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Hot Wheels Grumobile. FJV96.

Ja, der gute alte Herr Gru, er ist doch weithin bekannt aus den einzelnen Episoden der Filmreihe "Ich, einfach unverbesserlich" beziehungsweise, wie im englischsprachigen Original ja heißt, "Despicable me". Seit einigen folgen belustigt uns ja Gru mit seinen ehemaligen Ambitionen darauf, der größte Bösewicht der Welt zu sein, beweist aber gleichzeitig allenthalben, dass er ein großes Herz hat und tiefe Zuneigung für die ihm anvertrauten Kinder empfindet. und natürlich hat er auch ein großes Herz für das weibliche Geschlecht, vor allem, wenn es in Gestalt seiner Liebsten erscheint. Seine Liebste heißt ja bekanntlich Lucy Wilde, er heiratet sie irgendwann ja auch, und wie sein Vorname ist, das wissen gar nicht so viele Leute. Also "Gru" ist ja eigentlich sein Nachname, mit Vornamen heißt er "Felonius", so dass sein gesamter Name "Felonius Gru" ist, was ja ein kleines bisschen an "Thelonius Monk" erinnert. Aber eben nur ein kleines bisschen. Hier geht es jedenfalls um sein Schurkenfahrzueg, das so genannt Grumobile, das hier von der Firma Mattel sehr niedlich nachempfunden wurde. Die Anmutung des dezent in grauer Metalliséfarbe gehaltenen Gefährts ist ja so ein bisschen die eines Walfisches. genauer könnte man das Fahrzeug wohl als eine Art Walfisch ohne Schwanzflosse charakterisieren beziehungsweise als ein Walfisch oder ein überdimensionales Silberfischchen mit Düsenantrieb. Das wirkt nicht nur auf den ersten Blick ziemlich wahnsinnig, sondern auch auf den zweiten, und man kommt kaum umhin anzunehmen, dass das alles sogar so erwünscht ist. Das Signet des Bösewichtes Gru ist schön deutlich auf den Seitenflächen des Fahrzeuges aufgebracht, eingerahmt von einem Satz Metallnieten, die ja ohnehin das äußere Erscheinungsbild des Automobils bestimmen. Nieten befinden sich rund ums Logo, sie rahmen die Tür ein (samt der sehr niedlichen Luke beziehungsweise des Bullauges), und nicht zuletzt halten die Nieten wohl auch die einzelnen Segment des Silberfischchens zusammen. Das einzige, was man sich hier noch hätte wünschen können, wäre ja vielleicht eine Fahrerfigur gewesen, mit deren Hilfe man das immer transparent und einsehbar gestaltetet Cockpit oben auf dem Fahrzeug auch noch hätte bevölkern können.