antriebs. Das macht das Fahren zu einem angenehm mit Brummtönen unterlegten Geschäft. Die Sponsoren-Logos auf dem Fahrzeug können sich durchaus sehen lassen. Bulgari zum Beispiel ist so eine Edelmarke, die hier vertreten ist. Die könnte ich mir im Leben nicht leisten, wäre also, wenn ich überhaupt einen Hang dazu hätte, also froh, dass ich über ein preiswertes Modell partizipieren kann. Dass hier an der Seite "Versace Sport" steht, soll jetzt aber keine falschen Vermutungen aufkommen lassen. Gemeint ist nämlich nicht etwa ein ominöses Sport-Team, sondern es ist tasächlich die Sport-Marke, die zu Versace gehört. Jaja, edel und elegant dreht der rote Rallye-Floh seine Runden. Es gibt auch blitzeblank gebremste Bremsscheiben, die offenbar, um den edlen Anstrich zu erhöhen, auch noch verchromt worden sind. Wo hat man so etwas schon einmal gesehen? In der Wirklichkeit wohl nicht, daher weisen wir auf dieses schicke Detail hier noch einmal gesondert hin. In der Detailaufnahme kann man auch die Ausführung des Druckes einmal genauer unter die Lupe nehmen, beziehungsweise haben wir ja bereits die optische Lupe für den geneigten Betrachter in die Hand genommen und präsentieren das Resultat oben. Die Abdeckung ist nicht hundertprozentig, aber dem bloßen Auge scheint es zu reichen. Auch für die Sicherheit der Fahrer ist gesorgt. Die Streben der Fahrgastzellenverstärkung sind deutlich sichtbar und detailliert ausgeführt. Der Po ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Dann kann ja nichts mehr schief gehen. Eingestiegen, angeschnallt, und dann Richtung Sonnenuntergang gefahren, so muss die Devise lauten!

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Ninco 50333 Porsche 934 Jägermeister Pro-Shock

Das Auto hier von der katalanischen Firma Ninco, ist die Anchbildung eines Porsche 934 im Jägermeister-Design. Es handelt sich hierbei um einen sehr niedlichen orangen Frosch. Es ist sicherlich nicht das schnellste Slotcar aller Zeiten, trotz des starken Motors, denn es driftet so herum, da der Abstand vom Magneten zur Fahrbahn recht hoch ist... und das ist ja nicht immer eine gute Sache, auch wenn sich da ein wenig die Geister scheiden. Das Driften ist ja bei manchen Carreabahnfahrern ganz besonders geschätzt. Aber da muss man ja durchaus unterscheiden, was man aus dem Rennbahnfahren haben will.Der Porsche 934 ist aber ein ganz schöner Sportwagen, er ist auch als Porsche Turbo RSR bekannt und ist ein historischer Rennwagen, der irgendwann so in der Zeot vor oder nach oder zwischen ein paar Ölkrisen produziert worden ist, und zwar von den Zuffenhausenern. Wir wissen ja schon, welche Zuffenhausener hier gemeint sind. Der hier von Ninco fabrizierte beziehungsweise hergestellte Porsche ist recht offensichtlich der Max-Moritz-Porsche, der 1976 in der Markenweltmeisterschaft eingesetzt wurde. Die Porsche 934 dominierten tatsächlich 1976 in allen Rennen und erwarben sich, so wie man i Rückblick sagen muss, völlig rechtmäßigerweise einen legendären Ruf. Der war aber nicht so von besonders langer Dauer, da in den Folgejahren die leichteren und leistungsstärkeren Porsche 935 den 934er langsam, aber sicher aus dem Renngeschehen verdrängten. Das ist eigentlich fast ein bisschen schade, denn der 934er ist so ein schöner knubbeliger Porsche, der wirklich knuffig ausieht. Und in dem aggressiv erscheinenden Jägermeister-Orange wirkt er besonders fetzig. Aber in dieser Form, in der er jetzt noch hier verewigt ist, wird er uns leider nicht mehr begegnen. Die Tragik an der ganzen Sache ist nämlich, dass die Hände meiner Tochter in einem unbewachten Moment der Leitkielaufnahme den Garaus bereitet haben. Hier muss ich mal gucken, ob ich entweder das Fahrwerk vom Jocavi-Porsche nehme (dessen Karosserie aus einer Kurve getragen am Stuhlbein zerschellte) oder mit der Leitkielaufnahmenverstärkung aus Metall von Umpfi und viel Kleber, einem zusätzlichen Bohrloch und viel Geduld eine Prothese angebracht werden kann. Aber wie wir das kennen, wird die ja eh nicht lange halten

Ninco 50336 Fiat Punto Super 1600 "Vodafone"

