Fahrzeugbesprechungen

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Im Zuge dieser Fahrzeugbesprechungen haben wir uns ein bisschen etwas vorgenommen. Hier präsentieren wir nämlich einige selbst gekaufte und zum Teil schon ausgiebig gefahrene Slotcars verschiedener Herstellerfirmen wie Carrera, Ninco, Scalextric oder Fly (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe. Man kann ja nicht alles besitzen, was man gerne hätte. Manchmal haben wir uns die Fahrzeuge daher auch nur für die Fotositzung von Bekannten und Freunden ausgeliehen). Wir hoffen aber auf jeden Fall, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Vielleicht wird es aber auch das eine oder andere Mal um historische Rallyefahrzeuge gehen. Das hängt ja von den unterschiedlichen Herstellern ab, die sich ja in der einen oder anderen Weise um die Präsentation und die Verfügbarmachung von Fahrzeugen verschiedener Klassen verdient gemacht haben. Wir wünschen jedenfalls allen, die an Autorennbahnen und an den maßstäblich abgebildeten und verkleinerten Slotcars so ihre Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen im eigenen Wohnzimmer damit. Die von uns ebenfalls, aber an anderer Stelle, präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Meistens haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit den Bahnen und Autos unterschiedlicher Hersteller sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das neue digitale System aus den letzten Jahren handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte, wie es seit Jahrzehnten bewährt ist. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Hier ist natürlich ein Wort der Warnung angebrachte, denn die taktischen Spielmöglichkeiten gehen mit einem erhöhten Risiko für Unfälle einher, was es besonders nötig macht, die Fahrerinnen und Fahrer am Drücker darauf hinzuweisen, dass etwas gesunder Menschenverstand nötig ist, um die Wagen ohne größere Risiken digital zu bewegen und Karambolagen zu vermeiden.

AUTOart

Ja, die Firma AUTOart, die ist doch eigentlich für ihre feinen Automodelle bekannt, die aber keine weiteren Funktionen haben, also beispielsweise eher für die Vitrine oder das Regal geeignet sind. Sie produziert auch eine Reihe so genannter lifestyle-Produkte, jedenfalls nach Aussage der Firma Gateway Europe GmbH.  Sie hat aber auch ein paar Jahre lang einen Ausflug in die wunderbare Welt des Slotracing unternommen. Ob sich das jetzt finanziell und vom Standpunkt des Modellsportes so das richtig lohnenswerte Ding war, das wagen wir von hier aus nicht zu beurteilen. Die sprichwörtliche Liebe zum Detail, derer man sich rühmt, ist aber auch hier gut nachzuvollziehen. So präsentieren wir hier einige selbst gekaufte Slotcars von AUTOart (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe). Wir hoffen, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von AUTOart Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ja im Rahmen dieser Webseite ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man aber mit AUTOart sehr viel Spaß haben, egal ob es sich jetzt um das Fahren auf einem digitalen System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Wobei man der Fairness halber wohl zugestehen muss, dass bei denjenigen Fahrzeugen, die wir hier vermutlich von AUTOart präsentieren können und wollen, von einem richtiggehenden Digitalbetrieb nicht so sehr die Rede sein wird, sondern die Fahrzeuge eher in der altbewährten analogen Art und Weise ihre Kreise auf der Autorennbahn ziehen werden, wenn wir das Geschäft so richtig betrachten, denn an die Digitalisierung der Modelle trauen wir uns so recht dann doch nicht heran. Was noch interessant ist beziehungsweise kurios, ist die Tatsache, dass einige der Slotcars von AUTOart ja tatsächlich ohne Fahrerfigur auskommen, so wie wir das ja von herkömmlichen Automodellen seit langem kennen. Zum Beispiel trifft das auf den Lamborghini Miura zu, der dann wie von Geisterhand bewegt seine Runden auf dem Rundkurs ziehen darf.

Autoart 13551 Lancia Fulvia 1.6 HF Rally 1972 S. Munari / M. Mannucci #14 (Winner of Rally Monte Carlo)#+

Der Lancia Fulvia von AutoArt ist ein wirklich wunderschönes Auto, das auf jeden Fall einen Platz in der Vitrine verdient hat. Ob es auch so schön fährt, wie es fantatsisch aussieht, wird man bei diesem Automodell wohl nicht so leicht sagen können, denn vielleicht traut man sich ja gar nicht so recht an die Fahrerei heran, wenn amn Sorgen haben muss, dass von den schönen Details etwas kaputt geht im harten Rennbetrieb.

Wenn ein Hobby nämlich dafür sorgen soll, dass man in der Hektik des Alltages immer einmal wieder ein paar Momente genießen kann, in denen man sich auf Anderes konzentriert, dann trägt der Anblick eines Auto Art Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari gewiss das seine dazu bei, einem einen schönen Nachmittag zu bereiten. Es gibt viele schöne Modelle im Bereich von Slotracing und Autorennbahnen, und dieses Modell von Auto Art stellt keine Ausnahme dar. Mit einem Auto Art Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari kann man sich ein bisschen Glanz und Schönheit in die Vitrine stellen oder auf die heimische Autorennbahn bringen.

Der Lancia Fulvia wurde in der so genannten vorbildhaften Wirklichkeit, also der realen Welt in der Zeit zwischen 1963 und 1976 gebaut. Der Fulvia, den AutoArt in diesem Modell abbildet, gehört so ziemlich zur goldenen Ära des Modelles. Höchstgeschwindigkeiten so um die 190 km/h waren mit ihm möglich. Egal ob im Stand oder in Bewegung: Linienführung und Dynamik sind in diesem Modell überzeugend umgesetzt. Die schöne Farbe tut ihr Übriges, denn das schöne Dunkelrot bringt die besten Qualitäten dieses Fahrzeuges schön zur Geltung.

Es gibt ja im Wesentlichen ein oder zwei Anlässe im Jahr, zu denen man sich den Wunsch nach einem Modell von Auto Art gerne erfüllen möchte. Einmal ist das natürlich Weihnachten. Ein Auto Art Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari ist da ein ganz heißer Anwärter auf einen Platz ganz oben auf der Wunschliste. Und dann ist da ja noch der eigene Geburtstag, zu dem ein kleines Päckchen mit einer Box von Auto Art gerne auf dem gabentisch stehen kann!Hier wäre zum Beispiel mal ein Bild als kleiner Vorgeschmack: Auto Art Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari , damit man sich mal eine Vorstellung von diesem Slotcar von Auto Art machen kann.

Quelle des Bildverweises: https://slotbox.de . Es ist gut denkbar, dass ein Auto Art Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari beinahe jede amtliche Höchstgeschwindigkeit überschreitet, die man sich auf seiner Autorennbahn auferlegen kann - jedenfalls in Bezug auf die erreichbare Maßstabsgeschwindigkeit dürfte dies gelten. Aber es ist ja eigentlich ziemlich sicher, dass man das in Kauf nimmt, wenn man über den Erwerb eines Modells von Auto Art nachdenkt! :) Wenn man die Geschwindigkeit dieses Slotcars erhöhen will, lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tuningteile zu investieren. Letztendlich betrifft das aber auch nicht nur Slotcars der Firma Auto Art, muss man einräumen, sondern auch solche von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gute Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr an Performanz aus dem Auto herausholen. Zum Beispiel könnte man sich hier vorstellen, dass man bei einem renommierten Teilehersteller einen Antrieb aus Metall ersteht, mit dem man sein Modell etwas verwöhnt. Geld in hochwertige Teile zu investieren ist eigentlich immer eine gute Idee. Falls bei diesem Slotracing-Modell, zum Beispiel nach einem Hochgeschwindigkeitsunfall der Antrieb bricht, etwa das Motorritzel, was selten passiert, aber nicht ausgeschlossen ist, würde ich am besten hingehen und tatsächlich Metallritzel aufziehen. Also wenn ich etwas Kleingeld am Ende des Monats übrig haben sollte, dann kaufe ich mir das Modell mit großer Wahrscheinlichkeit. Die Abmessungen des Auto Art Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari tragen ohne Zweifel zu seinen Fahreigenschaften bei und machen ihn zu einem recht stabilen Renner, wenn man die Geschwindigkeit geeignet dosiert. Er sollte, so wäre mein Eindruck, auch in viele Sammlungen Einzug halten. Aber eigentlich nicht nur in der Vitrine. Der Auto Art Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari will gefahren werden!

Mehr Bilder dieses Slotcars sind auf Umpfis Website ( https://slotbox.de ) zu finden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man das Modell dort auch erwerben, aber man muss vielleicht schnell beim Bestellen sein, falls sich nicht mehr so viele davon auf Lager befinden.

Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari Wir würden uns als Slotcar-Fans natürlich wünschen, dass Firmen wie Auto Art weiterhin so schöne Modelle wie den Auto Art Lancia Fulvia 1 6 HF Monte 1972 Munari auf den Markt bringen. Ob es sich jetzt um das schnellste Slotcar handelt, das es im Handel zu kaufen gibt, sei einmal dahingestellt. Tunen und tweaken gehören zum Hobby dazu, aber die Betrachtung rasanter Kurven und klarer Linien auch. Und für die braucht man vielleicht sogar eher eine Vitrine als eine Rennstrecke.

Carrera

An Carrera kommt man ja nicht so einfach vorbei, wenn man autorennbahnbegeistert ist und in einem deutschsprachigen Land lebt. Insbesondere gilt das ja, wenn man hier seine Kindheit verbracht hat, denn da müsste man mit einiger Wahrscheinlichkeit mit der firma Carrera und ihren begeisternden Fahrzeugen in Berührung gekommen sein. Daher präsentieren wir hier einmal einige selbst gekaufte und zum Teil schon ausgiebig gefahrene Slotcars von Carrera (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe - na ja, manche Fahrzeuge mussten wir uns aus Kostengründen auch ausleihen, denn ganz so viel Geld haben wir doch nicht ständig zur Verfügung). Wir hoffen aber immerhin, dass wir mit den präsentierten Rennfahrzeugen von Carrera einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Vergnügen bereiten können oder auch einige Einsichten im Detail liefern. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann - da wird man  bei Carrera ja auch eigentlich gut fündig. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen (denn ein Bahnsystemhersteller ist Carrera ja auch schon seit langer Zeit) und Slotcars von Carrera Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle immer vollständig wohnzimmertauglich, teilweise braucht man für den Aufbau sogar auch ein deutlich größeres Zimmer, einen Dachboden oder gar den ganzen eigenen Garten zum Aufbau. Letzteres gilt natürlich nur dann, wenn auch das Wetter einigermaßen stabil ist - man möchte ja nicht mit dem Rost zu kämpfen haben! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, um die Entscheidung für einen geeigneten Standort zu erleichtern -  jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit den technischen Spielwaren von Carrera sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen, indem man eben die geeigneten digitalen Teile hinzufügt oder weglässt beziehungsweise gegen analoge Schiene austauscht oder umgekehrt. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Hier ist natürlich ein Wort der Warnung angebrachte, denn die taktischen Spielmöglichkeiten gehen mit einem erhöhten Risiko für Unfälle einher, was es besonders nötig macht, die Fahrerinnen und Fahrer am Drücker darauf hinzuweisen, dass etwas gesunder Menschenverstand nötig ist, um die Wagen ohne größere Risiken digital zu bewegen und Karambolagen zu vermeiden. Unserer Einschätzung nach sind die Fahrzeuge von Carrera in den letzten Jahren übrigens immer ansehnlicher geworden. Das ist ja schön für so ein faszinierendes Hobby.

Carrera 27113 Evolution Ferrari 575 GTC JMB Racing Campionato Italiano 2004

Für alle, die bisher dachten, ein Ferrari müsse unbedingt ferrarirot sein und einen Tropfen Blut im Lackfinish haben, hier ein Affront: ein schwarzer Ferrari 575 von 2004. Die Rätselfrage ist aber: wo fuhr der eigentlich? Im Jahre 2004? Für JMB? Die waren doch mit 550er Maranellos unterwegs, oder?

Scrollt mal nach unten Cool - also von uns aus gesehen ganz nach unten! Ja, oder klickt einfach für eine größere Version auf das hier oberhalb abgedruckte Bild. Dann sollte sich eine neues in einm neuen Fenster öffnen. Ferrari-Heck in typischer und bewährter Form. Es wirkt jetzt auch durch die schwarze Farbe nicht weniger markentypisch. Auch die Seitenansicht macht uns jetzt nicht zu schaffen. Es ist offensichtlich genau die Art von Silhouette, die man erwarten würde, wenn eine Ferrari von rechts nach links durchs Bild fährt. Ja, oder von links nach rechts, also in umgekehrter Richtung. Wer das Glück hätte, ihn von oben von links nach rechts durchs Bild fahren zu sehen, würde ihn so zu Gesicht bekommen wie hier. Dazu müsste man aber schon irgendwie flach auf einem Glasdach liegen, ist jedenfalls zu vermuten. Ja, man scheint hier auch irgendwie alternative Heilmethoden zu bevorzugen. Wenn das im Falle eines Unfalles einmal gut geht! Aber man kann sonst ja immer noch eine Runde easy gas tanken. Wenn man einen für Erdgas ausgelegten Verbrennermotor montiert, das wäre natürlich die Voraussetzung. Auch die innen bedruckte Lufthutze gestaltet Carrera detailgetreu nach. Geheimnisvoll, geheimnisvoll: Wo ist denn ein schwarzer Ferrari 575 für JMB Racing 2004 gestartet, d.h. wo fuhr denn dieses Modell, das hier in limitierter Auflage bei Carrera vertrieben wird? Wenn man sich zunächst auf die Suche macht, stellt man fest, dass JMB im Jahre 2004 mit 550er Maranellos in die Rennen gegangen ist - nicht mit 575er Maranellos. Und ein 575er mit der Nummer 4 lief mit Lorenzo Casé und Marcello Zani bei JMB erst 2005 in der Meisterschaft.  Ein Rätsel also, denn viele Tabellen führen für das Campionato Italiano GT 2004 gar keinen 575er. Einiges spricht aber dafür, dass der 575er im Jahr 2004 den normalerweise eingesetzten 550er von JMB beim Rennen in Misano vertreten hat ...  Und tatsächlich erhält man über den Namen des Fahrers auch einen fotografischen Hinweis. Auf der Webseite von Mattéo Malucelli kann man genau das Carrera-Modell in limitierter Auflage entdecken. Und, richtig: es stellt sich als eine Granate heraus Schnellste Runde 2004 auf dem Autodromo Internazionale di Misano - Misano Adriatico: Lorenzo Casé/ Mattéo Malucelli No. 4, Ferrari 575 Maranello GTC. 1:31,011. 160,596 km/h. Und gewinnen konnten sie die beiden Läufe auch: Hut ab!

Carrera 27263 Evolution De Tomaso Pantera Gruppe 5 Le Mans 1979

Carrera 27263 Evolution De Tomaso Pantera Gruppe 5 Le Mans 1979Bei den 24 Stunden von Le Mans in der Gruppe 5 unterwegs: Gianfranco Brancatelli, Carlo Pietromarchi und Maurizio Micangeli in der alten Pistensau, dem De Tomaso Pantera, der auch ein Verkaufsschlager für De Tomaso war! Jedenfalls hat der De Tomaso Pantera eine für diese kleine aber feine Rennwagenschmiede doch tatsächlich eine sehr hohe Anzahl an verkauften Einheiten erreicht, die zusammen mit dem nicht gerade günstigen Preis des Ganzen dafür gesorgt haben, dass die Lewonzen in der Betriebskasse der Rennwagenschmiede De Tomaso im italienischen Villa de Fantasia oder so ähnlich nur so geklingelt haben. Naja, wir müssen natürlich zugeben, dass die Firma De Tomaso natürlich nicht in irgendeiner Villa de Fantàsia oder so zu Hause war, sondern in Modena, einer Stadt, die jedenfalls für Automobilenthusiasten nicht eine der ganz unbekannten ist, wenn man mit diesem typisch italienischen Understatement heir einmal punkten zu können glaubt.

Wohl dem, der so einen zum Geburtstag bekommt! Und man muss sagen: das hat Carrera sehr schön hingekriegt, dieses Auto, das der Traum jedes Gruppe-5-Autoquartetts war ;)

Im Prinzip fehlt nur noch eine Slotcar-Marke, die den De Tomaso Mangusta bringt, der vielleicht noch eine Ecke mehr Kantigkeit besitzt. Wenn man das einmal so ausdrücken will. Carrera De Tomaso PanteraEine beeindruckende Gestalt ist dieser De Tomaso ja schon, wenn man das einmal so sagen will, auch von oben Cool. Man sieht das im unteren Bild, oder jedenfalls dem Bild, das wir hier mit Fug und vielleicht auch mit Recht das dritte Bild nennen wollen.

Die Frage ist ja jetzt nur, wie sich dieses Fahrzeug denn eigentlich so gemacht hat in Le Mans 1979. Die drei Fahrer, die sich die 24 Stunden von Le Mans im Jahre 1979 brüderlich teilten, waren allesamt Italiener, nämlich hatten sie so wohl klingende Namen wie Gianfranco Brancatelli (Italien), Carlo Pietromarchi (Italien) und Maurizio Micangeli (Italien). Hatten wir eigentlich schon erwähnt, dass alle drei italienischen Fahrer aus Italien stammten? Nein? Dann tun wir es eben jetzt. Was aber dabei zu beachten ist, ist die Tatsache, dass trotz der flotten Lackierung, die der De Tomaso Pantera hier aufweist, die drei Fahrer nicht ausreichend Strecke zurücklegten, um im Gesamtklassement gewertet werden zu können. Na, wir würden sage, dass aber hiermit sicherlich eine Herausforderung geschaffen wurde, diese Misere auf der heimischen Carrerabahn nicht mehr zuzulassen. Übrigens muss man nur enmal die Dokumentation des Ganzen betrachten, um herauszufinden, dass in der Gruppe 5 +2.0 eine andere Marke siegreich war, nämlich die Firma Porsche. Die siegreichen Fahrer waren Klaus Ludwig (Deutschland) , Don Whittington (Vereinigte Staaten von Amerika) und der vermutlich irgendwie mit ihm verwandte Bill Whittington (Vereinigte Staaten von Amerika), die mit einem Kurzheck-Porsche 935 K3 an den Start gingen.

Carrera De Tomaso Pantera Aber gibt es den überhaupt von der Firma Carrera? Unseres Wissens haben wir den jedenfalls noch nicht gefunden. Er trug übrigens die Startnummer 41. Man kann ja jetzt doch einmal versuchen, ob man aus Gründen des schönen Startfeldes diesen Porsche doch noch bekommt und ihn gegen den sehr hübschen Boliden aus der Feder und aus der Werkstatt von De Tomaso antreten lassen kann, um zu sehen, ob sich die historischen Ereignisse nun wiederholen oder nicht. Wir würden hier ja keine Wetten abschließen, müssen aber der Fairness halber zugeben, dass wir noch nicht in der Lage waren, diesen Wagen auf der Rennstrecke entsprechend auszutesten. Wenn das aber erfolgt ist, taucht er sicher irgendwo in unserer Liste auf, mit der wir ja auf der Suche nach dem schnellsten Slotcar sind, und wir hoffen, dass der Carrera 27263 Evolution De Tomaso Pantera dann nicht nur so eben einen Platz haben wird, mit dem er geschwindigkeitsmäßig unter "ferner liefen ..." herumkraxeln kann.

Carrera 27264 Evolution De Tomaso Pantera Gr. 5+

Da ist er, einer der ganz großen automobilen Schönlinge der 1970er Jahre, so könnte man sagen. Das ist sehr nett von der Firma Carrera, sich solcher Kleinode anzunehmen, finden wir jedenfalls. Im Bereich des Autoquartetts fanden wir den DeTomaso Pantera jedenfalls immer besonders hübsch, denn er repräsentiert eine gelungene Mischung aus keilförmiger Kraft und flunderhafter Flachheit, und alleine die Alliterationen zeigen ja schon, dass es sich hier um ein ganz wunderbares Gefährt handeln muss, da wird doch ein jeder und eine jede zustimmen müssen. Nicht unverdient ist dieses Modell am Gebrauchtwagenmarkt eine echte Rarität. Der De Tomaso hat gewaltige Motoren gehabt, die irgendwo jenseits der 300 PS an Leistung gebracht haben. In der hier aufgebrachten Bedruckung sieht der Pantera auch ein wenig pantherschwarz aus, was nur durch die dynamischen Streifen etwas verborgen wird. Aber so richtig konnten wir bisher nicht erkennen, an welchem Rennen ein originaler De Tomaso in dieser Lackierung und mit dieser Startnummer teilgenommen haben soll, wenn man sich jetzt einmal auf die so genannte wirkliche Welt bezieht. Die österreichische Firma Carrera gibt sich hier ja auch immer ein bisschen bedeckt, was eventuelle Fahrer oder die jeweiligen Rennen angeht, an denen die Fahrzeuge teilgenommen haben. Das ist natürlich ein wenig bedauerlich, aber es ist wohl so leicht nicht zu ändern. Jedenfalls bleibt es ja den kleinen Automobilisten wie uns dann überlassen, die Renntauglichkeit der Fahrzeugmodelle im Selbstversuch auf der Autorennbahn im heimischen Haus oder im häuslichen Heim auszutesten.

Was aber auf jeden Fall von bleibendem Wert ist, das ist ja die schöne optische Anmutung des Boliden. Das beginnt eigentlich schon mit dem originalgetreuen Schriftzug an der Autotür. Man hat sich bei Carrera da Mühe gegeben, einen Teil des sportlichen Designs mit in die Details des Schriftzuges zu übernehmen.

Die Sponsoren, die sich auf der Seite des Fahrzeuges erkennen lassen, kommen ja gleichermaßen aus dem Automobil- wie aus dem Sportbereich. Hier sind sowohl der Hersteller von Stoßdämpfern, Bilstein zu sehen, als auch Champion mit seinen Zündkerzen und Fila, die ja 1911 gegründet wurden und allmählich zu einem großen Ausstatter in Sachen Sportbekleidung aufgestiegen sind.

Sehr interessant sehen an diesem Modell ja die Felgen aus. Während man aber dem anderen von Carrera hergestellten Modell auch in ähnlicher Form in der Wirklichkeit auf die Spur kommt, kann man hier nicht so leicht nachprüfen, ob in der tat bereits ein real existierender Wagen in genau dieser Anmutung gefahren ist.

Konsequent geht man jedenfalls vor, was den Hersteller der Reifen angeht: sowohl auf der Front des Wagens als auch auf den Reifen selber ist das Signet von Dunlop abgebildet. Insgesamt wirkt das schon stimmig.

Carrera 30519 Opel GT Steinmetz DRM 1972

Es gibt da eine ganze Reihe von Fahrzeugen, die ganz ihrer historischen Bedeutung verhaftet sind. Ein Fahrzeug wie der Opel GT ist sicherlich zu diesen zu zählen. Entworfen wurde die charakteristische Karosserieform von dem deutschen Automobildesigner Erhard Schnell, und zumindest in dieser Tourenwagenvariante dürfe dieser Name ja auch Programm des Automodelles sein. Schnell, der 40 Jahre lang Designer bei Opel gewesen ist, hat hier vielleicht sogar sein Meisterstück abgeliefert. Insgesamt sind vom Opel GT ja gut 100 000 Exemplare gebaut und verkauft worden, und zwar in einem Zeitraum von knapp 5 Jahren, zwischen 1968 und 1973. Der Opel GT teilt sich mit der legendären Corvete C3 ja das markante, so genannte "Coke-Bottle Design" der Karosserie also die Form mit charakteristischen Einbuchtungen und Rundungen der Seitenlinie und den rundlichen Kotflügeln. Welche Designer jetzt genau an Opel GT und Corvette C3 gearbeitet haben, das ist uns nicht so ganz bewusst, schon gar nicht, ob es da vielleicht sogar Synergieeffekte durch gemeinsames Arbeiten gegeben haben könnte. Jedenfalls stammen ja beide Fahrzeuge aus dem Hause General Motors. Wie dem auch sei, der Opel GT bestach ja in den Varianten mit 1100 beziehungsweise 1900 Kubikzentimeter Hubraum nicht so besonders durch fulminante Pferdestärkenzahlen, er lief in den USA wohl auch eher unter der liebevollen Bezeichnung "baby Corvette". Während der Prototyp noch eckige Klappscheinwerfer hatte, ist die heute bekannte und lieb gewonnene Form die mit den runden Klappscheinwerfern. Der Opel GT Steinmetz von 1972, den Carrera hier vorstellt, müsste mit seiner Startnummer 70 eigentlich bei den 500 Kilometern vom Nürburgring am 03.09.1972 an den Start gegangen sein. Viel hat man von ihm da wohl nicht gesehen und gehört, denn der Fahrer Werner Christmann kam wohl nicht so richtig ins ziel mit dem Opel GT. Aber schön anzusehen ist der Opel GT steinmetz auf jeden Fall. Die klassische Lackierung in gelber und roter Farbe wird auch von Carrera sehr gut herausgebracht. Auch die charakteristischen Gumminöppel, die die Motorhaube festhalten, hat man beim bedrucken nicht vergessen. Aber klappen auch die Scheinwerfer hoch und runter? Das klingt jetzt eher unwahrscheinlich. Aber Rückspiegel und Türgriffe in Chromoptik, die sind natürlich dabei.

Carrera 30698 Digital 132 Porsche 918 Spyder "Martini Racing No. 23"+

Dieser Porsche 918 Spyder ist ein ausgemachter Supersportwagen, und im Martini-Design gefällt er uns natürlich ausnehmend gut! Die Leistungen dieses autombilen Meisterwerkes aus Zuffenhausen sind natürlich über jeden Zweifel erhaben. Man kann sich von Hubraum und Leistungsdaten im Internet ja auch so sein eigenes Bild machen. War der Porsche 918 Spyder zunächst nur als reines Konzeptfahrzeug konzipiert worden (daher auch die Bezeichnung "Konzeptfahrzeug"), so wurde er später in einer auf 918 Fahrzeuge limitierten Auflage zum Kauf angeboten, bei der der Grundpreis so in der Gegend von 768 000 Euronen gelegen haben müsste, wenn uns unsere Quellen nicht ganz im Stich lassen.

Nun, als betuchter Privatmann kann man also mit solch einem Fahrzeug quasi Renflair genießen, umso mehr als Martini ja ein ganz klassisches Motorsportdesign zur Verfügung stellt.

Bei diesem Modell des österreichischen Herstellers Carrera, das ganz gewiss in ordnungsgemäßer Lizenz hergestellt worden sein müsste, funktionieren sogar Front- und Heckbeleuchtung fast wie im Original.

in der Sicht von oben fallen wieder die schön geschwungenen, an die Windkanaloptimierung erinnernden blauen und roten Streifen auf, die die Hinterbacken des Fahrzeuges umschmeicheln.

Während von der Seite in der Tat eine Startnummer 23 auf der Seitentür erkennbar ist, fragen wir uns natürlich schon, ob es sich wirklich um ein Fahrzeug für die Rennstrecke handeln soll.

Das Nummernschild "S-XR 42" deutet ja darauf hin, dass es sich hier eher um ein Fahrzeug mit Straßenzulassung handeln dürfte.

Übrigens wirkt ja das Heck des Porsches sehr gelungen bis hin zum kleinen Diffusor an der Unterseite des Fahrzeuges.

Die Bedruckung weist auch kaum Makel auf, also hier hat man sich offenbar sehr große Mühe gegeben, ein Fahrzeug herzustellen, das sich besonders gut im Zusammenspiel mit der anderen Ausgabe in der Gulf-Lackierung macht.

Der Fahrer  mit seinem schwarzen Schnäuzer wirkt uns allerdings irgendwie ein bisschen fadenscheinig. Woher dieser Eindruck bloß rühren mag? Wir hoffen natürlich, dass der Fahrer verantwortungsvoll mit den insgesamt 887 PS der drei Motoren (ein Heckmotor als Verbrenner, zwei Elektromotoren, jeweils einer davon an der Vorder- und der Hinterachse) umgehen kann. Auch dem begeisterten Slotracer wünschen wir, dass er die Modelle nicht ruiniert.

Carrera 30736 Digital 132 Porsche 917K Martini International "No.2", Kyalami 9h 1970+

Ja, in flotten Farben und mit schnittigen Formen kommt der kurzbeheckte Porsche 917 daher. Unserer Meinung ist das ein ganz gut gelungenes Modell, das ästhetisch zu begeistern vermag. Beizeiten werden wir und auch einem Erfahrungsbericht widmen, wie er uns bei der Suche nach dem schnellsten Slotcar so sinnvoll gelingen könnte. Aber bis dahin muss einmal eine Würdigung des schönen Äußeren dieses Fahrzeuges reichen.

Der Porsche 917 war einer der erfolgreichsten Sportwagen beziehungsweise Rennsportwagen der 1970er Jahre überhaupt. Und wenn man ihn so betrachtet, dann kann ja auch kein Zweifel bestehen, dass das Fahrzeug es mit der Sportlichkeit ernst gemeint hat.

In der Ansicht von der Seite erkennt man sofort, dass es sich hier um ein ausgesprochen flaches Fahrzeug handelt, was für die Fahreigenschaften in Kurven und für den Luftwiderstand nur von Vorteil gewesen sein kann! Sehr schön wirkt ja die gelbe Farbe mitsamt der roten Bedruckung in der Seitenansicht. Die Lackierung wirkt wahrscheinlich nicht ohne Grund so, als seien hier Verwirbelungen aus dem Windkanal sichtbar gemacht worden.

Das Rennauto bildet tatsächlich sehr schön originalgetreu das Fahrzeug ab, mit dem Jo Siffert und Kurt Ahrens 1970 in Kyalami bei den 9h von Kyalami Zweiter geworden sind.  Die schön geschwungene 2 auf der Seite wirkt genau wie in der Wirklichkeit.

Die Front ist optisch und in der Bedruckung wunderbar gelungen. Die leicht unterschiedliche Bedruckung der Scheinwerfer und den roten Streifen quer über den Gläsern der Scheinwerfereinsätze konnten wir jetzt an den zur Verfügung stehenden Bildern aus der Rennwirklichkeit nicht vollständig abgleichen, aber ästhetisch tut das dem Ganzen gar keinen Abbruch.

Wunderbar in der Draufsicht aber scheint der Motor gelungen zu sein. Oben auf der Motorhaube ist das wunderbare Lüfterrad zu sehen, das fast schon wie die Felge eines Reserverades anmutet.

Sehr schön ausgeführt wirken auch die Tankeinsätze.

Die nach hinten in eine Spoilerkante mündenden leicht ansteigenden Höcker der Motorhaube sind von der Anmutung her auch sehr gut gelungen.

Filigran wirkt die Detaillierung des Heckbereiches. Hier wird man ja fast schon davon Abstand nehmen wollen, dass mehrere Fahrzeuge hintereinander fahren können und ineinander krachen.

Carrera 30737 Digital 132 Porsche 917K Martini International "No.35", Watkins Glen 6h 1970+

Wilde Lackierung, noch wilderes Fahrgefühl, ja, so erscheinen sie einem heute im Rückblick, die 1970er Jahre. In manchen Kreisen zählt die Lackierung dieses Wagens ja durchaus in den psychedelischen Bereich, und dieser Aussage können wir uns nicht ganz verschließen. Immerhin landete der Wagen mit der Startnummer 35 und den Fahrern Gijs Van Lennep und Gérard Larrousse auf dem neunten Platz bei den 6 Stunden im amerikanischen Watkins Glen. Ironie des Schicksals: ein Mexikaner dominierte das Rennen.

Das Sechsstundenrennen von Watkins Glen stand ganz im Zeichen der Konkurrenz zwischen den beiden Konstrukteuren von Ferrari und Porsche. Der Ferrari 512 und der Porsche 917K lieferten sich ein erbittertes Rennen. Der Rennstall von Martini International schickte den hier von der österreichischen Firma Carrera nachgebildeten Porsche mit der Startnummer 35 ins Rennen.

Man sieht von der Seite schön, wie die Lackierung von Martini International nicht das übliche Streifendesign hat, sondern grüne und blaue Farbe fast kleine Wirbelwölkchen aus dem Windkanal abzubilden scheinen.

Auf der Front ist sehr schön das Signet der Zuffenhausener Firma Porsche abgebildet.Die Bedruckung der Scheinwerfereinsätze wirkt letzten Endes interessanter als man es bei vielen fotografischen Abbildungen aus dem Jahr 1970 erkennt, aber die Überklebung der Scheinwerfereinsätze ist nicht direkt an diesen Fotografien nachvollziehbar.

Von oben wirkt der Wagen in der Draufsicht fast etwas hippiesk.

Schön zu sehen am Heck sind das sehr große gelbe Lüfterrad über dem Motor und das Firmensignet Martini & Rossi, wobei ja bei den üblichen Martini-Renndesigns lediglich das Wort Martini dort erscheint.

Die Heckansicht gibt auch den Blick frei auf ein sehr filigranes Gestänge. Hier muss man vermutlich ein wenig Angst haben, dass ein unüberlegter Crash auf der Carrerabahn doch für einiges Ungemach sorgen könnte.

Immerhin kann man bei diesem Modell auch die Fahrernamen noch im Aufdruck deutlich erkennen.

Dass an dem Fahrzeug Reifenmaterial des Herstellers Firestone zum Einsatz kommt, ist sowohl dem Aufdruck auf den Reifenwänden anzusehen als auch dem Sponsorenaufdruck über dem Hinterrad.

 

 

Carrera 30749 Digital 132 Porsche 917K "J.W. Automotive Engineering, No.01" Daytona 24h 1970+

Ist das nicht genau die Art von Auto, das die 1970er Jahre auf vielen Rennstrecken dominiert hat? Als Slotcar bricht es nicht mit der eisernen Regel, dass, wenn ein Modell erst einmal in allen anderen Lackierungen abgefrühstückt ist, der findige Hersteller dann auch noch einmal schnell auf die Idee verfällt, rasch noch einmal eine Variante in einer Gulf-Lackierung auf den Markt zu werfen. Und siehe: auch in diesem Falle hat das bei uns den gewünschten Kauferfolg. Beziehungsweise muss man ja aus der Sicht des findigen Verkäufers eher sagen, dass es den gewünschten und intendierten Verkaufserfolg gezeitigt hat, dass man im Hause Carrera nach einer solchen oder ähnlichen Strategie verfahren zu sein scheint, die sich ja auf dem Markte auch durch andere Teilnehmer am Verkaufsgeschäft historisch wohl durchaus bewährt zu haben scheint. Wenn man es denn einmal so ausdrücken will. "J.W." steht hier allerdings etwas schamhaft für John Wyer, der als Automobilingenieur und Rennstallbesitzer eine lange Geschichte im Rennsport hat und über viele Jahre von Gulf gesponsert wurde, deren Lackierung ja einen sensationellen Ruf unter Sammlern genießt. Interessanterweise kam der hier vorgestellte Porsche mit der Startnummer 1 auf den zweiten Platz, währen der gleiche Porsche aus demselben Rennstall mit der Nummer 2 den ersten Platz in Daytona belegte. Für John Wyers war dies der erste (und gleichzeitig fulminante) Sieg seines Rennstalles seit dem letzten Erfolg. Daytona war übrigens überhaupt das erste große Rennen sowohl für den Porsche 917K als auch den Ferrari 512M.

Wenn man sich einmal die Bilder von Daytona 1970 absieht, dann kann man zunächst dem Fahrzeug bescheinigen, dass es wirklich sehr gut gemacht ist. In der Seitenansicht kommen die Kontraste zwischen den gulftypischen Farben babyblau und orange sehr schön zur Geltung. Ebenfalls fällt auf, dass Gulf sich ganz offenbar als Hauptsponsor verstanden hat. Es finden sich wenige andere Firmensignets auf der Fahrzeugseite, und  das entspricht dem Abbild der Wirklichkeit doch sehr stark.

In der Ansicht von vorne ist es aber fast so, dass der orange Farbaufdruck eigentlich an den Scheinwerfereinsatz heranreichen müsste. Aber wir wollen jetzt auch einmal nicht zu pingelig im Detail sein.

 

Carrera 30788 Digital 132 Porsche 918 Spyder "Gulf Racing No.02"+

Das ist nicht nur ein rasantes Gefährt, sondern auch ein hoch ästhetisch dekoriertes Auto, denn das Gulf-Design gehört ja zu den großen Klassikern des automobilen Rennsports, die auch in den Kreisen der Enthusiasten immer noch etwas enthusiastischer begrüßt werden als andere Designs, wenn man vom alten Klassiker Jägermeister einmal absieht. Das führt dann häufig dazu, dass ein Slotcar, wenn erst einmal die neue Form besticht, in ein paar unattraktiveren Designs auf den Markt gebracht wird. Wenn dann das Slotcar einmal in den unattraktiveren Designs verkauft ist, ist die Zeit dann gekommen, mit den gesuchtesten Designs an den Markt zu treten. Eigentlich ganz schön clever.

Was es so mit diesem Sponsoren der Rennsportszene im Detail auf sich hat, das ist mir nicht ganz klar, aber der Porsche 918 Spyder ist in einiger Deutlichkeit mit seinen Spezifikationen im Internet vertreten. So erfährt man von der sensationellen Leistung, mit der dieses Gefährt ausgestattet ist, das nämlich mit einer Mischung aus großvolumigem Ottomotor mit vielen Zylindern und gleichzeitig noch mit zwei unterstützend ergänzenden Elektromotoren ausgestattet ist. Somit kommt das Gefährt auf eine Leistung in der abseitigen Gegend von über 880 PS. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.

Der Fahrer im Cockpit des Porsches ist daher auch sehr angetan von dem Gefährt, das auf unserer Autorennbahn aber lediglich elektrisch unterwegs ist. Das ist im Unterhalt auch deutlich preiswerter. Und am Ende ist auch ein kleines Slotcar doch deutlich ressourcenschonender als ein großer Bolide. Dabei fällt natürlich auf, dass der Fahrer im Cockpit sehr leger daherkommt, mit Scheitel und Sonnenbrille.

In der Ansicht von vorne sieht man natürlich sehr gut das Stuttgarter Kennzeichen des Fahrzeuges. Trotz seiner Rennlackierung scheint es also eine Straßenzulassung zu besitzen. Da kann man sich als Fahrer eines solchen Autos ja nur glücklich schätzen.

Auch das schöne Heck deutet auf so etwas hin: ganz klar ist da ein Nummernschild erkennbar. Der Heckspoiler lenkt zwar etwas davon ab, aber insgesamt bleibt es doch unverkennbar.

Sehr gelungen an diesem Modell ist auch die Ausführung der Lackierung. Weder mit dem unbewaffneten Auge noch in der Vergrößerung finden wir etwas, das wir als Makel bezeichnen würden.

Auch wenn hier eine Startnummer vergeben wurde, in diesem Falle die Nummer 2, so wirkt es doch eher so, als sei der Porsche 918 Spyder ein wenig mehr Richtung aufgemotztes Straßenmodell ausgelegt.

Carrera 30815 BMW M1 Procar "No.111" Nürburgring 1000km 1984+

Ja, im Jahre 1984, da war unheimlich etwas los auf dem Nürburgring. Und es war unheimlich etwas los bei den Fahrzeugen der so genannten Gruppe 5. Das waren einfach unheimlich ungeregelte Boliden mit Leistung bis zum Abwinken. Kaum sah man jemals so etwas wie feines britisches Understatement, nein, es dominieren dick aufgetragene Schweller, ausladende Heckflügel und eigentlich konnte einem auch kein Kotflügel unter die Augen treten, der nicht tüchtig verbreitert wirkte. Und in diesem Umfeld trat dann der BMW M1 auf den Plan. Die 1000 km vom Nürburgring, ein Rennen, das traditionell von keinem geringeren Automobilclub als dem ADAC ausgerichtet wird, sind natürlich eine ganz schöne Herausforderung an Mensch und Maschine. Ja, und jetzt tritt dort ein BMW M1 in feinem Zwirn an.

Irgendwie hat das ja etwas: der BMW M1 im BOSS-Design erscheint uns hier im feinen Nadelstreifen. Am Steuer sitzen Manthey und Mertes - und sie versuchen wacker, alles daran zu setzen, dieses Rennen zu gewinnen. In der Seitenansicht kann einem ja fast ein weiterer wichtiger Sponsor des ganzen Geschehens entgehen, aber dazu kommen wir gleich. Der Druck ist jedenfalls präzise ausgeführt, und das schneeweiß der Grundfarbe kontrastiert hübsch mit dem edlen Dunkelblau des Aufdruckes.

Von vorne gesehen dominiert der BMW-typische Kühlergrill das Geschehen. Wenn man den so genauer betrachtet, merkt man, dass der so eine Art Statement abgibt. Zwar wirkt er nicht so brachial wie andere Fronten der Gruppe 5, aber Widerspruch scheint ziemlich zwecklos. Breit kommt alles daher mit ausreichend Lufteinlässen, wobei der Motor ja an sich weiter hinten folgt.

In der Draufsicht erkennt man, von den Nadelstreifen fast zerrissen, dass der BMW M1 ja auch noch die große deutsche Marke adidas als Sponsor hat. Ja, und natürlich die Firma abctuning aus Bonn, wer kennt sie nicht? Insgesamt erhöhen die Nadelstreifen natürlich nicht unbedingt die Lesbarkeit der Sponsorenaufdrucke, aber vielleicht ging es damals ja um den Gesamteindruck.

Das Heck lässt ebenfalls keine Fragen offen: hier zeigt ein Supersportler klare Kante. Basta!

Carrera 61419 Aston Martin V12 Vanquish

Jetzt denkt man bei sich im ersten Moment: "Eigentlich schade, dass man sich so ein Auto nicht leisten kann!" - aber dann denkt man einen Augenblick nach und stellt fest, dass man es natürlich doch kann. Das ist doch das Schöne an der Welt des Modellbaus, dass man auf einma Zugriff auf Dinge hat, die im wirklichen Leben unerreichbar fern für einen wären. Zum Beispiel ja aus den üblichen finanziellen Gründen. Und dabei muss man nicht einmal im klassischen Sinne arm sein, um sich einen Aston Martin Vanquish niemals leisten zu können. Denn die Preise, zu denen dieses Nobelfahrzeug in der wirklichen Welt gehandelt wird, können sich wirklich sehen lassen 446 000 Euro, die sind ja nunmal kein Pappenstiel, und das wäre ja sogar für ein Eigenheim ein sicherlich schon gehobener Preis. Daran kann man wohl erkennen, dass man mit so einem Auto wohl in die Welt der Reichen und der Schönen einsteigen würde. Zumindest aber in die Welt der Reichen. Schönheit ist ja eine andere Sache. Aber wer weiß - vielleicht sind die beiden ja auch noch auf eine ernüchternde Weise positiv korreliert. Das wäre dann ja erst recht ein Grund, sich stärker auf das Hobby zu kaprizieren, denn da kann man alles für verhältnismäßig wenig Geld bekommen. Dafür ist die Schönheit aber nur maßstäblich. Und von Carrera.Carrera Go Aston Martin Vanquish

Am Nummernschild kann man es schon erkennen, in den ganzen Kürzeln ist alles drin. Die 12 Zylinder, der Firmenname Aston Martin, das Vanquish. Der Zwölfzylinder von Aston Martin ist ein Hammer. Brüllt wie ein Stier und presst die Mitfahrer beim Anfahren in die Sitze. So ähnlich auch der Flitzer von Carrera Go!! Gut, der Grundpreis beim Aston Martin Vanquish ist demgegenüber wiederum gar nicht so erschreckend. Anfangen tut oder tat es bei 244 809 Euro, dafür bekommt man aber schon eine Spitzengeschwindigkeit von 322 km/h und eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 5 Sekunden. Da kann man eigentlich nicht klagen. Vielleicht sollte man aber einfach einmal sorgfältig messen, was bei der Maßstabsgeschwindigkeit des Carrera-Modelles so drin ist, das ja für einen Bruchteil des Preises des Originals erhältlich ist.

Carrera Go Aston Martin Vanquish

Die Silhouette des Fahrzeuges ist natürlich über jeden Verdacht erhaben. Das sieht sportlich aus, wirkt aber unaufdringlich und nicht proletenhaft. Mittlerweile ist der Wagen ja von den Backen her noch etwas runder geworden, aber das ist hier ja auch die erste Generation, das darf man nicht vergessen,

Carrera Go Aston Martin Vanquish

Rund und knuddelig genug ist das Heck ja. Es soll wohl auch den Eindruck vermittlen, dass das Auto bei aller Eleganz auch entsprechend sexy ist, aber darüber muss man an dieser Stelle gottlob ja nicht streiten. Gleichzeitig ist aber anzumerken, dass sich Aston Martin da in puncto anzüglicher Reklame durchaus etwas zuschulden kommen gelassen hat.

Carrera Go Aston Martin Vanquish

Am Ende muss man aber auch gestehen: selbst auf die Rennstrecke passt so ein schnelles Auto ja sehr gut!

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Carrera 61422 Mini Cooper blau

Von den Mini Coopers (wenn das die richtige und akzeptable Mehrzahl sein sollte) gibt es von Carrera ja tatsächlich mehrere Versionen. Alle stammen eigentlich mehr oder weniger aus dem Modelljahr 2004, wobei das natürlich nur auf die Min Coopers der ersten Generation zutrifft, die man bei Carrera im Bereich des Systems Go!!! ins Sortiment aufgenommen hatte. Denn selbstredend gibt es da auch neuere Varianten. Aber das soll uns an dieser Stelle nicht weiter stören - das tut es auch nicht. Very British, könnte man jetzt sagen - allerdings wäre British racing green dann doch die angemessenere Farbe gewesen. Naja, wie British die Marke Mini seit der Übernahme durch BMW noch geblieben ist, darüber lässt sich wahrscheinlich streiten, aber wir finden, dass die auf dem Fahrzeugdach aufgebrachte Flagge, der Union Jack, hier eigentlich eine eindeutige Sprache spricht.

Mini Cooper Racing British Flag

Merkwürdigerweise ist es aber so, dass man in der Katalogausweisung von Carrera die markante Dachgestaltung gar nicht so sehr in den Vordergrund stellt. Hier hebt man eher auf den Unterschied in der Farbe der Fahrzeuglackierung ab. Naja, gut, in irgendeiner Weise muss man da ja eine Entscheidung treffen, denn in anderer Hinsicht wiederum hat man sich keinerlei Unterscheidungsmerkmal einfallen lassen: der blaue Mini Cooper S fährt offenbar aber mit demselben Nummernschild herum wie sein roter Bruder. und da er ihm in der Anzahö der Pferdestärken ebenbürtig sein dürfte, muss man sich ja schon fragen, was man sich dabei denkt, dasselbe Nummernschild zweimal zu vergeben. Da hat doch irgendwer bei der Zulassungsbehörde nicht ganz aufgepasst, liegt als Vermutung jedenfalls nahe.

Mini Cooper Racing UK flag

Schön rundlich, mit festen Backen kommt auch diese Variante daher, und natürlich sind Front- oder Heckpartie nicht mit Fahrzeugbeleuchtung ausgestattet. Das wäre vielelicht auch ein bisschen zu viel verlangt. Und aufgrund der gleichen Abdunkelung der Scheiben wie bei allen anderen Fahrzeugen auch, muss man auch bei diesem Carrera-Go!!!-Modell konstatieren: hier sitzt ein Unbekannter am Steuer. Oder eben eine Unbekannte, das kann man ja nicht wissen, denn es ist ja jemand Unbekanntes. Eigentlich ist das auch nur logisch, oder?

Mini Cooper Racing blue left

Jetzt liegt natürlich folgende Vermutung nahe: Wer so abdunkelt, hat gewiss etwas zu verbergen. Vor allem aber dürfte er oder sie auch nur schwerlich nach draußen gucken können. Naja, dann ist eben Vorsicht am Steuer angebracht. Vor allem ist aber Vorsicht angebracht, wenn man auf der Straße einem Fahrzeug begegnet, bei dem der Fahrer wenig bis gar nichts sehen kann.

Mini Cooper Racing blue UK flag top

 Und Vorsicht und Rücksicht, das wäre doch wiederum gar nicht einmal so unbritisch, oder?

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Carrera 61423 Mini Cooper S rot

Lustig blickt er uns an mit seinen treuen Schlafaugen, der Mini Cooper S von Carrera go!!! Er stammt aus längst vergangenen Zeiten, nämlich dem Carrera-Jahressortiment des Jahres 2004. In der Zwischenzeit ist natürlich vieles passiert, aber ganz nostalgisch stürzen wir uns mal auf dieses Fahrzeug in der damals vorliegenden Form, also als Rennmodell mit dem charakteristischen karierten Dach. Der Mini Cooper S der ersten Modelljahre (also nicht der Jahre des Carreramodells, natürlich, sondern der ersten Modelljahre der von BMW übernommenen Marke) war recht stark motorisiert.

Carrera go!!! Mini Cooper Checkers red

Nicht weniger als 170PS, also in den Einheiten der neuen Währung gesprochen: 125 kW, bringt er in den Rennverlauf mit ein, damit man sein Fahrvergnügen mit ihm haben kann. Die Beschleunigungswerte sind für einen Kleinwagen dementsprechend ordentlich. Denn der Kleinwagen hat ja den Vorteil des relativ geringen Gewichts, das darf man nicht unterschätzen. In ungefähr 7,2 Sekunden geht es mit dem Auto von 0-100 km/h, das kann sich ja durchaus sehen lassen. Und wenn man ein vergleichbares Auto hat, um es in einem kleinen Duell gegen den kleinen roten Flitzer antreten zu lassen, dann kann man sicher unabhängig von den erreichbaren Endgeschwindigkeiten auf der Carrerabahn eine Menge Spaß haben. Aber da kann man nicht meckern. Der unter der Bezeichnung R53 (die noch aus den Rover-Nummern zu stammen scheint) laufende Wagen  ist ja in der Wirklichkeit bereits zu einer Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h in der Lage gewesen. Da gibt es kein Vertun: das ist eine ziemlich hohe Geschwindigkeit, alles was recht ist. Und das auch noch bei solch runden Formen, denn man muss ja zugestehen: auch sein Heck ist ganz knuddelig!

Mini Cooper Racing back Carrera

Jetzt ist dies zwar kein Porsche, aber dieser Fahrzeugpo ist auch in der maßstäblichen Verkleinerung noch ganz hübsch. Einblicke in die Fahrgastzelle gewährt er aber leider nicht. Das ist etwas schade, denn man sieht im Umfeld eines solchen Autos ja schon mal interessante Fahrer und Fahrerinnen, wie man sich leicht überzeugen kann.

Mini Cooper Racing right Carrera

In der Ansicht von oben ist natürlich dafür alles groß kariert. Sind hier Ska-Fans unterwegs? Man weiß es natürlich nicht so genau, aber die Vermutung liegt ja doch nahe! Man müsste einfach einmal genau hinhören, welche Musik aus den Lautsprechern der Stereoanlage dringt, wenn sie voll aufgedreht ist.

Mini Cooper Racing top Checkers red

Wir wünschen jedenfalls viel Spaß mit dem Mini Cooper von Carrera. Und natürlich auch mit Ska-Musik, wenn dem geneigten Leser oder der geneigten Leserin danach ist.

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Carrera 61456 Jaguar XKR "Bad Guys Car"

Vermutlich heißt diese Ausgabe des Jaguar XKR nicht umsonst "Bad Car", aber damit sind wohl weniger die Fahrleistungen oder die Motorisierung gemeint als vielmehr die beiden Insassen des Gefährts. Ach ja, deswegen heißt es ja auch "Bad Guys Car" und gar nicht "Bad Car". Das hätte man ja auch gleich schon erkennen können.

Carrera GO! - Jaguar XKR "Bad Car"

Ein Jaguar XKR ist ja rein leistungsmäßig nicht von schlechten Eltern, und wenn man der Wikipedia trauen kann, dann ist die rote Farbe beim Jaguar XKR Cabrio auch gar nicht ungewöhnlich. In den hier relevanten Modelljahren ist die Leistung beim Jaguar XKR jedenfalls auf 395 - 396 PS aufgebohrt worden. Damit erreicht man natürlich eine sagenhafte Beschleunigung von o-100 km/h in nur knapp über 5 Sekunden, um genau zu sein sind es sogar exakt 5,6 Sekunden beim cabriolet, das hier gezeigt wird. Die Detaillierung des Gefährtes ist natürlich ein bisschen so lala, aber das ist dem kleinen Maßstab geschuldet. Immerhin zeigt uns Carrera mit diesem Fahrzeug die beiden schlimmen Finger Atze und Hotte auf der Flucht.

Carrera GO! - Jaguar XKR "Bad Car"

Die beiden haben natürlich ganz schön etwas ausgefressen. Ganz sicher kann man sich ja zum Beispiel nicht sein, ob ihnen der knallrote Jaguar tatsächlich gehört, oder ob sie diesen nur gestohlen haben, um damit jetzt eine Spritztour in den Sonnenuntergang zu unternehmen. Ist es vielleicht sogar ein echtes "Breaking Bad Car"? Dann wären ja auch Drogen im Spiel!

Carrera GO! - Jaguar XKR "Bad Car"

Aber zu wirklich ausgeklügelten Missetaten scheinen mir die beiden dann doch nicht fähig. Hotte grinst etwas dümmlich, wenn man es sich einmal näher besieht.

Carrera GO! - Jaguar XKR "Bad Car"

Atze hingegen glaubt sich schon in Sicherheit, wenn man seiner Körpersprache und seinem mit der Sonnenbrille komplettierten Gesichtsausdruck Glauben schenken darf. Wenn sich die beiden da mal nicht zu sicher wähnen! Schließlich gibt es von Carrera ja auch noch ein passendes Polizeiauto, mit dem man eine wilde Verfolgungsfahrt aufnehmen kann. Hoffentlich aber kommt es dabei nicht zu Unfällen auf der Carrerabahn!

Carrera GO! - Jaguar XKR "Bad Car"

Wenn die beiden trotz aller Anstrengungen aber der Polizei entwischen sollten, so können sie sich deshalb noch nicht am Ziel ihrer Wünsche glauben, denn wir kennen die beiden Nürnberger Spitzbuben nur zu gut, und wir haben auch ihr Autokennzeichen. N-XK 100! Jetzt würden wir aber wetten, dass sich jemand dieses Kennzeichen schon in der wirklichen Welt reserviert hat. Wenn das mal nicht zu Verwechslungen führt!

Carrera GO! - Jaguar XKR "Bad Car"

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Carrera Opel Manta A 27233

Ist er das? Der Opel Manta A, in einem Wort das Urbild der deutschen Tunerlandschaft, mit dem fetten Spoiler, Manni am Steuer und der Friseuse auf dem Beifahrersitz? Das stellt den American Muscle Cars mal zumindestens einen "German Bizeps" entgegen. Wie das Fahrverhalten ist, bleibt noch zu erkunden!

 Von Understatement ist natürlich keine Spur beim Manta Tuner von Carrera (für das Original galt ja: Der Manta A erreichte mit dem ab 1972 erhältlichen 60-PS-Motor eine Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h):

Manta Quelle: https://slotbox.de

Im Prinzip ist der Manta A ein Coupé auf Basis des Opel Ascona A. Jaja, so ein eher beschauliches Erbe hat der Manta zu verwalten. Er ist aber deutlich schnittiger in der Anmutung, und mit den Doppelaugen wirkt er auch ausreichend aggressiv im Blick. Vielleicht wirkt er auf manche etwas prollig, aber man muss ihm den Kredit geben, sich zumindest wie ein kleiner Hein Mück aus der Muckibude zu geben, wenn es sein muss! Im Jahre 1970 als Konkurrent zum Ford Capri (ebenfalls von Carrera erhältlich) auf den Markt gekommen, ist der Opel Manta lange ein Traumfahrzeug der sportlich ambitionierten Untere-Mittelklassler geblieben. Ja, sportliche Ambitionen in der Mittelschicht, wo seid ihr nur geblieben? Na, wie dem auch sei: der Manta-Rochen kam lange Zeit nicht ganz so schnell auf der Überholspur angekrochen, weil der nötige Hubraum einfach fehlte. Ein Blick nach Amerika in dieser Zeit lässt den Unterschied zwischen Europa und der Neuen Welt sowieso sehr augenfällig werden! Es gibt dort um diese Zeit Autos, bei denen passt ein zeitgenössischer Opel Manta quasi ins Handschuhfach. Und beim Anlassen verbrauchen diese bereits so viel Sprit wie der Opel Manta auf der Beschleunigungsspur. So fest konnte man das Gaspedal des Opel Manta auch gar nicht niederdrücken, dass er da heran gekommen wäre. Eine steile Karriere als wahlweise geliebtes oder gehasstes automobiles Symbol hat er trotzdem hingelegt. Und die eine oder andere Friseuse, oder besser gesagt Friseurin, soll sich ja von der Schnittigkeit des Fahrzeuges mindestens ebenso beeindruckt gezeigt haben wie von der eleganten Linie des Oberlippenbartes seines Fahrers. Ja, Oliba und Vokuhila, diese Symbole des guten Geschmackes sind wohl auf ewig mit dem Andenken an den Opel Manta, dieses wunderhübsche, Auto verbunden, da kann man sich sträuben, wie man will. Ob das der Firma Opel als Marke so gut gefällt? Naja, letzten Endes sucht sich ja jedes Auto die Zielgruppe, die es verdient.

Fly

Die Faszination für den automobilen Modellsport ist möglicherweise auch ein Kennzeichen Spaniens. Hier präsentieren wir jedenfalls einige selbst erworbene Slotcars der spanischen Firma Fly, die in Katalonien beheimatet ist (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe). Rafael Barrios war der Gründer dieser Firma, selbst mit dem Motorsport eng verwachsen, da er ein Rennfahrer in der wirklichen Welt war und die Faszination des Renngeschehens in den Modellsport übersetzen wollte. Eine größere Vielfalt an Auswahl im Bereich der Slotcars ist ja immer eine schöne Sache, und wir hoffen, dass wir dem einen oder anderen Slotcarfan einige Anregungen geben können. Die Firma Fly ist an dem zwischenzeitlichen Revival des Slotracing im Heimbereich mit Fahrzeugen im Maßstab 1:32 sehr stark beteiligt gewesen, produziert aber unter wechselnden Bedingungen mal mehr, mal weniger erfolgreich Fahrzeuge. Wir hoffen geradezu, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Das ist aus der Perspektive des Hobbyisten ja sicher nachvollziehbar, denn wir würden ja ganz gerne die eigene Freude an diesen schönen Miniaturen mit anderen Enthusiasten teilen. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Hinweise, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Von Fly gibt es aber sogar Rennlastwagen, wobei das jetzt allerdings nicht so ganz unser Ding ist. Wir können uns ja selbst aus historischen Gründen eher mit der Gruppe 5 und ihrer fantastischen Silhouette anfreunden. Vermutlich hat das mit einer frühen Sozialisation mithilfe von Autoquartetts zu tun. Aber egal woher jetzt die Begeisterung für die klienn Flitzer stammt, wir wünschen auf jeden Fall allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von Fly Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit Fly sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Fly hatte unserer Einschätzung nach übrigens an dem Boom der kleinen Autorennbahnen gegen Ende des vorigen Jahrtausends beziehungsweise in den so genannten Nuller Jahren einen nicht ganz unerheblichen Anteil. Das hatte auch etwas mit der optischen Schönheit der Fahrzeuge zu tun.

Fly 703103 Fiat Punto S2000 Rallye Show Monza 2008 J. Lorenzo / D. Romagnoli+

Dieser Fiat ist in der Alpha-Serie von Flyslot (beziehungsweise Fly) erschienen, und er ist ein wirklicher Hingucker. Natürlich liegt in der Redaktion ohnehin so eine leichte Neigung vor, Modellen von Fiat grundsätzlich nicht besonders ablehnend gegenüber zu stehen, aber wir meinen, dass das in vielen Fällen auch ein gerechtfertigter Ansatz ist. Möglicherweise stammt dieses Modell aus einem Zeitraum, in dem es etwas problematisch am Slotracing-Markt im allgemeinen und für die Firma Fly im Besonderen gewesen ist, aber dazu erlauben wir uns an dieser Stelle beileibe noch kein abschließendes Urteil, das in irgendeiner Form eine allgemeinere Gültigkeit besäße. Jorge Lorenzo aus Spanien und Danielle Romagnoli aus Italien sind die Fahrer dieses Fiat Punto in Monza gewesen im Jahre 2008. Sie waren mit dem Autokennzeichen DK 079 GT unterwegs und haben das Rennen in Monza immerhin mit dem 38. Platz abgeschlossen. Das ist sportlich vielleicht nicht das allerschönste Ergebnis, aber das Auto lässt sich in ästhetischem Hinblick doch als sehr gelungen bezeichnen. Dass sich die Firma Flyslot dieses Modelles angenommen hat, wissen wir sehr zu schätzen. In der Seitenansicht bemerkt man auch, dass es sich bei dem Fiat Abarth um einen zwar kompakten und gedrungen wirkenden Sportler handelt, aber tatsächlich um einen Sportler. Der deutlich auffallende Heckspoiler an der Dachkante legt davon ein beredtes Zeugnis ab. Nicht weniger als 270 PS gibt es hier in Schach zu halten. Und dass die italienischen Flaggenfarben in den Heckflügel seitlich integriert sind, ist doch ein sehr nettes Detail. Von vorne wirkt das Fahrzeug auch hochgradig interessant, denn hier sieht es durch den Einsatz der schwarz-weißen Bedruckung ja fast so aus als handele es sich bei dem Fiat Grande Punto um eine Art Katze mit schwarz-weißer Zeichnung im Gesicht. Gut gelungen ist ja der kleine Abarth-Skorpion im Zentrum des Kühlergrills. Ja, da weiß man doch sofort, dass das Auto einen Giftstachel hat. In der Rückenansicht weiß der Fiat natürlich mit rundlichen Pobacken zu begeistern, dass es nur so eine Freude ist.

Fly 88093 Alfa 147 GTA

Wenn einen die kleinen Autos im Maßstab 1:32 zu begeistern wissen, dann ja oft wegen der Geschwindigkeit und der flotten Anmutung. Ab und zu muss man daher doch einfach der Sammelleidenschaft nachgeben und sich einmal vergegenwärtigen, welche Fülle an hübschen Modellen von Slotcars für die Autorennbahn sich so auf dem Markt befindet. Ein Fly Alfa 147 GTA ist dafür ein gelungenes Beispiel und lässt in einem so einen leisen Anflug von Begeisterung aufkeimen. Irrtum ausgeschlossen, könnte man sagen - der Fly Alfa 147 GTA in roter Lackierung ist nach allen geltenden Maßstäben, die man so normalerweise anlegen kann, tatsächlich ein beeindruckend hübsches Slotcar-Modell. Dieses Modell von Fly weiß insbesondere auch durch die Fahrerfigur zu erstaunen, beziehungsweise müsste man ja genauer sagen: durch die Fahrerinnenfigur. Also nicht "Innenfigur", sondern Figur einer Pilotin, also einer Fahrerin. Da lohnt sich ja doch der zweite Blick, vielleicht sogar der dritte, denn man muss doch vielleicht zugeben, dass die Angst vorm Kopftuch doch etwas übertrieben ist. Die Fahrerin hier mutet ja doch eher an wie die schöne Grace Kelly. Es dürfte einem nicht einfach fallen, diesem Modell von Fly zu widerstehen, wenn man ein wenig Geld am Monatsende zum Ausgeben zur Verfügung hat. Vielleicht könnte man sogar überlegen, dafür ein bisschen anzusparen, aber das muss ja jeder für sich entscheiden. Vielleicht liegt das ja auch mit an der niedlichen Fahrerin, die hier am Steuer des Linkslenkers sitzt. Wie gesagt - eine Spur von Grace Kelly ist hier zu entdecken, und das sollte jetzt auch nicht wie Zynismus wirken, denn der Unfallwagen von Grace Kelly war ja ein Rover 3500 P6 und kein italienischer Alfa Romeo. Nicht jedermann wird so etwas wie diesen Alfa Romeo in seiner eigenen Garage stehen haben, so er denn überhaupt das Glück erleben kann, eine eigene Garage zu besitzen. Ein Fly Alfa 147 GTA rot dürfte als richtiges Fahrzeug deutlich über dem normalen Budget liegen. Auch wenn es sich hier streng genommen ja um einen Wagen aus der Kompaktklasse handelt. Aber mit ein bisschen Glück (und viel weniger Kleingeld als in Wirklichkeit nötig wäre) hat man dieses Modell von Fly möglicherweise eines Tages in seiner Slotcar-Sammlung. Hier wäre daher zum Beispiel mal ein Bild als kleiner Vorgeschmack, damit man sich mal eine Vorstellung von diesem Slotcar von Fly machen kann. Sehr gelungen ist unserer Meinung nach das kleine Logo der Firma Alfa Romeo, das man sich in der Detailaufnahme einmal näher zu Gemüte führen sollte. Vielleicht sollte man sich auch die mit einiger Sorgfalt gestaltete Figur der Fahrerin auch zu Gemüte führen. Es ist übrigens eigentlich immer besser, ein Modell wie den Fly Alfa 147 GTA rot in der Plastikversion zu besitzen (also am besten wäre ja sogar nachhaltig erzeugter Kunststoff, aber man kann ja nicht alles haben), wo er einen extrem niedrigen Energieverbrauch hat, wenn man ihn mit seinem Gegenstück aus der wirklichen, spritfressenden Welt vergleicht. Aber im Sinne des Mottos "support your local dealer" sollte man sehen, dass man den Fachhandel vor Ort unterstützen kann, wo immer es geht. Wenn man die Geschwindigkeit dieses Slotcars erhöhen will, lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tuningteile zu investieren. Letztendlich betrifft das aber auch nicht nur Slotcars der Firma Fly, muss man einräumen, sondern auch solche von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gute Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr an Performanz aus dem Auto herausholen. Ich würde einfach dazu raten, dass man dem Modell ein paar gute und natürlich rundgeschliffene Reifen von einem der bekannten Hersteller aus dem Autorennbahnbereich verpasst. Wie viel Geld man natürlich letztendlich bereit ist zu zahlen, hängt immer auch von der eigenen Situation ab. Ich würde noch eine weitere Sache vorschlagen, um das Auto out-of-the-box schon einmal etwas aufzubessern. Nur der Sicherheit halber würde ich die Vorder- und die Hinterachsen aus dem Auto montieren. Ich würde dann schauen, ob auf der Felge noch ein Rest von einem Grat sitzt, diesen vorsichtig entfernen und dann die Reifen komplett entfetten. Danach würde ich die Lager gescheit fetten. Das sollte vom Fleck weg einiges an Performanz bringen. Na ja, auf jeden Fall wüsste ich schon genau, dass dieses Modell auf meinem Wunschzettel für Weihnachten stehen muss! Die Abmessungen des Fly Alfa 147 GTA rot tragen ohne Zweifel zu seinen Fahreigenschaften bei und machen ihn zu einem recht stabilen Renner, wenn man die Geschwindigkeit geeignet dosiert. Er sollte, so wäre mein Eindruck, auch in viele Sammlungen Einzug halten. Aber eigentlich nicht nur in der Vitrine. Der Fly Alfa 147 GTA rot will gefahren werden! Mehr Bilder dieses Slotcars sind übrigens auf Umpfis Website zu finden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man das Modell dort auch erwerben, aber man muss vielleicht schnell beim Bestellen sein, falls sich nicht mehr so viele davon auf Lager befinden. Aber eigentlich hat er ja seine Webseite in eine Art Museum für Slotcars verwandelt. Also wer weiß, ob das alles noch so hinhaut. Wenn allerdings Firmen wie Fly weiterhin am Markt bestehen würden und in schöner Regelmäßigkeit Modelle wie den Fly Alfa 147 GTA rot auf den Markt bringen, dann würde uns das als Slotcar-Fans natürlich erfreuen. Ob es sich jetzt um das schnellste Slotcar handelt, das es im Handel zu kaufen gibt, sei einmal dahingestellt. Tunen und tweaken gehören zum Hobby dazu, aber die Betrachtung rasanter Kurven und klarer Linien auch. Und für die braucht man vielleicht sogar eher eine Vitrine als eine Rennstrecke.

Fly 88105 A743 Alfa 147 GTA weiß

Hier ist ein weiblich besetzter Alfa GTA in perlweiß. GTA für Grand Theft Auto. Oder so. Jedenfalls ist das meines Wissens das einzige Slotcar, das mit einer bauchfreien Fahrerin aufwarten kann. Von vorne kann man das noch nicht so gut erkennen, da ja die Motorhaube und das Armaturenbrett die Sicht verdecken, aber wartet nur ab. Es folgen da noch einige wenige Aufnahmen, wo man das hoffentlich etwas besser erkennen kann, aber wir wollten jetzt auch nicht ganz so weit gehen, dass wir das Auto in seiner Gesamtheit demontieren müssen, um alle Details zu zeigen. Na, mal sehen, wie weit wir es schaffen, ohne uns ganz zu verbiegen. Bei näherem Hinsehen erkennt man: das ist ein niedlich Ding. Und das Auto auch. So viel steht jedenfalls jetzt schon fest. Jetzt müssen wir in unserem Bestand aber noch einmal fahnden, ob wir vielleicht einen renntauglichen Zwilling für dieses Auto haben, um irgendwann auch einmal Aussagen über die möglichen Fahrleistungen machen zu können. Hauptsache natürlich das gepunktete Kopftuch sitzt und der Lippenstift ist korrekt angebracht. Aber nanana,  wer hat denn hier statt slot car "slut car" gesagt? Das gibt's doch nicht, aber jedenfalls fährt man hier im Alfa offenbar bauchfrei. Das ist auch alles gut und schön, solange man dabei auch bauchfrei ist und nicht nur die Plautze freilegt. Jedenfalls fährt die kurzärmelige Dame hier sehr lässig im kompakten Alfa 147. In der hier abgebildeten GTA-Version zerren übrigens die geballten Kräfte von 250 PS an der Vorderachse. Das ist ja nun einmal nicht gerade  wenig für solch ein kleines Auto, oder? Da dürfte jedenfalls der Motor mächtig für Vortrieb sorgen. So schnell holt man die hübsche Dame am Steuer wohl nicht ein. Sehr authentische Felgen hat man dem Alfa von Hause aus mitgegeben. Und dass der kleine seitliche Blinker tatsächlich ein winziges oranges transparentes Kunststoffteil ist, ist auch sehr charmant. Das schöne Heck bringt der Alfa ja ohnehin immer mit. Es ist ein prima Popo! Und auch hier sind alle Lichter echte kleine Kunststoffteilchen, nichts Aufgemaltes oder so. Und die beheizbare Heckscheibe? Prima, oder? Und auch vor der Burgkulisse wirkt der Alfa ganz stimmig. Der Boden ist für ein Fahrzeug von Fly aus dieser Ära schon fast untypisch detailgetreu ausgeführt. aber unser Nachteil soll es nicht sein!

Fly 88193 Ford GT40 MkII 1966 24h. Le Mans 1966 Mario Andretti - Lucien Bianchi

Sehr witzig an diesem Ford GT40 MkII ist ja jetzt eine Tatsache, die einem erst beim genaueren Lesen ins Auge fällt. Die Ford GT waren ja die von Ford genau so geplanten großen Konkurrenten zu den schnellen roten Flitzern, die Ferrari in Maranello hergestellt hat. Ja, aber wer sind denn jetzt 1966 bei den vierundzwanzig Stunden von Le Mans die Fahrer am Steuer dieses Autos gewesen? Ja genau - Mario Andretti und Lucien Bianchi, wie die Namen es schon verraten. Jetzt denkt man vielleicht, nun, sind das denn wirklich amerikanische Namen? Das klingt doch vielmehr, als seien da zwei Italiener abtrünnig geworden und hätten sich ans Steuer des großen Ferrari-Konkurrenten gesetzt. Aber das stimmt so natürlich nicht ganz. Mario Andretti war ein amerikanischer Rennfahrer kroatischer Abstammung, der allerdings damals noch in der italienischen Stadt Montona geboren wurde, die heute kroatisch ist. Und Lucien Bianchi klingt zwar auch sehr italienisch, doch Bianchi war ein belgischer Rennfahrer. Andrettis Familie wohnte seit der Mitte der 1950er Jahre in den Vereinigten Staaten, wo Andretti 1964 eingebürgert wurde. Er war immer schnell auf den Rennstrecken dieser Welt unterwegs. Bei der Frage der Schnelligkeit kommen wir natürlich sogleich zu dem Automodell hier.  Also wie dieser Ford GT40 MkII von Fly jetzt fährt, darüber können wir leider keine Auskunft geben. Es ist bei diesem Exemplar vermutlich außergewöhnlicherweise so gewesen, dass er sich so, wie er aus der Verpackung kam, kein Stückchen weit fahren wollte, weil die Hinterräder derart an den Radkästen geschliffen haben, dass kein ordnungsgemäßer Betrieb möglich war. Das scheint jetzt zunächst etwas ungewöhnlich, und man würde sich über so etwas auch vielleicht ärgern, aber die Tatsache ist doch, dass der hier bezeichnete Ford GT40 bei den vierundzwanzig Stunden von LeMans im Jahre 1966 auch aufgrund eines überhitzten Zylinders ausgefallen ist. Das ist natürlich tragisch, aber es passt ja wunderbar dazu, dass der hier vorliegende Flitzer einfach nicht von der Stelle kommen will.

Fly 88269 BMW M1 Jägermeister Kurt König DTR 1982 #1

Der erste Jägermeister von Fly ist jetzt hier bei uns im Stall, noch dazu ein BMW M1, also der Wagen, mit dem ich auf meiner ersten Carrera Servo 140 damals das Autorennen versucht habe. Die Bahn noch ohne Schlitz und ich daher auch nicht als Schlitzflitzer. und ehrlich gesagt hatte ich von Carrera Servo 140 auch keine Jägermeister-BMW, sondern den Grundpackungs-BMW-M1 in schwarzer Farbe mit weißer und roter Bedruckung. Aber wie dem auch sei: dieses Modell bereitet jedenfalls viel Freude! Man erkennt auch sofort, dass und warum die Jägermeister-Ausführung so beliebt ist, dass die Hersteller, nachdem sie ein Modell in allen anderen Ausführungen abgefrühstückt haben, nochmal eine Jägermeister-Ausführung auf den Marklt bringen, um dem Hobby-Enthusiasten die Levonzen aus der Tasche zu leiern. Die Seitenlinie mit ihrer Mischung aus gedrungener Dynamik und rauhbeiniger Kantigkeit sucht bis heute noch ihresgleichen.  Der Fly BMW M1 ist aber natürlich mindestens genau so eine Pistensau wie der BMW M1 von Carrera Servo es war und sieht natürlich um Meilen besser aus - 30 Jahre gehen auch am Modellbau nicht spurlos vorbei - zum Glück!  Der Fahrer, Kurt König, ist eine fahrerische Erscheinung, die in der DTM wohl ihresgleichen sucht (ein kurzer Überblick ist im Internet zu finden, König galt wohl, so kann man das in der Rückschau sagen, als Schrecken des Etablissements). Kurt König leitet heute wohl ein Autohaus in Schwabach, ebenfalls mit Bezug zur Marke BMW, so hört man. Hier sieht man Kurt Koenig konzentriert am Steuer des BMW M1. Jedenfalls vermutlich, denn den Gesichtsausdruck kann man nicht wirklich erkennen. Und auch im Zwielicht der untergehenden Sonne wirkt das Orange des Autos gleichermaßen aufregend und relaxed. Da kann man auf der heimischen Autorennbahn in Ruhe seine Runden zirkeln. Ein BMW M1 macht aber eigentlich aus allen Perspektiven eine gute Figur - das Jägermeister-Orange trägt sein übriges dazu bei. Dieses Auto dürfte man auf dem Slotracingmarkt nur noch mit Mühe finden. Das Heck ist gewohnt markant - sehr elementar für BMW und tatsächlich fast zeitlos.  An der Fahrerfigur fällt der hohe Detailgrad auf - gerade weil die Gurte nicht eng anliegen oder gar nur aufgedruckt sind, wirken sie so hübsch. Die Linien sind auch sehr hübsch, die Felgen ausgesprochen niedlich.  Das gilt natürlich auch für die Heckpartie mit dem Flügel. Auch den Boden hat Fly detaillierter gearbeitet als etwa beim Lancia Beta, der als "GB Track by Fly" firmiert. Ein Sidewinder (immer schön, sehr klassich), ein breiter Magnet, eine durchgehende Vorderachse: eigentlich stimmt alles. Eine Aufnahme von oben darf natürlich nicht fehlen...

Fly 99048 Playboy Edition 04 Ford GT40

Ab und zu muss man dem Hobby frönen und sich einmal vergegenwärtigen, welche Fülle an hübschen Modellen sich so auf dem Markt befindet. Ein Fly Playboy Edition 04 Ford GT40 ist dafür ein gelungenes Beispiel und lässt in einem so einen leisen Anflug von Begeisterung aufkeimen. Es gibt kein Vertun - ein Fly Playboy Edition 04 Ford GT40 ist nach allen normalerweise geltenden Maßstäben tatsächlich ein beeindruckendes Slotcar. Es ist nicht leicht, diesem Modell von Fly zu widerstehen, wenn man ein wenig Taschengeld zum Ausgeben zur Verfügung hat. Vielleicht lohnt es sich sogar, dafür ein bisschen zu sparen, aber das muss jeder selbst entscheiden. Nicht jedermann wird so etwas in seiner eigenen Garage stehen haben, so er denn überhaupt eine eigene Garage besitzt. Ein Fly Playboy Edition 04 Ford GT40 dürfte als richtiges Fahrzeug deutlich über dem normalen Budget liegen. Aber mit ein bisschen Glück (und viel weniger Kleingeld als in Wirklichkeit nötig wäre) hat man dieses Modell von Fly möglicherweise eines Tages in seiner Slotcar-Sammlung.

Fly 99048 Playboy Edition 04 Ford GT40

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Es ist immer besser, ein Modell wie den Fly Playboy Edition 04 Ford GT40 in der Plastikversion zu besitzen, wo er einen extrem niedrigen Energieverbrauch hat, wenn man ihn mit seinem Gegenstück aus der wirklichen, spritfressenden Welt vergleicht. Aber im Sinne des Mottos "support your local dealer" sollte man sehen, dass man den Fachhandel vor Ort unterstützen kann, wo immer es geht ;) . Eigentlich ist es immer ein guter Gedanke, Balance und Handling eines Slotcars zu verbessern. Daher lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tunigteile zu investieren. Nicht nur bei Slotcars von Fly trifft das natürlich zu, sondern bei solchen von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gut geschliffene, ordentliche Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr Performanz aus jedem Auto herausholen. Ich würde hier zum Beispiel vorschlagen wollen, dass man das Modell mit ein Paar Kugellagern verwöhnen könnte, die man bei einem der renommierten Hersteller von Slotcarteilen beziehen kann. Immer öfter ziehe ich auch ein Auto mit guten und soliden Antriebsteilen einer schicken Lackierung vor. Was die Leistungsverbesserung angeht, so ist es allgemein so, dass so Standardprozeduren wie das Einkleben der Lagerschalen, das Schleifen der Reifen und der Einsatz vernünftiger Achsdistanzen auch bei diesem Modell von Fly eine gute Idee sein könnte. Aber das ist natürlich etwas, was für alle Slotcars gilt. Man muss ja auch noch Träume haben, aber dieses Modell wäre ganz oben auf der Liste, wenn es mal ans Realisieren der Träume geht! Ja natürlich, jetzt kann man natürlich sagen, dass man schon so ein Modell hat oder schon Tausende davon gesehen hat, aber ich denke, den Fly Playboy Edition 04 Ford GT40 sollte man sich trotzdem zulegen, wenn man die Leute echt zum Staunen bringen will. Mich jedenfalls würde man damit ganz schön zum Glotzen kriegen, würde ich denken. Fuhr nicht Silke Bodenbender auch so einen Ford GT? Oder fährt Silke Bodenbender gar nicht Auto?

Mehr Bilder dieses Slotcars sind auf Umpfis Website zu finden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man das Modell dort auch erwerben, aber man muss vielleicht schnell beim Bestellen sein, falls sich nicht mehr so viele davon auf Lager befinden.

Playboy Edition 04 Ford GT40 Playboy Edition 04 Ford GT40 Playboy Edition 04 Ford GT40 Playboy Edition 04 Ford GT40 Playboy Edition 04 Ford GT40 Playboy Edition 04 Ford GT40 Playboy Edition 04 Ford GT40 Playboy Edition 04 Ford GT40

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Playboy Edition 04 Ford GT40 Wenn Firmen wie Fly weiterhin am Markt bestehen und in schöner Regelmäßigkeit Modelle wie den Fly Playboy Edition 04 Ford GT40 auf den Markt bringen, dann würde uns das als Slotcar-Fans natürlich erfreuen. Ob es sich jetzt um das schnellste Slotcar handelt, das es im Handel zu kaufen gibt, sei einmal dahingestellt. Tunen und tweaken gehören zum Hobby dazu, aber die Betrachtung rasanter Kurven und klarer Linien auch. Und für die braucht man vielleicht sogar eher eine Vitrine als eine Rennstrecke.

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Fly 99052 Playboy Edition 06 Porsche 917

In der Hektik des Alltages bleibt doch immer mal wieder ein bisschen Zeit, um sich mit den schönen Dingen des Lebens zu beschäftigen. Da kommt ein Fly Playboy Edition 06 Porsche 917 gerade Recht, um etwas Freude ins Leben zu bringen. Strahlende Erwachsenenaugen sind ja auch etwas Schönes. Es gibt viele schöne Modelle im Bereich von Slotracing und Autorennbahnen, und dieses Modell von Fly stellt keine Ausnahme dar. Mit einem Fly Playboy Edition 06 Porsche 917 kann man sich ein bisschen Glanz und Schönheit in die Vitrine stellen oder auf die heimische Autorennbahn bringen. Egal ob im Stand oder in Bewegung: Linienführung und Dynamik sind in diesem Modell überzeugend umgesetzt. Die Ankunft des Fly Playboy Edition 06 Porsche 917 in den Läden ist schon seit längerer Zeit von einer großen Anzahl an Slotracing-Freunden erwartet worden. Es hat eine Weile gedauert, bis dieses Modell von Fly tatsächlich seinen Weg auf den Markt gefunden hat, aber das Warten war es wert, denn dieses Modell kann wahrhaft als eine Art Knaller auf der heimischen Autorennbahn bezeichnet werden.

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Ich hatte zunächst etwas Sorge, ob ein Modell, welches so ausbalanciert ist wie ein Fly Playboy Edition 06 Porsche 917, überhaupt in der Lage sein würde, Hochgeschwindigkeitskurven auf meiner Autorennbahn durchzustehen, ganz zu schweigen von unserer Carrerabahn, auf der das Umkippen ja noch viel leichter ist, aber nach ein paar Runden am Drücker muss ich sagen, dass ich doch einigermaßen angenehm überrascht wurde. Und angenehme Überraschungen durch ein Modell von Fly sind ja doch die schönsten! Jedenfalls gilt das im Allgemeinen für mich. Wenn man die Geschwindigkeit dieses Slotcars erhöhen will, lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tunigteile zu investieren. Letztendlich betrifft das aber auch nicht nur Slotcars der Firma Fly, muss man einräumen, sondern auch solche von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gute Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr an Performanz aus dem Auto herausholen. Zum Beispiel könnte man sich hier vorstellen, dass man bei einem renommierten Teilehersteller ein Paar Kugellager aus Stahl ersteht, mit dem man sein Modell etwas verwöhnt. Geld in hochwertige Teile zu investieren ist eigentlich immer eine gute Idee. Was die Leistungsverbesserung angeht, so ist es allgemein so, dass so Standardprozeduren wie das Einkleben der Lagerschalen, das Schleifen der Reifen und der Einsatz vernünftiger Achsdistanzen auch bei diesem Modell von Fly eine gute Idee sein könnte. Aber das ist natürlich etwas, was für alle Slotcars gilt. Naja, auf jeden Fall wüsste ich schon genau, dass dieses Modell auf meinem Wunschzettel für Weihnachten stehen muss! Die Abmessungen des Fly Playboy Edition 06 Porsche 917 tragen ohne Zweifel zu seinen Fahreigenschaften bei und machen ihn zu einem recht stabilen Renner, wenn man die Geschwindigkeit geeignet dosiert. Er sollte, so wäre mein Eindruck, auch in viele Sammlungen Einzug halten. Aber eigentlich nicht nur in der Vitrine. Der Fly Playboy Edition 06 Porsche 917 will gefahren werden!

Es gibt da ja seltsame Affinitäten zwischen dem Playboy und den Frauen, die sich dort nackt zeigen (etwa auch Judith Rakers), oder auch allgemeiner Interesse daran haben, bei einer Wahl zur Miss Grid Girl oder Pit Babe oder so teilzunehmen. Wobei der Playboy ja jetzt wohl doch keine Playmates mehr zeigen wird oder so. Nun ja. Mehr Bilder dieses Slotcars sind auf Umpfis Website zu finden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man das Modell dort auch erwerben, aber man muss vielleicht schnell beim Bestellen sein, falls sich nicht mehr so viele davon auf Lager befinden.

Playboy Edition 06 Porsche 917 Playboy Edition 06 Porsche 917 Playboy Edition 06 Porsche 917 Playboy Edition 06 Porsche 917 Playboy Edition 06 Porsche 917 Playboy Edition 06 Porsche 917 Playboy Edition 06 Porsche 917 Playboy Edition 06 Porsche 917

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Playboy Edition 06 Porsche 917 Wenn Firmen wie Fly weiterhin am Markt bestehen und in schöner Regelmäßigkeit Modelle wie den Fly Playboy Edition 06 Porsche 917 auf den Markt bringen, dann würde uns das als Slotcar-Fans natürlich erfreuen. Ob es sich jetzt um das schnellste Slotcar handelt, das es im Handel zu kaufen gibt, sei einmal dahingestellt. Tunen und tweaken gehören zum Hobby dazu, aber die Betrachtung rasanter Kurven und klarer Linien auch. Und für die braucht man vielleicht sogar eher eine Vitrine als eine Rennstrecke.

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Fly 99097 Playboy Edition 11 BMW M1

Sehr schnittig, der Playboy Edition 11 BMW M1. Das ist ein tolles Auto, darauf gebe ich mein Wort.

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Fährt Lady Gaga eigentlich so einen oder war das Claudia Kleinert, und war die schon mal nackt im Playboy? Oder Marisa Tomei? Oder Judith Rakers nackt? Na, wie dem auch sei... weitere Bilder dieses Modells vom Playboy Edition 11 BMW M1 finden sich auf der Webseite von Umpfi's Slotbox www.slotbox.de und das Fahrzeug ist dort auch erwerbbar. Aber beeilen, denn vielleicht gibt's den nicht mehr so lange auf Vorrat!

Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1

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Playboy Edition 11 BMW M1

In der Hektik des Alltages bleibt doch immer mal wieder ein bisschen Zeit, um sich mit den schönen Dingen des Lebens zu beschäftigen. Da kommt ein Fly Playboy Edition BMW M1 gerade Recht, um etwas Freude ins Leben zu bringen. Strahlende Erwachsenenaugen sind ja auch etwas Schönes. Irrtum ausgeschlossen, könnte man sagen - ein Fly Playboy Edition BMW M1 ist nach allen geltenden Maßstäben, die man so normalerweise anlegen kann, tatsächlich ein beeindruckendes Slotcar-Modell. Es dürfte einem nicht einfach fallen, diesem Modell von Scalextric zu widerstehen, wenn man ein wenig Geld am Monatsende zum Ausgeben zur Verfügung hat. Vielleicht könnte man sogar überlegen, dafür ein bisschen anzusparen, aber das muss ja jeder für sich entscheiden. Ich habe eigentlich schon längere Zeit mit dem Gedanken gespielt, mir dieses Modell von Scalextric zuzulegen. Mit ein bisschen Glück kann ich vielleicht auch das nötige Kleingeld auftreiben, um diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Spätestens aber gegen Weihnachten müsste ich das Modell wohl zumindest auf meine Wunschliste setzen. Ein Fly Playboy Edition BMW M1 wäre schon etwas unter dem Tannenbaum! Es ist gut denkbar, dass ein Fly Playboy Edition BMW M1 beinahe jede amtliche Höchstgeschwindigkeit überschreitet, die man sich auf seiner Autorennbahn auferlegen kann - jedenfalls in Bezug auf die erreichbare Maßstabsgeschwindigkeit dürfte dies gelten. Aber es ist ja eigentlich ziemlich sicher, dass man das in Kauf nimmt, wenn man über den Erwerb eines Modells von Scalextric nachdenkt! :) Wenn man die Geschwindigkeit dieses Slotcars erhöhen will, lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tunigteile zu investieren. Letztendlich betrifft das aber auch nicht nur Slotcars der Firma Scalextric , muss man einräumen, sondern auch solche von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gute Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr an Performanz aus dem Auto herausholen. Zum Beispiel könnte man sich hier vorstellen, dass man bei einem renommierten Teilehersteller ein Paar spezielle renntaugliche Leitkiele ersteht, mit dem man sein Modell etwas verwöhnt. Geld in hochwertige Teile zu investieren ist eigentlich immer eine gute Idee. Falls bei diesem Slotracing-Modell, zum Beispiel nach einem Hochgeschwindigkeitsunfall der Antrieb bricht, etwa das Motorritzel, was selten passiert, aber nicht ausgeschlossen ist, würde ich am besten hingehen und tatsächlich Metallritzel aufziehen. Dieses Modell von Scalextric würde ich schon sehr gerne mal mit nach Hause nehmen. Die Abmessungen des Fly Playboy Edition BMW M1 tragen ohne Zweifel zu seinen Fahreigenschaften bei und machen ihn zu einem recht stabilen Renner, wenn man die Geschwindigkeit geeignet dosiert. Er sollte, so wäre mein Eindruck, auch in viele Sammlungen Einzug halten. Aber eigentlich nicht nur in der Vitrine. Der Fly Playboy Edition BMW M1 will gefahren werden!

