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GBTrack GB34 Lancia Beta Montecarlo 24h Le Mans 1981 No. 65 Martini (Michele Alboreto, Carlo Facetti, E. Cheever)

Mit diesem Lancia Beta Montecarlo sind Alboreto, Facetti und Cheever bei den 24 Stunden von Le Mans am 13./14. Juni 1981 Erste in ihrer Kategorie Gr.5/21 (unter 2000ccm) geworden. Ihre Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 182,986 km/h und sie lagen deutlich vor dem BMW M1 aus der Gruppe 5 von Alliot, Darniche und Cecotto - obwohl dieser mit 3497 ccm Hubraum deutlich üppiger ausgestattet war, was die reine Verbrennungskammer anging.

GBTrack Lancia Beta Montecarlo 24h Le Mans 1981 No. 65 Martini (Michele Alboreto, Carlo Facetti, E. Cheever) GB34

Das Modell von GBTrack, das ich erwerben konnte, hat leider leichte Fehler in der Bedruckung

GBTrack Lancia Beta Montecarlo 24h Le Mans 1981 No. 65 Martini (Michele Alboreto, Carlo Facetti, E. Cheever) GB34

Die Farbgebung in den Martini-Streifen ist trotz ihrer prinzipiellen Sparsamkeit sehr schön. Sie wird meines Erachtens nur von den noch schwungvolleren Werksfarben übertroffen.

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Die schöne Martini-Lackierung wirkt aber wirklich vorzüglich, wie ein Banner im Wind oder wie Linien aus dem Windkanal.

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Dei Draufsicht ist ebenfalls ganz fantastisch.

 

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Die renommierte Slotracing-Firma Fly aus Spanien hat sich mit der Version dieses Autos richtiggehend ins Zeug gelegt. Die Bedruckung ist sehr sehr schön, und auch wenn sich die im Detail vielleicht noch präziser arbeitende Firma Racer mit ihrer Sideways-Linie der gruppe 5 noch einmal angenommen hat, so hat die Firma Fly hier in den späten 90er und frühen 200er Jahren doch einen echten Meilenstein in der Autoproduktion für die Carrerabahn hinterlassen beziehungsweise gesetzt. Die Lackierung im Martini-Design ist ohnehin eine der gleichzeitig am leichtesten wirkenden Lackierungen, da sie wie mit dem Federstrich gesetzt wirkt, als auch eine der am sportlich-markantesten wirkenden. Zudem hat es Fly, hier unter dem Firmennamen oder -label "GB Track" arbeitend, verstanden, ein Modell zu entwickeln, das auch für den Hobbyfahrer sehr gute bis hervorragende Möglichkeiten des Tunings bereithält. Die auf drei Streben ruhende Karosserie ist so mit dem Fahrgestell verbunden, dass man durch ein einfaches Hinzufügen kleiner Distanzringe das Fahrwerk tiefer legen kann. Damit rückt dann gleichzeitig der serienmäßige Magnet näher an die Leiterbahn und die Magnethaftung des Fahrzeugs reißt auch bei hohen Geschwindigkeiten kaum noch ab. Ein solcherart getuntes Lancia-Modell nimmt es auf unserer Heimbahn jedenfalls ohne Weiteres mit Modellen auf, die "out of the box" deutlich stärker wären. So sind die wunderhübsch anzusehenden Lancia Beta Montecarlos sehr rasch zu großen Favoriten auf der heimischen Plastik-Rennstrecke geworden. Wir können jedem, der diese noch gebraucht irgendwo finden kann, dringend zu einem Kauf raten. Es lohnt sich wirklich. Und auch wenn man das Modell nur für die Vitrine anschafft: die Gruppe 5 darf eigentlich in keinem seriösen Sammelbetrieb fehlen, weil hier die Ästhetik des Serienmodells auf die überbordende Kraft und Leistungsfähigkeit des echten Rennfahrzeuges trifft. Und das ist doch eigentlich die Essenz des automobilen Rennsports.

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