Slotracing

Wir schreiben im Deutschen zwar immer von "Slotracing", aber im englischen Original heißt es eigentlich slot racing bzw. slotcar racing, also in getrennter Schreibung. Möglicherweise gibt es so viele Anschauungen von dem, was "Slot racing" sein soll, wie es sie im Bereich des Autorennens gibt. In der Essenz fährt immer irgendwie ein Automodell spurgebunden im Kreis, und meist auch mit anderen um die Wette, aber die Breite des Hobbys legt es nahe, dass manche, die ihrem Hobby alleine frönen, sich doch als Slotracer bezeichnen würden, auch wenn sie von anderen, die das Hobby beliebig ernsthaft betreiben, dafür belächelt würden. Und nirgends sind dann wieder die Kontroversen so groß wie zwischen denen, die eigentlich das gleiche wollen und die gleichen Vorlieben pflegen.

Wie ernst es werden kann, zeigt zum Beispiel die Webseite der IMCA (International Model Car Association). Dort gibt es unter anderem eine sozioökonomische Analyse des Slotracing, dessen großer Krise Mitte der 1980er Jahre auch der deutsche Erfinder der Carrerabahn, Herrmann Neuhierl durch Selbstmord zum Opfer fiel, nachdem Carrera in Konkurs gegangen war.


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