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Fly A144 Ford Capri RS Turbo Hockenheim DRM 1978 Mampe No. 52 (Hans Heyer GER)

Da ist er ja endlich - die alte Pistensau, der Ford Capri Turbo von Zakspeed als Slotcar! Eigentlich kann man sich kaum daran sattsehen, oder? Ich erinnere mich noch an die frühen 80er, späten 70er, als in unserem Autoquartett - ja, das waren noch selige Zeiten - der Ford Capri in eben dieser Version aus irgendwelchen Gründen von Gunnar den Namen "so eine Schrottmampe" bekommen hatte. Dabei war er von den Leistungen her bärenstark. Vermutlich hatte Gunnar nur öfters den Stich im Quartett verloren und war nur neidisch auf meine guten Karten! Oder darauf, dass ich im Fenster hinter ihm immer erkennen konnte, welche Karte er spielen würde, so dass ich, weil ich die Leistungen der Karten, wie er auch, ja fast herunterbeten konnte, durch diese Zusatzinformation mit beunruhigender Regelmäßigkeit immer den Stich bekommen habe. Naja, so war es damals. Mittlerweile bin ich da seelisch gefestigter. Aber ein wunderschönes Angeberauto ist der Ford doch noch dazu, der alte Capri, oder? Damals auf der Carrerabahn - man stelle sich das einmal vor, als Einstieg in die Slotracing-Freude ausgerechnet eine Carrera Servo 140, die ja überhaupt auch ohne Slot auskommen konnte - war das (neben dem Hindernisfahrzeug, das beim Gegenspurfahren seinen Spoiler verlor und dem Porsche 944, der wegen der Beleuchtung langsamer fuhr *yeah*) der einzige zusätzlich gekaufte Wagen - ein Ford Capri im angedeuteten Zakspeed-Design. Und: er war einfach der shmoovste und schnellste Wagen, und sah auch noch verhältnismäßig prima aus! Natürlich gehörte er meinem Vater, der da designtechnisch und von der Schnelligkeit her den ganz großen Griff getan hatte. Hier sieht man angedeutet Hans Heyers Helm in der schwarz-rot-goldenen Lackierung. Die Felgen sind echte Hingucker! Goldglanz! Auch das Heck ist ein echter Gruppe-5-Arsch, wenn dieser Begriff an dieser Stelle einmal gestattet ist. Die Ausführung des Druckes ist ebenfalls schön. Nur in der starken Vergrößerung lassen sich hier leichte Probleme in der Abdeckung erkennen. Aber so nah kann man im Rennbetrieb an das Fahrzeug kaum herantreten. Die Tamponierung von weiß, gelb und rot ist allerdings sehr gut gelungen, wie man an dem Logo des bekannten Ölkonzerns erkennen kann. Auch im Halbprofil wirkt der Ford Capri Turbo sehr dynamisch: Der Bolide hat den Motor vorne - die Fahrleistungen sind ebenfalls ganz ordentlich!

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GB Track

Die Firma GB Track ist im Wesentlichen die Möglichkeit gewesen, ab dem Jahre 2001 Fahrzeuge der Firma Fly unter einem alternativen Label - möglicherweise marginal auch etwas kostengünstiger, aber das ist kaum nachprüfbar - zu erwerben beziehungsweise sie unter einer anderen Signatur laufen zu lassen. Manchmal war es aber auch einfach so, das das Signet GB Track für Fahrzeuge stand, die man sonst in dieser Form nicht bekommen hätte. Es ist der Grad der Detailliertheit gewesen, der uns an der Wende zu den 2000er Jahren wieder an die Autorennbahn gebracht hat, der von den Modellen von GB Track ausgestrahlt wurde. Auf dieser Website präsentieren wir daher einige selbst gekaufte Slotcars von GB Track (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe dieser Firma, die seinerzeit einmal eine sinnvolle Variante von Fly Slotcars war). Wir hoffen ja insgeheim, dass wir mit ein paar Fotos den nostalgischen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer (oder gar im heimischen Garten) etwas Anregung und Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Hinweise, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Auch die sensationelle Gruppe 5 mit ihrer wunderbaren Silhouette ist gelegentlich hier vertreten, das darf man ja nie verachten. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen als Hobby und an Slotcars von GB Track im Besonderen Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit - insbesondere mit den hervorragenden und sehr gefälligen Lancia Beta Montecarlos. Diese sind ja wirklich eine Pracht und gehören mit etwas Tuning zu unseren Lieblingsautos auf der analogen Bahn. Die von uns auf dieser Webseite ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge (natürlich hatte GB Track nie ein eigenes Bahnsystem, aber das ist ja hier nebensächlich) sollen dazu dienen, dass man das Rennvergnügen auch in den eigenen vier Wänden erleben kann. Nicht alle Streckenpläne sind zugegebenermaßen wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, in dem Umfang, wie es halt umstandslos möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit GB Track sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um eine Nachrüstung für das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden.

GBTrack GB32 Lancia Beta Montecarlo 1st 6h Brands Hatch 1980 No. 53 Werksfarben Ricardo Patrese ITA, Walter Röhrl GER

Mit diesem ausgesprochen hübschen Lancia Montecarlo Turbo wurden Walter Röhrl und Riccardo Patrese am 16. März  1980 Erste im 6-Stunden-Rennen von Brands Hatch. Die Startliste gibt es übrigens irgendwo im manchmal so genannten Internetz auch im Foto . Es ist im Übrigen ein solches Modell des Lancia Beta Montecarlo gewesen, das einige von uns wieder dem Slotracing zugeführt hat, was mehr oder minder aus historischen Gründen passiert ist, denn wir erinnern uns noch zu gerne an ein entsprechendes Modell der Firme bburago mit dem doppelten b am Anfang, das uns in unserer Kindheit schon mächtig beeindruckte. Im Prinzip mein Lieblingsauto mit meinen Lieblingsfahrern in meinen Lieblingsfarben. Was angeblich Wunder wirkt, ist, den Leitkiel gegen einen gefederten Leitkiel von Ninco auszutauschen. Ich weiß aber nicht, ob wir da bereits einen seriösen Versuch unternommen haben. Wir haben für diese Lancias aber ein ziemlich interessantes Tuning auf Lager, das auch absolute bastlerische Laine, wie wir es sind, durchführen können, sofern sie in der Lage sind, einen Schraubendreher richtig zu bedienen. Ja, und dann machen die hoch magnetisierten Fahrzeuge insbesondere auf dem griffigen Schienenmaterial von Ninco große Freude. Im selben Jahr, also 1980, fuhr Patrese gemeinsam mit Hans Heyer den Lancia in der Werkslackierung bei den 1000km vom Nürburgring. Mit der Startnummer 14 kamen die beiden Piloten auf den 4. Rang im Gesamtklassement. Es gewannen Rolf Stommelen und Jürgen Barth im Porsche 908/4 Turbo. Seltsamerweise hatte der Lancia Beta Montecarlo von bburago die Startnummer 23 - ganz besonders seltsam ist das, weil doch eigentlich 1979 Patrese und Röhrl mit dem Modell in der schwarz-roten Werkslackierung, die noch hübscher ist, im Nürburgringrennen nicht ins Ziel kamen. Aber in Brands Hatch Erster zu werden, das entschädigt ja für Vieles. Da kann man über Anderes ja einmal hinwegsehen. Also man muss aber auch einmal sagen, dass die Gruppe-5-Rennwagen aber auch eine wahnsinnige Silhouette hatten mit wunderbaren Spoilern. Am Heck zum Beispiel. Dies hier müsste eine Abbildung von Patreses interessanter Helm-Lackierung sein. Ein Bild gibt es davon auch irgendwo in den Tiefen des Internetzes. Aber wenn man genau hinsieht, dann ist der Helm vorne auch mit dem Namen Patrese beschriftet. Kein Wunder, dass ein spanischer Hersteller von Slotcars ja gerade nicht den Teutonen Walter Röhrl als Fahrer zeigt, oder? ... und hier, das völlige Understatement, der Lancia-Popo in knallrot! Eckig, kantig, wuchtig, genau so wie wir im Allgemeinen einen Damen-Popo nicht schätzen würden. Die Werkslackierung wirkt insgesamt sehr dynamisch. Sie wirkt so ein bisschen wie im Windkanal designed. Das ist schon ein schönes Fahrzeug, da gibt es kein Vertun!

GBTrack GB33 Lancia Beta Montecarlo 6h Mugello 1980 No. 26 Jolly Club (Carlo Facetti ITA, Martino Finotto ITA)

Hier zeigen wir heute einige kleinere Bilder des GBTrack Lancia Beta Montecarlo 6h Mugello 1980 No. 26 Jolly Club (Carlo Facetti ITA, Martino Finotto ITA) GB33. So lautet jedenfalls mehr oder weniger die volle Bezeichnung dieses Slotcars. Der Lancia Beta Montecarlo vom Jolly Club wurde mit seinen Piloten Facetti und Finotto 4. beim 6-Stunden-Rennen in Mugello 1980. In der Gruppe 5 lagen nur noch zwei Lancias vor diesem: diese wurden von Ricardo Patrese / Eddie Cheever bzw. Walter Röhrl / Michele Alboreto gefahren. Das sind allesamt derartig klingende Namen, dass ein vierter Platz doch mit Fug und Recht gesagt wahrlich keine Schande ist. Dem hier abgebildeten Modell sieht man auch an, dass es zu den am meisten Gescheuchten auf der Rennbahn gehört: Das rechte Scheinwerferauge ist herausgefallen, links ist die Glasscheibe am Scheinwerfer gebrochen und in der Motorhaube sind bereits Macken zu erkennen. Aber das liegt nur daran, dass diese Lancias nicht nur wunderhübsch aussehen, sondern auch monströs schnell ihre Runden auf der Rennbahn ziehen. Wie bereits anderswo gewiss erwähnt, hat insbesondere mich die Tatsache, dass es überhaupt Slotcars gab, die Lancias sind, an den ganzen Slotcarzirkus herangeführt. Die meisten Modelle hier sind ja mit einem Motor ausgestattet, der bei elektrischen 12 Volt läuft, aber das ist ja noch gar nichts im Vergleich zu der Ausstattung, die ihre automobilen Vorbilder hatten. Motorisiert war der Lancia mit einem Lancia L4-Motor mit doppelt obenliegender Nockenwelle und auf den ersten Blick lächerlich klingenden1425 cm3  Hubraum. Aber bloß nicht zu früh mit dem Lachen anfangen. Bis zu 490 PS Leistung wurden hier aus 4 Zylindern geholt. Kein Wunder, dass das Modell von GB Track zu den großen Spaßmachern auf der kleinen Rennbahn gehört (hier sieht man hinten schon, dass der Auspuff abgebrochen ist, das stammt wahrscheinlich als Blessur von einem Unfall bei hoher Geschwindigkeit)! Na ja, bei aller Liebe zum Äußeren der Slotcars - so richtig wohl fühlen sie sich ja nur, wenn sie über die Rennbahn geschmettert werden. Vorbildgetreu sind auch die Felgen, bei denen nämlich nur das vordere Paar mit goldfarbenen Speichen ausgestattet war. Gut, und Außenspiegel sind auch nicht mehr dran, aber man kann ja nicht alles haben - das ist der Tribut an die Strecke ;) ! Im gleichen Jahr fuhren Finotto und Facetti übrigens die 1000km vom Nürburgring mit diesem Lancia - komplettiert von Manfred Mohr und mit der Startnummer 23.

GBTrack GB34 Lancia Beta Montecarlo 24h Le Mans 1981 No. 65 Martini (Michele Alboreto, Carlo Facetti, E. Cheever)

Mit diesem Lancia Beta Montecarlo sind Alboreto, Facetti und Cheever bei den 24 Stunden von Le Mans am 13./14. Juni 1981 Erste in ihrer Kategorie Gr.5/21 (unter 2000ccm) geworden. Ihre Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 182,986 km/h und sie lagen deutlich vor dem BMW M1 aus der Gruppe 5 von Alliot, Darniche und Cecotto - obwohl dieser mit 3497 ccm Hubraum deutlich üppiger ausgestattet war, was die reine Verbrennungskammer anging. Das Modell von GBTrack, das ich erwerben konnte, hat leider leichte Fehler in der Bedruckung. Die Farbgebung in den Martini-Streifen ist trotz ihrer prinzipiellen Sparsamkeit sehr schön. Sie wird meines Erachtens nur von den noch schwungvolleren Werksfarben übertroffen. Die schöne Martini-Lackierung wirkt aber wirklich vorzüglich, wie ein Banner im Wind oder wie Linien aus dem Windkanal. Die Draufsicht ist ebenfalls ganz fantastisch. Die renommierte Slotracing-Firma Fly aus Spanien hat sich mit der Version dieses Autos richtiggehend ins Zeug gelegt. Die Bedruckung ist sehr sehr schön, und auch wenn sich die im Detail vielleicht noch präziser arbeitende Firma Racer mit ihrer Sideways-Linie der gruppe 5 noch einmal angenommen hat, so hat die Firma Fly hier in den späten 90er und frühen 200er Jahren doch einen echten Meilenstein in der Autoproduktion für die Carrerabahn hinterlassen beziehungsweise gesetzt. Die Lackierung im Martini-Design ist ohnehin eine der gleichzeitig am leichtesten wirkenden Lackierungen, da sie wie mit dem Federstrich gesetzt wirkt, als auch eine der am sportlich-markantesten wirkenden. Zudem hat es Fly, hier unter dem Firmennamen oder -label "GB Track" arbeitend, verstanden, ein Modell zu entwickeln, das auch für den Hobbyfahrer sehr gute bis hervorragende Möglichkeiten des Tunings bereithält. Die auf drei Streben ruhende Karosserie ist so mit dem Fahrgestell verbunden, dass man durch ein einfaches Hinzufügen kleiner Distanzringe das Fahrwerk tiefer legen kann. Damit rückt dann gleichzeitig der serienmäßige Magnet näher an die Leiterbahn und die Magnethaftung des Fahrzeugs reißt auch bei hohen Geschwindigkeiten kaum noch ab. Ein solcherart getuntes Lancia-Modell nimmt es auf unserer Heimbahn jedenfalls ohne Weiteres mit Modellen auf, die "out of the box" deutlich stärker wären. So sind die wunderhübsch anzusehenden Lancia Beta Montecarlos sehr rasch zu großen Favoriten auf der heimischen Plastik-Rennstrecke geworden. Wir können jedem, der diese noch gebraucht irgendwo finden kann, dringend zu einem Kauf raten. Es lohnt sich wirklich. Und auch wenn man das Modell nur für die Vitrine anschafft: die Gruppe 5 darf eigentlich in keinem seriösen Sammelbetrieb fehlen, weil hier die Ästhetik des Serienmodells auf die überbordende Kraft und Leistungsfähigkeit des echten Rennfahrzeuges trifft. Und das ist doch eigentlich die Essenz des automobilen Rennsports.

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GBTrack GB35 Lancia Beta Montecarlo Fruit of The Loom Zolder DRM 1980

Blau, blau, blau blüht hier nicht der Enzian, sondern die Lackierung des Lancia Beta Montecarlo, der in Zolder an den Start ging. Und zwar im Jahre 1980. Jetzt mag so mancher sagen, dass die Fruit-of-the-Loom-Farbvariante von GBTrack ja vielleicht etwas zu blau daherkommt, aber dem ist ja immerhin entgegenzuhalten, dass der Enzian noch blauer wäre und dass auf der anderen Seite Hans Heyer in Zolder immerhin einen zweiten Platz im Rennen belegt hat. Das können nun auch nicht besonders viele Leute von sich im Jahre 1980 behaupten. Seelenruhig sehen wir daher von der Tatsache ab, dass das Fahrzeug wirklich ziemlich blau ist, aber das macht irgendwie auch seinen besonderen Charme aus, denn ohne das nahezu babyblau der Grundlackierung wäre es als Alleinstellungsmerkmal nicht so weit her. Der abgebildete Lancia Beta kommt ja wie gesagt aus der Saison 1980 - es gab die Startnummer 51 für Heyer in Zolder, Hockenheim usw. - aber dieses ist der Start in Zolder. 1981 fuhr er mit dem Lancia Montecarlo mit der Startnummer 1. Das markiert natürlich schon irgendwie die Bedeutung, die Fahrer und Fahrzeug in diesem Rennklassement erlangt haben. Ganz offensichtlich hat es bei GB Track aber deutlich besser mit der Lizensierung der Farbe und des Schriftzuges hingehauen als bei Revell mit ihrem BMW 320, den sie wohl als Fruit of the Loom geplant hatten, aber irgendwie nur als Strich- oder Barcode-Aufdruck realisieren durften. Was aber im wirklichen Renngeschehen so an Gefahren lauert, davon macht man sich mit der elektrischen AUtorennbahn manchmal nur ungenaue Vorstellungen. Gottlob, so muss man sagen, hat Hans Heyer den Unfall auf dem Norisring im gleichen Jahr und im gleichen Fahrzeug mit der gleichen Startnummer unversehrt überlebt. Wir freuen uns auch deswegen, dass sich die spanischen Hersteller von GBTrack entschlossen haben, aus der Reihe der Rennserien eine auszuwählen, in der Hans Heyer ja erfolgreich gefahren ist und nicht eine, in der er ausgerechnet noch verunfallte. Naja, gut, man hätte ja aber auch gleich Hockenheim wählen können, denn da wurde Hans Heyer im selben Jahr ja sogar Erster. Aber ganz so weit reicht es dann ja wohl doch nicht mit der Heldenverehrung. Trotzdem ist es insgesamt ein super Fahrzeug, das auch optisch viel Freude macht. Vielleicht tun wir auch einfach so, als sei dies die Variante von Hockenheim!

GBTrack GB36 Lancia Beta Montecarlo Giro D' Italia 1979 No. 576

Die sind doch immer wieder schön anzusehen, die Lancia Beta Montecarlos im Alitalia-Design! Diese weißen Fahreuge mit der grün-roten Lackierung, die haben es uns irgendwie angetan, und das schon seit der frühen Kindheit, wo es allerdings nicht so sehr die Slotcars von GBTrack gewesen sein können, weil die zu so einer Zeit im mittleren Pleistozän ja noch nicht fabriziert wurden. Ja, so besonders erfolgreich war es gerade mit diesem Modell ja nicht für das Alitalia-Team 1979 beim 7. Giro. Gilles Villeneuve (CDN), Walter Röhrl (D) und Christian Geistdorfer (D) wurden beim Giro d'Italia am 25. Oktober 1979 disqualifiziert. Aber urgendwo im gesammelten Internet, wenn man lange genug sucht, sieht man unter anderem diesen Wagen in Aktion (es ist das erste Fahrzeug, das durchs Bild rauscht beim Giro d'Italia Automobilistico 1979) . Aber was man hören Reifen von Pirelli, wie es sein muss - aber unser Tipp lautet: nicht den Kalender von Pirelli mit seinen bunten Bildchen angucken. Sondern die Straße! Ansonsten läuft man Gefahr, die Kurven zu verpassen. Ob exakt diese Reifen auch von diesem Lancia 1979 gefahren wurden, dafür wollen wir hier die Hand lieber nicht ins Feuer legen - jedenfalls ist der Pirelli P7™ Corsa ein Klassiker unter den Rennreifen und er wurde auch für Rallye-Autos speziell entworfen. Es ist also alles andere als unmöglich, dass auch beim Girod'Italia 1979 eben dieser Reifen eine große Rolle gespielt hat, aber vermutlich nicht in der unrühmlichen Rolle, dass er mit zu der Disqualifikation beigetragen hätte. Schöne Details kann man hier sehen, wie zum Beispiel den speziell gestalteten Fahrerhelm eines der drei Fahrer. Der Kenner kann nun recht schnell erkennen, um welchen der drei großen Fahrer es sich hier handelt. Wir geben mal den ersten kleinen Tipp. Es handelt sich nicht um Walter Röhrl. Und einen weiteren Tipp können wir auch noch geben: an der Rückseite des Helmes erkennt man den typischen stilisierten V-förmigen Keil. NA? Vielleicht klingelt es jetzt ja schon bei dem einen oder bei dem anderen von Euch! Schön eckig sieht der Lancia von hinten aus, obgleich wir uns hier normalerweise ja mehr für runde Fahrzeughecks begeistern können - hier müssen wir aber zugeben, dass Kraft und Stärke eine gewisse Zackigkeit rechtfertigen. Man muss ja schon zugeben: ein bisschen hat der Lancia ja schon etwas von einem Flugzeug, wenn man ihn so von oben betrachtet, wie er dahinzufliegen scheint.

GBTrack GB38 Lancia Beta Montecarlo Giro d'Italia 1979 No. 577 Werksfarben

Der Lancia Beta Montecarlo ist ein ausgesprochen hübsches Fahrzeug! Die Werkslackierung tut in ihrem dynamischen Design ein Übriges, um für einen rasanten Auftritt beim Giro d'Italia zu sorgen. Dass Riccardo Patrese hier 1979 disqualifiziert wurde, schmälert den Fahrspaß auch kein bisschen! Man kann ja an der Geschichte insofern etwas drehen, als dass man in der Lage ist, jetzt mit dem Rennwagen aufs Ganze zu gehen. Der Grund für die Disqualifikation ist mir im Moment auch nicht so ganz klar, es dürfte sich um so einen Verstoß wie "Fahren auf der Autobahn" (Autostrada) gehandelt haben. Naja, wie dem auch sei, bei uns im heimischen Wohnzimmer sollte der Lancia ja jedenfalls dringend auf der Autostrada gefahren werden. Alles andere wäre indiskutabel. Man erkennt ja sogleich, dass der Her Patrese damals bei der Rennerei mit einem unheimlichen Tempo unterwegs war. Die Bewegungsstudie am Slotcar fängt das sehr hübsch vor einer Burgkulisse ein. So flott kann man mit diesem Slotcar durch die Gegend fitschen, wie man in meiner Heimat sagen würde. Auch hier sieht man die Spuren intensiven Rennbetriebs. Unten ist die Prallleiste schon ausgefressen, der linke Scheinwerfer ist gebrochen. Der Lancia in der wunderschönen Werkslackierung ist hier in Aktion zu sehen, zusammen mit etlichen anderen Wahnsinnsschlitten der Silhouette. Das ist und bleibt doch einfach eine fabelhafte Renngrupe, alles total überzogen und übertrieben, aber gerade dadurch bestechend und berückend. Das Modell von GB Track macht übrigens auch einen angemessenen Höllenlärm auf der Slotbahn. Da macht dann schon das Zuhören Freude! Silhoutte hieß die Gruppe sicherlcih wegen der berauschenden Silhouetten der Fahrzeuge. Naja, also eigentlich ist es ja eher so, dass die Silhouette-Fahrzeuge eben noch eine gewisse Ähnlichkeit mit den Serienfahrzeugen haben sollen, damit es auch zu einer positiven Identifikation der Zuschauer kommen kann. Auch im Detail hat man sich Mühe gegeben, den Helm von Ricardo Patrese in seiner extravaganten Lackierung wiederzugeben. Dieser (also dieser Riccardo Patrese) trug ja immer einen weißgrundigen Helm, der mit rasanten, von oben nach unten stärker werdenden blauen Linien verziert war. Und oft stand auch der Name Patrese in roter Schrift auf dem Kinnschutz. Der Wagen von GB Track besticht also bis in die Details! Das ist eine feine Sache!

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MRRC

Die Firma MMRC hat bereits eine längere Geschichte hinter sich, die man vielleicht mit Fug und auch mit etwas Recht als historisch und wechselvoll bezeichnen kann. Hier präsentieren wir daher einige selbst gekaufte Slotcars von MRRC, der Firma für recht herausragende Slotcars aus England (oder unter anderem präsentieren wir wohl auch ein paar derzeit eher nur geplante Käufe). MRRC steht als Abkürzung für Model Road Racing Cars und ist seit den 1950er Jahren im Slotracing-Bereich aktiv, mit wechselnden Standorten. Begonnen hat alles in Bournemouth, glauben wir. Man kann das so ein bisschen nachlesen auf der Webseite der Firma. MRRC ist seit langem eine bekannte Lieferfirma für Teile und Zubehör im Slotcarbereich. Auch als Herstellerfirma reiner Chassis, die man dann mit entsprechenden Karosserien ausrüsten kann, hat sich MRRC einen Ruf gemacht. Wir hoffen, dass wir mit den Vorstellungen der Fahrzeuge von MRRC einigen Freunden und Freundinnen der oft als Slotracing bezeichneten Rennen auf der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Aber aus der Gruppe 5 hat MRRC auch etwas dabei, wenn wir uns da nicht völlig vertun. Einiges kann man aber getrost bereits als Rarität bezeichnen. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen im allgemeinen und im besonderen an Slotcars von MRRC Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge in den anderen Kategorien sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit MRRC sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt beziehungsweise einen digitalen Umbau der Fahrzeuge durch Nachrüstung eines Decoders oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir andernorts angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden.

MRRC Toyota Celica LB Gruppe 5 Rodenstock Rolf Stommelen

Rolf Stommelen wurde in Siegen in Nordrhein-Westfalen geboren. Der Rennfahrer, der 1983 im Alter von 39 Jahren bei einem fürchterlichen Unfall ums Leben kam, hatte in diesem Toyota nicht besonders viel Rennglück. Als Fahrer eigentlich vom Porsche 935 herkommend, hatte man Stommelen engagiert, um mit dem von Schnitzer bei 860 kg Leergewicht auf 560 PS aufgebauten Celica die dominierenden 935er herauszufordern. Mit der Nummer 6 lief er bei den 1000 km vom Nürburgring auf - am Steuer waren die beiden Rennfahrer Rolf Stommelen und Harald Ertl, damals schon große Namen im Renngeschäft. Sie mussten aber das Rennen aufgrund eines unglücklichen Kühlpumpenschadens bereits in der 4. Runde schon aufgeben. Irgendwie liegt ja häufig das Problem in den Extrembereichen der Motorleistung. Leistungsfähige Boliden, extrem aufgeladenen Turbolader, und dann platzt irgendwo ein Schlauch, der dem gewaltigen druck nicht stand hält. Trotz der bulligen Form und der sehr scharfen Linien des Toyota Celica Liftback (Hatchback) reichte es während der DRM 1978 nur zu einem besten 8. Platz in Mainz-Finthen (hier war Stommelen 1977 auf einem Porsche 935 von Gelo noch Erster gewesen, wie er es auch am Nürburgring gewesen war, am Norisring auch etc. ... Auch der Rennstall Schnitzer wandte sich wieder von Toyota ab und dafür stattdessen der Firma BMW zu (begonnen hatten die Brüder Schnitzer 1963 den Motorsport übrigens auf FIAT, nur um das an dieser Stelle einmal zu erwähnen). Die Ambitionen waren also durchaus da - und Stommelen war ein überaus talentierter Fahrer. MRRC hat da in technischer Hinsicht wohl ein besseres Händchen mit dem Nachbau im Modellformat gehabt. Die Motorisierung ist ebenfalls unglaublich bullig ausgefallen, aber die Ausfallsicherheit eines Elektromotors ist eben doch deutlich höher als die eines hochgezüchteten, benzingetriebenen Turbomotors! Naja, man muss ja zugeben,  dass man es im Slotracingbereich auch mit einer deutlich reduzierten Zahl an Bauteilen zu tun hat! Die Linienführung ist aber ebenso scharf wie beim Original, das muss der Neid dem Modell lassen. Man hat ja fast die Befürchtung, man könne sich an den Seitenlinien schneiden. Wunderbar ist natürlich die Toyota geschuldete Farbgebung in rot und weiß - sie wirkt im Detail wie für unsere Website gemacht und ist überhaupt für alle Rennsportkontexte wie geschaffen. Von unten ist der Toyota eher unspektakulär und mit einem Leitkiel ausgestattet, der viel Bewegungsfreiheit lässt. Man lässt bei MRRC im Übrigen auch die Stommelen-Fahrerfigur die Augen zum Himmel heben, vermutlich aufgrund der vielen Ausfälle des Originals - wir halten dies ja für einen britisch-ironischen Zug der Modellbauer. Stommelen selber wurden allerdings nicht die pannenbehafteten Toyota Celicas, sondern die im Rennbetrieb viel erfolgreicheren 935er zum Verhängnis. Der zweite Unfall mit abgerissenem Heckflügel kostete ihn am 24. 04. 1983 im kalifornischen Riverside das Leben. Der liebenswerte und talentierte Rennfahrer aus Köln-Sülz fehlte fortan dem Rennbetrieb. In puncto Slotracing ist uns daher auch mit schäbigen Epigonen nicht gedient.

 

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Modellautos

Hot Wheels

Hot Wheels D

Hot Wheels '15 Mercedes-AMG GT. DVC48+

Wenn man schon sportlich mit einem Mercedes unterwegs sein will, dann kann man ja auch gleich ein Modell von AMG nehmen, das bereits sehr stark sportlich getuned ist. Das dürfte auch auf diesen Mercedes GT zutreffen. Bis zu 430 kW sind die Motoren, die sich unter der schier endlosen Motorhaube befinden, imstande zu leisten. Damit ist natürlich eine tüchtige Beschleunigung möglich, die die normalen Bedürfnisse auch sportlicher Fahrer befriedigen dürfte. Auch an Geschwindigkeit dürfte kein Mangel sein, wenn man es sich im Fahrersitz dieses Automobils bequem gemacht hat. Und nun haben wir von so einem Boliden auch eine Ausgabe der Firma Hot Wheels. Auf den ersten Blick fällt bereits ins Auge, dass ein ausgesprochen schönes Rot in Metallisé-Effekt eingesetzt worden ist, um die Form des Automobiles richtig zur Geltung zu bringen. Auch sieht es ganz so aus, als sei der Scheibeneinsatz getönt. Dieses Charakteristikum dürfte der Mercedes auch mit vielen Ausgaben seines realen Vorbilds teilen. In der Frontansicht kommt bereits ein Detail zu tragen, mit dem wir sonst gelegentlich an dieser Stelle hadern. Die Scheinwerfer sind ja, wie auf den ersten Blick zu erkennen ist, nicht als Plastikeinsätze gearbeitet, sondern sie sind lediglich aufgedruckt. Das gelingt ja manchmal mehr und manchmal weniger gut. Hier scheint es eine ausgesprochen glückliche Lösung, denn mit dem Tampodruck konnte man sich jetzt darauf konzentrieren,  den Scheinwerfer und die darin auftretenden Lichtreflexionen nachzugestalten. Das ist, im Zusammenspiel mit dem naturgetreuen Kühlergrill, wirklich eine hübsche Sache. Die verchromten Speichen der Felgen wirken auch stimmig, so wie es an der Silhouette der Seitenansicht wirklich wenig auszusetzen gibt. Richtig überzeugend wirk zudem die Heckansicht. Hier hat man es sich auch nicht nehmen lassen, mithilfe der Bedruckung wiederum einen schönen Reflexionseffekt einzubauen. Die rundlichen Formen des Hecks sind ohnehin gut gelungen - und dass die Mercedessterne dort sind, wo sie hingehören, ist wohl auch fast selbstverständlich. Insgesamt dürfte es auch Spaß machen, dieses Modell neben seinen grün-metallic-farbenes Pendant zu stellen, weil sich die beiden Farbtöne je nach Geschmack besonders gut oder besonders schlecht vertragen dürften.

Hot Wheels BMW

Hot Wheels '73 BMW 3.0 CSL Race Car. DHX63.

Der BMW 3.0 CSL ist einer der ganz großen serienautobasierten Sportwagen seiner Epoche gewesen, mit dicken Backen, runden Formen (bei aller Eckigkeit) und einer beeindruckenden Motorisierung, die ihresgleichen lange gesucht hat. Intern wurde dieser CSL auch als BMW E9 gehandelt - das CSL stand als Abkürzung für die ausgeschriebene Bezeichnung Coupé Sport Leichtbau. In der 1973er Version, die die Firma Hot Wheels uns hier dankenswerterweise anbietet, konnte die Motorisierung mit bis zu 3153 Kubikzentimetern Hubraum aufwarten und dabei 206 PS leisten, was das Coupé, das gegenüber seinen Straßenversionen ursprünglich keine große Leistungssteigerung bei den Motoren erfahren hatte, zu einem ganz schönen Monster auf der Straße gemacht hat, bei einem Gewicht von 1165 kg. Zum Vergleich: ein Toyota Yaris wiegt rund 1055 kg, ein Toyota Corolla 1225 kg. Und dann gucke man sich im Vergleich einmal an, wie das Leichtbaucoupé von BMW daneben anmutet. Da liegen ja quasi optische Welten dazwischen. Gut, zugegeben, zum Einkaufen würde man wohl nicht unbedingt mit dem BMW-Sportwagen fahren, wenn man sich vor die Wahl gestellt sähe, aber es sit ja auch so, dass man es bei dem BMW 3.0 CSL darauf angelegt hatte, einen Kämpfer für die Piste zu schaffen und nicht unbedingt einen Zweitwagen für den Einkauf auf dem WoHot Wheels '73 BMW 3.0 CSL Race Car. DHX63chenmarkt oder beim Lebensmitteldiscounter. umgekehrt würde man mit seinem Toyota YaHot Wheels '73 BMW 3.0 CSL Race Car. DHX63ris ja auch nicht unbedingt auf den Nürburgring gehen, um dort Runde nach Runde zu zirkeln. Genau nachvollziehen können wir an dieser Stelle zwar nicht, ob der hier von Hot Wheels dargestellte BMW auch ein authentischer Rennwagen seiner Zeit war und wenn ja, wo er denn Rennen gefahren wäre (oder wer am Steuer gesessen hätte), aber die gesamte Anmutung des Modelles beeindruckt schon, bis hin zu dem hellblauen, transparenten Kunststoffeinsatz für die Frontpartie samt der Scheinwerfer. Das war zwar in der Wirklichkeit etwas anders, aber es harmoniert prima mit der Werkslackierung auf dem schwarzen glänzenden Lack. Ja, wenn man so etwas heute noch fahren könnte, das wäre schon ein Erlebnis. Allerdings ist man mit dem Hot-Wheels-Modell vielleicht schon happy, vor allem, weil das kostenmäßig eine ganz andere Dimension ist.

Hot Wheels '73 BMW 3.0 CSL Race Car. DTX60

Ja, diesen BMW 3.0 CSL, den wir schon in einer anderen Auflage präsentieren durfte, den gibt es in der schönen schwarzen Variante mit dem rot-grün-weißen Tampondruck auch in einer anderen Variante. Dieser hier wird in Art und Bedruckung, so zeigt es schon die Seitenansicht, insbesondere von dem motorsportmäßig bestens aufgestellten Sponsor Castrol dominiert, der hier den Ton angibt. Was man in der Zeichnung bereits angedeutet sieht, ist hier vielleicht der einzige kleine Makel, den man an der Gestaltung des Fahrzeuges von der Seite her wohl entdecken mag, wenn man sich sehr anstellen möchte, nämlich dass die ikonischen, schräg angesetzten Blinker nicht durch eine orange Bedruckung oder gar durch den Einsatz eines transparenten Kunststoffteiles realistischer ausgestaltet worden wären. Die drei Streifen, der feine weiße und die dominanteren grünen und roten, sie sind schön ausgestaltet, die Startnummer Sieben prägt die Fläche der Autotüren, und die Felgen im sportlichen Speichendesign sind gut gelungen. In der ganz hoch auflösenden Ansicht müssen wir natürlich auch die Kritik am Blinker zurücknehmen. Dieser ist im vorderen Bereich doch durch einen Aufdruck herausgehoben. Die Frontansicht offenbart allerdings tatsächlich einen bei einem Modell in dieser Preiskategorie wohl nicht so leicht veränderbaren Zustand, nämlich dass das schwarze Kunststoffteil, in dem Kühlergrill, Scheinwerfer und BMW-typischer Kühlereinsatz integriert sind, in einem einzigen dunklen Schatten zu verschwinden scheint. Das stimmt zwar zumindest zum Teil mit der Situation überein, die sich hier auf der Zeichnung auf dem Blister zeigt, aber es stellt einen dann am Ende doch etwas vor die Enttäuschung der geringen Akzentgebung durch die Druckfarbe. Hier wäre mehr ausnahmsweise wirklich mehr gewesen. Die Rückansicht wird durch den rennwagenspezifischen Heckspoiler stark geprägt. Hier ist wenig auszusetzen. Die hier dargestellte Rennversion des BMW CSL hat allerdings vermutlich mehr als 3 Liter Hubraum, denn der Bolide wartete historisch gesehen in der Rennvariante mit 440 PS beziehungsweise 324 kW auf, teilweise, aber erst später, dann auch mit bis zu 590 kW, was einem sicherlich Hören und Sehen vergehen lässt.

Hot Wheels '92 BMW M3. BFD69+

Für manche Leute ist ja ein BMW M3 der Inbegriff der sportlichen Limousine oder einfach der Inbegriff eines sportlich motorisierten Fahrzeuges, das noch so gerade den Bereich des mühsam Erschwinglichen berührt. Das kuriose bei diesem Fahrzeug ist, dass es hier unter der selben Seriennummer eine Version dieses BMW M3 in roter Farbe gibt, die einen Überrollbügel hat. Aufgrund der relativen Seltenheit, mit der das auftritt, dürfte es sich, wenn man so eine Variante erwischt, um eine eher wertvolle Variation handeln. Wir haben so ein Fahrzeug allerdings noch nie im wirklichen Leben zu Gesicht bekommen. Der hier von Hot Wheels vorgestellte BMW M3 ist aus de heutzutage ja schon beinahe klassisch anmutenden Modellreihe E30. Da gibt es ja noch Ecken und Kanten, die die sportlichen Ambitionen nicht verbergen beziehungsweise ja sogar etwas unterstreichen. Von vorne zeigt der BMW M3 ein typisches "Dreiergesicht". Der BMW-typische Kühlergrill ist zwar nur rot in rot, aber er lässt schon einen schönen Blick auf die charakteristischen Elemente werfen. Treu blicken einen die Doppelscheinwerfer an. Und das Firmenlogo, das den stilisierten Flugzeugrotor darstellen soll, befindet sich natürlich auch an der rechten Stelle mitten auf der Motorhaube. Allein die Tatsache, dass das normalerweise zwischen den Kühlrippen befindliche Motorsportlogo zwar aufgeprägt wurde, aber unbedruckt geblieben ist, stimmt etwas verdrießlich. Einen kleinen Klecks Farbe hätte man hier ruhig spendieren dürfen, aber man kann ja spekulieren, dass damit ein weiterer (teurer) Arbeitsschritt nötig geworden wäre. Die seitliche Ansicht weist die drei typischen Streifen in blau, violett und rot auf, die sich hier in einen schwarzen Streifen einfügen, der oberhalb der Seitenschweller verläuft. Interessant sind wohl auch die zweifarbigen Felgen mit den schwarzen Speichen und dem silbern verchromten Rand. Dass auch der Heckspoiler eine Bedruckung auf der Oberseite aufweist, die die sportlichen Ambitionen unterstreichen soll, wirkt insgesamt sehr stimmig. Auch das Heck wirkt uns sauber ausgeführt. Die doppelten Auspuffrohre sind sinnvollerweise in den Unterboden integriert und fügen sich kontrastfarben schwarz gut ins Gesamtbild ein. Die Heckleuchten sind zwar monochrom rot lackiert, dennoch ist ihre wirklichkeitsgetreue Unterteilung ziemlich korrekt wiedergegeben.

Hot Wheels '92 BMW M3. DJM81+

Dieses Modell darf natürlich in keinem Tribut an die Bayerischen Motorenwerke fehlen, und so tut auch die Firma Hot Wheels gut daran, den BMW M3 als Modell Nummer 2/8 in der Reihe "BMW 2015" zu verewigen, und das auch noch in eine ausgesprochen klassisch anmutenden Look. In der Seitenansicht bemerkt man es bereits. Hier ist ein BMW M3 in dem sehr rein anmutenden Weiß unterwegs, das in den 1990er Jahren sicherlich für Furore gesorgt hat. Die Bedruckung mit den Rallyestreifen gibt dem ganzen Bild die nötige Raffinesse, die Geschwindigkeit und Stil gleichermaßen andeuten. Die rot-blauen Seitenstreifen sind präzise aufgedruckt und verleihen der Seitenansicht die Dynamik des Rennsportautomobiles, wie man es von dem bayerischen Hersteller gewohnt ist. Im Bereich der Seitenschweller, also unterhalb der Fahrer- und Beifahrertür, befindet sich auch das typische Motorsportsignet von BMW. Es handelt sich dabei um das bekannte silberne "M" mitsamt der drei Motorsportwerksfarben von BMW, nämlich blau und rot (die auch im Seitenstreifen vertreten sind) und dem dazwischen liegenden Violett, das sonst in der Tampobedruckung dieses Modellfahrzeuges aber nur eine untergeordnete beziehungsweise gar keine Rolle mehr zu spielen scheint. Es scheint von diesem Modellfahrzeug manchmal Ausgaben zu geben, in denen mit der Bedruckung der weißen Grundfarbe nicht die sonst gewohnte Abdeckung erreicht wird. Ebenso wird wohl das eine oder andere Mal auch das Violett im Motorsportsignet nicht so ganz deutlich sichtbar. Aber den Ausgaben ist schon gemeinsam, dass in der Frontansicht das typische BMW-Gesicht mit der charakteristischen Kühlergrillgestaltung in schöner Ausprägung vorhanden ist. Das Pappschild auf der Rückseite der Blisterverpackung deutet jetzt natürlich noch eine Eigenschaft an, die wir im Modell selber so nicht finden, nämlich die funktionierenden Scheinwerfer. Die sind aber im Modellfahrzeug mit gutem Recht nicht vorhanden, denn das wäre ja auch ein bisschen dick aufgetragen für ein Automodell in der Preisklasse unter zwei Euro. Über einen in schwarzer Farbe mit dem Weiß der Karosserie kontrastierenden Kührlergrill hätte man jetzt abe schon einmal nachdenken können.

Hot Wheels BMW 2002. DHX60+

Dieser BMW 2002 hat wohl solche ine klassische Form, wie sie eine BMW der jüngeren Zeit überhaupt haben kann. Er ist in der Reihe "BMW 2016" als Modell 1/5 erschienen und stellt sicherlich einen würdigen Eröffner der Reihe dar. Die Grundfarbe ist, so viel verrät uns die Seitenansicht ja sofort, ein klassisches Weiß. Eigentlich kann man mit dieser Farbe ja bei den Automobilen der jüngeren Zeit nicht viel verkehrt machen. Sehr niedlich sind dazu auch noch die auf den Seiten des Fahrzeuges angebrachten Seitenstreifen, die in einer zweifarbigen Tampobedruckung von sich sehen lassen. Es ist dies einmal ein blauer und dann noch ein silberner Streifen. Wenn man genau hinsieht, dann entdeckt man bei dem BMW 2002 sogar, dass es sich um zwei leicht unterschiedlich nuancierte Blautöne handelt. Und zusammen mit der silbernen Bedruckung ergeben sich hier sogar die typischen schachbrettartigen Muster der so genannten "checkered flag", also der Start- und Zielfahne bei automobilen Rennveranstaltungen. Natürlich sind diese im Allgemeinen ja in den Farben schwarz-weiß gehalten, nicht blau-silbern, aber das ist selbstverständlich allgemein bekannt. Abgerundet wird der sportliche Gesamteindruck durch die schönen schwarzen Felgen, die auch noch mit einem schönen kleinen roten Chromring verziert sind. Vermutlich ist das dunklere Blau zur Akzentsetzung deswegen in Gebrauch, weil es ohnehin eine Rolle spielt beim Logo auf der Motorhaube, das das stilisierte Firmensignet wiedergeben soll. In der Draufsicht ist zu erkennen, dass die beiden blauen Rennstreifen sich zwar über Motorhaube und Kofferraumdeckel erstrecken, nicht aber über die weiße Fläche des Daches verlaufen. das ist eigentlich aber auch nicht nötig, denn die Sichtbarkeit der Dachfläche ist ja nicht so besonders hoch. Die Frontansicht zeigt, anders als es die gemalte Version des BMW 2002 auf dem Pappschild der Blisterverpackung vermuten ließe, dass der normalerweise schwarze Kühlergrill hier nicht weiter durch einen Farbanstrich akzentuiert ist. In dieser Preislage ist das vermutlich auch nicht zu erwarten, wenn man wollte, könnte man da sicherlich einmal selber Hand anlegen.. Aber manchmal zeigt sich auch, dass eine zu große Detailversessenheit dann den doch eigentlich stimmigen Gesamteindruck zerstört.

Hot Wheels BMW E36 M3 Race. DJM82+

Er ist die Nummer 3/8 in der Reihe "BMW 2015" von der Firma Hot Wheels, mit der sie unser Herz erfreuen will. Es ist in der Tat ein roter, vielleicht sogar rostroter BMW E36 - na ja, vielleicht kann man auch sagen, er sei orange. So genau ist das ja je nach Lichtverhältnissen nicht zu bestimmen. Es scheint auf jeden Fall eine Rennversion zu sein. in der Seitenansicht sieht man jedenfalls deutlich, dass er alle richtigen Sponsoren hat. Da sind zum Beispiel Toyo Reifen, da ist Sparco (wobei wir jetzt aus dem bloßen Bauch heraus gar nicht so genau wissen, wer denn das ist), Brembo ist da, um für eine ausreichende Verzögerung zu sorgen, und Bilstein mit den Stoßdämpfern ist auch auf der Seite des Fahrzeuges vertreten. Einen sehr interessanten Kontrast bildet natürlich die blaue Seitenstreifenbedruckung zu dem warmen Ton der Metalliclackierung. Silbern glänzen die wie verchromt aussehenden Speichen der Leichtmetallfelgen, so wie es zu sein hat. Die BMW-Reihe hat ja ein etwas größeres Pappschild an der Blisterverpackung, darauf ist dieser BMW E36 auch ziemlich rasant abgebildet. Der markant große wirkende Heckflügel tut da sein Übriges, um einen Anschein von großer Kraft und Leistungsbereitschaft anzudeuten. Wenn man etwas vermissen möchte an der Ausführung des Modelles, dann kann man vielleicht an der Frontansicht ein wenig herumkritisieren. Während man natürlich einerseits einräumen muss, dass es dann für die eigene Gestaltung noch Spielräume gibt, wäre andererseits ja schon interessant gewesen, wenn man werkseitig doch dazu übergegangen wäre, bei den 3er BMWs doch die Stege im Kühlergrill schwarz zu lackieren, vielleicht sogar die Scheinwerfer mit einem silbernen Tupfen zu versehen. Na ja, im Endeffekt ist natürlich fraglich, ob das in dieser Preisklasse überhaupt für eine Modellbaufirma leistbar ist. Ebenso könnte man dann ja auch zum Heck anmerken, dass die Rückleuchten nicht deutlich genug gearbeitet sind, aber auch das wäre wohl nur eine etwas unfaire Mäkelei.

Hot Wheels BMW M1. DJM80+

So, lange haben wir darauf gewartet, aber das ist ja eigentlich gar nicht nötig gewesen, denn den wunderschönen BMW M1 hat die Firma Hot Wheels ja bereits seit dem Jahre 1983 im Programm. Nicht ganz ohne Grund wird es den Designern von Hot Wheels aber gefallen haben, mit diesem Modell Nummer 1/8 die Reihe "BMW 2015" zu eröffnen, und wahrlich, es ist ein würdiger Beginn. Larry Wood hat die Umsetzung dieses Modelles für die Firma Hot Wheels unternommen, und er hat einen tüchtigen Job gemacht und eine prima Leistung abgeliefert, wenn wir das richtig sehen. Ja, aus den Zeiten, wo wir noch selber als kleiner Junge mit großem Enthusiasmus Autoquartett gespielt haben, ist uns der BMW M1 in allerbester Erinnerung. In der hier von Hot Wheels vorgelegten Ausführung weiß er jedenfalls auch zu überzeugen, auch wenn er nicht ganz so aussieht, wie wir ihn vom Autoquartett der späten 1970er kennen. In der Seitenansicht erkennt man es schon, dass er nämlich dunkelrot daherkommt, fast schon rostrot, dass damit aber die gelb und weiß gehaltenen Streifen hübsch kontrastieren. Die Hinterräder wirken zwar schon fast im Vergleich ein bisschen zu bullig und markant, aber die geballte Power des Motors, der hier (zum Beispiel in der Rennversion) mit bis zu 850 Pferdestärken an der Hinterachse gezerrt hat, findet in den überdimensionierten Hinterrädern ihren adäquaten Ausdruck. In der Frontansicht überzeugen ja die klaren Forensprache der Marke BMW, der es damals gelungen ist, den BMW-typischen Kühlergrill sozusagen in die Miniaturisierung zu retten, denn die Frontpartie des BMW M1 ist im Vergleich zu seinen Artgenossen ja schon sehr schmallippig ausgefallen, falls solch ein vermenschlichender Begriff für die Frontpartie eines Automobiles überhaupt als zulässig angesehen wird. Klassisch gerade und damit fast schon zeitlos fällt die kleine Frontschürze auf, ein Spoilerlein, dessen Bedeutsamkeit sich jetzt nicht in üppigen, ausladenden Proportionen zeigt, sondern der dezent andeutet, was er so kann. Das Heck wiederum ist ein Beispiel gnadenlos überzeitlicher Kantigkeit. So stellt man sich idealtypischerweise einen Sportwagen von BMW vor.

Hot Wheels Mercedes-Benz 500E. GTB73

Dieses Auto von Hot Wheels ist auf den ersten Blick sehr merkwürdig, dann aber fällt einem auf, wie gut es für einen Artikel gelungen ist, der ja in gut sortierten Krimskramsläden für einen Euro zu haben ist. Es trägt nämlich tatsächlich all die Kennzeichen, die den 500E damals ausgezeichnet haben. Wenn man sich die Seitenlinie ansieht, merkt man nämlich sofort zweierlei: Einerseits wurden die Kotflügelverbreiterungen recht naturgetreu nachgestaltet. Daneben fällt aber auch auf, dass die originalgetreue Tieferlegung wirklich bemerkenswert ist. Zunächst denkt man so bei sich, dass das Modell etwas ulkig aussieht, fast so, als habe man mit einem Hammer etwas zu fest von oben auf das Dach gehauen. Aber wenn man den Mercedes-Benz 500E so einmal auf Fotografien betrachtet, merkt man, dass er in der Wirklichkeit von den Ingenieuren in der Tat so gebaut wurde. Ein bisschen behämmert eben, wie mit der flachen Hand platt geklopft. Und genau diesen originalgetreuen Look des gesuchten Youngtimers bewahrt das Modell von Hot Wheels.

Hot Wheels Mercedes-Benz 500E. GTB73 - der Youngtimer ist ein echter Klassiker

Dazu kommt dann noch die komische Ausstattung mit den flächigen Felgen. Die klobigen Standardräder von Hot Wheels geben auch das sehr gut wieder. Es kann also davon gesprochen werden, dass hier aus der Not eine Tugend gemacht wird. Normalerweise wirken die Räder ja immer merkwürdig wenig wie die Originale, hier aber passt alles zusammen. Ob jetzt das kleine Modell im Maßstab 1:64 mit vergleichbaren Fahrleistungen aufwarten kann, ist natürlich fraglich. Immerhin war der von Porsche-Ingenieuren entwickelte Mercedes-Benz 500E mit seinen gewaltigen Pferdestärkenzahlen in den mittleren 1990er Jahren ein echter Sportwagenschreck. Ein V8-Achtzylindermotor mit nicht weniger als 5 Litern Hubraum und irgendwo zwischen 320 und 326 Pferdestärken brachte den schweren Mercedes mit geradezu obszöner Kraftentfaltung auf eine Höchstgeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern. und das war nur die abgeregelte Höchstgeschwindigkeit. Das muss man sich einmal vor Augen führen. Die Beschleunigungswerte sind ähnlich beeindruckend. Aus dem Stand erreicht der Bolide in 5,9 Sekunden die 100 Stundenkilometer. Das entspricht einer Beschleunigung von 4,7 m/s² also quasi der halben Erdbeschleunigung.

Hot Wheels Porsche

Hot Wheels '71 Porsche 911. FJV41+

Dieser weiße Porsche 911 gehört zu den großen Klassikern des Sportwagengenres. Der Zuffenhausener Sportwagen kommt hier in einer ausgemacht hübschen Aufmachung daher, also die Farbgebung kommt der hübschen Form auch noch unterstreichend entgegen. In seiner Ausgabe von Hot Wheels zeichnet sich der schnelle Sportwagen insbesondere durch seine wunderbare knallrote Motorhaube aus. Die ist wirklich eine Show. Was bei dem Maßstab von circa ungefähr 1:64 allerdings nicht ausbleibt, ist wohl die Tatsache, dass der Aufdruck der Startnummer 277 (die uns irgendwie auch sensationell gut gefällt) und der Aufdruck des Sponsorenaufklebers "MOMO" ein wenig ausbluten. Beziehungsweise blutet die rote Farbe in die beiden besagten Gegenstände ein. Aber wie zum Ausgleich dafür erhält man auf der Motorhaube (ach, jetzt fällt es uns gerade ein: der Porsche 911 hat ja die Motorhaube gar nicht vorne, sondern so, wie es sich auch für einen anständigen VW Käfer gehört, befindet sich die Motorhaube ja hinten. Aber der geneigte Leser beziehungsweise die geneigte Leserin kann sich ja denken, was gemeint ist, nämlich die Haube an der Fahrzeugfront) gleich zwei Male das Emblem des weltbekannten Zuffenhausener Sportwagenherstellers als Aufdruck. Und es kommt noch dicker, denn die beiden Aufklebervarianten, die hier aufgedruckt sind, haben auch noch eine unterschiedliche Größe. Unterstrichen von der rasanten Farbgebung wird natürlich die vielleicht noch rasantere Formgebung. Sehr schön rund und knuffig ist zum Beispiel die Rückenansicht des kleine Porsche. Auch hier dominiert flächiges Rot und kontrastiert wunderbar mit dem umgebenden Weiß. Die gesamte Motorhaube (also die Haube hinten, aber das dürfte sich ja mittlerweile wie von selbst verstehen) wird auf ihrer Breite vom Porsche-Schriftzug eingenommen. In der Draufsicht erkennt man, dass sich der Wagen als britischer "Urban Outlaw" von Magnus Walker zu erkennen gibt. Beziehungsweise ist der Modedesigner Magnus Walker ja auch als "Urban Outlaw" bekannt, ud er hat auch nach allen Quellen, die man so heranziehen kann, ein großes Faible für die Porsche 911er. So richtig verdenken kann man es ihm ja nicht.

Hot Wheels Porsche 356A Outlaw. DHP11.+

Also warum dieser Porsche 356A hier auch noch den Beinamen (nicht etwa den Beiwagen) "Outlaw" erhalten hat, da sind wir uns nicht so sicher, aber vielleicht ist das ja eine Kleinigkeit des trivialen Allgemeinwissens, die man sich innerhalb kürzerer oder längerer Frist auch mittels einer geeigneten Recherche im so genannten Internetz aneignen kann (wie es doch der Vater der Familie Popolski immer zu nenne pflegte), und dann wüsste man ja so ein bisschen besser, was es denn mit diesem Gesetzlosen, also dem so genannten Outlaw im Zusammenhang mit dem Porsche 356 so auf sich hat. Da sind wir ja einmal ernsthaft gespannt. Der Porsche 356A ist eigentlich ja eine kleine Berühmtheit, denn er gilt ja nicht ganz ohne einen Anflug von Stolz beziehungsweise wohlgemeinte Aufmerksamkeitserregung als das erste Serienmodell eines Automobils aus dem Zuffenhausener Porsche-Werk. Da als sein Geburtstag irgendein Tag im Sommermonat Julei des Jahres 1948 gilt, ist er zum Glück ein bundesrepublikanisches Auto, oder? Na ja, nicht ganz, denn die Bundesrepublik Deutschland gibt es ja erst seit 1949, also ist es sozusagen ein Auto, das noch zwischen Drittem Reich und Bundesrepublik angesiedelt ist. Ist das denn auch der Grund, warum dieses Automobil, das zu Recht als Sportwagen der damaligen Zeit gelten kann, da es Motoren mit einer Leistungsbreite von 29 bis 96 kW an Bord hatte, von der Firma Hot Wheels als Outlaw bezeichnet wird? Wir sind uns dessen nicht ganz sicher. Vermutlich ist es aber eher so, dass diese Porsche 356A von der Firma Emory Motorsports im kalifornischen Kalifornien, genauer gesagt im kalifornischen North Hollywood in den Achtzigern des vorigen Jahrhunderts als sozusagen "ganz andere" Porsche 356A entworfen wurden. Eben als Outlaws. und das ist es wohl, was hier von der Firma Hot Wheels in ihrer Auflage dieser Porsches auch gefeiert wird: von den 96 Kilowatt ist ja nicht mehr viel übrig, wenn der schwarz-rot-goldene Autotraum vor einem steht. Denn ein Porsche 356A von Emory Design der könnte durchaus ein paar mehr Wättchen unter der Motorhaube haben. Vielleicht aber auch nicht. Immerhin scheint man sich bei Emory aber auch um Leistungssteigerung bemüht zu zeigen. Genaue Daten haben wir aber jetzt nicht.

Hot Wheels Porsche 911 GT3 RS. X1956.+

Bei diesem Porsche-Modell kann nun wirklich niemand daran vorbei sehen, dass es sich hier um ein Straßenfahrzeug handelt, das wiederum mit den größten sportlichen Ambitionen auf den Markt gebracht wurde. Zwar sind wir uns nicht so ganz sicher, wo und wann man diesen Wagen in der wirklichen Welt in dieser Form käuflich erwerben kann, und ohnehin sind wir wie alle Normalbürger beziehungsweise um in der literarischen Vorlage zu reden, Otto Normalverbraucher, wohl geldbörsentechnisch Lichtjahre entfernt von der Möglichkeit, dass wir uns solch ein Fahrzeug in der Wirklichkeit leisten könnten, aber umso schöner ist es doch, wenn mit dem Erwerb einer kleinen Miniatur von Hot Wheels auch für uns die Möglichkeit besteht, an einer Welt automobiler Leistung und ästhetischer Klasse teilzuhaben, die uns normalerweise nur verschlossen bleibt. Wenn uns jemand mit einem größeren automobilen Sachverstand aushelfen könnte, dann wären wir für jeden noch so kleinen Hinweis dankbar, um welche Generation des Porsche 911 GT3 RS es sich bei dem von der Firma Hot Wheels auf den Markt gebrachten Wagen es sich hier handelt. Denn ganz so leicht scheint uns das von außen nun nicht erkennbar zu sein, aber vielleicht wäre ja der eine oder die andere bereit, ihre Expertise durch einen geeigneten freundlichen Kommentar zu teilen. Denn es würde ja schon einen Unterschied machen, ob es sich jetzt, sagen wir mal, um die erste Generation oder die dritte handelt. Ob nun ein Motor mit rund 415 Pferdestärken das Fahrwerk in den Vortrieb bringt, oder ob dort 450 Pferdestärken am Werk sind, das macht ja durchaus schon einen recht großen unterschied. Aber ein bisschen sieht der Porsche, der uns hier vorliegt, ja schon aus, als könne es sich um die 2006 auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellte frühe Version handeln. Häufig ist uns dieser Porsche ja in einer anderen Lackierungsvariante geläufig, wenn wir uns recht entsinnen. Jedenfalls scheint er uns doch regelmäßig in oranger Farbe daher zuu kommen und einen schwarzen Aufdruck zu haben. Aber umgekehrt sieht es ja auch edel aus, zumal die Felgen auch noch in glänzendem orangerot erscheinen.

Hot Wheels Porsche 917 LH. FJV93+

Ja, das ist natürlich einer der ganz großen Klassiker der Rennsportgeschichte, den die Firma Hot Wheels sich da vorgenommen hat. Der Porsche 917 in seiner Langheckversion ist schon von seiner ganzen optischen äußeren Anmutung her ein hundertprozentiger Rennwagen der 1970er Jahre. Dieser hier ist mit großer Wahrscheinlichkeit genau eben demjenigen Exemplar in der echten wirklichen Welt nachempfunden, das 1971 in Le Mans gefahren ist. Was natürlich sofort das Herz jedes autorennbegeisterten Hot-Wheels-Fan höher schlagen lässt, wenn er so ein bisschen im Rausch des Retrodesigns gefangen ist, das ist die Tatsache, dass hier nicht alleine einer der ganz großen Klassiker des automobilen Rennsports herausgebracht wird, sondern dass die Ausführung ausgerechnet auch noch eines derjenigen Designs mit sich bringt, die unter Rennsportfans im Allgemeine sehr hoch im Kurs stehen. Die blaue Grundfarbe und der orangefarbene Streifen, si lassen einen sofort Bescheid wissen, dass es hier um nichts weniger als um die echte Gulf-Lackierung geht. Und die sieht tatsächlich sehr passend zum Motorsport aus. Viele der ganz großen Rennwagen sind eigentlich mit diesem Design schon gefahren, wobe i wir uns jetzt nicht ganz sicher sind, ob auch die Firma Ferrari oder Lancia je in einem Gulf-Design gefahren ist. Falls nicht, so wird das vermutlich auch sein Gründe haben. Vielleicht liegt es ja am Ende an den nordamerikanischen Wurzeln, dass dann bei der Firma Gulf eben die Ford GTs vordringlich dran sind. Wie sich das dann jetzt mit der Firma Porsche verträgt, da weiß ich gar nicht so Bescheid, jedenfalls steht fest, dass die Lackierung hier prima zum Porsche 917 LH passt. Er hatte die Startnummer 18 beziehungsweise hat er sie ja noch immer, und es scheint doch alles so, als sei eben dieser hier dargestellte Wagen beim Vierundzwanzigstundenrennen von Le Mans im Jahr 1971 an den Start gegangen. Es müsste dann der John Wyer Porsche gewesen sein mit Pedro Rodríguez und Jackie Oliver in den Sitzen. Immerhin den 27. Platz hätten sie da belegt. Alle Achtung - und das bei einem geradezu kantigen Heck, das für einen Porsche ja erstaunlich unpummelig wirkt.

Hot Wheels Porsche 917 LM. FYG32

Das ist natürlich etwas ganz Besonderes, was die Firma Hot Wheels hier in der Reihe "HW RACE DAY" unter der Nummer 3/10 anbietet. Es handelt sich um nichts weniger als einen Porsche 917, also den Inbegriff des Langstreckensportwagens. Kein Wunder, dass man hier die Reihe "Race Day" für den Porsche 917 gewählt hat, denn auf der Rennstrecke ist er ja zu Hause. In der laufenden Nummerierung hat er die Nummer 101/250 erhalten, und die beiden Einsen aus der Nummer kommen auch in der Bedruckung der Fahrzeugflanke wieder vor. Es ist nämlich so, dass auf der Seite des Automodelles jeweils eine Startnummer 11 aufgedruckt ist. Übrigens ist es von der Bedruckung her so, dass man hier einen gepflegten Minimalismus betreibt. Zunächst denkt man auch, dass es auf der roten Grundfarbe des Modelles lediglich eine weiße Bedruckung gibt, die im Tampondruckvefahren aufgebracht wurde. Allerdings ist es so, dass das nur die bei weitem dominierende Druckfarbenkomponente ist. Es gibt nämlich auf der linken Fahrzeugseite noch einen ganz winzigen Aufdruck mit einem gelben Blitz und der Beschriftung "OFF", wobei wir im ersten Moment nicht so genau wussten, wie es sich damit verhielt. Jetzt müssen wir es zugeben: eigentlich auch im zweiten Moment nicht. Da wird sich wohl irgendeine Art elektrischer Schalter verbergen. Besonders beeindruckend ist, dass an der Unterseite des Fahrzeuges der originale Aufdruck des Porsche-Signets aufgebracht worden ist, in exakt dem Schriftzug, den auch die Firma selber verwendet. Das einzige, das hier an dem Rennfahrzeug nicht so authentisch wirkt, wenn man die Aufdrucke betrachtet, ist natürlich das weiße Signet der Firma Hot Wheels. unseres Wissens ist an der Langheckversion des Porsche 917 jedenfalls die Firma Hot Wheels nie als einer der Sponsoren bei einem großen Langstreckenrennen aufgetreten. Und im ein Langstreckenfahrzeug dürfte es sich ja wohl bei dem Modell ohne Weiteres handeln, denn das Kürzel "LM" im Titel des Fahrzeugs deutet ja auf das legendäre Rennen von Le Mans hin.

Hot Wheels Porsche 918 Spyder. FYD27

Dieser schöne Porsche  stammt aus der Reihe "HW ROADSTERS" (nicht etwa TOASTERS) und eröffnet die Serie mit der Nummer 1/5. Fortlaufend trägt er die Nummer 94/250. Der Porsche 918 Spyder ist vielleicht bereits heute mit Fug und recht als eine Art automobiler Klassiker zu bezeichnen, jedenfalls stimmt er uns in gewisser weise sehr zuversichtlich in Bezug auf seinen Status als eventueller Klassiker der Automobilbranche, wenn erst einmal ein paar Jahre ins Land gegangen sind. Die wenigsten unter uns, die sich zwar ein kleines Automodell von der Firma Hot Wheels leisten können, dürften sich wohl einen echten Porsche 918 Spyder in die eigene Garage stellen können. Aber das ist nicht weiter schlimm, denn wir bekommen hier ja sozusagen einen zum Spezialtarif. In der Variante, in der ihn uns die Firma hier präsentiert, hat man ja das Gefühl, dass das Wort "Spyder" nicht ganz so von ungefähr kommt, denn hier scheint doch so eine Art schwarze Witwe in Lauerstellung zu liegen, jedenfalls irgendwie geduckt um zum Sprung auf ein ahnungsloses Insekt bereit sieht das Fahrzeug ja schon aus. Was besonders beeindruckt ist das tiefschwarze Fell, äh, vielmehr die tiefschwarze Lackierung, die auch die vermutlich aus teuerstem Leder gefertigte Innenausstattung überzieht. Das gibt dem ganzen Fahrzeug neben dem unmittelbaren Eindruck größtmöglicher Dynamik auch einen Hauch von Eleganz. Da mag man dann schon darüber hinweg sehen, dass die Frontscheinwerfer in ihrem doch recht unprätentiösen schwarze-weiß-Abziehbildchen-Look ein wenig von dieser größtmöglichen Eleganz hinfort zaubern. Diese sind vielleicht auch das einzige, das an dem Wagen ein wenig, ja, fast möchte man sagen, billig wirkt. Denn die blutroten Zieraufdrucke, die beweisen ja gleichzeitige eine Mischung aus Stilsicherheit und Anmut. Dezent und wie ein Anflug eines Hauchs von Understatement gehen sie von de Wagenfront und den Scheinwerfern aus und verjüngen sich nach hinten deutlich. Daher wirken auch die Speichenräder des Porsches so eindrucksvoll. Mindesten neunzehn Zoll will doch das Auge hier erfassen, wenn nicht noch mehr!

Hot Wheels Porsche 934 Turbo RSR. CFH62.+

Ja, die Porsche 934, die sind so ganz nach unserem Geschmack. Man erkennt in ihnen noch die Urform des Porsches, der ja wohl optisch wie auch historisch vom so genannten weltberühmten Kraft-durch-Freude-Auto abstammen müsste, jedenfalls ist ein Zusammenhang zwischen der äußeren Form des Volkswagen Käfer und diverser Modelle aus dem Hause Porsche nicht ganz vermeidbar, wenn man sich einmal auf den Augenschein des optisch-ästhetischen Eindruckes verlassen will. Also hier jedenfalls erscheint uns der Porsche 934 mit seinem gigantisch wirkenden Heckspoiler in ganz klassischem Schwarz. Das ist ja eigentlich auch eine gute Idee, denn so wirkt das Automobil auch noch in der miniaturisierten Form gleichzeitig edel und schnell.Man fragt sich natürlich spontan, ob es davon wohl auch einmal eine Variante gegeben hat, die in der Bedruckung des Automobilrennsportsponsors John Player Special auf den Markt gekommen ist, oder ob so ein Automobilrennfahrzeug tatsächlich in dieser Variante an real existierenden Autorennen, etwa an Tourenwagenmeisterschaften, teilgenommen haben kann. Jedenfalls ergäbe sich hier für denjenigen, der sich dem so genannten Modding der Fahrzeuge von Hot Wheels verschrieben hat, die Möglichkeit, serh schnell eine Variante herzustellen, die aus dem schwarz und in Metallicfarbe mit Metallisé-Effekt lackierten flitzigen Basismodell eine John-Player-Special-Ausführung herzustellen. Was an dem Modell besonders zu überzeugen weiß, ist natürlich die Tatsache, dass der Porsche 934 als Kontrastprogramm zu seiner glänzenden schwarzen Lackierung auch noch mit goldenen Sportfelgen ausgestattet ist, das heißt, hier ist in der Anlage schon sozusagen eine Anleihe an dem klassischen Look des mächtigen Automobilsportsponsors genommen, der ja nun auch in den Farben Schwarz und Gold daher kommen würde. Gegeben hat es diesen Sportwagen eigentlich ja nur in den Jahren 1976 und 1977, aber in der (wenn wir einmal etwas despektierlich sein dürfen) typischen Froschform ist der Porsche wirklich typisch für seine Zeit und dürfte unserer Auffassung nach auch prototypisch für die Vorstellungen sein, die wir vom Design eines Sportwagens dieser Kategorie haben. Aber natürlich ist das Bessere immer der Feind des Guten, und so wurde der Porsche 934 ausgerechnet von den leistungsstärkeren Porsche 935 verdrängt.

Hot Wheels Porsche 934 Turbo RSR. DTY84.+

Der Porsche 934 Turbo dürfte, nach allem, was wir so nach eigenem Dafürhalten und Gutdünken davon verstehen, aus der Zuffenhausener Sportwagenschmiede kommen und einer der typischsten Vertreter seiner Art sein, wenn man jetzt das optische Gepräge und die rein ästhetischen Anmutungen nimmt, und wenn man diese recht tüchtig auf sich wirken lässt. Der 934 Turbo sieht ja doch von seinem typischen Porschegesicht her, wenn man bei Autos mit Fug und Recht von einem Gesicht sprechen kann, dann ja wohl beim Porsche, dem Urtyp des Sportwagens, dem Porsche 911, doch noch am ähnlichsten. Ganz entfernt vermittelt doch auch dieses Fahrzeug hier aufgrund seiner Bedruckung das Gefühl, man könne es hier von Ferne auch mit einem Porsche 934 im Martini-Design zu tun haben, obgleich man natürlich selbstredend sofort zugeben muss, dass zwar einige der im Tampondruck eingesetzten Farben schon eine gewisse Verwandtschaft mit dem Martini-Design haben, aber längst nicht alle Details so täuschend echt ausgeführt sind, dass man sich hier etwa hinters Licht geführt fühlen müsste. Aber ob es in der wirklichen Welt des automobilen Rennsports eher solche Lackierungsvarianten gegeben hat, wie sie uns hier von der Firma Hot Wheels präsentiert werden oder dann doch solche, die von klassischen Sponsoren des automobilen Rennsportes zu verantworten sind, weil sie ja als Werbeträger für diverse hochpreisige Produkte in einem Ambiente präsentiert werden, das den Flair der großen weiten Welt besitzt, das muss an dieser Stelle notgedrungen offen bleiben. Eine Entscheidung in der Sache würde ja voraussetzen, dass man eine genauere Zählung vornimmt, als wir es für die Zwecke der hier vorliegenden Besprechung im eigentlichen Sinne überhaupt brauchen. Jedenfalls steht fest, dass der Porsche 934 Turbo in seiner prototypischen Sportwagenform wohl das Bild des reinrassigen Porsches für lange Zeit geprägt haben dürfte, wenngleich in Bezug auf die Leistungen, die im Rennsport zu erzielen gewesen sind, die Nachfolgeserie 935 den 934er ja letztendlich wieder von allen Podiumsplätzen gestoßen hat. Aber so ist das nun einmal in einer Welt, in der der Fortschritt notgedrungen regieren muss.

Hot Wheels Porsche 993 GT2. BFC48.+

Ja, wenn man sich einmal die Formgebung vor Augen führt, mit der die Zuffenhausener Firma, die die weltberühmten Sportwagen herstellt, hier vorgegangen ist, dann kommt man sich als Fahrer einer anderen Marke so ein bisschen wie zweifach auf den Schlips getreten vor. Einmal nämlich vermag das sportliche Ambiente des Fahrzeuges nicht nur zu überzeugen, sondern auch Sehnsuchtsgefühle bei demjenigen zu erwecken, der sich so etwas nicht leisten kann und daher ohne den gleichen automobilen Kick auskommen muss, wie ihn ein Fahrer eines Zuffenhausener Porsche doch häufiger erleben kann, wenn es zu einer Ausfahrt auf gut asphaltierten Straßen kommt. Zum Anderen kann der Porsche durch seine bloße Präsenz im Straßenverkehr auch dafür sorgen, dass rein in finanzieller Hinsicht Wehleidigkeit beim Zuschauer ausgelöst wird, denn die Preise der Porsche 993 GT2 sind ja nun beileibe nicht niedrig zu nennen, wenn man einmal aus der Perspektive des normalen Geldbeutels argumentieren möchte, und aus dieser Perspektive zu argumentieren, dazu ist man ja als Durchschnittsverdiener geradezu gezwungen. Jedenfalls ist es so, dass man ganz schön tief in die Tasche greifen muss, um sich solch ein Gefährt, das man mit Fug und Recht auch als Sportwagen bezeichnen kann, da es sich ja hier im eigentlichen Sinne um Homologationsversionen handeln müsste. Was durch mancherlei Vorschriften für diejenigen Markenhersteller vorgeschrieben ist, die an bestimmten Rennen teilnehmen wollen, ist auf der anderen Seite quasi die Sofortoption für die normalen Kraftfahrzeughalter, die sich ein großes Stück vom Kuchen des Rennbetriebes abschneiden wollen, solange sie über den nötigen finanziellen Rückhalt verfügen, um sich damit nicht vollends zu ruinieren. Aber das muss man ja einmal sehen, wie weit der Euro im einzelnen reicht. Beeindruckend ist aber, dass ja bei den so genannten Porsche 993 GT2 Evolution das obere Ende der leistungsmäßigen Fahnenstange so in der Gegend von 442 kW beziehungsweise runder gerechnete 600 Pferdestärken erreicht war. Das sind ja Dimensionen, in die stößt der durchschnittliche Otto Normalottomotorfahrzeugfahrer gar nicht erst vor. Für viele ist ja schon deutlich darunter Schluss. Gut also, dass es für jedermann erschwinglich ein Modell von Hot Wheels gibt, das sich nun wirklich jeder leisten kann - und das durch seine feuerrote Farbe überzeugt.

Hot Wheels Porsche Panamera. BDC82.+

Ja, das war doch eigentlich für alle Automobilenthusiasten ein starkes Stück, als die Firma, die in Zuffenhausen solch bekannte und rasante Automobile baut, in die man manchmal maximal zu zweit hineinpasst, samt einem winzigen Gepäck für das gemeinsame Wochenende an lauschigen und kostspieligen exklusiven Orten zu zweit wie zum Beispiel Monaco oder St. Moritz, das also diese bekannte Stuttgarter Firma in der Tat jetzt hingegangen ist und hat eine Art Familienkutsche gebaut, die aber vermutlich auch recht rasant ist. Jedenfalls wirkt sie in der optischen und ästhetischen Anmutung recht rasant für eine Art Familienkutsche. Wie viele Leute jetzt genau hineinpassen und wie viel Gepäck, da werden wir noch einmal genauer recherchieren müssen, wenn wir da etwas Gewissheit haben wollen, aber es müsste eigentlich herauszubekommen sein. Auf alle Fälle hat man aber die unverkennbare Porsche-Form zu bewahren gewusst, wie man an dem Panamera leicht ablesen kann. Panamera, das wirkt nach Panama und pan-amerikanischer Tour durch den amerikanischen Kontinent, und vermutlich kann man sich vor Fahrkomfort auch kaum retten in dieser Familienkutsche. Und das schöne metalliséfarbene Blau, das Hot Wheels hier gewählt hat, ist eigentlich auch sehr gut angetan, den Anstrich von Solidität und Zuverlässigkeit zu unterstreichen, den man auch braucht, um ein Familienfahrzeug argumentieren zu können. Aber man soll sich nicht täuschen, denn auch wenn Blau ja für Ruhe und Zuverlässigkeit steht, dann kommt auch das so genannte sportliche Rambazamba bei diesem Auto nicht zu kurz. Denn von wegen Familienkutsche! Es steckt ja eine Leistung zwischen 243 kW und 500 kW dahinter, die für den nötigen Vortrieb sorgt. Und da können ja eigentlich die wenigsten behaupten, dass es sich dabei um Werte handelt, die man mal so eben aus dem Ärmel geschüttelt in der eigenen Garage herumstehen hat. Das ist doch eher ein ganz schönes Brett, wie man sagen könnte, wenn man es einmal umgangssprachlich ausdrücken will. Zwischen 5,7 Sekunden und lediglich 3,4 Sekunden brauchen die Motoren, um den Wagen auf einhundert Stundenkilometer zu bringen. Das ist doch sensationell.

Hot Wheels Volkswagen

Hot Wheels '49 Volkswagen Beetle Pickup. FYB78

Dieser schöne Pickup-Truck in seiner wunderbaren himmelblauen Farbe stammt selbstverständlich aus dem Volkswagen-Konzern. Ob er in dieser Form tatsächlich heute noch hergestellt wird, wer mag das schon zu sagen? Er trägt im Jahre die fortlaufende Nummer 47/250. Er ist aus der Reihe "VOLKSWAGEN" (ja, so heißt sie überraschenderweise wirklich) die Nummer 9/10. Das Modell hier hat einen schönen Jahrgang, nämlich nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland, da es im Jahre 1949 gebaut wurde. Also das betrifft natürlich in diesem Fall die Vorlage, nicht so sehr das eigentliche Modell. Was man in der Frontansicht bereits erkennt, ist die Tatsache, dass bei diesem Volkswagen auch die Scheinwerfer in silbriger Farbe bedruckt worden sind. Das trägt zu seinem realistischen Gesamteindruck bei, wobei natürlich in diesem Maßstab der Realismus nicht die übergeordnete Rolle spielen kann, das ist ja jedem sofort klar. Aber der Volkswagen Pickup hat sozusagen das typisch Ambiente eines Hot-Wheels-Autos. Bei diesem Modell ist auch auffällig, dass die Pritsche mit einiger Sorgfalt ausgeführt worden ist. So befindet sich dort ein kleiner schwarzer Block aus Plastik, möglicherweise eine kleine Kiste, ach nein, bei näherem Hinsehen entpuppt sich das Objekt natürlich als Reservekanister. Der ist bei dem Verbrauch des damaligen Volkswagen Käfers an Treibstoff sicherlich auch ein nützliches Utensil. Die Farbe, die diese Variante des Volkswagen Käfers mit Ladepritsche bekommen hat, entzückt natürlich über alle Maßen. Ein helles Blau in Metallisé-Ausführung, das kann sich wirklich sehen lassen. In der Seitenansicht merkt man auch schön, wie hier die dunkelblau ausgeführte Bedruckung mit der Grundfarbe harmoniert. Der aufgedruckten Banderole ist auch zu entnehmen, dass dieses Automobil für einen Reifenladen in El Segundo im sonnigen Kalifornien unterwegs ist. Beziehungsweise müsste man wahrscheinlich sagen: unterwegs gewesen ist, denn auch trotz einer sprichwörtlich langen Haltbarkeit dürfte so ein Lieferwagen kaum die siebzig Jahre lang treu seine Dienste verrichten, die der Wagen laut seinem Erstzulassungsdatum auf dem Buckel haben müsste.

Hot Wheels Volkswagen Beetle. BFD65.+

Diesen Volkswagen Käfer, der uns hier von der Firma Hot Wheels präsentiert wird, kennen, dafür würden wir jetzt fast die Hand ins Feuer legen wollen, wen das nicht potentiell eine Gefahr wäre, sich darin zu verbrennen, sehr sehr viele Menschen, denn wenn wir uns einmal die Beschreibung des Äußeren ansehen, dann kommen wir schnell dazu, dass es sich um einen der bekanntesten Vertreter der Gattung "Volswagenius Käferensis" handeln muss. Das Auto kommt uns in einer ganz metallicfreien weißen Lackierung daher, die einem so ein bisschen zu schneeweiß vorkommt, aber das sei nur am Rande erwähnt. Die Knopfaugen des Volkswagen Käfers blicken uns treu an, und dann verlaufen über die Kofferraumhaube, von der wir uns erinnern, dass sie vorne am Fahrzeug angebracht ist, da ja der Motor hinter den Beifahrersitzen sitzt, zwei Linien beziehungsweise eine zweifarbige Doppellinie in blau und rot (oder in rot und blau, je nachdem aus welcher Richtung man sie betrachtet) und setzt sich über das Dach fort bis nach hinten. Na, das weckt doch schon Assoziationen. Hinzu tritt dann noch die auf der Kofferraumhaube und an den Seitentüren angebrachte schwarze Startnummer in einem Kreis. Das ist nämlich die Nummer 53. Und damit müsste dann ja auch endgültig alles klar sein, denn das ist de Startnummer von keinem geringeren Fahrzeug als von dem berühmten Volkswagen Käfer, der auf den Namen "Herbie" hört, komplett bekannt ja wahrscheinlich als Disneys "Herbie the love bug", was ja ein durchaus doppeldeutiges Wortspiel ist, da der Käfer ja nicht nur "beetle" genannt wird, sondern auch "bug", also jedenfalls im amerikanischen Volksmund, und dass man ja auch sprichwörtlich von einem "love bug" befallen sein kann. Na, Herbie jedenfalls ist ein sehr bekanntes Auto, das in vielen verschiedenen Filmen eine tragende Rolle gespielt hat, und zum Teil durch die ihm eigenen Charakteristika sogar die umgebenden menschlichen Schauspielerinnen und Schauspieler geradezu an die Wand gespielt hat. Da hilft es dem deutschsprachigen Zuschauer ja auch nicht, dass es in Deutschland "Dudu" gab, der wird von Herbie tatsächlich doch einfach in den Schatten gestellt.

Hot Wheels Volkswagen Beetle. DTX50.+

Der Beetle von Hot Wheels ist natürlich ein waschechter Volkswagen Käfer, aber er kommt hier in einer Variante, die man sicher auch als intimer Kenner der Produktpalette des Volkswagen-Konzerns in dieser Form und Farbe wohl nicht so recht erwartet hätte. Die Farbvariante, die die Firma Hot Wheels diesem Fahrzeug verliehen hat, ist sogar eher ungewöhnlich, wobei sie nicht das ungewöhnlichste ist, was dieses Automodell kennzeichnet. Es handelt sich aber um die Farbe Türkis, bei der wir uns nicht sicher sind, wie häufig sie jetzt bei real existierenden Volkswagen Käfern in der Wirklichkeit so anzutreffen gewesen ist. Aber eigentlich kann sie jetzt wiederum auch gar nicht so selten anzutreffen gewesen sein, wenn man es sich einmal vor Augen führt. Es hat ja auch immer wieder einmal Volkswagen Käfer in der dunkleren Metallicvariante der Farbe Türkis gegeben, die das Herz der Fahrerin oder des Fahrers erfreut haben. Bei diesem Modell ist es auch so, dass die sensationelle Holzfurnierung an den Fahrzeugtüren den amerikanischen Look des ganzen Fahrzeuges noch betont. Aber das ist in optisch-ästhetischer Hinsicht ja nicht das Einzige. Hier jedenfalls hat Hot Wheels es vermocht, dem Mythos VW Käfer noch kräftig einen draufzusetzen, denn was die eigentliche Schärfe des Modelles ausmacht, das zieht einem fast die Schuhe aus. Der Volkswagen hat einen Motorblock von solchen Dimensionen spendiert bekommen, dass einem beinahe das Blech wegfliegt. Nicht nur scheint der Motorbolide geradezu aus der hinteren Motorhaube herausexplodieren zu wollen, nein, das silberne Kraftwerk überragt auch noch mit seiner Luftansaugung das Fahrzeugdach um etliche Millimeter und lugt sozusagen von vorne bereits deutlich sichtbar über die gesamte Karosserie heraus. Man kann jetzt natürlich nur spekulieren, wie viele Pferdestärken ein solches Motormonstrum denn nun beherbergen könnte, aber vermutlich geht es weit über die normalerweise schätzungsweise anzutreffenden 34 PS hinaus, die man so gewohnt ist. Dass insgesamt die ganzen Proportionen des Modelles leicht ins überzeichnete verschoben sind, nimmt man dabei ja gerne hin.

Hot Wheels Volkswagen Beetle. X1879.+

Dieser Volkswagen Käfer, den die Firma Hot Wheels hier präsentiert, ist in mehrererlei Hinsicht ein sehr hübsches Modell, wie man auf den ersten und vermutlih auch auf den zweiten Blick zugeben muss, denn hier handelt es sich um ein Fahrzeug, das man in dieser Form gewiss nicht jeden Tag im normalen regulären Straßenverkehr zu Gesicht bekommen dürfte. Dabei wäre gerade dieser Wagen ja doch bestens dazu angetan, das Straßenbild etwas aufzulockern, denn es handelt sich hier ja um ein Cabriolet, aber dabei ist natürlich sofort die Frage präsent, wie das funktionieren soll, mit offenem Verdeck zu fahren, wenn es doch auch im Sommer häufiger regnet? Aber an den bedeckten Himmel scheinen die Gestalter des Fahrzeugmodelles gleich mitgedacht zu haben, denn sie haben dieses Volkswagen Cabriolet gleich auch mit einer gelben Windschutzscheibe ausgestattet, und es ist ja tatsächlich so, dass die gelbe Scheibe zumindest in leichter Weise für eine erhöhte Kontrastierung des Sichtfeldes sorgt, mit deren Hilfe man ja eben auch bei leicht schummrigen Sichtverhältnissen einigermaßen gut die nötigen Details auseinander halten kann.

Ist es übrigens jemandem aufgefallen? Auf den Seiten des Modelles finden sich ja so Aufschriften, die irgendwie wie eine grafittimäßiges Durcheinander aus den Farben Pink, Gelb und Schwarz aussehen, aber es handelt sich hier ja im eigentlichen Sinne gar nicht um ein unstrukturiertes Durcheinander, sondern vielmehr um einen Schriftzug, nämlich um das Wort "Kool" in großen Druckbuchstaben, also es ist natürlich eine Abwandlung der Schreibweise des Wortes "cool", und so kann man den Wagen sicherlich mit Fug und Recht auch beschreiben, denn es ist ja auch wie oben beschrieben so, dass durch den Fahrtwind das Oberstübchen gleich mitgekühlt wird. So kann ja nichts mehr passieren, wenn man, wie der Look des Modelles nahe legt, mit diesem Cabriolet an den Küsten Kaliforniens herumkurvt, um den einen oder anderen Strand zu besuchen und sich dort die Zeit mit dem Surfen oder dem Schwimmen zu vertreiben.

Hot Wheels Volkswagen Caddy. CFL63.+

Ja, wer hätte das gedacht, dass es einmal eine Volkswagen Caddy von Hot Wheels geben würde? Alle, die ein wenig pfiffiger sind, haben es gewiss schon länger gewusst, denn das dürfte ja beileibe nicht der erste Volkswagen Caddy sein, den Hot Wheels je herausgegeben hat, aber jetzt sieht es wenigstens so aus, als sei die Variante, die hier auf dem Markt erhältlich ist, eine so ernsthafte Angelegenheit, dass man wohl oder überl von einem ziemlich gut gelungenen Modell in silberner Metallicfarbe reden kann. Das ist natürlich auch immer gut, wenn ein Automodell von Hot Wheels in einer Metalliclackierung daher kommt, denn es ist ja auch in Bezug auf das Funkeln und Glitzern der kleinen reflektierenden Teile eine wirklich gute Idee, nicht nur eine einfache monochrome Lackierung aufzubringen, sondern kleine Partikelchen zu haben, die die Strahlen der Lichtquelle reflektieren, die auf sie treffen. Das erhöht ja den ästhetischen Wert des Fahrzeuges ungemein. An diesem Hot-Wheels-Modell vom Volkswagen Caddy überzeugt im Detail dann aber den aufmerksamen Zuschauer auch Folgendes. Wenn man sich einmal das Heck des Fahrzeuges anschaut, dann erkennt man sofort, dass die Rückleuchten auch noch detailgenau ausgeführt worden sind. Sie sind aufgedruckt, und zwar in oranger und roter Farbe, was einen schönen Eindruck hinterlässt. Wunderbar ist es aber auch, dass der hier vorhandene Caddy so ein bisschen aussieht, als sei er ein Pickup auf der Basis eines Volkswagen Golf II (oder so, wir kennen uns da nicht so wirklich gut aus, wie wir zugeben müssen), und nicht etwa eines dieser scheußlichen Monster merkwürdigen Fahrzeuge, die auch unter dem Namen Caddy auf dem Markt sind, und die aussehen, als hätte jemand in einem Anfall von Wahnsinn ein möglichst hässliches Nutzfahrzeug auf den Markt schmeißen wollen, mit dem man sich nach Kräften bei seinen Nachbarn zum Gespött machen soll. Jedenfalls ist hier ein waschechter Pickup in amerikanisch anmutendem Stil erhältlich - eine Hommage an Fahrzeuge, die in den 1980er Jahren das Auge des Betrachters erfreut haben müssen.