Dass so ein kleiner niedlicher Wagen wie der Fiat Punto auch als Slotcar hergestellt wird, das halten wir hier für eine gute Idee, denn dies ist ja auch ein Fahrzeug, dessen Bezug zu real existierenden Autos im Straßenverkehr ja noch erkennbar ist. Von hinten sieht das Fahrzeug ja auch schöm pummelig aus. Josè Pedro Fontes und Nuno Rodrigues Silva aus Portugal sind mit diesem Fiat Punto Super 1600 bei der Rallye "Rali Vinho da Madeira" vom 1. bis 3. August 2002 im Vodafone-Team gestartet, haben die Rallye aber nicht beendet. Sie schieden in der 19. und letzten Etappe aus, lagen bis dahin aber ganz gut in einem Feld, dessen Fahrzeuge zum Teil eben nicht durch das "Super 1600"-Reglement eingeschränkt waren. Das verdient ja doch ein wenig Beachtung. Der Fiat Punto von Ninco ist sehr hübsch anzusehen in seinen betont kontraststarken Farben. Da wird nicht mit irgendwelchen daher gelaufenen Pastelltönen versucht ein mellow feeling zu verbreiten, sondern mit blau, weiß und rot gibt es *peng* etwas auf die Augen, und das Gelb setzt noch einen drauf, jedefalls was die Spritzigkeit der Farbflecken angeht. So sieht das Ganze aus, wenn ein Fiat Punto von rechts nach links durchs Bidl zieht (oben) - und gleich darunter sieht man, was passiert, wenn er im gegenteil von links nach rechts durchs Bild zieht. Und wie sieht es wohl aus, wenn er von oben nach unten durchs Bild fährt? Ach, die Antwort auf diese Frage sparen wir uns lieber, denn sie fällt ja eh nicht besonders realistisch aus. IM Detail offenbart sich ja, wie jedermann weiß, normalerweise das Deatil. Also werfen wir doch einfach einmal einen Blick auf ein einzelnes Detail, zum Beispiel die rechte vordere Ecke des Fahrzeuges. Nur in starker Vergrößerung offenbart der Druck leichte Mängel, die mit dem bloßen Auge aber fast nicht wahrzunehmen sind. Und wenn das Rennauto mit gefühlten 300 Stundenkilometern über die Fahrbahn prescht, dann kriegt man so etwas ja überhaupt erst gar nicht mal mit. So, aber sieht man beim näheren Hinsehen am statischen Modell, dass in den Vertiefungen die Drucke nicht mehr ganz eingeflossen sind und die Grundierung minimal von den farbigen Tampodrucken überlappt wird. Aber stört uns das wirklich?

Ninco 50364 Honda NSX #18 Takata

Frei nach Edgar Wallace könnte man den Titel dieses Fahrzeuges von Ninco folgendermaßen beschreiben: Der Frosch mit der Maske. Na ja, zumindest wirkt es aus der Froschperspektive ja durchaus so. Was der Firma Ninco hier gelunegn ist, ist immerhin ein sehr schönes Modell eines Fahrzeuges aus der JGTC-Reihe, die sich auch hierzulande großer Beliebtheit erfreuen sollte, denn die dort startenden Fahrzeuge sind techinsch und otisch eigentlich kleine Augenweiden. Optisch nehmen sie ja Anleihen bei sportlichen Serienfahrzeugen von Nissan, Honda und Toyota. Auf dem Spoiler hinten ist auch sehr schön deutlich zu sehen, dass der vor nicht allzu langer Zeit in die Insolvenz getaumelte Airbaghersteller Takata ein großer Sponsor dieser Art Rennen im modernen japanischen Renngeshcehen gewesen ist. Aber wie das Leben so spielt, hat man irgendwann nicht mehr so viel Geld, um damit den automobilen Rennsport zu subventionieren, wenn einem erst einmal das Pazifikwasser so ein bisschen bis zum Halse steht. Ach so, Lexus, Mazda, AMG-Mercedes und Porsche sind im Übrigen auch von der Partie bei der JGTC, die mittlerweile aber anders heißt, nämlich Super GT. Das ist für solche Supersportwagen iegentlich ja genau der richtige Gruppenname beziehungsweise der richtige Name für eine Rennserie. Und wenn wir auch nicht die Porsches und Mazdas hier zeigen, sondern uns auf den Honda konzentrieren, den wir ja schon als Frosch bezeichnet haben, dann kommt hier quasi ja der Froschpopo: Apropos Popo. Zwar kann man hier in Europa das Fahrzeug so oft von hinten betrachten, wie man will, ein bestimmtes Feature wird aber dennoch einfach nicht mitgeliefert. Dabei gehört es bei japanischen Modellen eigentlich als Charakteristikum so dazu, wie bei uns das Amen in der Kirche. Nämlich ist bei den japanischen Modellen, die unter dem Namen QuattroX laufen, auch ein weiteres Modell dabei, nämlich für gewöhnlich die miniaturisierte Nachbildung ein kleines leicht bekleidetes Animé-Mädchens. Das sieht ja dann also so oder so ähnlich aus, wenn man bei Takara einkauft. Mit Popo. Aber in den Export haben es nicht viele dieser Modelle samt Figur geschafft, weswegen man sie in der europäischen freien Wildbahn nicht besonders häufig antrifft.

Ninco 50369 Toyota Supra Esso JGTC (Juichi JPN, Akira JPN)

Aus der Serie der JGTC-Fahrzeuge kommt heute eine Interpretation des Toyota Supra von Ninco. Das Fahrzeug hat die schöne Bedruckung mit dem echten Tiger von Esso, der ja nach einem alten Slogan einmal in den Tank gehört hätte, und wenn man sich die Bedruckung ansieht, dann merkt man ja auch, dass der Tiger fast wie im Comic auf Rädern zu rennen scheint, denn Vorderläufe und Hinterbeine werden durch das Hinterrad des Toyota symbolisiert. Der Toyota Supra ist Ninco sehr gut gelungen. Die Optik ist hübsch und die Fahrleistungen versprechen viel Fahrspaß. In der Wirklichkeit kommt hier ein Antriebsaggregat mit dem Kürzel 3UZ-FE zum Einsatz, dessen Maße von 4292 cm³ und dessen Output von bis zu 300 PS für einen ordentlichen Vortrieb garantieren können. Dementsprechend flott ist der Toyota Supra dann auch im Renngeschehen unterwegs. Von vorne sieht das Fahrzeug ja schon etwas aus wie ein sehr schneller Rennfrosch beziehungsweise eine blaue Schlange (wenn es so etwas überhaupt gibt, also in der freien Natur). Hinten dominiert ein raubtierähnlich-schmaläugiges Gesicht ohne große Kanten mit vielen Flächen. Das ist nicht besonders abwechslungsreich, versieht aber seinen Zweck. Es wirkt auch ein ganz klein wenig, so wie man sich Japan gemeinhin vorstellt, also jedenfalls das Moderne. Schnörkellos und glatt. Und hier ist der Tiger offensichtlich nicht nur im Tank, sondern auch an der Hinterachse. Man kann mancherorts ja lesen, dass der NC5-Motor, der dann schräg zur Hinterachse sitzt, aufgrund des zu hohen Griffs, den die Belastung der Hinterachse verursacht, für einen unruhigen Lauf aus der Kurve heraus sorgt, wenn man mit den recht starken Kräften des NC-5 dann nicht haushaltet. Abhilfe schafft dann nur das Fixieren des Motors mit Heißkleber etc. Hier sieht man die kleine Rakete von oben, wie sie strahlt. Sie wartet anscheinend nur so darauf, über die Rennbahn gejagt zu werden, um tigermäßig loszuschlagen. Also rein mit ihm. In den Tank! Den Tiger! Vor der malerischen Burgkulisse! Der Tiger ist auch ganz zu Recht hier auf dem Rennwagen aufgedruckt, denn mit dem abgebildeten Rennfahrzeug gewannen Juichi Wakisaka und Akira Iida die JGTC im Jahre 2003. Alle Achtung! Das machen wir sicherlich auch einmal zum Gegenstand eines Rennens auf der noch zu erbauenden Suzuka-Rennbahn, die wir gerne in einem der kommenden Jahre in die Realität umsetzen wollen.

