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Ninco 50384 Porsche 934 Kremer Jägermeister ProRace+

Der Porsche von Ninco kommt in mehrererlei Weise sehr hübsch daher - und er ist auf mehr als eien Art auch etwas Besonderes. Für denFan ist es ja immer schön, wenn es ein Auto in seinem Lieblingsdesign gibt, und die Jägermeister-Lackierungen kommen ja bei den Enthusiasten immer besonders gut an. Das ist natürlich einmal dem unwiderstehlichen Orange geschuldet, in das sich ein jedes Auto hüllt, das im Jägermeister-Design gestaltet ist - nein ganz stimmt das nicht, denn es gibt Ausnahmen.

Besonders schön ist aber der Schriftzug, der in weißer Farbe mit seinem angedeuteten kleinen Schatten sehr präzise aufgebracht wirkt.

Auch ist der Hirsch mit dem leuchtenden Kreuz hier bei diesem Modell sehr schön aufgebracht.

Da der Porsche aus dem Kremer-Team wohl nur tagsüber an Rennen teilgenommen hat, sind die Frontscheinwerfer auch mit dem runden Firmenlogo überklebt.

Dass dieses Modell von Ninco in einer speziellen, ProRace genannten Ausstattung daherkommt, erkennt man fast schon an den goldgelb glänzenden Felgen.

Von der Seite erkennt man aber schon, dass der Wagen in den Kurven etwas kippelig ist. Der recht hohe Schwerpunkt fällt beinahe schon ins Auge.

Dagegen fällt der Heckspoiler ja fast schon niedlich aus - wenn man ihn etwa einmal mit einem Modell der Dimensionen beim Lancia 037 vergleicht. Aber er versieht sicherlich anstandslos seinen Dienst.

Sehr schön gelungen sind ja eigentlich auch die verschiedenen Kunststoffeinsätze, wobei man am Heck aber ganz gut erkennen kann, dass zwar die Blinker und das Firmenschild aus transparentem Kunststoff eingesetzt wurden und auch die Stoßfänger in schawrzer Farbe keline Enizelteile sind, aber bestimmte andere Detailschrauben auf der Klappe sind eben nur aufgedruckt worden.

Auch sind die Nieten auf den breiten Kotflügeln natürlich nicht "echt", sondern nur aufgedruckt.

Die typische Froschform des Porsches weiß aber nach wie vor zu faszinieren. Der 934er ist eben doch ein ganz besonders schönes Exemplar.

  Ein Ninco Porsche Kremer Jaegermeister ProRace ist im Wesentlichen ein Modell, das man auf der Autorennbahn mit großem Vergnügen ausfahren wird und nicht so sehr durch enge Kurven hetzen oder über lange Geraden prügeln (außer wenn man es gegen ähnlich motorisierte Fahrzeuge antreten lässt). Es ist einfach ein ziemlich hübsches Gefährt, das man aus bloßem Fahrvergnügen auf die Autorennbahn schicken kann, um es seine Runden ziehen zu sehen. Es ist, kurz gesagt, einfach ein schickes Vehikel. Na gut, bei einem Modell von Ninco ist das ja nicht unbedingt eine Seltenheit. Eigentlich ist es immer ein guter Gedanke, Balance und Handling eines Slotcars zu verbessern. Daher lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tunigteile zu investieren. Nicht nur bei Slotcars von Ninco trifft das natürlich zu, sondern bei solchen von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gut geschliffene, ordentliche Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr Performanz aus jedem Auto herausholen. Ich würde hier etwa vorschlagen können, dass man das Modell mit einem gescheiten Getriebe aus Metall versieht, das man bei einem der renommierten Hersteller von Slotcarteilen beziehen kann. Welchen Hersteller man dann letztendlich wählt, hängt ganz vom eigenen Geschmack ab. Was die Leistungsverbesserung angeht, so ist es allgemein so, dass so Standardprozeduren wie das Einkleben der Lagerschalen, das Schleifen der Reifen und der Einsatz vernünftiger Achsdistanzen auch bei diesem Modell von Ninco eine gute Idee sein könnte. Aber das ist natürlich etwas, was für alle Slotcars gilt. Also wenn ich etwas Kleingeld am Ende des Monats übrig haben sollte, dann kaufe ich mir das Modell mit großer Wahrscheinlichkeit. Es scheint als ob die Firma Ninco auf den Input der Hobbyfahrer gehört hat und diejenigen bedienen will, die mit einem out-of-the-box Modell Spaß auf dem eigenen Wohnzimmerteppich haben wollen. Was eine gute Sache ist! Ob es sich jetzt um das schnellste Slotcar handelt, das es im Handel zu kaufen gibt, sei einmal dahingestellt. Tunen und tweaken gehören zum Hobby dazu, aber die Betrachtung rasanter Kurven und klarer Linien auch. Und für die braucht man vielleicht sogar eher eine Vitrine als eine Rennstrecke.