Hot Wheels Volkswagen Golf Mk7. FJX96+

Orange in der Grundfarbe und mit einem schwarz-weißen Tampodruck versehen, so kommt er daher, der neue Volkswagen Golf. Wobei man ja jetzt sicherlich mit einiger Berechtigung fragen kann, ob es wirklich so sinnvoll ist, bei einem kurzen Bericht über diesen Volkswagen den Begriff "neu" zu verwenden, denn das ist ja alles relativ. Wenn auch gerade aktuell der Golf VII uns noch neu erscheint, so ist ja die Frage, ob man wirklich einmal damit rechnen kann, das die Produktion und die dementsprechende Überarbeitung dieses Automobiles zu irgendeinem Zeitpunkt wirklich aufhört. Bis dahin wird ja sozusagen jede neue Generation des Vokswagen Golf als der so genannte "neue" Golf zählen können. Nun ja, derzeit ist es also die so genannte siebte Fahrzeuggeneration des seit 1964 produzierten Automobils. Ob es sich bei der hier vorhandene Ausführung des Volkswagen Golf um irgendein besonderes Modell handelt, also wie viel Leistung da jetzt unter der Motorhaube steckt, darauf haben wir hier von Hot Wheels jedenfalls keine genaueren Hinweise. Da alle Modelle ja von ihrem Äußeren in beruhigender Weise völlig identisch aussehen, kann man also nur rätseln, was für ein Motoraggregat hier wohl für den nötigen Vortrieb sorgen soll, wenn es denn durch den Gasfuß des Fahrers beziehungsweise der Fahrerin zur Arbeit ermuntert wird. Da ist ja von der Grundversion bis zu den sportlich ambitionierten Varianten eine ganze Menge denkbar. Dass die verschiedenen Ausführungen im Großen und Ganzen ununterscheidbar sind, hat sicherlich auch viel zum Erfolg dieses Automobiles beigetragen, denn die Käuferinnen und Käufer dieses Fahrzeuges sind vermutlich sehr auf Individualität bedacht und stechen gerne in Geschmack und Verhalten aus der breiten Masse heraus. Die Lackierung und die Zierstreifen dieses Modelles von Hot Wheels sprechen da eine deutliche Sprache. Leuchtend orange tritt uns der Wagen in seiner ganzen Pracht entgegen und die Verzierung mit den rennsportmäßig wirkenden Seitenstreifen in schwarz und weiß lässt kaum etwas vom understatement ahnen, dessen sich der distinguierte Fahrer dieses Wagens doch so gerne rühmt. Dies wirkt auf jeden Fall ein Volkswagen für Draufgänger, so wie es uns in der Variante von Hot Wheels erscheint.

Hot Wheels Volkswagen Kool Kombi. BFD74.+

In dieser gescheiten Interpretation kommt uns ein alter Bekannter vielleicht nicht ganz so alt, und noch viel weniger so bekannt vor, wie er normalerweise als ein vertrauter alter Bekannter erscheinen sollte. Der Volkswagen Bulli, eigentlich ein T1 oder intern als "Transporter" bezeichneter Transporter (die bloße Originalität dieser Bezeichnung lässt uns jedes Mal ein wenig den Atem anhalten vor Bewunderung vor dem Erfindungsgeist deutscher Ingenieurskunst) erscheint nämlich hier in einer Variante, die nicht bloß als witzig, spritzig, ja, und mit einigen Abstrichen auch als flitzig bezeichenbar ist, sondern auch dem eigentlich ja etwas angestaubten Volkswagen-Transporter den Charme des ausgeflippten gibt. Wenn man genauer auf die seitliche Bedruckung schaut, dann gewinnt man ein bisschen den Eindruck, dass bei der Genese dieses Designs, das ja in seiner Anmutung in ganz dezenter Weise mit leicht psychedelischen Elementen in Verbindung zu stehen scheint, die Einnahme gewisser Elemente, die das entstehen psychedelischer Zustände positiv beeinflussen könnten, im Hintergrund so eine kleine Nebenrolle gespielt haben könnte. jedenfalls ist es so, dass die knallrote Grundfarbe alleine uns schon zu wahren Begeisterungsstürmen hinreißen kann, aber dass das Ganze noch abgerundet wird, dadurch dass hier eine Gelbe Sonne in einem von geradezu als surftauglich zu bezeichnenden Meer unterzugehen scheint, was ja doch Assoziationen mit der perfekten Welle hervorruft, die man genau in dem Moment erwischt, wo einen der goldenen Schein der Abendsonne verzaubert. Es ist ja auch dieses Abendlicht, das in der Fotografie den Menschen einen goldenen Schimmer auf der Haut verleiht, das jedem fotografierten Modell sehr schmeichelt. Wenn nur der Volkswagen Bulli hier in seinen Proportionen nicht so verrutscht wäre (das kann ja aber durchaus auch die Absicht des Herstellers gewesen sein), dass sie eher den Anschein einer auf comicmäßig getrimmten Variante des Volkswagen Transporters machen würden, dann könnte man sich ja geradezu vorstellen, dass man sein Surfbrett aufs Dach des Fahrzeuges schnallt und sich gleich aufmachen könnte zu den Stränden Kaliforniens, um dem Surfsport zu frönen.

Hot Wheels Volkswagen Kool Kombi. BFG01.+

Hier kommt der kleine bullige Volkswagen Transport er T1, der intern wohl in einem Anfall großer Originalität bei Volkswagen unter dem wahnsinnigen Namen "Transporter" geführt wurde, aber weithin unter der bulligen Bezeichnung Bulli bekannt ist, in einer kaum verhohlenen psychedelischen Variante daher, die weit und breit ihresgleichen suchen dürfte, ohne es auch zu finden, sogar wenn man sich die Mühe macht, ein wenig nach rechts und links zu blicken. Die Grundfarbe des Modelles ist ja, das lässt sich aus dem hier bereits gesagten zwar nicht unbedingt erschließen, es ist aber nichtsdestoweniger wahr ein schönes Blau. Aber damit ist es nicht genug, denn nicht nur ist das Blau sehr blau, sondern es kommt auch noch in einer funkelnden Metallisé-Variante auf den Tisch. Da kann man nur spekulieren, aber wenn man sich vorstellt, dass die Hippies, die den Wagen vermutlicherweise besitzen, damit ein wenig durch den Sonnenuntergang fahren, dann kann man leicht auf die Idee kommen, dass die kleinen Metallicpartikel in der Abendsonne um die Wette glitzern und strahlen, dass es nur so eine Freude ist. Jetzt erfreut uns das Modell aber nicht lediglich mit seiner blauen Metalliclackierung, sondern auch mit einem der wilderen psychedelischen Aufdrucke eines Spielzeugherstellers, der es an psychedelischen Aufdrucken eigentlich nie so recht mangeln lässt, sondern es mit den psychedelischen Aufdrucken manchmal schon ganz schön krachen lässt, also jetzt mal vorurteilsfrei und nur in optisch-ästhetischer Hinsicht gesprochen. Hier scheint ein starker Wind zu wehen, und dass man für die stilisierte Wolke die Farben schwarz und weiß verwendet hat, ist vielleicht noch der größte Tribut an die so genannte Realität, in der so etwas ja auch durchaus in schwarzen und weißen Tönen sichtbar sein könne, aber der Rest ist ja ein extremer Tribut an eine entrückte Sicht auf die Welt der Dinge, wie sie ja vielleicht am besten durch psychedelisch wirksame Substanzen induziert wird. Eine orange-blaue Sonne taucht in ein gelbes Meer. Mehr bleibt ja wohl nicht zu sagen. Viel Spaß mit diesem Kombi, baba cool.

Hot Wheels Volkswagen Kool Kombi. CFK30.+

Das ist eine ganz schön gewagte Interpretation eines so genannten Volkswagen Bulli beziehungsweise technisch gesehen müsste man wohl sagen, dass es sich hier um eine in den Proportionen leicht zusammengeknautschte Version des von Volkswagen unter dem Namen T1 auf den Markt gebrachten Transporters handelt. Vermutlich ist die interne Bezeichnung des Transporters auch "Transporter" gewesen, man kennt ja die Kreativität, die sich in der Automobilbranche allenthalben Bahn bricht, wenn es um clevere Bezeichnungen für alltägliche Gegenstände handelt. Dabei kann es zumal beim deutschen Hersteller Volkswagen, der ja als Hersteller des einmaligen Kraft-durch-Freude-Wagens gegründet wurde, ja zu ausschweifend eleganten Bezeichnungen kommen, wie eben "Transporter" für ein Fahrzeug, das andere vielleicht lediglich als Transporter ansehen würden. Zum Glück muss man sagen, dass der unter dem originellen Namen "Transporter" geführte Nutzwagen immerhin von einigen Leuten als ein Symbol für Freiheit und Andersartigkeit entdeckt worden ist und insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika (United States of America, oder kurz USA) von Hippies und der an der Westküste beheimateten Surfer-Szene zu so etwas wie einem Kultmobil umgebaut worden ist, indem verschiedene Ausstattungen, die allerdings bei Volkswagen bereits in statu nascendi des Autos bereits mitgedacht wurden, eingesetzt wurden. Bei dem vorliegenden Modell in der ganz wunderbar gelungenen Farbe Türkis kann man jedenfalls spekulieren, dass es sich um eine solche Surfversion handeln könnte. Ein wichtiges Indiz ist ja das Vorhandensein eines entsprechenden Aufdruckes, nämlich "Surf Shop" auf jeder der bedien Seiten des Modelles. Auch sehen die Kaschierungen aus Holzfurnier (beziehungsweise die Aufdrucke, die dden entsprechenden Kaschierungen aus Holzfurnier ähnlich sehen, wie wir sie als geschmackvolle Dekorationselemente bei manchem nordamerikanischen Kombifahrzeug aus einer gewissen Ära kennen und lieben) von ihrer Anmutung her tatsächlich ein kleines bisschen aus, als seien sie einem so genannten Surfbrett nachempfunden, denn sie sind zur Fahrerkabine hin abgerundet und weisen somit ein recht typisches Profil auf, das nur noch eine Interpretation als stilisiertes Bügelbrett zuließe, aber das scheint selbst uns ein wenig abwegig.

Hot Wheels Volkswagen Käfer Racer. DTW93+

In der Serie "HW SPEED GRAPHICS 2017" ist dieser Volkswagen Käfer Racer die Nummer 2/10. Und ganz zu recht, so muss man sagen, scheint uns hier auch die Bezeichnung Volkswagen Käfer von der Firma Hot Wheels gewählt worden zu sein und nicht etwas das Wort Beetle oder New Beetle, denn hier scheint es sich tatsächlich um eine sportliche Modifikation des ursprünglichen Käfer,nämlich sogar mit Brezelfenster handeln zu sollen. Aber der Reihe nach! Wie uns die Silhouette der Seitenansicht verrät, ist hier sportlich eine ganze Menge los.Zum einen spricht die rote Lackierung mit dem gelben Tampodruck eine Reihe von Bänden, aber wenn man sich erst einmal die monströsen Kotflügelverbreiterungen ansieht, dann gewinnt man ja vollends den Eindruck übertriebener Sportlichkeit. Der sehr deutlich ausgeprägte Heckspoiler macht den Eindruck natürlich erst perfekt. Jedenfalls steht fest, dass ein Automobil mit solch einer Seitenlinie eigentlich nur ein Rennwagen sein kann. Die gelben Sportfelgen tun ihr Übriges.um diese Anmutung zu unterstreichen. Wenn man sich die Mühe macht, den Wagen einmal von unten zu betrachten, so wird einem dann auffallen, das die hinteren Kotflügelverbreiterungen quasi als Hohlräume gestaltet sind, was natürlich sinnvoll ist, aber auf den ersten Blick doch einigermaßen überraschend wirkt. Die Draufsicht steht der Seitenlinie an Dynamik in nichts nach, denn zum einen sieht man jetzt recht genau, was für Ofenrohre dort als Auspuffanlage aus dem Wagen ragen. Des weiteren finden wir einen ausgeprägten gelben Pfeil auf dem Dach, der quasi Fahrtrichtung und Vortrieb gleichermaßen signalisiert. Dass der Sponsorenaufdruck auf dem Heckspoiler auf den Titel MOMO lautet, nämlich die Firma Moretto im italienischen Monza, ist kaum zu übersehen. Die Firma Momo stellt Lenkräder und Felgen mit besonders sportlichem Appeal dar. Momo ist in der Rennsportwelt durch die charakteristischen roten Autos und die gelbe Schrift als Sponsor recht gut bekannt und vertreten, würden wir denken. In der Frontansicht wirkt der Momo-Käfer aber fast ein bisschen monströs. Mit dem Internet-Hype um den angeblichen Account Momo hat das aber, wie sich leicht erschließen lässt, alles nichts zu tun. Hier geht es nur um Rennsport.

Hot Wheels Volkswagen Käfer Racer. FYD55

Sehr folgerichtig ist dieses Modell in der Reihe "VOLKSWAGEN - 2019" erschienen und eröffnet dort sogar den Reigen mit seiner Reihennummer 1/10. In der jährlichen Durchnummerierung kommt der Volkswagen auf die Nummer 46/250. Ein wenig wahnsinnig mutet dieses Gerät schon an, aber das kennen wir aus vergleichbaren Ausführungen desselben Modells ja schon. Dieses kommt in einer Art Postgelb daher, wobei das eingesetzte Gelb ein wenig blasser ist, als man es von der deutschen Bundespost her gekannt hat. Man muss auch sagen, dass die Ausführung mit den etwas wahnsinnigen Kotflügeln hier gerade in Bezug auch die Farbabdeckung mit der angesprühten gelben Lackierung so einige Tücken aufzuweisen scheint. Der Volkswagen Käfer Racer in gelb sieht, etwas anders als in der Abbildung, hier in natura doch etwas blasser aus. zudem sind die Vertiefungen unterhalb der vorderen Kotflügel in dem vorliegenden Modell, das wir käuflich erstanden haben, nicht ganz zureichend abgedeckt. Das (möglicherweise verzinkte) Metall scheint an der einen oder anderen Stelle im Kontrast zu der satten Lackierung der übrigen Karosserie ein wenig durchzuscheinen. Von vorne sieht das Automobil auch etwas beunruhigend aus. Die Scheinwerfer sitzen gleichsam spinnenartig auf den Kotflügeln. Aber das ist eigentlich auf der Grafik auf der Blisterverpackung eher so zu sehen, denn da sie keine silberne Lackierung aufweisen, sind sie enorm unauffällig. In der Ansicht von hinten allerdings offenbart das Modell seine rennfahrerischen Attribute. Ein gigantischer Heckspoiler verdeckt nur unzureichend die Sicht auf einen Doppelauspuff von geradezu wahnwitzigen Dimensionen. Das sind quasi zwei Ofenrohre, die hinten aus dem Heck des Automobils herausragen. Was es mit dem Aufdruck "Moon" auf sich hat, dessen beide "O's" wie Augen gestaltet sind, welche übrigens auf den Seitentüren wiederkehren, das können wir gerne verraten. Es handelt sich dabei um grafische Elemente aus dem Mooneyes-Geschäft von Dean Moon, einem Hersteller von ziemlich wahnwitzigen Verschönerungsdingen, mit denen man zum Beispiel sein Auto optisch aufmöbeln kann. Ob es auch Teile dort gibt, mit denen man Leistung und Geschwindigkeit erhöhen kann, entzieht sich unserer momentanen Kenntnis.

Hot Wheels Volkswagen SP2. FYD62.

Der Volkswagen SP2 ist folgerichtig in der Reihe "VOLKSWAGEN -2019" erschienen, denn dort gehört er hin, und zwar unter der Nummer 10/10 als krönender Abschluss, während er im laufenden Jahr die Nummer 119/250 trägt. Dieser Volkswagen, also der SP2, der ist natürlich so ein richtiges Modell, zu dem es als Fahrzeug in der real existierenden Wirklichkeit jede Menge zu sagen gibt. Von seinem ganzen äußeren her ist der Volkswagen SP2 ja ein waschechtes Sportcoupé. Und dafür ist der Konzern aus Wolfsburg, gegründet als Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben, ja bekannt. In der vorgestellten Lackierung ist dieser Volkswagen SP von Hot Wheels allerdings auch ein echtes Schmankerl, wie man in einigen Varietäten des Deutschen ja sagen würde. Denn hier regiert der vollkommene Retro-Wahnsinn das Design, und da wird der automobile, anständig rückwärtsgewandte Nostalgiker ja quasi in der Pfanne verrückt wie der sprichwörtliche Hund. Wie sieht das nämlich aus mit der Farbgebung (und können wir uns wirklich zurückhalten, oder verfallen wir hier in grenzenlose, blind-romantische Schwärmerei)? Die Grundfarbe ist beige - das ist ja an sich schon eine kleine Retrosensation, denn was könnte noch mehr nach Vergangenheit und Cordhose aussehen als eben diese Farbe? Aber das ist ja noch nicht alles! Das Fahrzeug ist ja nicht nur beige, nein, es hat ja auch noch Zierstreifen... und man hätte hier nur noch eine Winzigkeit unverfrorener sein müssen, um die Sensation tatsächlich komplett zu machen. Die dreifarbigen Zierstreifen sind nämlich maisgelb, orange und schwarz. und hätte man sich jetzt dazu durchgerungen, die schwarze Farbe durch eine schkoladenbraune Variation zu ersetzen, die im übrigen auch auf der Motorhaube als Farbfläche ihren Einsatz gefunden hätte, dann wäre das ganze Ding hier so hoffnungsvoll in den neunzehnhundertsiebziger Jahren angekommen, dass man gar nicht mehr herausfinden würde. Und dann könnte man diesen wahnsinniges Sportwagen, bei dem die geballte Kraft von 54 PS an den Rädern gezerrt hat, nostalgiebetrunken für immer anstarren.

Hot Wheels GB

Hot Wheels '70 Ford Escort RS1600 Gumball 300 Rally. FYD23

Ja, das ist doch einmal ein interessantes europäisches Modell, das die Firma Hot Wheels mit diesem Ford Escort RS1600 vorstellt, wie wir ihn eingangs der 1970er Jahre bewundern durften. Der Ford Escort ist Teil der Serie "HW RACE DAY" und hat dort die Seriennummer 6/10 erhalten. In der fortlaufenden Nummerierung des Jahres wurde hier die Nummer 102/250 vergeben. Ja, und was soll man von diesem Klassiker des automobilen Rallye-Sports halten? Nachdem der behäbige Ford Cortina ja aufgrund seiner schieren Masse nur langsam aus den Pötten kam, hatte man bei Ford die geniale idee, ein Vorserienmodell des Ford Escort mittels geeigneter Antriebsteile aus dem Ford Cortina aufzurüsten und zu einer Art gefährlichem Giftzwerg zu machen, der mit viel Krach, noch mehr Lärm und tüchtiger seitlicher Drift für einige Jahre den Rallyesport unsicher machen sollte. Dabei sieht der Ford Escort ja eigentlich aus wie ein Zweitwagen für englische Hausfrauen. Aber das soll uns nicht täuschen. Er ist offenbar giftig genug gewesen, um ihn von der Firma Hot Wheels auch noch einer Gumball 3000 zuzuordnen. Jetzt ist natürlich die Frage, ob aufgrund des umstrittenen rechtlichen Status in einigen Ländern gerade die Gumball zu solchen Rennen gezählt werden kann, wie es die anderen Fahrzeuge der "RACE DAY"-Serie nahe legen. Aber das sei einmal dahingestellt. Wenn es sich wirklich um das in den Rallyewettbewerben eingesetzte TC-Modell handeln sollte, könnten wir hier mit 175 PS rechnen, aber beim RS1600 in der Endversion waren es sagenhafte 275 Pferdestärken, die mit Gewalt an der Hinterachse drückten. Das wäre auch heutzutage noch verträglich mit Gumball-Rennen. Die Grundfarbe des Modells, ein leichtes Crèmeweiß, ist auf jeden Fall von sehr authentischer Anmutung. Die Sponsoren wirken ebenfalls fast echt, und die Kontrastfarben des Rallyestreifens lassen nostalgische Gefühle aufkeimen. Crèmweieß, Schwarz und Orange, das führt einen doch gleich zurück in die tiefsten 1970er Jahre. Und mit dem Gold der Startnummer und dem Blau des Ford-Logos ist man hier auch spendabel gewesen, was die Anzahl der Druckfarben angeht.

Hot Wheels Aston Martin 1963 DB5 James Bond Goldfinger. BFF99.+

Der Aston Martin DB5 von 1963 ist vielleicht eines der Autos, die von dem beliebten Geheimagenten im Dienste Ihrer Majestät, der Königin von England, nämlich mit dem Namen James Bond, nicht etwa James Blond oder gar James Blunt in einem Film gefahren wurde. Das Modell von Hot Wheels gibt hier auch einiges völlig korrekt wieder, aber natürlich kann man bei diesem Modell in dem hier vorliegenden Maßstab einige der so genannten Features beziehungsweise Extras nicht erwarten, die vermutlich der bekannte Technikspezialist eingebaut hat, der in den James-Bond-Filmen immer als ein Gentleman namens "Q" geführt wird. Vielleicht ist das manchmal ja auch gar kein Gentleman, sondern eine Gentlewoman, beziehungsweise wie es dann richtig heißen würde, eine Lady. Aber eigentlich unseres Wissens nicht. Zu den Extras, die eigentlich eingebaut sind, gehören ja sowohl ein Kugelfang hinten, der die Heckscheibe vor herannahenden Gewehrkugeln des Gegners schützen soll, als auch ein Satz Maschinengewehre im Kühlergrill, mit denen der Geheimagent 007 ja im Zweifelsfall seine Gegner überraschen kann. Dass er das wohl auch das eine oder andere Mal tut, lässt sich im Film "Goldfinger" tatsächlich beobachten. Gespielt wird James Bond hier ja von einem derjenigen Schauspieler, die in dieser Rolle einigen eingeschworenen Fans bereits zu Lebzeiten als ikonisch gegolten haben dürfte, nämlich niemand Geringeres als Sean Connery, der uns ja später auch als Vater von Indiana Jones erfreuen durfte. Jedenfalls darf man wohl auch ein Extra nicht unerwähnt lassen, das nahezu als spektakulär gelten darf. Nicht so besonders viele Automobile verfügen ja übe reinen eingebauten Schleudersitz, aber dieser Wagen tut es. Natürlich ist der jetzt nicht funktionsfähig im eigentlichen Sinne, aber das ist ja auch bei einem Modell dieser Größe leicht einsichtig. Jedenfalls hat man es bei Hot Wheels aber geschafft, dem Aston Martin auch dasselbe Nummernschild zu verleihen, das der Wagen den ganzen Film "Goldfinger" lang trug, nämlich die Kombination BMT 216A, wobei in englischer Manier die "1" im Nummernschild natürlich wie ein "I" auszusehen hätte, aber wer wird sich schon über derlei Kleinigkeiten ernsthaft auslassen wollen?

Hot Wheels Aston Martin One-77. FJY01+

Manch schönen Autos taugen einfach ganz fantastisch als Geburtstagsgeschenk, so ist es auch hier. Aber kann man sich bereits dann schon wie ein ausgemachter Superagent mit Doppelnullnummer fühlen, wenn man dieses kleine Automodell besitzt - oder kann man sich eigentlich selbst nur als Doppelnullnummer fühlen, weil man sich dieses Auto in Wirklichkeit nie wird leisten können? Aber es wird ohnehin auf der gesamten Welt nicht besonders viele Leute geben können, die sich mit dem Gedanken der Anschaffung eines Aston Martin One-77 tragen können, denn dieser Supersportwagen ist nur in einer absoluten Kleinstserie gebaut worden. Es scheint fast so zu sein als wolle die Firma Aston Martin damit nur einmal zeigen, was passiert, wenn sie so die Muskeln spielen lässt. Die Nummer siebenundsiebzig weist bereits darauf hin, dass als Auflage für dieses Automobil nie an mehr als an 77 Exemplare gedacht war, was dem Fahrzeug vom Fleck weg schon das Ambiente einer echten Rarität verleiht. Was den Preis eines solchen Automobils angeht, da sind natürlich der Fantasie kaum Grenzen gesetzt, aber wenn man für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen Glauben schenken darf, dann müssen so um die 1,8 Millionen Euro für seinen derartigen Boliden aus der Sportwagenschmiede Aston Martin fällig geworden sein. Wer zum erlauchten Kreis der Käufer gezählt werden darf, das kann sich jeder selbst ausmalen, aber uns genügt für heute der Blick auf das schöne Modell von Hot Wheels. Es kommt standesgemäß in einer leicht in Metallisé gehaltenen grünen Lackierung daher, aber eher hellgrün und nicht so sehr das normalerweise bekannte so genannte "British Racing Green". Das eindrucksvolle Haifischmaul des Fahrzeuges ist ebenso wiedergegeben wie die Lufteinlässe an de Seite unterhalb der Frontscheinwerfer. Das verleiht dem Wagen eine geradezu rasante Optik. Das knuffige Heck soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier ein 7,3-Liter-Aggregat am Werke ist, das 559 kW Leistung auf die Fahrbahn bringt. Nicht ohne Grund sind das rund 760 PS, die aus dem Zwölfzylinder kommen. Mit einer Endgeschwindigkeit von 355 km/h ist dies ein beinahe unglaublicher Flitzer. Angeblich besitzt die Polizei in Dubai ein Exemplar. Na, da dürfte dann ja kein Verbrecher mehr entwischen.

Hot Wheels HW EXOTICS 5. FKT62+

Warum diese fünf Automodelle, die Hot Wheels in der schönen Packung "HW Exotics" zusammen herausgebracht hat, unter dem Exotenlabel firmieren, das erschließt sich wohl nur dann, wenn man davon ausgeht, dass Europa das Land des Exotischen ist. Das mag jetzt aus europäischer Perspektive komisch klingen, es ist aber so. Was hat nun der Reiz des Exotischen zu bieten? Nun, die erste exotische Schönheit, die sich hier findet, ist der Jaguar XJ220 in grün-metallic. Und der ist tatsächlich ein Tier, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ein Jaguar, das ist ja eines der schnelleren Raubtiere, die unsere Erde so zu bieten hat. Und dieser Jaguar, der in einer Auflage von nur 275 Stück gebaut wurde mit dem Ziel, Ferrari und Porsche ebenbürtig zu werden, kommt mit einer Spurtstärke daher, die sich gewaschen hat. Von null auf hundert Stundenkilometer geht es hier nach Werksangaben in nur 3,8 Sekunden. Das geht wie der Wind. Und wir bleiben direkt noch im Land des Exotischen, nämlich in Großbritannien, denn der zweite Wagen im Bunde ist ein McLaren F1 GTR. Mit einem BMW-Zwölfzylindermotor ausgestattet kam dieser Supersportwagen auf bis zu 500 kW Leistung. Um die damit erreichbare Dynamik anzuzeigen, hat man hier bei Hot Wheels ein schönes Detailverständnis an den Tag gelegt. Nicht nur ist der Unterboden in rotem Kunststoff gehalten, sondern die Speichen der Räder des schnellen Supersportwagens sind ebenfalls rot verchromt, was der Sportlichkeit der Anmutung einen neuen Akzent verleiht. Akzente werden auch durch den gewaltigen Heckflügel gesetzt, den der McLaren vorzuweisen hat. Ein 2010er Aston Martin DBS ist als drittes Fahrzeug dabei. Sehr schön sind hier wieder die Akzente durch die rot umrandete Felge, die das ganze etwas auflockern. Wunderbar ist auch die dunkelblaue Metalliclackierung. Mit dem Renault Sport R.S.01 geht es dann gleich weiter, und Frankreich ist ja nun wirklich das Land des Exotismus par excellence. Dieser kommt in atemberaubenden 2,5 Sekunden von null auf hundert Stundenkilometer. Aber für die Straße ist das natürlich nichts, sogar wenn man sich den Wagen leisten könnte. Müssen wir über den Lamborghini Sesto Elemento überhaupt noch ein Wort verlieren? 350 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 2,5 Sekunden. Und auch noch in mattem Goldlack! Das muss genügen!

Hot Wheels Lotus Esprit S1. DHP96

Der Lotus Esprit ist einer der ganz bekannten Sportwagen der 1970er bis frühen 2000er Jahre, denn so lange wurde er von Lotus in Kleinauflagen gebaut und auf den Markt gebracht. Die Mittelmotorbauweise führt auch hier zu einem sehr rasanten Aufbau. Bei über vier Metern Länge und ener Breite von 1,8 m ist auch klar, dass es hier sehr rasant zugehen kann. Natürlich ist der Lotus Esprit in Hot Wheels Lotus Esprit S1. DHP96hervorragender Weise bekannt geworden, weil er in gleich mehreren James-Bond-Filmen eine Rolle spielt, wenn mich nicht alles täuscht, dann war immer der sehr glatte Roger Moore am Steuer des Fahrzeuges (beziehungsweise, wenn man sich den weißen Lotus Esprit S1 so von der Nähe betrachtet, des Fahr- und Schwimmzeuges). Es ist auch ein bisschen so, dass die glorreiche Zeit des Wagens mit der frühen Version zusammenfällt. Davon fährt James Bond in "For Your Eyes Only" (auf Deutsch Der Spion, der mich liebte) eine rote Turbovariante mit 214 PS. Dass der Lotus Esprit auf einem italienischen Designentwurf basiert, ist bei näherer Betrachtung wohl nicht weiter verwunderlich, also jedenfalls für die Karosserieform kann das gelten. Hier dominieren die klaren Linien, die man aus dieser Zeit auch aus entsprechenden italienischen Designschmieden kennt. Sehr gefällig ist deHot Wheels Lotus Esprit S1. DHP96r seitliche Zierstreifen, der quasi in die Stoßfänger eingeht und vermutlich mit einer Gummilippe bewehrt war, um die jeweils am äußersten Seitenrand befindlichen KarHot Wheels Lotus Esprit S1. DHP96osserieteile vor Abschürfungen und Berührungen zu bewahren. Das wäre ja, wenn man sich das eine oder andere Auto heutzutage ansieht auch für die aktuellen Fahrzeugmodelle eine hervorragende Idee, da man doch manchmal arg zu schnell in die Bredouille gerät, den Lackstift ansetzen zu müssen oder zu einer kostspieligen Lackreparatur den Fachmann bemühen zu müssen. Vor derlei Bagatellschäden kann einen ja die Gummilippe an geeigneter Stelle eigentlich ganz gut bewahren. Während uns Hot Wheels im Heck des Fahrzeuges einen schönen Aufdruck der Fahrzeugbeleuchtung beschert (und das Nummernschild HWD 603), sind die Blinker und vorderen Minischeinwerfer leider im schwarzen Kunststoff ohne weitere Verzierung oder ohne weiteren Aufdruck geblieben. Der Felgentyp ist unter Kenner als 5SP (5 Spoke = 5 Speichen) bekannt. Der Aufdruck des kleinen Esprit-Logos an den Seiten des Fahrzeuges ist leider etwas kompakt geraten, was natürlich dem Maßstab geschuldet ist.

Hot Wheels Lotus Esprit S1. FJY03+

Meilenweit scheint dieser Lotus von dem Exemplar entfernt, das James Bond im Film fahren durfte, und dennoch scheint er den Film-Lotus in ästhetischer Hinsicht auch meilenweit zu schlagen. Was an diesem Modell auffällt, ist aber, dass die Zeichnung des Automobils von de tatsächlichen Ausführung in nicht unentscheidendem Maße abweicht. Der Blister weist hier auf der seitlichen Silhouette eine gelbe Zierumrandung auf der Höhe der Fahrzeugmitte aus, aber die Ausführung des Lotus selber hat den für die Baureihe üblichen schwarzen Streifen, der möglicherweise einfach eine Gummilippe beziehungsweise eine Gummileiste darstellen dürfte, die die Fahrzeugkante vor Kratzern schützt, beispielsweise beim Öffnen de Fahrertür auf dem Parkplatz vor dem Baumarkt (ein üblicher Aufenthaltsort von Lotus Esprits, wie jedermann und jedefrau sofort bestätigen wird). Abweichungen dieser Art scheinen uns bei Hot Wheels gar nicht einmal so oft vorzukommen, daher wirken sie auch so auffällig. Gar nicht satt sehen kann man sich aber an dem satten Orange, das steht einmal fest. Es ist auch von allen Farben eigentlich diejenige, die die Details des Automodelles am besten unterstreicht, weil sie durch ihre Kontrastwirkung die kleinen Linien und Kanten, von denen der Lotus Esprit ja bekanntermaßen nicht zu wenige hat, besonders deutlich in Erscheinung treten lässt. Etwas Ähnliches kennen wir ja vom Einsatz gelben Scheinwerferlichtes zur Kontrasterhöhung bei Nebel oder bei Fahrrradschutzbrillen mit gelben Einsätzen. Die klaren Linien der Silhouette sind natürlich in diesem Modell vollständig erhalten geblieben. Überhaupt scheint die Seitenansicht dieses Fahrzeuges auch über die Jahrzehnte kaum etwas an Faszination einzubüßen. Die gleichermaßen zur Front und zum Heck hin abfallenden Linien, die kaum schnörkelloser sein könnten, wissen zeitlos zu gefallen. Kein Wunder, dass hier Giugiaro die Designerhände mit im Spiel hatte. Das Heck ist natürlich auch eine wunderbare Studie klarer Linien, die zeitgenössisch gewünscht waren, aber den Fan auch noch lange erfreuen werden. Auch das Nummernschild HWC 1968 weiß zu beeindrucken, deutet es doch auf das Jahr hin, seit dem Hot Wheels als Firma besteht. Den Lotus Esprit hingegen gibt es erst seit 1976.

Hot Wheels Lotus Esprit S1. FJY22.+

Da würde James Bond aber Augen machen bei diesem Lotus Esprit. Und er ist abweichend von der Version, die der englische Geheimagent im Dienste ihrer Majestät sonst so gefahren hat, nicht in dem klassischen Weiß gehalten. Vermutlich ist es nur aus der amerikanischen Perspektive zu erklären, dass der Lotus Esprit in der Reihe HW EXOTICS 2018 erschienen ist, wo er den Platz 7/10 einnimmt. In der im laufenden Jahrgang fortgeführten Nummerierung hingegen ist er als Nummer 238/365 ausgewiesen. Was jetzt an einem britischen Fahrzeug der Reiz des Exotischen sein soll, das erschließt sich natürlich nicht sofort, aber das muss man dann eben in der Perspektive sehen. Was jedenfalls an dieser Ausgabe des Lotus Esprit bemerkenswert erscheint, ist die Tatsache, dass man in der Gestaltung der Lackierung fast eher den Eindruck hat, man habe es hier mit einem Rennwagen zu tun, der in einer Lackierung unterwegs ist, die der Marke John Player Special in einigen Punkten wirklich sehr ähnlich ist, also jedenfalls diesem Design, das auch im Rennsport der 70er Jahre eine sehr große Rolle gespielt hat, vielleicht sogar auch noch in den Jahrzehnten danach. Die keilförmige, dennoch recht elegante Silhouette des Lotus Esprit ist ja zunächst einmal in schwarzer Farbe lackiert, besitzt dann aber die typischen formen, die mit einem sehr feinen und dünne Goldstrich präzise nachgezeichnet sind. Ob das jetzt jemals ein Charakteristikum der Packung dieser Marke gewesen wäre, da sind wir uns mangels Anschauung nicht so sicher, aber im Bereich des Automobils wirkt es auf jeden Fall sehr elegant. Die golden verchromten Felgen tragen auch dazu bei, dass der minimalistische Look, der aufgrund der Beschränkung ja doch hochgradig elegant wirkt, konsequent durchgezogen wird. Was natürlich auf der Pappseite der Blisterverpackung zu sehen ist, wird dann aber im vorliegenden Modell leider nicht Wirklichkeit. Denn die Blinker und die Scheinwerfer beziehungsweise das Standlicht, sie bleiben einfach schwarz im schwarzen Kunststoff des Kühlergrills. Ein Tupfen silberner Farbe wäre hier Gold wert gewesen.

Hot Wheels Morris Mini. DTY28+

Ja, das ist so ein kleiner Schneestürmer, der Mini Morris in himmelblau. Oder vielleicht wäre der richtige Begriff für die Farbe ja auch eher eisblau? Aus der Hot-Wheels-Reihe "HW SNOWSTORMERS" kommt jedenfalls dieser klein Prachtkerl, um uns mit Aussehen und Fahrleistungen zu erfreuen. Denn man wird sich erinnern, dass solche Fahrzeuge von Mini tatsächlich zu ihrer Zeit an ernstzunehmende Rallye-Wettberwerben teilgenommen haben. Wenn uns nicht alles täuscht, dann gilt das ja auch heute noch für die kleine, mittlerweile ja von BMW gebauten Flitzer, die aber viel größer wirken als ihre kleine britischen Vorbilder aus vergangenen Zeiten. Aber mit dem Mini Morris hier werden ja genau die alten Zeiten wieder heraufbeschworen beziehungsweise begreifbar und liegen gleichsam zum Anfassen vor uns. Damit man das auch nicht verwechselt: also es gibt diesen Mini ja auch noch in einem deutlich dunkleren blau mit Metalliseéffekt, aber wir beziehen uns hier auf den schönen hellblauen Wagen. Nicht, dass der andere nicht auch wunderschön wäre. In der Draufsicht erkennt man, dass das Dach eine pinke und wirklich rasant anmutende geometrische Gestaltung hat, was die Aufdrucke angeht. Es ist fast so, als wolle man die mit dem Modell erreichbare Geschwindigkeit und die Wendigkeit des Modells durch den Einsatz dieser Vs symbolisieren, die quasi die Lufthutze auf der Motorhaube nach hinten fortsetzen. Von der Seite her kann man schön das getönte Glas sehen, das alle Scheiben von der Frontscheibe, also der Windschutzscheibe, bis zum Heckfenster betrifft. Vermutlich kann man so im Auto weniger leicht schneeblind werden, wenn es einmal dazu kommt, dass die Sonne allzu gleißend auf die geschlossene Schneedecke scheint. Die Front wirkt so, wie man das bei einem Mini eben gewohnt ist. Der Kühlergrill ragt steil nach oben, was jetzt vermutlicherweise vom cW-Wert her nicht ganz so optimal ist, aber das ist vermutlich nur eine Nebensächlichkeit. Das Heck ist knuffig und rund, und irgendwie witzig anzusehen ist die Tatsache, dass die Autoreifen in strahlendem Weiß erscheinen.

Hot Wheels Triumph TR6. R7556.+

Ja, das ist der wunderschöne kleine Sportwagen der englischen Firma Triumph, die unter den Herstellern kleiner englischer Sportwagen, insbesondere von Zweisitzern, ja mittlerweile einen sozusagen legendären Ruf genießen dürfte, wie man an dieser Stelle ohne große Übertreibung sagen können müsste. Jetzt ist es aber so, dass von diesem Modell von Hot Wheels nicht ganz so viele Fotografien oder fotografische Abbildungen im Internet vorhanden zu sein scheinen, wie wir das als große Fans der amerikanischen Lieblingsfirma von kleinen Metallautomodellfahrzeugen gerne hätten, deshalb wollen wir uns ernsthaft ins Zeug legen und da bei Gelegenheit einmal ein bisschen nachhelfen. Jedenfalls ist diese Version des kleinen Triumphs ein wirklicher Triumph für die Modellbaugeschichte, wenn man das mal einmal ohne Übertreibungsversuche sagen möchte. Insbesondere der schöne kontrastfarbene orange Druck der Zierstreifen macht aus einem flotten Zweisitzer einen richtigen Sportwagen. Die Triumph TR6s zählen wohl zu den großen Legenden auf dem Zweisitzermarkt, und der Triumph TR6 trägt seinen Namen wohl auch nicht zu Unrecht, da er mit einem Motor mit 2,5 Liter Hubraum und nicht weniger als sechs Zylindern daherkommt. Daraus speist er sich mit sensationellen 143 Pferdestärken (und nicht vergessen, wir sprechen hier über ein Auto, das von 1968 bis 1976 produziert wurde. Daran sind ganz andere Maßstäbe anzulegen als an heutige Modelle). Vielleicht wurde der verdiente Verkaufserfolg des TR6 nur noch durch den noch größeren Verkaufserfolg des TR7 übertroffen. Aber um ehrlich zu sein: man soll jetzt nicht auf den Gedanken kommen, der TR7 habe einen Motor mit sieben Zylindern, weil die Zahl Sieben in seinem Namen eine zentrale Rolle spielt. Wie schnell man mit diesem flotten Roadster jetzt fahren kann, also was die Höchstgeschwindigkeit des Triumph TR6 ist, darüber gibt es unterschiedliche Informationen und widerstreitende Angaben, aber man darf ja nicht vergessen, dass der Triumph TR6 ja auch eher ein Fahrzeug ist, mit dem man einen roadstermäßigen Fahrspaß genießen soll und nicht Rundenzeiten auf dem Nürburgring jagen will. Dabei muss man ja natürlich zugeben, dass die an der Fahrzeugseite aufgebrachte Startnummer ein automobiles Rennen nahe legt.

Hot Wheels I

*Hot Wheels Lamborghini Countach DTCX49+

Ja, den hätte man immer gerne im Autoquartett gehabt, den Lamborghini.

 

Hot Wheels '60s Fiat 500D Modificado. FYN57

Ja, da kommt ein sehr schönes kleines Modell daher, das von der Firma Hot Wheels in einer Sonderserie aufgelegt worden ist. Es ist ein Fiat 500 aus den 1960er Jahren, und er ist, soweit wir das richtig erkennen konnten, in der Sonderserie "Car Culture Gulf" mit der Nummer 1/5 erschienen, also ein würdiger Vertreter der Zunft derjenigen automobilen Rennfahrzeuge, die in der sensationellen Aufmachung der kanadischen Ölfirma Gulf erschienen sind. In der jährlichen Durchnummerierung können wir hier an dieser Stelle aber keine entsprechende Zahl anbieten, denn eigentlich ist diese Sonderserie, wenigstens insofern als man das auf der Blisterverpackung erkennen kann, außerhalb der regulären Nummerierung aller anderen Modelle positioniert. Dass die auf der Seite aufgedruckte Zahl nicht mit der Seriennummer korrespondiert, fällt einem ja sogleich ins Auge, aber im Detail betrachtet finden sich hier noch mehr niedliche Auffälligkeiten. Es ist ja gelegentlich so, dass wir an den normalen Modellen, die man so für recht wenig Geld im Laden käuflich erwerben kann, manchmal monieren, dass das eine oder andere Detail durch eine entsprechende Bedruckung hätte hervorgehoben werden können. Das ist hier aber für den entsprechend höheren Preis durchaus der Fall. Nicht nur sind hier nämlich die Frontscheinwerfer durch einen entsprechenden silbrigen Farbtupfer hervorgehoben, sondern auch die Blinker sind mit einem orangen Farbklecks versehen. Das betrifft sowohl die vorne angebrachten größeren Blinker als auch die seitlichen, bei denen dann zum Beispiel auch ein Fahrradfahrer, der an der Ampel neben dem Fahrzeug geparkt hat, erkennen kann, ob der Fahrer oder die Fahrerin rechts abbiegen will. Sehr schön ist auch, dass man das historische Fiat-Logo, das sich zentral auf der Fahrzeugfront befindet, farblich hervorgehoben hat. Dieses ist ja in modifizierter Form auch in den Jahren ab etwa 2006 wieder zum Firmensignet geworden. Schön ausgeführt sind auch die orangen Felgen, die eines Rennfahrzeuges wahrhaft würdig sind. Sie scheinen in fast exakt demselben Farbton gestrichen wie der Tampondruck des Gulf-Logos und des schönen Zierstreifens auf babyblauem Untergrund.

Hot Wheels Fiat 500. FJX51.+

Ob es sich bei diesem Modell des kleinen Fiat 500, der ja auch als Cinquecento bekannt ist, tatsächlich um ein Serienmodell handeln soll oder um eines, das durch die Hände der Tuningschmiede Abarth gegangen ist, ist nicht so genau festzustellen. Einerseits ist es ja so, dass man auf dem ganzen Fahrzeug keinerlei Spuren des weltberühmten kleinen Skorpions entdeckt, der ja als das Sternzeichen, in dem der legendäre Carlo (eigentlich ja Karl) Abarth geboren wurde, prägend für die Markengeschichte von Abarth gewesen ist. Dieses kleine Spinnentier ist auch bei näherem Hinsehen nicht so genau zu entdecken. Aber auf der anderen Seite wirkt die ganze Anmutung des kleinen Rennsportmodells so drastisch überhöht, dass sie sich eigentlich außerhalb jeder Serienversion befinden müsste, die man normalerweise so zu sehen bekommt. Das ist ja doch bis hin zur Bedruckung der Motorhaube und der Startnummer 01 so eine Geschichte, die einen momentan bereits an den Rennzirkus der automobilen Wettbewerbe denken lässt. Da wäre es ja eigentlich sehr verwunderlich, wenn es sich nicht um einen Motor handeln würde, der einigermaßen leistungsmäßig aufgeladen worden ist. Und das ist ja im hause Fiat eigentlich im Wesentlichen nur einem vorbehalten gewesen. Es gab zwar auch noch die Firma Hörmann, die bei den Fiats da leistungsmäßige Veränderungen nach oben vollzogen hat, aber im eigentlichen Sinne verbunden ist der aufgeladene Motor bei den kleinen Fiats ja doch mit dem Namen Abarth. Wobei man jetzt womöglich aufpassen muss, denn die Namensrechte hat der Konstrukteur Carlo Abarth ja bereits vor Jahrzehnten an Fiat übertragen, und uns ist jetzt im eigentlichen Sinne auch nicht mehr klar, ob der Ethos der Rennwagenschmiede dabei tatsächlich so erhalten geblieben ist, wie es der Name eigentlich seit langer Zeit versprochen hat - und unter der Ägide von Carlo Abarth sicherlich auch halten konnte. Das kleine Modell hier kommt jedenfalls mit gelb lackierten Speichenfelgen, ein Detail, das die Sportlichkeit insgesamt noch einmal unterstreicht. Mit der Farbe, da sind wir uns nicht ganz einig. Orange? Braun? Bonze? Na ja, irgendetwas in dieser Richtung.

Hot Wheels Lamborghini

Hot Wheels Lamborghini Huracán LP 620-2 Super Trofeo. DTX66+

In der Reihe "HW SPEED GRAPHICS 2017" präsentiert uns die Firma Hot Wheels den Lamborghini Huracán LP 620-2 als das die Reihe komplettierende und damit abschließende Modell 10/10. Ob der Huracán jetzt ein Hurrikan ist, sie einmal dahingestellt, jedenfalls stammt der Name wie so ofto von einem erfolgreichen Kampfstier. Ja, da geht es etwas martialisch zu. Und der Huracán ist ein echter Sportler mit 620 Pferdestärken unter der Motorhaube, dessen Beschleunigung von null auf hundert Stundenkilometer bisweilen mit 3,2 Sekunden angegeben wird. Ja, von den Huracáns, da sollte es noch mehr geben. Leeway Chang hat dieses Modell für die Firma Hot Wheels entworfen, und man sieht nicht nur uif den ersten Blick, sondern erst recht auf den zweiten und dritten, wie das so alles passt uns stimmt. Der Lamborghini ist knallgelb, eine Farbe, die sicherlich einen Hauch Sportlichkeit und Aggressivität vermitteln soll. In der Seitenansciht zeigt sich beim Lamborghini Huracán schon die sportlich geduckte Haltung. hinter dem Seitenfesnter warten auch ebenso sportlich angehauchte Rippen auf den Betrachter, und die schwarz-weiße Bedruckung mit der Nummer 33 lässt keinen Zweifel aufkommen. hier soll ein Suüpersportwagen präsentiert werden, der auch am Lauf zur Super Trofeo teilgenommen hat, jener Rennklasse, die Lamborghini eigens für den 620er eingeführt hat. Und in der Tat haben auch die Fahrer Mikko Eskelinen und Juuso Puhakka mit einer Startnummer 33 an so einer Super Trofeo teilgenommen. Diese steht als Markenportal ja auch zahlungskräftigen Amateuren offen, was sicherlich den eine oder anderen wohlhabenden Auto-Fan zu magnetisieren vermag. Tja, und der Heckflügel, der ist natürlich eine Show! Apropos Heck. Da geht es natürlich ausgesprochen kantig und mit Diffusoren und Konsorten so richtig zur Sache. Die Rückleuchten leuchten schlitzförmig und grimmig über dem Plastikgewusel aus Gestänge, Stegen und Rohren, die sich über die gesamten unteren zwei Drittel des Hecks ausbreiten. Leider hat man keinen kleinen Tupfer Lack auf die Leuchten aufgetragen, das wäre ja noch viel feiner gewesen, aber so lassen wir uns eben von der präzisen Geometrie beeindrucken.

Hot Wheels Lancia Stratos. CFK79+

Ein Lancia Stratos in blau-metallic, damit hat sich die Firma Hot Wheels doch direkt in das Herz jedes Fans gespielt. Dieser kleine Wagen, der Lancia Stratos, der so eine Sensation im Rallye-Betrieb gewesen ist, ist durch seine von bertone entworfene Karosserie ein kleiner flitziger Keil von zeitloser Dynamik und Schönheit. Bereits in der halben Frontansicht merkt man, wie schön die Lackierung von Hot Wheels in dem sozusagen werkseigenen blau-metallisé-Frabton die Dynamik der Linienführung unterstreicht. Der orangefarben kontrastierende Rallyestreifen, der sich über die linke Fahrzeughälfte erstreckt und nur durch die lamellenartigen Einlässe auf der Haube vorne unterbrochen wird, tut sein übriges, um diesen Eindruck noch zu verstärken. In der Seitenansicht des Lancia Stratos merkt man, wie gut die Designer von Hot Wheels aufgepasst haben, wenn es darum geht, das eigene Firmenlogo und die weiteren grafischen Elemente an die Karosserie anzupassen. Das ist sehr gut gelungen, und die schön goldgelb verchromten Felgen, die Hot Wheels dem Modell spendiert, sind wunderbar gearbeitet und runden das Bild der Silhoutette perfekt ab. Über das Heck dieses Boliden braucht man ja eigentlich gar nicht mehr viele Worte zu verlieren. Da dominiert auch im schönen blau-metallic die klare Kante beim Lancia Stratos. Gut gelungen scheint uns bei Hot Wheels auch, dass der Unterboden hier gleichsam zum Fahrzeugheck ausgebaut wird, das heißt, dass der Unterboden hinten so weit hochgezogen ist, dass er die Rückansicht mitprägt. Die Rückansicht scheint uns im Übrigen auch bertone in Reinform zu sein.Kreisrunde Rückleuchten, wie sie später auch im Fiat Coupé aufgegriffen wurden, wie sie bei Ferrari zu finden sind, und wie sie eigentlich typisch italienisch sind, wenn es gilt, Sportlichkeit zu demonstrieren. Die Lamellen des Heckfensters wirken ja auch wunderbar, wobei wir da nicht ganz sicher sind... gibt es überhaupt so etwas wie eine heizbare Heckscheibe beim Lancia Stratos? Na ja, irgendwie wird man ja schon auch mal hinten aus dem Fahrzeug herausschauen wollen, wäre anzunehmen.

Hot Wheels Pagani Huayra. X1991+

Ist das nicht einmal ein Automobil, das alle Tugenden der italienischen Rennwagenschmiedekunst unter einer einzigen Motorhaube vereinigt? Vielleicht lässt sich das im euphorischen Überschwang des ersten Momentes im Augenblick des Anblickes dieses schönen und zu recht als Supersportwagen bezeichneten Personenkraftwagen ja jubelnd so sagen. Die Rennwagenschmiede von Pagani, gegründet nämlich durch den argentinischen Konstrukteur beziehungsweise Ingenieur Horacio Pagani,  und bekanntermaßen gibt es ja zwischen Italien und Argentinien durchaus so Beziehungen, liegt in keinem anderen Ort, der für die Herstellung und die Konstruktion von Supersportwagen besser geeignet sein könnte, als es das italienische Modena wäre, das uns ja auch als Austragungsort von wunderbaren Automobilrennveranstaltungen bekannt ist. Ja, auch in dem kleinen Modell von Hot Wheels wird alles erfasst, was die Rasanz dieses Modelles ausmachen könnte. Mit der Seriennummer von Hot Wheels, da schauen wir sicherheitshalber noch einmal nach. Aber wie dem auch sei, der Pagani Huayra ist ein Sportler, wie er im buche steht. Er ist vom Werk her ausgestattet mit einem Motörchen, das nicht weniger als sechs Liter Hubraum aufweist, die sich auf ebenfalls nicht weniger als zwölf v-förmig angeordnete Zylinder verteilt. Ja, da kommt natürlich auch ein mächtiger Schwall an Abgasen und Leistung aus dem vermutlichen Doppelauspuff hinten raus. Wenn man den einschlägigen Informationen glauben schenken darf, dann hat der Pagani Huayra bis zu 588 Kilowatt an Leistung, das sind dann in den altmodischen Pferdestärken so umgerechnet um die 800. Ja, also um selber 800 Pferdestärken Automobil zu besitzen, da müssten manche Leute ja um die acht Autos kaufen, wenn nämlich der Geldbeutel wie so oft eher schmal geschnitten ist. So um die 3 Sekunden braucht man dann, wenn man sich so einen Wagen leisten kann und zum erlauchten Kreis der Kundinnen und Kunden zählt, um dieses raketenartig vorwärts strebende Geschoss von null auf hundert Stundenkilometer zu beschleunigen. Ja, so kann das gehen. Unversehens ist man dann schneller als die Polizei erlaubt, wenn man diese Art scharfen Anfahrens nämlich zum Beispiel innerhalb einer 80er-Zone ausprobiert. Da sind wir doch froh, dass unser Automodell vom Pagani Huayra da wesentlich risikoärmer ist.

Hot Wheels JPN

Hot Wheels Mazda

Hot Wheels '15 Mazda MX-5 Miata. DHP05+

Ja, da kommt er wieder daher, der Mazda MX-5, der ja nur auf ausgewählten Weltmärkten unter der Typenbezeichnung Miata bekannt ist. Hot Wheels hat ihn in der Reihe "NIGHT BURNERZ  2016" untergebracht, wo er das Modell 8/10 ist. Ist dieser Mazda eigentlich in Nordamerika mit der Bezeichnung Miata auf den Straßen? So recht will uns das gerade nicht einfallen. Vielleicht war es aber auch auf dem asiatischen Markt. Nein, halt, es war in den Vereinigten Staaten von Amerika, daher ist es auch nur zweckmäßig, dass Hot Wheels diese Bezeichnung mit aufführt, auch wenn uns diese als mit dem europäischen Markt vertraute Konsumenten nicht ganz so geläufig sein dürfte. Jedenfalls ist dies ein wunderschönes rotes Fahrzeug. In der Seitenansicht bemerkt man sogleich mehrere auffällige Sachen. Zum einen ist hier zu erkennen, dass man sich bei der Tampobedruckung auf ein sehr schönes deckendes und sauber aufgebrachtes Weiß beschränkt hat. Aber die Beschränkung geht noch weiter. Auf den Seitentüren des Mazda MX-5 von Hot Wheels befindet sich jeweils ein weißer Vollkreis, genau dort, wo man gemeinhin die Startnummer für ein Rennen vermuten würde. Aber hier? gähnende Leere. Dafür sind aber die Seitenschweller und der kleine Frontspoiler prima aus der Bodengruppe herausgearbeitet. Leicht grau lugen sie überall hervor, dass es nur so eine Freude ist. Monochrom gearbeitet, und zwar sehr präzise sind dann auch noch die Schriftzüge von Hot Wheels und Mazda angebracht, was zusammen mit den Seitendekorationen einen sportlich ambitionierten Eindruck hinterlässt. Man darf ja auch nicht unterschlagen, dass es hier noch einen gewaltigen Heckflügel gibt. In der Heckansicht kommt der natürlich noch viel stärker zur Geltung. Das ist aber auch ein ausgesprochen runder und wohlgeformter Popo, den man seitens Mazda diesem Roadster mitgegeben hat. Und in seiner Gestaltung durch den Designer Ryu Asada wirkt das leicht pummelige Heck ja fast noch ein kleines Bisschen mehr zum Anbeißen. Insgesamt ist das ein sehr hübsches Modell, das Hot Wheels hier zuwege gebracht hat.

Hot Wheels '15 Mazda MX-5 Miata. FJX66.

Unter den japanischen Autos sind ja doch die Japaner immer am japanischsten. Hier mit dem Mazda verhält es sich ebenso. Er ist aber auch ein besonders gutes Exemplar, deshalb hat man ihn wohl in die Reihe NIGHTBURNERZ 2018 einsortiert, wo er die Reihennummer 3/10 trägt. Im gesamten Jahrgang hat er eine etwas andere Aufstellung, da ist er die Nummer 40/365. Also jedenfalls ist dieser Mazda Miataein wirklicher Hingucker. Mit den Details, die ihn als Modell sehr auszeichnen, werden wir uns gleich eingehender beschäftigen müssen, denn hier gibt es wirklich eine ganze Menge zu entdecken. Da ist zunächst die Tatsache, dass die Designer von Hot Wheels einen sehr interessanten Kontrast zwischen der Farbe der Windschutzscheibe, die in einem transluzenten Hellblau gehalten ist, welches so ein wenig ins türkise hinüberspielen dürfte, und der strahlend weißen Grundlackierung spielerisch aufgenommen haben. Das wirkt an sich schon nach einem Tag am Meer vor dem Hintergrund hellweißen Dünensandes. Dass die Frontscheibe diese rennmäßig angehauchten Cabriolets von keinerlei Rahmen getragen zu sein scheint, verleiht dem Wagen etwas Federleichtes in der Anmutung. Wenn man sich jetzt die Bedruckung weiter ansieht, kommt man aus dem Wundern aber gar nicht mehr heraus. Da ist neben dem wunderbar eingefangenen Logo der Firma Mazda, das sich an der genau richtigen Stelle auf der Fahrzeugfront befindet, auch ein Signet einer unbekannten Vereinigung mit aufgedruckt, ebenfalls in einem leicht ins Helle spielenden Blau, nämlich ein Rotang Klan. Was es jetzt mit dieser Art Klan so wirklich auf sich hat, da sind wir im Moment auch völlig überfragt, aber wir vermuten einmal, dass es sich um irgendeine Interessensgemeinschaft handeln könnte, die sich die Inbesitznahme sehr schneller, sportlicher und hochmotorisierter Fahrzeuge zur Aufgabe gemacht hat. Dass man dieses schnelle Cabriolet gleich auch noch mit zwei unterschiedlichen Felgen ausgestattet hat, rundet den Gesamteindruck ab. Das Hinterrad, das für den wunderbaren Vortrieb sorgen dürfte, ist mit einer schwarzen Felge versehen, das Vorderrad ist hingegen weiß.

Hot Wheels '15 Mazda MX-5 Miata. FJY96+

Ja, so blau blüht nicht nur der sprichwörtliche "Enzymian", sondern so blau ist auch die Lackierung dieses schönen Mazda Miata. Irgendeine schöne Wortbedeutung dürfte der Name des Mazdas doch auch haben, wenn uns da jetzt nicht alles täuscht, denn es wäre ja ein ganz kleines bisschen unwahrscheinlich, dass der Name "Miata" nur der reinen Fantasie des Automobilherstellers aus Japan geschuldet sein soll. Aber was genau ein Miata oder eine Miata jetzt sein soll, da kommen wir bei allem Wohlwollen auch an dieser Stelle nicht weiter. Es gibt wohl noch vereinzelt Hinweise darauf, dass Miata auch Bestandteil des biologischen Namens eines Nachtfalters ist, aber mit einem Nachtfalter hat jetzt dieses Automobil auch nicht so besonders viel zu tun. Eigentlich sieht es auch so aus, al s werde der Mazda MX-5 im Wesentlichen in den Vereinigten Staaten von Amerika unter dem Namen Miata vermarktet, Wie können auch nicht so ganz nachvollziehen, warum das wohl so sein könnte, aber wir nehmen es einfach einmal hin.Nun, wenn man sich die Aufdrucke in der Seitenansicht einmal ansieht und in Betracht zieht, dass der Mazda in der Nightburnerz-Reihe erschienen ist, dann kriegt die ganze Sache mit dem Nachtfalter dann doch wieder etwas näher. Dass auf der Seite NITTO aufgedruckt ist, verwundert nicht sehr. So, wie der Wagen aussieht, dürfte es sich ja um Mad 'Mike' Whiddetts Miata handeln, der wiederum selber zum Rotang Klan gezählt werden dürfte. All das lässt sich ja auch der Draufsicht auf das Fahrzeug entnehmen, aber wer dieser Mike ist und was es mit dem Rotang so alles auf sich hat, das wissen wir nicht. Wir wissen aber schon, dass diese Heck insbesondere mit seinem gewaltigen Heckflügel, fast schon den Weg in Richtung der Autoerotik weist. Obwohl: das ist ja wieder was ganz anderes. Jedenfalls dürfte der Rotang Klan viel Spaß an dem kleinen blauen Gefährt haben. Das sei ihnen gegönnt. Das Heck hat jedenfalls einen eindrucksvollen Diffusor. Ach, und wenn man jetzt einen Blick auf die Verpackung wirft, dann erkennt man, dass Mad Mike selbst auch unterschrieben hat.

Hot Wheels '95 Mazda RX-7. DTW90+

Dieser Mazda ist natürlich ein außergewöhnlich schönes Exemplar seiner Gattung. Der Mazda RX-7 mit der oben angegebenen Modellnummer kommt in einer wunderbaren blauen Farbe daher mit einem tüchtigen Metallisé-Effekt, der die Eleganz des Farbtones noch unterstreicht. Was ja fast schon ein bisschen schade wirkt, ist die Tatsache, dass leider die kleinen Blinker- und Standlichteinsätze nur leicht bedruckt sind. Wenn es hier gelungen wäre, ein kleines bisschen transparenten glasklaren Kunststoff mit in den Stoßfänger einzubauen, dann würde das diese Modell direkt in eine ganz andere Kategorie erheben. So kann man eben die Formensprache etwas auf sich wirken lassen. Aus der Karosserie sprechen im Prinzip auch die mittleren Neunzigerjahre des zwanzigsten Jahrhunderts zu uns. Hier ist etwas softline-Design angebracht, da gibt es Klappscheinwerfer, aber nicht zu aufdringlich. Rundlichkeit dominiert im Großen und Ganzen, ohne dass das aber in Untersetztheit, Pummeligkeit oder Schwerfälligkeit ausarten würde. Auch die Klappscheinwerfer besitzen rundliche Aussparungen, und insgesamt wirkt das Fahrzeug recht harmonisch, da es auch nicht mehr über das doch etwas zu arg markant gezeichnete Heck der frühen Generationen verfügte. Der Aufdruck der Rückleuchten im Heckbereich wirkt im Übrigen auch recht stimmig, aber da beim original doch teils stark vom Kunststoff ein Akzent in der Rückenansicht gesetzt wird, hätte man sich dasselbe ja auch fast hier wünschen wollen. Schön sportlich ist dieser Mazda wohl auch unterwegs, und die Felgen runden das sportliche Äußere mit einem entsprechenden Look noch ab. Apropos Sportlichkeit - das Modell dieser Baureihe, also bis zum Jahre 1996 in Deutschland beziehungsweise international wohl bis 2002 kam mit üppig dimensionierten Wankelmotoren daher, die in ihrem Leistungsumfang ganz schön beeindruckend waren. Entsprechend fielen dann auch die erstaunlichen Fahrleistungen aus, mit denen der Mazda RX-7 zu beeindrucken wusste. Aus den rund 1398 ccm des Wankelmotors wurden bis zu 239 PS generiert, teilweise auch 280, und schon das kleinere Modell mit den 239 Pferdestärken beschleunigte von null auf hundert Stundenkilometer in lediglich 5,3 Sekunden.

Hot Wheels '95 Mazda RX-7. FJX67+

Das könnte ja fast ein Fahrzeug sein für Anhänger beziehungsweise Freundinnen und Freunde des Fußballbundesligisten Borussia Dortmund, denn zu der satten gelben Grundfarbe tritt hier noch ein kontrastierender schwarzer Tampodruck hinzu. Gut, es gibt auch noch einige weitere Elemente in einer anderen Farbe,nämlich Details in rotem Tampodruck, aber das ist ja vielleicht nur so ein bisschen Nebensache. Und wenn schon, das müsste man ja auch als Anhänger von Borussia Dortmund verpacken, dass da nicht nur schwarze und gelbe Elemente eine Rolle spielen. In der Seitenansicht dieses Mazda RX-7 von Hot Wheels merkt man eines sogleich: hier geht es um sportliche Ambitionen. Insbesondere die Aufdrucke vor der Tür geben doch starke Hinweise auf den intendierten Rennwagencharakter des Fahrzeuges. Das fängt zum Beispiel bei dem kleinen Aufdruck von RAVS an - ein Hersteller von sportlichen Leichtmetallrädern ganz besonderer Güte und optischer Qualitäten. Vielleicht sind ja sogar die diesem Modell beigefügten Felgen solcherart, dass sie an die Manufaktur RAVS erinnern sollen, auch wenn uns jetzt beim kursorischen Durchblättern der einschlägigen Kataloge (also sowohl derer von Hot Wheels als auch derer von RAVS ) auf Anhieb nichts dementsprechendes aufgefallen wäre. Als zweites Firmensignet fällt dasjenige von GReddy auf (das typographisch auch genau so geschrieben wird, weil es wohl die Worte great und eddy verschmelzen soll). Dieser japanische Hersteller von Tuningteilen für pfeilschnelle Automobile ist in Japan ebenfalls sehr bekannt. Tja, und dann ist dann natürlich noch das Signet von Hot Wheels dort angebracht, das ja auch ein Garant für pfeilschnelle Druckgussautomodelle ist. Auf einigen der Abbildungen im Internet lässt sich verifizieren, was auch bei uns in der Vergrößerung wahrnehmbar scheint. Es wirkt fast so, als seien die Drucke, mit denen die seitlichen Blinker beziehungsweise Reflektoren auf der Karosserie dargestellt werden sollen, so ein ganz kleines wenig verrutscht. Vielleicht täuscht uns aber auch nur unser trübes Auge, jedenfalls wirkt es so, als ob manche Exemplare mit treffsicheren Drucken versehen seien als andere. Und was de vermutlich japanischen Schriftzeichen auf der Fahrzeugseite bedeuten, da sind wir überfragt. Sehr schön in der Draufsicht ist aber die schwarze Motorhaube des Modells, seit je her ein Kennzeichen für besonders sportliche Fahrzeuge. Wie den Mazda RX-7.

Hot Wheels '95 Mazda RX-7. FYD04

Der schöne Mazda aus dem Jahre 1995 hat die fortlaufende Nummer 27/250. Er ist in der Reihe "HW SPEED GRAPHICS" erschienen, wo er mit der Zahl 10/10 den krönenden Abschluss bildet. De Mazda RX-7 aus dem Jahre 1995 ist aber auch ein wunderschönes Fahrzeug, egal ob in der Straßenversion oder in der vorliegenden, der man anhand der Lackierung und der Dekorationen ja schon ansehen kann, was für eine Liebe zu Kleinigkeiten hinter der gesamten Aufmachung steckt. Die Grundfarbe des hier vorgestellten Mazda RX-7 von 1995 ist Tiefschwarz in glänzender Ausführung. Das steht dem kleinen Flitzer tatsächlich sehr gut zu Gesicht. Die Felgen hingegen, von denen man beim ersten Hinsehen annimmt, dass sie ebenfalls tiefschwarz lackiert sind, entpuppen sich bei näherem Hinsehen allerdings als dunkelgrau. Und das ist nun wirklich einmal ein gelungener ästhetischer Kniff, hier nämlich einen Kontrast einzusetzen, der fast schon keiner mehr ist. Während mancherorts an verschiedenen Modellen jetzt eine goldfarbene oder rotmetallic schimmernde Farbvariation an der Felge eingesetzt würde, verhält man sich hier zunächst sehr dezent. Dafür ist die Fahrzeuglackierung über und über mit den merkwürdigsten kleinen Herstellerlogos und Markensignets übersät. Da ist zum Beispiel dieses Logo, das aussieht wie ein W aus der Ritterzeit, mit dem wir aber gar nicht richtig etwas anfangen können, weil wir gar nicht wissen, was das nun eigentlich sein soll. Vielleicht ist es aber auch ein doppeltes M? Nun ja, und dazu kommen dann ja auch noch die japanischen Schriftzeichen, die wir nun beim allerbesten Willen nicht entziffern können. Daher wissen wir auch nicht, ob da möglicherweise etwas Beleidigendes steht. Die Reifenfirma Toyo Tires wirbt aber auf der Seite des Fahrzeuges ebenso wie die Firma Hot Wheels selbst. Und damit nicht genug, so findet sich auch der übergroße Schriftzug der Herstellerfirma Mazda in Originaldekor gleich mehrfach auf dem Fahrzeug. Dass das alles zum größten teil in blau auf schwarz gestaltet ist, trägt zu dem Eindruck eines Mitternachtsrennens noch zusätzlich bei.

Hot Wheels Mazda RX-7. BFC43.+

In der hier vorliegenden Version von Hot Wheels ist der Mazda RX-7 ein rotes Auto. Wenn das auch auf dn ersten Blick nichts Besonderes zu sein scheint, so kann man doch mit Fug und Recht sagen, dass das eine der Farbvarianten gewesen sein dürfte, mit der man dieses kleine aber feine Sportauto in der Wirklichkeit relativ häufig angetroffen haben dürfte. Und man muss sagen, dass man dazu ja nun wirklich genügend Zeit gehabt hat, denn das Auto wurde von der japanischen Firma Mazda ja immerhin in den Jahrzehnten zwischen 1978 und 2002 produziert und hergestellt. Dabei ist sich die Firma Mazda im Konzept bei zwei Eigenschaften des Fahrzeuges über die Jahre hinweg durchaus treu geblieben. So hat man den Mazda RX-7 eigentlich immer mit einem Wankelmotor ausgestattet, einer Erfindung, die auf den Konstrukteur Felix Wankel zurückgeht, nicht etwa, dass der Motor seinen Namen hätte, weil er herumwankelt, aber das sei hier nur einmal am Rande erwähnt. Die zweite Konstante, die sich über die Jahre bei diesem Fahrzeug gehalten hat, ist die Tatsache, dass alle Modelle mit einem Satz Klappscheinwerfern in der Front ausgestattet waren. Klappscheinwerfer machen ja echt etwas her, also rein von der optischen Anmutung und der gesamten Ästhetik des Fahrzeuges gesehen. Das wird auch den Reiz des Zweisitzers so ein wenig mit ausgemacht haben. Ja, apropos Reiz, also der Wagen ist hier von Hot Wheels natürlich in einer liebreizenden Metallicversion lackiert, und man hat ihm auch noch ein paar Streifen als Dekor verliehen, die wiederum in der so genannten freien Wildbahn eher nicht so häufig vorgekommen sein dürften. Na ja, so richtig wissen wir es ja natürlich dann doch nicht, denn eigentlich haben wir davon ja in der Wirklichkeit nie einen besessen. Dass die Motoren bis zum ende eine ganz schön große Bandbreite in der Leistung aufwiesen, macht einen ja doch erst einmal stutzig. Währen man mit doch bereits recht sportlichen 77 kW in der ersten und kleinsten Variante begonnen hatte, wurden es am Ende sogar bis zu 206 kW. Das ist natürlich eine ganze Menge.

Hot Wheels Mazda RX-7. DVB01+

Ja, das ist so ein kleiner möglicherweise wankelmotoriger, auf jeden Fall aber sehr schnittig wirkender Mazda RX-7. Er stammt aus der sehr schönen Reihe "Then and Now" von der Firma Hot Wheels, ide es sich darin zur Aufgabe gemacht hat, jeweils ein Fahrzeugpärchen aus sozusagen zwei verschiedenen Genrationen gemeinsam herauszubringen, um damit die Entwicklungssprünge, die es in den Jahren dazwischen gegeben hat beziehungsweise die Diskontinuitäten und Kontinuitäten, die bestehen, gebührend in Szene zu setzen. Wunderschön an diesem Modell ist natürlich die metallicblaue Farbe. In der Seitenansicht kann man das ganz schön deutlich erkenne, wie elegant, gleichzeitig aber auch sportlich so eine Lackierung wirkt. Die Details des Heckspoilers sowie des Frontspoilers kommen dadurch sehr schön zur Geltung. In der Seitenansicht zeigt sich aber auch schon der wunderhübsche Streifenaufdruck des Gefährtes. Hier hat man, und bei der Farbe Blau geht das unseres Erachtens in ganz harmonischer Hinsicht, eine Ton-in-Ton-Lackierung der Streifen vorzunehmen. Der breitere Teil des Streifens ist in einem schönen Türkis oder jedenfalls einem sehr ähnlichen Farbton gehalten, den schmaleren Teil macht ein blassblauer Streifen aus. Das wirkt zusammen wunderbar. Natürlich darf an der Seite, kurz hinter der Tür, auch das ebenfalls in blauer Farbe aufgedruckte Hot-Wheels-Logo nicht fehlen. So richtig scharf wirkt beim Mazda RX-7 allerdings die Frontansicht, finden wir hier in der Redaktion. Das sieht irgendwie aus wie eine Mischung aus Raumschiff und Raubfisch. Und auf der Motorhaube geht es ja auch weiter mit der schönen Ton-in-Ton-Lackierung. Der authentische Schriftzug der Firma Mazda ist dort auch aufgedruckt, aber das sieht man ja eigentlich in der Draufsicht alles noch viel besser. Sehr dominant wirkt dann ja auch der Heckspoiler, der von oben fast so wirkt, als sei er mehrere Quadratmeter groß vom Flächenbedarf her. Ja, so war das noch in den Achtzigerjahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Da kannte man auch beim Heck keine Gnade, es musste einfach wirken, als habe man mit einem großen, heißen Messer einen Stahlblock in einem Zuge schräg angeschnitten. Ja, das war eben die ästhetische Empfindung in der Zeit damals.

Hot Wheels Mazda RX-7. FYD25

Ebenfalls in der Reihe "HW SPEED GRAPHICS" findet sich ein Mazda RX-7, der nicht aus dem Jahre 1995 stammt. Er ist dort in der Serie die Nummer 2/10. Fortlaufend trägt er die Nummer 167/250. Wenn wir das richtig sehen, haben manche der Mazda ja geradezu riesenhaft große Heckspoiler. Ja, und was sollen wir sagen? Bei diesem Automodell der Firma Hot Wheels ist es ebenso. Der Mazda RX-7 ist mit einem geradezu ausladenden Flügel versehen. Der gesamte Rest des Fahrzeuges fügt sich in diesen ersten Eindruck dann aber auch nahtlos ein. Hier sehen wir keine Spur von britischem respektive japanischem Understatement, sondern von einem testosterongeschwängerten Machogehabe erster Kajüte. Das ist aber in solch einem kleinen Maßstab, in dem sich der Mazda RX-7 hier befindet, sicherlich eine verzeihliche Sünde. Die Grundfarbe dieses Autos gehört zu den ganz großen Klassikern im Verbund der Rennfarben - eigentlich ist die Farbe Silber ja ganz charakteristisch im deutschen automobilen Rennsport, aber hier wurde sie als Grundfarbe der Lackierung dieses japanischen Flitzers gewählt, was sicherlich auch legititm ist. Eigentlich ist es ja eher eine Kennzeichen der Fahrzeuge, die in Rallye-Klassements unterwegs sind, dass sie eine schwarze Motorhaube haben, aber hier beim Mazda ist diese Lackierung auch sehr hübsch, obwohl dieses Fahzeug aller Wahrscheinlichekit nach eher auf der asphaltierten Straße als auf einer Schotterpiste unterwegs sein wird. Die Stoßdämpfer, die in dem Rennfahrzeug vermutlich eingebaut sind (immerhin ist einer der am deutlichsten zu Tage tretenden Sponsoren der Hersteller Koni), sollten es aber dennoch hergeben, dass man mit satter Straßenlage und dem steten Gefühl, das Fahrzeug in jeder Rennsituation sicher beherrschbar am Steuer lenken zu können, auf den Rennpisten dieser Welt unterwegs sein kann - aber vielleicht zieht es manchen ja auch mit solch einer aufgemotzten Kiste eher in den Straßenverkehr, wo es gilt, holde Wesen von dem jeweils präferierten Geschlecht zu beeindrucken, indem man mit röhrendem Auspuff um sie wirbt.

Hot Wheels Nissan / Datsun

Hot Wheels '17 Nissan GT-R (R35). DTW99+

Ist das noch orange oder schon rostrot? Jedenfalls steht eines fest, nämlich dass man sich an den Ausgaben dieses Fahrzeuges, die die Firma Hot Wheels jetzt so nacheinander auf den Markt bringt, wohl nicht richtig satt sehen kann. Am besten kauft man gleich alle. Als real existierendes Fahrzeug stellt der GT-R ja ohnehin einiges in den Schatten. Da sind Beschleunigungswerte von null auf hundert Stundenkilometer drin, dass einem Hören und Sehen vergehen. Aber das dürfte bei der stattlichen Anzahl an Pferdestärken auch kein Wunder sein, die hier unter der Motorhaube stecken. Nicht zu Unrecht ist dieser Nissan GT-R von Hot Wheels in der Reihe "HW NIGHTBURNERZ 2017" erschienen und zwar als Modell der Nummer 1/10, also sozusagen als Starter der Reihe. In der Seitenansicht ahnt man schon etwas von der Dynamik des Fahrzeuges. Aber man ahnt auch, dass die orangefarbene Metalliclackierung vielleicht etwas zu sparsam aufgetragen wurde, um auch die Einwölbungen beziehungsweise Vertiefungen der Druckgussform zu erreichen. An den Türen wird das so ein ganz klein wenig auffällig. Ein im besten Wortsinne starker Kontrast (also ein stark ausgeführter Kontrast) wird durch die tiefe Schwärze der Bodenplatte mit dem kräftigen Orange der Karosserie gebildet. Stark machen sich hier auch die schwarzen Leichtmetallräder bemerkbar, die das Bild abrunden. Blickt man in der Frontansicht des Nissan GT-R genauer auf die Details, dann erkennt man, dass die Tampobedruckung das charakteristische "R" nicht immer mit größter Zuverlässigkeit sauber an den ihm zustehenden Platz gebannt hat. Man kann Glück haben, dann hat man eine sehr saubere und präzise Ausführung, man kann aber auch durchaus weniger vom Schicksal begünstigt sein, dann hat man so ein verrutschtes Etwas vorliegen. Ähnliches gilt hier ja für das Heck des Fahrzeuges. Während die getönte Heckfensterscheibe wirklich gut wirkt und der kleine Heckspoiler dezent aber markant in Metall gegossen ist, lümmelt sich der Druck der Rückfahrscheinwerfer wieder so ein bisschen in der Gegend herum. Zwar sind da einige Glanzeffekte auszumachen, aber Anlass zu Verbesserungswünschen könnte es dennoch sein - wenn man nicht sagen müsste, dass bei einem solchen Fahrzeugpreis wie bei Hot Wheels alles schon angemessen realisiert wird.

Hot Wheels '17 Nissan GT-R (R35). DVC50+

Viel schneller und eleganter als mit diesem anthrazitfarbenen Renner geht es ja kaum, wenn man bei Nissan bleiben will. Und man ist ja vermutlich auch nicht umsonst von diesem Automobil auf den ersten Blick sehr frappiert, denn er hat ja wirklich mit einer motormäßigen Wucht aufzuwarten, die weit und breit ihresgleichen sucht. Dagegen fällt ja die Optik des Fahrzeuges eigentlich extrem unauffällig aus. Aber der Reihe nach. Der Nissan GT-R ist vermutlich der stärkste Nissan, den es derzeit für Geld und gute Worte zu kaufen gibt, bis hin zur Nismo-Ausführung. Die Leistung des Motors ist zwar noch in Ziffern und Worte zu fassen, aber sie ist tatsächlich fast schon jenseits von Gut und Böse. 570 Pferdestärken lauern hier unter der Haube, und die Beschleunigung von null auf hundert Stundenkilometer läuft ja quasi in einem Wimpernschlag ab. Ganze 2,8 Sekunden scheint man hier zu brauchen. Das geht ja schneller, als man sich versehen kann. Die beiden Spoiler vorne und hinten, die fallen in der Seitenansicht des Nissan GT-R ja bereits auf, aber die dezent aufgeblasenen Kotflügel vorne und hinten, die lassen einen noch etwas im unklaren über die wahre Leistung und Geschwindigkeit, die hier zu erreichen sind. In der Ansicht von vorne ist aber schon ein Eindruck davon zu gewinnen, dass der Nissan GT-R ein echter Kampfsportler sein soll. Ecken und Kanten dominieren, aber mit einem gewissen understatement. Dennoch könnte man Gefahr laufen, von dem Haifischmaul geschluckt zu werden, wenn die Geschwindigkeit zu groß wird. Die schwarzen Knopfaugen, die die Scheinwerfer darstellen und das kleine rote R in der Mitte der Motorhaube sind niedliche Details, die das Bild abrunden. Schön gemacht ist auch das Heck mit den aufgemalten Rückleuchten, wobei es j sogar fast so aussieht, als habe man sich bei dem Nissan GT-R sogar die Mähe gemacht, die Lichtreflexe in den Rückleuchten mit einzufangen. Das wirkt jedenfalls in sich stimmig, und es besteht Hoffnung, dass noch weitere schöne Ausgaben folgen.

Hot Wheels '71 Datsun 510. FYD14

Der Datsun 510 stammt aus der Reihe "NIGHTBURNERZ - 2019" und trägt dort die Nummer 8/10, während er fortlaufend im Jahr mit der Zahl 97/250 durchnummeriert ist. Er ist ein ganz interessanter Vertreter seiner Zunft, und manchmal sitze ich hier einer ganz großartigen Verwechslung auf. Ich verwechsele den Datsun 510 in schöner Regelmäßigkeit von weitem mit einem anderen Fahrzeug der unteren Mittelklasse dieser Ära, nämlich mit dem Fiat 131 mirafiori. Das Problem ist, dass diese nur wenige Jahre voneinander trennen, nämlich 1971 beim Datsun und 1964 beim Fiat. Dabei ist dieses Datsun offenbar als echter Rennwagen ausgelegt. Das erkennt man bereits an dem ersten Sponsorenaufdruck, der einem sofort ins Auge fällt. Na, und worum handelt es sich dabei? ganz genau richtig geraten - es handelt sich um den berühmten Rennfahrzeugsponsor MOMO. Ob jetzt in der Tat genau so ein Datsun 510 in den 1970er Jahren mit einem Aufdruck von MOMO (der berühmten italienischen Firma, die Autozubehör herstellt) gefahren ist, das muss an dieser Stelle einmal dahingestellt bleiben, jedenfalls ist es so, dass die Firma zu dieser Zeit bereits existiert hat, so dass jedenfalls eine Möglichkeit bestanden haben könnte. Vermutlich hätte dieser Sponsorenaufdruck jetzt tatsächlich besser zu dem italienischen Fahrzeug gepasst, an das ich immer denken muss, aber das sei an dieser Stelle einmal gleich. Der Datsun 510 jedenfalls sieht in dem hochglänzenden Rot ganz schön flott aus, und die Bedruckung in gelb und schwarz deckt schön und verleiht dem Fahrzeug wirklich etwas Flottes. Der typische Pfeil mit seinen Spitzen unterstreicht den Eindruck von Dynamik und Schnelligkeit noch zusätzlich. Und der pechschwarze kleine Frontspoiler, der aus de Bodengruppe hervorgeht, wirkt auf charmante Weise sportlich, ohne dass jetzt machomäßige Allüren in den Vordergrund gespielt würden. Was man auf beinahe verspielte Art und Wiese noch designtechnisch hier vollbracht hat, ist dass man das Gelb der Sponsorenbedruckung als umlaufenden Zierstreifen auf die Flanke der Felge aufgebracht hat. Das wirkt federleicht und sportlich zugleich.

Hot Wheels '71 Datsun Bluebird 510 Wagon. FBD29+

Ja, diese Datsuns! Sie kommen in allerhand Farben und Formen und im Jahre 1971, da sahen sie offenbar ziemlich klassisch aus und kamen ohne viel Geschnörkel und Zierrat daher, jedenfalls was die äußere Form der Karosserie angeht. Dabei muss man aber bereits in der Seitenansicht feststellen, dass hier eine wirklich nette Detailsache realisiert worden ist, wenn es nämlich um die Rückspiegel geht. So recht weiß man ja auch gar nicht warum, aber sie sind tatsächlich im vorderen Seitenbereich der Motorhaube befestigt, also dort, wo man unter modernen Umständen bestenfalls die Zusatzspiegel vermuten würde, die einem beim Manövrieren mit einem unübersichtlich großen Wohnanhänger oder dergleichen zur Seite stehen soll. Weiterhin fällt auf, dass das Fahrzeug, das ja in der Reihe "SURF'S UP 2017" als Fahrzeug 3/5 erschienen ist, laut seitlichem Aufdruck von der JNC Surf Patrol sein soll. So richtig ist uns hier nicht klar, was das jetzt genau sein soll. Aber über die aufgedruckte 71 freuen wir uns doch, gibt sie doch das Erscheinungsjahr des Modellvorbildes an. Gestaltet wurde das Fahrzeug von dem einflussreichen Designer Jun Imai, der ein paar unserer absoluten Lieblinge gestaltet hat, und dass hier wie heruntergekurbelt wirkende Seitenfenster und rot blitzende Chromfelgen die Seitenansicht abrunden, das macht schon viel Freude. In der Heckansicht wirkt dieser blaue Kombi natürlich wunderbar schlicht, denn hier spielt die halbrunden Heckklappe ihre ganze Eleganz aus. Wo aber Beleuchtung, Blinker und Rückfahrscheinwerfer sitzen sollen, da wundern wir uns als Betrachter doch sehr. eigentlich müssten diese Elemente beiderseits der Heckklappe sitzen, aber es könnte ja sein, dass das für ein Surfmobil irgendwie zu uncool wäre, wenn man solche Beleuchtungsteile in das Modell integriert hätte. Andererseits würde es dem Realismus des Fahrzeuges wohl auch in der Frontansicht gut tun, wenn die eigentlich lediglich in schwarzem Kunststoff und blauem Metall gearbeitete Frontpartie doch noch durch einige  Druckelemente aufgepeppt worden wäre. So hätte man sich vielleicht Scheinwerfer wünschen können oder einen schwarz gefärbten Kühlergrill, wenn das sich irgendwie hätte einrichten lassen.

Hot Wheels '82 Nissan Skyline R30, rot/schwarz. FJV44.+

Das sieht ja sehr gut aus mit dem Jahresbeginn 2018, denn da ist mit dem 1982er Nissan Skyline ein echter Klassiker der Landstraße auf dem Programm. Der Nissan Skyline hat seinerzeit ganz schön für Furore sorgen können, jedenfalls kann man sich das angesichts der Motorisierung und der Ausstattung vielleicht ein wenig so vorstellen. Er hat vom Äußeren her genau die Kantigkeit und die wenig gesandstrahlte Rauheit, die für das automobile Jahrzehnt der 1980er kennzeichnend gewesen ist. Die Version, die uns von unserem Lieblingsmodellautohersteller hier angeboten wird, ist möglicherweise von ihrem Äußeren her die Turbo-Variante, die mit einem ausgesprochen ansprechenden Motor daher kam. Was viele gar nicht einmal so genau wissen, ist, dass der Nissan Skyline des Jahres 1981, nämlich der R 30, das erste Serienfahrzeug der Welt war, das mit elektronisch verstellbaren Stoßdämpfern versehen war. jedenfalls müsste es so gewesen sein. Unsere Hand dafür ins Feuer legen wollen wir nicht. Wenn wir jetzt irgendwo noch einen Hinweis fänden, wie viel so ein Auto 1982 in Deutschland gekostet hätte, das wäre ja eine feine Sache. Vielleicht finden wir ja irgendwo im Internet einen Anhaltspunkt dafür. Anhaltspunkte für die Motorisierung des Ganzen findet man allerdings schon. Der RS 2000 Turbo (wenn es sich denn hier um ein Modell mit Turbolader handelt) ist mit nicht weniger als 205 PS, also in der neuen Währung 151 kW, um die Ecke gekommen. Damit ist sicherlich schon einmal ganz schön etwas zu erreichen und zu reißen gewesen, so jedenfalls könnte man versucht sein zu meinen. Leider schweigt das Internet in weiten Teilen dann, wenn es zum Beispiel um die Beschleunigung von o0 auf 100 Stundenkilometer des Nissan Skyline RS 2000 Turbo geht. Für irgendwelche Anhaltspunkte wären wir daher sehr dankbar. In späteren Versionen ist ja quasi ein kleines Rennauto aus dem Nissan Skyline geworden, aber dass der kantige Grobschädel bereits in seinen Genen das Zeug zum Brummer hat, kann man dem 1982er Modell schon sehr gut ansehen. Jedenfalls sind wir hier übereinstimmend dieser Meinung. Sehr gut gefällt uns auch, dass der kleine Nissan Skyline tatsächlich Scheinwerfereinsätze spendiert bekommen hat.

Hot Wheels '96 Nissan 180SX Type X. FJX70+

Schwarz wie die Nacht kommt dieser kleine Nissan 180SX daher, und das dürfte auch die angemessene Farbgebung sein, denn er scheint uns auch so einen rechten Schlafzimmerblick entwickelt zu haben. Apropos Schlafzimmerblick. In seiner ersten Ausgabe hat sich der Nissan 180SX wegen einer etwas, wie soll man sagen, markant gestalteten Frontpartie den Spitznamen "pig nose" für eben diese Frontpartie erworben. Es könnte sein, dass hier halt einfach die Tatsache gemeint war, dass es sich um zwei Lufteinlässe gehandelt hat, die in der Frontpartie lediglich durch einen etwas breiteren Steg getrennt waren und so den Eindruck eines Rüssels hinterlassen haben. Aber in der finalen Version war von dieser Rüsselartigkeit tatsächlich nichts mehr zu sehen. Die Version, die die Firma Hot Wheels hier für uns gestaltet hat, ist offenbar ein Automobil mit Ambitionen dazu, seine ganze Kraft auch in einem wahrhaften Rennen auszuprobieren. Und in Bezug auf die unter der Motorhaube befindliche Leistung ist festzuhalten, dass das verwendete Motoraggregat zumindest zur Abgabe einer Leistung von 175 Pferdestärken in der Lage gewesen sein muss.

Die Ansicht im Detail verrät es uns auch schon: einer der Sponsorenaufkleber ist von der Firma Advan. Das scheint us auch sehr passend zu sein, denn die Firma Advan ist der Radhersteller, de in irgendeiner Weise mit den Reifen von Yokohama verbunden ist. Damit aber ist doch alles wie aus einem Guss. Und die Räder dieses schönen Modelles von Hot Wheels sind doch in der Tat ziemliche Hingucker. Zum einen sind sie goldbelegt verchromt, zum anderen erkennt man bei näherem Hinsehen, dass sich tatsächlich kleine Speichen hinter den goldenen Scheiben verbergen.So viel Detail hätte man ja beim besten Willen nicht erwarten können. Die Heckpartie ist im übrigen auch sehr schön ausgeführt. Es gibt einen Heckspoiler und die Details wie die Rückleuchten und anderes sind recht deutlich herausgearbeitet, ohne dass sie aber noch einmal extra bedruckt worden wären.