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Ninco 50382 Toyota Supra "Denso" Nº39

Ab und zu muss man dem Hobby frönen und sich einmal vergegenwärtigen, welche Fülle an hübschen Modellen sich so auf dem Markt befindet. Da hilft manchmal ein nostalgischer Blick nach hinten in die Sammlung. Ein Ninco Toyota Supra Denso in den klassischen Farben "Pommes rot/weiß" ist dafür ein gelungenes Beispiel und lässt in einem wahren Enthusiasten so einen leisen Anflug von Begeisterung aufkeimen. Manchmal ja auch sogar einen größeren und lauteren. Ein Ninco Toyota Supra Denso weiss rot 39 kann mit gutem Recht beinahe schon als ein legendäres Modell bezeichnet werden. So würden es vermutlich jedenfalls einige Slotcar-Süchtige sagen, insbesondere, wenn sie auf Modelle von Ninco stehen. Und ich würde mich fast schon zu diesen Süchtigen zählen, wenn ich es mir so recht überlege. Jedenfalls ist dieses Modell von Ninco beeindruckend. Es gibt ja im Wesentlichen zwei Anlässe im Jahr, zu denen man sich den Wunsch nach einem Modell von Ninco gerne erfüllen möchte. Einmal ist das natürlich Weihnachten. Ein Ninco Toyota Supra Denso weiss rot 39 ist da ein ganz heißer Anwärter auf einen Platz ganz oben auf der Wunschliste. Und dann ist da ja noch der eigene Geburtstag, zu dem ein kleines Päckchen mit einer Box von Ninco gerne auf dem Gabentisch stehen kann! Hier wäre zum Beispiel mal ein Bild als kleiner Vorgeschmack.Und des Weiteren findet man so etwas auch hier: Ninco Toyota Supra Denso weiss rot 39 , damit man sich mal eine Vorstellung von diesem Slotcar von Ninco machen kann. Wem das alles nicht reicht, dem sei natürlich tunlichst empfohlen, sich das Automodell auch in echt einmal zuzulegen, alos in einer Variante, die auch auf der heimischen Autorennbahn fahren kann. Quelle des Bildverweises: https://slotbox.de . Ich hatte zunächst etwas Sorge, ob ein Modell, welches so ausbalanciert ist wie ein Ninco Toyota Supra Denso weiss rot 39, überhaupt in der Lage sein würde, Hochgeschwindigkeitskurven auf meiner Autorennbahn durchzustehen, ganz zu schweigen von unserer Carrerabahn, auf der das Umkippen ja noch viel leichter ist, aber nach ein paar Runden am Drücker muss ich sagen, dass ich doch einigermaßen angenehm überrascht wurde. Und angenehme Überraschungen durch ein Modell von Ninco sind ja doch die schönsten! Jedenfalls gilt das im Allgemeinen für mich. Wenn man die Geschwindigkeit dieses Slotcars erhöhen will, lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tuningteile zu investieren. Letztendlich betrifft das aber auch nicht nur Slotcars der Firma Ninco, muss man einräumen, sondern auch solche von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gute Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr an Performanz aus dem Auto herausholen. Zum Beispiel könnte man sich hier vorstellen, dass man bei einem renommierten Teilehersteller ein Paar spezielle renntaugliche Leitkiele ersteht, mit dem man sein Modell etwas verwöhnt. Sein Ninco Auto zu tunen und ein bisschen daran herumzubasteln ist ohnehin ein Teil des Vergnügens. Was die Leistungsverbesserung angeht, so ist es allgemein so, dass so Standardprozeduren wie das Einkleben der Lagerschalen, das Schleifen der Reifen und der Einsatz vernünftiger Achsdistanzen auch bei diesem Modell von Ninco eine gute Idee sein könnte. Aber das ist natürlich etwas, was für alle Slotcars gilt. Naja, auf jeden Fall wüsste ich schon genau, dass dieses Modell auf meinem Wunschzettel für Weihnachten stehen muss! Die Abmessungen des Ninco Toyota Supra Denso weiss rot 39 tragen ohne Zweifel zu seinen Fahreigenschaften bei und machen ihn zu einem recht stabilen Renner, wenn man die Geschwindigkeit geeignet dosiert. Er sollte, so wäre mein Eindruck, auch in viele Sammlungen Einzug halten. Aber eigentlich nicht nur in der Vitrine. Der Ninco Toyota Supra Denso weiss rot 39 will gefahren werden! Mehr Bilder dieses Slotcars sind auf Umpfis Website ( https://slotbox.de ) zu finden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man das Modell dort auch erwerben, aber man muss vielleicht schnell beim Bestellen sein, falls sich nicht mehr so viele davon auf Lager befinden.Wir würden uns als Slotcar-Fans natürlich wünschen, dass Firmen wie Ninco weiterhin so schöne Modelle wie den Ninco Toyota Supra Denso weiss rot 39 auf den Markt bringen. Ob es sich jetzt um das schnellste Slotcar handelt, das es im Handel zu kaufen gibt, sei einmal dahingestellt. Tunen und tweaken gehören zum Hobby dazu, aber die Betrachtung rasanter Kurven und klarer Linien auch. Und für die braucht man vielleicht sogar eher eine Vitrine als eine Rennstrecke.

