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Carrera Opel Manta A 27233

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Ist er das? Der Opel Manta A, in einem Wort das Urbild der deutschen Tunerlandschaft, mit dem fetten Spoiler, Manni am Steuer und der Friseuse auf dem Beifahrersitz? Das stellt den American Muscle Cars mal zumindestens einen "German Bizeps" entgegen. Wie das Fahrverhalten ist, bleibt noch zu erkunden!

 Von Understatement ist natürlich keine Spur beim Manta Tuner von Carrera (für das Original galt ja: Der Manta A erreichte mit dem ab 1972 erhältlichen 60-PS-Motor eine Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h):

Manta Quelle: https://slotbox.de

Im Prinzip ist der Manta A ein Coupé auf Basis des Opel Ascona A. Jaja, so ein eher beschauliches Erbe hat der Manta zu verwalten. Er ist aber deutlich schnittiger in der Anmutung, und mit den Doppelaugen wirkt er auch ausreichend aggressiv im Blick. Vielleicht wirkt er auf manche etwas prollig, aber man muss ihm den Kredit geben, sich zumindest wie ein kleiner Hein Mück aus der Muckibude zu geben, wenn es sein muss! Im Jahre 1970 als Konkurrent zum Ford Capri (ebenfalls von Carrera erhältlich) auf den Markt gekommen, ist der Opel Manta lange ein Traumfahrzeug der sportlich ambitionierten Untere-Mittelklassler geblieben. Ja, sportliche Ambitionen in der Mittelschicht, wo seid ihr nur geblieben? Na, wie dem auch sei: der Manta-Rochen kam lange Zeit nicht ganz so schnell auf der Überholspur angekrochen, weil der nötige Hubraum einfach fehlte. Ein Blick nach Amerika in dieser Zeit lässt den Unterschied zwischen Europa und der Neuen Welt sowieso sehr augenfällig werden! Es gibt dort um diese Zeit Autos, bei denen passt ein zeitgenössischer Opel Manta quasi ins Handschuhfach. Und beim Anlassen verbrauchen diese bereits so viel Sprit wie der Opel Manta auf der Beschleunigungsspur. So fest konnte man das Gaspedal des Opel Manta auch gar nicht niederdrücken, dass er da heran gekommen wäre. Eine steile Karriere als wahlweise geliebtes oder gehasstes automobiles Symbol hat er trotzdem hingelegt. Und die eine oder andere Friseuse, oder besser gesagt Friseurin, soll sich ja von der Schnittigkeit des Fahrzeuges mindestens ebenso beeindruckt gezeigt haben wie von der eleganten Linie des Oberlippenbartes seines Fahrers. Ja, Oliba und Vokuhila, diese Symbole des guten Geschmackes sind wohl auf ewig mit dem Andenken an den Opel Manta, dieses wunderhübsche, Auto verbunden, da kann man sich sträuben, wie man will. Ob das der Firma Opel als Marke so gut gefällt? Naja, letzten Endes sucht sich ja jedes Auto die Zielgruppe, die es verdient.