Hot Wheels Custom Datsun 240Z. FJY95+

Dieser Datsun gehört wohl mit zu den ersten eigenständig wirkenden Sportwagen, die das Land Japan zunächst gebaut hat. Es ist tatsächlich vielleicht eines der Fahrzeuge, die von ihrer äußeren Anmutung gleichermaßen exotisch aussehen wie auch seltsam vertraut wirken. Wenn man sie Silhouette dieses Sportwagens betrachtet, so stellt man ja zunächst fest, dass er deutliche Anleihen bei solchen Klassikern genommen hat wie dem ikonischen Jaguar E-Type. Dennoch dürfte auch dieser Wagen, der sicherlich preislich in einer anderen Liga gespielt hat, heutzutage zu den gesuchtesten Sportwagen am Oldtimer-Markt gehören. In der Ausgabe, die Hot Wheels hier präsentiert, wird das Moment der sportlichen Eleganz noch betont. Wenn man sich die Silhouette des Fahrzeuges ansieht, stößt man auf die interessante goldene Bedruckung "Neo Kaido" beziehungsweise "Kaidohouse". Was das jetzt genau bedeutet, da kennen wir uns leider nicht gut genug aus, um hier eine befriedigende Antwort zu geben. Jedenfalls gibt es weitere Ausgaben des Datsun, die auch diesen Aufdruck tragen. Dieser Aufdruck und insbesondere der goldene Rahmen auf der Fahrzeugseite, sie beide korrespondieren mit dem goldenen Felgenring, der auf dem Rad aufgedruckt ist. Wunderbares Detail sind aber die vorne an der Seite der Motorhaube angesetzten Außenspiegel. Die Draufsicht lässt uns auch die schwarze Motorhaube würdigen, die in voller Pracht ein Symbol für die intendierte Sportlichkeit ist, da sie als Stilmittel insbesondere bei den zeitgenössischen Rallye- und Rennfahrzeugen eine Role gespielt hat. In der Frontansicht überzeugt insbesondere der zum tiefen metallic Rot schwarz kontrastierende Frontspoiler. Auch dieser betont noch einmal die sportliche Anlage des ganzen Fahrzeuges - mit rund 2,4 Litern Hubraum konnte der Datsun Ende der 1960er Jahre sicher auch in dieser Hinsicht überzeugen. Das Heck kommt wie gewohnt schnörkellos und geradlinig daher. Hier gibt es wenig auszusetzen, außer dass man in Bezug auf Detaillierung beziehungsweise Bedruckung ruhig noch den entscheidenden Schritt hätte weiter gehen könne - über einen Satz bedruckte Heckleuchten hätte sich das Fahrzeug sicherlich ebenso gefreut wie der kleine Hot-Wheels-Fan oder der Sammler. Aber irgendwo sind vermutlich Grenzen des preislich leistbaren.

Hot Wheels Datsun 620. DTX75+

Ein weißer Kleinlaster mit Rallyestreifen an der Seite, und das dann auch noch von Datsun, wen soll das denn schon beeindrucken? Na, man wird gar nicht mehr lange suchen müssen, denn jemanden zum Beeindrucken haben wir schon gefunden. Normalerweise können wir hier in der Redaktion zwar nicht behaupten, dass wir besonders auf Pickups stehen, aber dieser Nissan 620 ist doch ziemlich überzeugend. Wenn man sich die Seitenansicht einmal genauer ansieht, stellt man zum Beispiel fest, dass der dreifarbige Rallyestreifen eigentlich recht makellos ausgeführt ist. Dunkelblau, hellblau und letztlich rot ist er abgestuft, und man hat nicht das Gefühl, dass die Farben jetzt irgendwie besonders stark ineinander bluteten. Am Heck des Fahrzeuges, sozusagen am Ende der Pritsche, finden wir das Firmensignet von GReddy, was schon darauf hindeutet, dass hier sportliche Ambitionen am Werke sind, wenn man sich mit der Bedeutung dieser Firma auskennt. Es kann aber auch sein, dass der Pickup nur als so eine Art Lieferwagen für Tuningteile dienen soll. Schön gelungen ist auch die Präzision, mit der die seitlichen Reflektoren (beziehungsweise Blinker) durch ihre Bedruckung herausgestellt worden sind. Die Frontansicht lässt sozusagen tief blicken, und man wundert sich ein wenig. Normalerweise wäre doch ein Frontspoiler aus schwarzem Kunststoff und der Kühlergrill wäre verchromt. Jedenfalls kennt man diese Kombination derart schon seit langem. Aber hier wird der Spieß einfach einmal umgedreht: tiefschwarz liegt der Kühlergrill quasi in der Tiefe des Raumes, wohingegen der Frontspoiler sich chromblitzend in den Vordergrund spielen möchte. Das Heck kommt schlicht daher. Hier dominiert die klare Kante, wie man es sich beim Pickup so vorstellt - und weiß auf weiß ist der Schriftzug DATSUN (ja, in großen Druckbuchstaben) auf die Ladeklappe aufgeprägt. Das ist fotografisch nicht so ganz leicht wiederzugeben. In der Draufsicht offenbart sich noch ein niedliches Detail, nämlich dass der Boden der Pritsche mit Kunststoff ausgelegt ist, der in seiner tiefschwarzen Farbe den maximalen Kontrast zur weißen Lackierung des gesamten Fahrzeuges bildet.

Hot Wheels Fairlady 2000. DTW94+

Damals liefen die schönen kleinen Fairladys, oder, wie man in korrektem Englisch sagen beziehungsweise schreiben würde: "Fairladies", ja noch unter dem Label Datsun. Jetzt gibt es sie ja unter dem Namen Nissan. Aber dazwischen bestehen ja historisch recht enge Verbindungen, also was jetzt die Firmenlabels angeht. Ganz sicher sind wir uns hier nicht, aber eigentlich meinen wir vom Hörensagen gehört und gesagt zu haben, dass die Firma Nissan auch unter dem Namen Datsun wieder ein paar Autos vertreiben wolle. Oder auch nur eines. Oder vielleicht keines oder auch nur in Schwellenländern. Das bleibt ja vielleicht noch abzuwarten, jedenfalls können wir uns hier so lange den kleinen Datsun Fairlady 2000 von Hot Wheels anschauen. Er kommt mit einiger Bedruckung in einem schönen Farbenspiel von Eierschal und Eierbraun daher. Vielleicht auch eher rotbraun. Das bleibt dann dem geneigten Betrachter übrig zu entscheiden. Der Datsun Fairlady 2000 hatte hatte rund 2 Liter Hubraum und lief bis zu 193 km/h schnell. Er hatte offenbar ein sportliches Image beziehungsweise war er dazu gedacht, Datsun im Motorsport etwas mehr zu etablieren. Naja, ob das so richtig geklappt hat, wird die Geschichte entscheiden. Jedenfalls war die Marketingstrategie von Nissan (denen seit 1934 die Marke Datsun gehört) in den späten 1960er Jahren klar und man brachte mit dem Fairlady 2000 einen ausgesprochen preisgünstigen Sportwagen auf den Markt, der vermutlich in Nordamerika wie ein Bombe einschlagen sollte. Der Nachfolger des Nissan Fairlady, beziehungsweise, Verzeihung, des Datsun Fairlady, war ja schon die sehr populäre Datsun-Z-Reihe mit dem Z 240, der eben auch unter dem Namen Fairlady lief. Einen Datsun Z in schwarz hatte damals auch ein Nachbar von uns als ich klein war. Das war tatsächlich ein Auto mit extrem sportlicher Anmutung. Er hatte auch gehörig Pferdestärken unter der nicht enden wollenden Motorhaube - wenn ich das damals geahnt hätte, wie mich einmal auch die Leidenschaft für Slotcars in den Bann ziehen würde, hätte ich vermutlich sofort die Augen offen gehalten nach so einem Modell. Na ja, man kann ja auch nicht alles im Voraus wissen oder auch nur erahnen. Jedenfalls ist es schön, so ein kleines Modell jetzt in seiner Sammlung zu haben.

Hot Wheels Nissan 300ZX Twin Turbo. FYB73

Das ist natürlich ein schneeweißes Fahrzeug, wie es schneeweißer kaum noch geht, das die Firma Hot Wheels da in der Serie "NISSAN" mit der Nummer 3/5 vorgestellt hat, und in der Tat ist es auch ein Nissan 300ZX in schneeweißer Farbe. Vielleicht ist es sogar perlweiß, wie man den mit der Seriennummer 110/250 veröffentlichten Nissan 300ZX angestrichen hat. Dieser ist wieder von dem bekannten Designer Dimitri Schachmattow, besser bekannt als Dmitriy Shakhmatov, designt worden, und Herr Schachmattow hat einen guten Blick für diese Art Autos. Im Prinzip überzeugt dieser Nissan ja durch seine ausgeprägte Schlichtheit. Die äußeren Formen der Karosserie scheinen weitestgehend mit den Proportionen des originalen Vorbildes übereinzustimmen, was insgesamt beim Betrachter einen stimmigen Eindruck hinterlässt. Es dominieren hier, zumindest in der Frontansicht, die Farben Schwarz und Weiß, die bei Erbsenzählern ja nicht als Farben laufen. Aber man kann sie ja immerhin in der Farbabteilung beim Baumarkt kaufen. Wen das jetzt nicht überzeugt, dem ist eben nicht mehr zu helfen. Was aber wichtig ist: man hat natürlich dennoch nicht darauf verzichtet, diese Modell des Nissan 300 ZX großzügig mit Farbaufträgen im Tampondruckverfahren zu versehen. So zeigt sich in der Heckansicht ja, dass sogar vier Druckfarben eingesetzt worden zu sein scheinen. Die Rückleuchten und der Blinker sind in roter beziehungsweise oranger Farbe abgesetzt, alles ist in schwarzer Farbe eingerahmt, und die Typenbezeichnung sowie die Rückfahrscheinwerfer sind mit einem silberfarbenen Druck aufgebracht worden. Das sieht alles ganz so aus, wie man es von der zweiten Generation dieses Autos her kennt. Das Design ist unzweifelhaft ja in den späten 1980er Jahren entstanden, auch wenn der Wagen selbst bis ins Jahr 2000 gebaut worden ist. Bis zu 283 Pferdestärken verrichteten hier ihren Dienst, denn der Twin Turbo, der sich äußerlich nicht wesentlich von der regulären Variante unterschied, ist mit einem ganz schön aufgeladenen Aggregat dahergekommen. Entsprechend beeindruckend war daher auch die Endgeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern.

Hot Wheels Nissan Fairlady Z. FYF05

Dieser Nissan Fairlady ist in der eigens dafür geschaffenen Reihe "NISSAN" unter der krönenden Nummer 5/5 erschienen, trägt aber fortlaufend im Jahr die Nummer 54/250. Fairlady ist ja in einem einzigen Wort zusammen geschrieben, wie man das im Englischen ja eigentlich nicht vermuten würde, wenn man die Tendenz dieser Sprache zur Getrenntschreibung so betrachtet. Das entspricht ungefähr dem gleichen Geschreibsel, als wenn man im Deutschen in etwa schreiben würde "Schönefrau". Vielleicht aber auch "Schönfrau" oder etwas poetischer gleich "Schönsweib". Das mag als Nachname eigentlich gerade so noch durchgehen, aber als richtiges Wort im eigentlichen Sinne eben nicht. Na, wie dem auch sei, jedenfalls scheint das hübsche Auto hier die Designer der ganzen Sache bei der Firma Nissan eben an eine schöne Frau erinnert zuu haben, das ist ja irgendwie auch eine schöne Sache. Besser jedenfalls aus unserer Perspektive, als wenn man das Fahrzeug etwa "Uglylady" getauft hätte, denn das wäre dann in etwa so als "Hässlichefrau" oder "Hässlichfrau" rübergekommen. Nun ja, aber das ist uns ja zum Glück erspart geblieben. Überaus eitel kommt einem diese Ausgabe des Sportwagens von Nissan zum Glück auch nicht vor, denn sie ist relativ unifarben gehalten. Nun ja, wenn man von dem nicht ganz unwesentlichen Detail absieht, dass doch durchaus auch mehrere Zierstreifen auf der ansonsten relative einfarbig gehaltenen Karosserielackierung aufgebracht worden sind. Aber diese tragen auch eine relativ dezente Farbe, also kann man sich insgesamt des Eindruckes eben nicht erwehren, dass es sich hier um eine Art japanisches Understatement handel, das die Eigenständigkeit und Rasanz dieser Sportmaschine wieder etwas relativieren soll, indem es allzu große Aufmerksamkeit auf die äußere Formgebung zu vermeiden hilft. Richtig wegzudenken ist aber die verhältnismäßig hohe Motorleistung des Nissan Fairlady nicht. Bei dem Nissan Fairlady Z ist uns allerdings nicht so ganz klar, um welche Variante mit welchem Hubraum es sich handelte. Vom 240Z über den 260Z bis hin zum 280Z ist ja doch eine ganze Menge möglich gewesen. Vielleicht soll es hier ein 280Z mit 118 kW Leistung sein?

Hot Wheels Nissan Skyline 2000 GT-R. FJX88.+

Hier sieht es ja so aus, dass wir uns bei der Firma Mattel unter der Marke Hot Wheels in einem Bereich bewegen, in dem uns mancherlei Modell in vielfältiger Verwandlung wieder erscheint. Hier ist es ein Nissan, und er leitet die Reihe THEN AND NOW 2018 ein, denn das ist unschwer daran zu erkennen, dass man ihn mit der einleitenden Nummer 1/10 versehen hat. Gleichzeitig trägt er in der Jahresreihenfolge, die in ihrer Größe doch ambitionierter als normal erscheint, die Nummer 118/365. Eine vermutlich für diesen Nissan sehr klassische Farbe wurde hier ausgewählt, die auch wiederum zu vielen Hot-Wheels-typischen Farbkompositionen passt. Ganz oft wird ja eine Art metallisches Dunkelblau, das auch hier zur Anwendung gekommen ist, mit den Farben Orange und Rot geschickt in einen funktionierenden Kontrast gebracht. Hier bliebt es allerdings dabei, dass man sich ganz auf die dunkelblaue Metallicfarbe konzentrieren kann., In der Seitenansicht fallen die präzise aufgebrachten Rahmungen und Aufdrucke von Signets auf, die in einer helleren Schattierung, immer noch aber in blauer Farbe, auf den Wagen aufgebracht wurden. Sie wirken aus heutiger Sicht betrachtet, ausgesprochen retromäßig, was aber auch ganz im Sinne der historischen Betrachtung korrekt wäre, denn dieser Nissan Skyline weist ja in der tat einige Jahre in die Vergangenheit zurück. Dass sogar der Tankdeckel und mit ihm die ganze Tanköffnung eingefasst wurden und auch der Schriftzug Skyline in dieser Farbe gesetzt ist, wirkt gleichermaßen komponiert und sorglos. Ein sehr charmante Detail in der Seitenansicht ist allerdings, dass man hier bei diesem Nissan in der Seitenansicht daran gedacht hat, den Blinker ebenfalls in oranger Farbe zu bedrucken. Damit hat man eine Liebe zum kleinen Detail bewiesen, die nicht immer selbstverständlich ist. In der Heckansicht ist es daher auch so, dass sich hier eine Detaillierung fortsetzt, die man sich bei manchen anderen Modellen in ähnlicher Form gewünscht hätte. Die Heckleuchten sind wirklich sehr präzise und hübsch ausgestaltet.

Hot Wheels Nissan Skyline GT-R (BNR32). FYB74.+

Dieser Nissan Skyline ist offensichtlich mit großer Sorgfalt gemacht, da er auch in ein dem Namen her recht angemessene und exklusive Reihe eingefügt werden soll, denn es scheint so, als ob Hot Wheels hier eine eigene Reihe der Firma Nissan widmen wollte, denn der schöne Skyline GT-R ist der Reihe NISSAN 2019 zugeordnet, wo er die Nummer 4/5 erhalten hat. Die fortlaufende Nummerierung des Jahrgangs aber lautet hier bei diesem Modell auf 1/250, das heißt, dass wir hier tatsächlich das erste Modell des Modelljahres 2019 erwischt haben, was ja auch ein einigermaßener Grund zu Stolz und Anlass zur Freude sein kann, wenn man sich ein wenig als Sammler fühlen will. Bei dem Nissan Skyline hat man sich aber auch ordentlich ins Zeug gelegt. Bereits in der Seitenansicht ist zu erkennen, dass man die sportlichen Ambitionen, die die Firma Nissan bei der Entwicklung dieses Fahrzeuges gehabt haben kann, durchaus in Wort und Tat unterstützt. Einerseits haben wir da einen Sponsorenaufdruck, der uns so auch im Motorsport begegnen könnte, nämlich einen sehr präzise angebrachten weißen Aufdruck "Yokohama", der sogar das gestreifte rote "Y" als charakteristisches Kennzeichen mit sich führt. Eine dünne weiße Linie ziert die Seitenlinie. Und die sportlich anmutenden Speichenfelgen sind mit einem glänzenden verchromten Rand versehen, und alles ist auf einem schönen metallicblauen Lackuntergrund angebracht. Die Heckansicht macht die Freude dann aber erst richtig komplett, denn es ist ja so, dass man nicht immer solch schön bedruckte Heckleuchten verzeichnen kann. Der kleine präzise Aufdruck mit der Aufschrift GT-R auf der Heckklappe unterstreicht einmal mehr die sportlichen Ambitionen des Modells, hebt aber auch hervor, dass man sich bei Mattel ja wirklich ins Zeug legen kann, wenn es darum geht, sorgfältige Tamponbedruckungen anzubringen. Was jetzt natürlich noch die Freude des Sammlerherzen komplettiert hätte, wäre ja, dass man in der Frontansicht vielleicht noch die Scheinwerfer hätte versilbern können, denn der Eindruck, den die Front hinterlässt, bleibt ja in der Tat hinter dem Heck zurück.

Hot Wheels Nissan Skyline RS [KDR30]. FYD11

Mit der fortlaufenden Nummer 48/250 ist dieser ganz besondere Nissan Skyline in der Reihe "NIGHTBURNERZ" auf die Eröffnungsposition geraten, denn er kommt hier als Nummer 1/10 an den Start. Das hat er sich aber auch redlich verdient. Der Nissan Skyline RS, den uns Hot Wheels hier präsentiert ist ein R30er, also dasjenige Modell, das von Nissan in den Jahren 1981 bis 1985 auf den Markt gebracht und produziert hat. Was die technischen Spezifikationen angeht, hilft uns die Firma Hot Wheels mittels eines kleinen Aufdruckes noch ein kleines bisschen weiter auf die Sprünge, denn man kann an der dezenten goldfarbenen Bedruckung auf der Fahrzeugseite ablesen, dass es sich bei dem hier vorgestellten Fahrzeug sogar um einen Nissan Skyline RS Turbo handelt. Das bedeutet für die technischen Daten ja doch einiges, denn der Motor, mit dem dieser Nissan Skyline seinerzeit ausgestattet worden ist, hat in der Turbolader-Version nicht weniger als 205 Pferdestärken aufweisen können. Das ist nun allerdings nicht ganz so aufschlussreich für die Höchstgeschwindigkeit, wie man es vielleicht auf den allerersten Blick hätte annehmen können, denn ab den 145 Pferdestärken aufwärts ist nicht mehr viel zu holen, das über 180 Stundenkilometer hinausgeht. Das ist etwas, was der recht ähnlich aussehende Fiat 131 Sport auch mit 115 PS vollbracht hat. Aber vielleicht sind es ja die überragenden Beschleunigungswerte, die für den Nissan sprechen würden.Optisch macht dieses kleine Sportwagenmodell von Hot Wheels natürlich unbestritten einiges her. Das Gesicht des Fahrzeuges blickt beinahe grimmig drein, jedenfalls macht es einen gleichzeitig nüchternen und wild entschlossenen Eindruck. Dazu trägt wohl auch der starke Farbkontrast zwischen dem Weiß der oberen Hälfte der Karosserielackierung und dem tiefen Schwarz der unteren Hälfte bei. Darüber schweben dann federleicht die beiden Zierstreifen in rot und schwarz, die sich in der Gestaltung der Räder widerspiegeln. Die pechschwarzen Felgen sind mit einer kleinen roten Umrandung versehen worden. Besondere Aufmerksamkeit gebührt dem Heck des Nissan Skyline. Hier haben die Designer sich selbst übertroffen.

Hot Wheels Toyota

Hot Wheels Toyota 2000 GT. BFD66.+

Schwarz wie die Nacht kommt dieser Toyota 2000 GT daher, dessen numerische Bezeichnung zum Zeitpunkt seines Erscheinens sicherlich diese mit dem Jahre 2000 verbundenen allgegenwärtigen Zukunftsfantasien des 20. Jahrhunderts aufruft, gleichzeitig aber auch in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Hubraum des Wagens stehen könnte. Das Modell wurde erstmals auf einem Automobilsalon im Jahre 1965 präsentiert, und es wirkt für damalige Verhältnisse doch ziemlich sportlich. Und tatsächlich hatte der Wagen auch einen Motor mit 2000 cm³ Hubraum, vielleicht nicht auf den Kubikzentimeter genau, aber doch ziemlich exakt. Was den Automobilenthusiasten jetzt doch noch ein bisschen mehr interessiert, ist ja an sich die Frage, ob so ein sportliches Auto mit solch einer geschwungenen Linie und immerhin fast zwei Litern Hubraum im Jahre 1965 denn auch anständig Pferdchen unter der Motorhaube hat. Und was zeigt da ein Blick auf das Datenblatt? Es sind rund 110 kW, die da unter der Haube stecken, und sie beschleunigen den Wagen auf eine Endgeschwindigkeit von 220 Stundenkilometern, was schon eine ziemlich hohe Endgeschwindigkeit ist. Aber die Frage nach den Pferdchen? Ach so, umgerechnet in die mittlerweile nicht mehr offizielle Leistungsangabe Pferdestärken bedeutet das, dass so ziemlich genau einhundertfünfzig Rösser im Triebwerk ihre Arbeit verrichten. Ja, da muss man doch sagen, dass Hot Wheels mit den schönen roten und weißen Streifen auf der schwarz lackierten Karosserie schon den richtigen Schritt getan haben, um der sportlich-rasanten Anmutung den letzten Schliff zu geben. Denn bereits das nachtschwarz macht es ja unmöglich daran vorbeizusehen, dass hier ein wirklich ästhetisch gelungenes, panthergleiches Fahrzeug um die Ecke rast, das den Zuschauer beziehungsweise die Zuschauerin in Staunen und Freude versetzt. Vielleicht haben die Japaner sogar Anleihen bei der klassischen Form des Jaguar E-Type genommen, als sie die geschwungene Seitenlinie entwarfen, vielleicht liegt das Vorbild aber auch bei den italienischen Sportwagen dieser Zeit, wie zum Beispiel bei Ferrari - so recht will man es nicht sagen können, aber der schöne Toyota 2000 GT mit seinen 1998 Kubikzentimetern Hubraum macht doch einfach viel Freude.

Hot Wheels Toyota 2000 GT. BFF53.+

Es ist ja jetzt bereits durchaus im Bereich des Möglichen, dass die Firma Hot Wheels von diesem herrlichen Toyota bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine Vielzahl mehr Modelle hergestellt hat als jemals in der Wirklichkeit vom Toyota 2000 GT produziert wurden, denn der Wagen ist, obwohl er sich unter Automobilsammlern großer Beliebtheit erfreut, nur in sehr begrenzter Stückzahl von Toyota gebaut worden. Wenn unsere Aufzeichnungen uns nicht durchgängig und vollständig trügen, dann ist es so, dass vielleicht maximal nur etwas mehr als 350 Einheiten von diesem Fahrzeug überhaupt auf den Markt gekommen sind. Das wird vermutlich mit einer einzigen Auflage von Hot Wheels schon mehrfach in den Schatten gestellt. Aber so genau weiß man das eben nicht. jedenfalls kommt das Automodell von Hot Wheels in einem interessanten Gelb daher, das, wenn man so etwas von einem Gelb sagen kann, fast etwas technisch-unterkühlt wirkt, aber es verleiht dem sportlichen Wagen, der ja vom Design her schon ein wenig dem klassischen Jaguar E-Tape nachempfunden wurde, eine flotte Anmutung. Dazu kommen noch die kontrastfarbenen Streifen auf der Motorhaube, die über das Fahrzeug verlaufen und auch die Seiten nicht unbeeindruckt lassen. Ob jetzt diese Version die schönere ist, oder ob es die Version in schwarzer Lackierung ist, das lassen wir an dieser Stelle einmal offen und überlassen die Qual der Wahl ganz denjenigen, die wie wir im Zweifelsfall beide Versionen sammeln wollen und schön finden. Jedenfalls kann man sie maximal unterscheiden, denn gelb und schwarz sehen schon sehr unterschiedlich beim Auto aus. Sehr schön ist aber, dass auch die gelbe Version in der Wirklichkeit wahrscheinlich 220 Stundenkilometer schnell über die Rennbahn rasen konnte. Das ist ja durchaus eine sehr ernst zu nehmende Geschwindigkeit, mit der man auch heute noch manches Auto in den Schatten stellen kann. In den Windschatten sozusagen, wenn an dieser Stelle einmal ein Kalauer erlaubt sein darf. Aber bei aller Begeisterung für das Automobil soll ja auch der Humor nicht zu kurz kommen.

Hot Wheels Toyota AE-86 Corolla. BFF01.+

Ja, das ist ein großer Klassiker, der Corolla von Toyota und vielleicht gehört der irgendwann auch einmal in die erlauchte Riege der zuverlässigen Kleinwagen, die mit am meisten auf der Welt verkauft worden sind, denn die Bezeichnung Corolla ist ja auch schon sehr lange in den Händen des Konzerns. In der hier von Hot Wheels auf den Markt gebrachten Version mit der schönen silbrig glänzenden Metalliclackierung und den rallyemäßig anmutenden Streifen auf den Seitenflächen des Fahrzeuges, die so ein bisschen aussehen wie die Farben der Nationalflagge der Bundesrepublik Deutschland, denn sie kommen so ein bisschen in schwarz-rot-gold daher, wirkt der Kompaktwagen gleichzeitig kantig genug, um ein wenig die Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit widerzuspiegeln, mit der der Name Toyota ja durchaus in einiger Verbindung steht und parallel dazu wirkt er auch noch optisch frech genug, um einige Sportlichkeit anzudeuten. jetzt müssen wir natürlich nicht den Fehler machen zu denken, dass die Art von Sportlichkeit, die damals zu erreichen war, in genauerer Beziehung zur heutigen Sportlichkeit von Fahrzeugen stehen könnte, denn der AE-86 ist ja so ungefähr in den Jahren 1983 bis 1987 auf dem Markt gewesen, also da kann man natürlich keinen Vergleich zu modernen Motoren ziehen, aber dennoch überzeugen die Eckwerte ja den Enthusiasten japanischer Autos. Der AE-86 hat ja sowohl bei Tourenwagenmeisterschaften mitgemacht als dass er auch eine flitzige Kiste für den regulären Autofahrer war, der sich die Garage mit einem kleinen japanischen Flitzer schmücken konnte. Die Maschine hatte normalerweise 1,6 Liter Hubraum und war ein Vierzylinder. Zwischen 87 und 112 Pferdestärken ließen sich je nach Motorisierung schon von dem Automobil erwarten, und das liest sich für damalige Verhältnisse gar nicht einmal so schlecht. Es ist wohl sogar so schön gewesen, dass Toyota in jüngerer Vergangenheit noch einmal ein Modell gebaut hat, das auch sehr sportliche Ambitionen hat und die Ziffern 8 und 6 im Namen führt, nämlich ist dies ja beim Toyota GT86 der Falle. Damit sieht man, dass sich Hot Wheels hier ein Modell herausgesucht hat, das durchaus eine Tradition zu vertreten hat.

Hot Wheels Toyota AE-86 Corolla. CFJ16.+

Mit dieser Lackierung an einem schönen und gleichzeitig flotten Modell des Toyota Corolla AE-86 beweist Hot Wheels, dass diese Modellautofirma die Ambitionen durchaus ernst nimmt, die offensichtlich damals wie heute mit dieser Baureihe verbunden gewesen sind beziehungsweise verbunden werden. Der Toyota Corolla in dieser Variante, der ein Kind der späten 1980er Jahre ist (vielmehr ist er in den Jahren 1983-1987 in dieser Form erschienen), hat viel dazu beigetragen, Toyota als einen Hersteller flitziger Automobile für den gar nicht mal so unvernünftig agierenden Geldbeutelbesitzer zu etablieren. Vermutlich ist der Corolla damals in Europa beziehungsweise spezifischer noch in der Bundesrepublik Deutschland eines derjenigen Automobile gewesen, die in direkter Konkurrenz zu dem für deutsche Verhältnisse eigentlich wohl als recht sensationell zu beschreibenden Volkswagen Golf GTi gewesen, wobei wir uns hier ja immer fragen, welche der Buchstaben in dem Kürzel GTi denn jetzt wirklich groß zu schrieben sind. Es ist jetzt wohl den Fans überlassen zu überlegen, wie es so um die relativen Sprintfähigkeiten des Toyota Corolla AE-86 im Vergleich zum Volkswagen Golf bestellt ist, aber da mischen wir uns lieber nicht ein, sondern konzentrieren uns auf den kleinen Wagen, den wir durch einen Kauf beim Spielwarenhändler unseres Vertrauens in den Händen halten. Und da wird bereits durch die knallrote Lackierung angedeutet, was hier Sache sein soll, nämlich dass hier eine Variante des Toyota Corolla ins Spiel kommt, die echte Ambitionen auf den automobilen Rennsport hat. Zwar sind die eleganten Klappscheinwerfer noch nicht ausgefahren, aber die rote Farbe in Tateinheit mit der Startnummer 323 (ulkigerweise ist der Mazda 323 auch in diesem Zeitraum produziert worden, in dem es den Corolla AE-86 gab) legt doch nahe, dass man hier dem Spiel des Motors einmal freien Lauf lassen wollte. Die Aufschrift des Sponsors auf der Seite des Fahrzeuges, GReddy, macht auch klar, dass es sich hier um ein aufgemotztes, leistungsstärkere Version handeln soll. Wir sind uns zwar nicht ganz sicher, ob es in der Tat einmal einen solchen Toyota gab, der in der Wirklichkeit exakt so aussah, aber wenn es ihn nicht gegeben hat, so hätte es ihn geben sollen.

Hot Wheels Toyota Supra. BFC44.+

Der hier von der Firma Hot Wheels vorgelegte Toyota Supra macht aus seinen verborgenen Ambitionen kein Hehl, doch als ein ziemlich schneller Sportwagen mit einer entsprechend ansprechenden Anmutung um die Kurve geflitzt zu kommen, wenn ihm und dem Fahrer danach ist, und wenn das Wetter stimmt und die Reifen für die nötige Bodenhaftung sorgen, die man auch durch eine enger gezirkelte Kurve durchhalten kann, um nicht auf dem Scheitelpunkt der Kurve ausgerechnet den vollständigen Abflug zu proben, sondern mehr so wie der geölte Blitz um die Ecke zu fegen, so dass den Zuschauerinnen und Zuschauern Hören und Sehen vergeht, wenn sie nicht schon vom röhrenden Sound des kernigen Sechszylinders vorher taub und schwummrig geworden sind. Die zweifarbige Ausführung hier tut ihr Übriges dazu, damit auf keinen Fall der Eindruck entsteht, hier handele s sich nur um ein windiges Straßenmodell ohne irgendwelche weiter gehenden Ambitionen auf das Podestchen beim Autorennen. Zwar hat der Wagen keinerlei Startnummern, die darauf hindeuten würden, dass er tatsächlich bei einem in irgendeiner Weise offiziellen oder von den Autoritäten positiv sanktionierten Autorennen teilgenommen hätte oder auch nur mit dem Gedanken an eine Startposition gespielt worden wäre, aber das lässt ja natürlich nur den einen Schluss zu, nämlich dass hier ein echter Streetfighter ins Rennen geschickt wird, der am Rande der Legalität operierend gegen andere Automobilenthusiasten antritt, wenn die Sonne so langsam untergeht und der Asphalt noch von der Hitze des Tages flimmert, die Damen die Bikinis gegen das kleine Schwarze tauschen und die Herrn mit tief ins Gesicht gezogenen Sonnenrillen die Bleifüße um die Gaspedale schmeicheln lassen und der Herr Streifenpolizist zwei bis drei Augen zudrückt, wenn in seinem Revier die heiß laufenden Herren ihre Straßenrennen austragen. Natürlich ist all dies aufs Schärfste zu verurteilen, deswegen gehen wir ja auch nur hin und nehmen diesen Traum in blau und türkis als Miniaturmodell, setzen ihn auf die Bahnschienen und träumen uns nach Miami, im Geiste die Hitze und das Röhren der Motoren verspürend.

Hot Wheels Toyota Supra. CFH90.+

Ja, ein Toyota Supra,das ist einmal ein Fahrzeug des japanischen Autoriesen Toyota, das nicht nur an Vernunft und Verstand appelliert, sondern auch so ein bisschen das Herz mit auf die Reise nimmt. Wenn es sonst auch im hause Toyota sehr nüchtern zur Sache geht, so hat sich das Haus doch mit dem Modell des Toyota Supra ein Automobil ausgedacht, bei dem Vernünftigkeitserwägungen eher eine untergeordnete Rolle spielen, wenn nicht sogar die sprichwörtliche zweite Geige. Ohne Übertreibung könnte man hier ja sogar sagen, dass hier maximal die dritte oder vierte Geige gespielt wird, also von der Vernunft. Seit den 1970er Jahren war ja der Toyota Supra auf dem Markt, der zunächst ein Modell war, das vom auch schon bereits ziemlich sportlichen Toyota Celica abgeleitet war. Hier bei dem vorliegenden roten Modell mit dem flotten Hot-Wheels-Aufdruck in vielen Farben auf der Seite ist es aber so, dass es sich um dasjenige Modell handelt, das von ca. 1993 bis 2002 produziert wurde, und das in technischer Hinsicht unter der internen Bezeichnung JZA80 läuft. Die Ottomotoren, die hier eingesetzt wurden, lassen natürlich das Herz des kleinen Fans flotter Automobile schnell einen Schritt schneller schlagen, da es hier so um die 2997cm³ Hubraum sind, die verbaut wurden und die sich auf 6 schicke kleine Zylinderlein verteilen dürfen. und wenn der Sechszylinder erst einmal zu schnurren anfängt, was kommt dann aus dem Auspuff heraus? Genau, die Abgase von bis zu 330 Pferdestärken. Das ist in Pferdeäpfeln ausgedrückt schon ein ganz schöner Haufen. Aber seien wir doch einmal ehrlich, auch wenn man sich 330 Pferde vor die Kutsche schnallt, die bringen die Kutsche doch niemals auf annähernd ähnliche Geschwindigkeiten wie den Toyota Supra, was die inhärente Überlegenheit des Verbrennungsmotors verdeutlicht. Allerdings würde man wohl auch lieber mehr Pferdeäpfel auf der Welt sehen als Abgase. Naja, wie dem auch sei, jedenfalls kann ein Toyota Supra Spitzengeschwindigkeiten von vielen Stundenkilometern erreichen. Nämlich so um die 245-250 km/h. Das ist durchaus beeindruckend und entspricht ungefähr dem, was mit dem am stärksten ausgestatteten Fiat Coupé zu erreichen war.

Hot Wheels Toyota Supra. DHX55+

Der Toyota Supra ist unter den japanische Sportwagen ja bekanntliche in Dauerbrenner, und Hot Wheels hat ihn hier in der Reihe "HW SPEED GRAPHICS 2016" als Modell 2/10. Vielleicht ist dies auch eine derjenigen Ausgaben, die unter den Fans als "heißeste Version" gehandelt werden könnte. Jedenfalls ist dieser Toyota Supra ein echter Hingucker. In der Seitenansicht sieht man schon, was uns die Firma Hot Wheels da mit ihrem Toyota Supra beschert. Es fängt ja damit an, dass unerhörter Weise die beiden verchromten Felgen des Vorderrades und des Hinterrades unterschiedliche Farbtöne haben, nämlich silber und gold. Das ist doch eigentlich unerhört frech, sieht aber verflixt gut aus bei diesem Fahrzeug. Und dann sind da auch noch die knallorangen Fensterscheiben des Sportwagens, die sich kontrastierend leuchtend vom schwarzen Lack der Karosserie und ihren dunkelblauen Bedruckungen abheben. Wer darin sitzt, der fühlt sich ja so, als ob er beständig in den Sonnenuntergang reiten würde. Sponsorenaufdrucke wie der von Nitto runden die Sache ab. Und natürlich darf auch ein Hot-Wheels-Logo nicht fehlen, welches ungewöhnlicher Weise in weißer Farbe gehalten ist, wo es doch sonst in gelb und rot leuchten würde. Die Ansicht des Hecks dieses Toyota Supra wird vom gewaltigen Heckflügel beziehungsweise Heckspoiler dominiert. Der Rest ist pechschwarz wie die Nacht, die klaren Linien und Kanten sind kaum mehr auszumachen, weil alles nur noch schwarz glänzt wie Klavierlack. Und über allem thront das orange Heckfenster. Das schindet natürlich mächtig Eindruck, und gemessen an den Fahrleistungen dieses Sportwagens ist es wahrscheinlich einigermaßen berechtigt anzunehmen, dass man solch einen Toyota Supra wohl auch häufiger  lediglich von hinten zu sehen bekommen wird. So schade ist das ja eigentlich nicht, denn das sieht alles schon von hinten sehr überzeugend aus. Die Front ist natürlich auch ziemlich interessant, insbesondere die großen Lufteinlässe in der Frontschürze. Da kommt dann vermutlich der benötigte Luftzug auf, den man braucht, um das Aggregat im richtigen Temperaturbereich zu halten.

Hot Wheels diverse JPN

Hot Wheels '16 Honda Civic Type R. DTW88+

Der Honda Civic hat ja einen Ruf wie Donnerhall, denn er ist ein ganz schön ausgefallener Bursche vom Design her. Manchen ist er wohl zu raumschiffähnlich, andere fahren aber gerade darauf voll ab. Das Modell von Hot Wheels stellt einen der moderneren Honda Civic dar, nämlich so, wie er im Jahre 2016 auf den Markt gekommen ist. Warum gilt das als "modern" beziehungsweise "moderner"? Nun ja, der Honda Civic ist im Prinzip eine ziemlich lange Baureihe. Mit dem Civic 1200 hat in Japan alles angefangen, so etwa im Jahre 1972. Aber bis zum Honda Civic Type-R war es da noch ein sehr langer Weg, denn diese betont sportliche Variante des Civic hat erst im Jahr 2015 das Fließband verlassen. Nun ja, eigentlich stimmt das nicht. Den Type R als vom regulären Civic abgeleitete Sportversion gibt es seit 1997, aber der hier gezeigte, der hat seinen Ursprung 2015. Bei knapp 2 Litern Hubraum kommt der Type R auf eine recht sensationelle Leistung von 228 kW, also in alter Rechnung 310 PS. Das reicht für eine Beschleunigung von 0-100 Stundenkilometer in nur 5,7 Sekunden und einer Endgeschwindigkeit von 270 km/h. Ja, da sollte man dann aus Gründen der Unfallvermeidung nicht unbedingt mehr den Kopf aus dem Seitenfenster halten. Die Seitenansicht diese Modelles von Hot Wheels bringt uns einige Details ans Licht. Auf der einen Seit e dürfte es sich bei der angestrebten Farbe um das so genannte Championship White handeln, also um eine der Farbvarianten, die für den Honda Civi Type R angeboten werden. Dann offenbart die Seitenansicht auch einige der aufwendig gestalteten aerodynamischen Anbauten des Fahrzeuges. Diese befinden sich ja sowohl im unteren Bereich der Fahrzeugfront als auch im Heckbereich. Besonders markant tritt natürlich der Heckflügel hervor. Abgerundet wird der Eindruck durch den schönen roten Felgenrand, den die Firma Hot WHeels dem Honda spendiert. In der Frontansicht kommt erst gar kein Zweifel darüber auf, dass der Type R ein echter Macker sein will beziehungsweise ein Aufmupf erster Kategorie. Große Lufteinlässe dominieren in der unteren Hälfte der Fahrzeugfront, und das Logo von Honda im Kühlergrill ist groß, rot und markant angebracht, um deutlich in Erscheinung zu treten. Und zum Heck, da fällt uns gar nichts anderes mehr ein als das alte Zitat von Sun Ra: "Space is the place."

Hot Wheels 1985 Honda CR-X. FKD-23

Dieser kleine Honda CR-X von Hot Wheels eröffnet die Serie Honda 2017 oder 2018, so recht sicher sind wir uns da auch nach einer gewissen archivarischen Einarbeitungszeit nicht. Und ob damit dann 70 Jahre Honda gefeiert werden, was doch eigentlich 2016 gewesen sein müsste? So genau sind wir uns auch da nicht sicher. Jedenfalls ist der Honda CR-X immer schon ein kleiner Flitzer gewesen, und das kommt auch in der Variante, die uns die Firma Hot Wheels hier präsentiert, sehr schön zum Ausdruck. Die Seitenansicht zeigt schon, worum es hier geht, denn die 85 auf der Tür, die das Jahr 1985 repräsentieren soll, kommt hier sehr schön zum Vorschein. Der Druck mit der weißen und schwarzen Tamponausführung ist auch mit großer Präzision ausgeführt, und die nach hinten spitz zulaufenden Enden deuten bereits Dynamik und Geschwindigkeit an, die dem kleinen Automobil gerecht werden können. Bis zu 92 Kilowatt Leistung hat dieser auf dem Honda Civic basierende Flitzer mitgegeben bekommen, und es gab 1985 auch einige interessante Fahrzeuginnovationen, die man dem Honda CR-X mitgegeben hat. Heutzutage läuft er ja manchmal unter der Bezeichnung CRX, aber die originale Schreibweise ist unseres Dafürhaltens CR-X. Das entspricht ja ohnehin den Konventionen bei Honda, dass man dort öfter mit einer Kombination aus zwei und einem Großbuchstaben arbeitet, die dann durch einen Bindestrich verbunden sind.  Abgerundet wird der Eindruck ja durch die hübsch glänzend verchromten  goldenen Felgen. Der Seitenschweller ist in die Bodenplatte integriert, deren roter Kunststoff allerdings um ein paar Nuancen heller ausfällt als der Tampondruck auf der Fahrzeugseite. Die Draufsicht auf das Auto zeigt eine Wiederkehr der dominierenden Stilelemente der Seite: rote und weiße Tampondrucke befinden sich auf der Motorhaube und auf dem Fahrzeugdach, und die spitze Ausläufer, die den dynamischen Eindruck unterstreichen, finden sich auch hier. Insbesondere in der Draufsicht wirkt auch das matte Schwarz der Karosserie sehr edel. In der Heckansicht wirkt besonders der rote Doppelauspuff ausgesprochen originell, der unter dem steilen Heck hervorlugt. Ob es so etwas wohl auch in der Wirklichkeit je gab?

Hot Wheels 2008 Lancer Evolution. DHP42+

Mit vollem Namen heißt dieses Modell natürlich nicht nur "Lancer", sondern Mitsubishi Lancer, das wollen wir an dieser Stelle doch der Vollständigkeit halber kurz erwähnen. Und mit diesem Modell aus der Reihe "HW RACE TEAM 2016" hat die Firma Hot Pants, äh, Verzeihung, natürlich  Hot Wheels als Nummer 6/10 ein sehr auffälliges und ziemlich extravagant bedrucktes Automobil gewählt, um es herauszubringen. Angeblich hat es der Designer John Violette entworfen, aber viel ist hier nicht in Erfahrung zu bringen.  Die Seitenansicht zeigt hier schon einige Besonderheiten, wobei am auffälligsten ja die sehr geometrische, fast fraktal wirkende Bedruckung des Fahrzeuges ist. Auf der für die Hot-Wheels-Race-Geschichten  typischen Grundlackierung in blauer Metallicfarbe sind überall kleine Dreiecke in weiß, rot und gelb aufgedruckt, und wenn man genau hinsieht, dann sind sogar auch noch mattblaue Dreiecke dabei. Das sieht irgendwie fast aus wie ein Pierrot-Kostüm. Das Hot-Wheels-Logo ist, anders als wir das sonst so vor Augen haben, auf der Flanke des Mitsubishi so aufgebracht, dass Teile davon quasi im Radkasten zu verschwinden scheinen. Und die Startnummer 6, die das Fahrzeug trägt und die auf die Tatsache verweist, dass es hier das sechste Fahrzeug in der Race-Team-Reihe ist, ist mit dem Schriftzug HWGT ausgestattet, wobei uns unklar ist, inwiefern der Mitsubishi Lancer ein GT-Fahrzeug ist. Die wunderbaren Sportfelgen in ihrer rot verchromten Hochglanzoptik runden das Bild in hervorragender Weise ab. Nicht weniger als zehn Speichen haben die Felgen, also Hut ab. In der Frontansicht blickt der Mitsubishi fast schon ernst und seriös vor sich hin. Das ist aber dem Modell vermutlich auch ganz angemessen, denn als seriöser Wettbewerber zum Beispiel im Rallye-Bereich möchte man sich ja sicherlich gerne präsentieren. Hübsch wäre es natürlich noch gewesen, wenn das Symbol im Kühlergrill vielleicht noch durch einen Aufdruck hervorgehoben worden wäre, aber irgendwo muss bei einem Verkaufspreis von unter 2 Euro ja auch einmal Schluss sein mit dem Wunschkonzert. Übrigens fällt die Bedruckung bei der Ansicht genau von vorne gar nicht so sehr ins Gewicht.

Hot Wheels 2018 Honda Civic Type R. FYB72.

Der Honda Civic Type R ist in der Reihe "NIGHTBURNERZ" erschienen und trägt dort die Seriennummer 5/10. Fortlaufend im Jahr ist er mit der Zahl 171/250 nummeriert. Der Honda Civic Type R ist ein wirklich dolles Fahrzeug, so finden wir, und in der Version von Hot Wheels ist er auf eine Art und Weise gebaut worden, die in der weiten Welt des automobilen Modellbaus ihresgleichen sucht beziehungsweise suchen. Umgerechnet 320 Pferdestärken verrichten bei der Nenndrehzahl ihre Leistung in dem Ottomotor mit zwei Litern Hubraum. Damit haben wir natürlich sogleich etwas ganz besonders Flottes hier vorliegen, denn die Beschleunigung von null auf einhundert Stundenkilometer schafft diese rasende Rakete in relativ exakten 5,8 Sekunden. Das ist natürlich ganz schön schnell, denn der circa halb so teure Abarth 595 mit nur 145 Pferdestärken benötigt dafür unendlich viel länger mit seinen 7,8 Sekunden. Diese rote Rakete ist aber auch wirklich sehr dramatisch in der Anmutung. Hier sind auch viele Kleinigkeiten einigermaßen liebevoll abgebildet worden, das sollte man an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Wenn man einmal die Fahrzeugfront näher in Augenschein nimmt, dann fällt einem fast beiläufig auf, wie hübsch eigentlich die Lufteinlassgitter umgesetzt worden sind. Die schwarze tamponbedruckten Fliegengitter haben nicht nur die charakteristische Rautenform beziehungsweise, wenn man so will, Wabenform, sondern man hat bei der Firma Hot Wheels offenbar weder Zeit noch Mühe gescheut, um im Tapondruckverfahren auch noch die kleinen Nebelscheinwerfer in die dafür vorgesehenen Scheinwerfereinsätze einzudrucken. Das ganze vordere Fahrzeuggesicht wird dann allerdings leider durch bloß in weißer Farbe aufgedruckte Frontscheinwerfer ein wenig konterkariert. So ganz kann man sich da ja des Eindrucks nicht erwehren, es handele sich hier um so eine Art Billigheimer-Lösung, auch wenn man vermutlich davon ausgehen kann, dass die heute üblichen transparenten Glaseinsätze über den Scheinwerferleuchtmitteln durch diese Art des Aufdrucks ein wenig besser repräsentiert werden als durch Tupfer von silberner Farbe, wie es sonst lange üblich gewesen ist. Die Signets am Kühlergrill sind übrigens einwandfrei ausgeführt.

Hot Wheels Subaru Impreza WRX. BFF44.+

Ja, das ist doch allen, die so ein bisschen mit offenen Augen durch die Weltgeschichte laufen und sich auch in Filmen oder US-amerikanischen Fernsehserien herumtreiben und ein bisschen auskenne, ja sofort klar, dass Subaru mit dem Impreza nicht nur einen Nerv bei den Autofahrerinnen und Autofahrern getroffen hat, sondern dass auch die hier vorgelegte Farbe offenbar genau ins Schwarze getroffen hat. Das ist natürlich etwas seltsam, denn die Farbe, die hier angesprochen ist, ist ja gar nicht schwarz, sondern blau, aber das ist ja hier irgendwei nur Nebensache. Die Farbe Blau bei diesem Modell, oder noch spezifischer Blaumetallic, sorgt aber überall für Furore, seit Subaru mit diesem Auto so ein durchschlagender Erfolg gelungen ist. Jedenfalls ist so ein Subaru Impreza ohne die Farbe Blau kaum noch denkbar, weckt sie doch sofort Assoziationen an die großen Rallyegewinne eines Colin McRae, die auf ewig wohl mit dem Marknnamen Subaru verbunden siein dürften. Aber auch ohne das ist es wohl so, dass man beim Subaru Impreza zuerst einmal an das Blau denkt. Er ist zum Beispiel in diesem Farbton von vielen Herstellern von Slotcars verewigt worden, unter anderem die bereits ausverkauften Modelle von Ninco gehören dazu. Und auch die Tatsache, dass die sehr schöne Schauspielerin Erica Cerra, die die Jo Lupo in Eureka spielt, mit einem Subaru Impreza unterwegs ist, dürfte doch für die Popularität von recht großer Bedeutung sein, die dieser Wagen im kollektiven Gedächtnis von Automobilenthusisaten und Science-Fiction-Serien-Fans gleichermaßen erlangen konnte. Denn Jo Lupo ist nicht nur im Besitz zweier großer Waffen, sondern kann auch in ihrem Auto manch scharfe Kurve nehmen. Ja, und das geht eben am besten, wenn der Allradantrieb die Power des Motors gleichmäßig auf die Straße bringen kann. Das ist ja überhaupt das Verdienst der Firma Subaru, hier unablässig ein Antriebskonzept durchzuziehen, das in seiner Konsequenz beeindruckt und auch in sicherheitstechnischer Hinsicht eigentlich eine ganze Reihe von Vorteilen aufweist.

Hot Wheels Subaru WRX STI. DHR03.+

Ja, dieser knallrote Subaru WRX ist ein echter Flitzer mit großen Ambitionen, nicht nur in der heimischen Garage poliert und glänzend doppelt heißgewachst zu blitzen und zu funkeln, sondern sich ganz schön mit Schmadder und Schmodder zu bekleckern, wenn er in bewährter und beliebter Rallyemanier über die Piste heizt und ganz schön mächtig Staub aufwirbelt, so dass den Zuschauerinnen und Zuschauern am Pistenrand Hören und Sehen vergehen. Jetzt trägt natürlich auch der glänzende Effekt der Farbe da zu bei, dass man einen sehr flotten Eindruck von dem Ganzen bekommt, ohne dass aber der aufdringliche Einsatz von Metallicteilchen sich hier in einen übertriebenen Vordergrund spielen würde. Aber die Bedruckung lässt da wenig Interpretationsspielraum, denn auf den Fahrzeugseiten macht man es relativ eindeutig klar, dass man es mit den sportlichen Ambitionen durchaus ernst nimmt, denn es ist von einer Gravel Crew die Rede, also einem Schotterteam. Dieses Team beziehungsweise diese Crew sind vielleicht nur ausgedacht, aber als markige Aussage ist das natürlich schon wirkungsvoll auf der Seite eines flotten Automobils, dass man her ein Bekenntnis zu Schotter, Schmutz und aufwirbelndem Dreck abgibt.Dabei sieht das Modell selbst ja eher so aus, als käme es gerade aus der Waschstraße, nachdem es einen anstrengenden Arbeitstag auf der Piste hinter sich gebracht hat. Da ist jedenfalls optisch kaum noch ein Stäubchen auszumachen, auch wenn man nach der Startnummer zu urteilen, nämlich der Zahl 368, doch in einem größeren Fahrzeugfeld unterwegs gewesen sein muss, in dem man sicherlich neben dem einen oder anderen Staubspritzer auch etwas Schlamm abbekommen haben muss. Aber wie dem auch sei, jedenfalls ist dieser Bolide mit nahezu 300 Pferdestärken ein ganz schöner Donnerkeil auf Landstraße und Piste. Über die erreichbare Höchstgeschwindigkeit ist vermutlich nur zu spekulieren, aber der bärenstarke Motor verbunden mit dem permanenten Allradantrieb sollte doch auf jedem Untergrund für maximalen Vortrieb sorgen können, wenn nur die nötige Bereifung gewählt wird, die diese Leistung auch auf den Boden bringen kann. Dass wir es hier auch noch mit goldenen Felgen zu tun haben, rundet ja das Gesamtbild noch ab.

Hot Wheels USA

Hot Wheels '70 Plymouth Road Runner. V5392

Was immer man von den amerikanischen Muscle Cars der 60er und 70er Jahre nun auch persönlich halten mag, eines steht jedenfalls fest: der hier von Hot Wheels in, wie wir finden, sehr hübscher Art und Weise leuchtend gelb gestaltete und eigentlich ziemlich tadellos bedruckte und an den entscheidenden Stellen von Chrom nur so glänzende  Plymouth Road RunnerHot Wheels '70 Plymouth Road Runner. V5392 gehört zu den typischen amerikanischen Straßenkreuzern der 70er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts, denen man ihren Hubraum förmlich ansieht. Das Jahr 1970 soll auch nach inoffizieller Zählung als das eigentlich letzte Jahr im Jahrgang der so genannten Muscle Cars gelten, was zum Plymouth Road RunnerHot Wheels '70 Plymouth Road Runner. V5392 auch passen würde. Wundert sich jemand vielleicht ein bisschen, warum man in der Draufsicht dieses Modelles auf der Motorhaube die Zahlen 440 entdeckt? Das hat etwas damit zu tun, dass ein Journalist der amerikanischen Automobilisten-Zeitschrift Car and Driver die Idee hatte, dass man einem Entwicklungsbüro vorschlagen könne, auf Basis eines Coupés eine Muscle-Car-Variante mit einem 440er Super-Commando-Motor zu entwickeln. Ja, und genau so ein Modell eines Plymouth Road RunnerHot Wheels '70 Plymouth Road Runner. V5392 mit 440er Super-Commando-Motor haben wir jetzt vor uns, nachdem es nämlich trotz anfänglicher Bedenken von Plymouth realisiert worden ist. Ein aerodynamisch optimiertes 1970er Modell läuft übrigens auch unter der schönen Bezeichnung Superbird, sieht aber sehr, hm, na ja, hmpft aus und spielt als "The King" in dem Disney-Film Cars eine tragende Rolle. Das von Hot Wheels hier hergestellte Modell aber hat in der Mitte der MotorhaubeHot Wheels '70 Plymouth Road Runner. V5392 einen kleinen Einlass, der im wirklichen Fahrzeug eine Air-Grabber-Hutze darstellt, die tatsächlich klappbar war, also quasi ein unverschämt charmantes Detail, das die Sportlichkeit des Coupés unterstreicht, das hier mit 7,2 Litern Hubraum unterwegs ist, was ja eine ganz unverschämte Größe ist, in der man fast baden gehen kann. Eine zuverlässige Angabe über den Spritverbrauch dieses Fahrzeuges kann ich leider nicht machen, aber ich kann versichern, dass das Vitrinenmodell ohne große Folgekosten bleibt und viel Spaß beim Anschauen macht. Insbesondere die sommerliche Farbgebung ist ein Augenschmaus. Das Gelb erinnert fast an reife Maiskolben, natürlich nur, wenn man diese von den umgebenden Deckblättern befreit hat. Wie viel PS jetzt unter solch einer Motorhaube steckten? Angeblich wurden die offiziellen Angaben ja zugunsten günstigerer Versicherungsbeiträge immer etwas heruntergespielt, so dass man dort nicht genau sagen kann, was Sache war. Aber in der Gegend von 375 PS wird es schon gelegen haben, was man da durch die Gegend fuhr. Ach, bestand noch irgendein Zweifel? Die Road-Runner-Figur und deren charakteristisches beep-beep wurden von Plymouth über Warner tatsächlich lizenziert.

Hot Wheels Chevrolet Camaro

Hot Wheels '10 Camaro SS. DHP84+

Ja, das ist aber mal eine interessante Serie, in der die Firma Hot Wheels diesen Chevrolet Camaro SS (hoffentlich Super Sport oder so etwas Ähnliches!) aufgelegt hat. Sie heißt "HW MILD TO WILD 2016", und wahrscheinlich soll der hier aufgelegte Camaro eher mild sein. Nein, vielleicht soll er doch eher wild sein. Oder dann doch beides? Wenn man sich nur nicht immer entscheiden müsste. In der Seitenansicht ist allerdings schon recht gut zu erkennen, dass der andauernde Zwiespalt zwischen mild und wild hier konsequent durchgezogen werden wird. Es fängt ja schon mit der dunkelvioletten Metalliclackierung an, die selber eine eigenartige Mischung aus zahmer "Frauenfarbe" und feministischem Statement zu sein scheint. Aber weiter geht es mit der gelb-weißen Tampobedruckung. Diese verleiht dem Fahrzeug einen Hauch von Nachdruck und Vorwärtsdrang, insbesondere da die gelbe Tambobedruckung nach hinten spitz zuläuft. Der weiße Blockstreifen wird zum Hinterrad hin mehrfach durchbrochen, auch das wirkt nach Geschwindigkeit und Vortrieb. In Kombination mit den wunderbaren goldumrandeten, ansonsten aber kohlpechrabenschwarzen Felgen wird die Spannung zwischen mild und wild gekonnt durchgehalten. Von vorne hingegen blickt der Herr Camaro gar nicht so besonders milde, im Gegenteil hat das Fahrzeug ja ein ausgesprochen strenges "Gesicht", wenn man das einmal so ein bisschen vermenschlicht bezeichnen kann. Hier hätte man sich vom Modellbauer vielleicht gewünscht, dass man den Kühlergrill und den Grill im Frontspoiler doch vielleicht hätte schwarz einfärben können. Auch das Chevrolet-Signet hätte ja ruhig mit einem Tupfer Gold bedacht werden können, aber vermutlich kann man für zwei lumpige Levonzen nicht viel mehr verlangen. Die Bedruckung der Motorhaube macht sich aber auch in der Frontansicht sehr schön, das kann man an dieser Stelle ja bemerken. In der Heckansicht ist lediglich ein weißer Blockstreifen auf de Kofferraumklappe zu entdecken, ansonsten ist es hier violett, soweit das Auge zu blicken vermag. Klare Kante dominiert am Heck, schmal geschlitzt sind die Rückleuchten - ein Tupfer Farbe war wohl nicht drin, aber gut, was soll das Lamentieren?

Hot Wheels '16 Camaro SS. DHP14

Chevrolet Camaros sterben erstens nicht aus und verlieren zweitens auch nicht so richtig an Faszination, ganz gleich, aus welcher Ära des Automobilbaus sie jetzt stammen mögen, so viel steht nun einmal fest. Sie werden auch mit den Jahren und mit fortschreitender Produktionsdauer nicht unbedingt ärmer an Pferdestärken. Getrost kann man also behaupten, dass sie weniger für Understatement-Statements geeignet sind als doch vielmehr zum Angeben. Oder zumindest sind sie doch dazu da, dem Fahrer einen sportlichen Anstrich zu geben, vielleicht sogar einen sportlicheren Anstrich als er ihn ohne diesen Wagen hätte. In diesem Anstrich bei Hot Wheels jedenfalls gefällt er mir sehr gut. Das blaue Metallic gefällt im Zusammenspiel mit den sportlichen weißen Streifen sehr, und dass die Felgen den schönen metallisiertenHot Wheels '16 Camaro SS. DHP14 roten Rand haben, das macht das Ensemble noch hübscher. Ob ich mir im wirklichenHot Wheels '16 Camaro SS. DHP14 Leben so ein Auto jemals leisten kann, oder ob ich es, wenn ich es mir denn doch leisten könnte, dann denn auch kaufen oder gar fahren würde, da bin ich mir nicht so sicher, aber als kleines Modell von Hot Wheels gefällt es mir ausnehmend gut. Ein ganz gut gelungenes Heck für einen amerikanischen Wagen hat der Chevrolet Camaro noch dazu. Das ist richtig etwas, würde ich denken. Es sieht zwar beileibe nicht italienisch aus, ist aber doch schon richtig ansprechend. Hot Wheels '16 Camaro SS. DHP14 Die blaue Farbe steht dem Auto sowohl gut zu Gesicht als auch gut zu Popo, wenn man einmal so salopp sagen darf. Das ist aber auch schön, wenn man einmal auf die kleinere Abbildung klickt, um ein größeres Bild zu erhalten. es geht dabei natürlich ein neues Fenster auf, daher muss man vielleicht einmal hin- oder her schalten. Der 2016er Camaro hat es übrigens wohl ein wenig geschafft, den Chevrolet von seinem Image als reines Muscle Car für PS-Protze wegzubewegen. Denn laut einigen Berichten ist er auf dem besten Wege, ein richtiger Sportwagen zu werden, der für mehr geeignet ist als nur zum Geradeausfahren, um es einmal etwas überspitzt zu formulieren. Jedenfalls ist dieses Fahrzeug ein super Geburtstagsgeschenk, lässt sich am Ende noch hinzufügen.

Hot Wheels '16 Camaro SS. FYD01

Hier kommt mit dem Camaro SS noch so ein Supersportler als miniaturisiertes Automodell der Firma Hot Wheels. Es ist in der Reihe "HW SPEED GRAPHICS - 2019" erschienen und trägt dort die Nummer 6/10 in der Reihenfolge der Serie. Im gesamten Jahr ist das Modell mit der Nummer 62/250 durchnummeriert. Das eigentlich immer ein bisschen im unguten Verdacht stehende Kürzel "SS" hat hier im amerikanischen Gewand aber eine ganz andere Bedeutung als man jetzt aus dem deutschen Kontext erahnen könnte. Es steht hier für "Super Sport", eine seit Jahrzehnten unter diesem Kürzel geläufige Ausstattungsvariante, die insbesondere bei Chevrolet so heißt. Der Camaro SS ist hier in der Grundfarbe dezent mattschwarz lackiert, wobei dezent vielleicht nicht ganz das richtige Wort ist, denn die matten Lackierungen sind derzeit ja doch eher die totalen Angeberlackierungen für protzige Selbstdarsteller, wenn man sich die Szene einmal so betrachtet. und ganz ohne Geprotze kommt ja auch dieses Modell nicht aus. Schaut man einmal die Fahrzeugfront näher an, dann fallen einem ja sogleich die unglaublichen haifischmaulähnlichen Lufteinlässe unterhalb des Kühlergrills auf. Ein flächiges Rautenmuster will andeuten, dass der Verbrennermotor gewaltige Luftmassen anziehen muss, um seine ganze enorme Leistungsentfaltung zur Geltung zu bringen. Die Farbe Rot bringt in ästhetischer Weise dann auch noch einmal zusätzlichen Schwung in den ganzen Laden. Zwei dicke Streifen überziehen das Fahrzeug vom Scheitel bis zur Sohle. Im Kontrast dazu kommt noch der weiße, sehr dominant wirkende Sponsorenaufdruck von BORLA ins Spiel, Hersteller exquisiter Auspuffanlagen - vermutlich für alle, die aus dem Puff kommen oder so. Man weiß ja nie so genau, wo die Begriffe herkommen. Und man darf dann eine Sache nicht übersehen. Zwar ist dieses Fahrzeugmodell aus guten Gründen nicht in der Reihe "HW FLAMES" einsortiert, aber am hinteren Radkasten züngeln doch kleine Flämmchen umher, die in den Aufdruck der Startnummer 18 überzugehen scheinen. Ein weiterer gewagter Farbkontrast wird ja durch die Felgen ausgelöst. Dezentes Dunkelgrau konterkariert mattes Schwarz. Chapeau!

Hot Wheels '18 Copo Camaro SS. FYB69

Das ist natürlich eine reine Augenweide, dieses Fahrzeug. Es ist in der Reihe "MUSCLE MANIA" erschienen und trägt in dieser Reihe die recht weit in der Mitte angesiedelte Nummer 5/10. In der fortlaufenden Nummerierung nimmt es den Platz 71/250 ein. Dass man den Namen nicht missversteht, also insbesondere das Kürzel aus den Doppelkonsonanten, dazu muss man am besten ein wenig im Internet recherchieren. Bei der Firma Chevrolet jedenfalls bezieht sich das Kürzel "SS" auf die Ausstattungsvariante "Super Sport" - na ja, das hätte man vielleicht auch ohne die folgenschweren Assoziationen haben können, wenn man nur gewollt hätte. Aber um einen echten Supersportler scheint es sich hier ja wirklich zu handeln, denn man liest irgendetwas in der Gegend von 453 Pferdestärken, die in einem Achtzylindermotor hier unter der Haube ihre Dienste verrichten sollen. Und wenn man sich einmal die Blisterverpackung genauer ansieht, so scheint es ja fast, als gebe es dafür unter der Motorhaube kaum den ausreichenden Platz, so dich aufgetragen hat man offenbar. Denn auf dem Blister ziert ein Buckel von geradezu monströsen Ausmaßen die Motorhaube, so dass man Angst bekommen muss, dass ein eventueller Fahrer in einer möglichen Notsituation gar nicht genug von der Szenerie im Straßenverkehr mitbekommt, um im entscheidenden Augenblick überhaupt noch zu einer vernünftigen Handlung fähig zu sein. Aber hier scheint uns eine Ar deutliche Übertreibung seitens des grafischen Designers vorzuliegen, denn am kleinen Automodell selber ist von solch einer enormen Beule auf der Motorhaube nicht so viel zu bemerken. Vielleicht ist da mit dem Künstler auch ein wenig die eigene Fantasie durchgegangen. Aber wenn wir einmal näher am Modell bleiben: das rostige Rot mit Metallisé-Effekt sieht prima aus, der schwarze Doppelstreifen, der durch eine feine silber-rot-silberne Banderole getrennt ist, scheint auch sehr präzise ausgeführt, und wenn man sich große Mühe gibt, kann man wahrscheinlich die Pferdchen unter der Haube auch tüchtig beim Trampeln und Springen hören.

Hot Wheels '18 Copo Camaro SS. FYF89

Ja, dieser Chevrolet ist natürlich ein wirklicher Muskelprotz, wie er eigentlich stärker nicht aufstampfen könnte, wenn man das einmal metaphorisch sehen willt. Deshalb hat man sich seitens der Entwickler der Firma Hot Wheels wahrscheinlich auch dazu entschlossen, den Copo Camaro in die Reihe "Muscle Mania" einzusortieren, wo er die Nummer 5/10 bekommen hat, also irgendwo gut im Mittelfeld mitspielt. In der fortlaufenden Nummerierung des Jahres hat dieser Copo Camaro die Nummer 71/250 erhalten, was jetzt keine besonders zahlenmystische Bedeutung zu haben scheint, selbst wenn man mal die ganz alten Schriften konsultiert, in denen von Sportwagen ohnehin nie die Rede war. Was ein wenig merkwürdig aufzufallen scheint, ist die Tatsache, dass irgendetwas Komisches hinten aus dem Heck des Fahrzeuges herausragt (despektierlich könnte man ja jetzt auch vom Hinterteil oder Arsch des Autos sprechen). Und sollte es wirklich den Tatsachen entsprechen, so fragt man sich ja, dass dieser Rennwagen tatsächlich eine Anhängerkupplung am Heck hat? Aber mitnichten. Weder ist das Ding ein Arschgeweih, noch ist das Ding unten eine Anhängerkupplung. Es handelt sich bei den beiden Accessoires lediglich um zwei wirklich unverzichtbare Ausstattungsmerkmale, die man an einem Automobil mit derart wahnwitzig aufgeladenem Motorenaggregat unbedingt benötigt, um der ganzen Entfaltung der unglaublichen Motorleistung den Raum in der ganzen Breite andienen zu können, der unzweifelhaft nötig ist. Mit anderen Worten: wir wissen auch nicht, was dem Chevrolet da am Popo herum baumelt und es interessiert uns auch eigentlich lediglich peripher. Hauptsache ist doch, dass das kleine Automodell ein stimmiges Gesamtbild abliefert. Und das tut es in der Tat. Das fängt bei der schönen, blaumetallic getönten Grundfarbe an. Diese kontrastiert wunderbar und auf sehr zurückhaltende Art und Weise mit dem leichten Türkis der Rallyestreifen, die das Fahrzeug von der Spitze der Motorhaube bis zum Heckspoiler überziehen. Auch mit dem Ort des kleinen Firmensignets von Hot Wheels hat man sich unmittelbar vor dem hinteren Radkasten ästhetisch eine ansprechende Stelle ausgesucht.

Hot Wheels '68 Copo Camaro. FYD06

Ja, da muss man schon einmal mehr hinsehen, um zu erkennen, wie schön gelungen dieser Copo Camaro von 1968 in der vorliegenden Version von Hot Wheels ist. Er ist in der Reihe "MUSCLE MANIA" erschienen und ist dort goldrichtig wie alle derartige hochgezüchteten Chevrolets.Er hat die Nummer 6/10 bekommen und folgt damit sofort auf den 50 Jahre jüngeren Copo Camaro. Im laufenden Jahr ist er mit der Nummer 181/250 durchnummeriert, befindet sich also in einigem Abstand von dem jüngeren Vorgänger. Eigentlich müsste man jetzt zwar erwarten, dass der 2018er Copo Camaro ja nach dem 1968er Copo Camaro angesiedelt worden wäre, aber da war man bei den Designer der Firma Hot Wheels (respektive in der Marketingabteilung) wohl einfach anderer Meinung. Es ist ja schon interessant, wie strahlend weiß dieser Chevrolet sofort wirkt. Das ist eigentlich schon fast schneeweiß, was man dort als Grundfarbe ausgewählt hat. Man hat dann bei der Auswahl der weiteren Farben für den Tampondruck auch einigen gestalterischen Sachverstand walten lassen, denn die weiter dominierende Farbe, wenn es sich dabei überhaupt um eine Farbe handelt, denn da streiten die gelehrten sich ja, ist schwarz. Die Lufthutze auf der Motorhaube trägt einen schwarzen Streifen, der auf der Kofferraumklappe wiederkehrt und sich dort quasi komplementär verhält. Weiterhin sind die Fahrzeugflanken, die Türen des Coupés und die Radkästen flächig schwarz eingekleidet. Als kleinen Kontrapunkt hat man oberhalb der schwarzen Seitenlackierung dann schmalere Zierstreifen in silberner und hellblauer Farbe angebracht beziehungsweise aufgedruckt. Das ist optisch sehr gefällig, verleiht der Anmutung etwas von Nebel im Elfenwald, der natürlich von dem hirschmäßigen Röhren des Motoraggregates umgehend in die Flucht geschlagen würde. Mit dem chromglänzenden Silber hat man noch zwei kleine, sehr niedliche Spielchen getrieben. Das erkennt man beim näheren Hinsehen, wenn man die Felgen betrachtet. Vorne an den Vorderrädern ist das gesamte Felgeninnere chromglänzend silbern, während man sich hinten beim großen Hinterrad nur auf die Verchromung eines Ringes der Felgenflanke kapriziert hat. Wunderschön!

Hot Wheels '69 Camaro. FLF44.+

Ja, das ist ein ganz wunderbares Modell, das hier von der Firma Mattel anlässlich ihrer schönen Serie "Hot Wheels" 50 aufgelegt worden ist. Die weiteren Auszeichnungen, die auf der Blisterverpackung stehen sind  "Favorites, Est. 1968" und "Real Riders". All das macht schon klar, dass wir hier eine besonders herausgehobenen Edition vor uns haben, die nämlich die 50 Jahre des Bestehens der Marke Hot Wheels gebührend feiern soll. Der Chevrolet Camaro von 1969 ist aber auch ein ausgezeichnet hübsches kleines Modell bis hin zu den hochglänzend verchromten Felgen, auf denen fast echte Gummireifen mit Profil aufgezogen worden zu sein scheinen. Hier ist jedenfalls alles mit besonderer Sorgfalt ausgearbeitet worden. Man kann das bereits in der Draufsicht in beeindruckender Weise erkennen. Das kontrastfarbene Dach in weißer Farbe hebt sich von de goldgelb metallisiert glänzenden Fahrzeugfarbe in bester "sixties"-Manier ab, und der Farbauftrag ist auch gerade nur so dick, dass die fein ziselierten Linien nicht überdeckt werden.Vorne links auf der Motorhaube ist auch ein kleiner schwarzer Aufdruck angebracht. Dort müsste ganz klein und fein der Schriftzug "Camaro" verlaufen. Das ist ein deutliches Zeichen für die Sorgfalt, mit der man hier zu werke gegangen ist. In der Seitenansicht kommt die volle Pracht zur Entfaltung. die unterschiedlich großen Räder verleihen dem Automobil ein ausgesprochen dynamisch anmutendes Aussehen. Das dürfte in diesem Falle auch vollständig gerechtfertigt sein, denn die Camaros aus dieser Ära der automobilen Fortbewegung waren ja ausgesprochene Pferdestärken-Boliden. Man will sich gar nicht ausmalen, was sich hinter der schier endlosen Motorhaube an Leistung verborgen hat. Sehr schön sind aber die Lufteinlässe vor der Hinterachse modelliert und durch eine tiefschwarze farbliche Absetzung herausgearbeitet. Das ist man in der Serie Hot Wheels so einfach nicht gewohnt. Die Heckansicht endlich offenbart, dass man auch bei der Bedruckung der funktionstragenden Teile mit großer Mühe ans Werk gegangen ist, denn die Beleuchtung der Heckpartie ist tiefrot ausgearbeitet. Es glänzt wie lip gloss und sieht einfach sehr schick aus - eine sehr gelungene Heckpartie.

Hot Wheels '70 Camaro. DHX27

Ja, so ein Chevrolet Camaro, das ist natürlich ganz was Besonderes, zumal wenn er aus den 1970er Jahren stammt und dann auch noch in einem schwarzen Blechkleid mit aufgesprühten oder aufgeklebten Flammen steckt. Dagegen kommen ja die moderneren Ausgaben gar nicht so richtig an, auch wenn sie versuchen, so Hot-Rod-mäßig wie möglich auszusehen. Man kann das ja zum Beispiel nachvollziehen, wenn man sich zur Verdeutlichung mal anschaut, wie Leute, die Computerspiele spielen, versuchen, den Camaro in einer neueren Version (2009-2013 beispielsweise) mit Flammen aufzumotzen. Dass dieses Modell von Hot Wheels sowohl den Charme der 1970er Jahre trägt, als die Autos auf faszinierende Weise noch merkwürdig aussehen durften und aus dem Auspuff allerhand komisches Zeug zusätzlich zum ohnehin die Atmosphäre belastenden Kohlendioxid bliesen (wer erinnert sich nicht an die tollen aromatischen Kohlenwasserstoffe, die einem aus dem Auspuff entgegenbliesen - und echte Kohlenmonoxidvergiftungen konnte man auch noch in Garagen erzeugen, weil es keine Katalysatoren gab, die ein Schüler einer Parallelklasse bei ihrem Aufkommen noch als "Kondensalator" bezeichnet hat - angeblich im Scherz. Naja, zuzutrauen wäre es ihm geHot Wheels '70 Camaro. DHX27wesen), als auch (ja, der Satz geht noch weiter) in einer Serie von flammenbewehrten Autos steht, die von Hot Wheels im Jahre 2016 herausgebracht werden beziehungsweise wurden oder worden sind, lässt ja hoffen. Endlich kümmert sich mal jemand um Autos mit Flammen, von denen die Welt ja nicht genug haben kann. Auch oHot Wheels '70 Camaro. DHX27hne einen dicken Spoiler auf dem Kofferraum kommt der Camaro mal nicht aus. Zum Glück ist es hier ja nur ein Modell, das man sich nett ins Regal stellen kann. Das gilt besonders unter Umweltgesichtspunkten, wenn man das Modell mal mit einem Fahrzeug aus der Wirklichkeit vergleicht, das wirklich fahren kann und soll. Zum einen ist das Modell nämlich schön klein und hält die ausgegebenen Ressourcen an Plastik und Metall recht niedrig, zum anderen, und ich werde nicht müde, darauf hinzuweisen, sind die Verbrauchs- und Unterhaltskosten als Folgekosten quasi gleich Null, und um umweltbelastenden Treibstoff muss man sich auch keinerlei Gedanken machen. Wenn man dann auch noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Spielzeughändler seines Vertrauens gegangen ist, hat man wohl alles so richtig gemacht, wie es geht.

Hot Wheels '81 Camaro. DVC47+

In der Grundfarbe finden wir hier ein sattes Orange, der Tampodruck rundet es in schwarz-gelb noch ab. Muskulär sieht er aus, der Chevrolet Camaro der 1980er in dieser Version von Hot Wheels. Dieses Modell eines 1981er Chevrolet Camaro hat alle die Eigenheiten, die man von den Automobilen der frühen Achtziger Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts erwarten darf. Man darf ja nicht vergessen, dass dies beispielsweise die Ära von designtechnischen Höhepunkten der automobilen Herstellungskunst gewesen sind wie etwa des Fiat Ritmo, der ja auch für sein Äußeres zur Legende geworden ist. Betrachtet man die Frontpartie dieses Chevrolet Camaro eingehender, so findet man auch Spuren derselben sicheren Hand im Design - und man kommt nicht umhin sich zu fragen, ob das nicht alles viel zu schrecklich schön ist, um wahr zu sein. Nun, es liegt dabei aber auf der Hand, dass die Firma Hot Wheels alles daran gesetzt hat, das Ambiente dieses Fahrzeuges auch in der maßstäblichen Verkleinerung so punktgenau wie nur irgend möglich abzubilden. Mit diesem Wagen in den 1980er Jahren herumgefahren zu sein, das entbehrte wohl nicht einer gewissen Coolness oder Kaltschnäuzigkeit oder wie man es auch immer nennen mag, denn von unterkühltem britischen Understatement kann hier natürlich überhaupt keine Rede sein. Wenn man den einschlägigen Quellen glauben schenken darf, dann kann ein Chevrolet Camaro dieses Baujahres einen Motor unter der endlos lang wirkenden Haube gehabt haben, der mit bis zu 5,7 Litern Hubraum natürlich Dimensionen einer Badewanne hatte. Im Baujahr 1981 stand ja im Prinzip auch bereits die kommende Baureihe von 1982 und später vor der Tür, die ästhetisch mindestens genau so überzeugend war wie die vorherige, deren letzter Jahrgang hier plastisch vor uns steht. In der Seitenansicht sind die schönen Streifen zu erkennen, die Hot Wheels der Karosserie verpasst hat. Der Druck ist präzise ausgeführt, so dass die drei Farben Schwarz, Maisgelb und Gold sehr schön nebeneinander verlaufen, ohne ineinander zu bluten. Und das Heck, das Heck ist natürlich eine Pracht. Da ist es fast schon schade, dass man davon so wenig Fotografien findet.

Hot Wheels Chevrolet Chevelle

Hot Wheels '64 Chevy Chevelle SS. FYD41

So ein Chevrolet ist etwas ganz Besonderes, insbesondere wenn er in der Sonderausführung "Super Sport" quasi als Supersportler auftritt. Dieser hier tut es auch noch bezeichnenderweise unter der Reihenbezeichnung SPEED BLUR 2019. Dort hält der Chevrolet Chevelle beziehungsweise ja wahrscheinlich "die" Chevelle mit der Nummer 10/10 einen Ehrenplatz. In der fortlaufenden Nummerierung des Jahrganges erhält der Chevy die Nummer 62/250. So viel zur Statistik, was sagen uns jetzt die optische Anmutung und der ästhetische Gesamteindruck? Aber ein oder zwei Worte werden wir doch zu der Abkürzung noch verlieren müssen, denn sie jagt uns doch immer den einen oder anderen unguten Schauder den rücken herunter. Nun, also noch einmal innerlich bis drei zählen und einfach nichts dabei denken, denn schließlich stammt die Bezeichnung hier aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Die optische Anmutung dieses Supersportlers unter den Chevrolet Chevelles ist aber ähnlich drastisch wie es das Kürzel ja vermuten lässt. Die hier vorliegende Farbvariante besticht geradezu durch die ungewöhnliche türkise Grundfarbe. Ausgesprochen mächtig kommt diese daher und das Firmensignet der Firma Hot Wheels ist auch extrem groß auf der Seite des Fahrzeuges aufgebracht, so wie man es normalerweise ja nicht kennt, wenn man sich die Fahrzeuge so anschaut. Ganz besonders beeindruckend ist aber der dreifarbige Zierstreifen an der Fahrzeugseite, der sich vom chromglänzenden Kühlergrill bis zur ebenfalls chromglänzenden und beeindruckend mächtig ausgelegten hinteren Stoßstange erstreckt. Die gewählten Farben Violett, Feuerrot und Gelb harmonieren ausgezeichnet mit der türkisen Grundfarbe und man denkt unwillkürlich an bestimmte Designs von Computern in den Achtzigerjahren zurück. Übrigens muss man auch einräumen, dass mit dem Chromglanz und dem blitzenden und funkelnden Metall beileibe an der Stoßstange noch lange nicht das Ende der sprichwörtlichen Fahnenstange erreicht ist. Der aus der Motorhaube hervorragende Motorblock ist von derart gewaltigen Ausmaßen, dass es einem fast die Sprache verschlagen will. Wie überhaupt jemand vom Fahrersitz aus noch die Fahrbahn erkennen will, das wird uns wohl ein chromblitzendes Rätsel bleiben.

Hot Wheels '67 Chevelle SS 396. V5558

Jaja, die Firma Chevrolet und ihre Chevellen. Das ist eine lange Geschichte, und dem Freund von amerikanischen Muscle Cars oder von Fahrzeugen, die so zum Herumcruisen geeignet sind, wird sie die Tränen der Nostalgie in die Augen treiben. Nicht umsonst firmiert dieses Modell von Hot Wheels nämlich in der Serie mit dem Namen "Muscle Mania". Und ein wenig ahnt man es auch an dem kleinen Aufdruck im Bereich des Hecks. Da steht nämlich Super Sport, wenn man genau hinsieht. Und da steckten unglaubliche Motoren drin. Man kann es bei diesem Modell gar nicht genau sagen, aber irgendetwas zwischen 6,5 und 7 Litern Hubraum dürften es gewesen sein. Oder noch mehr? Zehn? Wer will das sagen, denn dem Wahnsinn schien ja auf der nach oben offenen Angeberskala kaum ein Einhalt zu gebieten zu sein. Was die wohl beim Anlassen verbraucht haben? Ein kleines Waschbecken voll Sprit? Oder eine halbe Badewanne? Egal - es schien damals ja Öl im Überfluss und für eitel wenig Geld zu geben. Uns ist es da ja lieber, wenn die kleinen Modelle von Hot Wheels ohne weitere Verbrauchskosten oder andere Folgekosten fröhlich herumstehen oder herumrollen, angetrieben nur von der mit Müsli betriebenen Hand des Modellbauers. Gut, ein wenig naiv Hot Wheels '67 Chevelle SS 396. V5558ist das natürlich schon. Aber wie viele Modellautos man aus dem Stahlkleid der Chevelle (wie sie in Wirklichkeit war) hätte herausfräsen können, das lässt einen ja schon ins Grübeln kommen. Anderthalb Tonnen wird so eine Wuchtbrumme ja wohl schon gewogen haben. Von Hot Wheels ist es ja deutlich leichter. Das Fahrzeugmodell hier kann man übrigens mit Fug und mit Recht wohl wirklich als gelungen bezeichnen. Wer noch keinen solchen Wagen hat, dem sei der Kauf dringend empfohlen. Wenn man es übrigens ein wenig genauer sehen will, klickt man auf das Vorschaubild. Jedenfalls öffnet sich wie immer eine größere Aufnahme des Modells, wenn man auf das kleine Vorschaubild klickt, den so genannten Thumbnail. Beziehungsweise Daumennagel oder Kontaktabzug, wie man auch sagen könnte, wenngleich diese Bezeichnungen natürlich nicht vollkommen zutreffend sind.

Hot Wheels '69 Chevelle SS 396. DTY86+

Gelb leuchtet er schon von weit her, blau, schwarz und rot kontrastieren die Bedruckung mit Streifen und Logo der Modellbaufirma Hot Wheels, wobei die beiden Seitenstreifen wunderbar in blau und rot einen sportlichen Touch über das Fahrzeug legen. Dieser Chevrolet Chevelle weist sich durch das in Deutschland doch eher belastet wirkende Kürzel als echter Supersportler aus, was auf die entsprechenden Kennzahlen hindeuten dürfte, die man so in Bezug auf Motorleistung und Hubraum erwarten kann. Dass dieses Modell aus der so genannten Muscle-Mania-Reihe stammt, ist sehr plausibel, da diese Serie doch den ausgesprochen wenig auf dezentes Understatement ausgerichteten brachialen Größen der Landstraße gewidmet ist. Und dazu gehört diese Chevelle sicherlich mit Fug und Recht. In der Seitenansicht kommt eigentlich die ganze Modellbaukunst des Herstellers sehr schön zum Ausdruck, der sich mit seinen Automobilen ja insbesondere bei kleinen Jungen großer Beliebtheit erfreut. Betrachtet man die Präzision des Aufdruckes einmal genauer, dann sieht man nämlich, dass die seitlichen Blinker beziehungsweise Reflektoren auch sehr schön vom Tampodruck mit erfasst worden sind. Gelegentlich verrutscht da ja mal etwas, aber hier wirken diese kleinen Teile sehr schön. Abgerundet wird das ganze natürlich von dem mit aufgedruckten Logo der Firma Hot Wheels, das sich in seiner schwarzen Farbe sehr schön vom gelben Hintergrund abzeichnet. Und dann kommen noch rote Linien auf den Rädern dazu, das ist alles ganz wunderbar. Die Front des Fahrzeuges wirkt auch sehr heiter, da sie ja durch die Verchromung (oder so ähnlich) sehr hell ausfällt, was zusammen mit dem prächtigen Gelb einen fröhlichen Eindruck erzeugt. Und in der Heckansicht kommt auch zum Ausdruck, wie die gelbe Farbe trotz der grundsätzlichen Schnörkellosigkeit des ganzen auch bei einer sehr geraden, sehr kantig wirkenden Linienführung doch keine Schwere im Eindruck aufkommen lässt. Schier endlos, ganz wie die Motorhaube, wirkt auch der Kofferraum. Die Draufsicht lässt das sehr schön deutlich zum Ausdruck kommen. Während ja unter dem Motordeckel das Aggregat schwer Dampf gemacht hat, konnte man vermutlich sein ganzes Gepäck wunderbar im schier unerschöpflichen Stauraum des Hecks unterbringen.

Hot Wheels '69 Chevelle. FYG04

Die Reihe, in der diese 1969er Chevelle bei der Firma Hot Wheels erschienen ist, zeichnet sich eigentlich durch eine besondere Originalität aus, denn so etwas bekommt man in der Wirklichkeit eigentlich nicht geboten. Unter der Nummer 9/10 ist die Chevelle von Chevrolet nämlich in der Serie "X-RAYCERS - 2019" erschienen. Fortlaufend ist die kleine 1969er Chevelle in dem laufenden Jahr mit 60/250 nummeriert gewesen. Eines merkt man aber bereits auf den ersten Blick sogleich, ja vielleicht sogar schon auf den allerersten Blick, wenn wir es recht bedenken: hier scheinen einige Proportionen aber absichtlich oder unabsichtlich ganz schön aus dem Ruder gelaufen zu sein. Irgendwie wirkt das ganze Fahrzeug von seiner längenmäßigen Auslegung her nämlich etwas zu kurz oder zu stummelig geraten. Die Räder wirken ebenfalls etwas zu groß, wenn man sich die Fahrzeugdimensionen einmal anschaut, ganz so, als habe man aus purer Lust und Dollerei einfach einmal die Felgen ein oder zwei Zoll zu große gekauft, um dann Reifen zu montieren, die ebenfalls etwas zu voluminös geraten sind. Aber vermutlich ist das für eine Fahrzeugserie wie die "X-RAYCERS" nur eine folgerichtige Sache, denn dabei dürfte es sich ja doch eher um eine Baureihe handeln, bei der der Spaß an der Freud mehr als alles andere im Vordergrund steht. Einen ersten Hinweis darauf geben ja schon die Reifen beziehungsweise Räder selbst. Bei den Felgen hat man es ja mit vergoldeten Speichen zu tun, so weit, so normal, aber dass die Reifen in transparentem Orange ausgeführt sind, das verwundert ja doch. Und in Bezug auf das transparente Orange ist man ja bei den reifen mitnichten stehen geblieben, nein, die ganze Karosserie ist transparent und in oranger Farbe eingefärbt, so ähnlich wie bei einem der ersten iMacs damals. Dafür sind fein ziseliert die Konturen des Innenlebens aufgedruckt, ganz eben wie bei einer Röntgenaufnahme. Was der transparente Look uns sonst noch verrät: hier kam kein Metallspritzguss zum Einsatz, sondern Kunststoff!