Ninco 50384 Porsche 934 Kremer Jägermeister ProRace+

Der Porsche von Ninco kommt in mehrererlei Weise sehr hübsch daher - und er ist auf mehr als eien Art auch etwas Besonderes. Für denFan ist es ja immer schön, wenn es ein Auto in seinem Lieblingsdesign gibt, und die Jägermeister-Lackierungen kommen ja bei den Enthusiasten immer besonders gut an. Das ist natürlich einmal dem unwiderstehlichen Orange geschuldet, in das sich ein jedes Auto hüllt, das im Jägermeister-Design gestaltet ist - nein ganz stimmt das nicht, denn es gibt Ausnahmen. Besonders schön ist aber der Schriftzug, der in weißer Farbe mit seinem angedeuteten kleinen Schatten sehr präzise aufgebracht wirkt. Auch ist der Hirsch mit dem leuchtenden Kreuz hier bei diesem Modell sehr schön aufgebracht. Da der Porsche aus dem Kremer-Team wohl nur tagsüber an Rennen teilgenommen hat, sind die Frontscheinwerfer auch mit dem runden Firmenlogo überklebt. Dass dieses Modell von Ninco in einer speziellen, ProRace genannten Ausstattung daherkommt, erkennt man fast schon an den goldgelb glänzenden Felgen. Von der Seite erkennt man aber schon, dass der Wagen in den Kurven etwas kippelig ist. Der recht hohe Schwerpunkt fällt beinahe schon ins Auge. Dagegen fällt der Heckspoiler ja fast schon niedlich aus - wenn man ihn etwa einmal mit einem Modell der Dimensionen beim Lancia 037 vergleicht. Aber er versieht sicherlich anstandslos seinen Dienst. Sehr schön gelungen sind ja eigentlich auch die verschiedenen Kunststoffeinsätze, wobei man am Heck aber ganz gut erkennen kann, dass zwar die Blinker und das Firmenschild aus transparentem Kunststoff eingesetzt wurden und auch die Stoßfänger in schawrzer Farbe keline Enizelteile sind, aber bestimmte andere Detailschrauben auf der Klappe sind eben nur aufgedruckt worden. Auch sind die Nieten auf den breiten Kotflügeln natürlich nicht "echt", sondern nur aufgedruckt. Die typische Froschform des Porsches weiß aber nach wie vor zu faszinieren. Der 934er ist eben doch ein ganz besonders schönes Exemplar.

  Ein Ninco Porsche Kremer Jaegermeister ProRace ist im Wesentlichen ein Modell, das man auf der Autorennbahn mit großem Vergnügen ausfahren wird und nicht so sehr durch enge Kurven hetzen oder über lange Geraden prügeln (außer wenn man es gegen ähnlich motorisierte Fahrzeuge antreten lässt). Es ist einfach ein ziemlich hübsches Gefährt, das man aus bloßem Fahrvergnügen auf die Autorennbahn schicken kann, um es seine Runden ziehen zu sehen. Es ist, kurz gesagt, einfach ein schickes Vehikel. Na gut, bei einem Modell von Ninco ist das ja nicht unbedingt eine Seltenheit. Eigentlich ist es immer ein guter Gedanke, Balance und Handling eines Slotcars zu verbessern. Daher lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tunigteile zu investieren. Nicht nur bei Slotcars von Ninco trifft das natürlich zu, sondern bei solchen von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gut geschliffene, ordentliche Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr Performanz aus jedem Auto herausholen. Ich würde hier etwa vorschlagen können, dass man das Modell mit einem gescheiten Getriebe aus Metall versieht, das man bei einem der renommierten Hersteller von Slotcarteilen beziehen kann. Welchen Hersteller man dann letztendlich wählt, hängt ganz vom eigenen Geschmack ab. Was die Leistungsverbesserung angeht, so ist es allgemein so, dass so Standardprozeduren wie das Einkleben der Lagerschalen, das Schleifen der Reifen und der Einsatz vernünftiger Achsdistanzen auch bei diesem Modell von Ninco eine gute Idee sein könnte. Aber das ist natürlich etwas, was für alle Slotcars gilt. Also wenn ich etwas Kleingeld am Ende des Monats übrig haben sollte, dann kaufe ich mir das Modell mit großer Wahrscheinlichkeit. Es scheint als ob die Firma Ninco auf den Input der Hobbyfahrer gehört hat und diejenigen bedienen will, die mit einem out-of-the-box Modell Spaß auf dem eigenen Wohnzimmerteppich haben wollen. Was eine gute Sache ist! Ob es sich jetzt um das schnellste Slotcar handelt, das es im Handel zu kaufen gibt, sei einmal dahingestellt. Tunen und tweaken gehören zum Hobby dazu, aber die Betrachtung rasanter Kurven und klarer Linien auch. Und für die braucht man vielleicht sogar eher eine Vitrine als eine Rennstrecke.

