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Carrera 27263 Evolution De Tomaso Pantera Gruppe 5 Le Mans 1979

Carrera 27263 Evolution De Tomaso Pantera Gruppe 5 Le Mans 1979Bei den 24 Stunden von Le Mans in der Gruppe 5 unterwegs: Gianfranco Brancatelli, Carlo Pietromarchi und Maurizio Micangeli in der alten Pistensau, dem De Tomaso Pantera, der auch ein Verkaufsschlager für De Tomaso war! Jedenfalls hat der De Tomaso Pantera eine für diese kleine aber feine Rennwagenschmiede doch tatsächlich eine sehr hohe Anzahl an verkauften Einheiten erreicht, die zusammen mit dem nicht gerade günstigen Preis des Ganzen dafür gesorgt haben, dass die Lewonzen in der Betriebskasse der Rennwagenschmiede De Tomaso im italienischen Villa de Fantasia oder so ähnlich nur so geklingelt haben. Naja, wir müssen natürlich zugeben, dass die Firma De Tomaso natürlich nicht in irgendeiner Villa de Fantàsia oder so zu Hause war, sondern in Modena, einer Stadt, die jedenfalls für Automobilenthusiasten nicht eine der ganz unbekannten ist, wenn man mit diesem typisch italienischen Understatement heir einmal punkten zu können glaubt.

Wohl dem, der so einen zum Geburtstag bekommt! Und man muss sagen: das hat Carrera sehr schön hingekriegt, dieses Auto, das der Traum jedes Gruppe-5-Autoquartetts war ;)

Im Prinzip fehlt nur noch eine Slotcar-Marke, die den De Tomaso Mangusta bringt, der vielleicht noch eine Ecke mehr Kantigkeit besitzt. Wenn man das einmal so ausdrücken will.

Carrera De Tomaso PanteraEine beeindruckende Gestalt ist dieser De Tomaso ja schon, wenn man das einmal so sagen will, auch von oben Cool. Man sieht das im unteren Bild, oder jedenfalls dem Bild, das wir hier mit Fug und vielleicht auch mit Recht das dritte Bild nennen wollen.

Die Frage ist ja jetzt nur, wie sich dieses Fahrzeug denn eigentlich so gemacht hat in Le Mans 1979. Die drei Fahrer, die sich die 24 Stunden von Le Mans im Jahre 1979 brüderlich teilten, waren allesamt Italiener, nämlich hatten sie so wohl klingende Namen wie Gianfranco Brancatelli (Italien), Carlo Pietromarchi (Italien) und Maurizio Micangeli (Italien). Hatten wir eigentlich schon erwähnt, dass alle drei italienischen Fahrer aus Italien stammten? Nein? Dann tun wir es eben jetzt. Was aber dabei zu beachten ist, ist die Tatsache, dass trotz der flotten Lackierung, die der De Tomaso Pantera hier aufweist, die drei Fahrer nicht ausreichend Strecke zurücklegten, um im Gesamtklassement gewertet werden zu können. Na, wir würden sage, dass aber hiermit sicherlich eine Herausforderung geschaffen wurde, diese Misere auf der heimischen Carrerabahn nicht mehr zuzulassen. Übrigens muss man nur enmal die Dokumentation des Ganzen betrachten, um herauszufinden, dass in der Gruppe 5 +2.0 eine andere Marke siegreich war, nämlich die Firma Porsche. Die siegreichen Fahrer waren Klaus Ludwig (Deutschland) , Don Whittington (Vereinigte Staaten von Amerika) und der vermutlich irgendwie mit ihm verwandte Bill Whittington (Vereinigte Staaten von Amerika), die mit einem Kurzheck-Porsche 935 K3 an den Start gingen.

Carrera De Tomaso Pantera Aber gibt es den überhaupt von der Firma Carrera? Unseres Wissens haben wir den jedenfalls noch nicht gefunden. Er trug übrigens die Startnummer 41. Man kann ja jetzt doch einmal versuchen, ob man aus Gründen des schönen Startfeldes diesen Porsche doch noch bekommt und ihn gegen den sehr hübschen Boliden aus der Feder und aus der Werkstatt von De Tomaso antreten lassen kann, um zu sehen, ob sich die historischen Ereignisse nun wiederholen oder nicht. Wir würden hier ja keine Wetten abschließen, müssen aber der Fairness halber zugeben, dass wir noch nicht in der Lage waren, diesen Wagen auf der Rennstrecke entsprechend auszutesten. Wenn das aber erfolgt ist, taucht er sicher irgendwo in unserer Liste auf, mit der wir ja auf der Suche nach dem schnellsten Slotcar sind, und wir hoffen, dass der Carrera 27263 Evolution De Tomaso Pantera dann nicht nur so eben einen Platz haben wird, mit dem er geschwindigkeitsmäßig unter "ferner liefen ..." herumkraxeln kann.