Hot Wheels '70 Chevelle SS Wagon. FYC38

Das ist hier schon ein sensationelles Automobilmodell, denn es hat viel derjenigen Elemente, die für uns die Sache richtig rund machen. In der sensationell treffsicher benannten Reihe "HW FLAMES" hat man seitens der Herstellerfirma diesen Wagen als Nummer 3/10 untergebracht. Aber nicht nur das ist bemerkenswert, sondern auch die fortlaufende Nummerierung, bei der das Auto die Nummer 56/250 erhalten hat. Aber diese Zahlenspielereien alleine sind es ja noch nicht, die uns an dem genannten Fahrzeugmodell faszinieren, sondern vielmehr die optische und ästhetische Gestaltung des äußeren Erscheinungsbildes des Automobils. Diese Chevelle als Kombi besticht zunächst durch ihre schiere Größe. Man hat fast das Gefühl, dass im Laderaum hinter der üppig überdimensionierten Sitzbank des Fonds noch einmal Platz wäre für acht weitere Passagiere, so groß wirkt das verglaste Gepäckabteil ja nach heutigen Maßstäben. Vielleicht ist es damals ja auch tatsächlich möglich gewesen, derartig viele weitere Passagiere einzuladen, denn offenbar spielte Platz und Material keinerlei Rolle bei der Konzeption des fahrbaren Untersatzes. So, da ja wie bekannt die Chevelle in der Reihe "FLAMES" erschienen ist, spiegelt sich das natürlich auch in der flammenbewehrten Lackierung wider. Ein charmantes Detail ist hier, dass die Spitze des Fahrzeuges, also der Ausgangspunkt des züngelnden Flammenmeeres, in tiefes Schwarz gehüllt ist. Auf der Blisterverpackung ist die Illustration hier noch einen kleinen Moment interessanter gestaltet, denn dort ist auch der Kühlergrill komplett schwarz, wenn man von dem Mittelstreifen absieht, der in gelb und in vollverchromtem Glanz gehalten ist. Im Automobilmodell, das hier vorliegt, ist der gesamte Kühlerbereich samt Stoßfänger verchromt, was den Glanz natürlich erhöht, die optische Erscheinung aber ein wenig abwertet, Dafür sind die Flammen umso besser gelungen, In schwarz und orange wehen Sie geradezu das gesamte Fahrzeug entlang und verleihen ihm eine Dynamik die durch die leicht in den Radkästen verschwindenden Räder noch unterstrichen wird. Das weiß zu gefallen. Dass gleichzeitig noch die Reifen des Fahrzeuges in der klassischen Weißwandausführung gehalten sind, ist großartig.

Hot Wheels Chevrolet Corvette

Hot Wheels '09 Corvette ZR1 (White Gulf Version). CFL80

Wunderbar. Eine Corvette. Von Chevrolet (von wem auch sonst). Und von Hot Wheels. In weiß. Und mit (tadaaah) "Gulf"-Aufdruck. Das ist doch fast alles, was man sich so wünschen kann. Der Boden des Fahrzeuges ist übrigens in dem herrlichsten baby-hellblau (für die Jungens, natürlich, was denn auch sonst) gehalten, das man sich so vorstellen kann. Blütenzart und kuschelweich (und novemberfrisch gleich auch noch dazu). Die Corvettes sind ja dafür bekannt, dass sie mit dem betont sportlichen Hinterradantrieb, beziehungsweise müsste man vielleicht genauer sagen: Hinterachsantrieb, den unerfahreneren Fahrer auf eine harte Probe stellen. Wenn man das Gaspedal etwas zu ruckartig bedient, dann drehen nicht nur die fetten Schlappen auf den Hinterrädern sehr kavalierstartsmäßig unter gewaltigem Gummiabrieb mächtig durch, nein, die ganze Corvette samt Fahrer und möglicherweise flotter Beifahrerin dreht sich um die eigene Achse, dass es nur so eine Freude ist. Ja, dann ist, kaum, dass man sich's versieht, auch schon Schluss mit dem Angeben und dem Beeindrucken flotter Beifahrerinnen, denn dann heißt es in vielen Fällen einfach nur: nächster Halt Bordstein. Oder im Hot Wheels '09 Corvette ZR1 (White Gulf Version). CFL80schlimmeren Falle gar wird ein Crash mit am Straßenrand geparkten weiteren sündhaft teuren Autos provoziert. Ob es dann die ganze Sache wert war? Das mag jeder selber entscheiden, Tatsache ist jedenfalls, dass einem das mit einem Modell von Hot Wheels nicht passieren kann und einem dieserlei Peinlichkeiten erspart bleiben. Die Peinlichkeit, dass man als Sammler kleiner Automodelle identifiziert wird, bleibt einem hingegen natürlich nicht erspart. Das Fahrzeugmodell hier kann man übrigens mit Fug und mit Recht wohl wirklich als gelungen bezeichnen. Wer noch keinen solchen Wagen hat, dem sei der Kauf dringend empfohlen. Wenn man es übrigens ein wenig genauer sehen will, klickt man auf das Vorschaubild. Jedenfalls öffnet sich wie immer eine größere Aufnahme des Modells, wenn man auf das kleine Vorschaubild klickt, den so genannten Thumbnail. Beziehungsweise Daumennagel oder Kontaktabzug, wie man auch sagen könnte, wenngleich diese Bezeichnungen natürlich nicht vollkommen zutreffend sind.

Hot Wheels '09 Corvette ZR1. CFH36

Hier kommt endlich wieder etwas in dem bekannten hellen Blau! In der Reihe "HW CITY - 2015" ist hier diese Corvette erschienen. Sie ist in der jährlichen Durchnummerierung mit der Nummer 12/250 geführt. Aber das mit der so genannten "City" will ja nicht so recht einleuchten. Die ganze Geschichte kommt ja in einer der klassischen Lackierungen daher, die man aus dem Rennsport kennt, denn die Corvette ZR1 ist im Gulf-Design ausgeführt und zwar mit der berühmten hellblauen Grundfarbe. So lieben wir doch die Corvette . Und da müssen wir doch sogleich überlegen, ob das mit der "City" nicht ein Versehen unsererseits ist. Aber eigentlich kann es sich nicht um ein Versehen handeln, denn ein kurzer Blick auf die weiße Corvette, ebenfalls mit Gulf-Aufdruck, überzeugt den geneigten Zuschauer oder die geneigte Betrachterin sogleich von der Tatsache, dass man auch hier das Fahrzeug in eine "CITY"-Reihe einsortiert hat. Die blaue Corvette kommt jedenfalls sehr stolz daher, auch oder gerade weil man bei den Scheinwerfern die Birnen beziehungsweise LEDs nur angedeutet sieht, denn sie existieren als silberne kleine Punkte, die scheinbar durch die hellblaue Lackierung hindurchleuchten. In der Heckansicht sieht man den kleinen stummeligen Heckspoiler sehr schön, der möglicherweise bei höheren Geschwindigkeiten für den nötigen Anpressdruck auf der Hinterachse sorgen soll. Ganz typisch für diese Art sportlichem Fahrzeug sind aber die leider unbedruckt gebliebenen Heckleuchten. Diese sind doppelte kleine Kreise, die auch in ähnlicher Form am Fiat Coupé angebracht worden sind, wenn wir uns da richtig erinnern. Sehr schön sind aber die kleinen Aufdrucke. Natürlich muss das Signet der Firma Hot Highheels, äh, Hot Wheels natürlich, genau so vorhanden sein wie die Markierung ZR, die ja das sportliche Fahrzeug markiert. Die Blinker oder Seitenreflektoren (so ganz sicher sind wir uns da in der Beurteilung nicht) sind aber von der Bedruckung her manchmal ein wenig verrutscht, das will uns mit unserem unzureichenden Augenlicht jedenfalls manchmal so erscheinen.

Hot Wheels '14 Corvette Stingray. DTY04+

Ja, der so genannte Stingray, ist das nicht auf Deutsch der Manta beziehungsweise Teufelsrochen? Hier käme er aber schnell zur Hilfe geeilt, denn er ist Bestandteil der Serie "HW RESCUE 2017", als Modellausführung 9/10 genauer gesagt. Eine Corvette Stingray ist halt was die Corvettes angeht doch das Maximum, das man so erwarten kann. So, in der Seitenansicht erkennen wir, dass die hier vorliegende Corvette Stingray also so etwas wie dem Hot Wheels Police Department zugeordnet werden kann. Auf der hellblauen Lackierung, die ja ein Gulf-Design nahe legen würde, ist das rot-gelbe Hot Wheels-Logo knusperfrisch abgebildet - zugleich sieht man auch sehr deutlich auf der Seitentür die Beschriftung "HWPD". Ein paar dunkelblaue Streifen deuten Eleganz und Geschwindigkeit an, so dass man als Dieb oder Verbrecher gar nicht erst denken soll, man käme hier ungeschoren davon. Der rote Zierstreifen an den Seitenschwellern korrespondiert übrigens wunderbar mit einem Element, das ja nur bei den wenigsten Autos in roter Farbe ausgeführt sein dürfte, nämlich den Scheiben. Das verleiht dem Ganzen ja schon eine sehr interessante Anmutung, denn fast blutrot und damit ein wenig martialisch wirkt das alles. In der Frontansicht machen sich die Lichtreflexe der Scheinwerfer positiv bemerkbar, allerdings muss man dann doch mit einer Träne im Knopfloch einräumen, dass die Scheinwerfer nur aufgedruckt sind und nicht etwa in transparenten Kunststoffeinsätzen ausgearbeitet sind. Dafür schaut das Auto, wenn man jetzt einmal vermenschlichend ein Gesicht annimmt, recht schelmisch in die Runde, und das Signet des Hot Wheels Police Department sitzt recht breitflächig auf der Fronthaube. Das Heck der Corvette ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Auch hier dominiert die glutrote Heckscheibe farblich etwas das Gesamtbild, aber von der Form und Linienführung her ist der amerikanische Sportwagen ganz deutlich als wahrhafte Corvette zu erkennen. Sehr niedlich ist ja die kleine Leiste am äußeren Ende des Hecks, die so etwas wie einen winzigen Heckspoiler abgibt.

Hot Wheels '14 Corvette Stingray. FJW39.

Also hier fliegt einem beinahe das sprichwörtliche Blech weg, wobei wir uns natürlich immer gefragt haben, was einem denn da tatsächlich weg fliegt, wenn einem das Blech weg fliegt. Jedenfalls schlackert man bei dieser Corvette Stingray mal locker mit den Ohren. Sie ist in der Reihe HW SCREEN TIME 2018 erschienen und trägt die Reihennummer 7/10. Gleichzeitig wird sie in der jahrgangsmäßigen Einordnung al s Nummer 273/365 geführt, wobei ja schon klar ist, dass die ins Auge gefasste zahl recht hoch ist. Apropos ins Auge fassen: beim Anblick dieser Corvette mag der eine oder andere auch denken, ihm sei ins Auge gefasst worden. Das liegt mit einiger Wahrscheinlichkeit dann daran, dass die ganze Angelegenheit ja das Beste aus zwei Spielzeugwelten von Mattel miteinander verschmilzt. Wir haben auf der einen Seite die Automobilwelt, die unter dem Namen Hot Wheels vor allem das Herz des Automobilenthusiasten erfreut. Dann gibt es aber auch noch das pinke Imperium der Barbie-Puppe. Und hier prallen beide Welten in der Form einer kleinen Corvette Stingray mit unvermittelter Wucht aufeinander. Und da muss man, das ist bereits in der Draufsicht gut erkennbar, wirklich die Ohren anlegen. Oder die Augen schließen. Die Färbung, die die Welt der Barbie-Puppe dominiert, ist ja ein sattes Pink, das so dunkel ist, dass man es sogar wagen kann, alle weiteren Aufdrucke und Schriftzüge in weißer Farbe zu halten, was ein Ding der Unmöglichkeit wäre, wenn es sich um einen weißen Aufdruck vor rosafarbenem Hintergrund handeln würde. Damit wäre aber auch bewiesen, dass Pink und Rosa zwei unterschiedliche Farben sind. Auf der Motorhaube prangt jedenfalls sehr deutlich die Zahl 59, was damit zu tun haben muss, dass die Barbiepuppe im Jahre 1959 das Licht der Spielzeugwelt erblickt hat, damals noch unter dem vollständigen Namen Barabara Millicent Roberts, wobei sie ja nie als so eine Frau Roberts Furore gemacht hat. Allerdings wird hier, das muss man dem Modell lassen, in der Seitenansicht auch eine angemessen Schnittigkeit sichtbar.

Hot Wheels '69 Corvette Racer. DWH81+

Der Chevrolet Corvette gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten amerikanischen Sportwagen überhaupt, vielleicht darf man sich ruhigen Gewissens so weit aus dem Fenster lehnen. Hier hat der Hersteller Hot Wheels ein Modell in der Reihe "NIGHT BURNERZ 2016" aufgelegt, und die Corvette ist die Nummer 6/10. Das bedeutet aber nicht, wie man in der Seitenansicht erkennen kann, dass diesem Sportfahrzeug auch die Startnummer 6 aufgedruckt wäre, nein, man hat sich hier für die Glückszahl 13 entschieden. Die Corvette kommt hier in der Rennversion übrigens ohne Dach, mehr so mit etwas wie einem Überrollkäfig als Aufbau. Alles ist in schwarz gehalten und auch wenn wir jetzt kein Vergleichsbild haben, das aus einem realen Rennen oder aus einer realistischen fotografischen Aufnahmesituation stammt, so haben wir ja wenig Anlass zur Annahme, dass es sich hier um eine ausgedachte Karosserievariante handeln könnte. Der blau-weiße Aufdruck auf der weißen Corvette ist übrigens ganz interessant. Irgendwie erinnert die Anordnung der Streifen so ein bisschen an das Filmplakat zu "Zurück in die Zukunft", also an die Art und Weise, die der rückwärts weisende Pfeil gestaltet ist. In der Draufsicht offenbart die Corvette aber noch mehr. Die pfeilartige Bedruckung ist über den ganzen Wagen gezogen worden, umrahmt von einem roten Rand, aber bei den Scheinwerfern siet das ganze ja nun völlig wahnsinnig aus. Vermutlich sollte durch die Bedruckung simuliert werden, dass man die Scheinwerfereinsätze und die Scheinwerfereinfassungen in blauer Farbe gehalten hat, die sich vom Weiß der Karosserie kontrastierend abhebt. Allein es sieht so aus, als ob die Scheinwerferlampen selbst blau-weiß gestreift sind. Hier wäre weniger ja vielleicht ausnahmsweise doch mehr gewesen. Dafür ist das Heck der Corvette genau so gelungen, wie es das Heck einer Corvette nun mal eben sein muss. Man beginnt sich natürlich doch zu fragen, ob das jetzt den amerikanischen Tarum vom Frauenpopo symbolisieren soll, oder ob man im Gegenteil bewusst alles zu Erotische aus der Linienführung des Hinterteils herausgenommen hat. Wie dem auch sei: einen starken Auftritt legt das Fahrzeug jedenfalls hin!

Hot Wheels '69 Corvette Racer. FYC46

Diese schöne Corvette der Marke Chevrolet, die uns hier von der Firma Hot Wheels präsentiert wird, ist in großer Folgerichtigkeit in der Serie "HW RACE DAY" erschienen und trägt dort die relativ unspektakuläre Nummer 8/10, auch wenn als Startnummer eine ganz andere Ziffer die Flanken des Fahrzeuges dominiert, nämlich die Zahl 4. Im Jahre fortlaufend ist die Corvette mit der Zahl 175/250 durchnummeriert - und sie ist so eine Art Traumwagen auf Rädern oder so. Aber für die allermeisten für uns muss wohl der Besitz und die Inbetriebnahme einer Corvette aus dem Jahre 1969 für immer ins Reich der Träume verbannt bleiben. Dabei scheint es einige reiche Zeitgenossen zu geben, die sich solch eine Schönheit auf vier Gummirädern finanziell ohne viel weiteres Aufheben leisten können, weil sie auch ein solches Traumfahrzeug mithilfe ihrer Hausbank oder ihrer Portokasse finanziert bekommen. Woran lässt sich das jetzt ablesen? Nach den Aufdrucken auf der Motorhaube zu urteilen, ist diese Corvette ja eine Teilnehmerin an der Gumball 3000 gewesen, jener sagenumwobenen Fahrveranstaltung, die seit 1999 immer wieder stattfindet, auch wenn sie offenbar in eigen Ländern als illegal eingestuft wird. Um daran teilnehmen zu können, benötigt man allerdings auch einen etwas gehobeneren Lebensstil, denn alleine die Startgebühr beläuft sich auf etliche tausend Pfund Sterling. In welcher Weise die hier vorliegende Corvette wirklich dabei war, bleibt momentan wohl eher noch unbelegt, aber in ihrem Design und in ihrer Aufmachung wäre sie sicher eine würdige Vertreterin ihrer Zunft als Teilnehmerin an diesem Fahrbetrieb gewesen. Wie dem auch sei: feuerrot ist sie lackiert und mit klassisch wunderbar dazu passenden Aufdrucken in schwarzer und weißer Farbe versehen, die die motorsportlichen Ambitionen noch unterstreichen. Statt eines Verdeckes besitzt die Corvette so etwas Ähnliches wie einen Überrollkäfig, und auch eine Windschutzscheibe sucht man hier vergeblich. Man wird sich leicht ausmalen können, wie die Fliegenfängersituation seitens der Fahrerinnen und Fahrer dann beschaffen sein müsste. Hübschestes Detail scheint aus unserer Sicht die pfiffige Bedruckung der Scheinwerfer zu sein.

Hot Wheels Chevrolet diverse

Hot Wheels '55 Chevy. FJW61+

Da kommen uns Fahrzeuge in Formen entgegen, da schlagen uns Flammen in Farben entgegen, das will man zunächst erst einmal gar nicht für möglich halten. Hier, bei diesem Fahrzeug, das ganz berechtigter Weise in der Serie "HW FLAMES 2018" erschienen ist und dort auch noch die Nummer 2/10 trägt, sind es ja wirklich sogar die Farben der Karosserie, die einen staunen lassen. Ein 1955er Fahrzeug, das uns in gelber Farbe entgegenleuchtet, das ist an und für sich betrachtet doch schon einmal ein starker Auftritt. In der Seitenansciht sieht amn dann auch, dass es sich bei diesem Automobil um einen so genannten Low Rider handelt, also um ein Fahrzeug, das bewusst tiefergelegt wurde, um einen Eindruck des Gleitenden und Coolen zu erwecken, der sonst nur schwer zu erreichen ist, wenn man in einem hochbeinigen Fahrzeug sitzt. Da wird geglitten, was das Zeug hält. Steil ragt die Fahrzeugschnauze in die Luft. Steil reckt sich auch dei Windschutzscheibe in die Höhe - deutlicher kann man sein absolutes Desinteresse an irgendwelchen Luftwiderstandsbeiwerten ja kaum zum Ausdruck bringen. Dafür hat man gleich zwei silberne Streifen, nicht am Horizont, sondern an der Fahrzeugseite unterbringen können. Ja, und dann sind da noch die violetten Flammen, die fast aussehen wie Wurfsterne, also so genannte Shuriken. Das ist im wahrsten Wortsinne alles sehr scharf. Und wie der große Hinterreifen so beinahe schelmisch unter dem Radkasten hervorlugt, das ist beim Betrachten doch eine große Freude. Und wie macht sich der Chevrolet jetzt in der Frontansicht? Nun, wie es sich gehört, dominiert dort geradezu der Chromglanz. Gigantische Stoßfänger und ein Kühlergrill, der wirkt wie ein großzügiges vergittertes Kellerfenster, dass es nur so ein Pracht ist. Ja, wenn man hier angefahren wird, dann bleibt keine Auge mehr trocken. Dagegen wirkt die Heckansicht ja richtiggehend zahm. Lediglich im unteren Bereich macht sich noch einmal der Stoßfänger bemerkbar, dafür dominieren die rundlichen Formen der Kofferraumhaube, die so weit heruntergezogen ist, dass eine bequemes Be- und Entladen auch 1955 schon möglich gewesen sein muss.

Hot Wheels '57 Chevy. FYC41.+

Und wieder will uns der nette Hersteller Mattel mit einem Modell aus der Reihe HW FLAMES 2019 erfreuen, das sich sozusagen gewaschen hat. Es trägt die Nummer 6/10 in der Reihe der Flammenmodelle, während seine fortlaufende Nummer 9/250 beträgt. Dieser von Larry Wood umgesetzte Chevrolet aus dem Jahr 1957 trägt natürlich alle Zeichen eines leicht übertriebenen Muskelprotzes. Das sind jetzt aber nicht etwa die eventuellen Anbauteile, die man vermuten könnte, denn von denen ist der Chevy frei, nein, es sind alleine schon die Proportionen. In der Draufsicht merkt man schon, dass der '57 Chevy breitschultrig wirkt. Die Lackierung ist ja auch wie für die Hot-Wheels-Reihe geschaffen. Ein sehr satter Blauton bildet die Grundfarbe, und ein bei der Produktion möglicherweise unbeabsichtigtes Phänomen macht sich hier sehr charmant in der Detailansicht bemerkbar. Dort, wo der Farbauftrag nämlich nicht ganz so stt ausfällt, also da, wo in der Karosserie kleine Senken und Ritze entstehen, wirkt die dunkelblaue Farbe plötzlich heller und spielt sogar leicht ins Türkise. Das führt dann dazu, dass bei entsprechendem Lichteinfall so etwas wie ein Beleuchtungseffekt zu entstehen scheint, der dem Wagen etwas geheimnisvoll Funkelndes verleiht, das ohne diese produktionsbedingte Eigenheit wohl so nicht aufgetaucht wäre. Das korrespondiert wunderbar mit dem ebenfalls zartblau gehaltenen Innenraum des Fahrzeuges.Aber warum passt er jetzt makellos zur Marke Hot Wheels? Das liegt an der erkennbaren Farbwahl bei den Flammen. Diese züngeln in gelb-oranger Flackerigkeit sowohl auf der Motorhaube als auch auf dem Dach entlang. Sie setzen aber nicht einfach an der jeweiligen Abrisskante an, sondern sind sozusagen als ganzes Element gestaltet, also in kompletter Umrahmung und mit einem abgerundeten Anfang. In der Seitenansicht haben die Designer sich etwas Besonderes einfallen lassen, denn hier züngelt eine flamme mit insgesamt fünf Enden beginnend beim vorderen Scheinwerfer bis kurz hinter den hinteren Kotflügel. Ein Firmenlogo ist auch noch aufgedruckt, um die ganze Sache dezent abzurunden. Was aber in der Seitenansicht besonders auffällt, das sind die extravaganten Felgen sowie das verchromte Auspuffrohr. Apropos Chrom: in der Frontansicht wirkt das Maul des Fahrzeuges in seiner chromglänzenden Pracht besonders beeindruckend. Lediglich der kleine Keil von Chevrolet (ein chevron) hätte, wie auf dem Blister aufgedruckt, auch noch verchromt werden können oder jedenfalls silbern bedruckt. Das hätte die Frontansicht dann komplett gemacht.

Hot Wheels '67 Chevy C10. FYC44

Das ist ein kleiner, aber feiner Pickuptruck, den die Firma Hot Wheels uns in der folgerichtig benannten Reihe "HW FLAMES" präsentiert, wobei die Tatsache, dass das Automobilmodell mit der Nummer 9/10 nur den vorletzten Platz dieser Zusammenstellung einnimmt, und jetzt nicht verleiten sollte, etwas über die Schönheit oder die Bedeutung dieses Fahrzeugmodelles daraus zu schließen. In der fortlaufenden jährlichen Nummerierung hat dieses Modell die Nummer 176/250 erhalten, wobei 176 keinesfalls durch 9 teilbar ist, sich also keine rechte Beziehung zwischen den Zahlen herstellen lassen will. Der Chevrolet "Chevy" C10 ist ein ganz schön stark motorisierter kleiner Lastkraftwagen, aber er überspielt diese brachiale Gewalt durch die fein ziselierte Dekoration, mit dem sein Blechkleid versehen ist. Die Grundfarbe der Karosserie ist ein schönes rostig anmutendes Metallicrot, das mit wunderbar ausgeführtem Flammendekor zu überzeugen weiß. Ein kleines Detail fällt sofort ins Auge und wirkt sogleich stimmig und passend, denn der Türgriff der Beifahrertür ist mit einem winzigen Tupfer silberner Farbe bedruckt, was den realistisch anmutenden Eindruck eines wirklichen Türgriffs vor dem inneren Auge des Betrachters erscheinen lässt. Eine Funktion hat dieser kleine Metallgriff natürlich nicht, denn er ist selbstverständlich vollkommen unbeweglich, aber als ästhetisches Detail ist er doch sehr wirksam, was den Eindruck von einem sorgfältigen Vorgehen bei der Ausführung der Bemalung und Bedruckung noch erhöht. Sehe überzeugend wirken auch die unterschiedlich dimensionierten Räder an der Vorderachse und der Hinterachse. Die Felgen sind noch mit einem gelb bedruckten kleinen Kranz versehen, der sich farblich allerdings nicht noch einmal im Flammendekor widerspiegelt, sondern gleichsam einen gestalterischen Kontrapunkt setzt. Bereits auf der Blisterverpackung gut zu erkennen ist der Lufteinlass auf der Motorhaubenmitte, diesmal aber nicht als eine extra Hutze ausgeführt, sondern nur eine schwellungsartige Blechausbeulung auf der Haube. Neben dem glänzenden Lack dominiert auch die Verchromung. Stoßfänger und Kühlergrill glänzen ebenso wie die Ladepritsche in hochstrahlendem Chrom. Wie man das allerdings insbesondere bei gleißendem Sonnenlicht aushalten soll, dass auch die Fahrerkabine innen verchromt ist?

Hot Wheels '68 Chevy Nova. FJW62

Ja, so ein Chevrolet Nova, das ist natürlich eine ganz feine Sache. Vor allem gilt das natürlich, wenn es sich auch noch um einen flammenbewehrten Chevy Nova handelt, wie im vorliegenden Fall, bei diesem schicken Fahrzeug, das in der Reihe "HW FLAMES - 2018" unter der Nummer 3/10 einsortiert ist. In der gesamten Sortierung des Jahres kommt dieses Modell vom Chevy Nova aber auf die Nummer 32/250, also liegst es dort im starken vorderen Bereich der Sortierung. Zwar ist hier keine der sensationellen Gulf-Lackierungen am Start, aber die Lackierung, die beim Chevy Nova vorliegt, kann sich durchaus auch sehen lassen. Das augenfälligste Merkmal dürfte sofort die Grundfarbe des Fahrzeugmodelles sein. Hier ist es so, dass uns sofort ein dunkles Violett entgegenstrahlt, abe nicht in normaler Variation, sondern in Form eines wunderbaren Metallisé-Effektes. Damit aber nicht genug. Folgerichtig ist der Chevrolet ja in der Flammen-Reihe von Hot Wheels einsortiert, und in der Flammelackierung kommt sofort ein großer Knisff zum Tragen. Die Flammenlackierung fängt nämlich erst genau in dem Moment an, als die Motorhaube von der leichten Abschrägung in die Fläche übergeht. Apropos Motorhaube: diese Ausführung des Chevy Nova kommt ohne die Lufthutze daher, die in anderen Karosserievarianten vorhanden ist. Wir gehen aber in beiden Fällen davon aus, dass der Designer Phil Riehlman die Varianten geschaffen hat. Was man auf den ersten Blick gar nicht bemerkt, ist, dass das abstrakte Muster, das sich auf der Mitte der Motorhaube befindet, in Wirklichkeit einfach nur das Paar der Mittelstreifen ist, bei denen die Lufteinlässe auf der Motorhaube bei der Bedruckung ausgespart wurden. Der Doppelstreifen kehrt übrigens auf der Fahrzeugflanke wieder, was ein sehr hübsches Detail ist, denn die Flammen scheinen fast aus dem leicht angeschrägten Streifen zu entspringen. Die kontrastierenden Farben Gelb und Orange wirken im Zusammenspiel mit der violetten Grundfarbe auch sehr überzeugend. Vielleicht hätte man sich auf den Felgen einen etwas kräftiger gelben Streifen wünschen mögen, denn das blasse Gelb ist doch einfach nicht ausdrucksstark genug.

Hot Wheels '68 Chevy Nova. FYD02

Ja, jetzt kommen wir der Sache ja schon näher mit diesem Chevy Nova aus dem Jahre 1968, den uns die Firma Hot Wheels hier in einem wunderschönen Design vorstellt, dass es nur so eine Freude ist. Der 1968er Chevy Nova ist interessanterweise in der Reihe "HW SPEED GRAPHICS - 2019" untergekommen, nicht etwa in der Serie "RACE DAY", und er hat die Nummer 7/20 verliehen bekommen. In der fortlaufenden Nummerierung des Jahres erhält er die 62/250. Es handelt sich hier aber nicht nur um einen beliebigen Chevrolet Nova, sondern um einen Chevy Nova aus der zweiten, ach, der dritten Generation, also den Baujahren 1968 und später. Ein gewaltiges Schiff ist dieses Auto gewesen mit einer Leistung, die fast schon anzüglich wirkt, wenn man sie nach heutigen Maßstäben beurteilt. Aber apropos Anzug und anzüglich. Der Anzug, in dem der Chevy Nova hier daherkommt, ist wunderbar und eine große optische und ästhetische Freude. Drei Dinge dominieren das äußere Erscheinungsbild auf den allerersten Blick bereits. Was soll man sagen? Hellblau, Orange, Chrom, das ist doch der Stoff, aus dem die rennfahrerischen Träume sind. Denn hier tritt uns ein Fahrzeug im sprichwörtlich märchenhaften Gulf-Design entgegen. Allein dieses würde schon genügen, um das Herz des durchschnittlichen Rennsportenthusiasten höher schlagen zu lassen. Doch was tritt noch hinzu? Auf den beiden Rennstreifen, die in Gulf-Orange die Motorhaube zieren, ist die Zahl 350 ausgespart. Auf der Fahrzeugflanke steht das Kürzel "SS", das aber nichts mit Nazideutschland zu tun hat. Es handelt sich also um einen Chevrolet Nova SS 350. Das ist ein Sportcoupé reinster Abstammung. Pferdestärken jenseits der 350 sind hier zu erwarten und ein Kraftstoffverbrauch, der uns Tränen in die Augen treiben sollte. Aber die Optik! Wie schön ist es doch, solche obszönen Monstren in einer Miniaturversion zu haben, ohne den perversen Spritverbrauch, ohne Folgekosten, einfach nur zum Anschauen und Erfreuen. Das Babyblau wird von einem wunderbaren Doppelstreifen vollendet, der in einem dunkleren Blau und dem typischen Orange erscheint. Das ist ästhetisch kaum zu schlagen. Das Chrom tut sein Übriges.

Hot Wheels Classic '55 Nomad. FJY61

Ja, dieses Fahrzeug hört auf den Namen eines Obdachlosen beziehungsweise eines Wandervolkes, und das ist vermutlich für die Grundfunktionen dieses Chevrolet Nomad auch eine ausgezeichnete Charakterisierung. Denn bei diesem Fahrzeugmodell, das von der Firma Hot Wheels in der Reihe "HW FLAMES - 2018" untergebracht wurde, handelt es sich wohl um einen ausgesprochenen Wandervogel, der dort mit der Nummer 6/10 in der Serie untergebracht wurde. In der fortlaufend nummerierten Reihe des Jahres hat das Modell die recht späte Nummer 349/365. Der Chevy Nomad ist ja eines der interessantesten Fahrzeuge in Kombiausführug überhaupt. Da ist zunächst einmal die Anzahl der Türen. Denn das glaubt man eigentlich kaum, es handelt sich aber beim Chevrolet Nomad in der Tat um einen dreitürigen Kombi! Wann hat man das schon einmal gesehen? Und dann wirkt die Heckpartie auch noch ganz anders als bei einem normalen Kombi, denn sie sieht so aus, als ob der Nomad auch noch ein kleines Stummelheck habe beziehungsweise einen kleinen aufgesetzten Kofferraum. Es handelt sich bei dem ursprünglich auf eine Designstudie beziehungsweise ein so genanntes "concept car" zurückgehendes Fahrzeug, das als eines von Harley Earls Traumfahrzeugen gilt. Harley Earl selbst war einer der führenden Designer bei General Motors, und der Nomad hatte eigentlich vom Fleck weg das Zeug zum Kultklassiker. Was auf dem Pappschild der Blisterverpackung gut zu erkennen ist, im Modell aber nicht so, ist der gezielte Einsatz von Chromapplikationen zur Verbesserung der Ästhetik. Insbesondere die Einfassungen der Scheinwerfer wirkt doch ausgesprochen betörend, so wie es in der Zeichnung wiedergegeben ist. Und das Flammendesign selbst - bei oranger Grundfarbe sind die Flammen in grüner Farbe mit gelber Umrandung züngelnd ausgeführt. Vor allem auf der Fahrzeugflanke sieht das so wellenförmig geschwungen aus, dass man meine könnte, es handele sich hier um eine Art Flammenmeer. Das wirkt in der Komposition ganz wunderbar. Man hätte sich eben noch einen Tupfer silberner Farbe zur Hervorhebung der Scheinwerfer gewünscht.

Hot Wheels Custom '72 Chevy Luv. FYC59.

Das ist natürlich hier ein Traum von einem Pickup. Aus der Reihe "HW HOT TRUCKS" stammt das Exemplar, und es hat in dieser Reihe die Nummer 9/10 erhalten. Fortlaufend allerdings ist er mit 30/250 nummeriert. Dieser 1972er Chevrolet Pickup kommt in einer der unverschämtesten Farbvarianten daher, die uns in letzter Zeit, ach was, in den letzten Jahren vor das Objektiv geraten sind. Die Grundlackierung ist in einem derart frechen grünen Farbton, der auf eine solche Art leuchtet, dass man sich fast fragen will, ob es sich hier um eine Tagesleuchtfarbe handeln könnte. Wenn man es recht betrachtet, würde vermutlich sogar Kermit der Frosch wahrscheinlich blass, oder besser gesagt fahlgrün im Gesicht werden, wenn er sich mit einem derartig unverschämten froschgrün lackierten Wagen messen lassen müsste. Das ist aber noch längst nicht alles, was an dem Fahrzeug bemerkenswert ist. Ryu Asada, der hier federführend als Designer des Modells tätig war, wartet mit einer Variante auf, die auf eine Weise tiefergelegt ist, dass man fast aus dem Staunen nicht mehr herauskommen will. Ja, fast will es so scheinen, als sei das Fahrzeug sogar hinten höher gelegt, um den rasanten Eindruck noch zu verschärfen. Wenn man mit solch einem Rennlastwagen auf der Piste blicken lässt, zieht man sicher sofort alle Blicke auf sich. Die Streifen, mit denen der Wagen kontrastfarbig dekoriert ist, sind auch einfach wunderbar. Gelb, Orange und Weinrot, die drei Farben harmonieren nicht nur untereinander in hervorragender Weise, sondern sie setzen auch einen starken Kontrapunkt gegen das kalte und abstrakt wirkende Grün. Und dann die Chromapplikationen, die machen ja alles noch zusätzlich auf strahlende Weise schön. Wenn man genau hinsieht, erkennt man sogar, dass auch die Fahrerkabine von innen völlig verchromt ist. Wie das in der Wirklichkeit klappen soll, ist uns jetzt völlig schleierhaft, aber es sieht in Verbindung mit dem Sonnendach wie ein mächtiges Statement aus! Die dicken Radkästen auf der Ladefläche tragen auch noch Chromglanz - sagenhaft!

Hot Wheels Dodge

Hot Wheels '15 Dodge Challenger SRT. FJX76.

Dieses Modell des Dodge Challenger hat einen Platz in der einzigen Reihe erhalten, in die es nach seinem Namen auch wirklich gehören können sollte, denn als ein so genanntes Muscle Car passt er in die Reihe MUSCLE MANIA 2018 sehr geschmeidig hinein. Er hat dort die fortlaufende Nummer 4/10 erhalten, was ein einigermaßen passender Platz ist. In seiner Platzierung innerhalb des laufenden Jahressystems passt das auch einigermaßen, denn hier hat ihm die Firma Mattel unter der Marke Hot Wheels die 42/365 zugeteilt. In seiner Formgebung würden wir das wirklich befürworten, dass er in der betreffenden Reihe zu finden ist. Welche Art SRT das jetzt genau ist, können wir von hier aus nicht mit letztlicher Gewissheit sagen, aber die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass es sich um einen Dodge Challenger mit einem Motor der Baureihe HEMI 6.2 Supercharged handeln könnte, wobei man in eine Bereich von ungefähr 717 Pferdestärken gelangen dürfte. Es ist auch relativ klar, dass es bei solch obszönen Fahrzeugen igendwie um eine Idolatrie des Automobiles geht, aber einigermaßen ethisch vertretbar ist das dann ja wohl, wenn man sich auf die relativ sparsamen Verwendungen von Ressourcen beschränkt, die bei der Herstellung eines kleinen Modelles der Firma Hot Wheels nötig sind. Das ist ansonsten schwer erträglich, was für eine widerliche Angeberei hinter der Entwicklung solcher Fahrzeuge steckt. In der Seitenansicht dieses Dodge Challenger ist zunächst erkennbar, dass wir hier eine sehr dezent angelegte Bedruckung vor uns haben. Vor dem pechschwarzen Hintergrund ist hier ein dunkelblaue Bedruckung angebracht, die erst auf den zweiten Blick erkennbar ist. Das ist eigentlich eine charmante Idee, denn die Scheiben des Fahrzeuges erscheinen auch in leicht blauer Tönung, was ein dezentes Zusammenspiel ergibt. Hinten im Kofferraumbereich ist es so, dass es noch einen Aufdruck gibt, diesmal aber in weißer Farbe ausgeführt, wo der Firmenschriftzug Dodge angebracht ist. Was aber wirklich überzeugt, ist die Tatsache, dass hier der Fahrzeugboden als silbermetallicfarbene kontrastierende Umrandung für die Seitenschweller und den Frontspoiler eingesetzt wurden.

Hot Wheels '68 Dodge Dart BFG42

Das ist ein wirkliches Hot Rod, oder jedenfalls glaube ich, dass man dieses Fahrzeug als solches bezeichnen kann. Alles glänzt in dunkelblau-metallic, orange Flammen sind die ganze Seite entlang zu bewundern, und über allem thront das Hot-Wheels-Logo. Da ist auch alles in allem kein bisschen Bescheidenheit an dem ganzen Auto zu finden. Vermutlich handelt es sich bei diesem Nachbau wohl auch um eines der Modelle, die eine ganze Menge Pferdestärken unter der Motorhaube hatten, die zu allem Überfluss auch noch mit einer ziemlich fetten Hutze verziert beziehungsweise vielleicht sogar verhutzt ist. Wenn es erlaubt ist, an dieser Stelle einmal einen solchen Ausdruck zu prägen. Die verhutzten Dodges von damals hatten nämlich nicht nur ungeheuer viel PS, sondern holten diese auch noch aus einem geradezu verschwenderisch anmutenden Hubraum heraus. Ich bin jedenfalls ziemlich sicher, dass meine erste eigene Wohnung deutlich kleiner war als zum Beispiel der Hubraum des Dodge Dart Hemi von 1968. Wenn ich das recht überblicke, hat der nämlich mit rund sieben Litern Hubraum aufwarten können. Das ist ja aus heutiger Perspektive eigentlich kaum fassbar. Unglaubliche Maschinen müssen das gewesen sein, die da ohne Rücksicht auf Verluste produziert worden sind, als man im Öl nur so zu schwimmen glaubte.Hot Wheels 68 Dodge Dart BFG42 Naja, wenn man natürlich einfach mal unter "Hemi" nachrecherchiert, kann man feststellen, dass Chrysler bis heute solche gewaltigen Apparillos im Programm hat. Das kann uns in der so genannten wirklichen Welt ja nur bedenklich stimmen. Das Fahrzeugmodell hingegen kann man mit Fug und mit Recht wohl wirklich als gelungen bezeichnen. Wer noch keinen solchen Wagen hat, dem sei der Kauf dringend empfohlen. Wenn man es übrigens ein wenig genauer sehen will, klickt man auf das Vorschaubild. Jedenfalls öffnet sich wie immer eine größere Aufnahme des Modells, wenn man auf das kleine Vorschaubild klickt, den so genannten Thumbnail. Beziehungsweise Daumennagel oder Kontaktabzug, wie man auch sagen könnte, wenngleich diese Bezeichnungen natürlich nicht vollkommen zutreffend sind.

Hot Wheels '69 Dodge Charger 500. FYC18

Hier kommt ein ganz ausgezeichnet beeindruckendes Automobil. In der schönen reihe "ROD SQUAD" wurde es als Nummer 9/10 aufgelegt, trägt aber insgesamt die Nummer 80/250 in der jährlichen fortlaufenden Nummerierung. Das Jahr 1969 scheint für die Automobilbranche nicht so ein ganz schlechtes Jahr gewesen zu sein, wenn man sich einmal anguckt, was für tolle Fahrzeuge in diesem Jahr erschienen sind. Hier ist es ein pechschwarzes, so genanntes Muscle Car aus den Vereinigten Staaten von Amerika, ein Automobil, dessen schiere Größe in Bezug auf Leistung und Umweltverschmutzung einem heutzutage beinahe die Schamesröte ins Antlitz treiben möchte. Der Dodge Charger 500 wurde eigentlich für den Rennsport gebaut, aber aus den wohlbekannten Gründen der Homologation mussten auch für den freien Markt mindestens fünfhundert Verkaufseinheiten produziert werden. Daher ist dieses Monster unter den straßentauglichen Automobilen eben auch im freien Verkauf zu erwerben gewesen. Angetreten ist man mit solchen Monströsitäten gegen andere Wahnsinnsautos vom Kaliber etwa eines Ford Torino Talladega oder den Mercury Cyclone. Ja, mit dem Understatement, da ist es im Rennsport der Vereinigten Staaten von Amerika ja nie so weit her gewesen. Riesige Autos mit riesigen Motorhauben und gewaltigen Motoren mussten vermutlich für die menschlichen Unzulänglichkeiten der Konstrukteure und Fahrer etwas überkompensieren. Allerdings wunder man sich: solche eine kleine Penisgröße, um mit so ungeheuren Autos etwas zu kompensieren, die kann es ja eigentlich kaum in de Wirklichkeit geben, außer wenn einem der Schniedelwutz nach innen in den Bauchraum stehen sollte. Wie dem auch sei, das Modell hier aus einigen Gramm Metall und Kunststoff ist wunderschön. Die reine Angeberei, die solche Autos ausstrahlen, wird ja auch nur in der hier erreichbaren maßstäblichen Verkleinerung einigermaßen erträglich. Sehr niedlich ist im Prinzip, dass die einzige wahrnehmbare Bedruckung dieses sehr schwarzen Autos, das einem Superhelden wie Batman ja gut zu Gesicht stände, der seitliche Reflektor am Heck des Fahrzeuges ist, der dort vermutlich aus Gründen der passiven Sicherheit angebracht wurde.

Hot Wheels '69 Dodge Charger Daytona. FYC36.

Dieser Dodge aus dem sensationellen Jahrgang 1969 ist ein Vertreter der Reihe HW FLAMES 2019, wo er mit der Nummer 1/10 den Ehrenplatz einnimmt, der die Reihe eröffnet. Im laufenden Jahrgang stellt er die Nummer 31/250 dar, und er ist etwas ganz Besonderes, wie man schon leicht am Äußeren erkennen kann. Von seiner äußeren Form her ist der Dodge Charger Daytona ja ein ausgesprochen witziges Modell. Damals, im Jahre 1969 traute man sich offenbar auch noch, Autos herzustellen, die wie angeberische Haifische ausgesehen haben. Wenn man sich einmal die Seitenansicht anschaut, dann fällt einem sofort zweierlei auf. Einerseits wird die Silhouette am Heck von einem geradezu riesenhaft ausladenden Heckflügel dominiert, der weit und breit seinesgleichen sucht. Und wenn man im Profil die Schnauze betrachtet, hat man natürlich sofort das Gefühl, dass es sich hier um eine Art Knorpelfisch mit mächtig vielen Pferdestärken handelt. Auch beim wiederholten Betrachten wird man das Gefühl nicht los, hier wäre ein wirklicher Haifisch am Werke. Was diesen entstehenden Eindruck noch verstärkt, ist natürlich die Tatsache, dass das Farbschema dieser Bedruckung auch Anleihen bei der Tiefsee nimmt oder bei einem Ozeanpanorama, das man von einer karibischen Insel aus betrachten könnte. Natürlich handelt es sich hier um ein Flammendesign, aber das Farbschema ist wirklich raffiniert gewählt. Der Wagen an sich ist tiefschwarz wie die Nach im Ozean in drei Kilometern Tiefe, die Flammen haben eine weißes Herz wie die Gischt des Meeres, und dazwischen liegen nicht weniger als zwei blaue Farbschattierungen, die wie das Spiel des Lichtes im Meereswasser wirken. Zudem sind die Felgenringe auch noch in zwei Tönen gehalten, was wirklich charmant wirkt. Das Hinterrad ist in einem blauen Farbton eingerahmt, was das Meeresschema noch unterstreicht. Man weiß allerdings auch in der Ansicht von vorne nicht so genau, ob es sich hier um Flammen oder um das Spiel der Wellen handeln soll, das wirkt schon mächtig hübsch.

Hot Wheels 1978 Dodge Li'l Red Express Truck. FYC60

Ja, das ist aber doch einmal ein sehr seltsamer Name, unter dem dieses Fahrzeug, das uns die Firma Hot Wheels hier unter dem Namen "Dodge Li'l Red Express Truck" präsentiert, und zwar in der Reihe "HW HOT TRUCKS - 2019", wobei der "Dodge Li'l Red Express Truck" hier die Zahl 10/10 für sich beanspruchen kann, also sozusagen den krönenden Abschluss der gesamten Reihe darstellt. Aber was ist an dem Namen dieses Fahrzeuges, das in der fortlaufenden Nummerierung des Jahres die 55/250 erhalten hat, jetzt eigentlich das Besondere? Na, ja, wenn man nicht einmal so genau hinschaut, dann merkt man, sofern man nicht unter der manchmal auftretenden Farbenblindheit leidet, dass der Name völlig falsch gewählt scheint. Was erkennt man nämlich auf den ersten, allerspätestens aber auf den zweiten Blick? Genau - das Fahrzeug ist ja gar nicht rot. Es ist sogar ziemlich blau - blau-metallic, könnte man sogar versucht sein zu sagen. Aber immerhin gibt es einen rötlichen Zierstreifen. Zugegebenermaßen gibt es sogar mehrere Zierstreifen an diesem Fahrzeug, das ein Abbild des von Dodge 1978 ins Leben gerufenen, ziemlich performanten Fahrzeuges in der real existierenden Wirklichkeit ist. Angeblich war das sogar dasjenige Automobil, das am schnellsten von null auf einhundert Stundenkilometer beschleunigte, jedenfalls wohl in diesem Jahrgang der Zeitschrift "Car and Driver", die in den Vereinigten Staaten von Amerika erschienen ist. Vermutlich war die erste Auflage dieses Fahrzeuges ja in der Tat rot, aber hier ist die vorherrschende Farbkombination ja metallicblau mit gelben und roten Akzenten. Dazu gesellt sich der Chromglanz, der die Fahrzeuge dieser Ära ja auch gekennzeichnet hat. Was ein bisschen schade ist, ist die Tatsache, dass zwar der Kühlergrill vollverchomt erscheint, dass aber der senkrecht in die Höhe ragende Auspuff leider nur durch ein silbergraues röhrenartiges Stück Plastik dargestellt wird. Hier hätte man sich auch mehr versprechen können. Aber immerhin wird die Verchromung auch bei den Felgen wieder aufgenommen. Das versöhnt doch.

Hot Wheels Dodge Charger Stockcar. FYD22

Aus der Reihe "HW RACE DAY" erwartet uns heute die Nummer 5/10. Es handelt sich um einen hervorragenden Renner, der die fortlaufende Nummer 76/250 trägt. Ein so genanntes Stockcar ist übrigens wider Erwarten kein Auto mit Stock im Arsch oder so etwas Ähnliches. Wer solcherlei behauptet, hat gewiss nur ein Grundkursenglisch von zweifelhafter Güte genossen. Ein so genanntes Stock Car heißt nämlich nicht wegen irgendwelcher Stöcker in irgendwelchen Popos so, sondern aus völlig anderen Gründen - "stock" ist im Englischen eigentlich die Bezeichnung für ein Serienmodell, aber mittlerweile handelt es sich dabei um leistungsmäßig sehr stark modifizierte Automobile, die eigentlich nur noch den Anschein einer in der äußeren Form ähnlichen Erscheinung haben, die sie mit dem Serienmodell verbindet. Mit diesem Dodge Charger ist laut dem Aufdruck jedenfalls einmal ein Fahrer namens Mc Namara gefahren. Wo das jetzt genau gewesen ist, da können wir nur spekulieren. Jedenfalls ist es so, dass der kleine Dodge Charger, der hier vorliegt, in irgendeiner Rennserie mit der Startnummer 6 angetreten sein soll, denn diese Ziffer ist in enormer Wucht auf dem Dach des Fahrzeuges aufgedruckt. Was die Ausführung des Druckes angeht, da muss man in der Tat ein Wort der Bewunderung aussprechen, denn die Beschränkung auf die maximal drei Farben, die sich die ausführenden Techniker bei der Firma Hot Wheels auferlegen, hat hier zu einem interessanten Effekt geführt. Es sind hier nämlich offenbar vier Farben geworden. Damit wirkt der Druck dieses Stockcars aber auch viel kompletter als normalerweise. Hier wurde in schwarz, blau, weiß und rot gearbeitet, was auf der dunkelblauen Farbe wirklich hervorragend aussieht. Es ist auch anzunehmen, dass man sonst mit den vielfältigen Sponsorenlogos, die auf der Karosserie aufgebracht sind, in Schwierigkeiten geraten wäre. So hat man über die Verwendung der roten Farbe nicht nur die diversen Unterstützer besser zur Geltung bringen können und auch ein Hot-Wheels-Logo geschickt platziert, sondern auch die Möglichkeit genutzt, einen Zierstreifen an den unteren Schwellern anzubringen.

Hot Wheels Fantasie

Hot Wheels Batmobile. FWG03.

Ja, das ist natürlich ein gefundenes Fressen für jeden Filmfreak oder auch ein gefressenes Finden, je nachdem, wie man es jetzt haben will. Das prima gefärbte Batmobil stammt aus der Reihe BATMAN 2019 und ist dort die Nummer 2/5, also Bestandteil einer fünfelementigen Reihe. Innerhalb des Jahreslaufes hat das Batmobil die fortlaufende Nummer 17/250. Es ist sehr witzig zu sehen, wie dieses Gerät vom Design her beschaffen ist und wie die Firma Mattel es unter der Marke Hot Wheels umgesetzt hat. Was man sich ja direkt fragt, wenn man sich nicht so genau mit der Materie auskennt, ist ja, ob man da vielleicht etwas verpasst hat, was die ganze Farbgebung des Gefährtes oder überhaupt die farbliche Komposition der Figuren aus der Serie Batman angeht. Denn in der vorliegenden Farbe hat man das Fahrzeug ja möglicherweise noch nie vor den eigenen Augen gehabt, und wahrscheinlich wissen auch nur wenige Eingeweihte, was es damit auf sich haben kann, dass es ein Batmobile in der Farbe Blau geben kann, wo doch die allermeisten Zuschauerinnen und Zuschauer mit den Namen Batman die Farbe schwarz assoziieren dürften, wenn wir da nicht einer totalen Verwechslung erlegen sein sollten, was die Einschätzung des Publikums anbetrifft. Jedenfalls erinnert uns dieses Fahrzeug ein ganz kleines bisschen an die Fahrzeuge aus der Star-Wars-Serie, wo einzelne der Hauptcharaktere aus der Filmreihe die Inspiration zu genial designten Fahrzeugen geliefert haben. Ob sich das Batmobile aber jetzt vom Design her eher dem Dart-Vader-Fahrzeug oder dem Boba-Fett-Rennwagen angenähert haben sollte, das können wir nicht so genau beantworten. Wenn es Darth Vader wäre, dann wäre der Designer ja Bryan Benedict. Aber so genau ist das im Moment nicht herauszubekommen. Jedenfalls sieht dieses Batmobile sehr schön aus, fast als träte einem der behelmte Kopf eines Ritters in Ritterrüstung entgegen, freilich einer Ritterrüstung, die jemand in blauer Metallicfarbe angesprüht hätte, um dem ganzen Erscheinungsbild einen Hauch mehr Modernität zu verleihen.

Hot Wheels Bone Shaker. DTY68

Hot Wheels Bone Shaker. DTY68Der Bone Shaker ist ein wahrer Knochenbrecher beziehungsweise schüttelt er einem die Knochen ja tatsächlich tüchtig durch. Es handelt sich hierbei nicht gerade um ein Fahrzeugmodell, das von der Firma Hot Wheels jetzt detailgetreu nachgestaltet worden wäre, sondern vielmehr um eine kreative Eigenentwicklung, obwohl man davon ausgehen kann, dass ein derartiges Hot Rod schon seien Anleihen bei wirklich existierenden Automobilen aus dieser immer wieder beeindruckenden Fahrzeugkonfiguration nehmen. Angeblich sind ja häufig die Fords aus den 1920er Jahren Vorbilder für die Hot Rods, und auch bei dieser Ausgabe des "Bone Shaker" könnte es sich um ein von einem solchen Fahrzeug inspiriertes Automodell handeln. Die Firma Hot Wheels baut seit etlichen Jahren bereits ein Modell der Art des Bone Shaker. Genauer gesagt ist dieses ziemlich beliebte und oft aufgelegte Modell seit dem Jahre 2006 im Programm. Ganz charakteristisch sind natürlich die wunderbaren Auspuffrohre an der Seite. Man kann ja nur spekulieren, dass es hier womöglich so sein soll, dass jeder der einzelnen Zylinder in dem Motorblock seinen eigenen Auspuff haben soll. Hier ist dann offensichtlich ein Achtzylindermotor als Antriebsaggregat eingebaut, und was das an Hubraum bedeuten kann, das kann man nur erahnen. Vermutlich ist es hier so ein Bolide, der mit Größenordnungen wie 5,7 Litern Hubraum aufwartet. Sehr beeindruckend ist natürlich das Design des ganzen Modells. Nicht nur ist hier das Finish dieses Bone Shaker in mattschwarz, sondern es gibt auch die klassischen Flammen an der Seite und oben auf der Motorhaube, die keinen Zweifel daran lassen, dass der Bone Shaker es ernst meint. So tritt man ja nicht auf, wenn man mit typisch britischem Understatement auftreten will. Der Radstand ist bei diesem Modell auch sehr interessant: dafür, dass die Maße des Fahrzeuges gar nicht einmal so übertrieben groß sind, ist der Radstand nämlich beinahe so groß wie irgend möglich. Wenn man dann noch mit einrechnet, dass die Hinterräder offenbar einen größeren Durchmesser als die Vorderräder haben, resultiert ja nach einiger Anstrengung des Denkens daraus, dass der Wagen immer bergab fährt, also teuflisch schnell werden dürfte. Ja, das freut dann auch den vorne am Kühlergrill aufmontierten Totenschädel!

Hot Wheels Circle Tracker. BFD20

Das ist im Prinzip natürlich ein Auto, das es in der Wirklichkeit gar nicht gibt, sondern nur als Modell. Da kann man wiederum gleich fragen, wie soll das denn gehen? Ein Modell von was denn, wenn es gar kein Vorbild gibt? Aber diese Frage ist vielleicht eine Spur zu philosophisch für diese Seite und diesen Moment. Jedenfalls wäre es so, dass, wenn der Circle Tracker wirklich existierte, und nicht nur als Modell, er ein ganz schön heißes Auto wäre.Hot Wheels Circle Tracker. BFD20 Von der ausgesprochen sportlichen Anmutung her sieht er nämlich so aus, als hätte er so um die 280 PSHot Wheels Circle Tracker. BFD20 unter der Motorhaube, wenn da nicht noch gar ein paar Pferdchen mehr lauerten. Und vielleicht sind es wirklich etwas mehr, denn der Wagen müsste auch ziemlich schnell auf der Rennbahn unterwegs sein. Obwohl er ja von der ganzen Anmutung her mehr wie eine Art Tourenwagen wirkt, wollen wir für den Moment einmal annehmen, dass er so etwas Ähnliches sein könnte wie etwa ein NASCAR. Jedenfalls ist er ein Rennwagen, denn er hat auch die charakteristischen Verschlüsse an der Motorhaube, bei denen ein Stift mithilfe einer Drahtschlinge aus der Öse gezogen werden kann,Hot Wheels Circle Tracker. BFD20 wenn ihr versteht, was ich meine. Wenn es sich um eine auch nur entfernt NASCAR-ähnliches Fahrzeug handeln sollte, dann wäre es anzunehmen, dass ein Achtzylinder-V-Motor unter der Haube sitzt, der 5,7l Hubraum aufweist, also quasi mehr als ein handelsüblicher Thermofix von AEG, mit dem man in der Küche Wasser für seinen Kaffee erhitzen kann.Hot Wheels Circle Tracker. BFD20 In den Regionen, in denen die NASCARs sich von der Leistung her bewegen, und die samt dem 5,7l-Motor in etwa den Stand der Technik im automobilen Motorsport der 1970er Jahre in den USA widerspiegeln, müssten durch die moderne Motorenentwicklung gedrosselt um die 450 PS und ungedrosselt in der Gegend um 735 PS zur Verfügung stehen. Das ist natürlich eine ganze Menge, und es wäre sicherlich auch für den Circle Tracker völlig ausreichend. Wir ziehen hier aber vor, den Circle Tracker als reines Standmodell ohne weitere Folgekosten und ohne exorbitanten Spritverbrauch zu sehen.

Hot Wheels Combat Medic. DHX02

Das ist ein ziemlich fantastisch anmutendes Fahrzeug aus der Art-Cars-Serie 2016, und zwar ist es ziemlich unverkennbar in der Comic-Art-Variante gehalten, wie man sie zum Beispiel von Roy Lichtenstein kennen dürfte, also mit sehr großflächigen Prints und den charakteristischen, bis ins Übersteigerte vergrößerten Punkten, die eigentlich aus dem Comicdruck kommen, wo ja aufgrund der wenigen zur Verfügung stehenden Farben die Punkte ein Mittel gewesen sind, um etwas Ähnliches wie Farbschattierungen in den Druck einzubringen. Ungefähr so kann man sich das auch hier vorstellen. Auf der Seite findet sich die sehr passende Aufschrift "Vrooom" und auch das Logo der Firma Hot Wheels ist aufgebracht. Hot Wheels Combat Medic. DHX02 Ja, so kann das aussehen, wenn man  es näher betrachten will, einfach auf den Wagen klicken. Die Bedruckung ist übrigens sozusagen rundherum aufgebracht, wie man sieht, wenn man das Auto dreht und wendet. Auf dem Dach ist eine riesige Explosion dargestellt, in deren Mitte sich ein Hot Wheels Combat Medic. DHX02 der Buchstabe "A" in großen Druckbuchstaben befindet. Und auf der anderen Seite steht natürlich stilecht "POW", so wie auf dem Dach der Schriftzug "Crash" angebracht ist. Man weiß also schon ungefähr, was einen erwartet, wenn man diesem Fahrzeug auf der Autobahn oder auf dem Highway begegnet, und soviel kann man wohl vom Fleck weg versprechen, nämlich dass es wohl nichts Gutes sein wird. Es fragt sich für den geneigten Betrachter natürlich nur noch, was hier beim so genannten Combat Medic im Vordergrund steht, dass es sich um einen Mediziner handelt oder dass es etwas mit Combat, also Kampf oder Krieg zu tun hat. Jedenfalls sticht als hübsches Detail hervor, dass die Reifen und mithin auch die Felgen in einem ziemlich eindrucksvollen neonfarben leuchtenden Orange mit weißen Speichen beziehungsweise Felgenstegen gehalten sind. Das passt ins Gesamtbild sehr viel besser hinein als wenn man das Fahrzeug mit seriösen schwarzen Reifen ausgestattet hätte, die den Gesamteindruck doch eher gestört hätten. Hot Wheels Combat Medic. DHX02Den Patienten oder Passagieren im Auto kann man bei all den Hinweisen auf Explosionen und Unfälle ja doch nur einen guten Weg ins Krankenhaus wünschen. Denn sowohl die Sanitäter als auch die Kunden oder zu behandelnden Patienten müssen doch wohlbehalten ankommen. Jedenfalls ist dieses Fahrzeug ein super Geburtstagsgeschenk, lässt sich am Ende noch hinzufügen.

Hot Wheels DRAGONBLAST 5. DVF90+

Die hier unter dem Namen Dragonblast geführte Fünferpackung führt die Ziffer 5 in den offiziellen Dokumenten von Hot Wheels nicht im Titel, aber der besseren Übersicht wegen kommt sie bei uns zum Einsatz. Dragonblast müsste eigentlich auch dann logischerweise eine Reihe sein, in der auch einzelne Hot-Wheels-Fahrzeuge erschienen sind, aber eigentlich müssen wir zugeben, dass das für uns normalerweise gar nicht so sehr von Interesse ist, da wir uns doch lieber mit solchen Modellen von Hot Wheels beschäftigen, die zumindest mit einem Fuß in der Realität angesiedelt sind. Das ist hier aber irgendwie mit keinem der enthaltenen Fahrzeuge der Fall, sondern sie scheinen sämtlich der kreativen Fantasie der Designer entsprungen zu sein. Da wäre zunächst der Prototype H-24. Den gibt es hier in gelb und grün - Fraser Campbell hat ihn entworfen, und er soll schon so einen ikonischen Dragster darstellen. Er kommt recht schwungvoll und geschwungen daher. Der so genannte Formul8r in blau-metallic ist der zweite im Bunde. Er wurde von Rob Matthes entworfen und verknüpft auf geschickte Art und Weise ein Formel-Fahrzeug mit einem Tourenwagen. Je öfter man das betrachtet, desto überzeugender sieht es eigentlich aus. Der Maximum Leeway von Leeway Chang ist hier in einer weißen Ausgaben enthalten. Sehr klassisch und überzeugend wirkt der schwarz-rot-gelbe Druck. Laut der Ausfschrift "Leeway" scheint es so zu sein, dass der Designer sich in dem Namen seines Fahrzeuges selbst verewigt. Phil Riehlman verdanken wir den nächsten Wagen in der Packung. Der Impavido 1 ist hier lila metallic. Seine Glastüren an der Seite sind gigantisch, seine Hinterräder sind sehr durchmesserstark. Man müsste einmal nachmessen, wie schnell der Wagen dann auf der Rampe ist, wenn er doch mit so eindrucksvollen Rädern ausgestattet ist. Letztes Fahrzeug aus der Packung ist der so genannte Hypertruck von Josh Henson, wiederum eine Art Hybridfarzeug, diesmal aber aus Rennwagen und Lieferwagen, jedenfalls hat das Modell so eine Art Pritsche hinter der futuristisch anmutenden Fahrerkabine..

Hot Wheels High. DHW76.

In der ziemlich abgefahrenen Superboliden-des-Alltags-Serie von Hot Wheels spielt dieser Schulbus keine ganz unwesentliche Rolle. Das ist vielleicht eines der abgefahrensten Fahrzeuge, mit denen man überhaupt je den Weg in die High School hätte antreten können, wird antreten werden oder würde überhaupt jemals angetreten haben können. Es ist ein vergoldeter Schulbus mit Panoramadachfenstern und doppelter Turbo-Düsenjäger-Jet-Turbine. Vermutlich kommt der von 0-100 Kilometer in der Stunde in weniger als 0,5 Sekunden. Dabei dürfte es gar nichts ausmachen, dass es überhaupt keine Gummimischung gibt, mit der man eine solche motormäßige Beschleunigung überhaupt auch nur ansatzweise auf die Straße bekommen könnte. Aber das muss auch gar nicht sein, denn wenn dort im Heck Triebwerke ihre Dienste leisten, dann ist das Gummi der Reifen tatsächlich schnurzpiepegal, denn der Bus wird ohnehin mehr oder weniger geschossartig durch die Gegend fliegen, zum besonderen Amüsement der jugeHot Wheels High. DHW76.ndlichen Insassen jedenfalls, so steht doch stark zu vermuten. Die Lehrerinnen und Lehrer können da natürlich einpacken. Mag da noch manch semipotenter Schulleiter sein image mit einem Alfa Romeo Coupé aufpolieren wollen, das Hot Wheels High. DHW76.hilft doch alles nichts und wird sofort als eitler Mummenschanz entlarvt, wenn hier die Doppelstrahlturbine einmal richtig zu röhren anfängt. Da fliegt dann der Schulleiter samt Coupé (und Toupet) wie ein Birkenblättchen durch die Lüfte. Ja, und golden strahlt das Ding dann auch noch, glänzt in der Sonne, und die lieben Schülerlein müssen ja überlegen, ob sie nicht lieber zur Schule fahren als irgendwelchen anderen Aktivitäten nachzugehen. Jedenfalls ist der Bling-Faktor dieses Gerätes mit Worten kaum noch zu beschreiben. Den könnte man sich ja eigentlich gleich an einer Kette um den Hals hängeHot Wheels High. DHW76.n oder so, wenn das nicht vermutlich leider schon längst wieder bei den Kiddies total out wäre. Aber es bleibt einem ja immer nch eines übrig: man kann als Busfahrer ja einfach an jeder Ampel die Jungs mit ihren Golf Gtis versägen, denn zwar haben die vielleicht einen Turbolader, aber Düsenturbinen als Triebwerk, das haben sie nunmal nicht. Und den Bewies für die Panoramafenster, den liefern wir gleich auch noch mit.Hot Wheels High. DHW76 Das ist natürlich ziemlich die Show. Jedenfalls ist dieses Fahrzeug ein super Geburtstagsgeschenk, lässt sich am Ende noch hinzufügen. Wenn man nämlich keine Goldkettchen trägt, jedenfalls im Allgmeinen, so ist man mit einem goldenen Automodell doch bestens bedient. In der Sonne funkelt und strahlt die Vergoldung auf alle Fälle in ganz fantastischer Weise.

Hot Wheels Roller Toaster. FYC04

Dieses Fahrzeug ist natürlich ein rollendes Kuriosum oder eine Seltsamkeit auf Rädern, wenn man so will. In der Reihe "EXPERIMOTORS" nimmt es den ersten Platz ein und ist mit 1/10 durchnummeriert. In der laufenden Nummerierung liegt es bei 24/250. Es handelt sich dabei in der Tat um so eine Art Toaster auf Rädern, also um eine Variante des so genannten "Essen auf Rädern", das früher einmal von Zivildienstleistenden zum Beispiel als Angehörige eines Vereines der freien Wohlfahrtspflege verteilt worden ist. Roller Toaster heißt heißt das Ding, wohl eine Abwandlung des englischsprachigen Namens für die so genannte Achterbahn, also dasjenige Fahrgeschäft, das im Englischen als "Roller Coaster" bezeichnet wird. Die Ausführung überzeugt durch Witz und Präzision. Aus den Schlitzen im Dach ragt in der Tat nicht nur eine einzige Toastscheibe hervor, nein, es sind gleich zwei Toastscheiben, also handelt es sich um einen wirklichen Doppelschlitztoaster. Das ist natürlich eine feine Sache, insbesondere, wenn man einmal zu zweit frühstücken möchte. Ein ganz feines Detail sind natürlich die beiden Scheinwerfer, oder vielmehr das, was anstelle der Scheinwerfer eingebaut ist. Es handelt sich hier um zwei Drehknöpfe, möglicherweise aus Bakelit oder so, mit denen man den Bräunungsgrad jedes der beiden Weizentoasts, die man zubereiten möchte, individuell an den Geschmack der Essenden anpassen kann. Das wirkt aber wie ein wirklich überzeugendes Konzept. Elegantes glänzendes Schwarz umgib den gesamten Toaster, aber die orangerote Lackierung gibt einen Eindruck von Wärme wieder. Die golden glänzenden Felgen lassen einen auch sofort an das goldgelbe Bild von reifen Weizenfeldern denken, aus denen das wohlschmeckende Toast dann am Ende ja hervorgeht. Am Heck des Fahrzeuges befindet sich jetzt auch einer der typischen Griffe, mit deren Hilfe man normalerweise das Toast zwecks Bräunung in den Schlitzen versenken kann. Ob dieser jetzt auf rein mechanische Art und Weise wirklich funktioniert, das können wir an dieser Stelle wohl nicht ausführlich und abschließend erörtern. Aber für einen Verkaufspreis von ca. einem Euro wäre das wohl auch etwas zu viel des Guten.

Hot Wheels Street Wiener. FYC67

Also wenn das unter den verrückten Fahrzeugen, die man unter dem Namen Street Wiener von der Firma Hot Wheels erwarten würde, nicht eines der wahnsinnigsten ist, dann weiß ich es auch nicht mehr. In der Reihe "HW METRO - 2019" ist dieses Modell mit der finalen Nummer 10/10 erschienen und bildet sicherlich den krönenden Abschluss einer auch ansonsten feierlichen Reihe. Der Street Wiener ist im Laufe des Jahres mit der Nummer 112/250 bezeichnet worden, und aus unserer Sicht spricht wenig dagegen, dass man hier tatsächlich die Feuerwehr rufen sollte. Das liegt zum einen sicherlich daran, dass es ja beim (durch den Aufbau des Modelles nahe gelegten) Grillen des Hot Dogs durchaus einmal einen Unfall mit Flammenwirkung hervorrufen kann. Andererseits erreicht man unter der Telefonnummer 112 ja auch den Notarzt, und das ganze Fahrzeug wirkt ja nun wirklich so wahnsinnig, dass man an eine Einweisung in die Klapse dringend nachdenken sollte. Es fragt sich halt nur, wer hier in die Irrenanstalt gehört. Für das Fahrzeug verantwortlich zeichnen gleich zwei der Entwickler bei Hot Wheels, nämlich die Designer Ryu Asada und Neal Smith, und man kann nur darüber spekulieren, in welcher Bierlaune sie wohl auf diesen Einfall gekommen sind. Möglicherweise hatten sie beide große Lust auf einen Hot Dog. Vielleicht hatten sie aber auch nur unheimlich große Lust, einen Hot Dog zu gestalten, der wie ein rasendes Automobil die Straßen der Großstadt unsicher machen kann und den Königinnen und Königen der Landstraße als fahrbarer Untersatz dienen kann. Und irgendwie ist er ja als Würstchen doch echt gut gelungen, muss man sagen. Da sind aber auch noch weitere Elemente, die durch ihren Detailreichtum begeistern. Zum Beispiel ist der Frontspoiler dieses Würstchenmobils, das entfernt an einen Formel-Eins-Renner gemahnt, doch sehr als eine Art Pfannenwender gemacht, was ja an sich schon ziemlich originell ist.  Der korrespondierende Heckspoiler in tiefem Schwarz allerdings ist eine kleine Sensation, handelt es sich doch (und das kommt ja nicht oft vor) um ein bewegliches Teil.

Hot Wheels Time Machine Hover Mode. CFG79.+

Ja, das ist natürlich hier ein kleines Modell eines Fahrzeuges, das wir alle kennen. Aber diejenigen, die es tatsächlich kennen und die wissen, aus welchem Film es stammt, nämlich "Zurück in die Zukunft", die wissen natürlich auch, dass der Begriff Fahrzeug hier nur unzureichend brauchbar ist, um das Gefährt in allen seinen Dimensionen zu beschreiben. Es handelt sich ja in der tat um ein Modell eines Filmfahrzeuges, das so aussieht wie ein DeLorean, aber mit sehr vielen Modifikationen, die man nicht außer Acht lassen darf, wenn man das Modell in allen seinen Dimensionen würdigen will. Im ersten Teil der Filmreihe "Back to the Future" beziehungsweise "zurück in die Zukunft" kommt ja dieses DeLorean-Modell in der hier vorliegenden Form nur eingeschränkt vor. Um es jetzt einmal der Reihe nach zu betrachten - der DeLorean hier ist ja eigentlich eine Zeitmaschine, daher haben die Filme mit Michael J. Fox auch ihre einigermaßen befremdlich anmutenden Titelstruktur. Aber es ist schon so, dass Michael J. Fox, beziehungsweise, wie er im Film heißt, Marty McFly, hier ja Bekanntschaft macht mit dem wahnsinnigen Erfinder Doc Brown, der auf der Basis des DeLorean mittels eines im deutschen als Flux-Kompensator bezeichneten Gerätes,das aber eigentlich eher ein Flux-Kondensator sein dürfte, eine Möglichkeit schafft durch die Zeit zu reisen. ja, und in einem der Filme aus der Reihe kann die Zeitmaschine eben nicht nur wie ein Auto fahren und wie eine Zeitmaschine durch die Zeit reisen, sondern auch zusätzlich noch wie ein Hovercraft schweben. Uns sieht das ja ein wenig danach aus, als müsse es sich hierbei um Teil II der Reihe "Zurück in die Zukunft" handeln, denn, wie gesagt, im ersten Teil kann der DeLorean zwar mit großer Geschwindigkeit und mit sportlicher Anmutung durch die Gegend fahren, aber schweben kann er ja dadurch noch lange nicht. Wenn man jetzt das Modell von Hot Wheels auf einem geeigneten Sockel platzieren würde, könnte man die schwebende Anmutung wohl auch noch weiter aufrecht erhalten.

Hot Wheels Time Machine Hover Mode. DHR29+

Ja, das ist natürlich ein ganz bekanntes Fahrzeug, das die Firma Hot Wheels hier in der Reihe "HW SCREEN TIME 2016" unterbringt und uns als Modell 1/5 darbietet, also als würdiges Eröffnungsfahrzeug der Reihe. Das ist natürlich nicht nur ein Fahrzeuge, wie jedem Filmfan sofort bekannt sein dürfte, denn es handelt sich um nichts weniger als den DeLorean, der in dem Film "Zurück in die Zukunft" eine entscheidende Rolle als Zeitmaschine gespielt hat, mit dem man also nicht nur Strecken im Raum, sondern auch in der Zeit überwinden kann, wenn man in zeitlicher Hinsicht überhaupt von Strecken sprechen kann. Jedenfalls offenbart uns die Seitenansicht des Fahrzeuges bereits deutlich, aus welchem Teil der Reihe dieser DeLorean sein muss. Die vier Räder des Fahrzeuges sind nämlich eingeklappt, was nichts anderes bedeute, als dass diese Version der Zeitmaschine in der Lage ist zu fliegen beziehungsweise mindestens zu schweben. Außerdem schaut au dem Heck des Fahrzeuges ein geradezu martialischer Aufbau hervor,d er möglicherweise nichts weniger sein soll als ein Aggregat mit (wie es im Deutschen heißt) einem so genannten Flux-Kompensator, der aber realitätsgetreuer, beziehungsweise besser gesagt, vorlagengetreuer wohl als Flux-Kondensator beziehungsweise Flusskondensator zu bezeichnen gewesen wäre. Wie dem auch sei, Mächtiges schaut jedenfalls hinten aus dem Heck heraus. Die Lackierung könnte jetzt als silbermetallic bezeichnet werden, oder es könnte aber auch sein dass sie so eine Art nude look darstellt, bei dem im Wesentlichen das blanke Metall mit einem Klarlack überzogen worden sein sollte, aber das ist bloße Spekulation. Die Abbildung auf dem Blisterkarton zeigt jetzt die einzige Anmerkung, die man in der Seitenansicht noch haben könnte, nämlich dass die Streben, mit denen die Räder ausgeklappt werden, ruhig mit ein paar silbernen Farbtupfern hätten versehen werden können. Aber all das soll man vielleicht nicht erwarten, wenn man es mit einem Auto zu tun hat, das dann im Ladenpreis noch unter zwei Euros liegt. Und dafür wiederum sieht gerade dieses Auto auch fantastisch aus, wenn man die Preis-Leistungs-Relation einbezieht.

Hot Wheels Tooligan. FJW14.+

Ja, von der Farbgestaltung denkt man zunächst unmittelbar daran, dass man es hier vielleicht mit einem Fahrzeug in der Lackierung der Sponsoringfirma GULF zu tun hat, aber da hat man ja doch weit gefehlt. Der Tooligan kommt wiederum aus der Reihe EXPERIMOTORS 2018 und trägt die Reihennummer 3/10. Im Jahrgang selber hat er noch eine zweite Nummernkennung, nämlich die 24/365. Das ganze Fahrzeug wirkt ja auf den ersten Blick etwas absurd, was sich ohne Zweifel auch bis hin zu der eindeutig etwas wortspielerisch gemeinten Namensgebung fortsetzt. Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich. Der Gestalter des Fahrzeuges, also derjenige Designer, der es entworfen hat, ist eigentlich von Hause aus Grafiker, jedenfalls ist er so zunächst bei Mattel und bei der Gestaltung von Fahrzeugen der Firma Hot Wheels in Erscheinung getreten. Sein Name ist, nach allem, was wir wissen, Wayne Scott. Die Anlage des ganzen Fahrzeuges ist ja eigentlich recht pfiffig. Während in der Draufsicht zunächst gut zu erkennen ist, dass sich am Heck des Fahrzeuges ein kleiner Maulschlüssel befindet, ist auch der vordere Bereich signifikant. Die Glaskuppel und die Schnauze bilden zusammen eine angedeutete Zange, während die Seitenansicht in den Kotflügeln weitere Überraschungen bereithält. Der vordere Kotflügel sieht aus, als sei er einem Ringschlüssel nachempfunden, währen der hintere Kotflügel wiederum aussieht wie eine Hälfte eine weiteren Maulschlüssels. im Motorenbereich wird es dann noch ein bisschen interessanter, denn dort hat der Tooligan tatsächlich zwei Kreuzschlitzschraubendreher angedeutet. Der Wahnsinn auf Socken ist aber wohl, das sich auf der Unterseite des Modells eine Aussparung für eine sechskantige Bitaufnahme befindet. Damit macht dieses Fahrzeug natürlich seinem Namen wirklich alle Ehre. Es ist ja bereits an dieser Stelle erkennbar, dass so viele Werkzeuge wie irgend möglich integriert wurden. Was besonders niedlich wirkt, ist die Tatsache, dass sich an der Seite des Fahrzeuges im Bodenbereich noch eine kleine Skala befindet, so als könne man das Werkzeug auch noch als Zollstock nutzen.

Hot Wheels U.S.S. Enterprise NCC-1701. CFH64. +

Ja, wer kennt es nicht, das bekannteste Raumschiff der Welt oder zumindest eines, das zu den am weithin bekanntesten ausgedachten Raumschiffen der Welt gehören müsste, die U.S.S. Enterprise, von Fans meistens nur kurz "die Enterprise" genannt. An Bord ist die ganze Mannschaft, die man so braucht, um ein Raumschiff dieser Klasse zu fliegen. Was heißt denn hier fliegen? Die U.S.S. Enterprise ist doch eigentlich ein Flugzeugträger. "Ein Flugzeugträger?", werden jetzt einige von Euch fragen, und in der Tat ist es ein Flugzeugträger der US Navy gewesen, aber eben nicht unter der bei Fans so bekannten numerischen Bezeichnung NCC-1701, sondern unter verschiedenen anderen Kürzeln. Die NCC-1701 ist natürlich die aus Star Trek bekannte Enterprise. Also die, bei der James Tiberius Kirk (eigentlich immer als James T. Kirk bezeichnet) die Kapitänsrolle innehatte. Die Enterprise ist ein Schiff der Constitution-Klasse, was immer das jetzt auch zu bedeuten hat. Um das richtig einzuordnen, muss man wohl schon etwas tiefer ins Star-Trek-Universum eingetaucht sein, als wir es uns hier zutrauen und zusprechen würden, denn wir sind ja beileibe keine richtigen Trekkies. Dennoch halten wir das kleine Modell der Firma Hot Wheels für durchaus gelungen, jedenfalls nach allen Kenntnissen, die wir so vom optischen Eindruck dieses Raumschiffes (na ja, eigentlich ist es ja kein wirkliches Raumschiff, sondern nur etwas Ausgedachtes) haben, aber wir können nicht so genau abschätzen, wie klein denn ein kleiner James Tiberius Kirk sein müsste, damit er an Bord dieses Raumschiffes die Brücke besetzen kann. Was die Ausstattung des Raumschiffes angeht, da lässt sich mutmaßen, dass ja für den berühmten Warp-Antrieb, der unserer Meinung nach wohl den Raum in Falten legen müsste, damit man dann schneller von Falte zu Falte eilen kann, oder so ähnlich, dass also für diesen Antrieb in dem Spritzgussmodell dann nun doch nicht genug Platz vorhanden war, und dass also das Raumschiff selber nicht von selbst bewegt durch das heimische Wohnzimmer warpen wird. Schade, eigentlich, aber so kann man es natürlich besser betrachten.

Hot Wheels Fantasie II

Hot Wheels Batmobile. FYF60

Ja, hier kommt das gute alte Batmobile in einer Modellversion des Herstellers Hot Wheels. Ganz folgerichtig ist es der Serie "Batman" zugeordnet worden, denn da gehört es offenbar ja auch hin und trägt dabei die Reihennummer 2/5. Fortlaufend im Jahr ist es mit der Nummer 17/250 versehen, da ist also ganz schön Platz für weitere Fahrzeuge. Das Interessante an der ganzen Angelegenheit dürfte sein, dass es sich bei diesem Batmobile um eine abwechslungsreiche Variante handelt, die wir anhand der grauen Farbe des Batmobils gar nicht richtig zuordnen können. Vermutlich ist es dem fan aber ohne viel Aufhebens möglich zu erkennen, um welche Ausführung des Batmobils welcher Ära dieses Superhelden es sich handeln könnte. jedenfalls ist es von seiner äußeren Erscheinung her ziemlich grau, vielleicht sogar wie verzinkt oder mit einem Metallisé-Effekt versehen. Was besonders auffällt, wenn man sich die Fahrerkabine genauer betrachtet, ist die Tatsache, dass das transparente Glas, das die Kunststoffverkleidung der Windschutzscheibe darstellen soll, die Farbe Gelb hat, so dass das ganze Gefährt ziemlich bedrohlich aussieht, ein wenig wie ein gefährliches Insekt oder so. Oder allgemein ein gefährliches Tier, welches einen aus gelben Augen anschaut. Im Prinzip wird hier ein ähnlicher Eindruck erzeugt, wie es manchmal der Fall ist, wenn man zum Beispiel in Comiczeichnungen oder in den moderneren, so genannten graphic novels eine Darstellung hat, in der etwa in einer dunklen und stürmischen Nacht Wolfsaugen in der Dunkelheit lauern. Die werden dann mitunter auch in gelber Farbe abgebildet, um den unheimlichen Eindruck noch zu verstärken, den sie beim Betrachter hinterlassen sollen, auch wenn es ja im eigentlichen nicht so ist, dass Wolfsaugen im Dunkel leuchten. Aber die Dunkelheit ist ja auch das Reich von Batman, manchmal der "Dark Knight" genannt, so dass dieser Eindruck des Unheimlichen und des Finsteren ja durchaus stimmig, wenn nicht gar beabsichtigt wirken könnte. Zum Glück ist das Batmobil selber wenigstens nicht so dunkel angemalt wie manchmal.

Hot Wheels Bone Shaker. FYC30

Na, wenn das nicht einmal ein ziemlich gruseliges Fahrzeugmodell ist, der so genannte Bone Shaker von Hot Wheels, den sie in der Reihe "HW GAME OVER - 2019" aufgelegt haben und der dort mit der Nummer 4/5 tatsächlich fast schon an der Stelle erscheint, wo das "Game" wirklich "over" ist. Der Bone Shaker hat in der fortlaufenden Nummerierung des Jahres die Nummer 117/250 erhalten, ist aber, so steht zu vermuten, nicht erst im Jahre 2019 aufgelegt worden. In der Tat ist er in der Version mit dem offenen Dach bereits seit 2006 im Programm des Herstellers vertreten. Er ist eine Kreation des großen Larry Wood, seines Zeichens seit vielen Jahrzehnten für die absonderlichsten Fahrzeugkreationen bei der Firma Hot Wheels als Designer verantwortlich. Er scheint sich erheblicher Beliebtheit zu erfreuen bei den kleinen Modellenthusiasten, die Fahrzeuge der Firma Hot Wheels sammeln, so dass die Firma selbst ein Modell in wirklichkeitsgetreuer Größe aufgelegt hat zur Freude der Fans. Die Details an diesem Fahrzeug legen aber auch nahe, dass man diesen einem "Hot Rod" ähnlichen Fahrzeugtyp auch wirklich einmal als fahrendes Modell herstellen sollte. Da ist zunächst einmal die tolle Farbe, die man in dieser Variante gewählt hat, die aber vermutlich beim lebensgroßen Modell nicht zum Tragen gekommen ist. Hier ist es ein tiefes Metallicrot, das die glänzende Außenhülle ziert. Dieses macht gleichzeitig eine seriösen Eindruck, sieht aber fast schon blutrot aus, was zu dem Horrorfilmambiente des Automodells eigentlich auch ganz gut passen würde. Apropos Horror: wenn wir uns den verchromten Teilen des Automodelles zuwenden, wird es tatsächlich schnell gruselig. Und zwar ist damit nicht nur der Auspuff gemeint mit seinen acht Rohren, wobei jedes einzelne Rohr wahrscheinlich an einen Zylinder des Achtzylinders angeschraubt worden ist. Nein, direkt an der Fahrzeugfront erkennt man einen dicken grimmigen Totenkopf, der über allem thront. Sein Gegenstück ist auf der Ladepritsche des Fahrzeuges angebracht. Das ist nämlich die mit einer Stickstoffverbindung gefüllte Flasche, die für den nötigen Vortrieb sorgt.

Hot Wheels Deora III. FYB43

Manchmal fragt man sich ja, was einen da geritten haben mag, wenn man sich über seien eigenen Kaufentscheidungen einmal Rechenschaft ablegen möchte. So oder ähnlich könnte es einem auch in Anbetracht der Tatsache gehen, dass die Firma Hot Wheels in der Serie "ROD SQUAD" mit der Nummer 2/10 ein Fahrzeug anbietet, das auf den Namen "Deora III" hört. Im laufenden Jahr ist dieses Fahrzeugmodell mit der Seriennummer 175/250 versehen worden, und es ist mal eine nähere Untersuchung wert, was es mit diesem Modell denn nun auf sich haben könnte. Wenn man sich die Ladepritsche dieses Fahrzeugmodelles einmal näher betrachtet ud sie genauer in Augenschein nimmt, dann fällt dort nämlich eine Kleinigkeit auf, die vielleicht einer der Schlüssel zur Auflösung des Rätsels um die Namensgebung des Fahrzeuges sein könnte. Wenn man genau hinsieht, dann befindet sich auf der Ladefläche ein kleines Miniaturfahrrad. Für diejenigen, die sich auskennen, wirkt es doch sogar fast so, als handele es sich um eine der futuristisch aussehenden Zeitfahrmaschinen, wie sie zum Beispiel bei der Tour de France zum Einsatz kommen, wenn das spektakuläre "contre la montre" ausgetragen werden. Und damit könnte ja die Assoziation zu dem Schaltwerk- und Komponentnhersteller "Shimano" aufgebaut werden, denn der hat ja seit geraumer Zeit eine Komponentenserie namens "Deore" im im Programm. Aber eigentlich ist das ja gar keine Komponentenserie für den Radstraßensport, sondern findet sich eher im Trekking- beziehungsweise Mountainbikebetrieb. Was kann es also dann sein? Nun, es gab in der Tat bereits 1965 einmal einen Dodge Deora, ein absolut futuristisch anmutendes Fahrzeug, das so eine Art Pickup-Truck aus der Zukunft, wie man sie sich in den 1960er Jahren ausgemalt haben könne, gewesen sein muss. Ob es nun als Prototyp in der Wirklichkeit die größere Rolle gespielt hat oder als Modell im Sortiment der Modellautofirma Hot Wheels, das wagen wir nicht so zu beurteilen, aber ein eindrucksvolle Automobil ist es auf jeden Fall immer gewesen.

Hot Wheels Eevil Weevil. FYD43

Wie möglicherweise schon mehrfach erwähnt, ist ja kein Mangel an den absonderlichsten Fahrzeugen bei der Firma Hot Wheels. Viele davon sind vermutlich der ureigensten Fantasie der Entwicklerinnen und Entwickler selbst geschuldet, weil sie wohl kein Vorbild in der wirklichen Welt haben können. Das müsste eigentlich auch auf den Eevil Weevil zutreffen, den man trefflicherweise in der Reihe "STREET BEASTS" untergebracht hat, und zwar mit der Nummer 2/10. Der Eevil Weevil mit der komischen Schreibweise ist im Jahr selber unter der fortlaufenden Nummer 169/250 erschienen und befindet sich bereits seit 1986 im Angebot der Firma Hot Wheels. Erfunden und erdacht wurde er von keinem Geringeren als Larry Wood, der schon seit vielen Jahrzehnten Freude und Spaß in Zinkdruckguss verwandelt. So auch hier: der Eevil Weevil ist ein Art Skorpion auf Rädern, der verschiedene Elemente besiutzt, welche so auch in der natürlichen Erscheinungsform vorkommen und hier in verwandelter Form als technische Elemente eines Fahrzeugs erscheinen. So sind etwa die acht Beine des Skorpions hier die vollverchromten Auspuffrohre eines vermuteten V8-Motors, mit dem der Eevil Weevil angetrieben wird, um seine fürchterliche Endgeschwindigkeit zu erreichen. Vorne an dem Fahrzeug sieht man ebenfalls in verchromter Art und Weise die Beißwerkzeuge des Skorpions beziehungsweise seine stilisierten Scheren oder Zangen. Irgendetwas kleines grünes rundes ist vorne am Skorpionsfahrzueg angebracht, es steht möglicherweise zu vermuten, dass es sich hierbei um so etwas wie die furchterregenden Augen handeln soll, mit dem der Skorpion seine potenzielle Beute erfasst, um sie zu ergreifen. Der Körper des Skorpionfahrzeuges ist in einem schimmernden Gelb gehalten, bei dem im Bereich der Körperschuppen und der Schwanzsegmente mittels einer bräunlichen Tamponbedruckung Akzente aufgebracht wurden, die den Effekt unterstreichen sollen, dass es sich hier um den Nachbau eines wirklichen Tieres handelt. Wenn das Fahrzeug insgesamt sozusagen fies aussehen sollte, dann ist das hie rin Formgebung und farblicher Ausgestaltung sicherlich auch gut gelungen. Wer weiß, was da noch für Tiere im Dschungel von Hot Wheels lauern.