Ninco 50426 Mosler MT900R Kenmore#+

Einer der interessantesten Sportwagen der Welt könnte der Mosler sein, aber wer will so ein Urteil schon mit einiger Sicherheit fällen wollen? Jedenfalls hat der Mosler ein geradezu fantatstisch anmutendes Verhältnis von Gewicht und Leistung, wenn man die so genannte spezifische Leistung, also die Kilowatt pro Kilogramm einmal als Messgröße zurate zieht. Wenn man den entsprechenden einschlägigen Webseiten trauen kann, dann ist aufgrund dieses sensationellen Verhältnisses von Leistung zu Kraft, äh, Masse, auch ein sensationeller Stunt mit dem Mosler denkbar, den sich aber nur die wenigsten Fahrerinnen und Fahrer auszuprobieren trauen dürften. Es hat irgendetwas zu tun mit einer bestimmten Grenzgeschwindigkeit, ab der der Ansaugdruck des Unterbodens so groß wird, dass man - ja, und dann kommt noch die Decke eines Tunnels ins Spiel. Klingt verrückt, was? Na ja, für die meisten von uns bleibt ein Mosler im realen Leben wohl eine Illusion. Beziehungsweise eine Chimäre. Uns bleibt ja aber immer noch der Blick auf die Autorennbahn als Ersatz. Hier können wir ja jeden Stunt durchziehen, den wir gerne so in die Tat umsetzen wollen. Wir tragen dabei ja auch kein Verletzungsrisiko. Der Mosler MT900R, den wir hier vor uns sehen, hat eine, na so könnte man einmal formulieren, interessante Farbgebung. Das wirkt in sich irgendwie unruhig. Das neonmäßige, ja, fast könnte man schon sagen Pink - es will auf den Fotografien einfach nicht so recht herauskommen, aber es ist schon eine recht gewöhnungsbedürftige Farbe. Das Pink kontrastiert schon schlimm mit dem Blau, das auch in sich recht kalt wirkt. Was einen ja dann zusätzlich noch befremdet, ist die Tatsache, dass in weißer Farbe auf dem blauen Hintergund auch noch "Rancing Green" steht, also "Ranziges Grün". Ach nee, da steht ja "Racing Green", also "Renngrün". Wie soll man das denn jetzt deuten? Von Grün ist ja nun weit und breit keine Spur. Immerhin sitzt der Fahrer in seiner blauen Montur recht ernsthaft und konzentriert hinterm Steuer des Sportwagens. Aber von den Fahrleistungen her kann man sich ja bei den Moslern wirklich nicht beklagen, das geht schon sehr in Ordnung. Dennoch fragt man sich natürlich insbesondere in der Draufsicht, was man sich bei so einer Lackierung nur gedacht haben mag. Auffälligkeit um jeden Preis, das ist hier wohl die Devise gewesen. Aber das dürfte dann ja auch der Sichtbarkeit auf der Rennbahn sehr entgegenkommen. Auffälligkeit versprechen auch die transparenten gelben Scheinwerfereinsätze, die das Licht des Moslers bei Bedarf wohl sehr kontrastreich wirken lassen. Und übrigens erklärt sich die Frage mit dem Racing Green, wo kein Grün zu sehen ist, dann bei näherem Hinsehen doch noch. Bei der Firmal Racing Green Mosler handelt es sich um den Hauptimporteur von Mosler-Fahrzeugen in das Vereinigte Königreich. Aha! Wieder etwas schlauer geworden.

Ninco 50428 Mosler MT900 R "Gulf"

Das ist ja wirklich so eine Sache mit zweierlei Dingen, nämlich mit den Autos und mit den Gulf-Lackierungen. Der hier von Ninco produzierte Mosler 900 ist ja schon an sich eine kleine Agenweide. Und ein schnelles Modell soll er auch sein. Und hier auf der Abbildung sieht man es auch schon: so ein Mosler im Sonnenuntergang wirft einen langen Schatten, auch wenn er eigentlich ganz flach ist. In den klassischen Gulf-Farben ist er aber auch dann ein sehr schöner Anblick, wenn die Sonne höher steht. Wir dachten einen Moment lang ja, der Mosler sei in Österreich oder in der Schweiz erfunden, aber in Wirklichkeit ist dieser Supersportwagen (das ist ja in der Tat ein feststehender Begriff)  in den USA zu Hause, genauer gesagt in Florida, wo die Auomobilschmiede von Warren Mosler sich befindet. Naja, bei Florida denkt mach einer wohl eher an Disneyland als an alles Andere, vielleicht noch an Alligatoren, aber an Supersportwagen? Der Mosler MT900 ist aber ein echtes Monster. Die Motorhubräume liegen irgendwo zwischen 5,7 und 7,0 Litern, da passt ja eine Menge rein und da dröhnt auch eine Menge heraus. Der hier nachgebaute Mosler MT 900 R ist insbesondere für den Einsatz im Renngeschehen konstruiert worden, wo er auch recht erfogreich war. Der Preis, den man damals anvisierte, lag bei 119 000 US$, das heißt, dass er für Millionäre ja durchaus sogar einigermaßen erschwinglich gewesen ist. Wenn wir da richtig informiert sind, ist der 900er von Mosler auch so konstruiert worden, dass er in Europa eine Straßenzulassung bekommen hätte, aber ehrlich gesagt haben wir noch nicht so viele davon auf den europäischen Straßen gesehen, auf denen wir uns jetzt so in den letzten Jahren aufgehalten hätten. Aber das kann auch daran liegen, dass wir jetzt selber nicht so die Autobahnflitzer sind.  Aber ob Ihr es glaubt oder nicht, wir waren jedenfalls schon einmal in der Nachbarschaft von Mosler Deutschland unterwegs. Sozusagen. Einen Sonderpreis haben wir trotzdem nicht bekommen. Übrigens soll es laut dem Inhaber von Mosler Deutschland weltweit nur 75 von diesem Straßenteil geben, das für 179 000 EUR den Besitzer wechseln würde... Die Gulf-Lackierung ist natürlich bei jedem Auto wunderschön, aber bei dem Mosler wirkt sie total unverhohlen nach Renngeschehen in Reinform. Leider setzt sich der wunderbare Streifen nicht über das ganze Heck fort, aber der Eindruck großer Sportlichkeit bleibt ja dennoch im Gedächtnis haften. Ja, und so sähe dann ein Mosler aus, der von rechts nach links durchs Bild fahren würde.