Hot Wheels Gazella GT. DVB97+

Ja, das soll ganz dem Namen folgend, wohl eine ziemliche Gazelle sein, dieser Wagen hier, und man muss doch sagen, dass man sich bei näherer Betrachtung schon zusammenreimen kann, wie die Hersteller bei diesem Auto auf den gazellenschlanken und sehr elegant dahershmoovenden Namen gekommen sind. Vermutlich werden sie nämlich bei sich gedacht haben, dass der Wagen selber etwas Gazellenhaftes an sich haben sollte. Und so richtig traut man sich dem Gedanken ja nicht zu widersprechen. In der Silhouette ist dieses Gefährt nämlich tatsächlich sehr schlank, und man traut ihm einen Spurt von null auf einhundert Stundenkilometer in nur wenigen Sekunden allemal zu, wenn man sich nur überlegt, wie der Fahrtwind so an der elegant geschwungenen Karosserie entlang gleiten wird. Zu diesem Eindrcuk trägt auch nich bei, dass die Ausgabe unter der oben näher bezeichneten Seriennummer DVB97 auch noch Eigenheiten hat,die man sonst sicherlich nicht alle Tage zu Gesicht bekommt. Der Wagen hat nämlich nicht nur violette Reifen und violette Felgen, nein, die Reifenwände sind goldfarben plattiert - und die ganze Karosserie glänzt wie mit hochglanzpoliertem Gold belegt. Man traut sich ja kaum, dieses Modell von Hot Wheels mit den bloßen Fingern zu berühren, weil man fast Angst haben muss, dass sich der Chrombelag unter den Fett- und Säurespuren, die man immer an der Haut hat, vielleicht abzulösen droht. Ein nachtschwarze Dach und ein zweifarbig schwarz-violetter Streifenrunden das Bild ab. Doch Moment einmal, das Dach wirkt ja nur auf den ersten Blick tiefschwarz - es ist nur derartig dunkelviolett, dass dieser Eindruck entsteht. Sobald aber das Tageslicht auf den Wagen fällt, merkt man, dass es sich sogar um ein transparentes Fenstersegment handelt, das im Licht ein ganz kleines bisschen durchscheinend wirkt. Wie dieses Modell, das ja jetzt eher der Fantasie der Ingenieure bei Hot Wheels entsprungen zu sein scheint, sich so in puncto Fahrleistungen, Motorvolumen und Geschwindigkeit beschaffen sein soll, da muss man aber wahrscheinlich spekulieren.

Hot Wheels Gotta Go. FJW15.

Ach Du meine Güte, das ist ja jetzt tatsächlich das, was es möglicherweise vorgibt zu sein. Eine fahrende Kloschüssel. Experimotors-2018 heißt die Serie, das Exemplar ist die Nummer 4/10 und es hat die fortlaufende Kennzeichnung 49/365. Es ist übrigens so, dass man dieses Fahzeug aus einiger Distanz durchaus verwechseln könnte mit einem anderen Spielzeugprodukt aus dem Hause Mattel, denn das Fahrzeug "Gotta Go" ist hier in einem derartigen Rosaton gehalten, dass man einigermaßen unwillkürlich tatsächlich an Barbiepuppen denken muss, obgleich (oder gerade weil) die ja an sich in einem Pink gehalten sind, das sich gewaschen hat. "Gewaschen" ist wohl das richtige Stichwort hier, denn mit dem Sanitärbereich im weiteren Sinne hat ja auch diese Modell zu tun, denn es ist ja, wie gesagt, eine waschechte fahrende Kackschüssel. Dem Designer Brendon Vetuskey haben wir dieses Design zu verdanken, das frei schwebend erfunden wurde, denn normalerweise gibt es ja nur Toilettenwagen ganz anderer Beschaffenheit. Und was ist nun in dieser Situation, dass wir ein rosa-weißes Fantasiefahrzeug als rollende Toilette vor uns haben, in Sachen Fahrleistungen zu erwarten? Die Klobrille des Fahrzeuges beziehungsweise des Kloschüsselteils des Fahrzeuges ist ja in der Tat auch klappbar. Wenn man das einmal als eine Art ausklappbaren oder ausfahrbaren Heckspoiler betrachtet, dann trifft möglicherweise zu, was sich auf dem Aufdruck im Seitenbereich langsam ankündigt, nämlich dass es sich hier in der Tat um eine Art Hochgeschwindigkeitsklempnerei handelt. Man kann dann nur ahnen, mit welcher Endgeschwindigkeit die rasende Toilette dann beim Kunden oder bei der Kundin eintrifft, aber dass sich durchaus ja ein Flammendekor auf der Motorhaube und auf den Türen befindet, lässt es ja plausibel erscheinen, dass hier Höchstgeschwindigkeiten in der Gegend von 205 Stundenkilometern angestrebt werden, auch wenn das Fahrzeug in Bezug auf seine Luftwiderstandsbeiwerte nicht ganz so einwandfrei in der Oberliga mitspielen dürfte. Aber eine rechte Schau ist es natürlich dennoch, wenn man mit solch einem Ding herumfährt.

Hot Wheels Indy 500 Oval. FJW09+

Dieses Fahrzeug ist vermutlich eines, das zwar abstrakte Vorbilder in der Wirklichkeit aufweisen kann, aber im Großen und Ganzen wirkt es doch, als ob es auf der Grundlage einiger Parameter zu einem Gulf-Fahrzeug geworden ist, obwohl noch andere Gene in ihm schlummern. Es handelt sich hier wohl dem Namen nach um eines derjenigen Fahrzeuge, die aus der so genannten Indy-Serie stammen, die aber mittlerweile ihren Namen zwischendurch mehrfach geändert haben mag. Wir sind da auch nicht völlig auf dem Laufenden. Auch ist uns nicht in ganzer Deutlichkeit bewusst, ob die ganze Indy-Geschichte jetz (wiebei dem Indy als Kosenamen von Indiana Jones) eher von Indianapolis kommen soll oder ob es etwas mit dem Begriff "independent" zu tun haben soll, wobei dann vermutlich eher die Schreibweise "Indie" vorgezogen worden wäre. Übrigens sind die Indy 500 nicht etwa die 500 Runden von Indianapolis, sondern gemeint sind hier 500 Meilen, also rund 800 Kilometer. So viel ist von dem kleine Flitzer hier auch zurückzulegen, wenn er denn bei den Indianapolis 500 bestehen will. Mit seinen beiden Flügeln, dem einen an der Front und dem anderen am Heck, macht der Wagen jedenfalls den Eindruck als könne ihm das ohne viel Aufhebens auch gelingen. Wenn es uns jetzt noch gelänge herauszufinden, ob bei einem der real existierenden Rennen in de tat ein solches Auto mit der aufgedruckten Startnummer 33 an den Start gegangen ist, wäre ja auch die Frage nach dem Vorbild dieses Rennwagens in der Wirklichkeit ihrer Lösung ein gutes Stücknäher gekommen. Dass die Startnummer sowohl an der Fahrzeugnase als auch auf den Seitenteilen des Heckflügels angebracht ist, wirkt wie ein fast verspieltes Detail. Häufig sitzt die Startnummer ja eher im Bereich des Hecks, dann aber eher unterhalb des gigantischen Heckspoilers auf der Karosserie. Gefahren wird bei den Indy 500 übrigens seit vielen Jahrzehnten mit Methanol als Treibstoff. Das war jedenfalls ein Detail, das wir aus unserer bisherigen mangelnden Beschäftigung mit dieser Art Rennsportveranstaltung gar nicht kannten.

Hot Wheels Indy 500 Oval. FJW09.+

Was kommt uns denn da entgegengerast? In so einer Farbkombination? Na? Gleich werden wir das Geheimnis etwas lüften, erwähnen vorab aber schon einmal, dass das vorgestellte Auto aus der Reihe Legends of Speed 2018 stammt. In der Reihenfolge der dort erschienenen Automobile trägt es die Nummer 5/10. Für den ganzen schönen Jahrgang der automobilen Modelle der Firma Hot Wheels ist er die Nummer 123/365. Und, so viel sei schon einmal verraten, er ist einfach ein ganz fantastischer Vertreter seiner Zunft. Diese Indy-500-Fahrzeuge sind eigentlich von ihrem gesamten Aufbau her ganz interessante Fahrzeuge. Das hier von der Firma Hot Wheels vorgestellte Modell basiert offenbar tatsächlich auf einem realen Vorbild, nämlich auf einem der kleinen Flitzer, die in der Rennsaison des Jahres 2011 tatsächlich in der Rennserie der "Indy 500" ihre Runden gezogen haben. Vielleicht handelt es sich hier auch um ein ganz anderes Fahrzeug. Jedenfalls ist dieses hier trotz der ausgestrahlten Dynamik, die eine ungeheuerliche Schnelligkeit und Wendigkeit im Renngeschehen suggerieren will, doch so gestaltet, dass man an ihm fast schon eine Art Zerbrechlichkeit wahrnehmen kann. In anderen Bereichen, wie etwa dem elektrischen Slotracing erinnern wir uns, dass gelegentlich einmal die Aufhängungen der vorderen und hinteren Räder brechen können, wenn man sich nur raubeinig genug mit dem Gaspedal anstellt und jegliche Rücksicht, die man im Renngeschehen walten lassen sollte, einmal tüchtig hinten anstellt. Aber das soll hier nicht geschehen. Und die Lackierung ist natürlich sensationell hübsch. Das Babyblau von Gulf zusammen mit dem geschickt gewählten Orange, die gehen ja eigentlich immer. Dazu passend sind hier auch die Felgen gewählt worden, die ja einen schönen goldenen Chromrand haben. Wenn es doch jetzt nur einen Motor gäbe, mit dessen Hilfe man für den notwendigen Vortrieb sorgen könnte, um diesen flotten Flitzer in der Tat einmal zu bewegen. Aber vielleicht hat der eine oder andere ja noch Schienen übrig von Matchbox oder Hot Wheels und kann den Wagen da so standesgemäß seine Runden ziehen lassen.

Hot Wheels King Kuda. FYD09

Der so genannte King Kuda, den uns die Firma Hot Wheels hier in der Reihe "MUSCLE MANIA - 2019" präsentiert, ist tatsächlich unter dieser Bezeichnung und mit der Nummer 9/10 sehr gut aufgehoben. Was sogleich auffällt, ist, dass der auf dem Plymouth Barracuda basierende Modellsportwagen, der unter der Bezeichnung "King Kuda" läuft, kaum zu verbergen sucht, dass er einer der ganz großen Muskelprotze ist. In der fortlaufenden Nummerierung des Jahres hat er die Zahl 140/250 erhalten, was nicht weiter bemerkenswert erscheint. Was allerdings sehr bemerkenswert wirkt, ist die Tatsache, dass nicht nur die Blisterverpackung, sonder auch die Fahrzeugflanke das Logo der "Urban Outlaws" trägt. Da fragt man sich als Modellfahrzeugenthusiast natürlich sofort: ist das eine Gang? Ist das eine schicke Tuningwerkstatt? Und wer steckt überhaupt dahinter? In unserem vorliegenden Fall ist es so, dass der britische Modedesigner Markus Weber, äh, nein, Magnus Walker dahinter steckt. Dieser Enthusiast des automobilen Motorsports hat offenbar sowohl die finanziellen Ressourcen als auch den sammlerischen Sachverstand, um sich mit einer Vielzahl an wunderbar gelungenen, sehr dezent gestylten Fahrzeuge zu umgeben, und wir können jetzt als Betrachter der winzigen Miniaturen einen gewissen Anteil daran haben. Eines fällt sofort auf, nämlich dass der King Kuda uns im feuerroten Blechkleid entgegentritt. Aber das ist bei einem solch sportlich ausgelegten Wagen nicht derartig ungewöhnlich, dass es einer besonderen Erwähnung bedürfte. Wenn man allerdings die vollverchromten Applikationen betrachtet, kommt man aus dem Staunen kaum mehr heraus. Denn es sind ja nicht nur der vordere und der hintere Stoßfänger, die uns chromblitzend am King Kuda entgegentreten, sondern auch der offen liegende vollverchromte Motorblock wirkt sehr beeindruckend. Was aber fast am allermeisten erstaunt, ist die Tatsache, dass auch die Fahrersitze und ebenfalls das Steuerrad völlig verchromt sind. Wie das aber bequem sein soll beziehungsweise wie man auf vollverchromten Sitzen bequem eine längere Strecke fahren können soll, das muss uns erst einmal jemand erklären.

Hot Wheels Muscle Bound. FYF39

Also ob solch ein Auto, wie es uns die Firma Hot Wheels hier präsentiert, tatsächlich jemals irgendwo gefahren sit oder gefahren sein kann? Das Fahrzeug, das uns hier vorliegt und das unter dem Namen Muscle Bound geführt wird, ist jedenfalls in der Reihe "SPEED BLUR" erschienen. Dort wird er als Nummer 8/10 geführt. Der Muscle Bound trägt auch eine fortlaufenede Nummer in diesem Jahrgang, es ist die Zahl 87/250. Für dieses Modellfahrzeug zeichnet nun einmal nicht die real existierende Wirklichkeit verantwortlich, sondern es ist ein produkt der überbordenden Fantasie der Gestalter, die bei der Firma Hot Wheels beschäftigt sind. Beim Muscle Bound ist das der Designer Tyler Charest. Dieses Fahrzeug ist sicherlich als eine Art Tribut an die Ära und das Zeitalter der so genannten US-amerikanischen "Muscle Cars" gedacht, jene Zeit also, als man mit dem Angeben und dem Muskelgeprotze nicht genug bekommen konnte. Und hier scheint es wirklich so zu sein als sei der V8-Motor, der dort unter der Motorhaube steckt, ein Monstrum von solch gewaltigen Ausmaßen, dass man dr Motorhaube eine zusätzliche Hutze spendieren musste, um die Dimensionen dieses aufgeladenen Aggregates überhaupt anständig unterbringen zu können. Das Fahrzeuggesicht ist betont schlicht gehalten. Glatte Flächen dominieren, aber aus entschlossenen Augen blicken den Betrachter die Scheinwerfer an. Ebenso entschieden ist die Heckpartie ausgefallen. Mit sozusagen zusammengekniffenen Arschbacken strahlt uns das Heck entgegen. Und bei der Farbgebung, da hat man auch keine Gefangenen gemacht. Nicht nur ist es so, dass man eine Metalliclackierung gewählt hat, die in sanftem, mattem Glanz erstrahlt, sondern man hat sich auch noch die Farbe Lila dazu ausgedacht, vermutlich um dem grimmigen Äußeren noch eine etwas besänftigende Ausstrahlung zu geben. Aber apropos grimmiges Äußeres: es ist ja nun tatsächlich so, dass der Muscle Bound auch noch eine Haifischmaulbedruckung bekommen hat. Auf beiden Fahrzeugflanken ist ein halb geöffnetes, mit vielen spitzen Zähnen bewehrtes Fischmaul angebracht, das einen in Angst und Schrecken versetzt.

Hot Wheels Rise'n Climb. FYD35

Dieses Fahrzeugmodell scheint wiederum nicht so wahnsinnig viel mit der so genannten realen Wirklichkeit zu tun zu haben. Zunächst einmal muss man einräumen, dass das Automodell in der Reihe "SPEED BLUR - 2019" erschienen ist, in der sich offenbar allerhand unterbringen lässt, was sich sonst tunlichst der Kategorisierung widersetzt oder doch zumindest entzogen hätte, wenn man normale und wahrheitsgetreue Maßstäbe an die ganze Geschichte anlegen würde. Die Reihenfolge, in der dieses Modell in der oben genannten Serie auftaucht, ist natürlich zahlenmäßig vorherbestimmt. IN der Serie hat das "Rise'n Climb" die Nummer 2/10 erhalten. Eigentlich ist uns aus dem Englischen ja vielmehr der Ausdruck "Rise and Shine" bekannt, womit dann wohl gemeint ist, dass man sich beim frühen Aufstehen nicht so anstellen soll. Aber hier ist die ganz Geschichte ja etwas anders gelagert. Fortlaufend mit der Nummer 132/250 nummeriert, kommt uns hier ein Fahrzeug unter, das auf dem Rücken (sozusagen beziehungsweise auf der Ladefläche oder auf dem Gepäckträger) zwei Fahrräder spazieren fährt. Diese scheinen aber für echte Berg- und Talfahrten gemacht zu sein. Es sieht nämlich ganz so aus, als ob die beiden zu einem Rennstall oder zu einem Radfahrteam gehörten, so professionell wie sie wirken. Und das ganze wird auch durch die äußere Anmutung noch unterstrichen. Hier befindet sich nämlich ein Aufdruck, der auch auf ein sportliches Team Rückschlüsse zulässt, denn die Flanken des Fahrzeuges sind sämtlich mit dem großen Aufdruck "HWC" bedruckt. Das "C" könnte ja durchaus für "Cycling" stehen, womit die Verbindung zum Radfahren logischerweise hergestellt wäre, aber wofür die Buchstaben "HW" bei einem Automodell von Hot Wheels stehen könnten, da sind wir naturgegebener Weise an dieser Stelle ein bisschen überfragt. Na ja, vielleicht hat ja unter den Leserinnen und Lesern dieser Webseite jemand einen Vorschlag. Jedenfalls ist das Auto von der ganzen Anlage her erst einmal rot, sieht eigentlich aus wie ein Kombi-Coupé und würde manchem Team der Tour de France gut zu Gesicht stehen.

Hot Wheels Rrroadster. DHT22+

Dieses Fahrzeug, der so genannte Rrroadster ist bei Hot Wheels in der Reihe "HW GAMES 2016" erschienen, und zwar besitzt es die Reihennummer 4/10. Der Designer dieses Modelles, das unseres Erachtens ganz der Fantasie der bei der Firma Hot Wheels arbeitenden Ingenieure entsprungen sein dürfte, ist wohl Fraser Campbell, jedenfalls gibt es Quellen, die das so verlautbaren lassen. Die Grundfarbe dieses witzigen Modelles hat uns schon vom Fleck weg überzeugt, handelt es sich dabei doch um ein sehr schön leuchtendes Gelb. In der Seitenansicht sieht man es dann schon: die Tamponbedruckung ist in weiß, schwarz und rot ausgeführt und hinterlässt einen präzisen optischen Eindruck, auch  beim näheren Hinsehen. Eine weitere goldene Bedruckung wurde dem Modell gleich auch noch spendiert. Jedenfalls zeigt die kleine Grafik an der Seite in weißer Farbe auch schon auf, um welche Art "Spiele" es sich hier handelt, nämlich um einen sportlichen Wettkampf. Die beiden schematisch gezeichneten Sportler sind offenbar Ruderer, die ein einem Zweier dem Gesamtsieg entgegensteuern.  Was in der Seitenansicht noch auffällt, das sind die schönen Felgen, die in wohlbedachter Ergänzung der Karosserie noch einen roten Zierstreifen erhalten haben. In der Draufsicht des so genannten Rrroadsters  ist die Jahreszahl 2016, die sich auch auf der Seite findet, sehr schön deutlich zu sehen. Ebenso bemerkt man, dass die Scheibeneinsätze, die ja auch noch in einem wunderschönen tiefen Rot gehalten sind (natürlich aber transparent, sonst könnten Fahrer oder Fahrerin ja gar nicht herausblicken) , sich auch noch über die Motorhaube erstrecken. Das sieht alles schon sehr ungewöhnlich aus. Aber jetzt auf die Schnelle können wir leider gar nicht erkennen, ob es da so etwas wie eine detaillierte Motoransicht unter dem roten Fenstereinsatz gibt.  Das Heck des Fahrzeuges erinnert schon sehr an die klassischen amerikanischen Sportwagen wie den Chevrolet Corvette, und ob das jetzt ein Kofferraum sein soll oder eine Klappe, die ein Cabrioverdeck aufnimmt, das können wir an dieser Stelle nicht so richtig entscheiden.

Hot Wheels Skull Shaker. FYC05

Also wenn man schon gedacht hat, mit dem so genannten Bone Shaker von Hot Wheels sei das obere Ende der Fahnenstange erreicht, dann hat man sich getäuscht, denn der Skull Shaker setzt noch einmal tüchtig einen drauf. Der Skull Shaker ist in der hoch interessanten Reihe "EXPERIMOTORS - 2019" als Nummer 2/10 erschienen. In der fortlaufenden Nummerierung des Jahres markiert dieses Fahrzeugmodell die Halbzeit mit der Nummer 125/250. Wenn man sich das Design des Skull Shaker ansieht, kommt einem auch irgendwie so ein Verdacht. Aber derzeit lässt sich noch nicht felsenfest belegen, ob der Designer des Skull Shaker mit demjenigen des Bone Shaker übereinstimmt, auch wenn das kleinere Fahrzeug mit dem dicken Brummschädel beziehungsweise Bumskopf sicher Anleihen bei dem älteren, größer dimensionierten Modell gemacht hat. Ganz vorne an diesem sehr außergewöhnlichen Modell ist nämlich ein ganz ähnlicher Totenschädel angebracht wie beim Bone Shaker. Er ist hier in einem ausgesprochen seriösen matten Schwarz gehalten. Fast schon lustig und niedlich wirkt allerdings, wie der Schädel quasi wie abwehrend die Hände hebt, die dann gleichzeitig die Stoßfänger an dem Fahrzeug darstellen sollen. Die Karosserie bis hin zum offenen Verdeck und zum Kofferraum hin ist in einem ausgesprochen hübschen Maisgelb lackiert und die Fahrzeugflanken werden standesgemäß von einem Schädel geziert, der ja auch das namengebende Element des ganzen Fahrzeuges ist. Seitlich vom Fahrzeug stehen beiderseits je vier angeschrägte und mattschwarz lackierte Auspuffrohre ab, und das sind Rohre mit ungeheurer Präsenz, für jeden Zylinder des fetten Achtzylindermotors wohl ein spezielles. Apropos Präsenz - und apropos Schädel. Mitten im Fahrzeug erhebt sich der rübenmäßigste schnurrbärtige Kanisterkopf, der einem je untergekommen ist. Es wirkt fast so als fahre der Schädel im Alleingang das Gefährt. Der Fahrerkopf ist prima behelmt, trägt eine Cabriobrille auf der Knollennase und scheint mit einem extrem markanten Kinn ausgestattet zu sein. Um wen immer es sich da handelt, er macht dem Schädelfahrzeug alle Ehre. Seine knallrote Farbe spiegelt sich dann in den Felgen des Fahrzeuges wider. Sehr schön.

Hot Wheels TV Series Batmobile. FYB90

Es ist ja auch kein Mangel an seltsamen Fahrzeuge. Und was könnte folgerichtiger sein, als dass man das Batmobile aus der TV-Serie in der Serie "BATMAN - 2019" mit der Nummer 3/5 unterbringt? Im Jahr fortlaufend ist das Batmobile mit der Nummer 118/250 durchnummeriert, was für den Sammler oder die Sammlerin auch interessant sein könnte. Wenn man beim so genannten Batmobile jetzt immer an ein pechschwarzes Gefährt denkt, dann ist man offenbar ein wenig auf dem Holzweg. Das vorliegende Batmobile ist nämlich eher so silber-metallic bis grau. Und zwar ist es das unter der US-Patent-Nummer 205 998 abgelegte Design vom 18. Oktober 1966. Ja, da staunt der geneigte Leser oder die geneigte Leserin, dass das Batmobile tatsächlich ein Patent hat, was? Irgendwie ist das Batmobile eine Art Studie, die zum Beispiel auf dem Lincoln Futura basiert. Das ist ja eigentlich für solch ein Gefährt auch ganz angemessen, dass ein bewusst futuristisches Design Pate gestanden haben soll. Damals, also zu der zeit der Serie, war es auch noch so, dass das Design von Batman irgendwie fröhlicher aussah mit seinem helleren Grau beziehungsweise mit dem blauen Cape. Was an dem äußeren Erscheinungsbild des Batmobiles von 1966 überzeugt, ist die Tatsache, dass sich hier unter dem silbergrauen Lack noch einmal kontrastierende silbergraue Flammen zeigen, die eingesetzt wurden. Das ist natürlich ein geradezu fantastischer Kontrast, fast wie die ostfriesische Nationalflagge (nach Otto Waalkes) "weißer Adler auf weißem Grund". Ein paar verspielte rote Linien vorne und an der Seite machen die Sache richtig rund, wobei hinter dem Dreifachrohr des Megaauspuffs nochmal sehr verspielte V-förmige Streifen sitzen, ebenfalls dünn, ebenfalls rot, die so merkwürdig deplatziert wirken, dass man fast noch denken könnte, damals habe man in der Rezeption des Helden und bei seiner Erstellung noch einen Funken Humor gehabt, der der Erscheinung seit den Achtzigerjahren mit ihrer unverhohlenen Anspielung auf Gewalt und Härte vollkommen abhanden gekommen zu sein scheint. Ach übrigens, wer alle Fledermauselemente im Batmobile nennen kann, darf sich ein Eis kaufen!

Hot Wheels Fantasie III

Hot Wheels Grumobile. FJV96.

Ja, der gute alte Herr Gru, er ist doch weithin bekannt aus den einzelnen Episoden der Filmreihe "Ich, einfach unverbesserlich" beziehungsweise, wie im englischsprachigen Original ja heißt, "Despicable me". Seit einigen folgen belustigt uns ja Gru mit seinen ehemaligen Ambitionen darauf, der größte Bösewicht der Welt zu sein, beweist aber gleichzeitig allenthalben, dass er ein großes Herz hat und tiefe Zuneigung für die ihm anvertrauten Kinder empfindet. und natürlich hat er auch ein großes Herz für das weibliche Geschlecht, vor allem, wenn es in Gestalt seiner Liebsten erscheint. Seine Liebste heißt ja bekanntlich Lucy Wilde, er heiratet sie irgendwann ja auch, und wie sein Vorname ist, das wissen gar nicht so viele Leute. Also "Gru" ist ja eigentlich sein Nachname, mit Vornamen heißt er "Felonius", so dass sein gesamter Name "Felonius Gru" ist, was ja ein kleines bisschen an "Thelonius Monk" erinnert. Aber eben nur ein kleines bisschen. Hier geht es jedenfalls um sein Schurkenfahrzeug, das so genannt Grumobile, das hier von der Firma Mattel sehr niedlich nachempfunden wurde. Die Anmutung des dezent in grauer Metalliséfarbe gehaltenen Gefährts ist ja so ein bisschen die eines Walfisches. genauer könnte man das Fahrzeug wohl als eine Art Walfisch ohne Schwanzflosse charakterisieren beziehungsweise als ein Walfisch oder ein überdimensionales Silberfischchen mit Düsenantrieb. Das wirkt nicht nur auf den ersten Blick ziemlich wahnsinnig, sondern auch auf den zweiten, und man kommt kaum umhin anzunehmen, dass das alles sogar so erwünscht ist. Das Signet des Bösewichtes Gru ist schön deutlich auf den Seitenflächen des Fahrzeuges aufgebracht, eingerahmt von einem Satz Metallnieten, die ja ohnehin das äußere Erscheinungsbild des Automobils bestimmen. Nieten befinden sich rund ums Logo, sie rahmen die Tür ein (samt der sehr niedlichen Luke beziehungsweise des Bullauges), und nicht zuletzt halten die Nieten wohl auch die einzelnen Segment des Silberfischchens zusammen. Das einzige, was man sich hier noch hätte wünschen können, wäre ja vielleicht eine Fahrerfigur gewesen, mit deren Hilfe man das immer transparent und einsehbar gestaltetet Cockpit oben auf dem Fahrzeug auch noch hätte bevölkern können.

Hot Wheels Ice Shredder. DVC27.+

Als sei es noch nicht genug, dass auf dem Highway die sprichwörtliche Hölle los ist, jetzt ist sie es auch im Eiskanal. Und wer würde sich schon pfeilschnell einen Eiskanal hinabstürzen, wenn er nicht ein echter Teufelskerl wäre. Daher stammt das Fahrzeug wohl auch aus der Reihe HW DAREDEVILS 2017. Dort trägt der Bob die Nummer 9/10 und ist in der fortlaufenden Nummerierung des Jahrganges die Nummer 240/365. Es handelt sich hierbei um nichts weniger als einen Viererbob, das ist per se ja schon einmal ziemlich bemerkenswert, denn da ist dann ja eine große Mannschaft am Start. Was recht klar ist, ist ja die Tatsache, dass man es hier mit einer Art Sommerbob zu tun haben muss. Es gibt ja an jeder Ecke des Fahrzeuges ein kleines Rad, damit man das Gerät auch fahren kann. Was bei dem vorliegenden Exemplar auffällt, ist natürlich die Farbgebung. Wenn man es sich so einmal genauer ansieht, dann dominieren drei Farben das geschehen: schwarz sind die Aufdrucke, gut ein wenig Weiß ist auch dabei, dann ist der gesamte Bob in gelber, ja sogar goldgelber Farbe angemalt und die Basis erscheint uns in einem satten Grün. Da sind sogar Metallicelemente im Grün. Woran erinnern uns denn diese Farben? Na, da kann einem ja eigentlich zweierlei einfallen, aber es wäre im Endeffekt ja doch ein und dasselbe. Die Farbgebung erinnert natürlich an Jamaika und an die jamaikanische Staffel im Bobrennen, einen in Jamaika offenbar sehr verbreiteten Wintersport, der die dortigen harten Winter im sportlichen Betrieb etwas in den Vordergrund treten lässt. Filmisch wurde die jamaikanische Bobstaffel ja in dem Film Cool Runnings verewigt, eine Märchengeschichte mit realem Hintergrund, die ein filmisches Denkmal von Walt Disney erhalten hat. Zwar sah sowohl das tatsächliche Design des jamaikanischen Olympiabobs aus dem Film oder von solchen olympischen Winterspielen wie Sotschi etwas anders aus als das hier vorliegende, aber die Farbwahl lässt unserer Einschätzung nach kaum eine andere Assoziation zu.

Hot Wheels Rally Cat. DTX15+

Was für ein Kätzchen ist das denn, das so genannte "Rally Cat"-Fahrzeug aus der "HW DIGITAL CIRCUIT 2017"-Reihe (1/5)? Das soll doch bestimmt eine wortspielerische Abwandlung des Begriffs "Alley Cat" sein. Es handelt sich damit wohl auch um ein Fahrzeug ohne reales Vorbild. Aber in der Frontalansicht dieses Fahrzeuges, da merkt man schon ein wenig, wieso die Designer sich hier von dem kleine Raubtier haben inspirieren lassen. Zumindest kann man sich einbilden, die Katze habe dem Fahrzeug hier ihr Gesicht geliehen oder so ähnlich. Jedenfalls wirken die gelben Kunststoffeinsätze der Scheinwerfer tatsächlich von ihrer Form her wie eine leichte Erinnerung an katzengleiche Augen, die in der Dunkelheit leuchten, wobei es hier ja nicht so wäre, dass die Katzenauge nur reflektierend zurückstrahlen, sondern im Gegenteil, dass sie das Licht vorauswerfen. In der Tat kann man sich sogar einbilden, dass die ebenfalls in gelbem transparenten Kunststoff ausgeführten Scheinwerfer in der Mitte der Motorhaube so etwas wie ein Katzenschnäuzchen darstellen sollen. Je länger man dort hin blickt, desto wirklichkeitsnäher scheint der Eindruck gleichsam zu werden. Und das stimmt immer noch, obgleich ja die Farbgebung doch deutlich mehr mit Rallye als mit Katze zu tun haben dürfte. Hier ist jedenfalls ein sehr starkes Trio aus leuchtendem Grün, leuchtendem Blau und Orange am Werk. in der Seitenansicht wimmelt das Fahrzeug nachgerade von Lufteinlassschlitzen, Nieten und Kanten, dass es nur so eine Freude ist. Die Bedruckung setzt die gemeinsamen Komponenten blau, orange und grün auch stilsicher weiter fort. Die Silhouette des Fahrzeuges kommt einem fast so vor, als sei der Wagen zum Sprung geduckt, und so eine Haltung kennt man ja natürlich auch von Katzen, die sich gleich über ihre Beute hermachen wollen. Besonders das funkelnde, chromblitzende Orange der Felgen hat es uns ja so ein bisschen angetan, müssen wir zugeben. Die Draufsicht offenbart übrigens, dass man sich hier wohl gedacht hat, dass man durch die Fensterscheiben sowohl dem Motor als auch dem Fahrer bei der Arbeit zuschauen können soll - und die Kratzspuren auf Dach und Motorhaube scheinen wirklich stilisierte Katzenspuren zu sein. Und am Heck, da befinden sich entweder auch Rückleuchten im leicht angeschlitzten Katzenaugenlook oder eine ganze Reihe reflektierender Katzenaugen auf der Stoßstange. Jedenfalls dominiert hier die klare Linie.

Hot Wheels Star Wars Darth Vader Emperor Palpatine. DWD92.+

Ja, das ist natürlich genau das Richtige für den Star-Wars-Enthusiasten. Hier sind eigentlich die beiden großen Schurken, wenn nicht sogar die Bezeichnung Oberbösewichte noch besser auf sie zuträfe, die die Filmreihe Star Wars hervorgebracht hat, beieinander versammelt, und zwar in beinahe friedlicher Eintracht Braunschweig, so wie es aussieht. Jedenfalls strahlen die beiden auf dem Pappdeckel der Blisterverpackung nahezu selig in die Kamera, Zuversicht verströmend und die allgegenwärtige, für das Imperium kennzeichnende gute Laune verbreitend. Das Fahrzeug, das als Basis für dieses würdige Modell der Star-Wars-Reihe bei Hot Wheels dient, ist unter der Bezeichnung "Muscle Tone" weithin bekannt und hat sich unter diesem Namen auch schon einen Namen in der Fangemeinde der Liebhaber von Hot Wheels gemacht. Der Muscle Tone ist ein Originaldesign der Firma Hot Wheels, also von Mattel, und entworfen wurde das Modell von Eric Tscherne, dem wir auch ansonsten eine Reihe wohlgestalteter Modelle verdanken. Herr Tscherne hat sich sowohl um die realitätsgetreue Abbildung existierender Fahrzeugtypen als auch um die fantasiebasierte Gestaltung wahnwitziger Fahrzeuge fern von inhaltlichen oder finanziellen Fragen sehr verdient gemacht. Der Muscle Tone besticht ja dadurch, dass sein Kühler gleichsam gedoppelt ist, wie man in der Frontansicht gut erkennen kann. Man weiß auch nicht ganz, wo hier die Scheinwerfer anzusetzen sind, und das gibt dem Ganzen ja einen geheimnisvollen Look, der bisweilen wirklich angemessen grimmig aussieht und den Masken, hinter denen sich große Teile der Bediensteten des Imperiums ja wohlbekanntermaßen verstecken, geeignet korrespondiert. Die Farbgestaltung passt hier auch sehr gut ins Konzept. Es ist im Wesentlichen die einzige Farbe gewählt worden, die der Natur der Sache angemessen ist, nämlich ein sattes Schwarz. Oder vielleicht ist es auch mehr ein sattes Dunkelgrau? Da gehen sicherlich die Expertenmeinungen auseinander. Aber was wichtiger ist, ist die Tatsache, dass in der Tat beide bösen Bösewichte auf der Fahrzeugseite aufgedruckt sind. So kann man dieses große Liebespaar der Filmgeschichte stets gemeinsam betrachten.

Hot Wheels Time Shifter. DTX27+

Ja, da muss man natürlich nicht lange raten, wieso wir uns mit diesem Fahrzeug hier beschäftigen. Normalerweise haben wir es ja nicht so besonders mit denjenigen Automobilen, die nicht so wirklich ein reales Vorbild haben, aber der Time Shifter stellt so ein bisschen eine Ausnahme dar. Erschienen ist er in der Reihe "HW CITY WORKS 2017" (1/10), aber was da von diesem interessanten Wagen so gearbeitet werden soll, das können wir uns beim besten Willen nicht vorstellen. Aber der Reihe nach. Wenn wir uns die Front dieses Autos einmal genauer ansehen, dann stellen wir nämlich in den Proportionen des "Fahrzeuggesichtes" schon eine ganze Menge Ähnlichkeit mit dem Fiat 131 fest, und aus unserer Perspektive ist das ja ein gutes Zeichen. Man müsste versuchsweise einmal die Scheinwerfer und den Kühlergrill silbern lackieren und dann gucken, wie es wirkt. Das heißt, nein, der Kühlergrill kann ja ruhig schwarz bleiben. Die Doppelscheinwerfer wirken aber tatsächlich Fiat-mäßig, wobei es natürlich auch zeitgenössische Datsuns mit ähnlicher Anmutung gab. Was aber dafür spricht, dass es doch ein brachialer Fiat sein könnte, sind doch die zwei dicken Rohre, die aus der Motorhaube herausschauen und der ganzen Optik eine ganze Menge Wucht verleihen. Ob es Lüftungen sind oder Auspuffrohre, man weiß es nicht so genau, aber jedenfalls machen sie mächtig was her. Gleichzeitig ist es aber wiederum so, dass Jun Imai hier der federführende Designer war, das heißt, das Zünglein auf der Waage scheint doch in Richtung japanischer Einfluss zu springen. In der Seitenansicht fällt sogleich auf, dass man sich hie in zweierlei Hinsicht etwas ganz Besonderes hat einfallen lassen. Denn zum einen ist die Lackierung des Fahrzeuges mattblau - und Mattlackierungen sind derzeit ja gerade der allerletzte Schrei. Dann aber hat der Wagen auch noch zwei interessante Räder spendiert bekommen, denn einerseits ist das Hinterrad mit einem silber verchromten Ring versehen, das Vorderrad hingegen ist rot verchromt. Das wirkt wirklich ziemlich außergewöhnlich. Dem schön ausgeführten seitlichen Aufdruck zufolge ist aber nicht ganz klar, was denn hier so an "time" überhaupt "geshifted" werden soll, denn es soll sich doch wohl im Wesentlichen um den "schnellsten mobilen Reifenservice" handeln. Aber vielleicht ist der halt schneller als die Zeit? Oder er ist einfach fertig, bevor er überhaupt angefangen hat...

Hot Wheels Tour de Fast. DTY94.+

Was haben wir denn hier? Es scheint sich unserer Einschätzung nach um ein Fahrzeug zu handeln, das eigentlich im engeren Sinne kein reales Vorbild haben dürfte, sondern eher dem Treiben der Fantasie eines eifrigen Teams aus verschiedenen Designern geschuldet sein dürfte. Die Reihe, in der die Firma Hot Wheels dieses Fahrzeug eingeordnet hat, heißt HW DIGITAL CIRCUIT, wobei uns nicht so ganz klar ist, was das jetzt im eigentlichen Sinne bedeuten soll. Innerhalb dieser Reihe ist der Tour de Fast als Nummer 4/5 ausgewiesen, wobei er in der in dem betreffenden Jahr fortlaufenden System die Zahl 194/365 erhalten und zugewiesen bekommen hat. Also hier sieht es jedenfalls so aus, als sei dieses Fahrzeug, das ja von seinem ganzen Ambiente her ein Begleitfahrzeug der Tour de France sein könnte, in einem Look gehalten, der nicht ganz unähnlich dem Gulf Motorsport ist. Aber eigentlich ist ja schwer vorstellbar, dass hier ausgerechnet eine Ölfirma prominent werben sollte. Hier sieht es nach dem Aufdruck auf der Seitentür so aus, als sei der Kombi hier von einem Werksteam der Marke Hot Wheels, und das lassen wir uns ja gerade auch noch so eben gefallen, denn Räder gibt es ja am Fahrrad auch, das ist ja noch an sich nichts Schlimmes. Allerdings können wir mit den anderen angedachten Sponsoren nicht so viel anfangen. CDown und Lloyd? Das kommt uns nicht ganz so bekannt vor im Radsportbereich, aber wir lassen uns ja immer auch gerne eines Besseren belehren. Aber immerhin wissen wir, dass der Designer Tyler Cahrest uns mit dem Entwurf dieses Kombis erfreut hat. Als Radfahrer wüsste man eben, wenn man solch ein Begleitfahrzeug hinter sich hat, dass man im Falle einer Panne schnell auf Hilfe in Form von neuen und technisch einwandfrei gewarteten Ersatzfahrrädern bauen kann. Das verleiht einem dann ein Gefühl der Sicherheit, das man insbesondere auf mehrwöchigen Leistungssportfahrten gut gebrauchen kann.

Hot Wheels Ford

Hot Wheels '10 Ford Shelby GT500. W4254

Der Ford Shelby ist eine ganz schöne Rakete, die man im Straßenverkehr hierzulande eigentlich so gut wie nie antrifft. Schon gar nicht in der Lackierung, die Hot Wheels hier vorschlägt und die doch durch irgend so etwas wie Komplementärkontraste gekennzeichnet zu sein scheint - und die nicht zuletzt durch beeindruckendes Flimmern zu überzeugen weiß. Die GT500-Variante hat im Übrigen auch eine im Großen und Ganzen recht beeindruckendeHot Wheels '10 Ford Shelby GT500. W4254 Motorisierung vorzuweisen. Hier gibt es Motoren, die das gleiche Volumen aufweisen, wie ein standardmäßiger Haushaltswasserboiler, etwa von AEG, nämlich 5,4 Liter. Wie viele Pferdestärken verstecken sich wohl in solch einem Hubraum? Hot Wheels '10 Ford Shelby GT500. W4254Man darf schätzen, aber es sind so rund 540 PS, die den nicht allzu leichten Wagen in unter 5 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer beschleunigen bei einer Endgeschwindigkeit von 290 km/h. Ja, und der Spritverbrauch? Vermutlich in ähnlicher Weise beeindruckend. Da ist ja auch das Hauptargument dafür, dass man sich so ein gerät gar nicht anschafft. Na ja, vielleicht ist das auch das zweite Hauptargument. Als armer Schlucker kann man ja immer gut reden und behaupten, man kaufe sich solche Boliden aus ethischen Gründen nicht, oder weil man dort bei einer Urlaubsfahrt mit drei Kindern nicht genügend Passagiere und Gepäck unterbringen kann. In Wirklichkeit ist natürlich der Einkaufspreis das Hauptargument, denn irgendwo in der Gegend von 70.000 EUR, so viel Kleingeld muss man ja erst einmal übrig haben. Deshalb ist es ja schön, wenn einem Firmen wie Hot Wheels die Möglichkeit geben, an solchen motorisierten Träumen zu partizipieren, ohne dass man irgendwelche horrenden Anschaffungssummen tätigen muss oder Folgekosten hat, die einem das Blut in den Andern gefrieren lassen. Wo sollte man auch hin mit solch einem Auto? Auf den Nürburgring? Oder zum Bäcker? Macht man sich nicht lächerlich, wenn man so etwas fährt? Wobei natürlich die Frage gestattet sein muss, ja geradezu nahe liegt, ob man sich nicht noch lächerlicher macht, wenn man als Erwachsener Freude an solch einem Automodell hat. Aber diese sich aufdrängende Frage stellen wir hier erst gar nicht. Aus guten Gründen. Die glänzenden Felgen sind doch zu schön.

Hot Wheels '17 Ford GT. FJY04

Hot Wheels '17 Ford GT. FJY04Der Ford GT gehört zu den ganz großen Rennwagen, die von der amerikanischen Firma Ford so jemals auf dem Markt gebracht worden sind. Das Modell aus dem Jahr 2017, das seit 2016 in dieser oder einer ähnlichen Form gebaut wird und das mit Fug und Recht zu den großen Supersportwagen gezählt werden kann - zumindest, wenn man der Firma Ford selber glauben kann, leistet mit seinem Ottomotor von sagenhaften 3,5 Litern Hubraum stolze 483 kW. Wie viel das in der alten Einheit "Pferdestärken" ausgedrückt bedeute, das muss man sich ja anhand der einschlägigen Rechnungen selber einmal klar machen.Kleiner Hinweis: es wären in metrischen Pferdestärken kaum weniger als 656, also ein geradezu gewaltiger Wert. Zwar kommt der Ford GT hier in einem eher milde wirkenden hellen Blau, aber die Rennzierstreifen deuten schon an, dass es sich hier um einen wirklichen Vollblutsportler handelt. Auch die geduckte, flache und breite Form lässt hier keinen Zweifel. Die Höchstgeschwindigkeit dieses Boliden beträgt stolze 347 Stundenkilometer, eine Geschwindigkeit, bei der man besser daran tut, seinen Kopf nicht mehr zu sehr aus dem Fenster zu halten. Die Beschleunigung dieses Autos, das mit einem Antrieb an der Hinterachse versehen ist, lässt sich ebenfalls kaum unterschätzen. Lediglich 2,8 Sekunden braucht dieses Fahrzeug für die Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer. Nicht weniger als sieben Gänge hat das Doppelkupplungsgetriebe. Aber ist das Fahrzeug auch als Familienauto einsetzbar? Während der Tankinhalt nicht weniger als 57 Liter beträgt, ist über das Kofferraumvolumen kaum etwas Stichhaltiges herauszubekommen. Ford selber gibt hier tatsächlich aber einen Wert an: das Kofferraumvolumen des Ford GT soll angeblich 11 Liter betragen. Das ist natürlich eine Zahl, bei der so mancher mit den Ohren schlackern wird. Die Frage ist ja nicht nur, was in eine solchen Kofferraum überhaupt hinein soll, sondern auch, wo man solch einen Kofferraum an diesem Rennwagen überhaupt untergebracht hat. Manche Zeitschriften munkeln, dass es sich hier um einen kombinierten Wert aus dem Stauraum hinter den Vordersitzen und dem Handschuhfach handelt. Wir kommentieren das hier nicht, wundern uns aber schon. Auf der anderen Seite fragt sich ja, ob man beim Fahren mit solch einem Auto überhaupt an Gepäck denken möchte.

Hot Wheels '67 Ford Mustang Coupé. FRN24.

Bei diesem Ford Mustang Coupé aus dem Jahre 1967 fällt die Einordnung in eine Reihe bei Hot Wheels etwas schwerer. Zwar hat die Blisterverpackung eine fortlaufende Nummerierung, nämlich 1/8, aber es ist nicht klar, ob es sich hierbei um die Reihe ZAMAC handeln soll, wobei das aber das am deutlichsten ausgewiesene Kennzeichen auf dem Pappdeckel ist. Hot Wheels 50 steht auch da, und es sind ja sogar Flammen auf dem Wagen, wobei nicht klar ist, ob er einer Reihe "FLAMES" zugeordnet wird. Aber wie dem auch sei, das ist ein ganz vorzügliches Design, in dem der Charakter des 50jährigen Bestehens würdig begangen wird. In der Ansicht der Seitenlinie fallen direkt mehrere Dinge auf. Zum einen ist es natürlich wunderhübsch zu sehen, dass hier ein richtiggehendes Muscle Car alter Prägung in einem ausgesprochen würdigen Dekor daherkommt, nämlich mit züngelnden Flammen, die im Prinzip wie ein einzelner Flammenstrahl am Ende des vorderen Kotflügels ansetzen und fast die ganze Fahrzeugflanke entlangfährt. Das ist wirklich hübsch anzusehen. Das Farbschema mit roter Farbe, gelber Farbe und einem Orangeton, der durch rote Punkte auf gelbem Grund erzeugt wird, ist ausgesprochen klassisch in der Anmutung.  Sehr schön ist auch die durchgezogene rote Linie auf der Höhe der Türschweller anzusehen. Die ist als optisches Element sogar ziemlich wichtig, denn wenn man sie sich einen Augenblick lang in der eigenen Vorstellung wegdenkt, merkt man, wie der Gesamteindruck des ganzen Fahrzeuges sich stark verändert. Ach, hatten wir eigentlich schon erwähn, dass die silberne Lackierung uns sehr überzeugt? Das sieht nämlich nicht aus wie ein gewöhnliches Feld-, Wald- und Wiesensilbermetallic, sondern eher wie ein roh besprühter Stahl, auf den noch Metallisé-Effekte aufgebracht wurden. Das wird durch den schönen roten Felgenrand noch unterstrichen, der die beiden Räder einrahmt. Der Glanzeffekt, der hiervon ausgeht, macht die optik noch einmal richtig "rund", aber das ist bei Felgen ja eh nicht besonders verwunderlich.

Hot Wheels '67 Mustang. FJX91+

Ob jetzt ein Mustang ein rotes Pferd ist, kann ich aus dem Kopf nicht richtig beantworten, aber es ist auch nur indirekt von Belang, weil es sich ja bei dem hier von der Firma Hot Wheels herausgegebenen Mustang ja um einen "Ford Mustang" und nicht um ein "Pferd Mustang" handelt, wenn dieser Kalauer erlaubt ist. Was ausgesprochen sportlich an diesem Modellfahrzeug wirkt, ist aber nicht alleine die knallrote Farbe, auch wenn diese zum Gesamteindruck eine ganze Menge beizutragen scheint. Die Aggressivität, die die Farbe Rot gemeinhin ausstrahlt, kommt ja bei diesem Ford Mustang auch sehr schön zur Geltung. Aber es ist noch etwas Anderes, das diesen Muskelprotz so richtig in Szene setzt. Über das Fahrzeug hinweg verlaufen zwei weiße Streifen, und aus unserer Perspektive ist das ja das schönste und schlichteste Detail, das in der Lage ist, sehr deutlich so etwas wie einen Anflug von Sportlichkeit zu signalisieren. Intern scheint der Wagen ja bei Hot Wheels "Custom Mustang Original 16" zu heißen, ein Name, der voll ausgeschrieben natürlich noch etwas mehr an Pracht und Signifikanz entwickelt als einfach so der Name "Mustang". Jedenfalls sind auf der Motorhaube nicht nur die weißen Streifen, sondern, wenn man genau hinsieht, dann entdeckt man auch noch kleine weitere Details, die eine ins Schwärmen bringen darüber, wie niedlich eine einfache Tampobedruckung wirken kann. Dort sind, wenn man genau hinsieht noch zwei kleine hellblaue Dreiecke, die sich ganz vorzüglich neben den Streifen machen. Ebenso finden sich zwei kleine hellblaue Akzente an den Lufteinlässen, die sich auf der Motorhaube befinden. Aber, so sieht man in der Seitenansicht ziemlich genau, das sind ja beileibe nicht die einzigen blauen Akzente. Fast verspielt nämlich nehmen sich die weiteren blauen Bedruckungen der Felgenränder bei den markanten Rädern des Ford Mustang aus. Ohne diesen zusätzlichen kleinen Farbtupfer würde der Ford Mustang irgendwie ernster wirken - so erlangt er fast noch eine heitere Note dazu. Übrigens gehört der Ford Mustang wohl mit zu den ersten Modellfahrzeugen, die Mattel je für Hot Wheels produziert hat.

Hot Wheels '71 Ford Mustang Funny Car. BFG38

Der Ford Mustang in der hier abgebildeten Version dürfte in Form und Farbe in dieser Kombination recht einzigartig sein. Und dabei liegt die Betonung eher auf einzig als auf 'artig". Er läuft bei Hot Wheels bezeichnungstechnisch auch als "Funny Car", was ja eher "merkwürdiges Auto" als "lustiges Auto" bedeutet.71 Ford Mustang Funny Car. BFG38 Einiges ist hier auch anders als bei anderen Modellen, was auch dafür sorgt, dass der Ford Mustang als "Funny Car" sich in Loopings und auf Sprungschanzen nicht ganz so zivil und rasant verhält wie andere Autos von Hot Wheels71 Ford Mustang Funny Car. BFG38, sondern eher, naja, etwas unerwartet. Das besondere Highlight an diesem Modell ist nämlich, dass sich die Karosserie nach oben hin wegklappen lässt. Sie gibt dann den Blick frei auf einen durchaus imposanten Motorblock samt Abgasanlage, so dass man alles, was vermutlich in Wirklichkeit von Chrom nur so glänzen soll, auch tatsächlich bewundern kann. Aus mehr oder weniger technischen Gründen, so glaube ich, hat man aber direkt die ganze Inneneinrichtung mitverchromt, auch den Fahrersitz, jedenfalls hier im Modell. Das ist vermutlich tatsächlich ein ganzes Stückchen anders, als es in der Wirklichkeit zu erwarten wäre. So ein verchromter Fahrersitz wäre ja zugegebenermaßen auch ganz schön ungemütlich.71 Ford Mustang Funny Car. BFG38 Das Modell ist jedenfalls ein ganz schöner Muskelprotz. Über die Pferdestärken, die einen solchen Wagen antreiben, kann man aber wohl nur spekulieren, ebenso wie über den Hubraum, den der Motor mit den acht Abgasrohren mitbringt, wobei vermutlich für jeden Zylinder des Motorblockes hier ein eigenes Abgasrohr zur Verfügung gestellt zu werden scheint. Alleine das ist ja schon bemerkenswert. Sehr bemerkenswert und sogar deutlich über die Grenze zum Auffälligen hinwegschwebend kommt ja auch die Lackierung daher.71 Ford Mustang Funny Car. BFG38 Das ist ein leuchtendes Grün, mit dem man sicherlich im Stadtverkehr sofort alle Augen auf sich gerichtet sähe, wenn man denn für diese Art Auto überhaupt eine Straßenzulassung mit einiger Leichtigkeit erwirken könnte. Aber da wird es vorhersehbar schwierig, wenn man in Verhandlungen mit den Straßenverkehrsbehörden eintreten wollte, denn der Wagen hat ja noch nicht einmal Frontscheinwerfer.

Hot Wheels '71 Mustang Funny Car. FYC43

Dieser wirklich sehr unterhaltsame Mustang Funny Car, den uns die Firma Hot Wheels hier vorstellt, ist, wenn man einmal das Äußere auf sich wirken lässt, sehr folgerichtig in der Reihe "HW FLAMES" eingeordnet, wo er die Seriennummer 8/10 trägt. Der Mustang Funy Car hat in der fortlaufenden Nummerierung des Jahres die Zahl 57/250 bekommen. Und insgesamt muss man auch sagen, dass die Bezeichnung Funny Car sehr glaubwürdig gewählt ist, denn auch in dem Wortsinne von "funny" als "merkwürdig" wird dem ansprechenden Äußeren des Fahrzeuges Rechnung getragen. Das fängt bereits bei der Lackierung an, also bei der Grundfarbe des Fahrzeuges, die man in dieser Form nicht so häufig bei Automobilen antrifft, nämlich einem dunklen Violett mit Metallisé-Effekt. Wer würde sich da schon hineinsetzen? Na, wir würden das schon tun, zumal ein Ford Mustang ja doch zu den leistungsstärkeren Fahrzeugen gehört. Aber mit dem "funny" ist nach der violetten Lackierung ja noch lange nicht Schluss. Wenn man sich die Fahrzeugfront einmal näher ansieht, dann stellt man umgehend fest, dass dort, wo normalerweise die Scheinwerfer im Kühlergrill sitzen, eine glänzend verchromte glatte Fläche sitzt, die von keinerlei Einsätzen oder Einlässen unterbrochen wird. Das führt zusätzlich auch noch dazu, dass sogar der Frontspoiler und die vordere Stoßstange vollverchromt sind. Das kontrastiert natürlich wunderschön mit der dunklen Grundfarbe. Aber etwas ganz Besonderes ist auch der Schriftzug auf der Fahrzeugflanke. Dort sitzt nämlich der Schriftzug "Hot Wheels" und diesmal hat man das mit der Hitze in "hot" aber über die Maßen ernst genommen, denn die einzelnen Buchstaben gehen in züngelnde Flammen über, die sich von weiß über orange nach rot erstrecken. Damit ist aber letztendlich wein vollkommener Eindruck eines lustigen Fahrzeugs entstanden. zusätzlich sitzt der Motorblock auch noch im Innenraum des Fahrzeuges und wird über eine Aussparung in der transparent orangefarbigen Windschutzscheibe belüftet. Wie sich so ein Fahrzeug dann im Fahrbetrieb erst anhören muss, da macht man sich wohl keine Vorstellung.

Hot Wheels '72 Ford Ranchero. FYC58

Hier kommt auch wieder ein Pickup der Extraklasse um die Ecke gefahren. In der angemessen benannten Reihe "HW HOT TRUCKS" trägt dieses Exemplar die Nummer 8/10. Im Jahre fortlaufend nummeriert ist das Auto mit 29/250. Und es ist ein sehr interessant gestaltetes Fahrzeug. Also dieser Ford Ranchero ist mal ein elegantes und sehr viel tiefer gelegtes Fahrzeug, das trotz der Bauart als Lieferwagen doch durch einen elegante Linie besticht. Man sieht in der Ansicht von hinten ja in beeindruckender weise, wie bei dem Ford Ranchero die Räder quasi in den Radkästen verschwinden, weil das Fahrwerk auf ein richtiges Lowrider-Prinzip ausgelegt worden ist. Die Lackierung des tiefschwarzen Fahrzeuges ist im wesentlichen derartig makellos ausgeführt, dass man bei der glänzenden Farboberfläche ja beinahe versucht ist an Klavierlack zu denken. Natürlich kommt dieser zwar aller Wahrscheinlichkeit nach hier überhaupt nicht zum Einsatz, aber wunderbar glänzend ist der Lack ja dennoch. Bei der Farbauswahl der Bedruckung hat man natürlich eine geradezu glänzende Wahl getroffen. Rote Farbflächen an den Fahrzeugseiten werden von einem goldenen Streifen umrahmt. Das wirkt nicht nur flott, sondern auch edel. Im Heckbereich ist natürlich das schöne Firmensignet der Firma Hot Wheels in Golddruck angebracht. Die dynamische Gestaltung des Logos bringt ja noch einmal richtig Schwung in die ganze Angelegenheit. Dass im Endeffekt die Motorhaube des Fahrzeuges in ihren Dimensionen und Ausmaßen der Ladefläche in kaum etwas nachsteht, macht den Gesamteindruck dieses ausgesprochen flotten Pickups nur noch beeindruckender. Ziemlich zentral auf der Motorhaube gibt es eine Lufthutze, also jenen sprichwörtlichen Lufteinlass, mit dem ein konventioneller Vergasermotor ausreichend mit Luftzufuhr versorgt werden sollte, damit ihm vor lauter Kraft nicht gleich die Puste ausgeht. Die Form des Kühlergrills bei diesem Modell von 1972 legt überdies nahe, dass es sich hier um einen Ford Ranchero GT handeln dürfte. Etliche hundert Pferdestärken dürften hier aus mehreren Litern Hubraum gewonnen worden sein, wie man diese sportlichen Fahrzeugversionen ja normalerweise kennt.

Hot Wheels 2005 Ford Mustang. DTY65+

Sehr blau kommt er daher, der Ford Mustang aus dem Jahre 2005, den uns die Firma Hot Wheels in der Reihe "HW RACE TEAM 2017" beschert. Er trägt tatsächlich verdientermaßen die Nummer 1 von 5, also 1/5. So, jetzt blüht ja nicht nur der Enzian so blau, wie er von einem berühmten Barden besungen wird, sondern auch der Ford Mustang, und zwr genauer gesagt blau-metallic. Das ist aber in der Seitenansicht nicht das einzige Detail, das hier auffällt, und es ist auch beileibe nicht das einzige Detail, das ins Gewicht fällt. Und auch das schön geschwungene Logo der Firma Hot Wheels, das hier sauber aufgedruckt ist, kommt so ja auch woanders vor. Die matten, tiefschwarzen Räder deuten es aber schon an: hier wird seriös gefahren. Und wenn man sich die Silhouette des Wagens ansieht, dann stellt man an Front und Heck doch Markantes fest. Und soll es tatsächlich so sein? Ist die Schnauze des Ford Mustang tatsächlich ausklappbar beziehungsweise herunterklappbar? Das wäre ja eine Sensation sondergleichen. Brachial jedenfalls kommt das Heck daher. In der Heckansicht sieht man ja auch ganz gut, dass es sich hier um ein vom Unterboden aus Plastik über die halbe Karosserie hinweg hochgezogene Modellierung des Heckbereiches handelt. Wie aufgesetzt wirkt es, mit Kanten, Ösen, angedeuteten Auspuffrohren und was dort an Details sonst noch zu finden ist. Keine Spur von Zurückhaltung und Bescheidenheit, im Gegenteil: markantes Angebertum dominiert. Und die Ansicht der Frontpartie, was will sie uns offenbaren? Grimmig blickt das Maul mit heruntergezogenen Mundwinkeln, wenn man einmal die Fahrzeugfront als Gesicht vermenschlicht. Ob man nun tatsächlich den Frontspoiler in eine Rennwagenposition klappen kann, das muss die Zeit zeigen, aber denkbar wäre es auf jeden Fall. Dass jetzt die Scheinwerfer (wie eigentlich üblich) weder silbern bedruckt, noch gar als Kunststoffeinsätze ausgeführt sind, nun ja, damit wird man sich wohl bescheiden müssen. Oder täuscht uns da nur unser mit zunehmendem Alter immer trüber werdendes Auge?

Hot Wheels 2018 Ford Mustang GT. FYD37

Dieser Ford Mustang GT kommt in Windeseile daher, gibt sich aber trotz seines auffälligen Äußeren doch auch ein wenig geheimnisvoll von seiner Erscheinung her. Er ist in der Reihe "SPEED BLUR - 2019" erschienen und trägt dort die Nummer 4/10. Der so genannte Speed Blur ist vermutlich diejenige Verschwommenheit, die im Rausche der Geschwindigkeit entsteht, wenn man etwas an sich vorbeiflitzen sieht, das man nur unscharf wahrnehmen kann. Im Laufe des Jahres 2019 hat der Ford Mustang die Nummer 113/250 erhalten. Der Ford Mustang beeindruckt durch seine alles andere als dezente Lackierung. Die Grundfarbe stellt ein leicht mattes Orange, das mit einem dezenten Metallisé-Effekt versehen ist. Aber das ist ja eigentlich noch nicht das Beeindruckendste daran. Die hier gewählten Farben, die die zierenden Bedruckung auf der Motorhaube und an den Fahrzeugflanken darstellen sollen, wirken dahingehend schon recht kühn. Gut, mit der Farbe Schwarz ist man schon auf der konservativen Seite geblieben, aber dass nun auch noch ein mattes Violett dazu kommt, das ist ja schon im Verbund mit dem matten Orange ein starkes Stück. Was man sich an dem Fahrzeugmodell noch hätte wünschen können, wäre eine weitere Übereinstimmung mit der Abbildung, wie sie uns auf der Blisterverpackung begegnet. Da wäre nämlich zum Beispiel noch etwas Luft nach oben gewesen, was zum Beispiel die Ausweisung der Scheinwerfereinsätze oder des Mustang-Logos zentral im Kühlergrill anbetrifft. Hier hätte man ja mit einem kleinen Tupfer silberner Farbe bereits den Eindruck von Realismus und Detailverliebtheit wesentlich erhöhen können, denn auf der Umverpackung ist auf dem Pappschild sehr gut zu erkennen, wie stark das Fahrzeugmodell dadurch aufgehübscht hätte werden können. Was als liebevolles Detail ja schon überzeugt, ist die Tatsache, dass die beiden zierenden Linien, die über die Motorhaube verlaufen, einmal in lila und einmal in schwarz, in dem Moment, als sie auf dem Fahrzeugdach angekommen sind, auf einmal in geometrische Splitter aufgelöst werden. Bis sie dann bei der Heckklappe angelangt sind, verschwinden sie ja vollständig.

Hot Wheels Ford Transit Connect. BDD17

 Ja, der Ford Transit, das ist schon ein legendäres Auto. Wie viele Meilen wird der von Deutschland aus schon den Balkan entlang zurückgelegt haben? Das geht doch sicherlich auf keinen Schafskäse keine Kuhhaut. Und wie lange der schon im Geschäft sein mag beziehungsweise auf dem Markt? Das lässt sich auch nur schwer ermessen oder durch einen Blick in die Wikipedia feststellen. Hier jedenfalls kommt von HotWheels der Ford Transit Connect. Er wirkt sehr modern und trägt eine hübsche Farbe, eine mittelblaues Metallic oder Metallisé, wenn man so will. Die tamponierte Bedruckung mit dem Hot-Wheels-Logo trägt zum sportlichen Ambiente genau so bei wie die tollen Haifischflossen am Heck (oder was immer die auch darstellen sollen). Es existiert ja in der wirklichen Welt tatsächlich ein Concept Car Ford Transit Hot Wheels, im Deutschen würde man wohl von einer Studie sprechen oder so. Ihr glaubt das nicht? Na, hier ist jedenfalls ein Bild vom "echten" Hot-Wheels-Auto im Maßstab 1:1 oder wie man das jetzt auch immer nennen soll. Ob es nun wirklich jemals kFord Transit Connect. BDD17. 2014 HW Workshop - Garageäuflich zu erwerben sein soll, das steht wohl in den Sternen. Wer auch in der so genannten Wirklichkeit  wohl ein Auto möchte, das aussieht wie eine Modell von Hot Wheels und nicht umgekehrt? Naja, das muss sich einem auch nicht sofort erschließen. Immerhin kann man aber das Hot-Wheels-Modell schon als Modell von Hot Wheels kaufen. Ist ja auch irgendwie logisch. Damit fährt man zwar nicht ganz so weit und so schnell wie mit einem echten Auto, aber man verbraucht auch deutlich weniger Benzin. Nämlich so gut wie gar keines. Das Fahrzeugmodell kann man mit Fug und mit Recht wohl wirklich als gelungen bezeichnen. Wer noch keinen solchen Wagen hat, dem sei der Kauf dringend empfohlen. Wenn man es übrigens ein wenig genauer sehen will, klickt man auf das Vorschaubild. Jedenfalls öffnet sich wie immer eine größere Aufnahme des Modells, wenn man auf das kleine Vorschaubild klickt, den so genannten Thumbnail. Beziehungsweise Daumennagel oder Kontaktabzug, wie man auch sagen könnte, wenngleich diese Bezeichnungen natürlich nicht vollkommen zutreffend sind. Die recht vollständige Bezeichung dieses Automodells dürfte eigentlich so lauten: Hot Wheels Ford Transit Connect. BDD17. 2014 HW Workshop - Garage.

Hot Wheels Ford Transit Connect. DVD12+

Das ist hier aus der so genannten Reihe HW CITY WORKS 2017 (6/10) der Ford Transit Connect, der, glauben wir, mit dem alten Ford Transit der 60er und 70er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts nur noch den Namen gemein hat, technisch aber viel weiter entwickelt sein dürfte, denn die Zeit ist wohl kaum stehen geblieben. Bei diesem Ford hat sich die Firma Hot Wheels aber mal so richtig ins Zeug gelegt. Sonst sind Lieferwagen ja vielleicht nicht ganz so unsere Sache, aber hier kann man einfach nicht vorbei sehen. Der hier ist ja nicht etwa nur ein einfacher Lieferwagen. Die Seitenansicht verrät ja sofort, was hier geliefert werden soll. Das ist ja nicht nur ein Flammendesign, das sich gewaschen hat (obwohl, oder gerade weil nämlich hinter den Türscharnieren eine kleine Flamme in einem kreisrunden Emblem angebracht ist), nein, man erkennt die Aufschrift "Pizza Express" sehr deutlich. Es scheint diesen Ford Transit auch in einer violetten Ausgabe zu geben, in der man so etwas wie einen 30-Minuten-Service verspricht, aber dieser Pizza-Express hier ist schwarz. So schwarz ist hier alles, dass die Doppelrohre der Auspuffanlage, die vor den Hinterrädern sitzt, in der ganzen Schwärze fast untergehen. Ein sehr witziges kleines Detail sind natürlich die roten Flügelchen auf dem Dach im Heckbereich. Das sieht schon so ein bisschen aus wie Hermes, der Pizzabote oder so ähnlich. Dass die Felgen einen verchromten roten Ring haben, fügt sich gut ins Gesamtbild ein. In der Frontansicht bekommt man von dieser spektakulären Ausführung samt Lackierung nur wenig mit. Allein zwei kleine rote Zierstreifen auf der Motorhaube und vielleicht noch die gelben Scheibeneinsätze sprechen dafür, dass es sich hier um etwas ganz Besonderes handelt. Die Rückenansicht zeigt uns dann aber, dass so etwas ähnliches wie Lamellenrollos den Zugang zum Ladebereich  eröffnen sollen. Vermutlich wird hier die Pizza beladen und entladen, oder sogar so etwas wie ein fahrender beziehungsweise rollender Pizzaverkauf organisiert. Jedenfalls sind die hierzu verwendeten Kunststoffteile offenbar die Fortführung der Flügelchen, die sich auf dem Dach befinden.

Hot Wheels Shelby Cobra 427 S/C. W4254

Hot Wheels Shelby Cobra 427 S/C - Shelby 5-Pack (W4254) Ja, hier in Mel's Diner findet sich in der illustren Gästeschaft auch immer mal wieder eine Shelby Cobra 427 S/C ein. Der Fahrer, Hotte, will ganz offenbar seine Freundin Charlotte schwer beeindrucken, die ein wenig schüchtern mit ihrer Handtasche vor dem Rock am rechten Bildrand herumsteht und sich so gar nicht für die offene Motorhaube des Gefährtes interessiert. Das stört den flott daher kommenden Hotte aber nur wenig, denn er möchte mit Charlotte bei Mel ja gerne den einen oder anderen Burger verdrücken. Übrigen gibt es diese Shelby Cobra in dem vernichtenden metallic gelb auch nicht einzeln von Hot Wheels zu kaufen. Sie ist Bestandteil einer größeren Packung, nämlich des 5er Sets "Shelby" aus dem Jahre 2010, das von der Firma Mattel unter der Seriennumer W4254 vertrieben worden ist. Das ist eigentlich eine ganz schöne Packung, aus der die kleine Shelby Cobra aber offenbar besonders herausragt. Diese ist wirklich sehr knuffig geworden, und die großen Räder mit den chromglänzenden Felgen, die einzeln verspeicht zu sein scheinen (das ist natürlich nur ein kleiner Scherz, denn die Speichen sind sicherlich nicht einzeln gezogen), tragen ein Übriges zu dem fantastischen Erscheinungsbild bei. Wir wissen zwar nicht genau, wie sich Hotte echt versprechen kann, dass er die kleine Charlotte mithilfe eines Angeberautos herumkriegen will, aber er scheint sich ja etwas dabei gedacht zu haben. Jedenfalls komm von links schon die dem Diner den Namen gebende Mel ins Bild, um heiße Pommes frites zu servieren. Damit sollte es dann ja auch endgültig klappen bei Hotte und Charlotte. Nicht aber, dass am Ende der Hotte mit der Mel abzieht, weil sie sich im Endeffekt weniger ziert als die Charlotte. Das würde dem ganzen Gehabe mit der Shelby Cobra ja einen schlechten Beigeschmack geben. und ob wir das so wirklich miterleben wollen, ist ja tatsächlich die Frage, denn am Ende werden wir, so uns das Gefühl nicht trügt, ja durchaus die beiden noch öfter vor dem Diner erleben dürfen.

Hot Wheels Ford II

Hot Wheels '18 Custom Ford Mustang GT. FYB67

Dieser schöne und auch ziemlich moderne Ford Mustang, den uns die Firma Hot Wheels hier präsentiert, wird in die Serie "MUSCLE MANIA - 2019" eingeordnet, und das scheint uns aus mehreren gründen auch vortrefflich gewählt, wobei man auch hätte überlegen können, ob auch die "HW RACE DAY"-Serie in Frage gekommen wäre. In der "MUSCLE MANIA" jedenfalls nimmt der Wagen die Nummer 3/10 ein. Fortlaufend im Jahr ist der Ford Mustang GT allerdings mit der Zahl 180/250 nummeriert. Merkwürdigerweise spiegelt sich keine der beiden Zahlen in der Starternummer wider, die auf Motorhaube und Seitentüren des Fahrzeuges aufgebracht worden sind. Hier befindet sich ja deutlich zu sehen die Zahl 19. Liegt das vielleicht am Ende daran, dass das Modell bei der Firma Hot Wheels im Jahre 2019 erschienen ist? Aber es stammen ja auch andere Fahrzeuge aus demselben Jahr, sie tragen allerdings keine 19 auf der Fahrzeugflanke. Wie dem auch sei, jedenfalls kommt der Ford Mustang GT als wirkliches Rennfahrzeug daher, dafür spricht alleine schon die typische Lackierung, mit der das Rennauto versehen worden ist. Aus dem Rennsport als eine der beliebtesten Lackierungen bekannt ist ja die Kombination aus eine zarten Hellblau und einem markanten Orange bekannt, die charakteristisch für die Sponsorenfirma Gulf ist, deren Farbschema auch hier federführend ist. Die Bodengruppe kommt in einem soliden orangen Ton daher, ablesbar an den Türschwellern. Im wunderschönen Kontrast dazu steht das Hellblau des Fahrzeuglackes. Ob man nun auf der Karosserie die orangen Elemente durch einen dünnen schwarzen Farbstrich abtrennen sollte, darüber kann man wohl geteilter Meinung sein. Hier wurde jedenfalls darauf verzichtet, obwohl schwarze Elemente durchaus eine Rolle in der Gestaltung des Äußeren spielen. Nämlich sind sowohl der Frontspoiler als auch der Kühlergrill schwarz. beim Frontspoiler überrascht uns das jetzt allerdings ein ganz kleines bisschen, denn man könnte ja auch davon ausgehen, dass der Frontspoiler gleichsam organisch aus der Bodengruppe hervorgehen würde und sich in leuchtend oranger Farbe präsentiert.

Hot Wheels '32 Ford. DVB76+

Hier sieht man einmal wieder bestätigt, was für interessante Hot Rods sich doch die Fords der 30er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts zum Vorbild genommen haben. Na ja, Vorbild ist an dieser Stelle wahrscheinlich gar nicht das richtige Wort, denn es sit ja so, das es sich hier tatsächlich um einen Ford '32 in seiner Formgebung aus den 1930ern handelt. Dieses spezielle Modell von der Firma Hot Wheels ist auch schon ziemlich lange unterwegs, was auch ein Beleg dafür sein dürfte, dass es sich in der Tat einiger Beliebtheit erfreut, nämlich schon seit über zwei Jahrzehnten. Die erste Version dieses Hot Rods ist, wenn uns unsere gewöhnlich gut unterrichteten Kreise nicht täuschen, im Jahr 1998 auf dem Markt erschienen. Unser vorliegendes Modell ist aber ausweislich der Blisterbox deutlich jüngeren Datums. Es stammt aus dem Jahr 2017, und seine  blaue Farbe ist doch um einiges angenehmer als der Farbton von 1998, jedenfalls ist das unser persönlicher erster Eindruck beim flüchtigen Hinsehen. Hier dominiert ein metallisch aufgewertetes Blau, das eine gewisse Strahlkraft vorweisen kann. Die Seitenansicht zeigt deutlich die vielen Flammen, die vom Motorblock auszugehen scheinen. Auch hier ist es wieder so, dass jeder der acht Zylinder sein eigenes Auspuffrohr zu haben scheint. Voll verchromt liegen jedenfalls sowohl der Motorblock als auch die Auspuffanlage vor dem Auge des Betrachters. Dabei wir die Anmutung des Motors durch eine gewaltige Hutze vervollständigt, die in Wagenfarbe lackiert auf dem Motorblock thront. Das Heck wirkt fast wie das einer zeitgenössischen Kutsche - mit zeitgenössisch ist hier natürlich das Jahr 1932 gemeint, wobei es schwer vorstellbar ist, das zu dieser Zeit bereits blau metallic angesprühte Kutschen auf den Straßen der Vereinigten Staaten von Amerika gefahren sein sollen. Aber vermutlich ist die ganze Ästhetik des Automobils von der ästhetischen Gestaltung der Pferdekutsche zu diesem Zeitpunkt noch nicht emanzipiert, so dass die Ausführung des Hecke stärker noch als spätere Automobilrückseiten an die schlichte Kutsche erinnert. Von einem eleganten, kurvigen Heck ist man hier noch ein gutes Stück entfernt.

Hot Wheels '32 Ford. FJW69.

Ja, es ist ein Fahrzeug mit Flammen, das unser kleines Herz erfreut. Der Ford, der hier den Jahrgang 1932 entnommen ist, erschien in der Reihe HW FLAMES 2018 und trägt dort die Reihennummer 10/10. Im ganzen Jahrgang ist er mit der Nummerierung 129/365 versehen, und er passt aber von der ganzen Anmutung her schon wunderbar in die Flammenserie. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man vielleicht sogar behaupten wollen, der Wagen sei von sich aus schon in flammende Farbe eingehüllt, denn das sehr rennserienmäßige Orange, in das die Fahrzeugkarosserie eingefärbt worden ist, kann man schon als ein richtiges Statement bezeichnen. Auch wenn jetzt keine weitere Bedruckung auf der ganzen Außenseite dieses aufgemotzten Oldtimers aufgebracht wäre, könnte man an dem soliden Auftreten, das man geradezu als breitbeinig bezeichnen kann, bereits merken, dass hier ein waschechter Bolide an den Start geht. vor allem sieht man ja auf den allerersten Blick schon, dass man sich um die Belüftung des klassischen Vergasermotors keinerlei Gedanken machen braucht. Dabei muss man allerdings sogleich einräumen, dass der Motor in seiner Anmutung alles andere als klassischen Kriterien genüge tun will, denn er ist von oben bis unten hochglänzend vollverchromt. Das ist natürlich nicht so häufig in einer wirklich existierenden Garage anzutreffen, ein Fahrzeug mit verchromtem Motorblock. Aber das ist noch nicht alles, mit dem der Wagen aufzuwarten hat. Es gibt ja auch noch die besondere Lackiereung, mit der die äußere Erscheinung verziert ist. Hier ist es ein erstklassiges Flammendekor und der schöne Schriftzug "Early Times", beide in Weiß und in Goldlack ausgeführt, wobei das wahrscheinlich täuschen mag - jedenfalls passen die so genannten "früheren Zeiten" ja ganz hervorragend zu einem Modell, das in den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts die Straßen unsicher gemacht hat. Dass dabei auch die Sitzbank vollverchromt ist, ist ja eine weitere niedliche Tatsache, dei das Gesamtbild abrunden soll.

Hot Wheels '32 Ford. FYC13

Hier kommt ein kleiner Ford, der offenbar seit den 1930er Jahren auf dieser Welt existieren müsste. Damals allerdings natürlich noch nicht als ein Modell der Firma Hot Wheels. Das Fahrzeugmodell ist in der SERIE "ROD SQUAD - 2019" erschienen, einer Reihe, in der tatsächlich im Wesentlichen schwer aufgemotzte Fahrzeuge vorkommen, und in der dieser '32er Ford die Nummer 4/10 trägt, also im Prinzip schön im Mittelfel mitschwimmt. Im Laufe der jährlichen fortlaufenden Durchnummerierung trägt der '32er Ford die Nummer 105/250, das sind also ganz ähnliche Größenverhältnisse, rein von den Zahlen her betrachtet. Was das Design angeht, haben sich die Designer von Hot Wheels natürlich nicht lumpen lassen. Obwohl und obgleich dieses Fahrzeug ja eigentlich schon aus dem Jahre 1932 stammen soll, trägt es doch einige Kennzeichen völlig zeitgemäßer Automobile. Das ist möglicherweise allen voran dem Designer Gary Saffer zu verdanken, de bei der Firma Hot Wheels arbeitet. Vielleicht hat aber auch jemand die äußere Erscheinung des Fords von Grund auf modernisiert, denn eigentlich ist das Gefährt bereits seit ungefähr 1998 erhältlich, seit dem ersten Erscheinen natürlich in unterschiedlichen Ausführungen. Die einwandfrei ausgeführte Lackierung der vorliegenden Variante ist in mattschwarz gehalten, eine Farbe, die auch bei real existierenden Automobilen in der Wirklichkeit ja derzeit für einige Furore sorgt. Komplementiert wird diese edle Farbe durch einen Tampondruck in Goldlack, was eine wahrhaft klassische Kombination aus Grundfarbe und Zierbedruckung darstellt. Denn das kennt man ja vielleicht auch noch aus dem automobilen Rennsport von solchen fabelhaften Lackierungen wie den Rennfahrzeugen im Stile der Marke John Player Special, die irgendetwas sehr Gesundes herstellt, ich glaube naturbelassenen Fruchtsaft oder so. Übrigens trägt die Blisterverpackung die Unterschrift von Steve Caballero. Das würde natürlich auch erklären, warum das Fahrzeugheck quasi an den Pobacken den goldenen Schriftzug "Coupe de CAB" trägt, denn damit müsste ja Herr Caballero persönlich gemeint sein. Der ist ein erfolgreicher Skateboarder und Musiker. Was man nicht so alles erfährt, wenn man sich hobbymäßig mit kleinen Automodellen beschäftigt!

Hot Wheels '67 Shelby GT-500. FYC45.+

Hier kommt ein Automodell, dass für bestimmte Vorlieben wie geschaffen scheint. Insbesondere an Liebhaberinnen und Liebhaber des Flammendesigns wendet man sich mit dieser Ausgabe eines 1967er Ford Shelby. Der Shelby, den wir dem Hot-Wheels-Designer Jun Imai verdanken, trägt in der Reihe HW FLAMES 2019 die Nummer 10/10 und  ist fortlaufend mit 33/250 markiert. Und wenn man den Namen Shelby richtig zu deuten weiß, dann ist man sich sicherlich auch der Tatsache bewusst, dass hier für amerikanische Verhältnisse richtig flotte Sportwagen gebaut werden, die weder mit der Motorisierung noch mit den Pferdestärken geizen. Eigentlich ist es ja so, dass gerade die Shelby Ford Mustangs die größten Muskelprotze sind (also im Rahmen der Automobilwelt), die man sich so vorstellen kann. Es ist ganz wichtig, dass man das im Hinterkopf behält. Daher passt dieser Wagen ganz hervorragend in die Reihe der mit Flammen verzierten kleinen Automobile, die eine große Dynamik und viele Muskeln vorschützen wollen. Die hier gewählte Tamponbedruckung überzeugt bereits in der Draufsicht in ihrer kraftgeladenen Harmonie. Das Metallicblau der Lackierung wird wunderbar kontrastiert durch die fein in Weiß eingerahmten gelben Flammen, die sowohl von der Abrisskante der Lufthutze auf der Motorhaube als auch von der vorderen Kante des Daches auszugehen scheinen. Die vordere Kante der Motorhaube ist dagegen völlig in Gelb eingehüllt. In der seitlichen Ansicht ist besonders beeindruckend, dass neben dem häufig verwendeten Flammenmotiv, bei dem die Flammen aus dem vorderen Radkasten entspringen, hier auch ein gelber Seitenstreifen auftaucht. Dieser wirkt sehr fein ziseliert und fährt beinahe zärtlich den hinteren Rad des Radkastens ab, wo das deutlich größere Hinterrad verbaut wurde. Dass die Flammen ein gelbes Zentrum haben und weiß umrandet sind, kehrt in dem niedlichen Designfeature wieder, dass die Felgenränder vorne gelb und hinten weiß sind. Das ist ein charmantes Detail. Richtig schön wird natürlich auch die Frontalansicht des Shelby GT-500. Das zweite Paar Scheinwerfer im Zentrum des unteren Lufteinlasses wirkt sehr sportlich, doch anders als auf dem Blister sind die Scheinwerfer hier vollkommen schwarz. Wenn man es sich recht überlegt, könnte man da vielleicht sogar unter Zuhilfenahme von LEDs nachbessern wollen. oder mit einem Tupfen silberner Farbe.

Hot Wheels '69 Ford Torino Talladega. FYC39.

Hier steht ja wieder ein Auto sozusagen in Flammen. In der entsprechend benannten Serie "HW FLAMES" nimmt er die Nummer 4/10 ein, der Ford, der fordlaufend, äh, fortlaufend mit der Nummer 32/250 versehen ist. Hier sind natürlich gleich zwei Namen am Werke, die vielleicht der Erläuterung bedürfen. Der Ford Torino Talladega von Hot Wheels aus dem Jahre 1969 nimmt von den Städtenamen her sowohl Anleihen bei der italienischen Stadt Turin (in italienischer Sprache bekanntermaßen Torino) und auch bei der US-amerikanischen Stadt Talladega, die ihrerseits in Alabama liegt. Jetzt ist es so, dass Turin, beziehungsweise Torino, manchmal als so eine Art italienisches Detroit gilt oder umgekehrt Detroit so eine Art amerikanisches Turin sein könnte, womit die namensmäßige Anspielung gemeint ist. Weiterhin wurde der Ford Torino Talladega in den ersten Tagen des Jahres 1969 einigermaßen exklusiv für den Talladega Superspeedway produziert, der im selben Jahr eröffnet werden sollte. Aus Gründen de so genannten Homologation musste Ford ein solches Modell für die Öffentlichkeit produzieren (wobei ein vorschriftsmäßige Stückzahl von mindestens fünfhundert Einheiten zu erreichen war), damit das Fahrzeug bei dem Rennen in der NASCAR-Serie überhaupt eine Zulassung erfahren konnte. Die vorliegende Variante, die uns die Firma Hot Wheels präsentiert, wirkt auch wie ein besonderes Exemplar, denn zunächst fällt auf, wie das Fahrwerk in beeindruckender Weise tiefer gelegt worden ist. Aber vielleicht ist das jetzt auch nur einen Kleinigkeit, die zurücktreten muss vor den Hintergrund der besonders auffällig gestalteten Lackierung. Hier haben sich die Designer aber wirklich schwer ins Zeug gelegt. Unter der Federführung des Designers Alex Tam ist hier ein Exemplar entstanden, dass nicht nur in einem seh besonderen Rot mit Metallisé-Effekt lackiert wurde, sondern auch noch weißglühende Flammen in zweifacher Umrandung auf der Seite zeigt. In oranger und in maisgelber Farbe werden die Flammen eingerahmt, die auf beinahe der gesamten Fahrzeugbreite die Flanken entlangzüngeln. Von den Scheinwerfern im Chromkühlergrill scheint beidseitig auf der Motorhaube auch noch einmal eine Flammenspur auszugehen. Sagenhaft!

Hot Wheels Custom Ford Maverick. FYD05

Als würdiger Vertreter der so genannten us-amerikanischen Muscle Cars der Ära, als man sich um vieles noch keine Gedanken machte, kommt der Ford Maverick von Hot Wheels daher und eröffnet die Reihe "MUSCLE MANIA" mit der Nummer 1/10. Der Ford Maverick trägt ansonsten aber auch noch eine in dem Jahr laufende Nummerierung, nämlich als Auto 98/250. Und er ist auch ein würdiger Vertreter dieser Zahl, obgleich merkwürdigerweise die Zahl, die auf der Motorhaube aufgedruckt ist und die wie sie Startnummer eines großen Rennens aussieht, eine etwas andere ist, nämlich die 94.Das wirkt ja schon etwas merkwürdig, wenn man sich das so anguckt, aber wie seltsam wäre es erst, wenn alles aufeinander abgestimmt wäre. Das würde dann ja doch fast schon ein wenig autistisch wirken. Hier jedenfalls ist es so, dass der Ford Maverick eine reine Augenweide ist. Das liegt zum einen natürlich daran, dass er makellos in einem fast schon feuerwehrmäßigen Rot angestrichen wurde. Das verleiht dem Fahrzeug eine große Dynamik. Dann kommen aber auch noch ein paar schöne Details zum Tragen. Die vorderen Kotflügel sind offenbar mithilfe angenieteter Verbreiterungen aufgewertet worden und auch die hinteren Radkästen verfügen über eine tüchtige Verbreiterung, ebenfalls mit einem Satz lackierter Nieten befestigt. Als sei das alles noch nicht genug, wurde dem Ford Maverick ein geradezu gewaltig anmutender Frontspoiler spendiert, der auch als eine Art Kuhfänger an der Spitze einer Lokomotive einsetzbar sein könnte. In den kontrastierenden tiefschwarzen Kühlergrill sind zwei Zusatzscheinwerfer eingelassen, die sich ausnehmend gut neben den Waben der Lüftungsöffnungen machen. Leider wurde hier versäumt, die Reflektoren der Scheinwerfer durch einen silbernen Farbtupfer anzudeuten. Auffällig ist aber, dass der Sponsorenaufdruck von der Firma GReddy ist, die doch eigentlich gar kein uramerikanisches Unternehmen ist, sondern in Japan beheimatet und ansässig ist. Aber das sind ja wahrscheinlich die positiven Folgen der Globalisierung, dass man ein schönes Fahrzeug hat, dass die Grenzen zwischen den Kontinenten überwindet.

Hot Wheels Pontiac

Hot Wheels '65 Pontiac GTO. DHR14

Sehr flambiert beziehungsweise flammenbewehrt kommt der Pontiac GTO daher, den Hot Wheels auf das Erscheinungsjahr 1965 datiert beziehungsweise ja auf das Baujahr 1965, denn das Erscheinungsjahr des Modelles laut Hersteller Hot Wheels ist das Jahr 2016. Dabei steht die Abkürzung GTO für "Gran Turismo Omologato", ein Begriff, der aus dem Italienischen übernommen wurde, vermutlich vom Hersteller großer Sportwagen überhaupt, nämlich von Ferrari. "Groß" ist natürlich beim Pontiac GTO Hot Wheels '65 Pontiac GTO. DHR14ein durchaus angemessener Begriff, wenn man sich einmal die Motorisierung der damaligen Zeit vor Augen führt. In den Pontiac GTO Hot Wheels '65 Pontiac GTO. DHR14wurde der größte Motor eingebaut, den im Jahr 1965 überhaupt ein Straßenfahrzeug besaß, nämlich ein Achtzylinder mit sagenhaften 6379 Kubikzentimetern und 242 kW Leistung. Welch einen Spritverbrauch man mit so einem Motor erreichen kann, darüber lassen sich aus heutiger Sicht wohl lediglich grobe Vermutungen anstellen, aber es dürften schon so ein paar Dutzend Liter auf 100 Kilometer gewesen sein, jedenfalls mehr als man an Litern Wasser oder anderer alkoholfreier Getränke braucht, um dieses schöne Modell von Hot Wheels mit dem Fahrradel vom Spielzeughändler nach Hause zu befördern, jedenfalls unter normalen Bedingungen nicht allzu langer Wegstrecken und nicht allzu bergiger Geographie. Der Pontiac GTO ist im Jahre 1965, so glauben wir nach kurzer Recherche, an sich noch kein eigenständiges Modell gewesen, sondern ein Ausstattungspaket des Pontiac Tempest, äußerlich jedenfalls täuschend ähnlich von der Anmutung her. Aber mit den hier eingesetzten Flammen in den Farben Pink und Rot,Hot Wheels '65 Pontiac GTO. DHR14 so scheint es ihn doch nur von Hot Wheels zu geben, so dass ihn vermutlich niemand wirklich je in solch einem Design besessen hat, um ihn auf dem Highway auszufahren. Wobei man durch die nordamerikanischen Geschwindigkeitsbeschränkungen bedingt ja von ausfahren nicht wirklich sprechen konnte. Aber auch im Motorsport war der Pontiac GTO jetzt im Großen und Ganzen nicht so die Rakete, so dass überhaupt fraglich ist, ob und wo ihn jemand ausgefahren haben sollte. Aber er wird sich schon hervorragend dazu geeignet haben, jungen Damen in den 1960er Jahren zu imponieren, da sind wir ziemlich sicher.

Hot Wheels '67 Pontiac Firebird 400. DTY88+

Einmal Pommes rot-weiß bitte. Beziehungsweise Pontiac Schranke. So oder ähnlich könnte die Bestellung ausgesehen haben. Brendon Vetuskey hat dieses Modell bei der Firma Hot Wheels entworfen, und nach allem, was wir so nach einer näheren Betrachtung als Laien sagen können, hat Herr Vetuskey seine Sache sehr gut gemacht. In der Serie "HW MUSCLE MANIA 2017" ist dieses Fahrzeug als Nummer 5/10  erschienen, und es ist in mehrererlei  Hinsicht als ein besonders gelungenes Modell zu bezeichnen. In der Seitenansicht dieser Ausgabe vom Pontiac Firebird fallen sofort mehrere Details auf, die die Freude an dem Fahrzeug erhöhen dürften. Zum einen ist dies natürlich bereits die dunkelrote Metalliclackierung. Diese macht den Wagen an sich schon zu einem Hingucker, aber umso mehr erscheint uns auch die von Hot Wheels gewählte Art der Druckausführung bemerkenswert. Die gewählte hellbeige Farbe, oder man könnte den Druck auch sandfarben nennen, wenn man wollte, harmoniert ausgezeichnet mit dem Dunkelrot. Aber das ist noch nicht alles. Die schräg angeschnittenen doppelten Seitenstreifen verleihen dem Wagen durch ihre spitz zulaufende Form tatsächlich ein deutliches Plus an Dynamik und Geschwindigkeitseindruck. Das ist bei einem Fahrzeug mit rund 325 Pferdestärken aber auch recht angemessen. Doch zurück zu den Details: an der Fahrzeugfront erkennen wir deutlich den keinen Schriftzug "Firebird", in die Streifen integriert ist die negativ gedruckte Zahl 400 zu erkennen und ganz klein am Heck finden wir das Logo von Hot Wheels. Dann ist auch noch der Türgriff silbern bedruckt, um eine Verchromung anzudeuten. Das ist doch alles mit einer großen Liebe zum Detail ausgeführt, und das für ein Modell, das unter zwei Euro zu erwerben ist. Alle Achtung. Die Draufsicht beschert uns ebenfalls den schönen Blick auf die dynamischen Doppelstreifen, hier auf der Motorhaube als doppelte Us ausgeführt. Aber die Frontansicht wird dominiert von der Schnauze des Firebird. Jetzt hätte man sich nur noch wünschen können, dass die Chromteile, die sich an der Fahrzeugfront befinden auch noch durch eine silberne Bedruckung akzentuiert worden wären.

Hot Wheels '67 Pontiac GTO. DTY91+

Das könnte hier auch wieder so ein Fahrzeug sein, das sich möglicherweise der eine oder die andere Fußballfan und Anhänger des BVB Borussia Dortmund alleine wegen der Farbgebung zulegt oder zumindest mit einer Anschaffung liebäugelt. Nun gut, so wird man jetzt einwenden mögen, also so richtig wird das ja jetzt doch nicht zutreffen können, denn es ist ja eigentlich doch keine so stark in Erscheinung tretende gelbe Farbe, mit der dieser schwarz daher kommende Pontiac GTO bedruckt ist, sondern die Bedruckung wirkt beim zweiten oder dritten Hinsehen doch eher wie goldfarben. Das soll uns aber nicht weiter stören in unseren Assoziationen. Denkbar wäre die ganze Geschichte nämlich auch in schwarz-gelb, und damit wäre dann ja das Glück des Borussia-Fans perfekt. So, wenn man sich zum Beispiel in der Seitenansicht die Bedruckung des Pontiac GTO ansieht, dann fällt einem sogleich auf, dass die Bedruckung nicht nur eine weitere Komponente in grau beziehungsweise silber hat, sondern auch noch ausgesprochen präzise über Türkanten und Kotflügel verläuft, ohne eben jenes zu tun, denn die Farbe verläuft im Druck gar nicht, sondern bleibt präzise genau dort, wo sie hingehört. Sehr gut, und das ist in der Draufsicht zu erkennen, kann man sehen, wie schön die Bedruckung auf der Motorhaube die geschwungenen Akzente des Bleches verstärkt und die Lufteinlasshutze auf der Motorhaubenmitte ja quasi zu umfließen scheint. Schlichtes Schwarz wäre doch an dieser Stelle des Guten etwas zu wenig gewesen. Falls man die Muße für eine Detailbetrachtung hat, erkennt man auch sofort, dass man bei den Rädern ein kleines Extra spendiert hat. Auch hier wird die vergleichsweise gravitätische Anmutung der schwarzen Reifen und Felgen durch die goldene Felgenumrandung aufgebrochen, die ein spielerisches Element hinzufügt. Das Heck hingegen kommt exakt so daher, wie wir es vom Pontiac GTO des Jahrs 1967 erwarten würden. Hier ist alles breit und geradlinig, keine Sperenzchen im Dekorationsbereich stören den Gesamteindruck von klarer Kraft und Stämmigkeit.

Hot Wheels. Custom '67 Pontiac Firebird. DTW82.+

Das ist tatsächlich ein ganz schöner Brummer mit markigem Auftreten, dieser silberne vollgetunete Pontiac Firebird. Da ist die Firma Hot Wheels eigentlich ziemlich konsequent ans Werk gegangen. Wenn man sich dieses Modell einmal näher anschaut, dann fallen einem doch verschiedene Dinge ins Auge, die man in dieser Form nicht überall geboten bekommt. Also als allererstes fällt schon einmal in der Draufsicht auf, dass da keine Gefangenen gemacht werden: der Motorraum ist ja offen, es gibt keine Motorhaube oder irgendetwas andere,, was sonst die Sicht auf das Antriebsaggregat einschränken würde. Die Maschine liegt in ihrer ganzen Pracht und ihrer ganzen Größe einfach offen vor dem Auge des Betrachters. Das ist doch der reine Wahnsinn. Da ist ja quasi jedes einzelne Pferdestärklein beim Arbeiten zu beobachten. und wenn wir ganz genau hinsehen, dann scheint es so, als sei auch die Fläche, die normalerweise über dem Kühlergrill die Befestigung der Motorhaube enthält, prima abgebildet worden. Ebenso erkennt man,dass, wenn das Fahrzeug denn eine Motorhaube hätte, diese vermutlich in tiefem Schwarz bedruckt worden wäre. Wunderschön wirkt jetzt auch das kleine Näschen, das in der Linie der Frontpartie wunderbar geschwungen ist. Ja, die Endsechziger des zwanzigsten Jahrhundert sind doch eine ästhetisch einwandfreie Zeit gewesen. Wenn man jetzt zur Seitenansicht kommt, dann wird einem aufgrund der Konsequenz, die hier an den Tag gelegt wird, doch gleich ein wenig anders zumute. Pechschwarz leuchten die Räder, na ja, sie leuchten eigentlich nicht, aber sie setzen konsequent fort, was sich schon angekündigt hat: da wird nur in silber und schwarz gearbeitet und man lässt das Schwarz nur von einem dünnen Streifen unterbrechen. So, und dann fällt der Blick auf zwei Details. Zum einen die Lackierung. Ist das eine verzinkte Karosserie? Ist das silber-metallic? Oder gibt die ganze Lackierung dem Fahrzeug einen konsequenten "industrial look"? Das sieht ja nachgerade "dirty" aus. Und dann kommt ja der Höhepunkt: ein schwarzer Kreis auf der Autotür! Wie bitte? Ja, das muss man erst einmal bringen - so viel Traute hat nicht jeder!

Majorette

Ja, die Firma Majorette, die spielt doch auf dem Markt der kleinen Spielzeugautos auch ihre französische Rolle. Also jedenfalls was die Gründung anging. Aber es gibt auch eine Majorette USA. Das war uns lange zeit gar nicht bekannt. Naja, die firma hat jedenfalls eine interessante und wechselvolle Geschichte mit Eigentümerwechseln und allem, was dazugehört. Auch untergegangene beziehungsweise geflutete oder, wenn man es noch genauer nimmt, überschwemte Fabriken gehören dazu. Und irgendwie haben auch ehemalige Büromaschinenhersteller wie Triumph-Adler eine tragende Rolle. Aber das sind jetzt Dinge, die sollen uns nicht von den kleinen Spielzeugautos ablenken.

Modellautos 1/43

Modellautos 1/87 H0

Ninco

Hier präsentieren wir einige von selbst gekaufte Slotcars von der spanischen beziehungsweise katalanischen Firma Ninco aus Barcelona (beziehungsweise präsentieren wir unter anderem hier auch ein paar erst noch geplante Käufe). Leider ist es um die firma Ninco im Bereich des Slotracings so ein bisschen still geworden in den letzten Jahren, weil der Fokus der Produktion irgendwie vom Management verschoben wurde. Aber wir hoffen, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen des Slotracings und des Aufbauens der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Ninco hat allerdings auch ein paar tolle Rallye-Autos und Oldtimer im Programm, die sich sehen lassen können. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von Ninco Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht immer alle vollständig wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, also jedenfalls immer dann, so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit Ninco sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Zum Beispiel, indem man die schönen Doppelweichen einbaut und so weiter und so fort. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Aber das muss alles auch mit einer kleinen Fahrerschulung einhergehen, sonst geht noch mehr zu Bruch als man beabsichtigt hatte.

Ninco 50251 ABT Audi TT-R Hasseröder No. 9 (Aiello)

Das hier ist eines der beliebteren Autos von Ninco gewesen. Wir schreiben das hier in der Vergangenheitsform, weil es mit der Firma Ninco auf dem deutschen Markt zwischendurch schon einmal rosiger ausgesehen hat. Vielleicht ist das auch keine ganz richtige Einschätzung, denn die Indikatoren, die uns vorliegen, sind ja sehr anekdotisch - was wird zu welchem Preis von wem in welcher Auswahl im Geschäft angeboten? Und da sah es zu Audi-TT-Zeiten einfach schon einmal besser aus. Er ist aber auch bullig bis zum Äußersten, der Hasseröder Audi TT in schwarz von Ninco. Zum Beispiel hier sieht man ganz schön, dass viele sich wahrscheinlich gar nicht erst getraut haben, mit dem Wagen zu fahren, weil sie Angst hatten, dass sie ihn beschädigen könnten, und dazu sieht er eigentlich zu hübsch aus. Und wer hat die alte Wildsau in schwarz? Natürlich der Viktor... Ja, und der scheint auch nicht gerade ein Auto für jedermann zu sein. Die Fahrleistungen in der wirklichen Welt sind aber durchaus sehenswert und begeistern. Um das Jahr 2000 herum ist der Audi TT-R, der von Abt entwickelt wurde, ja in der DTM gefahren. Um die 400 Ps stark war der Motor, und der Wagen ist bis knapp unter 300 km/h schnell gewesen, aber in der ersten Saison seines Einsatzes kam man noch nicht so hoch hinaus gegen die Konkurrenz im Opel Astra V8 und dem AMG-Mercedes CLK-DTM. Die Seitenlinie erinnert einen etwas an andere Autos aus dem Volkswagen-konzern, etwa den VW Käfer, aber das macht nichts, der VW Käfer ist ja auch ein hervorragendes Rennfahrzeug gewesen. Ein fetter Spoiler ziert hier jedenfalls das Heck, und das ist auch gewiss ganz gut, damit der Wagen in der Kurve auch noch genügend Anpressdruck auf der Hinterachse hat. Viel auszusetzen gibt es ja an dem Modell nicht, wenngleich die Felgen etwas stilisiert wirken. Sie kommen bei Ninco ja einfach an vielen Modellen zum Einsatz und sind daher nicht völlig naturgetreu. Der Popo des Audis ist auch schön knuffig bis rundlich, dabei wirkt das Auto sonst nicht besonders brasilianisch, muss man ja zugeben. Aber so ein formschönes Heck ist eine feine Sache, das vermittelt ja auch den selbstbewussten Eindruck, man wolle hier andeuten, dass die Konkurrenz einen mehr so von hinten sehen wird. Ebenso wirkt der kleine Autofrosch von oben gesehen ganz dynamisch. Auf den schwarzen Schienen der Ninco-Bahn wird er allerdings wohl etwas schwieriger auszumachen sein als seine blauen und gelben Pendants! Na, wir wünschen dennoch viel Spaß auf dem Rundkurs.

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Ninco 50267 ABT Audi TT-R Red Bull No. 9

Mit den Autos im Red-Bull-Anstrich ist es ja immer so ein bisschen ähnlich gewesen wie mit den Autos in der Gulf-Farbkombi. Alles sieht ein bisschen besser aus, dachte man so bei sich. Ob das mittlerweile verflogen ist, wage ich nicht zu sagen. jedenfalls gefällt mir der knuffig-knuddelige Audi TT-R in diesem metallicmäßigen Blau weiterhin sehr gut. Auch wenn jetzt schon etwas die Nostalgie mitspielt, denn das Modell ist ja bald schon zwanzig Jahre alt. Auch von Ninco? Das wäre ja bemerkenswert. Na, Audi Fans und Aficionados des VW-Konzerns, was sagt Ihr dazu? Für diesen Rennwagen in schwarzer Farbe will schon jemand im Internet 99 Euronen haben. Wieviel ist Euch denn dann ein Red-Bull-Audi wert? Eine ganz schöne Maschine ist das Ding ja, und hier ist mal ausnamhsweise nicht Tim Wiese mit seinem Kampfnamen beim Sport des Wrestlings gemeint, der sich ja bekanntlich "The Machine" nennt. Der heißt oder hieß ja auch angeblich noch "The Machine", obwohl das jetzt so aussieht, als habe er das interesse an einer Karriere in dem Bereich verloren. Was immer das auch heißen soll. Naja, hier meinen wir jedenfalls eine echte Maschine, denn die Antriebseinheit dieses Audi TT-R von Abt liefert in der Gegend um 400 PS und macht das Fahrzeug so um die 300 km/h schnell. Da kommt manch einer ja kaum mit dem Gucken hinterher. Jetzt so im Slotcarbereich ist das ja ganz lustig. Also das Modell ist ja im Maßstab 1:32, da muss es ja nur eine Geschwindigkeit von 9,375 km/h erreichen, um maßstäblich bei 300 km/h zu sein. Das sind aber gar nicht so viele Meter pro Sekunde. Nur ungefähr 2,61 m/s muss man mit dem Modell also fahren. Bei einer Strecke von 10 m Bahnlänge hätte man also fast 4 Sekunden Zeit. Das scheint machbar. Dementsprechend dynamisch wirkt auch die Silhouette. Bei so einer Rasanz folgt natürlich die Aufnahme von der Seite hier nochmal mit mehr Streulicht: Auch ein Blick auf den Druck und die Felgen lohnt sich hier. Nicht hundertprozentig dem Original entsprechend sind ja die angedeuteten BBS-Felgen, aber ihren Dienst versehen sie trotzdem. Und auch das Heck überzeugt durch dicke Backen. Manche kommen aber bei Red Bull offenbar noch auf ganz andere Gedanken... vermutlich inspiriert durch Bull Power aus dem bewegten Mann, nehmen wir hier an.

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Ninco 50271 BMW M3 GTR BMW Motorsport Team Schnitzer+

Dieser BMW M3 GTR ist auch einer der beiden Hauptbestandteile der sensationellen Grundpackung "M3 Racing" gewesen, mit der unser Hobby hier so seinen zweiten Frühling erlebt hat. Dementsprechend ramponiert ist unser eigenes Fahrzeug aus dieser Packung natürlich mittlerweile auch. Den BMW von Schnitzer gab es aber auch separat zu kaufen, und er scheint uns auch recht werksgetreu ausgeführt zu sein. Man erkennt es in der Seitenansicht schon sehr schön, dass die typische Silhouette eines 3er BMWs hier sachgerecht und gegenstandsangemessen umgesetzt wurde. Wie man es der Nummer auf der Fahrertür schon ansehen kann, ist dieses Fahrzeug in Donington gestartet, und es hatte die Startnummer 43. In welchem Jahr das jetzt genau war, das können wir nur mühsam rekonstruieren. Aber die Abwandlung der Werkslackierung, die das Team Schnitzer hier vorgenommen hat, wirkt doch sehr locker und freundlich. Nun gut, man hat das Violett natürlich nicht genommen, aber die Anleihen sind deutlich. Dass sich die Streifen quasi zum Heck hin in Würfel auflösen, ist ein niedliches Detail. Aber hatte jetzt Ekblom den roten Helm? Oder Müller? Jedenfalls müssten sie bei der European Le Mans Series gefahren sein, wer jetzt auch immer hier am Steuer sitzen soll. Aber ob man sich bei Ninco wirklich so viele Gedanken um die authentische Helmlackierung gemacht hat? Das dürfen wir aus der Ferne doch zumindest ein kleines bisschen bezweifeln. Was in der Frontansicht sofort als niedliches Detail auffällt, ist die niedliche kleine rote Lasche unterhalb der Motorhaube. Jetzt sind wir uns nicht ganz sicher, wozu diese dient, vielleicht ist das ja wie bei der Waschmaschine dazu gedacht, dass man im Falle eines Falles in der Lage ist, das Ding schnell hochzuklappen, wenn es sein muss. Zum Abschleppen wirkt das Ganze ja doch etwas zu filigran.Hübsch in Chrom eingefasst kommt ja der Kühlergrill daher. Und fast milde blicken die gelb verglasten Scheinwerferaugen, mit deren kontrastreichen Licht man sogar im Nebel besser zurecht käme. Aber das müsste man im Modell ja doch durch eine Nachrüstung mit Leuchtdioden erreichen, denn werksseitig bringt das Modell kein Fahrlicht mit.

Ninco 50279 BMW M3 GTR Scheid Motorsport 2002+

Mit diesem BMW M3 GTR verbinden uns natürlich in gewisser Weise so nostalgische Gedanken, denn einmal gab es dieses Fahrzeug natürlich unter der genannten Seriennummer bei der Firma Ninco separat zu kaufen, aber andererseits war dieses Fahrzeug auch Bestandteil einer der unserer Meinung nach sehr gelungenen Grundpackungen, die man bei Ninco erwerben konnte. Gleich vom Fleck weg beeindruckt hat uns die hellblaue, fast pastellartig wirkende Farbe der Karosserie. Dass es sich um ein Fahrzeug handeln musste, das tatsächlich an Wettbewerben teilgenommen hat, war uns sofort einleuchtend. Wer die Geschichte des Eifeler Rennfahrers Johannes Scheid so verfolgt, der wird wahrscheinlich auch nachvollziehen können, wo Herr Scheid, der so genannte Eifelblitz 2002 mit diesem Fahrzeug an den Start gegangen ist. Wahrscheinlich war es irgendein Langstreckenrennen, so wie wir das bei dieser Art Fahrer und Fahrzeug einschätzen. Die Ninco BMWs gehen mitsamt ihrem Anglewinder-Motor mit gewaltigem Sound ans Werk, da legt man schnell einmal die Ohren an, aber die Karosserieform des M3 ist so gestaltet, dass der eine oder andere Abflug recht schadlos überstanden werden kann, wenn man es mit der Abfluggeschwindigkeit nicht ganz so arg übertreibt. Unser Modell hier ist natürlich bereits tüchtig abgeliebt, da es den stundenlangen harten Renneinsatz in den Knochen hat. Es macht aber auch tüchtig Spaß. In der Seitenansicht erkennt man die BMW-typische Silhouette. Der Heckflügel, ist schön ausgeführt, und die Bedruckung ist makellos und entspricht in weiten Teilen auch haargenau dem originalen Vorbild. In der Vorderansicht fällt der verchromte Kühlergrill auf und die schönen gelben Scheinwerfereinsätze. Wäre das Modell beleuchtet, so könnte man den in der Eifel ja manchmal auftretenden Nebel mit den gelben Kontrast erhöhenden Scheinwerferlichtern wunderbar zerschneiden. Das Heck ist auch einwandfrei. Die Rücklichter sind als roter Kunststoffeinsatz gefertigt und rein theoretisch ließe sich darunter prima ein zusätzliches Rücklicht mit Bremslicht als Leuchtdiodenbauteil nachrüsten. Im Paar mit dem Schnitzer BMW M3 GTR gefahren macht das ganze wirklich Spaß. Passenderweise nannte sich die Grundpackung damals auch "M3 Racing", denn damit war alles gesagt!

Ninco 50289 Fiat Punto Super 1600 'S Vallejo'

Das hat meiner Begeisterung für Slotcars damals sehr geholfen, woran man schon erkennt, dass ich ohnehin immer ein bisschen auf den Preis schauen musste bei allem, was so anlag: es gibt Fiats! Sogar Puntos! Als Slotcars - wie niedlich! Da war dann doch klar, dass, wenn hier die S1600er Rallye-Serie eine Rolle spielt, das Preis-Leistungs-Gefüge noch nicht total ins Wanken geraten sein kann. Nicht irgendwelche Luxuskarossen, die preislich eh jenseits von Gut und Böse sind, sondern eine Rallye-Klasse mit 1600 ccm Hubraum. Die Liebe zu diesem Modellsport war sofort entflammt. Und die Ergebnisse sollen jetzt auch nicht unter den Tisch gekehrt werden. Es ist zu beachten: mit diesem Fiat Punto wurden Sergio und Diego Vallejo bei der 38. Rallye Rías Baixas 2002 Fünfte. Das ist nicht zu verachten, wie man nachvollziehen kann, wenn man selber schon einmal eine Rallye gefahren ist und nicht nur als Zuschauer teilgenommen hat. Natürlich aber hat die Rallye im Prinzip nicht vor dieser Burgkulisse stattgefunden, sondern ist eine im Wesentlichen spektakuläre Überlandfahrt über schlechte Landstraßen und zum Teil auch richtiggehend eine Raserei über Stock und Stein gewesen. Wie soll man das denn bloß auf der heimischen Autorennbahn simulieren? Dazu braucht man doch irgendwie so losen Schotter, und dann hat man das ruckzuck alles im Getriebe. Na ja, das sind dann die Sorgen, mit denen sich die Wartungsmechaniker herumzuplagen haben, denn bei einem Slotcar liegt ja alles völlig frei und kann nach Herzenslust eingestaubt werden, mit den absehbaren Folgen für Mensch, Material und Maschine. Seufz. Da muss dann im Zweifelsfall gut geputzt, entfettet und geschmiert werden. Wir sehen in den Detailaufnahmen: der Druck bei diesem Ninco-Fahrzeug ist im Wesentlichen sehr präzise ausgeführt. Es gibt kleine Positionslücken, etwa zwischen dem Gelben und dem Schwarzen, aber hundertprozentige Präzision ist in dieser Hinsicht wahrscheinlich sowieso unerreichbar. Hier sieht man den blauen Popo vom Fiat Punto - sehr niedlich. Auch gut zur Geltung kommen die stilbildenden Rückleuchten. Das Nummernschild S 1642 BBF stimmt übrigens exakt mit der Nummer überein, die in Wirklichkeit gefahren wurde. Das sei an dieser Stelle einmal festgehalten. Hier sind man sie auch mal zu zweit, die Puntos... Jetzt darf man nur keinen Unfall bauen und die Optik und schöne Anmutung des wundervollen Fahrzeugs riskieren!

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Ninco 50298 Fiat Punto Super 1600 Dallavilla No. 52

Kleine Fiats ganz groß, so bin ich immer versucht, bei diesem Auto zu sagen. Dass nämlich ein von anderen Webseiten spöttisch als "Eurobox" bezeichnetes Fahrzeug sich in einer Rallyeklasse durchsetzen kann, noch dazu einer, bei der es eine recht stringente Hubraumbegrenzung gibt, die sich ja tatsächlich mit den Beschränkungen der Serienfahrzeuge verträgt, das ist doch eine feine Sache für Liebhaber preiswerter Kleinwagen. Und das heißt jetzt nicht, dass wir hier nahe legen, dass Dacia in den Rallyesport eintreten soll. Solcherlei Entscheidungen wollen wir gar nicht vorgreifen. Aber die Fahrer  (A. Dallavilla ITA, G. Bernacchini ITA) herabzuwürdigen, indem man behauptet, dass das Fahrzeug nur eine Kiste sei, das fiele uns im Leben nicht ein. Das Fahrzeug hat in der wirklichen Welt PS satt (nämlich 215 bhp, also british horse power), was für so ein kleines und leichtes Fahrzeug mehr als ausreichend ist. Der Fiat Punto wirkt daher sehr wendig und damit insgesamt sehr flott! Diese kleine rote Rallyerübe, wie man etwas despektierlich sagen könnte, ist als Slotcar durchaus eines der leiseren Autos von Ninco - dank des Inliner-Antriebs. Das macht das Fahren zu einem angenehm mit Brummtönen unterlegten Geschäft. Die Sponsoren-Logos auf dem Fahrzeug können sich durchaus sehen lassen. Bulgari zum Beispiel ist so eine Edelmarke, die hier vertreten ist. Die könnte ich mir im Leben nicht leisten, wäre also, wenn ich überhaupt einen Hang dazu hätte, also froh, dass ich über ein preiswertes Modell partizipieren kann. Dass hier an der Seite "Versace Sport" steht, soll jetzt aber keine falschen Vermutungen aufkommen lassen. Gemeint ist nämlich nicht etwa ein ominöses Sport-Team, sondern es ist tasächlich die Sport-Marke, die zu Versace gehört. Jaja, edel und elegant dreht der rote Rallye-Floh seine Runden. Es gibt auch blitzeblank gebremste Bremsscheiben, die offenbar, um den edlen Anstrich zu erhöhen, auch noch verchromt worden sind. Wo hat man so etwas schon einmal gesehen? In der Wirklichkeit wohl nicht, daher weisen wir auf dieses schicke Detail hier noch einmal gesondert hin. In der Detailaufnahme kann man auch die Ausführung des Druckes einmal genauer unter die Lupe nehmen, beziehungsweise haben wir ja bereits die optische Lupe für den geneigten Betrachter in die Hand genommen und präsentieren das Resultat oben. Die Abdeckung ist nicht hundertprozentig, aber dem bloßen Auge scheint es zu reichen. Auch für die Sicherheit der Fahrer ist gesorgt. Die Streben der Fahrgastzellenverstärkung sind deutlich sichtbar und detailliert ausgeführt. Der Po ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Dann kann ja nichts mehr schief gehen. Eingestiegen, angeschnallt, und dann Richtung Sonnenuntergang gefahren, so muss die Devise lauten!

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Ninco 50333 Porsche 934 Jägermeister Pro-Shock

Das Auto hier von der katalanischen Firma Ninco, ist die Nachbildung eines Porsche 934 im Jägermeister-Design. Es handelt sich hierbei um einen sehr niedlichen orangen Frosch. Es ist sicherlich nicht das schnellste Slotcar aller Zeiten, trotz des starken Motors, denn es driftet so herum, da der Abstand vom Magneten zur Fahrbahn recht hoch ist... und das ist ja nicht immer eine gute Sache, auch wenn sich da ein wenig die Geister scheiden. Das Driften ist ja bei manchen Carrerabahnfahrern ganz besonders geschätzt. Aber da muss man ja durchaus unterscheiden, was man aus dem Rennbahnfahren haben will.Der Porsche 934 ist aber ein ganz schöner Sportwagen, er ist auch als Porsche Turbo RSR bekannt und ist ein historischer Rennwagen, der irgendwann so in der Zeot vor oder nach oder zwischen ein paar Ölkrisen produziert worden ist, und zwar von den Zuffenhausenern. Wir wissen ja schon, welche Zuffenhausener hier gemeint sind. Der hier von Ninco fabrizierte beziehungsweise hergestellte Porsche ist recht offensichtlich der Max-Moritz-Porsche, der 1976 in der Markenweltmeisterschaft eingesetzt wurde. Die Porsche 934 dominierten tatsächlich 1976 in allen Rennen und erwarben sich, so wie man i Rückblick sagen muss, völlig rechtmäßigerweise einen legendären Ruf. Der war aber nicht so von besonders langer Dauer, da in den Folgejahren die leichteren und leistungsstärkeren Porsche 935 den 934er langsam, aber sicher aus dem Renngeschehen verdrängten. Das ist eigentlich fast ein bisschen schade, denn der 934er ist so ein schöner knubbeliger Porsche, der wirklich knuffig ausieht. Und in dem aggressiv erscheinenden Jägermeister-Orange wirkt er besonders fetzig. Aber in dieser Form, in der er jetzt noch hier verewigt ist, wird er uns leider nicht mehr begegnen. Die Tragik an der ganzen Sache ist nämlich, dass die Hände meiner Tochter in einem unbewachten Moment der Leitkielaufnahme den Garaus bereitet haben. Hier muss ich mal gucken, ob ich entweder das Fahrwerk vom Jocavi-Porsche nehme (dessen Karosserie aus einer Kurve getragen am Stuhlbein zerschellte) oder mit der Leitkielaufnahmenverstärkung aus Metall von Umpfi und viel Kleber, einem zusätzlichen Bohrloch und viel Geduld eine Prothese angebracht werden kann. Aber wie wir das kennen, wird die ja eh nicht lange halten

Ninco 50336 Fiat Punto Super 1600 "Vodafone"

Dass so ein kleiner niedlicher Wagen wie der Fiat Punto auch als Slotcar hergestellt wird, das halten wir hier für eine gute Idee, denn dies ist ja auch ein Fahrzeug, dessen Bezug zu real existierenden Autos im Straßenverkehr ja noch erkennbar ist. Von hinten sieht das Fahrzeug ja auch schöm pummelig aus. Josè Pedro Fontes und Nuno Rodrigues Silva aus Portugal sind mit diesem Fiat Punto Super 1600 bei der Rallye "Rali Vinho da Madeira" vom 1. bis 3. August 2002 im Vodafone-Team gestartet, haben die Rallye aber nicht beendet. Sie schieden in der 19. und letzten Etappe aus, lagen bis dahin aber ganz gut in einem Feld, dessen Fahrzeuge zum Teil eben nicht durch das "Super 1600"-Reglement eingeschränkt waren. Das verdient ja doch ein wenig Beachtung. Der Fiat Punto von Ninco ist sehr hübsch anzusehen in seinen betont kontraststarken Farben. Da wird nicht mit irgendwelchen daher gelaufenen Pastelltönen versucht ein mellow feeling zu verbreiten, sondern mit blau, weiß und rot gibt es *peng* etwas auf die Augen, und das Gelb setzt noch einen drauf, jedefalls was die Spritzigkeit der Farbflecken angeht. So sieht das Ganze aus, wenn ein Fiat Punto von rechts nach links durchs Bidl zieht (oben) - und gleich darunter sieht man, was passiert, wenn er im gegenteil von links nach rechts durchs Bild zieht. Und wie sieht es wohl aus, wenn er von oben nach unten durchs Bild fährt? Ach, die Antwort auf diese Frage sparen wir uns lieber, denn sie fällt ja eh nicht besonders realistisch aus. IM Detail offenbart sich ja, wie jedermann weiß, normalerweise das Deatil. Also werfen wir doch einfach einmal einen Blick auf ein einzelnes Detail, zum Beispiel die rechte vordere Ecke des Fahrzeuges. Nur in starker Vergrößerung offenbart der Druck leichte Mängel, die mit dem bloßen Auge aber fast nicht wahrzunehmen sind. Und wenn das Rennauto mit gefühlten 300 Stundenkilometern über die Fahrbahn prescht, dann kriegt man so etwas ja überhaupt erst gar nicht mal mit. So, aber sieht man beim näheren Hinsehen am statischen Modell, dass in den Vertiefungen die Drucke nicht mehr ganz eingeflossen sind und die Grundierung minimal von den farbigen Tampodrucken überlappt wird. Aber stört uns das wirklich?

Ninco 50364 Honda NSX #18 Takata

Frei nach Edgar Wallace könnte man den Titel dieses Fahrzeuges von Ninco folgendermaßen beschreiben: Der Frosch mit der Maske. Na ja, zumindest wirkt es aus der Froschperspektive ja durchaus so. Was der Firma Ninco hier gelunegn ist, ist immerhin ein sehr schönes Modell eines Fahrzeuges aus der JGTC-Reihe, die sich auch hierzulande großer Beliebtheit erfreuen sollte, denn die dort startenden Fahrzeuge sind techinsch und otisch eigentlich kleine Augenweiden. Optisch nehmen sie ja Anleihen bei sportlichen Serienfahrzeugen von Nissan, Honda und Toyota. Auf dem Spoiler hinten ist auch sehr schön deutlich zu sehen, dass der vor nicht allzu langer Zeit in die Insolvenz getaumelte Airbaghersteller Takata ein großer Sponsor dieser Art Rennen im modernen japanischen Renngeshcehen gewesen ist. Aber wie das Leben so spielt, hat man irgendwann nicht mehr so viel Geld, um damit den automobilen Rennsport zu subventionieren, wenn einem erst einmal das Pazifikwasser so ein bisschen bis zum Halse steht. Ach so, Lexus, Mazda, AMG-Mercedes und Porsche sind im Übrigen auch von der Partie bei der JGTC, die mittlerweile aber anders heißt, nämlich Super GT. Das ist für solche Supersportwagen iegentlich ja genau der richtige Gruppenname beziehungsweise der richtige Name für eine Rennserie. Und wenn wir auch nicht die Porsches und Mazdas hier zeigen, sondern uns auf den Honda konzentrieren, den wir ja schon als Frosch bezeichnet haben, dann kommt hier quasi ja der Froschpopo: Apropos Popo. Zwar kann man hier in Europa das Fahrzeug so oft von hinten betrachten, wie man will, ein bestimmtes Feature wird aber dennoch einfach nicht mitgeliefert. Dabei gehört es bei japanischen Modellen eigentlich als Charakteristikum so dazu, wie bei uns das Amen in der Kirche. Nämlich ist bei den japanischen Modellen, die unter dem Namen QuattroX laufen, auch ein weiteres Modell dabei, nämlich für gewöhnlich die miniaturisierte Nachbildung ein kleines leicht bekleidetes Animé-Mädchens. Das sieht ja dann also so oder so ähnlich aus, wenn man bei Takara einkauft. Mit Popo. Aber in den Export haben es nicht viele dieser Modelle samt Figur geschafft, weswegen man sie in der europäischen freien Wildbahn nicht besonders häufig antrifft.

Ninco 50369 Toyota Supra Esso JGTC (Juichi JPN, Akira JPN)

Aus der Serie der JGTC-Fahrzeuge kommt heute eine Interpretation des Toyota Supra von Ninco. Das Fahrzeug hat die schöne Bedruckung mit dem echten Tiger von Esso, der ja nach einem alten Slogan einmal in den Tank gehört hätte, und wenn man sich die Bedruckung ansieht, dann merkt man ja auch, dass der Tiger fast wie im Comic auf Rädern zu rennen scheint, denn Vorderläufe und Hinterbeine werden durch das Hinterrad des Toyota symbolisiert. Der Toyota Supra ist Ninco sehr gut gelungen. Die Optik ist hübsch und die Fahrleistungen versprechen viel Fahrspaß. In der Wirklichkeit kommt hier ein Antriebsaggregat mit dem Kürzel 3UZ-FE zum Einsatz, dessen Maße von 4292 cm³ und dessen Output von bis zu 300 PS für einen ordentlichen Vortrieb garantieren können. Dementsprechend flott ist der Toyota Supra dann auch im Renngeschehen unterwegs. Von vorne sieht das Fahrzeug ja schon etwas aus wie ein sehr schneller Rennfrosch beziehungsweise eine blaue Schlange (wenn es so etwas überhaupt gibt, also in der freien Natur). Hinten dominiert ein raubtierähnlich-schmaläugiges Gesicht ohne große Kanten mit vielen Flächen. Das ist nicht besonders abwechslungsreich, versieht aber seinen Zweck. Es wirkt auch ein ganz klein wenig, so wie man sich Japan gemeinhin vorstellt, also jedenfalls das Moderne. Schnörkellos und glatt. Und hier ist der Tiger offensichtlich nicht nur im Tank, sondern auch an der Hinterachse. Man kann mancherorts ja lesen, dass der NC5-Motor, der dann schräg zur Hinterachse sitzt, aufgrund des zu hohen Griffs, den die Belastung der Hinterachse verursacht, für einen unruhigen Lauf aus der Kurve heraus sorgt, wenn man mit den recht starken Kräften des NC-5 dann nicht haushaltet. Abhilfe schafft dann nur das Fixieren des Motors mit Heißkleber etc. Hier sieht man die kleine Rakete von oben, wie sie strahlt. Sie wartet anscheinend nur so darauf, über die Rennbahn gejagt zu werden, um tigermäßig loszuschlagen. Also rein mit ihm. In den Tank! Den Tiger! Vor der malerischen Burgkulisse! Der Tiger ist auch ganz zu Recht hier auf dem Rennwagen aufgedruckt, denn mit dem abgebildeten Rennfahrzeug gewannen Juichi Wakisaka und Akira Iida die JGTC im Jahre 2003. Alle Achtung! Das machen wir sicherlich auch einmal zum Gegenstand eines Rennens auf der noch zu erbauenden Suzuka-Rennbahn, die wir gerne in einem der kommenden Jahre in die Realität umsetzen wollen.

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Ninco 50382 Toyota Supra "Denso" Nº39

Ab und zu muss man dem Hobby frönen und sich einmal vergegenwärtigen, welche Fülle an hübschen Modellen sich so auf dem Markt befindet. Da hilft manchmal ein nostalgischer Blick nach hinten in die Sammlung. Ein Ninco Toyota Supra Denso in den klassischen Farben "Pommes rot/weiß" ist dafür ein gelungenes Beispiel und lässt in einem wahren Enthusiasten so einen leisen Anflug von Begeisterung aufkeimen. Manchmal ja auch sogar einen größeren und lauteren. Ein Ninco Toyota Supra Denso weiss rot 39 kann mit gutem Recht beinahe schon als ein legendäres Modell bezeichnet werden. So würden es vermutlich jedenfalls einige Slotcar-Süchtige sagen, insbesondere, wenn sie auf Modelle von Ninco stehen. Und ich würde mich fast schon zu diesen Süchtigen zählen, wenn ich es mir so recht überlege. Jedenfalls ist dieses Modell von Ninco beeindruckend. Es gibt ja im Wesentlichen zwei Anlässe im Jahr, zu denen man sich den Wunsch nach einem Modell von Ninco gerne erfüllen möchte. Einmal ist das natürlich Weihnachten. Ein Ninco Toyota Supra Denso weiss rot 39 ist da ein ganz heißer Anwärter auf einen Platz ganz oben auf der Wunschliste. Und dann ist da ja noch der eigene Geburtstag, zu dem ein kleines Päckchen mit einer Box von Ninco gerne auf dem Gabentisch stehen kann! Hier wäre zum Beispiel mal ein Bild als kleiner Vorgeschmack.Und des Weiteren findet man so etwas auch hier: Ninco Toyota Supra Denso weiss rot 39 , damit man sich mal eine Vorstellung von diesem Slotcar von Ninco machen kann. Wem das alles nicht reicht, dem sei natürlich tunlichst empfohlen, sich das Automodell auch in echt einmal zuzulegen, alos in einer Variante, die auch auf der heimischen Autorennbahn fahren kann. Quelle des Bildverweises: https://slotbox.de . Ich hatte zunächst etwas Sorge, ob ein Modell, welches so ausbalanciert ist wie ein Ninco Toyota Supra Denso weiss rot 39, überhaupt in der Lage sein würde, Hochgeschwindigkeitskurven auf meiner Autorennbahn durchzustehen, ganz zu schweigen von unserer Carrerabahn, auf der das Umkippen ja noch viel leichter ist, aber nach ein paar Runden am Drücker muss ich sagen, dass ich doch einigermaßen angenehm überrascht wurde. Und angenehme Überraschungen durch ein Modell von Ninco sind ja doch die schönsten! Jedenfalls gilt das im Allgemeinen für mich. Wenn man die Geschwindigkeit dieses Slotcars erhöhen will, lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tuningteile zu investieren. Letztendlich betrifft das aber auch nicht nur Slotcars der Firma Ninco, muss man einräumen, sondern auch solche von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gute Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr an Performanz aus dem Auto herausholen. Zum Beispiel könnte man sich hier vorstellen, dass man bei einem renommierten Teilehersteller ein Paar spezielle renntaugliche Leitkiele ersteht, mit dem man sein Modell etwas verwöhnt. Sein Ninco Auto zu tunen und ein bisschen daran herumzubasteln ist ohnehin ein Teil des Vergnügens. Was die Leistungsverbesserung angeht, so ist es allgemein so, dass so Standardprozeduren wie das Einkleben der Lagerschalen, das Schleifen der Reifen und der Einsatz vernünftiger Achsdistanzen auch bei diesem Modell von Ninco eine gute Idee sein könnte. Aber das ist natürlich etwas, was für alle Slotcars gilt. Naja, auf jeden Fall wüsste ich schon genau, dass dieses Modell auf meinem Wunschzettel für Weihnachten stehen muss! Die Abmessungen des Ninco Toyota Supra Denso weiss rot 39 tragen ohne Zweifel zu seinen Fahreigenschaften bei und machen ihn zu einem recht stabilen Renner, wenn man die Geschwindigkeit geeignet dosiert. Er sollte, so wäre mein Eindruck, auch in viele Sammlungen Einzug halten. Aber eigentlich nicht nur in der Vitrine. Der Ninco Toyota Supra Denso weiss rot 39 will gefahren werden! Mehr Bilder dieses Slotcars sind auf Umpfis Website ( https://slotbox.de ) zu finden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man das Modell dort auch erwerben, aber man muss vielleicht schnell beim Bestellen sein, falls sich nicht mehr so viele davon auf Lager befinden.Wir würden uns als Slotcar-Fans natürlich wünschen, dass Firmen wie Ninco weiterhin so schöne Modelle wie den Ninco Toyota Supra Denso weiss rot 39 auf den Markt bringen. Ob es sich jetzt um das schnellste Slotcar handelt, das es im Handel zu kaufen gibt, sei einmal dahingestellt. Tunen und tweaken gehören zum Hobby dazu, aber die Betrachtung rasanter Kurven und klarer Linien auch. Und für die braucht man vielleicht sogar eher eine Vitrine als eine Rennstrecke.

Ninco 50384 Porsche 934 Kremer Jägermeister ProRace+

Der Porsche von Ninco kommt in mehrererlei Weise sehr hübsch daher - und er ist auf mehr als eien Art auch etwas Besonderes. Für denFan ist es ja immer schön, wenn es ein Auto in seinem Lieblingsdesign gibt, und die Jägermeister-Lackierungen kommen ja bei den Enthusiasten immer besonders gut an. Das ist natürlich einmal dem unwiderstehlichen Orange geschuldet, in das sich ein jedes Auto hüllt, das im Jägermeister-Design gestaltet ist - nein ganz stimmt das nicht, denn es gibt Ausnahmen. Besonders schön ist aber der Schriftzug, der in weißer Farbe mit seinem angedeuteten kleinen Schatten sehr präzise aufgebracht wirkt. Auch ist der Hirsch mit dem leuchtenden Kreuz hier bei diesem Modell sehr schön aufgebracht. Da der Porsche aus dem Kremer-Team wohl nur tagsüber an Rennen teilgenommen hat, sind die Frontscheinwerfer auch mit dem runden Firmenlogo überklebt. Dass dieses Modell von Ninco in einer speziellen, ProRace genannten Ausstattung daherkommt, erkennt man fast schon an den goldgelb glänzenden Felgen. Von der Seite erkennt man aber schon, dass der Wagen in den Kurven etwas kippelig ist. Der recht hohe Schwerpunkt fällt beinahe schon ins Auge. Dagegen fällt der Heckspoiler ja fast schon niedlich aus - wenn man ihn etwa einmal mit einem Modell der Dimensionen beim Lancia 037 vergleicht. Aber er versieht sicherlich anstandslos seinen Dienst. Sehr schön gelungen sind ja eigentlich auch die verschiedenen Kunststoffeinsätze, wobei man am Heck aber ganz gut erkennen kann, dass zwar die Blinker und das Firmenschild aus transparentem Kunststoff eingesetzt wurden und auch die Stoßfänger in schawrzer Farbe keline Enizelteile sind, aber bestimmte andere Detailschrauben auf der Klappe sind eben nur aufgedruckt worden. Auch sind die Nieten auf den breiten Kotflügeln natürlich nicht "echt", sondern nur aufgedruckt. Die typische Froschform des Porsches weiß aber nach wie vor zu faszinieren. Der 934er ist eben doch ein ganz besonders schönes Exemplar.

  Ein Ninco Porsche Kremer Jaegermeister ProRace ist im Wesentlichen ein Modell, das man auf der Autorennbahn mit großem Vergnügen ausfahren wird und nicht so sehr durch enge Kurven hetzen oder über lange Geraden prügeln (außer wenn man es gegen ähnlich motorisierte Fahrzeuge antreten lässt). Es ist einfach ein ziemlich hübsches Gefährt, das man aus bloßem Fahrvergnügen auf die Autorennbahn schicken kann, um es seine Runden ziehen zu sehen. Es ist, kurz gesagt, einfach ein schickes Vehikel. Na gut, bei einem Modell von Ninco ist das ja nicht unbedingt eine Seltenheit. Eigentlich ist es immer ein guter Gedanke, Balance und Handling eines Slotcars zu verbessern. Daher lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tunigteile zu investieren. Nicht nur bei Slotcars von Ninco trifft das natürlich zu, sondern bei solchen von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gut geschliffene, ordentliche Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr Performanz aus jedem Auto herausholen. Ich würde hier etwa vorschlagen können, dass man das Modell mit einem gescheiten Getriebe aus Metall versieht, das man bei einem der renommierten Hersteller von Slotcarteilen beziehen kann. Welchen Hersteller man dann letztendlich wählt, hängt ganz vom eigenen Geschmack ab. Was die Leistungsverbesserung angeht, so ist es allgemein so, dass so Standardprozeduren wie das Einkleben der Lagerschalen, das Schleifen der Reifen und der Einsatz vernünftiger Achsdistanzen auch bei diesem Modell von Ninco eine gute Idee sein könnte. Aber das ist natürlich etwas, was für alle Slotcars gilt. Also wenn ich etwas Kleingeld am Ende des Monats übrig haben sollte, dann kaufe ich mir das Modell mit großer Wahrscheinlichkeit. Es scheint als ob die Firma Ninco auf den Input der Hobbyfahrer gehört hat und diejenigen bedienen will, die mit einem out-of-the-box Modell Spaß auf dem eigenen Wohnzimmerteppich haben wollen. Was eine gute Sache ist! Ob es sich jetzt um das schnellste Slotcar handelt, das es im Handel zu kaufen gibt, sei einmal dahingestellt. Tunen und tweaken gehören zum Hobby dazu, aber die Betrachtung rasanter Kurven und klarer Linien auch. Und für die braucht man vielleicht sogar eher eine Vitrine als eine Rennstrecke.

Ninco 50426 Mosler MT900R Kenmore#+

Einer der interessantesten Sportwagen der Welt könnte der Mosler sein, aber wer will so ein Urteil schon mit einiger Sicherheit fällen wollen? Jedenfalls hat der Mosler ein geradezu fantatstisch anmutendes Verhältnis von Gewicht und Leistung, wenn man die so genannte spezifische Leistung, also die Kilowatt pro Kilogramm einmal als Messgröße zurate zieht. Wenn man den entsprechenden einschlägigen Webseiten trauen kann, dann ist aufgrund dieses sensationellen Verhältnisses von Leistung zu Kraft, äh, Masse, auch ein sensationeller Stunt mit dem Mosler denkbar, den sich aber nur die wenigsten Fahrerinnen und Fahrer auszuprobieren trauen dürften. Es hat irgendetwas zu tun mit einer bestimmten Grenzgeschwindigkeit, ab der der Ansaugdruck des Unterbodens so groß wird, dass man - ja, und dann kommt noch die Decke eines Tunnels ins Spiel. Klingt verrückt, was? Na ja, für die meisten von uns bleibt ein Mosler im realen Leben wohl eine Illusion. Beziehungsweise eine Chimäre. Uns bleibt ja aber immer noch der Blick auf die Autorennbahn als Ersatz. Hier können wir ja jeden Stunt durchziehen, den wir gerne so in die Tat umsetzen wollen. Wir tragen dabei ja auch kein Verletzungsrisiko. Der Mosler MT900R, den wir hier vor uns sehen, hat eine, na so könnte man einmal formulieren, interessante Farbgebung. Das wirkt in sich irgendwie unruhig. Das neonmäßige, ja, fast könnte man schon sagen Pink - es will auf den Fotografien einfach nicht so recht herauskommen, aber es ist schon eine recht gewöhnungsbedürftige Farbe. Das Pink kontrastiert schon schlimm mit dem Blau, das auch in sich recht kalt wirkt. Was einen ja dann zusätzlich noch befremdet, ist die Tatsache, dass in weißer Farbe auf dem blauen Hintergund auch noch "Rancing Green" steht, also "Ranziges Grün". Ach nee, da steht ja "Racing Green", also "Renngrün". Wie soll man das denn jetzt deuten? Von Grün ist ja nun weit und breit keine Spur. Immerhin sitzt der Fahrer in seiner blauen Montur recht ernsthaft und konzentriert hinterm Steuer des Sportwagens. Aber von den Fahrleistungen her kann man sich ja bei den Moslern wirklich nicht beklagen, das geht schon sehr in Ordnung. Dennoch fragt man sich natürlich insbesondere in der Draufsicht, was man sich bei so einer Lackierung nur gedacht haben mag. Auffälligkeit um jeden Preis, das ist hier wohl die Devise gewesen. Aber das dürfte dann ja auch der Sichtbarkeit auf der Rennbahn sehr entgegenkommen. Auffälligkeit versprechen auch die transparenten gelben Scheinwerfereinsätze, die das Licht des Moslers bei Bedarf wohl sehr kontrastreich wirken lassen. Und übrigens erklärt sich die Frage mit dem Racing Green, wo kein Grün zu sehen ist, dann bei näherem Hinsehen doch noch. Bei der Firmal Racing Green Mosler handelt es sich um den Hauptimporteur von Mosler-Fahrzeugen in das Vereinigte Königreich. Aha! Wieder etwas schlauer geworden.

Ninco 50428 Mosler MT900 R "Gulf"

Das ist ja wirklich so eine Sache mit zweierlei Dingen, nämlich mit den Autos und mit den Gulf-Lackierungen. Der hier von Ninco produzierte Mosler 900 ist ja schon an sich eine kleine Agenweide. Und ein schnelles Modell soll er auch sein. Und hier auf der Abbildung sieht man es auch schon: so ein Mosler im Sonnenuntergang wirft einen langen Schatten, auch wenn er eigentlich ganz flach ist. In den klassischen Gulf-Farben ist er aber auch dann ein sehr schöner Anblick, wenn die Sonne höher steht. Wir dachten einen Moment lang ja, der Mosler sei in Österreich oder in der Schweiz erfunden, aber in Wirklichkeit ist dieser Supersportwagen (das ist ja in der Tat ein feststehender Begriff)  in den USA zu Hause, genauer gesagt in Florida, wo die Auomobilschmiede von Warren Mosler sich befindet. Naja, bei Florida denkt mach einer wohl eher an Disneyland als an alles Andere, vielleicht noch an Alligatoren, aber an Supersportwagen? Der Mosler MT900 ist aber ein echtes Monster. Die Motorhubräume liegen irgendwo zwischen 5,7 und 7,0 Litern, da passt ja eine Menge rein und da dröhnt auch eine Menge heraus. Der hier nachgebaute Mosler MT 900 R ist insbesondere für den Einsatz im Renngeschehen konstruiert worden, wo er auch recht erfogreich war. Der Preis, den man damals anvisierte, lag bei 119 000 US$, das heißt, dass er für Millionäre ja durchaus sogar einigermaßen erschwinglich gewesen ist. Wenn wir da richtig informiert sind, ist der 900er von Mosler auch so konstruiert worden, dass er in Europa eine Straßenzulassung bekommen hätte, aber ehrlich gesagt haben wir noch nicht so viele davon auf den europäischen Straßen gesehen, auf denen wir uns jetzt so in den letzten Jahren aufgehalten hätten. Aber das kann auch daran liegen, dass wir jetzt selber nicht so die Autobahnflitzer sind.  Aber ob Ihr es glaubt oder nicht, wir waren jedenfalls schon einmal in der Nachbarschaft von Mosler Deutschland unterwegs. Sozusagen. Einen Sonderpreis haben wir trotzdem nicht bekommen. Übrigens soll es laut dem Inhaber von Mosler Deutschland weltweit nur 75 von diesem Straßenteil geben, das für 179 000 EUR den Besitzer wechseln würde... Die Gulf-Lackierung ist natürlich bei jedem Auto wunderschön, aber bei dem Mosler wirkt sie total unverhohlen nach Renngeschehen in Reinform. Leider setzt sich der wunderbare Streifen nicht über das ganze Heck fort, aber der Eindruck großer Sportlichkeit bleibt ja dennoch im Gedächtnis haften. Ja, und so sähe dann ein Mosler aus, der von rechts nach links durchs Bild fahren würde.

Ninco 50458 Ascari KZ1 10 Aniversario+

Ja, dieser Wagen ist irgendwie ja eine kleine Sensation, der Ascari. Man denkt bei dem Namen ja zunächst, dass er quasi zwangsläufig aus einer italienischen Rennwagenschmiede kommen sollte, aber da hat man ja doch ein wenig gefehlt, wenn man an dieser Annahme festhält. Was aber bei der Typenbezeichnung recht schnell auffällt, ist, dass es doch so zu sein scheint, dass der Wagen wohl auf keinen Fall aus einer deutschen Rennwagenschmiede kommen dürfte. Was sofort bei diesem Ninco Ascari auffällt, ist, dass er in einem Gelb daherkommt, bei dem man sich zunächst wundern würde, ob das denn so den Geschmack des Privatkunden wirklich trifft. Je nach Weißabgleich wirkt der Wagen in seiner Farbe ja manchmal mehr oder weniger kalt (also das Gelb, wenn man es näher betrachtet, wirkt manchmal doch etwas kälter). Aber so ist das eben im Rennwagenbereich gelegentlich. Da ist nicht jede Farbe gleich sehr warm. Das Modell vom Ascari ist im Jahre 2007 herausgekommen, und zwar hat die Firma Ninco da im Slotcarereich ihr 10jähriges Bestehen gefeiert. Aber weitere zehn Jahre später, so muss man fast sagen, ist von dem Glanz der vergangenen Zeiten leider nicht mehr so viel übrig. Die Farbe bei dem Ascari wirkt ein bisschen so, als sei hier nicht nur ein gelber Kunststoff für die Karosserie verwendet worden, sondern als habe man auch zusätzlich noch einen knallgelben Lack verwendet. Eigentlich ist das Fahrzeug sehr schön ausgeführt. Die zwei schwarzen Streifen mit dem Jahrestagsaufdruck sind ganz nett. Schön wäre es gewesen, man hätte auch gleich noch ein Datum aufgedruckt, aber so muss an sich sogar an das Jahr noch mühsam erinnern. Aber der Druck geht eigentlich sehr schön über die Lufteinlassschlitze, die sich unmittelbar unterhalb der Windschutzscheibe befinden. Auf der Motorhaube - bei näherem Hinsehen muss man wohl sagen, na ja, vermutlich handelt es sich vorne ja eher um die Kofferraumhaube beziehungsweise was wissen wir schon, was sich da befindet? - also jedenfalls vorne auf der Haube ist das Logo der Firma Ascari mit seinem silbernen und roten geschwungenen Streifen sehr naturgetreu, wenn auch verkleinert, abgebildet.

Ninco 50499 Lamborghini Gallardo Team s-berg#+

Auch bei diesem Lamborghini ist der rasende Stier kaum noch zu bremsen. Weil groß "Rhino's" auf dem Wagen steht, denken manche, es handele sich um einen Rhino's-Ninco-Lamborghini. Aber mitneffen, äh, mitnichten. Mit einem Rhino, also einem Rhinozeros, hat das Ganze nämlich herzlich wenig zu tun. Eher hat es etwas mit einem Lambo zu tun, also einem Lamborghini. Und der Rennstall ist auch eher S Berg... Gefahren wurde dieser spezielle Lamborghini Gallardo von den beiden Fahrern Jan Charouz und Jaromir Jirik, also ziemlich j-lastig sind diese beiden Namen ja schon, die man auf dem Dach des Lamborghini lesen kann. Nach den beiden kleine Flaggen, die auf dem Dach neben den Namen abgedruckt beziehungsweise aufgedruckt sind, kommen die Fahrer sämtlich aus der Tschechei beziehungsweise der Tschechischen Republik. Sehr schön ist an diesem Modell gelungen, wie die sechseckigen Wabenmuster in der Verkleidung über dem Motor nachgestaltet worden sind. Diese sehen nämlich wirklich ziemlich sechseckig aus. Übrigens ist der Lamborghini in der hier abgebildeten Variante bei dem 24-Stunden-Rennen von Spa in der 232. Runde ausgeschieden, das heißt, dass so richtig nicht etwas aus einem Klassement-Sieg werden sollte. Die Farben sind recht aggressiv zusammengestellt. Das heftige Grün prallt sozusagen unvermittelt auf das Pink der Lackierung. Die Lackierung akzentuiert aber sehr schön die sportliche Silhouette des Fahrzeuges. Zusammen mit dem Weiß, dem Silber und dem Schwarz kommt eine unverkennbar sportlich anmutenden Farbgestaltung dabei heraus. Das Heck sieht auch wieder sehr markant aus. Von den Rundungen eines italienischen Popos ist hier nicht viel zu merken, doch die Kantigkeit der Linien wirkt extrem markant und auf ihrer eigene Weise beeindruckend. Dass die Firma Rhino's ja ein so genanntes Energiegetränk auf dem Markt hat, ist ja bei der Kraft und Stärke, die das Auto ausstrahlt, auch nicht weiter verwunderlich. Wenn es sich dabei lediglich um ein zuckerfreies Kaugummi handeln würde oder um Esspapier, wäre man wahrscheinlich schon erstaunter. Was recht interessant ist, dürfte wohl die Gestaltung der Felgen des Fahrzeuges sein. Das kommt jetzt als Modell ja schon der Wirklichkeit sehr nahe.

Ninco 50513 Lamborghini Gallardo triple a

Der Stier von Lamborghini brüllt und schnaubt und stampft ganz schön heran, bei diesem Gallardo! Er ist vermutlich nach seinem Hauptsponsor benannt, nämlich der Firma "triple a". Den Aufschriften nach handelt es sich, obwohl Lamborghini ja sehr italienisch klingt, um eines der Fahrzeuge, die beim damaligen Japanischen Super GT gefahren sind. Dies ist sowohl an der kleinen Rennnummer auf der Seite zu erkennen als auch an der Aufschrift auf der Frontscheibe. Die beiden Fahrer dieses Rennwagens waren Tsubasa Kurosawa und Hisashi Wada. Das ist aber nur ganz klein auf dem Dach des Wagens abgedruckt, denn die kleinen Fenster an der Seite des Lamborghini Gallardo geben das nicht her, dass man dort irgendetwas aufdrucken könnte. Besonders überzeugt bei diesem schönen Lamborghini Gallardo ja die Farbgebung, da das markante Orange mit dem Schwarz ausgesprochen hübsch kontrastiert. Gefahren ist das Rennauto in der so genannten wirklichen Welt ja im Jahre 2007. Und man kann auch genauer sagen, dass er in der GT300-Klasse gefahren ist. Man wird aber nicht richtig schlau aus den verfügbaren Statistiken, also es ist nicht so leicht herauszubekommen, wie erfolgreich jetzt diese spezielle Fahrerpaarung in der Saison 2007 gewesen ist. Die beiden scheinen aber keinen der Läufe in der GT300 gewonnen zu haben, wenn wir die Informationen richtig überblicken. Aber vermutlich hat die Firma Ninco den Gallardo auch eher deswegen umgesetzt, weil er ziemlich hübsch ist und er einen schönen Partner zum anderen Lamborghini Gallardo darstellt, auch wenn man den möglicherweise ja gar nicht in derselben Rennserie gesehen hat. Wo genau der Lamborghini jetzt mit der Startnummer 67 gefahren ist (oder ob das eine Nummer ist, die für die ganzen Rennen der Saison galt), da sind wir in unserer Recherche etwas überfordert, aber der Druck ist recht makellos ausgeführt. Na ja, eigentlich sind wir nicht so überfordert. Kurosawa / Wada haben im Jahr 2007 im GT300 immer die Nummer 67 gehabt und sind, wenn sie es geschafft haben, irgendwo um den 33. Platz gelandet. Das ist jetzt sicherlich kein Spitzenergebnis, aber der Lamborghini ist wirklich hübsch. Auch die Heckansicht wartet mit einem kantigen, durchaus markant wirkenden Pop auf, wie wir ihn von Lamborghini kennen und schätzen.

Ninco 50602 Lancia 037 "Olio Fiat"+

Dieser Ninco Lancia gehört wohl mit zu den absoluten Lieblingen, die man so in diesem Bereich haben kann. Nicht nur, dass Lancia im Rallyebereich ja ohnehin eine ganz starke Firma ist, der 037 ist auch ein sehr hübsches Automobil noch dazu. Insbesondere in der Variante, die man hier vorfindet (also in dem Design von Olio Fiat) ist er sehr hübsch anzusehen, da das dunkle, fast schwarz zu nennende Blau sich in einen herrlichen Kontrast mit dem warmen Gelb setzt. Man kann diesen Lancia daher sehr schön direkt neben den Fiat 131 von SCX stellen, denn der kommt in genau so einer schönen Farbkombination daher, und zusammen wirken die beiden daher sicher einigermaßen unwiderstehlich, so ist jedenfalls anzunehmen, wenn man sich überhaupt schon einmal mit dieser Bedruckung so weit angefreundet hat, wie es bei einigen von uns in der Redaktion der Fall ist. Was uns nicht anz so mit zurückhaltungsfreier Begeisterung belegt, is die Tatsache, dass Ninco hier ein quasi hindernisstreckentaugliches ProShock-Fahrwerk einsetzt, das in der Praxis auf der geraden Bahn ein kleines Problemchen verursachen kann. Der Lancia 037 gehört zu den Fahrzeugen, die man in der Erinnerung immer als ein wenig länger vor Augen hat, als sie dann bei näherem Hinsehen erscheinen. Insbesondere das Heck ist recht kurz. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Motorhaube, die ja eigentlich die Kofferraumhaube sein dürfte, quasi endlos lang ist. Das Signet der Firma ist auch recht tadellos angebracht. Ziemlich makellos kommt die Bedruckung des kleinen Lancia daher. Dafür hat man im Englischen ein bezeichnendes Wort, nämlich "crisp", wenn die Kanten des Tampondruckes klar definiert sind. Offenbar war man bei der Rallye in San Remo dabei. Schön sind auch die Details anzusehen wie zum Besipile die lackierten Türgriffe und andere hervorgehobene Details an der Karosserie. Unglaublich mächtig wirkt der riesige Heckspoiler am Fahrzeug. Ja, das waren Zeitne, als man sich für die Kantigkeit noch nicht schämte. Insbesondere aufgrund des schönen Designs und der Tatsache, dass die Firma Lancia vom Markt verschwinden soll, dürften ihre Fahrzeuge ja doch unter Sammlern einen gewissen Status genießen. Immer mal wieder ist es an der Zeit, sich mit etwas Schönem zu befassen, das so ein bisschen abseits der Hektik des Alltags liegt. Ein Ninco Lancia 037 Olio Fiat kommt da gerade recht. So sorgt dieses hübsche Slotcar für die kleinen Glücksmomente des Alltags. Und das ist ja etwas Feines! Es gibt kein Vertun - ein Ninco Lancia 037 Olio Fiat ist nach allen normalerweise geltenden Maßstäben tatsächlich ein beeindruckendes Slotcar. Es ist nicht leicht, diesem Modell von Ninco zu widerstehen, wenn man ein wenig Taschengeld zum Ausgeben zur Verfügung hat. Vielleicht lohnt es sich sogar, dafür ein bisschen zu sparen, aber das muss jeder selbst entscheiden. Die Ankunft des Ninco Lancia 037 Olio Fiat in den Läden ist schon seit längerer Zeit von einer großen Anzahl an Slotracing-Freunden erwartet worden. Es hat eine Weile gedauert, bis dieses Modell von Ninco tatsächlich seinen Weg auf den Markt gefunden hat, aber das Warten war es wert, denn dieses Modell kann wahrhaft als eine Art Knaller auf der heimischen Autorennbahn bezeichnet werden. Hier wäre zum Beispiel mal ein Bild als kleiner Vorgeschmack: Ninco Lancia 037 Olio Fiat , damit man sich mal eine Vorstellung von diesem Slotcar von Ninco machen kann. Ein Ninco Lancia 037 Olio Fiat ist im Wesentlichen ein Modell, das man auf der Autorennbahn mit großem Vergnügen ausfahren wird und nicht so sehr durch enge Kurven hetzen oder über lange Geraden prügeln (außer wenn man es gegen ähnlich motorisierte Fahrzeuge antreten lässt). Es ist einfach ein ziemlich hübsches Gefährt, das man aus bloßem Fahrvergnügen auf die Autorennbahn schicken kann, um es seine Runden ziehen zu sehen. Es ist, kurz gesagt, einfach ein schickes Vehikel. Na gut, bei einem Modell von Ninco ist das ja nicht unbedingt eine Seltenheit. Eigentlich ist es immer ein guter Gedanke, Balance und Handling eines Slotcars zu verbessern. Daher lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tunigteile zu investieren. Nicht nur bei Slotcars von Ninco trifft das natürlich zu, sondern bei solchen von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gut geschliffene, ordentliche Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr Performanz aus jedem Auto herausholen. Zum Beispiel könnte man sich hier vorstellen, dass man bei einem renommierten Teilehersteller einen Antrieb aus Metall ersteht, mit dem man sein Modell etwas verwöhnt. Sein Ninco Auto zu tunen und ein bisschen daran herumzubasteln ist ohnehin ein Teil des Vergnügens. Ich würde noch eine weitere Sache vorschlagen, um das Auto out-of-the-box schon einmal etwas aufzubessern. Nur der Sicherheit halber würde ich die Vorder- und die Hinterachsen aus dem Auto montieren. Ich würde dann schauen, ob auf der Felge noch ein Rest von einem Grat sitzt, diesen vorsichtig entfernen und dann die Reifen komplett entfetten. Danach würde ich die Lager gescheit fetten. Das sollte vom Fleck weg einiges an Performanz bringen. Naja, auf jeden Fall wüsste ich schon genau, dass dieses Modell auf meinem Wunschzettel für Weihnachten stehen muss! Es scheint als ob die Firma Ninco auf den Input der Hobbyfahrer gehört hat und diejenigen bedienen will, die mit einem out-of-the-box Modell Spaß auf dem eigenen Wohnzimmerteppich haben wollen. Was eine gute Sache ist!

Ninco BMW M3 - Laufruhe verbessern

Hier sieht man einige der möglichen Schritte, um ein Anglewinder-Fahrzeug von Ninco etwas laufruhiger zu machen. Die Gunst der Stunde wurde genutzt, da eine der Felgen am BMW nach mehreren Jahren Fahrbetrieb gebrochen war. Ursprünglich war der BMW schon auf Slotdevil-Achsen hinten umgerüstet worden. Man sieht auch, dass die Lager eingeklebt wurden, um ein ungewolltes Herausspringen zu verhindern. Die Karosserie drückt werksseitig allerdings auch noch mit je einem weißen Stift von oben auf die Messinglager. Auf umpfis Rat nahm ich dann Abstand davon, lediglich Aluminiumfelgen auf die Achse aufzuziehen und habe den teureren Slot.it-Satz zur Umrüstung von Anglewinder-Fahrzeugen samt einem Satz Supertires erworden (plus den obligatorischen 0,9mm Innensechskant. Ich habe mir hier einen Wera 2054 gegönnt). Hier sieht man die Maßnahmen einigermaßen gut. Zunächst habe ich unter die Vorderachse einige wenige Gramm Blei gelegt. Den Motor habe ich mit Heißkleber umgeben (Vorsicht an den drehenden Teilen) und hinten die schöne Slot.it-Achse mit dem hübschen orangefarbenen 32er Schrägzahnritzel und den makellos gedrehten Felgen eingesetzt. Auf dem oberen Bild ist noch der erste Versuch zu sehen, die Arbeit insofern zu minimieren, als dass das Kunststoff-Ritzel von Ninco noch am Motor verblieben ist. Der Motor war per Heißkleber ruhiggestellt und zunächst wollte ich die Arbeit vermeiden, den Motor herauszulösen, um das Ritzel zu tauschen. Nach den ersten Runden zeigte sich aber, dass das Ritzel von Ninco durch seine konische Form zu stramm auf dem Schrägritzel saß. Da sich der Abstand zwischen Motor und Achse bei den Plastikchassis der BMW nicht variieren lässt, gab es keine Abhilfe für den strammen Sitz der Ritzel aufeinander. Eine potenzielle Möglichkeit, nämlich das konische Motorritzel auf der Motorachse zu verschieben, um das Spiel zu beeinflussen, zeigte keinerlei Wirkung: unzufriedenes Brummen bei der Arbeit! Daher habe ich, wie oben zu sehen, den Motor aus der Halterung gelöst, um das Messingritzel von slot.it aufzupressen (mit dem sehr ordentlichen Ninco-Aufpresswerkzeug). Oben erkennt man auch die eingeklebten Messinglager. Da das Ritzel von slot.it nicht konisch ist, ist eine Verschiebung des Schrägzahnrades auf der Achse hier auch eine Möglichkeit, das Spiel zwischen den Ritzeln etwas zu variieren. Das Ergebnis war sofort ein deutlich ruhigerer Lauf des Chassis. Also wieder die Heißklebepistole angesetzt und den Motor ruhiggestellt!

Revell

Die Firma Revell kennen die meisten von uns, die sich einmal als kleine Jungs mit dem Modellbau im Allgemeinen beschäftigt haben, ja schon seit sehr langer Zeit. Seit ungefähr 1956 ist die Firma Revell ja unter diesem Namen am Markt vertreten. Was uns eigentlich sehr hoffnungsvoll gemacht hatte, war die Tatsache, dass von der Firma Revell für den deutschen Markt, vielleicht aber auch international für eine gewisse Zeit wieder die schöne Tradition der Revell-Monogram-Fahrzeuge aus dem Dornröschenschlaf geweckt wurde. Beziehungsweise wurden die Modelle sicherlich unter der jeweiligen Firmenbezeichnung jeweils dort vermarktet, wo sie so am bekanntesten waren und daher am anschlussfähigsten. Jetzt präsentieren wir einige selbst gekaufte Slotcars von Revell (beziehungsweise von Monogram beziehungsweise werden unter anderem auch ein paar überhaupt erst geplante Käufe vorgestellt). Da haben die Leute von Revell ja auch mit viel Mühe ein paar echte Kracher in die Serie der Modellautos aufgenommen. NSUs waren dabei und BMWs, ja sogar Trabants und Opel Asconas. Das ist doch insgesamt sehr hübsch anzusehen gewesen. Leider währte es nicht so lange. Wir hoffen dennoch, dass wir damit einigen nostalgischen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Dabei muss man ja sagen, dass man mit Slotcars von Revell-monogram ja sogar in der Lage ist, noch ganz andere Rennfelder aufzubauen als nur die konventionell eh bekannten großen Rennserien. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von Revell Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns parallel dazu ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind vielleicht auch ein Anlass, mal wieder ein Modell von Revell auf die Autorennbahn zu stellen, zumal man ja auch die Dekoration der Rennbahn mit Modellen aus dem gleichen Hause vornehmen kann. Zugegebenermaßen sind nicht alle unserer Vorschläge wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit Revell sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden.

Revell 8362 Porsche 550A Spyder Nr.47 Le Mans 1954

Hier kann man ja zumindest eines mit Fug und vielleicht auch mit Recht behaupten: er wurde mit viel Liebe zum Detail gefertigt, der kleine Porsche 550A von Revell. In der Spyder-Version ist er aber auch ein herzallerliebst knuffiger Rennwagen. Man darf ihn aber nicht unterschätzen, denn in der höchsten Motorisierung hat er Geschwindigkeiten um 240 Stundenkilometer erreicht, und das ist auch aus heutiger Sicht beachtlich, wie viel mehr aber im Jahre 1954. Es sind im Anblick von vorne ja diese typischen Porsche-Augen und die rundlich abfallende Schnauze, die im Porsche 911 und Porsche 934 zur Perfektion gebracht werden sollten, die den unverwechselbar charmanten Charakter der Porsche-Rennwagen ausmachen. Auch von hinten ist der Porsche ja sehr niedlich und er hat so ein schönes rundes Heck. Er ist daher ja auch nicht umsonst bei Schauspielern (wie etwa James Dean) und Schauspielerinnen gleichermaßen beliebt gewesen, da er nicht übertrieben nach Rennwagen aussieht, sondern eher knuffig wirkt, aber dennoch sehr viel Leistung unter der Motorhaube hat. Fährt Corinna Harfouch nicht auch so einen? Na, wir erinnern uns da nicht so ganz richtig. Aber uns ist es ja auch egal, was die Prominenten so tun, fahren und sagen. Die Hauptsache ist ja, dass wir ein ungetrübtes Vergnügen an den kleinen Rennautos haben können. Das Heck wirkt ja fast so, als ob es im Volkswagen Käfer eine rundere Version gefunden hat, die sich nichtsdestoweniger vom Meister Ferdinand Porsche und seinen schnellen Automobilen hat inspirieren lassen. Hübsche Details sind aber bei Revell immer mit dabei, nämlich bis hin zum Lederriemen auf der Fronthaube: Das ist wirklich ein beeindruckend hübsches Modell, das Revell mit dem Porsche 550 auf die Beine gestellt hat. Wenn wir uns je trauen, diesen Wagen auch auf die Rennbahn zu setzen, berichten wir mal, wie er sich so fährt, welche Rundenzeiten er auf den verschiedenen Bahnsystemen so erreichen kann und ob der Fahrerkopf auch nach dem achten Überschlag noch auf der Figur bleibt. So ganz sicher kann man sich da ja nie sein!

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Revell 8369 Shelby Ford Mustang GT 350R '67 LeMans

Das ist, so behaupten wir jetzt einfach einmal ganz frech und vorlaut, aus unserer Sicht einfach der stärkste Ford, den es gibt: der Shelby GT 350. Punkt. Wir schauen gleich einmal nach, wie es sich hier mit den normalerweise eindeutigen Variablen Hubraum, Pferdestärken und Höchstgeschwindigkeit aussieht, aber wir würden uns zu der Behauptung des "stärksten" Ford auch dann noch versteigen, wenn es leistungsmäßig bessere Fahrzeuge gibt, gegeben hat und auch irgendwann einmal wieder geben wird. Denn das ist mehr so übertragen gemeint. Hier haben wir, uns ist das sofort aufgefallen und klar gewesen, wieder etwas sehr Apartes vor uns. Es handelt sich jedenfalls unzweifelhaft wieder um so einen absolut unauffälligen Rennwagen mit dezentem Charme und völligem Understatement, das fast schon britisch-unterkühlt anmuten will - oder so ähnlich. Unübersehbar ist auch auch in der Revell-Version, dass man sich keinerlei Mühe gibt, am Fahrzeug solche vernachlässigbar kleinen Kleinigkeiten wie den Leitkiel zu verbergen. Der gehört einfach mal zum Modell mit dazu, dann muss er ja auch wohl deutlich zu sehen sein dürfen - fertig. Mit einer ähnlichen Attitüde gibt sich ja periodenweise auch Carrera - oder jedenfalls hatte es den Anschein, man könne sagen "gab sich mal", wenn man der Wahrheit Genüge tun will. Und was sich als beinahe typisches Merkmal der US-amerikanischen Boliden herausstellt, ist die durch die Hochbeinigkeit erzeugte Differenz zwischen Reifenhöhe und Tiefe des Leitkiels. Ist der Leitkiel vielleicht noch etwas deutlicher absenkbar? Dann müsste oben vielleicht eine Schraube hinein und unten ein paar Distanzen unter die Aufnahme des Leitkiels. Einen großen Erfolg verbuchte dieser Mustang 1967 zwar nicht in LeMans - er folgte den GT 40s aber offenbar sehr ordentlich nach, solange er im Rennen war. Nach der 7. Rennstunde von 24 zu absolvierenden fiel er dann durch einen Riss im Getriebehals und den entstehenden Ölverlust aus. Das ist Pech, würden wir mal sagen, und das kommt in den besten Familien vor. Zum Glück aber bei Slotcars recht selten. Ja, aber das Heck überzeugt durch Schlichtheit und Kraft und einen metallicblauen Doppelstreifen (ist das nicht schön?). In der Nahansicht überzeugt Revell wieder mit liebevollen Details wie zum Beispiel den separat in Chrom eingefassten Blinkern oder den Lufteinlässen bis hin zu den kleinen Applikationen auf der Motorhaube und dem fotogeätzten Kühlergrill. Das ist doch ene wahre Pracht. Die Anmutung des Leitkielbereiches wirkt fast wie von Carrera inspiriert, die ja im Bereich der amerikanischen Boliden auch kräftig mitmischen. Ähnlich wie etwa der Carrera Pontiac ist auch der Revell Mustang mit einem Frontmotor versehen. Das verlagert ja eigentlich das Gewicht dahin, wo man es theoretisch ganz gerne hätte. Und tatsächlich, wir haben es ja nicht geglaubt: der Fahrer hat grüne Augen! Wer wird da nur im realen Leben Pate gestanden haben? Frohe Fahrt in den Sonnenuntergang wünschen wir jedenfalls!

SCX

Die spanische Firma SCX hat eine lange Tradition und ist eigentlich auch für die Qualität ihrer Slotcars weithin bekannt. Im englischsprachigen Ausland wird sie ebenfalls, wie in ihrem Heimatland Spanien, sehr gelobt.  Historisch scheint es durchaus Beziehungen zwischen SCX in Spanien und Scalextric in Großbritannien zu geben, aber es wirkt durchaus so, als handele es sich jetzt um zwei durchaus unabhängig voneinander agierende Firmen. Manchmal hat man ja das Glück, dass eben der eine oder andere Hersteller sich auf bestimmte Modelle spezialisiert, die man sonst anderswo nicht so gut bekommen kann. Auch bei SCX ist das manchmal der Fall. Hier präsentieren wir daher einige selbst gekaufte Slotcars von SCX (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe). Wir sind aus persönlichen Gründen zum beispiel von den Fiats ganz angetan, die es in dieser Form und in dieser Qualität eben nur bei SCX gibt. Wir hoffen, dass wir jetzt auch einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn und der Autorennen im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können, indem wir ein paar wirkliche Schätzchen von SCX vorstellen. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Insbesondere im Rallyesportbereich wird man ja auch bei SCX fündig. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von SCX Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. So richtig sind wir derzeit allerdings nicht im Bilde, ob das Rennbahnsystem von SCX noch so gut erhältlich ist. Aber das mag ja manchmal so oder so sein. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres empfiehlt sich natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man aber mit SCX sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Wichtig ist vielleicht nur, dass man von den Rennautos möglichst Pärchen kauft, um die Unterschiede nicht zu groß werden zu lassen. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise, also analog wie digital, nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Boxengassen-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Dass gerade die Firma SCX sich darum verdient macht, ist ja kein großes Geheimnis. Wenn wir das richtig überblicken, dann ist es ja sogar so, dass die Firma SCX, trotz ihrer historisch engen Verbindung zu Scalextric, bereits eine neues, überarbeitetes digitales System auf den Markt gebracht hat, das unter dem Namen SCX WOS (drahtloses Überholsystem) seit 2015 produziert wird und zu dem alten nicht oder nur sehr eingeschränkt kompatibel zu sein scheint. Konkrete Erfahrungswerte fehlen uns hier aber.

SCX 62330 Audi Quattro No.5 Lombard RAC Rally 1981 25th Anniversary Edition

Der Audi Quattro ist ein sensationelles Fahrzeug gewesen. Was heißt hier "gewesen"? Er ist es doch eigentlich immer noch. Für die Rallyewelt bedeutete der Audi damals im Jahre 1981 eine der ganz großen Revolutionen. Mit die größte Sensation für mich war, dass walter Röhrl nicht mehr mit dem Fiat 131 unterwegs war. Das fand ich jetzt aber gar nicht einmal so toll. So richtig pummelig wie die späteren Audis ist er ja noch nicht gewesen, der quattro von damals, aber er hatte auch ein auf seine Weise hübsches Heck. Es erinnert vom Design her an die Mikrowellenherde, die es in der Zeit gab. Es wimmelt von Lamellen hier, Lamellen da, Lamellen in Amerika, so wie man den großen Meister des Schachtelhalmes an dieser Stelle wiedergeben müsste. Das ist eigentlich gar nicht einmal so entzückend anzusehen, aber wir vermuten, dass es mit der barock- oder rokokoartigen Inneneinrichtung, deren überbordendes verspieltes Design ja immer schon ein Kennzeichen der Marke Audi gewesen ist, in einem unvergleichlichen Zusammenspiel harmoniert. Ja, auch er hatte, im Rahmen seiner Möglichkeiten eine schöne Rückansicht. Kantigkeit überzeugt, aber sehr schön ist die Kunststoffleiste (im Original, wenn wir uns recht erinnern, aus transparentem Plastik) mit dem Coupé-Signet. Die Firma Audi hat in dieser Ära ja ohnehin wunderhübsche Dinge mit transparentem Kunststoff veranstaltet. Der Vierradantrieb (Allradantrieb) wird hier im Modell in hervorragender Weise mit Riemen realisiert. Das ist eine Bauart, die sich im wirklichen Automobilbau, zumindest bei der Firma Audi, nicht wirklich durchsetzen konnte. Man hat ja im wirklichen Leben bei einer lenkbaren Vorderachse ja auch so ein bisschen Mühe mit dem Riemen, obwohl es technisch sicherlich nicht völlig unmöglich wäre. Man kann sich ja vorstellen, wie es um die Anfälligkeit für Dreck und Staub bestellt sein dürfte, bei solch einer Konstruktion. Und mit dem Schmieren der Lager an der Hinterachse sollte man sicherlich jetzt auch ein bisschen vorsichtiger vorgehen, damit man nicht den Rieman andauernd zum Durchrutschen bringt. Das Lagerspiel ist natürlich auch als bedeutsam bis sensationell einzuschätzen, wie man sich unten überzeugen kann. Das soll uns aber nicht weiter stören - es stört uns auch nicht. Von oben betrachtet sieht der Audi quattro natürlich prima aus, und die Werkslackierung ist eh über jeden Zweifel erhaben. Wir haben hier die Nummer 54 einer limitierten Auflage vorliegen. Und ist das wohl Herr Lombard am Steuer? Wer will das mit Gewissheit sagen? Es wäre jedenfalls etwas seltsam, denn die Fahrer sind unseres Wissens Hannu Mikkola und Arne Hertz gewesen.

SCX 62970 Seat Fiat 131 Abarth Zanini

Und das ist meines Erachtens die größte Pistensau aller Zeiten, der Fiat 131 Abarth Rallye. Zwar gibt es ihn auch mitunter als sozusagen Neuauflage in einer historischen Anmutung aber als Teilnehmer eher neuerer Nostalgie-Rallyes aber dieser hier ist ein Wagen, der dem Exemplar nachempfunden ist, mit dem historisch wirklich gefahren wurde, nicht nur nostalgisch. Auf diesem Gerät nämlich hat Antonio Zanini mit Juan José Petisco zusammen 1981 die Rallye Costa Brava gewonnen. Und das wirft sozusagen seinen Schatten voraus beziehungsweise seine Schatten zurück. Warum? Na ja, in beiden Richtungen ist dieses schöne blau-gelb angemalte Fahrzeug doch eine Pracht! Und wieso das jetzt seinen Schatten zurückwirft? Na, das ist ja kinderleicht erklärt. Nur ein Jahr zuvor, 1980 nämlich, gewannen doch Walter Röhrl und Christian Geistdörfer auf eben diesem Fiat 131 Abarth die legendäre Rallye Monte Carlo im Sturm. Also im übertragenen Sturm - sie nahmen ja beinahe die Rallye-Welt im Sturm, könnte man sagen. So, und wenn man jetzt das Fahrzeugmodell aufmerksam betrachtet, weiß man, was gespielt wird: Einigermaßen gespannt nämlich schauen Petisco und Zanini hier aus dem Cockpit auf die Strecke - sie haben ja vor, es Geistdörfer und Rörl nachzutun. Und es soll ihnen auch gelingen. Ebenso wie es den Finnen Markku Alén und Ilkka Kivimäki gelingt, die "1000 Lakes" auf dem Fiat 131 Abarth mehrfach zu gewinnen. Vielleicht liegt es ja nur an der Gussform, aber es macht hier ja schon den Eindruck als seien Petisco und Zanini Zwillingsbrüder! Die Nasen jedenfalls wirken sehr markant und wie aus einem Guss! Vorne sind nicht weniger als 6 Scheinwerfer beleuchtet. Also beim Modell von SCX. In der wirklichen Welt waren es natürlich alle Lichter, die hier angehen konnten. Jedenfalls dann, wenn der Bedarf bestand, weil die Lichtverhältnisse die Fahrbahnausleuchtung nötig gemacht haben. Vielleicht sind ja die Scheinwerfer etwas viele, aber so richtig aus der Proportion geraten scheinen mir für die damalige Zeit ja doch eher die Scheibenwischer zu sein. Üblicherweise waren das doch immer sehr, sehr kleine Dingerchen, bei denen man sich eher gewundert hat, dass die überhaupt ein wenig Fläche freiwischen können mit ihren Gummilippen. Hm, naja, gut - von der Seite aus betrachtet, scheinen die beiden Fahrer ja mit rechten Bumsköpfen ausgestattet zu sein. Ist das wieder nur eine Frage der Gussform? Das dunkle Blau harmoniert mit dem leicht ins maisige spielenden Gelb aber auf wunderhübsche Weise. Die Detaillierung des Fahrzeugbodens ist so lala, aber das soll nicht weiter stören. Wann schaut man sich den ein Slotcar auch schon von unten an? Angeblich gibt es ja einen zeitgenössischen Super-8-Film der Rallye Costa Brava (Amateur) 1981 als Video auf youtube. Gleich mal nachschauen, was? Anderswo gibt es natürlich auch schöne Bilder vom Fiat 131 Abarth. Aber die von unserem Slotcar, die gibt es nur hier!

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SCX 63890 Fiat 131 Abarth Alitalia

Man kann sicher kaum bestreiten, dass das hier keine im engeren Sinne "historisch bedeutende" Ausgabe des 131 Abarth ist, aber von der Anmutung her ist dies immer noch eines der charakteristischsten Rallyefahrzeuge überhaupt. Nichts rundgeschliffen Formloses, sondern bulliges Bolidengehabe comme il faut! Das ist alles auch noch lediglich über die Hinterachse angetrieben, was für spektakuläre Drifts sorgt. Das Motorengeräusch ist ohnehin sensationell gewesen. Man muss nur an geeigneter Stelle einmal nachsehen, was alte Videoaufzeichnungen von damals so hergeben. Falls man an sso etwas Spaß hat, natürlich nur. Dieser 131er Abarth im Alitalia-Design ist auf der Rallye Elba 2006 gefahren und damit von den "historischen" Modellen Jahre bis Jahrzehnte entfernt. Es ist wohl auch am ehesten eine Veranstaltung für Liebhaber gewesen, aber lieb haben, das tuen wir den Fiat 131 auch hier, also von daher sind wir da in guter Gesellschaft. Wie gut der Wagen nachgebildet ist, lässt sich durch einen Vergleich mit den Fotografien auf der Webseite der Rallye Elba erkennen, die vermutlich vom Automobilsportverein Livorno gepflegt wird. Wir empfehlen nur, nicht das Gleiche zu tun wie die Brüder Pesavento. Wie man auf einem geeigneten Bild erkennen kann, ist der Fiat 131 Abarth nämlich kaum unversehrt und in der so genannten mint condition aus dem Rennen hervorgegangen. Ganz im Gegenteil.Im Auftritt hat sich wohl kaum ein europäisches Fahrzeug je dominanter gegeben. Da werden auch keine Arschbacken zusammengekniffen: man steht breitbeinig da und röhrt eine Runde los. Oder soll man gar sagen man "röhrlt" eine Runde los, und dem großen deutschen Rallyefahrer derart die Ehre geben? Na, aber das wäre ja auch nur historisch korrekt, bei der Rallye Elba war Walter Röhrl unseres Wissens nicht als Rennteilnehmer dabei. Aber was wissen wir denn schon, wenn es hart auf hart kommt? Im echten Leben sind wir ja kaum auf einer benzinfressenden Angelegenheit zu finden. Schöne Felgen sind den SCXern da auch gelungen. Die wirken so, als könnten sie tatsächlich in historischer Akkuratesse zu dem alten Fiat passen. Nur die Köpfe der beiden Fahrer, also die von den Figuren, die hier Gianluca Pesavento und Giorgio Pesavento darstellen zu sollen vorgeben, hängen vielleicht etwas zu groß im Cockpit herum. Sie machen ja schon den Eindruck des Rübenmäßigen, muss man bei allem Respekt doch fast sagen können. Ja, man sollte den Anblick von der Seite noch einmal genießen, wobei die Omme des Fahrers doch fast raumfüllend in der Seitenscheibe erscheint. Merkwürdig! Ob das sonst auch so ist? Jedenfalls ist das Slotcar bis auf Weiteres unversehrt! Der Druck ist schön sauber ausgeführt. Ausfransungen gibt es im Wesentlichen nur an Vertiefungen. Na dann viel Spaß mit diesem Modell! Ulkig aber auch, dass man das Jahr 2006 nicht auf dem Automobil aufgedruckt findet.