Ninco 50458 Ascari KZ1 10 Aniversario+

Ja, dieser Wagen ist irgendwie ja eine kleine Sensation, der Ascari. Man denkt bei dem Namen ja zunächst, dass er quasi zwangsläufig aus einer italienischen Rennwagenschmiede kommen sollte, aber da hat man ja doch ein wenig gefehlt, wenn man an dieser Annahme festhält. Was aber bei der Typenbezeichnung recht schnell auffällt, ist, dass es doch so zu sein scheint, dass der Wagen wohl auf keinen Fall aus einer deutschen Rennwagenschmiede kommen dürfte. Was sofort bei diesem Ninco Ascari auffällt, ist, dass er in einem Gelb daherkommt, bei dem man sich zunächst wundern würde, ob das denn so den Geschmack des Privatkunden wirklich trifft. Je nach Weißabgleich wirkt der Wagen in seiner Farbe ja manchmal mehr oder weniger kalt (also das Gelb, wenn man es näher betrachtet, wirkt manchmal doch etwas kälter). Aber so ist das eben im Rennwagenbereich gelegentlich. Da ist nicht jede Farbe gleich sehr warm. Das Modell vom Ascari ist im Jahre 2007 herausgekommen, und zwar hat die Firma Ninco da im Slotcarereich ihr 10jähriges Bestehen gefeiert. Aber weitere zehn Jahre später, so muss man fast sagen, ist von dem Glanz der vergangenen Zeiten leider nicht mehr so viel übrig. Die Farbe bei dem Ascari wirkt ein bisschen so, als sei hier nicht nur ein gelber Kunststoff für die Karosserie verwendet worden, sondern als habe man auch zusätzlich noch einen knallgelben Lack verwendet. Eigentlich ist das Fahrzeug sehr schön ausgeführt. Die zwei schwarzen Streifen mit dem Jahrestagsaufdruck sind ganz nett. Schön wäre es gewesen, man hätte auch gleich noch ein Datum aufgedruckt, aber so muss an sich sogar an das Jahr noch mühsam erinnern. Aber der Druck geht eigentlich sehr schön über die Lufteinlassschlitze, die sich unmittelbar unterhalb der Windschutzscheibe befinden. Auf der Motorhaube - bei näherem Hinsehen muss man wohl sagen, na ja, vermutlich handelt es sich vorne ja eher um die Kofferraumhaube beziehungsweise was wissen wir schon, was sich da befindet? - also jedenfalls vorne auf der Haube ist das Logo der Firma Ascari mit seinem silbernen und roten geschwungenen Streifen sehr naturgetreu, wenn auch verkleinert, abgebildet.

Ninco 50499 Lamborghini Gallardo Team s-berg#+

Auch bei diesem Lamborghini ist der rasende Stier kaum noch zu bremsen. Weil groß "Rhino's" auf dem Wagen steht, denken manche, es handele sich um einen Rhino's-Ninco-Lamborghini. Aber mitneffen, äh, mitnichten. Mit einem Rhino, also einem Rhinozeros, hat das Ganze nämlich herzlich wenig zu tun. Eher hat es etwas mit einem Lambo zu tun, also einem Lamborghini. Und der Rennstall ist auch eher S Berg... Gefahren wurde dieser spezielle Lamborghini Gallardo von den beiden Fahrern Jan Charouz und Jaromir Jirik, also ziemlich j-lastig sind diese beiden Namen ja schon, die man auf dem Dach des Lamborghini lesen kann. Nach den beiden kleine Flaggen, die auf dem Dach neben den Namen abgedruckt beziehungsweise aufgedruckt sind, kommen die Fahrer sämtlich aus der Tschechei beziehungsweise der Tschechischen Republik. Sehr schön ist an diesem Modell gelungen, wie die sechseckigen Wabenmuster in der Verkleidung über dem Motor nachgestaltet worden sind. Diese sehen nämlich wirklich ziemlich sechseckig aus. Übrigens ist der Lamborghini in der hier abgebildeten Variante bei dem 24-Stunden-Rennen von Spa in der 232. Runde ausgeschieden, das heißt, dass so richtig nicht etwas aus einem Klassement-Sieg werden sollte. Die Farben sind recht aggressiv zusammengestellt. Das heftige Grün prallt sozusagen unvermittelt auf das Pink der Lackierung. Die Lackierung akzentuiert aber sehr schön die sportliche Silhouette des Fahrzeuges. Zusammen mit dem Weiß, dem Silber und dem Schwarz kommt eine unverkennbar sportlich anmutenden Farbgestaltung dabei heraus. Das Heck sieht auch wieder sehr markant aus. Von den Rundungen eines italienischen Popos ist hier nicht viel zu merken, doch die Kantigkeit der Linien wirkt extrem markant und auf ihrer eigene Weise beeindruckend. Dass die Firma Rhino's ja ein so genanntes Energiegetränk auf dem Markt hat, ist ja bei der Kraft und Stärke, die das Auto ausstrahlt, auch nicht weiter verwunderlich. Wenn es sich dabei lediglich um ein zuckerfreies Kaugummi handeln würde oder um Esspapier, wäre man wahrscheinlich schon erstaunter. Was recht interessant ist, dürfte wohl die Gestaltung der Felgen des Fahrzeuges sein. Das kommt jetzt als Modell ja schon der Wirklichkeit sehr nahe.

Ninco 50513 Lamborghini Gallardo triple a

Der Stier von Lamborghini brüllt und schnaubt und stampft ganz schön heran, bei diesem Gallardo! Er ist vermutlich nach seinem Hauptsponsor benannt, nämlich der Firma "triple a". Den Aufschriften nach handelt es sich, obwohl Lamborghini ja sehr italienisch klingt, um eines der Fahrzeuge, die beim damaligen Japanischen Super GT gefahren sind. Dies ist sowohl an der kleinen Rennnummer auf der Seite zu erkennen als auch an der Aufschrift auf der Frontscheibe. Die beiden Fahrer dieses Rennwagens waren Tsubasa Kurosawa und Hisashi Wada. Das ist aber nur ganz klein auf dem Dach des Wagens abgedruckt, denn die kleinen Fenster an der Seite des Lamborghini Gallardo geben das nicht her, dass man dort irgendetwas aufdrucken könnte. Besonders überzeugt bei diesem schönen Lamborghini Gallardo ja die Farbgebung, da das markante Orange mit dem Schwarz ausgesprochen hübsch kontrastiert. Gefahren ist das Rennauto in der so genannten wirklichen Welt ja im Jahre 2007. Und man kann auch genauer sagen, dass er in der GT300-Klasse gefahren ist. Man wird aber nicht richtig schlau aus den verfügbaren Statistiken, also es ist nicht so leicht herauszubekommen, wie erfolgreich jetzt diese spezielle Fahrerpaarung in der Saison 2007 gewesen ist. Die beiden scheinen aber keinen der Läufe in der GT300 gewonnen zu haben, wenn wir die Informationen richtig überblicken. Aber vermutlich hat die Firma Ninco den Gallardo auch eher deswegen umgesetzt, weil er ziemlich hübsch ist und er einen schönen Partner zum anderen Lamborghini Gallardo darstellt, auch wenn man den möglicherweise ja gar nicht in derselben Rennserie gesehen hat. Wo genau der Lamborghini jetzt mit der Startnummer 67 gefahren ist (oder ob das eine Nummer ist, die für die ganzen Rennen der Saison galt), da sind wir in unserer Recherche etwas überfordert, aber der Druck ist recht makellos ausgeführt. Na ja, eigentlich sind wir nicht so überfordert. Kurosawa / Wada haben im Jahr 2007 im GT300 immer die Nummer 67 gehabt und sind, wenn sie es geschafft haben, irgendwo um den 33. Platz gelandet. Das ist jetzt sicherlich kein Spitzenergebnis, aber der Lamborghini ist wirklich hübsch. Auch die Heckansicht wartet mit einem kantigen, durchaus markant wirkenden Pop auf, wie wir ihn von Lamborghini kennen und schätzen.

Ninco 50602 Lancia 037 "Olio Fiat"+

Dieser Ninco Lancia gehört wohl mit zu den absoluten Lieblingen, die man so in diesem Bereich haben kann. Nicht nur, dass Lancia im Rallyebereich ja ohnehin eine ganz starke Firma ist, der 037 ist auch ein sehr hübsches Automobil noch dazu. Insbesondere in der Variante, die man hier vorfindet (also in dem Design von Olio Fiat) ist er sehr hübsch anzusehen, da das dunkle, fast schwarz zu nennende Blau sich in einen herrlichen Kontrast mit dem warmen Gelb setzt. Man kann diesen Lancia daher sehr schön direkt neben den Fiat 131 von SCX stellen, denn der kommt in genau so einer schönen Farbkombination daher, und zusammen wirken die beiden daher sicher einigermaßen unwiderstehlich, so ist jedenfalls anzunehmen, wenn man sich überhaupt schon einmal mit dieser Bedruckung so weit angefreundet hat, wie es bei einigen von uns in der Redaktion der Fall ist. Was uns nicht anz so mit zurückhaltungsfreier Begeisterung belegt, is die Tatsache, dass Ninco hier ein quasi hindernisstreckentaugliches ProShock-Fahrwerk einsetzt, das in der Praxis auf der geraden Bahn ein kleines Problemchen verursachen kann. Der Lancia 037 gehört zu den Fahrzeugen, die man in der Erinnerung immer als ein wenig länger vor Augen hat, als sie dann bei näherem Hinsehen erscheinen. Insbesondere das Heck ist recht kurz. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Motorhaube, die ja eigentlich die Kofferraumhaube sein dürfte, quasi endlos lang ist. Das Signet der Firma ist auch recht tadellos angebracht. Ziemlich makellos kommt die Bedruckung des kleinen Lancia daher. Dafür hat man im Englischen ein bezeichnendes Wort, nämlich "crisp", wenn die Kanten des Tampondruckes klar definiert sind. Offenbar war man bei der Rallye in San Remo dabei. Schön sind auch die Details anzusehen wie zum Besipile die lackierten Türgriffe und andere hervorgehobene Details an der Karosserie. Unglaublich mächtig wirkt der riesige Heckspoiler am Fahrzeug. Ja, das waren Zeitne, als man sich für die Kantigkeit noch nicht schämte. Insbesondere aufgrund des schönen Designs und der Tatsache, dass die Firma Lancia vom Markt verschwinden soll, dürften ihre Fahrzeuge ja doch unter Sammlern einen gewissen Status genießen. Immer mal wieder ist es an der Zeit, sich mit etwas Schönem zu befassen, das so ein bisschen abseits der Hektik des Alltags liegt. Ein Ninco Lancia 037 Olio Fiat kommt da gerade recht. So sorgt dieses hübsche Slotcar für die kleinen Glücksmomente des Alltags. Und das ist ja etwas Feines! Es gibt kein Vertun - ein Ninco Lancia 037 Olio Fiat ist nach allen normalerweise geltenden Maßstäben tatsächlich ein beeindruckendes Slotcar. Es ist nicht leicht, diesem Modell von Ninco zu widerstehen, wenn man ein wenig Taschengeld zum Ausgeben zur Verfügung hat. Vielleicht lohnt es sich sogar, dafür ein bisschen zu sparen, aber das muss jeder selbst entscheiden. Die Ankunft des Ninco Lancia 037 Olio Fiat in den Läden ist schon seit längerer Zeit von einer großen Anzahl an Slotracing-Freunden erwartet worden. Es hat eine Weile gedauert, bis dieses Modell von Ninco tatsächlich seinen Weg auf den Markt gefunden hat, aber das Warten war es wert, denn dieses Modell kann wahrhaft als eine Art Knaller auf der heimischen Autorennbahn bezeichnet werden. Hier wäre zum Beispiel mal ein Bild als kleiner Vorgeschmack: Ninco Lancia 037 Olio Fiat , damit man sich mal eine Vorstellung von diesem Slotcar von Ninco machen kann. Ein Ninco Lancia 037 Olio Fiat ist im Wesentlichen ein Modell, das man auf der Autorennbahn mit großem Vergnügen ausfahren wird und nicht so sehr durch enge Kurven hetzen oder über lange Geraden prügeln (außer wenn man es gegen ähnlich motorisierte Fahrzeuge antreten lässt). Es ist einfach ein ziemlich hübsches Gefährt, das man aus bloßem Fahrvergnügen auf die Autorennbahn schicken kann, um es seine Runden ziehen zu sehen. Es ist, kurz gesagt, einfach ein schickes Vehikel. Na gut, bei einem Modell von Ninco ist das ja nicht unbedingt eine Seltenheit. Eigentlich ist es immer ein guter Gedanke, Balance und Handling eines Slotcars zu verbessern. Daher lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tunigteile zu investieren. Nicht nur bei Slotcars von Ninco trifft das natürlich zu, sondern bei solchen von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gut geschliffene, ordentliche Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr Performanz aus jedem Auto herausholen. Zum Beispiel könnte man sich hier vorstellen, dass man bei einem renommierten Teilehersteller einen Antrieb aus Metall ersteht, mit dem man sein Modell etwas verwöhnt. Sein Ninco Auto zu tunen und ein bisschen daran herumzubasteln ist ohnehin ein Teil des Vergnügens. Ich würde noch eine weitere Sache vorschlagen, um das Auto out-of-the-box schon einmal etwas aufzubessern. Nur der Sicherheit halber würde ich die Vorder- und die Hinterachsen aus dem Auto montieren. Ich würde dann schauen, ob auf der Felge noch ein Rest von einem Grat sitzt, diesen vorsichtig entfernen und dann die Reifen komplett entfetten. Danach würde ich die Lager gescheit fetten. Das sollte vom Fleck weg einiges an Performanz bringen. Naja, auf jeden Fall wüsste ich schon genau, dass dieses Modell auf meinem Wunschzettel für Weihnachten stehen muss! Es scheint als ob die Firma Ninco auf den Input der Hobbyfahrer gehört hat und diejenigen bedienen will, die mit einem out-of-the-box Modell Spaß auf dem eigenen Wohnzimmerteppich haben wollen. Was eine gute Sache ist!

Ninco BMW M3 - Laufruhe verbessern

Hier sieht man einige der möglichen Schritte, um ein Anglewinder-Fahrzeug von Ninco etwas laufruhiger zu machen. Die Gunst der Stunde wurde genutzt, da eine der Felgen am BMW nach mehreren Jahren Fahrbetrieb gebrochen war. Ursprünglich war der BMW schon auf Slotdevil-Achsen hinten umgerüstet worden. Man sieht auch, dass die Lager eingeklebt wurden, um ein ungewolltes Herausspringen zu verhindern. Die Karosserie drückt werksseitig allerdings auch noch mit je einem weißen Stift von oben auf die Messinglager. Auf umpfis Rat nahm ich dann Abstand davon, lediglich Aluminiumfelgen auf die Achse aufzuziehen und habe den teureren Slot.it-Satz zur Umrüstung von Anglewinder-Fahrzeugen samt einem Satz Supertires erworden (plus den obligatorischen 0,9mm Innensechskant. Ich habe mir hier einen Wera 2054 gegönnt). Hier sieht man die Maßnahmen einigermaßen gut. Zunächst habe ich unter die Vorderachse einige wenige Gramm Blei gelegt. Den Motor habe ich mit Heißkleber umgeben (Vorsicht an den drehenden Teilen) und hinten die schöne Slot.it-Achse mit dem hübschen orangefarbenen 32er Schrägzahnritzel und den makellos gedrehten Felgen eingesetzt. Auf dem oberen Bild ist noch der erste Versuch zu sehen, die Arbeit insofern zu minimieren, als dass das Kunststoff-Ritzel von Ninco noch am Motor verblieben ist. Der Motor war per Heißkleber ruhiggestellt und zunächst wollte ich die Arbeit vermeiden, den Motor herauszulösen, um das Ritzel zu tauschen. Nach den ersten Runden zeigte sich aber, dass das Ritzel von Ninco durch seine konische Form zu stramm auf dem Schrägritzel saß. Da sich der Abstand zwischen Motor und Achse bei den Plastikchassis der BMW nicht variieren lässt, gab es keine Abhilfe für den strammen Sitz der Ritzel aufeinander. Eine potenzielle Möglichkeit, nämlich das konische Motorritzel auf der Motorachse zu verschieben, um das Spiel zu beeinflussen, zeigte keinerlei Wirkung: unzufriedenes Brummen bei der Arbeit! Daher habe ich, wie oben zu sehen, den Motor aus der Halterung gelöst, um das Messingritzel von slot.it aufzupressen (mit dem sehr ordentlichen Ninco-Aufpresswerkzeug). Oben erkennt man auch die eingeklebten Messinglager. Da das Ritzel von slot.it nicht konisch ist, ist eine Verschiebung des Schrägzahnrades auf der Achse hier auch eine Möglichkeit, das Spiel zwischen den Ritzeln etwas zu variieren. Das Ergebnis war sofort ein deutlich ruhigerer Lauf des Chassis. Also wieder die Heißklebepistole angesetzt und den Motor ruhiggestellt!