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Scalextric

Es gibt da ja so ein paar defätistische Sprüche gegen englische Autos, aber die Firma Scalextric ist unserer Meinung nach über jeden Zweifel erhaben. Hier präsentieren wir daher einige selbst gekaufte Slotcars von Scalextric (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe). Wir hoffen, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 (hier bietet die Firma Scalextric ja tolle Sammlersets) man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von Scalextric Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit Scalextric sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Das setzt allerdings voraus, dass man an die Scalextric-Autorennbahn nur im Wesentlichen Menschen setzt, die in gewisser Weise geistig die Reife haben, mit den Anforderungen eines digitalen Systems und seinen potenziellen Kollisionsmöglichkeiten in ethisch verantwortlicher Weise umzugehen. Die Fahrzeuge sind einfach zu filigran und auch zu kostspielig, als dass man sie leichtfertig dem rauen Reiz der Zerstörung durch Rempeleien und provozierte Hochgeschwindigkeitsabflüge opfern sollte.

Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk

Aus naheliegenden Gründen, die ich aber auch noch einmal eigens separat erwähnen werde, habe ich mich mit diesem Modell von Scalextric ausgesprochen gut angefreundet. Hier gilt zwar, wie an mancher Stelle, was des einen Freud, ist des anderen Leid, aber derlei Überlegungen sind bei weiterem Nachdenken eigentlich fehl am Platze. Jedenfalls bei mir stößt und stieß dieses Fahrzeug immer auf nahezu ungeteilte Freude. Es ist allerdings, so muss ich mit großer Betrübung bedauerlicherweise hinzufügen, sozusagen ein Raub der Wölfe geworden beziehungsweise zwischendurch ein Raub der Wölfe gewesen. Und die Wölfe haben ganze Arbeit geleistet. Jedenfalls wird es mir nicht mehr gelingen, die Aufnahmen dieses Fahrzeuges noch einmal zu wiederholen, auch wenn das vielleicht nötig wäre. Zum Glück haben andere Leute das aber bereits getan, nämlich gut aufgelöste Fotos des Fahrzeuges erstellt.

Der MG Lola EX 257 KnightHawk Racing fuhr 2002 die 24h von LeMans in der LMP675-Klasse. Als Modell von Scalextric ist er, und das hat mich von Anfang an fasziniert, eines der schnellsten Autos out of the box, wie man im angelsächsischen Fachjargon so zu sagen pflegt, oder abgekürzt ootb. Die Begründung ist einfach, denn hier spielen verschiedene Komponenten eindeutig wunderbar zusammen. Der wagen ist sehr flach gebaut und hat nur eine ganz geringe Bodenfreiheit, dabei entwickelt er eine extreme Haftung durch die von Scalextric eingesetzte Magnatraction, also den Einsatz eines spurstabilisierenden Magneten - dadurch ist der Wagen als Modell vom Fleck weg nicht viel weniger als ein Bestzeitenkiller.

Dem Original erging es dabei aber zugegebenermaßen nicht genau so gut: die Fahrer Steve Knight, Mel Hawkins (=KnightHawk) und Duncan Dayton schieden bei dem Hochgeschwindigkeits-Langstreckenrennen am 15./16. Juni 2002 vorzeitig aus, als ihr Fahrzeug mit der Startnummer 30 Feuer fing. Das ist aber beim Scalextric-Modell so gut wie ausgeschlossen. Jedenfalls ist es ja so, dass hier im allgemeinen keine brennbaren Treibstoffe zum Einsatz kommen. Wenn man auch den Wagen nicht gerade über die Rennbahn peitscht, dass die Kohlen des Motors abrauchen, so müsste man eigentlich beständig auf der sicheren Seite sein.

 

Daher hoffen wir also, dass so ein Schicksal dem elektrischen Modell zum Glück nicht widerfahren kann, das im Übrigen auch von hinten gesehen flach wie ein Brett auf der Piste liegt: der MG Lola fährt einfach überall sehr weit vorne mit, und man bedauert schon fast, dass er keine Rücklichter hat, denn das dürfte das Detail sein, welches die Mitfahrer und Konkurrenten um den ersten Platz am häufigsten zu sehen kriegen.

Man hat bei einigen Auktionshäusern im Internet übrigens schon Verkäufe gesehen, in denen der MG Lola abgestoßen wurde, weil er in der LM-Klasse alle anderen Modelle unter den Tisch fährt. Das sollte aber eigentlich niemanden schrecken: man könnt ja zum Beispiel einfach einen weiteren MG Lola als Partner dazukaufen, so lange es davon überhaupt noch Exemplare am Markt gibt.

Wunderbar schöne Bilder vom Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk hat ja der Betreiber der Webseite Ten Amp . Er hat derselben Zwölfe. Hier ist das erste Bild vom Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk . Eine weitere Abbildung des Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk folgt hier. Auch sehr hübsch ist dieses Foto vom Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk . Ein weiteres Mal folgt der  Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk . Nochmal der Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk in einer anderen Ansicht. Auch hier, der Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk geschickt in Szene gesetzt. Der Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk wirkt auch hier gut. Immer besser wird der Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk . Eine makellose Ansicht vom Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk wir d gefolgt von einem schönen Bild vom Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk , das wiederum ergänzt wird von einem Foto des Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk , auf dass uns noch ein prima Bild vom Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk präsentiert wird.

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Scalextric C2391 Mercedes CLK DTM "Vodafone" No 1 Bernd Schneider+

Hier im Scalextric Mercedes sitzt Herr Schneider in einer eher straßentauglichen  Sitzposition - anders als im gleichen Gefährt von Carrera, das die DTM-Sitzposition besser wiedergibt. Aber eigentlich gefällt uns der hier von Scalextric präsentierte Mercedes ja ganz gut. Durch irgendeinen Zufall haben wir auch zwei davon gekauft. Vor der mittelalterlichen Burgkulisse macht sich so ein ultramodernes Gefährt ja auch gar nicht einmal so schlecht.

Manchmal kommen die schönen Dinge genau dann, wenn man sie braucht, zum Beispiel ein Scalextric Mercedes DTM Vodafone . Gut, man kann auch etwas nachhelfen, etwa indem man eine Bestellung beim Autorennbahngeschäft seiner Wahl aufgibt oder zu dem Händler in der Nähe geht, aber jeder ist ja bekanntlich seines Glückes Schmied. Es gibt viele schöne Modelle im Bereich von Slotracing und Autorennbahnen, und dieses Modell von Scalextric stellt keine Ausnahme dar. Mit einem Scalextric Mercedes DTM Vodafone kann man sich ein bisschen Glanz und Schönheit in die Vitrine stellen oder auf die heimische Autorennbahn bringen. Egal ob im Stand oder in Bewegung: Linienführung und Dynamik sind in diesem Modell überzeugend umgesetzt. Es gibt ja im Wesentlichen zwei Anlässe im Jahr, zu denen man sich den Wunsch nach einem Modell von Scalextric gerne erfüllen möchte. Einmal ist das natürlich Weihnachten. Ein Scalextric Mercedes DTM Vodafone ist da ein ganz heißer Anwärter auf einen Platz ganz oben auf der Wunschliste. Und dann ist da ja noch der eigene Geburtstag, zu dem ein kleines Päckchen mit einer Box von Scalextric gerne auf dem gabentisch stehen kann!Hier wäre zum Beispiel mal ein Bild als kleiner Vorgeschmack: Scalextric Mercedes DTM Vodafone , damit man sich mal eine Vorstellung von diesem Slotcar von Scalextric machen kann.

  Ich hatte zunächst etwas Sorge, ob ein Modell, welches so ausbalanciert ist wie ein Scalextric Mercedes DTM Vodafone, überhaupt in der Lage sein würde, Hochgeschwindigkeitskurven auf meiner Autorennbahn durchzustehen, ganz zu schweigen von unserer Carrerabahn, auf der das Umkippen ja noch viel leichter ist, aber nach ein paar Runden am Drücker muss ich sagen, dass ich doch einigermaßen angenehm überrascht wurde. Und angenehme Überraschungen durch ein Modell von Scalextric sind ja doch die schönsten! Jedenfalls gilt das im Allgemeinen für mich. Wenn man die Geschwindigkeit dieses Slotcars erhöhen will, lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tuningteile zu investieren. Letztendlich betrifft das aber auch nicht nur Slotcars der Firma Scalextric, muss man einräumen, sondern auch solche von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gute Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr an Performanz aus dem Auto herausholen. Ich würde einfach dazu raten, dass man dem Modell ein paar gute und natürlich rundgeschliffene Reifen von einem der bekannten Hersteller aus dem Autorennbahnbereich verpasst. Wie viel Geld man natürlich letztendlich bereit ist zu zahlen, hängt immer auch von der eigenen Situation ab. Ich würde noch eine weitere Sache vorschlagen, um das Auto out-of-the-box schon einmal etwas aufzubessern. Nur der Sicherheit halber würde ich die Vorder- und die Hinterachsen aus dem Auto montieren. Ich würde dann schauen, ob auf der Felge noch ein Rest von einem Grat sitzt, diesen vorsichtig entfernen und dann die Reifen komplett entfetten. Danach würde ich die Lager gescheit fetten. Das sollte vom Fleck weg einiges an Performanz bringen. Dieses Modell von Scalextric würde ich schon sehr gerne mal mit nach Hause nehmen. Die Abmessungen des Scalextric Mercedes DTM Vodafone tragen ohne Zweifel zu seinen Fahreigenschaften bei und machen ihn zu einem recht stabilen Renner, wenn man die Geschwindigkeit geeignet dosiert. Er sollte, so wäre mein Eindruck, auch in viele Sammlungen Einzug halten. Aber eigentlich nicht nur in der Vitrine. Der Scalextric Mercedes DTM Vodafone will gefahren werden!

 Wir würden uns als Slotcar-Fans natürlich wünschen, dass Firmen wie Scalextric weiterhin so schöne Modelle wie den Scalextric Mercedes DTM Vodafone auf den Markt bringen. Ob es sich jetzt um das schnellste Slotcar handelt, das es im Handel zu kaufen gibt, sei einmal dahingestellt. Tunen und tweaken gehören zum Hobby dazu, aber die Betrachtung rasanter Kurven und klarer Linien auch. Und für die braucht man vielleicht sogar eher eine Vitrine als eine Rennstrecke.

Scalextric C2481 Porsche 911 GT3R DeWalt #99 (Richard Stanton ENG, Steve Hyde ENG)

Porsche und der automobile Rennsport, das sind ja bekanntlich zwei Dinge, die zusammengehören wie Hafer und Flocken. Oder Faust und Auge. Oder Nitro und Glyzerin, ihr versteht ja schon, worauf wir mit diesem Bild hinaus wollen. Sie halten beide eben zusammen wie Pech und Schwefel, denn dem Porsche ist das schnelle Fahren gleichsam schon von seiner Herkunft her in die Wiege gelegt worden.

Die bei diesem Modell vorliegende Lackierung, nämlich die von DeWalt ist zwar unserer Auffassung nach nicht ganz so schön wie die von Jägermeister, jedenfalls wenn wir einmal nach unserer ehrlichen Meinung gefragt werden, aber sie kann sich denoch einigermaßen sehen lassen. Das Fahrzeug wirkt ja insgesamt dadurch sehr niedlich - es könnte fast Christel von der Post als Dienstfahrzeug dienen! Jedenfalls wirkt der Porsche, der hier von rechts nach links durchs Bild fährt, vor der mittelalterlichen Burgkulisse sehr ansprechend. Das Gelb der Lackierung, das fast schon in so eine Art Maisgelb hineinspielt, lässt den Porsche sich jedenfalls deutlich vom Rest der Umgebung abheben. Und die Geschwindigkeit dieses Porsches ist fast ebenso über jeden Zweifel erhaben wie die Lesitung, die der Motor im Stande ist zu bringen, wenn man ihm im Fahrbetrieb einmal alles abzuverlangen genötigt ist.

 

Ja, auch im sanften Abendlicht der untergehenden oder im Begriff unterzugehen stehenden Sonne kommen die ästhetischen Qualitäten des Porsches voll zum Tragen. Aber eines trübt doch die enthusiastische Freude, die wir eigentlich beim Anblick dieses Modelles verspüren, das heißt, es gibt da aus unserer Sicht irgendwie so einen kleinen Wermutstropfen (der wird ja nun häufig zugegebenerweise von vielen Leuten mit dem Wort "Wehmutstropfen" wiedergegeben, aber eigentlich ist das nicht ganz so vom Wortsinne her beziehungsweise von seiner ausdrucksseitigen Verwendung, denn gemeint ist der bittere Wermut). Ja, worin besteht das kleine Detail, bei dem wir nicht gaz so sicher sind? Der schöne Porsche, so will uns scheinen, ist offenbar etwas in den Proportionen von Höhe und Breite verrutscht. Damit wirk er immer noch dynamisch, das sei überhaupt nicht in Frage gestellt, der gelbe Postfrosch, aber ist das in der Wirklichkeit auch so, dass er fast hoch gebaut wirkt?

Das sieht zwar alles noch tüchtig nach Porsche aus, aber andererseits... Ach, als Fazit ist ja vielleicht doch festzuhalten, dass die Lackierung im Zusammenspiel aller Faktoren doch mit das Schönste ist.

Scalextric C2504A Maserati Cambiocorsa Coupe #42 Sport Limited Edition Trofeo Vodafone

Hier kommt in einer weiteren schönen Ausgabe noch einmal so eine Art Fiat "Grande Grande" Punto, oder gar ein supergrande Punto, wenn man einmal so sagen darf, denn es sind ja die bekannten Anleihen im Design, die zwischen der Frontpartie des Maserati und der des Fiat Punto bestehen. Das hier abgedildete Schema der Bedruckung in Rot und Weiß ist quasi sehr passend zum Design unserer Homepage. Damit macht der Maserati Cambiocorsa Coupé, mit dem die beiden Fahrer Zanussi und Cecinelli 2003 18. in Mugello wurden, wirklich eine ganz hübsche Figur. Das leicht zugeknipste Schlafauge am rechten Scheinwerfer ist auch eine niedliche Angelegenheit. Wie viele Starter jetzt bei diesem Rennen dabie waren, und ob der 18. Platz eher bemerkenswert für seine Schönheit oder eher etwas traurig ist, das wissen wir nicht so genau. Aber vielleicht kann man das ja einmal nachsehen. Die Front des Fahrzeuges kommt jedenfalls sehr hübsch daher!

Auch am Heck gibt es wenig auszusetzen. Dort dominieren schnörkellose formen, wobei man einfach zugeben kann, dass nichts vom Wesentlichen ablenken muss. Mit dem Rotton (also dem Rot-Ton) ist es allerdings so eine Sache. Je nach Einstellung des Weißabgleiches und je nach Umgebungsbeleuchtung wirkt der Maserati nämlich fast ein wenig pink angehaucht, wobei das kein Eindruck ist, den das menschliche Auge jetzt bestätigen würde. Schönheit liegt eben doch auch im Auge der Kamera.

Der Maserati Cambiocorsa hat insgesamt ein niedliches Heck, trotz seiner schlichten Linie. Der kleine weiße Zierstreifen, der die Lackierung am Stoßfänger unterbricht, ist genau so sauber ausgeführt wie alle anderen Dinge, lackierungstechnisch gesehen.

Der Maserati Cambiocorsa kommt mit kaum weniger als 415 PS daher, wobei das zugegebenrmaßen die Angabe auf englischen Webseiten ist und zwar in bhp, deutsche Seiten geben im Allgemeinen 413 PS an. Mit dem vorliegenden Maserati Cambiocorsa ist die Firma Maserati im Jahre 2003 übrigens wieder in den Rennbetrieb zurückgekehrt. Wie sie sich jetzt aber im Vergleich zu anderen Firmen behaupten kann, da bin ich mir nicht so sicher, denn die von Maserati ins Leben gerufenen Trofeos wurden doch ausnahmslos auch durch Maserati bestritten. Die Straßenversion des Maserati Cambiocorsa steht der Rennversion kaum in etwas nach, muss man sagen, außer vielleicht dadurch, dass die Rennversion natürlich noch einmal leichter gemacht wurde. Jedenfalls kostet(e) die 390 PS starke Straßenversion den Käufer rund 85000 Euro. Einige Autozeitschriften bemängelten zwar die Schaltung (Cambiocorsa steht hier für Rennschaltung), befanden den Maserati aber dem direkten Konkurrenten Porsche in mancher Hinsicht für quasi ebenbürtig. Übrigens haben wir den Rundkurs von Monza ja auch als Streckenvorschlag auf Scalextric in der Liste. Dort gastierte die Trofeo nämlich unseres Wissens im September 2003. Wenn man also möchte, kann man das Rennen so ein bisschen nachstellen.

Und hier haben wir die beiden Fahrer Zanussi und Cecinelli im rot-weißen Flitzer. Oder besser: im wild röhrenden Hirsch.

Möglicherweise sind die rechten Scheinwerfer auch deshalb abgeklebt, weil die Maseratis hier in der Version dargestellt sind, in der sie auf den englischen Rennstrecken gefahren sind. Beziehungsweise nicht so sehr auf denen, sondern auf der sie gefahren sind. 2003 war Silverstone ja Gastgeber der Trofeo, und zwar im Juli.

Aber vielleicht ist Herr Zanussi samt Beifahrer auch eher in Mugello unterwegs gewesen? Man müsste doch noch einmal genauer recherchieren.

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Scalextric C2505 Maserati Cambiocorsa Coupe #41 Trofeo Zegna

So, dieses Angebot richtet sich ganz offensichtlich auch an diejenigen, die sich keine Hemden oder ganz zu schweigen gar von Anzügen von Ermenegildo Zegna leisten können, denn wir alle aus dem einfachen Volke können doch unsere Bahnen mit einem feinen Nadelstreifen-Fahrzeug ausstatten, zudem noch mit einem, das mit dem klassischen Maserati-Dreizack im Kühlergrill ausgestattet wurde - und natürlich ist allen sofort klar, dass es sich hier um genau den Wagen handelt, mit dem Arnoux und Bossari in Mugello im Jahre 2003 auf den 23. Platz fahren konnten. Das ist ja auch eine Leistung und dann auch noch in feinstem Zwirne.

Was man an den Linien eigentlich ganz gut erkennen kann, ist, dass offensichtlich für den Fiat Grande Punto bei Maserati Anleihen genommen wurden. Es bleibt ja irgendwie alles in der Familie, und es ist durchaus nicht zum Schaden des Kleineren gewesen, oder was meint Ihr bei näherer Betrachtung? Die Partie vorne, insbesondere was die Scheinwerferverglasung angeht, die man ja getrost auch so ein bisschen als Scheinwerferverkunststoffung bezeichnen kann, wenn man so will. Aber auch das angedeutete Fischmaul des Maserati spiegelt sich in gezähmter Form durchaus im Fiat Grande Punto wider. Das ist vielleicht auch gar nicht einmal so erstaunlich, denn schließlich gehört Maserati ja seit geraumer Zeit zum Fiat-Chrysler-Konzern. Den charakteristischen Dreizack im Kühlergrill jedoch, den kann man selbstredend natürlich nur beim Maserati erwarten, denn das wäre ja sonst wohl auch noch schöner! Übrigens gilt für uns Slotracingfaszinierte wie Barbecue-Freunde ja im Zweifelsfalle: besser eine Kühlergrill als ein kühler Grill. Ja, dieser Kalauer des Tages musste an dieser Stelle einfach einmal sein.

Das Heck des Maserati Cambiocorsa ist dagegen schon fast etwas schlicht geraten. Dominiert wird es natürlich vom Heckflügel, aber die Beleuchtungseinheit überzeug eher durch eine sparsame Formensprache. Aber wenn man genau hinsieht, erkennt man nicht weniger als vier Auspuffrohre. Na, da kann es dann ja wohl losgehen, das große Geröhre und Getöse auf der Rennstrecke. Auf der heimischen Autorennbahn, die vollständig durchelektrisiert ist aber wird das Modell wieder in der Scalextric-eigenen ruhigen und angenehmen Fahrweise seine Runden zirkeln. Da braucht man ja weder Benzindämpfe noch Riesenkrach, das ist ja auch mal ganz schön ohne solche Belästigungen.

Am besten kauft man sich zu diesem Maserati auch noch gleich einen weiteren dazu - dann kann man die beiden einmal gegeneinander antreten lassen. Dann wird sich ja zeigen, ob der Spitzname Raserati gerechtfertigt ist!

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Scalextric C2580 Opel Astra V8 Coupé GMAC No. 8 (Menu SUI)

Die Fahrzeuge von Opel sind offenbar alles, aber eines nicht: sie sind nicht langweilig, jedenfalls, wenn sie wie hier in dieser Version von Scalextric um die Ecke gefegt kommen. Vielleicht ist das Autorennbahnmodell ja im Zweifelsfalle doch das bessere Auto schlechthin? Es beschleunigt jedenfalls mit einem unheimlichen Wumms, es ist darüber hinaus auch noch quasi emissionsfrei, die Unterhaltskosten halten sich in engen Grenzen und Rost stellt eigentlich auch kaum ein Problem dar. Der Verbrauch an Öl ist vernachlässigbar klein. Und wie sieht es mit diesem Modell in der Wirklichkeit aus? Das Ding heißt ja nicht "Menu", weil man dort etwas bestellen kann, sondern es verhält sich folgendermaßen: der Schweizer Alain Menu kam 2003 zum Opel-Team Holzer, um den (bei allem Respekt vor seinem fahrerischen Können) leider ziemlich erfolglosen Michael Bartels abzulösen. Am Ende reichte es dann für Menu mit dem Opel Astra in der Fahrerwertung immerhin noch für einen neunten Platz, mit dem er drittbester Opel-Fahrer der DTM-Saison wurde. Ja, das ist mehr als wir uns in unseren Träumen so für uns selber ausmalen würden. Irgendwo einmal Drittbester zu sein, das wäre ja schon mal etwas! Wie beim Original in der DTM ist auch an diesem Opel Astra folgendes charmante Detail zu finden: ein quasi mit voller Atta rangeklatschter Heckspoiler, der in seiner Dezenz von bestechendem, fast britischem Understatement ist, wie es sich für Opel, Vauxhall und General Motors nun einmal so gehört. Das Heck wurde auch von allen überflüssigen Rundungen befreit, um durch Kantigkeit und Markigkeit eine größere Kraft und Dynamik anzudeuten, als es durch das quasi rundgelutschte  Softline-Design anderer Fahrzeuge möglich wäre. Wer den Astra von Scalextric mit dem Original vergleicht, stellt fest, was für eine gute Arbeit die Briten geleistet haben (den Aufdruck OPC Team Holzer am Dach haben sie allerdings weggelassen, obwohl z.B. die Firma Schuco ihn an ihrem 1:43er Astra angebracht hat). Ach ja, die orangefarbenen Außenspiegel hatten wir zum Zeitpunkt der Aufnahme schon im Rennbetrieb eingebüßt. Denn das Auto fährt sich wirklich sehr schön, so dass wir es ausgiebig im Betrieb haben. Und wer schon immer wissen wollte, wie der Scalextric C2580 Opel Astra V8 Coupé GMAC No. 8 (Menu SUI) vor dem Hintergrund einer mittelalterlichen Burg aussieht: voilà.

Scalextric C2580 Porsche 911 GT3R Seikel Motorsport (Scalextric USA)

Die Porsche beziehungsweise, wenn das der bessere Plural sein sollte, die Porsches, mit der Nummer 911 sind doch immer diejenigen, die am besten dem fröhlichen Ideal vom froschäugigen, knuffigen Sportwagen entsprechen. Und in ihren sportlichen Erfolgen stehen sie dem Image auch in kaum einer Hinsicht etwas nach. Hier, bei dem realen Äquivalent des Scalextric-Modells sieht es leider etwas anders aus. Bei den 24 Stunden von Le Mans 2003 nämlich wurden die Fahrer Burgess (CDN), Shep (CDN) und Bagnall (AUS) im Porsche 911 GT3R im Qualifying 43. und 44., konnten aber das  Rennen nicht beenden. Der Porsche vom Team "Seikel Motorsport", das der deutschen Firma Auto Seikel in Freigericht-Altenmittlau gehört, sieht dennoch ausgesprochen gut aus. Wir sind hier auch ziemlich überzeugt, dass die Fahrleistungen des Scalextric-Modells im Vergleich zu den anderen Slotcars, die man vernünftigerweise in das gleiche Fahrzeugfeld geben könnte, nicht in der gleichen Weise zurückbleiben. Ein Rennen nicht beenden können, das mag es zwar mit den anfälligen benzingetriebenen Fahrzeugen mit Verbrennermotor geben, aber eigentlich doch wohll nicht im Slotcarbereich. Hier glänzen die Elektrofahrzeuge ja geradezu mit Zuverlässigkeit und solider, verlässlicher Leistung. Man muss jetzt aber anständigerweise auch erwähnen, dass das Seikel-Team 2001 in der GT-Klasse den ersten Platz belegt hat, ebenfalls auf Porsche 911. Die Proportionen der Scalextric Porsches sind natürlich ein ewiger Streitpunkt - die Fahrzeuge sind etwas zu hoch geraten, doch interessiert uns hier mehr das Spielzeug als solches, das heißt seine Ausführung, nicht so sehr seine Maßstäblichkeit. Ein knuffiges Heck hat er aber allemal - Druck und Linien wirken gut ausgeführt, auch in der Draufsicht, die wir unten zeigen, ist der Porsche ein sehr ansprechendes Modell. Die Felgen sind sehr schön gestaltet. Man kann sich hier auch überzeugen, dass sie dem Vorbild ganz gut entsprechen, bis hin zur letzten Niete beziehungsweise Schraube. Sie passen vom Design her überhaupt ganz gut zum Auto. Auch der seitliche Druck macht einen sehr scharfen Eindruck mit minimalen Ausfransungen. Das gilt natürlich für das Vorderrad genau so und im gleichen Maße wie für das Hinterrad. Und das bestätigt sich auch im Detail. Auch in der sehr starken Vergrößerung erhält sich der Eindruck eines sehr präzisen Tampondruckes. Über den Begriff Tampon mag nun der eine oder die andere ein wenig ins Stolpern geraten, aber das ist nun einmal der terminus technicus, den man hier einsetzen muss. Allein der Fahrer, er wirkt ein wenig knollennnasig. Und das ist, so muss man sagen, tatsächlich bei dieser Art Fahrzeugmodell manchmal so, dass man sich vor knollennasigen Männlein nicht retten kann. Dafür ist der Gesamteindruck stimmig, und vielleicht können wir ja an dieser Stelle irgendwann auch die subjektiv ermittelten Fahrleistungen notieren.

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Scalextric C2594 Roush Racing Ford Taurus Dewalt #17 Matt Kenseth

Fährt der alte Lord fort, fährt er mit dem Ford fort. Soweit ist uns das ja alles bekannt. Aber wer in diesem Falle der alte Lord ist, das steht ja bekanntlich auf einem ganz anderen Blatt. Es scheint, nach allem, was wir über dieses Modell in Erfahrung bringen konnten, niemand Anderes als Matt Kenseth zu sein, den wir ja alle aus Funk und Fernsehen kennen. Vielleicht kennen wir ihn auch nicht so gut, jedenfalls einige von uns, die sich nämlich mit dem an sich unendlich öden NASCAR-Gebolze nicht so auskennen. Matt Kenseth ist dieses NASCAR-Fahrzeug, das lose auf der Basis des Ford Taurus (eines übrigens wunderschönen Fords mit exquisitem Desing, das vielleicht nur noch von der designerischen Klasse, die in dem späten Ford Scorpio präsent ist, übertroffen wird). Der Ford Taurus ist ja in dem folgenden wunderbaren Zitat der Filmfigur Don Johnston (gespielt von Bill Murray in Broken Flowers von Jim Jarmusch) verewigt:

Don Johnston: "Couldn't you have rented me, like a Porsche or some car that I might really drive? I'm a stalker in a Taurus."

Naja, von derlei Niedlichkeiten einmal abgesehen: hier in diesem Modell ist es Scalextric tatsächlich gelungen, etwas ganz schön Flottes auf die Beine zu stellen. So sieht also ein Ford Taurus aus, wenn er von links nach rechts durchs Bild fährt. Alles voll Nummer 17 und DeWalt. Aber das soll nicht davon ablenken, dass der Ford Taurus einer der schnellsten Scalextric-Wagen ist, die uns auf der Ninco-Schiene jemals vor die Flinte gekommen sind. Das liegt natürlich im Wesentlichen daran, dass der Leiter der Ninco-Schiene viel stärker magnetisiert beziheungsweise magnetisierbar ist als bei anderen Bahnen und der Wagen daher flach wie eine Flunder geradezu an der Fahrbahn klebt. Matt Kenseth und sein Ford Taurus können sich vor Sponsoren kaum noch retten - ja, so war es in der Saison 2008. Vermutlich ist es aber immer noch so! So sieht der Wagen von oben aus - die Lackierung verleiht ihm ja doch etwas Dynamisches, und die Farbgebung trägt ihr Übriges dazu bei, einen rasanten Anstrich zu betonen. Wenn doch nur die Karosserie auch aus dem nahezu unzerbrechlichen Lexan wäre, dann müsste man sich um die gelegentlichen Abflüge keine Sorgen machen.

Scalextric C2638 Nissan Skyline GTR Calsonic Impul Z 2004

Der Nissan Skyline wird von Scalextric vertrieben, ist aber vermutlich eine Kooperation mit dem japanischen Hersteller Takara in dessen Quattrox-Reihe.  Die JGTC-Fahrzeuge haben einigen Wirbel verursacht, vermutlich weil sie den Gedanken aufgemotzter Serienfahrzeuge recht ernst nehmen. Man wird ja nicht zu Unrecht an die sensationellen Tourenwagen der Gruppe 5 zurückerinnert, wenn auch die hier eingesetzten Heckflügel und Frontspoiler nicht ganz so martialisch daherkommen, wie es dereinst im Mai gewesen sein mag, als die Monstren der Rennbahn noch fuhren. Die Modelle hier sind wunderbar ausgeführt, wobei der fantastische Eindruck aber mit einem kleinen Wermutstropfen getrübt ist. Der erwähnte Wermutstropfen ist die bedauerliche Abwesenheit einer Beleuchtung, die das Bild erst vollkommen abgerundet hätte. Bei den Beleuchtungen wäre es ja im Allgemeinen ohnehin schön, wenn die zuschaltbar wären, denn man veranstaltet auf der heimischen Autorennbahn ja nicht immer Dämmerungsfahrten oder Nachtrennen. So wäre es einfach ein nettes Plus, wenn man da die Option hätte, das ganze Beleuchtungsgedöns mittels eines kleinen Wahlschalters zu steuern. Im folgenden Bild sieht man übrigens rechts auch, dass man bei der Ausführung von Takara tatsächlich die (bei anderen Modellen mitdrehenden) Bremssättel fixiert hat, um den Eindruck von Realismus noch zu erhöhen. Welch eine Detailversessenheit! Der kleine Ausleger schlängelt sich sogar um das Spurzahnrad herum. Ebenfalls ist auf den ersten Blick erahnbar: werkseitig ist der Nissan ziemlich stark geschmiert worden! Na, dann ist zwar die Gefahr des Verstaubens erhöht, die des Trockenlaufens aber nicht so sehr. Da kann sich ja jeder selber aussuchen, was ihm lieber ist. In Japan kommen die Takara-Fahrzeuge übrigens in Begleitung. Und zwar in ausgesprochen sinnenfroher Begleitung. Mir ist das Ganze nicht so ganz klar geworden, aber vielleicht fehlen mir dazu einfach die nötigen kulturellen und interkulturellen Einsichten. Das japanische Modell hat ja ein so genanntes grid girl dabei, also das, was man im deutschen Sprachgebrauch immer etwas abschätzig als Boxenluder bezeichnet. Carrera ahmt das ja auch nach. Oder vor. Man weiß es nicht so recht. Aber was mich hier bei Takara wundert, ist, dass es sich jeweils um eine Art Mädchen im Animé-Stil ist, oder jedenfalls wirkt es für mich als unbeschlagenem Betrachter so. Also das Animé-Girl vom Nissan sieht so aus, wie man es betrachten kann, wenn man einem spezifischen Link folgt... Hm... ist das noch Spielzeug? Oder wird da zu dem Hobby des Slotracing noch ein weiterer Fetisch bedient?

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Scalextric C2718 Toyota Supra Au Cerumo

Hier hat Scalextric für alle Japan-Fans ein echtes Schmankerl auf den Markt geworfen. Und im Design erinnert das auch wieder sehr an aufgemotzte Serienfahrzeuge, wie wir sie aus der seligen Gruppe 5 kannten (ja, das waren noch Zeiten, damals, als auch die Autoabgase so schön nach Additiven rochen). Jedenfalls ist es hier die JGTC-Version des Toyota Supra. Dieses Fahrzeug ist auch soweit wir das beurteilen können recht authentisch, jedenfalls kann man ein real existierendes Fahrzeug ausmachen, das von Art und Bedruckung ungefähr dem Modell entspricht. Die beiden Fahrer des Rennfahrzeuges mit der Nummer 38 waren Yuji Tachikawa und Seiji Ara. Die beiden wurden mit diesem Toyota Supra vom Team Cerumo 2004 Erste beim JGTC-Rennen in Sugo und Gesamtfünfte mit 45 Punkten in der Saison 2004. Ja, wer hätte das gedacht? Im gleichen Jahr kamen nämlich B. Treluyer und Y. Ide im Nissan nur auf 35 Punkte, obwohl Treluyer später ein ganz dominanter Fahrer sein sollte. Das Slotcar passt im Farbschema auch wieder wunderbar zu unserer Website. Alles, was im Rennbereich stattfindet und sich auf die Farben Rot, Weiß und Schwarz kapriziert, finden wir natürlich aus einleuchtenden Gründen ziemlich prima hier. Wobei sich trefflich streiten lässt, ob es sich bei Schwarz und Weiß um Farben handelt, aber wenn es sie in Farbeimern zu kaufen gibt, sind es für uns eben Farben. Und nicht verwirren lassen: der Sponsor, dessen Aufdruck wir hier hinter dem "au" lesen, ist in der Tat nicht KODI, sondern KDDI. Das ist ein kleiner aber gewichtiger Unterschied - in etwa genau so wie zwischen Aldi und Albi. Etwas schade ist es, dass Scalextric (oder besser sein japanischer Kollaborateur) es unternommen hat, auch hier auf die Beleuchtung zu verzichten. Aber ich weiß jetzt auch nicht ganz so genau, ob die JGTC-Fahrzeuge bei den echten Rennen beleuchtet sind. Da muss ich doch gleich mal recherchieren. Ach, und wer suchet, der findet ja bekanntlich. Also hier braucht man nur lange genug hören und sehen, dann hat man Gewissheit. Ich habe den Link mal auf eine Stelle voreingestellt, bei der die Beleuchtung der Fahrzeuge zu erkennen ist. Ach nee, wer weiß, ob das mit der Verlinkng so alles mit rechten Dingen zugeht? Jedenfalls sieht es so aus, als ob dort eine Beleuchtung dch an der Tagesordnung ist. Vielleicht hätte man also aus lauter Jux und Dollerei den Scalextric-Fahrzeugen, die meines Wissens von Takara hergestellt werden - beziehungsweise irgendwie hat es da eine Form von Kooperation oder so gegeben - ruhig auch eine Beleuchtungseinheit mit auf den Weg geben können. Worauf auch verzichtet wurde, sieht man nur, wenn man den ganzen Karton fotografiert. Der Sockel hat nämlich zwar die runde Aussparung für die Bodenplatte. Dennoch ...es fehlt das Toyota-Mädchen von Takara. Aber das ist durch seinen Animé-Stil vielleicht auch für Europa nicht so geeignet. Ach, übrigens: der Fahrer Seiji Ara gewann 2004 auch noch die 24h von Le Mans in einem Audi R8...

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Scalextric C2934 Fiat 500 rot

Die kleine rote Knutschkugel, der Fiat 500, den gibt es natürlich mittlerweile auch schon von Scalextric. Die hier präsentierte Version ist leicht sportlich angetan und hat recht hübsche und akkurat angebrachte Rallyestreifen auf dem Dach und auf der Motorhaube. Ein richtiges Showcar ist der kleine Flitzer. Ganz lustig ist natürlich auch die Rückansicht, die glänzend und mit prima geschwärzten Scheiben recht mysteriös-mafiamäßig oder zumindest schwer celebrity-verwinkelt angetan daherkommt. Wer auch immer auf der Rückbank sitzen sollte, man kann es nicht so gut erkennen, aber das ist ja auch der Sinn hinter schwarzen Scheiben, dass man eben nicht so gut erkennen können soll, was sich dahinter abspielt. Nicht zuletzt deswegen gibt es ja das geflügelte Wort, dass etwas "hinter geschwärzten Scheiben geschieht." Das gilt natürlich genau so für die Frontscheibe. Vielleicht ist das dann ja aber eher ein Problem, denn wenn man durch das schwarze Scheibenglas nicht mehr sehen kann, was dahinter geschieht, so könnte es auch sein, dass man auch nicht so recht dadurch sehen kann, was vor der Scheibe geschieht. Na, und dann hat ja der Fußgänger, der vor der roten Knutschkugel herumläuft, ja ein kapitales Problem. Denn dann kann der Fußgänger der roten Mozartkugel vielleicht gar nicht mehr ausweichen und wird dann selber einen ganz schönen Bums abkriegen. Zum großen Glück für alle Beteiligten handelt es sich aber im Slotcarbereich ja lediglich um Modellautos und um Plastikfiguren, und nichts, was hier bei Unfällen geschehen kann, ist ja so schlimm wie in der Wirklichkeit. Dessen sollte man bei der Ausübung des Hobbies immer eingedenk sein. Und dann heißt es: auf die Plätze, fertig, los, und die wilde Raserei kann beginnen. Insbesondere dieses Scalextric-Modell ist ja so angelegt, dass es aus der etwas robusteren Junior-Serie stammt, wo man auf ein paar Details verzichtet hat, um stattdessen die Stabilität ein wenig höher zu halten, damit nicht gleich beim ersten Zusammenstoß auf der Rennbahn die finanzielle Katastrophe einsetzt, wenn zum Beispiel einmal jüngere oder unerfahrenere Fahrer am Drücker sind.

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Scalextric C2960 Aston Martin DBR9 No. 007#+

Nicht jeder, der einen Aston Martin fährt, pflegt auch einen Aston-Martin-Lebensstil, das liegt ja ganz klar auf der Hand, denn es ist eben so, dass es sich hierbei um eine sehr kostspielige Angelegenheit handelt. Wie schön, das es in miniaturisierter Form eine Möglichkeit der Teilhabe gibt, die deutlich weniger Einsatz an Ressourcen verlangt, sowohl in monetärer Hinsicht als auch was den Einsatz von Metall, Kunststoff und Treibstoff angeht. Und wenn man einmal ehrlich ist, dann würden ja ohnehin die wenigsten von uns ein wirkliches Rennauto fahren können oder gar wollen. Das sieht im Alltag ja doch ein wenig zu albern aus. Recht klar ist aber, dass Scalextric mit diesem Aston Martin ein ganz großer Wurf gelungen ist, was das Design angeht, denn es gibt so ein paar klassische Sponsoren und Lackierungen im Motorsport, die sind eigentlich immer Garanten für höchsten optischen Genuss. Die Lackierungen von Gulf gehören auf jeden Fall immer in die engere Wahl der großen und ästhetisch bedeutsamen Varianten. Normalerweise würde man so etwas als Modellbaufirma zu einem Zeitpunkt auf den Markt geben, wo entweder ein neues Modell ankommen soll oder wo bereits viele verschiedene andere Lackierungen auf dem Markt sind und man noch einmal einen richtigen Anreiz für die Käuferinnen und Käufer der kleinen flitzenden Modellautos schaffen muss. Wie die Sponsorenaufdrucke und die Startnummer verraten, geh es nicht nur um die schöne Lackierung der Firma Gulf, nein, es geht auch alles um den Zahlenmystizismus des James Bond, denn die Startnummer ist ja nicht nur einfach "7", was ja dem Sponsor Seven korrespondieren würde, der auf den Seiten des Fahrzeuges jeweils in der Nähe der Vorderräder aufgedruckt ist, sondern die beiden vorangestellten Nullen, die an die Nummer des Geheimagenten James Boond gemahnen, sind ja deutlich zu sehen. Jetzt ist aber auch Aston Martin sicherlich eine der großen Automarken, die mit dem englischen Spion in enger Verbindung stehen, daher ist das also alles auch inhaltlich gerechtfertigt.

Scalextric C2974 Ferrari 308 GTB Rally$

Dieser Ferrari 308 GTB wird in der vorliegenden Ausgabe C2974 gerne mit dem anderen Ferrari 308 GTB von Scalextric verwechselt. Man weiß nicht genau, woran es liegt, vermutlich hat einfach der andere Ferrari die prominentere Rennlackierung, schließlich wehen dort ja die optisch an den Windkanal angelehnten schönen Streifen von Martini. Hier hingegen kommt alles schlichter daher, irgendwie flächiger und geometrischer, denn der vorliegende Ferrari beschränkt sich in der Farbgebung weitestgehend auf gelb, schwarz und weiß, denn es ist auch kein Wunder, wenn der Hauptsponsor Olio Fiat zu sein scheint. Möglicherweise ist der Wagen in der Frontansicht "ein echter Scalextric", was den Detaillierungsgrad angeht und die feine Ziseliertheit, die man vielleicht im Vergleich zu anderen renommierten Herstellern im Modellbaubereich und bei den Autorennbahnfahrzeugen differenzierter bewerten mag. Nun, unserer Ansicht nach ist aber auch diese Ausgabe eine feine Sache, denn man hat hier ein schönes Pärchen, das man im Verbund mit dem 308 GTB "Makela" prima gemeinsam über eine mit Scalextric-Schienen aufgebaute Rallye-Piste jagen kann. Ob das wohl so ganz authentisch wäre? Die beiden Fahrer Mauro Pregliasco und Mauro Mannini (oder Manini, wie er hier geschrieben wird) waren mit diesem Fahrzeug und der Startnummer 3 jedenfalls 1981 bei der Rally 4 Regioni unterwegs und kamen mit dem Nummernschild (TV 483187) am Ende auf den zweiten Platz hinter einem weiteren Ferrai 308 GTB mit Jean-Claude Andruet und Denise Emmanuelli in den Fahrersitzen. Die hatten aber die Startnummer 6 bei dieser Rallye. Der zweite schöne Ferrari 308 GTB von Scalextric war aber zu dieser Zeit vermutlich ganz woanders. Was sehr schön zu sehen ist, ist der gewohnt präzise Druck, mit dem alles bei Scalextric ausgeführt ist. Da bluten keine Farben ineinander, sondern alles hat seine klar definierten Ränder. Auch die weißen Flächen, die ihrerseits wieder bedruckt sind, kommen sehr schön gestochen scharf heraus. Die Heckansicht zeigt uns, dass auch hier vermutlich gut funktionierende Schlussleuchten darauf warten, nachgerüstet zu werden, damit sie uns bei Nachtfahrten heimleuchten können. Eine Bremsfunktion, das ist natürlich klar, müsste man aber selber zusätzlich nachrüsten.

Scalextric C3062 Ferrari 308 GTB Makela Auto Tuning+

So ein Ferrari 308 GTB im Martinilook ist etwas Feines. Eigentlich wertet diese Lackierung, man darf das wohl mit einiger Begeisterung sagen, das optische Äußere jedes Fahrzeuges sehr auf. Die flotten blauen und roten Streifen machen sich besonders gut auf hellen Fahrzeugen in weiß. Das ist hier ja auch in geradezu vorbildlicher Weise der Fall. Makela Tuning, so heißt das Auto, aber ehrlich gesagt haben wir noch keine Makel feststellen können. Der große Ulk an diesem Scalextric Ferrari 308 GTB Martini ist doch wohl der Name, der einen da ein bisschen in die Irre führt, denn Makela (wo immer das namentlich auch nun herkommen mag) klingt doch ein bisschen nach Miriam Makeba (genau, die mit dem Pata Pata), und damit sind wir mitten im Dschungel beziehungsweise jedenfalls mitten in Afrika. So, und nun gibt es diesen Ferrari ja auch noch in einem anderen Design, das vielleicht nicht ganz so beliebt ist wie die weiß-blaue Martini-Geschicht, aber in den Farben Schwarz und Gelb daherkommt und auch noch recht flächige, simpel geometrisch wirkende Muster. Und damit schließt sich der Kreis: hier denken wir doch viel eher an etwas, das "Makela" heißen könnte als bei dem windschnittigen Martinidesign. Jedenfalls ist es nicht so ganz ausgeschlossen, dass es einem so gehen kann. In der Draufsicht heben sich die Streifen, die die ganz leicht angedeuteten geschwungenen Linien der Karosserie windkanalgleich nachahmen in ihren deutlichen Farben Dunkelblau, Mittelblau und Rot wunderbar von dem strahlenden Weiß der Lackierung ab. Die beiden Ferraripferdchen sind wunderbar exakt aufgedruckt und die Linien der Rallyestreifen werden auch konsequent über die aufgeklappten Scheinwerfer weitergeführt. Die Lufteinlässe sind auch deutlich schwarz markiert. Die Ansicht vom Heck her klärt einen im Übrigen auch darüber auf, dass man mit "Makela" und Miriam Makeba falscher hätte nicht liegen können, denn natürlich handelt es sich hier um das finnische Mäkelä Auto-Tuning. Diese Firma hat sich auf die Restauration und das Aufpeppen schöner bis allerschönster Fahrzeuge spezialisiert, so dass man kaum verwundert sein sollte, dass man hier so ein astreines Fahrzeug vor sich hat, das auch im Maßstab 1:32 noch so hervorragend wirkt.

Scalextric C3894A Legends Lancia Stratos 1976 Rally Champions+

Das ist natürlich - und wir erwähnen das an dieser Stelle einfach einmal vorab - in marketingstrategischer Hinsicht der ganz große Wurf von Scalextric. Zum einen muss man ja einräumen, dass dieser Rallyesportwagen, der Lancia Stratos, im Bereich der "Legenden"-Serie in höchstem Maße vorzüglich aufgehoben ist. Zum anderen ist es auch extrem clever, dass man gleich zwei Fahrzeuge in der unserer Meinung nach wichtigsten Lackierung und Beklebung, nämlich im Design der Fluglinie Alitalia gemeinsam und zu einem solchen Preis in einer limitierten Auflage anbietet. Da hat man in der Marketingabteilung auf keinen Fall geschlafen, sondern hat seine Lektion gelernt. Scalextric, und darauf wird sich der Fan auch wieder verlassen wollen, macht seine Aufgabe ja immer mit großer Solidität. Wir kennen aus der jüngeren Vergangenheit ja mehrere Hersteller, die sich dieser schönen Boliden der Rallyepiste angenommen haben, und man wird einfach großes Vertrauen in die Ausführung der britischen traditionsreichen Firma haben. Die Rallye Monte Carlo ist hier mit dem Fahrzeug von Munari und Maiga vertreten. Sandro Munari und Silvio Maiga waren bei dieser Rallye Monte Carlo ja bekanntlich die Erstplatzierten und distanzierten die Zweitplatzierten (ebenfalls auf Lancia Stratos HF) mit über einer Minute und die Drittplatzierten (man glaubt es kaum, auch mit Lancia Stratos unterwegs). Das war eine fulminante Rallye im Januar 1976 für den italienischen Konstrukteur mit seinem Wunderauto. Und wunderschön ist die Bedruckung gelungen - sehr klar sind die Sponsorenaufkleber zu erkennen, da sitzt einfach alles an diesem Auto mit der Startnummer 10. Die andere Ausgabe des Lancia Stratos, nämlich der Wagen, der bei der Rallye San Remo im gleichen Jahr 1976 erfolgreich war, aber mit Björn Waldegård und Hans Thorszelius am Steuer (beide aus Schweden), ist nicht minder schön. Die beiden Fahrer distanzierten die hier zweitplatzierten Munari und Maiga mit gerade mal vier mickrigen Sekunden. Was für ein fulminantes Jahr für Lancia das doch insgesamt gewesen ist. Bei den beiden Ausführungen erkennt man auch den Unterschied. Der Lancia, der in San Remo erfolgreich war, hat die mittleren Scheinwerfer zum Schutze abgedeckt.

Scalextric C3930 Lancia Stratos Tour De Course Rally Winner 1975, Bernard Daniche+

Es sind ja kaum zu zählende Erfolge, die den Lancia Stratosen (oder Stratoses?) in den 1970er Jahren vergönnt waren einzufahren, daher ist eigentlich auch kein Ende an möglichen siegreichen Ausgaben von Versionen des Lancia Stratos. Dieser keilförmige Siegertyp ist einfach überall vorne dabei gewesen, egal mit welchen Fahrern, wobei man auch einräumen muss, dass das fantastische Handling dieses Fahrzeuges zwar ein extrem wichtiger Faktor für die Siegesserie dieses Boliden gewesen ist, dass aber das fahrerische Können und die Fähigkeiten der Rallyepiloten eine ebenso gewichtige Rolle gespielt haben, um praktisch einen Sieg nach dem anderen einzufahren. In diesem Modell verewigt Scalextric die Tour de Corse von 1975 und zwar mit dem Gewinnerauto von Bernard Daniche. Alain Mahé war sein Beifahrer, ebenfalls aus Frankreich wie sein Pilot. Eine ganze Latte der bis dato erfolgsverwöhnten Renault Alpine A110 konnten sie distanzieren, vermutlich zur großen Enttäuschung des französischen Konstrukteurs. Wenn man das Modell von der Front her betrachtet, fällt auf, dass man auch das originale Nummernschild im Modell bewahrt hat. Alle Sponsorenaufkleber scheinen einwandfrei vorhanden zu sein, jedenfalls wirkt es so, wenn man das Modell mit den Abbildungen des Originales vergleicht, soweit diese verfügbar sind. Sehr groß präsent ist auch Lancia Chardonnet, der große Lancia-Importeur aus Frankreich, der wiederholt als Sponsor der Fahrzeuge aufgetreten ist. Das markante Rot macht sich in der Draufsicht besonders gut - man kann sich gut vorstellen, wie das in der Wirklichkeit die Rasanz des Lancia unterstrichen hat. Für so ein verhältnismäßig kompaktes Automobil wirken die verwendeten Reifen natürlich umso breiter, aber vielleicht ist dieser Eindruck auch nur dem eingesetzten Blickwinkel zu zuschreiben. Sehr markant im Profil sind jedenfalls der Dachspoiler und die Heckkante, die eigentlich auch ein veritabler Heckspoiler ist und auch als ein solcher fungiert haben dürfte. In der Heckansicht dominiert wieder das rot, und die Lamellen über dem Motor am Heck des Fahrzeuges verleihen dem Ganzen ja doch das gewisse Etwas. Klare Kanten, dufte Linien: das ist das designerische Werk von Bertone, Klassisch rund die Rückleuchten. Das sind zeitlose Zutaten italienischer Sportwagenkunst.

Scalextric C3931 Lancia Stratos "Pirelli" #4 Kivimaki / Alen Rallye Sanremo 1978+$

Wie schön, dass sich ein so rundum solider Hersteller im Bereich des Slotracing weiterhin der Rallyelegenden wie dem Lancia Stratos HF annimmt. Das sind hier ja doch die Königsjahre von Lancia und die Königsjahre des Lancia Stratos HF, der wie kaum ein anderes Auto die Rallyeszene zu dominieren wusste und dabei auch noch verdammt keilförmig und futuristisch aussah, weil vermutlich die Karosserie von Bertone designed gewesen ist. Möglicherweise war dies auch eines der ersten Automobile, die (wenn man einmal die Designstudie außer Acht lässt), von ihrer ganzen Anlage her vollständig auf den Rallyesport hin zugeschnitten gewesen sind. Allein die Tatsache, dass der Lancia Stratos vorne und hinten quasi aufklappbar gewesen ist, damit Reparaturen leichter ausgeführt werden konnten, spricht als Konzept ja bereits Bände. Das ist vielleicht ein äußeres Anzeichen der inneren Konzeption, mit der man sachgerecht an die gesamte Aufgabe herangetreten ist. Sehr zielstrebig geht auch Scalextric mit der Reproduktion des ganzen Gefährtes ans Werk. Hier stimmt alles: die Farbe ist wunderbar knackig - sehr klassisch ist die schwarz-weiß-rote Kombination ja ohnehin anzusehen. Das "HF" im Namen steht übrigens für "High Fidelity", ein Anspruch an den Wagen, den möglicherweise der mit der Technik des Fahrzeuges eng verwobene Mike Parks formuliert hat, ,aber das weiß man nicht so ganz genau. Zu den Sponsoren dieses Autos zählen Pirelli und Alitalia, aber der Wagen kommt eben nicht im typischen Alitalia-Design daher, sundern klassisch-distinguiert. Irgendwie cool wirkt es ja schon, dass der Name Pirelli in allen drei Farben auf dem Automobil auftaucht, also selber auch in schwarz, weiß und rot. Am Start in Sanremo waren die beiden Finnen Ilkka Kivimaki und Markku Alén, die mit der Startnummer 4 in diesem Modell die Rallye gewannen und den zweitplatzierten Fiat 131 Abarth mit etlichen Sekunden distanzierten. All das konnte aber, wie die Geschichte des Rallyesportes zeigt, die letztendliche Migration hin zur Stärkung des Fiat 131 Abarth nicht verhindern, obwohl in den Jahren ab 1976 der Lancia wirklich sehr dominant war.

Scalextric Junior Ferrari F430 C2822

Dieses Auto stammt offenbar aus der Scalextric-Reihe: elegante Lösung eines Zielkonfliktes. Hier ist es nämlich der Ferrari 430 aus der Junior-Reihe, mit dem auf meinem Teppich der Junior hoffentlich sehr flitzen wird, während ich nebenan seriöse Rundenzeiten fahre. Die Etikettierung weist auf eine enorme Robustheit des Fahrzeuges hin. Ich wäre darüber ja nicht unglücklich! Was ich hoffe, ist, dass der Ferrari in seinen Fahrleistungen an den legendären Audi TT von Scalextric heranreicht. Denn dann kann ich mich bedenkenlos vom Junior (oder sogar den Junioren) bürsten lassen und entspannt cruisen, wenn ein Vater-Kind-Rennen ansteht. Die Box, in die Scalextric den Ferrari verpackt hat, mutet schon futuristisch an, das Klappsystem ist aber der normalen Displaybox optisch und funktionell letztendlich doch überlegen. So viel muss ich als konservativer Slotbox-Knochen doch zugeben, auch wenn ich den klassischen Deckel zum Abheben immer noch gut finde. Die Box hier ist jedenfalls sehr schlank, da passt mehr Slotcar pro Quadratmeter auf den Dachboden oder in die Aluminium-Kiste! Der F 430 löst in der Wirklichkeit immerhin den populären 360 Modena als Vorzeige-8-Zylinder-Pferd im Stall der Ferrari-Familie von Maranello ab. Mit 490 PS aus 4,3 Litern Hubraum ist das Original allerdings deutlich unökonomischer als das kleine Modell. Wie die Maßstabsgeschwindigkeit sich zur von Ferrari angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h verhält, wird man im Fahrtest sehen müssen. Die Silhouette des Scalextric-Modells wirkt jedenfalls, obwohl nicht so fein detailliert wie bei den Modellen der "erwachsenen" Reihe, doch sehr ordentlich wie ein Ferrari. Da kann man sich nicht beschweren. Wenn man überhaupt mit den Augen beim Slotracing hinterherkommt :)  Auch die Pferdchen an der Wagenseite und auf der Radnabe sind einwandfrei gelunge. Das Rad ist übrigens eine eigene Erwähnung wert, übertrifft es den Rest des Fahrzeuges noch an Detaillierung und Schärfe der Linien.  Insgesamt ergibt sich ein sehr harmonischer Eindruck. Damit lässt sich gewiss gut fahren. Elegant genug für die Kinderhand ist er allemal. Schließlich stammt die Karosserie von Pininfarina.  ... auch wenn die Scheiben getönt und die Scheinwerfer nur aufgeklebt sind :) .Und auch der Po ist ein echter Ferrari-Bürzel! Besonders eindrucksvoll ist der Diffusor am Heck, der mächtig Unterdruck erzeugt, um die Straßenlage zu verbessern. Im kleinen Maßstab dürfte das schon durch den Magneten ausreichend simuliert sein! Ja - und niemand Geringeres als der Burbacher Dirk Müller holt auf dem Ferrari 430 in Zolder auch den FIA-GT2-Titel 2007. :)

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Slot.it

Automodelle auf höchstem technischen Niveau mit hervorragenden Laufeigenschaften auf den Schienen, die die welt bedeuten - dafür steht die Firma Slot.it, die, wie ihr Name ja schon fast vermuten lässt, aus dem rennsportbegeisterten Italien stammt. Dort ist man nicht nur an der real existierenden Welt der Zylinder und Ölwannen interessiert, sondern widmet sich anscheinend auch dem automobilen Rennsport im Heimbahnbereich. Einerseits stellt Slot.it ja so genannte "after market"-Produkte her, mit dem man sein Auto im Nachhinein tunen kann. Andererseits ist Slot.it auch eine Manufaktur wunderhübscher Automodelle. Hier wollen wir daher einige selbst erstandene automobile Modelle von Slot.it vorstellen (beziehungsweise unter anderem auch ein paar geplante Käufe, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt). Wir hoffen, dass wir damit einigen Freundinnen und Freunden der Carrerabahn im eigenen Wohnzimmer oder auf dem heimischen Gartengrundstück etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Formel Eins oder von den Prototypen, die bei LeMans ihre Runden drehen (insbesondee hier ist die Firma Slot.it ja historisch stark vertreten), oder gar aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie man einmal selber zum eigenen Vergnügen kaufen über den Rundkurs jagen kann. Für die historische DTM hält Slot.it ja zum Beispiel ein paar schicke Alfa Romeos bereit. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen im Allgemeinen und Slotcars von Slot.it im Besonderen Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit Slot.it sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden.

Slot.it SICA01F Audi R8C #10 LeMans 1999

Ja, die Marke Audi und die Langstreckenrennen, das ist ja im Prinzip eine einzige große Liebesgeschichte, wenn man die letzten Jahre einmal so Revue passieren lässt. Allerdings muss man jetzt der Ehrlichkeit halber einmal sagen, dass Folgendes leider wohl auch zutrifft. Das Audi R8C-Coupé der Engländer war nicht das große Ruhmesblatt des Audi-Konzerns bei den 24 Stunden von Le Mans 1999. Wenig getestet und unzuverlässig fielen die beiden Prototypen-Coupés in der 55. bzw. 198. Runde mit einem Getriebeschaden aus. Doch ab dem Jahre 2000 sollte sich dies ändern und die Dominanz der Audi R8 eingeläutet sein. Und das ist ja der Zustand, denn man eigentlich bis heute gewohnt ist. Als Slot.it-Modell ist hier natürlich direkt auf Anhieb alles richtig gelaufen: schnell, kontrollierbar, haltbar - ein echter Flitzer auf der Heimbahn. Und wenn man sich den gewaltigen Heckflügel einmal ansieht, dann wird einem ja schnell klar, dass hier von Understatement keine Spur ist, sondern bereits die Optik deutlich auf Dominanz abhebt. Die Reifen sind natürlich auch stilecht mit dem Markenlabel bedruckt, und kontrastreich hebt sich die Muschel eines weltbekannten Mineralölkonzernes vom tiefen Schwarz der Lackierung ab. Leichte Kampfspuren finden sich am Hinterrad beziehungsweise am Hinterreifen, denn der Wagen wurde schon über die Autorennbahn gescheucht, und das bleibt auch beim Fototermin nicht ohne Spuren. Ob die von Slot.i.t hier gewählten Felgen wirklich haargenau dem O.Z.-Felgendesign entsprechen? Wir wissen es nicht, aber vielleicht kann das ja mal jemand nachprüfen... na, nur ein kleiner Scherz: natürlich hat Slot.it hier ganze Arbeit geleistet, wenn man Bilder des Originals betrachtet. Das einzige Detail, das fehlt, ist in der Tat der kleine Markenaufdruck nahe der Nabe. Aber der wäre ja ohnehin mikroskopisch klein. Die Draufsicht präsentiert uns eine Le-Mans-typische Flunder, so könnte man etwas respektlos sagen. Aber natürlich ist das für ein Langstreckenrennen genau die richtige Form. Man erkennt auch fast die Handschrift des Windkanales in der Silhouette des Fahrzeuges. Ja, das sind die Namen der Rennfahrer, die beim furiosen Start der Audi-R8C-Ära in Le Mans dabei sein durften. Vielleicht haben sie alle drei ein paar lustige Sprüche auf den Lippen gehabt, als sie mit einigem sportlichen Misserfolg beschieden worden sind. Aber man sagt ja nicht umsonst "aller Anfang ist schwer", wie auch immer das jetzt auf Englisch heißen soll.

Slot.it SICA08B Lancia LC 2-84, Martini #5

Es gibt ja nur sehr wenige Dinge, die im Martini-Design nicht besonders gut aussehen, aber eigentlich fällt uns momentan kein einziges ein. Dieser Lancia jedenfalls sieht aus wie ein fleisch- beziehungsweise stahlgewordener Traum auf vier Rädern. So, das ist ja das Eine, nämlich das für das Auge Wichtige, das ästhetische Empfinden der äußeren Form, denn wir wissen ja: das Auge sieht mit! Und die Farbkombination und Linienführung, die sind doch der reine ästhetische Wahnsinn. Ja, da könnte alles so schön sein, wenn man es eben nur mit der Ästhetik zu tun hätte, aber leider kommt einem die verflixte Realität eben immer wieder einmal dazwischen. Technisch gesehen gab es mit dem ausgesprochen hübschen Lancia ja doch Probleme, die wir aber aufgrund der völlig anderen und letztendlich auch weniger anfälligen elektrischen Technik bei unserem Lieblingshobby nicht erwarten würden. Paolo Barilla, Mauro Baldi und Hans Heyer nahmen mit dem Lancia LC2 an den 1984er 24 Stunden von LeMans teil, schieden aber in der 20. Stunde mit einem Motorschaden aus. Es war wohl mit der Nockenwelle etwas nicht so ganz astrein. Eigentlich schade, denn mit 234,818 km/h stellt Nannini auf Lancia LC2 im selben Jahr einen neuen Rundenrekord auf. Der Wagen hätte also wohl Potenzial gehabt - dennoch dominieren die Porsche 956 T auf ganzer Linie (Barilla wechselt im Folgejahr auch zu Porsche). Aber im Slotracingbereich ist die Nockenwelle nur ganz selten mal ein Problem. Hübsch ist der Lancia dennoch allemal, auch wenn man das jetzt in der seitlichen Ansicht nicht so erkennt - vor allem auch durch die klassische Martini-Lackierung. Und hinten heraus aus den Auspuffrohren bläst die Gewalt von 800 PS. Wenn man da etwas zu nahe dran steht, dann fliegt man im schlimmsten Falle weg wie wenn ein Hurrikan an einem vorbeizieht oder ein Shuriken an einem vorbeifliegt, der mit magischer Gedankenkraft aufgeladen ist. Wenn man an so etwas überhaupt glaubt, dass irgend etwas mit Gedankenkraft aufgeladen ein kann. Bis dahin lassen wir es damit bewenden, unsere Autos mit der Kraft von 12 Volt aufzuladen. Hier nun die Frage: ist das Paolo Barilla, oder ist das nur das Modell? Schwierig zu entscheiden, oder? Von oben betrachtet sieht man ja doch wieder ein Le-Mans-taugliches Flunderdesign der Exraklasse. Was man in der Vergrößerung erkennt, sind vielleicht ganz leichte Unsauberkeiten im Druck vorne: Aber diese könnten mittlerweile auch eher Kampfspuren von der Rennbahn sein. Das ist, mitsamt Gürtelschnalle, das korrekte Bild vom Martini Racing Club, das uns hier erfreut. Schade, dass es dann am Ende doch nicht völlig hingehauen hat mit den 24 Stunden von Le Mans 1984.

Spirit

Die Firma Spirit hat ungefähr ab dem Jahre 2001 aus ihrer Heimat Spanien heraus eine ganze Reihe beliebter Slotcars gebaut - es waren darunter Porsche 936, aber auch Peugeots und ein VW Golf, also aus dem Langstreckenbereich war etwas dabei und aus dem Tourenwagenbereich ebenfalls. Die Peugeots sind übrigens mal als ganz heißer Tip in Sachen Geschwindigkeit gehandelt worden. Leider scheint es so zu sein, dass unter dem Label Spirit nicht mehr so viel für den Slotcarmodellbaubereich produziert wird. Jedenfalls lässt sich über die Geschichte der Firma Spirit nicht ganz so leicht etwas herausfinden, oder jedenfalls zeigt es sich so. Hier präsentieren wir dennoch einige selbst gekaufte Slotcars von Spirit (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe). Wir hoffen ja im Geheimen, dass wir damit einigen Aficionados und der einen oder anderen Aficionada der Autorennbahn beziehungsweise der Slotcarbahn im heimischen Wohnzimmer oder auf dem heimischen Grundstück oder im Schrebergarten etwas Freude bereiten können. Im günstigsten anzunehmenden Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie, aus der japanischen JGTC-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Wobei man hier jetzt sagen muss, dass vielleicht gerade Spirit da nicht so recht in die Wahl gerät, aber halt, wir dürfen den VW Golf nicht vergessen. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen im Allgemeinen und an Slotcars von Spirit im Besonderen Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen jetzt nicht alle so ganz wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit Spirit sehr viel Spaß haben, egal ob es sich dabei um ein digitales System handelt, das man bevorzugt oder ob man ganz klassisch im sozusagen spurgebundenen Analogbetrieb fahren möchte. Na ja, eigentlich fährt man digital ja auch noch in Spuren, also in Slots. Aber das tut ja der Sache an sich keinen Abbruch. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Erweiterungen, mit denen man etwa einen Boxenstopp beziehungsweise eine Boxengasse simulieren kann, schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Wobei man der Fairness halber wohl zugestehen muss, dass bei denjenigen Fahrzeugen, die wir hier vermutlich von Spirit präsentieren können und wollen, von einem richtig gehenden Digitalbetrieb nicht so sehr die Rede sein wird, sondern die Fahrzeuge eher in der altbewährten analogen Art und Weise ihre Kreise auf der Autorennbahn ziehen werden, wenn wir das Geschäft so richtig betrachten, denn an die Digitalisierung der Modelle trauen wir uns so recht dann doch nicht heran. Das ist bei Modellen von Spirit wohl auch machbar, aber unseren eigenen handwerklichen Fähigkeiten trauen wir dann doch nicht genügend über den Weg.

*Spirit 500690 Renault 5 Turbo Kit 2in1#+

Das ist ein lustiger Bausatz, bei dem man im Prinzip zwei Fahrzeuge in enem Set erwirbt, weil zwei unterschiedliche Karosserien beiliegen.

Sideways SW09 Ford Dallara DP01 rot schwarz 77

Slotracing als Hobby hilft doch immer wieder, ein paar schöne Akzente im Alltag zu setzen, wenn man die Ruhe und Muße aufbringt, sich mit einem schönen Modell zu beschäftigen. Und da kommt ein Racer Sideways Ford Dallara DP01 rot schwarz 77 gerade recht. Hier kann man ohne Weiteres so ein bisschen versonnen werden. Vermutlich wird man jedem beipflichten müssen, der bei diesem Racer Sideways-Modell begeistert ist. Die Linienführung und die Farbgebung sind tatsächlich sehr ansprechend und die Detaillierung ist sehr überzeugend umgesetzt worden. Nichts spricht dagegen, dass man das Modell zur Entspannung einfach einmal länger anblicken sollte oder in einer Vitrine ausstellt. Nicht jedermann wird so etwas in seiner eigenen Garage stehen haben, so er denn überhaupt eine eigene Garage besitzt. Ein Racer Sideways Ford Dallara DP01 rot schwarz 77 dürfte als richtiges Fahrzeug deutlich über dem normalen Budget liegen. Aber mit ein bisschen Glück (und viel weniger Kleingeld als in Wirklichkeit nötig wäre) hat man dieses Modell von Racer Sideways möglicherweise eines Tages in seiner Slotcar-Sammlung. Quelle: https://slotbox.de

Dieses Modell scheint den ganzen Drive zu haben, den man normalerweise von einem typischen Racer Sideways Motor erwarten kann. Und als ich die ersten Runden auf meiner Bahn gedreht habe, kam es mir auch so vor, als sei das Fahrzeug ein klassischer Vertreter seiner Art. In den Kurven sollte man es nicht übertreiben, aber man kann schon sehr flott unterwegs sein, wenn man den Drücker wohldosiert einsetzt. Auf den Geraden ist es ohnehin ein großer Spaß. Mit Autos von Racer Sideways ist es ja eigentlich immer ganz nett auf dem heimischen Wohnzimmerteppich. Wenn man die Geschwindigkeit dieses Slotcars erhöhen will, lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tunigteile zu investieren. Letztendlich betrifft das aber auch nicht nur Slotcars der Firma Racer Sideways, muss man einräumen, sondern auch solche von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gute Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr an Performanz aus dem Auto herausholen. Zum Beispiel könnte man sich hier vorstellen, dass man bei einem renommierten Teilehersteller einen Antrieb aus Metall ersteht, mit dem man sein Modell etwas verwöhnt. Geld in hochwertige Teile zu investieren ist eigentlich immer eine gute Idee. Was die Leistungsverbesserung angeht, so ist es allgemein so, dass so Standardprozeduren wie das Einkleben der Lagerschalen, das Schleifen der Reifen und der Einsatz vernünftiger Achsdistanzen auch bei diesem Modell von Racer Sideways eine gute Idee sein könnte. Aber das ist natürlich etwas, was für alle Slotcars gilt. Also wenn ich etwas Kleingeld am Ende des Monats übrig haben sollte, dann kaufe ich mir das Modell mit großer Wahrscheinlichkeit. Ja natürlich, jetzt kann man natürlich sagen, dass man schon so ein Modell hat oder schon Tausende davon gesehen hat, aber ich denke, den Racer Sideways Ford Dallara DP01 rot schwarz 77 sollte man sich trotzdem zulegen, wenn man die Leute echt zum Staunen bringen will. Mich jedenfalls würde man damit ganz schön zum Glotzen kriegen, würde ich denken.

Mehr Bilder dieses Slotcars sind auf Umpfis Website zu finden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man das Modell dort auch erwerben, aber man muss vielleicht schnell beim Bestellen sein, falls sich nicht mehr so viele davon auf Lager befinden.

Ford Dallara DP01 rot schwarz 77 Ford Dallara DP01 rot schwarz 77 Ford Dallara DP01 rot schwarz 77 Ford Dallara DP01 rot schwarz 77 Ford Dallara DP01 rot schwarz 77 Ford Dallara DP01 rot schwarz 77 Ford Dallara DP01 rot schwarz 77 Ford Dallara DP01 rot schwarz 77 Wenn Firmen wie Racer Sideways weiterhin am Markt bestehen und in schöner Regelmäßigkeit Modelle wie den Racer Sideways Ford Dallara DP01 rot schwarz 77 auf den Markt bringen, dann würde uns das als Slotcar-Fans natürlich erfreuen. Ob es sich jetzt um das schnellste Slotcar handelt, das es im Handel zu kaufen gibt, sei einmal dahingestellt. Tunen und tweaken gehören zum Hobby dazu, aber die Betrachtung rasanter Kurven und klarer Linien auch. Und für die braucht man vielleicht sogar eher eine Vitrine als eine Rennstrecke.

Herr Dallara ist im Übrigen einer der ganz großen Konstrukteure schneller Autos, die sinnbildlich dafür stehen, dass er seinen Traum von Technik, Raffinesse und Geschwindigkeit in der Tat verwirklichen konnte. Was ja wirklich eine schöne Sache wäre, denn da vereinen sich Stil, Kraft und automobile Weiterentwicklung, wäre ja, wenn man einmal im Slotracingbereich einen der legendären Icsunonove Dallara hätte, mit dem man dann auf der Rennstrecke reüssieren könnte. Der Icsunonove Dallara würde nämlich auch mit jedem anderen Fahrzeug der sensationellen Gruppe 5 in Anmutung und Design locker mithalten können. Vom Sound her könnte er das ohnehin, aber so oder so ist es doch so, dass unter der federführenden Hand des Meisters das Credo sich immer wieder Bahn bricht, dass unabhängig davon, wie das Ausgangsamterial beschaffen ist, am Ende eine kleine Rakete mit unglaublichem Leistungsgewicht herauskommt, mit der man unheimlich Furore im Renngeschehen machen kann.

Teamslot

Hier präsentieren wir einige selbst gekaufte Slotcars von der spanischen Firma Team Slot (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe der Slotcars aus dem spanischen Firmenstall). Wir hoffen, dass wir - obwohl es sich hier ja um eine rein subjektive Auswahl handelt - damit einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Na ja, ob die jetzt gerade im Programm von Team Slot sind, sei einmal dahingestellt. Aber mit Slotcars im Allgemeinen kann man dann ja zumindest im Kleinen und ohne den immensen Spritverbrauch realer Rennwagen etwas von den Sensationen der großen Rennereignisse abhaben. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen überhaupt und Slotcars von Team Slot insbesondere Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls an anderer Stelle präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit Team Slot sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um ein Fahrern auf dem digitalen System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Viele der Slotcars von Teamslot wird man aber gar nicht auf ein digitales System umrüsten wollen, wäre unser Verdacht. Insbesondere die Modelle, die aus Resin gefertigt sind, wollte man wohl einem solchen Risiko gar nicht erst aussetzen.

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Team Slot 70602 Fiat 131 Abarth Alitalia

Eigentlich ist es ja ein wenig schade, wenn es der Alitalia als Fluggesellschaft zwischendurch mal so richtig schlecht zu gehen schien. Die von ihr gesponserten Rallye-Fahrzeuge mag ich sehr, weil sie für meinen Geschmack sehr gut aussehen. Aber was soll ich sagen. Gutes Aussehen ist ja nur ein Teil des Gesamtbildes. Die Hauptsache ist doch bei einer Fluggesellschaft, dass die Flugzeuge fliegen. Und man muss ja doch folgendes zugeben: auch der Fiat 131 Alitalia von Teamslot 70602 (hier mit den beiden Fahrern Kivimaki und Alen) kann nicht fliegen. Aber ist das nun ein Einwand, den man überhaupt gegen ein Slotcar geltend machen kann? Schwerlich! Aber nicht nur, dass der Fiat nicht fliegen kann, nein, es sind ja insgesamt die Schwächen im Detail, die die Autos von Team Slot so liebenswert machen. Und der Fiat 131 ist da keine Ausnahme und glänzt mit liebenswerten Schwächen, dass die Schwarte nur so kracht. Überall wurde so ein bisschen rustikal verfahren, daher wirkt der Wagen im Modell so ein bisschen mundgebissen. Die Decals werden nach und nach auch vom Gilb geplagt, dass es nur so eine Freude ist. Dafür macht der Wagen, wie unten zu sehen ist, vor der Burgkulisse eine recht gute Figur. Die Liebe zum Detail ist doch immer wieder ein Grund zur Freude. Schön ist auf der unteren Aufnahme zu erkennen, wie die Rasterung der Decals durch schlichte Eleganz zu überzeugen weiß! Die Felgen sehen hingegen gar nicht allzu schlimm aus. Sie hätten in dieser Form vielleicht ja wirklich einmal an einem Fiat 131 angebracht gewesen sein können. Immer wieder eine Pracht ist zu sehen, wie hingebungsvoll mit dem Edding gefuhrwerkt wurde: die Heckbeleuchtung ist einfach unnachahmlich. Der Motor für den Fiat, der TS6, ist hier als Inliner verbaut. Wenn sich nur die Achsen drehen ließen! Dann könnte man mit dem Slotcar sogar fahren! Und hier sehen wir ihn noch einmal von oben. Eigentlich ein hübscher Anblick! Und auf youtube kann man das Ganze dann in Aktion ausgiebig betrachten. Ja, eine echte Rallye-Traummaschine ist das! Aber Vorsicht: einige Videos sind mit "Whisky in the jar" unterlegt, einer Musik, die einem im Original schon das Blut aus den Ohren laufen lässt und hier in diesen widerwärtigen Interpretationen noch scheußlicher klingt.

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Teamslot 11502 Lancia Stratos "Pirelli"+

Er ist einfach ein wunderbarer Lancia, dieser Stratos. Man könnte auch sagen, dass er ein wunderbarer Stratos ist, dieser Lancia. Wir machen zum jetzigen Zeitpunkt zwar noch keinerlei Aussagen darüber, ob das Gerät auch fahrerisch hält, was die Optik verspricht, weisen aber darauf hin, dass, egal was man über die Firma Teamslot so zu sagen pflegt oder anzumerken weiß, die Stratösse von Lancia bei Teamslot die einzigen waren, die man so am Markt erstehen konnte, als wir uns daran gemacht haben, diese zu ordern. Manchmal gebührt ja einer kleinen Slotcarfabrik, wie es sich bei Teamslot um eine handelt, doch die große Ehre, ein besonderes Modell überhaupt einmal auf den Markt zu bringen, um vielleicht andere zu inspirieren, sich auch um bestimmte Sparten der automobilen Fahrkunst und der ästhetischen Provenienz zu kümmern. Der Lancia Stratos ist seinerzeit in den 1970er Jahren ein wahrer Brummer auf den Rallyepisten dieser Welt gewesen, da muss man sich nichts vormachen. Das war einer der ganz großen Rallyewagen der Welt. Die sensationelle Keilform ist ja auch bereits von ihrer ganzen Anmutung her eine Art von Symbol für den Vorwärtstrieb, den der Lancia Stratos auf der Straße beziehungsweise auf der Rallyepiste entwickeln konnte. Und dann muss man ja noch sagen, dass der ästhetisch hoch zufrieden stellende Anblick ja durchaus von dem satten und wie eine Bestie fauchenden Motorengeräusch deutlich in den Schatten gestellt wurde. Und jetzt, mit diesem Lancia Stratos von Teamslot kann man ja einmal gucken, wie es einem gelingen kann, den Sound und die Ästhetik der Wirklichkeit in eine entsprechende Leistung auf der Autorennbahn zu übersetzen. Möglicherweise geht es dabei manchmal noch etwas hakelig zu, aber mit ein bisschen Mühe dürfte ein ziemlich zügiges Fahrvergnügen aufkommen. Jetzt müsste man natürlich nur noch wissen, wo man eine geeignete Lieferantenstelle hat, die einem entsprechende Tuningteile beschaffen kann - vielleicht gibt es ja auch einige Anleitungen in den Weiten des Internet, wenn man nur tüchtig recherchiert? Das wäre ja schon ein Anfang!

Teamslot 12502 Renault Alpine A310 Gr. 5 V6 "Gitanes" Rallye du Var '76 #1+$

Dieser Renault Alpine A 310 ist wieder so ein Fahrzeug, das von den beiden Rennfahrern Guy Fréquelin und Jacques Delaval gefahren worden ist. Dieses spezielle Modell in der schönen blauen Metallisé-Lackierung ist bei der Rallye du Var 1976 gefahren worden. Aber der Renault ist hier nicht nur gefahren worden, sondern mit seinem wohl bekannten Nummernschild (9601 HV 76) kam er mit seinen beiden Fahrern auch auf en ersten Platz bei der Rallye du Var 1976. Der schöne blaue Alpine Renault war gute 3 Minuten schneller als der zweitplatzierte Porsche Carrera RS.

In der Draufsicht erkennt man eigentlich bereits die ganze Schönheit de Modelles. Zunächst ist da ja die tiefblaue Lackierung zu nennen. Leichte Einsprengsel der Metallic-Partikel verleihen ihr trotz des nachtblauen Farbtones ein aufregendes Funkeln. Die Sponsorenaufkleber (beziehungsweise muss man hier ja richtigerweise anmerken, dass es sich um Aufdrucke handelt, da diese Signets wohl zum Aufkleben eine zu detailreiche Fusselarbeit darstellen würden.

Blickt man das Fahrzeug von der Seite an, fallen sofort zwei Dinge ins Auge. Zunächst denkt man, was sollen denn die beiden weißen Streifen auf der Tür, bis man dann gewahr wird, dass es sich hier um die Startnummer 1 auf weißem Grund handelt, also um eine sehr schnörkellose "Eins"! Ja, das ist aber mal gewagt, denkt man sich, dass der letztlich siegreiche Wagen auch bereits schon mit der entsprechenden Nummer ins Rennen geht. So viel Selbstbewusstsein muss man erst einmal haben.

Auf den wenigen Bildern, die wir vom Event 1976 finden konnten, wirkt es fast so, als sei die Scheinwerfersituation viel dezenter gewesen als es jetzt auf der vorderen Haube des Renaults den Anschein hat, aber vielleicht hat man ja auch nur für bestimmte Etappen so viel Licht gebraucht wie der Renault hier bietet. Bei näherem Hinsehen muss es sich doch um die Nachtetappe handeln.

Dass die Felgen der Vorderräder und die der Hinterräder eine unterschiedliche Anmutung haben, ist ein schönes Detail.

Die Heckansicht ist wiederum über jeden Zweifel erhaben. Dick prangt das Renault-Schild auf dem Auto, der Spoiler ist wie mit Draht befestigt, und die Tänzerin von Gitanes dreht scheinbar ihre Kreise.

Teamslot 12503 Renault Alpine A310 Gr.5 V6 "Ronde de la Giraglia '77"+

Das ist ja der schöne Renault Alpine, die Nachbildung eines Fahrzeuges, das Ende der 1970er Jahre schon sehr bolidenmäßig daherkam. Es müssten auf diesem Modell bei der "Ronde de la Giraglia" im Jahre 1977 Guy Fréquelin und Jacques Delaval gewonnen haben. Die Ausgabe von Teamslot hat sich daher nicht nur auf ein besonders schönes, sondern offenbar auch auf ein besonders erfolgreiches Modell fokussiert. Motorisiert war der A310 V6 mit einem zu einem Sechszylinder heruntergekürzten V8-Motor, der in der Rennversion 270 PS leistete.

In der Gesamtschau muss man ja sagen, dass die Lackierung im Stile der Sponsorenfirma calberson ja doch eine rechte Augenweide ist. Die drei Farben Schwarz, Rot und Gelb, die auch in den Transportautos dieser Spedition präsent sind, dominieren natürlich auch den Eindruck dieses Renault Alpine.

In der Ansicht von vorne lässt sich auch erkennen, dass der Renault Alpine für diese Rallye mit nicht weniger als 10 Scheinwerfern ausgestattet war. Für den A310 V6 war ja die Front charakteristisch, in der nicht mehr oder weniger alles von den sechs verglasten Scheinwerfern dominiert wurde.

Die Seitenansicht weist den Renault Alpine als echten Sportler ohne viel Schnickschnack aus. Er befindet sich geradezu in geduckter Haltung, wie ein Raubtier, das zum Sprung bereit ist.

Die Sponsorenfirmen weisen dieses Rallyeauto vermutlich nicht ganz ohne Stolz als einen waschechten Franzosen aus. Wir erkennen im Detail die Firmen elf, Michelin, Renault und Pernod, allesamt stark im kollektiven Gedächtnis mit dem Land Frankreich verbunden.

Der massive Heckspoiler hat in der Tat sogar ein paar Drahtseile, die ihn vor einem Abflug bewahren sollen oder so etwas Ähnliches. Solch einen Spoiler braucht es aber vermutlich, damit sich der Renault Alpine ja, wie es historisch akkurat ist, gegen Konkurrenten wie den Lancia Stratos durchsetzen kann.

Der Ulk an der Sache ist ja wohl, dass das Nummernschild, das der Renault brauchte, historisch akkurat wiedergegeben ist, so wie es sich auf dem Heck des Fahrzeuges befindet. Das Kennzeichen ist "9601 HV 76".

Sehr schön ist, dass das Kennzeichen, das vorne nicht montiert werden konnte, wie im Original als Buchstaben-Ziffern-Kombination auf den Lamellen aufgebracht wurde.

Teamslot 12801 Renault Alpine A310 V6 GTP "24h Le Mans" 1977+$

Nicht nur auf dem Highway ist bekanntermaßen die Hölle los, sondern auch und insbesondere im Rennbetrieb von Le Mans. Das ist doch seit vielen Jahren ein Garant für höchste Anforderungen an Mensch und Maschine. Und eigentlich ist bereits die Teilnahme an diesem legendären Rennen schon ein Form der Adelung, noch viel mehr aber das bloße Durchhalten über die gesamte Renndauer - und wenn man dann noch mit einem einigermaßen anständigen Ergebnis aufwarten kann, dann ist ja aus fahrerischer Sicht alles geritzt. Man kann sich dann eigentlich für die Dauer seiner Karriere schon etwas einbilden, und zwar sowohl auf sein eigenes fahrerisches Können als auch auf die Qualitäten des Rennwagens, mit dem man an den Start gegangen war. 1977 kamen also die drei Fahrer Bernard Decure, Jean-Luc Thérier und Jacky Cauchy mit einem Renault Alpine A310 mit Sechszylinder-Maschine nach Le Mans. und genau dieses Modelles hat sich die spanische Firma Teamslot hier angenommen.

In der Seitenansicht des schönen blau-weiß-roten Fahrzeuges erkennt man bereits, was Sache ist: kulinarisch geht es zu, denn ein ganz prominenter Sponsor scheint der Fisch zu sein. Nun gut, vermutlich ist es nicht der Fisch selbst, sondern eben die Firma Poisson Dieppois, die den fröhlichen Fisch herstellt. Die lustigen Naben in oranger Farbe sind als Detail auch äußerst bemerkenswert. Sie hübschen das ganze Fahrzeug sehr auf.

In der Frontansicht wirken die sechs Scheinwerferaugen ja beinahe, wie könnte man sagen, arachnoid? Jedenfalls wird man das Gefühl nicht los, der Renault Alpine meint es wirklich ernst auf der Rennstrecke.

Das Team, für das Decure und Co. starten, heißt übrigens "Team Decure", sozusagen, also man ist so ein bisschen auf eigene Faust unterwegs. Ja. Und er hat durchgehalten, der Renault Alpine. Nebenbei bemerkt fiel der Wagen in keiner der 137 Runden mit Motorschaden aus oder dergleichen, wenn man den einschlägigen Quellen trauen darf. Im Gegenteil: im Ziel war man auf dem 33. Platz.  Ja, so ist es eben bei solch einem Rennen. Der Traum vom Ruhm ist zwar schneller geplatzt, als man denkt. Die Hauptsache aber dabei ist ja, dass man unverletzt bleibt und das Rennen wohlbehalten zu Ende fahren kann. Und ein schönes Modell ist es allemal.

Teamslot 12803 Renault Alpine A310 V6 GTP "B. Wollek"+

Dieser wunderbare Renault Alpine macht sich in der Tat keinerlei Verdachtes des Understatements schuldig. Seine rund 270 PS sorgen für den nötigen Vortrieb, und seine Erscheinung verbreitet den nötigen Respekt. Auf die Schnelle ist es uns allerdings nicht gelungen herauszufinden, wo der gute Bob Wollek, der französische Rennwagenfahrer mit diesem Fahrzeug angetreten ist. Ob es sich vielleicht nur um eine Fantasieauflage handelt oder ob es sich hier um die Abbildung eines Privatautos handeln sollte, das lässt sich jedenfalls nicht so leicht herausfinden. Was aber feststeht, ist, dass es sich bei diesem Fahrzeug tatsächlich um eine sehr schöne Ausgabe des Renault Alpine A310 handelt.

In der Seitenansicht mit dem gelöcherten Blech in dem riesigen Heckflügel macht der Rennwagen jedenfalls schon einmal deutlich, dass es hier ums Klotzen geht und nicht ums Kleckern.

Die Front ist natürlich auch grandios. Das leuchtende Orange hält den Betrachter kaum davon ab gewahr zu werden, wie mächtig hier die Scheinwerferreihe die Ansicht dominiert. Da kann das kleine Michelin-Männchen noch so sympathisch angewetzt kommen, im Herzen ist der Renault Alpine ein großer Krieger. Man kann das fast schon an dem Blech erkennen, das unten an der Front für die Belüftung sorgen soll: vermutlich ist es ein Fotoätzteil, aber es ätzt gar nicht sehr herum, sondern wirkt im Gegenteil sehr luftig und flockig.

Das Heck ist dagegen beinahe schon zugehämmert. Hier dominieren Flächen und Kanten. Sehr hübsch ist ja auch die zum Heckspoiler mutierte Abrisskante der Haube.

Damit bei der geballten Kraft, die unter der Motorhaube steckt, der Heckflügel nicht flöten geht, wird er mit zwei langen Drähten in der Karosserie verankert. Irgendwie wirkt das ja gleichzeitig ein wenig hilflos improvisiert und dabei aber auch wie ein trotziges Statement der eigenen kaum gezähmten Kraft.

Ein sehr cooles Detail sind ja auch die Felgen dieses Rallyeboliden. Wenn man bedenkt, dass die Kappen im Inneren der Felgen im selben Orange lackiert sind wie die Karosserie, dann kann man die Detailarbeit hier wirklich würdigen.

Teamslot 70603 Fiat 131 Abarth Rallye Montecarlo 1980 No. 10 (Walter Röhrl GER, Christian Geistdörfer GER)

Der Fiat 131 - Dies ist eines meiner absoluten Lieblingsfahrzeuge aller Zeiten, also sozusagen of all times. Das ist nämlich der legendäre Fiat 131 Abarth Rallye, mit dem das von mir gerne so genannte Duo Infernale Walter Röhrl und Christian Geistdörfer die Rallye Monte Carlo 1980 gewonnen hat - und diese ist unter den Rallyes der Welt wohl eine der ganz mythischen! Da dürfte jetzt wenig Widerspruch zu erwarten sein. Die Fahrleistungen des Fiats sind aber auch sehr ansehnlich. Meist ist die Rede von ca. 230 PS und einer Beschleunigung von 0-100 km/h in 4,5-4,7 Sek. Meine Herren! Und das bei verhältnismäßig wenig Pferdestärken, wenn man das einmal mit heutigen Fahrzeugen im Vergleich sieht. Die Rallye Monte Carlo hatte Fiat damals seit 52 Jahren nicht mehr gewonnen - in einem aberwitzigen Ritt durch Nebel, Schnee und Eis holten Geistdörfer und Röhrl aber den Sieg - und später auch Fahrer- und Markenmeisterschaft. Nun ja. Also, mit dem Fahren hat der Wagen es als Slotcar aber nicht so - typisch Modellauto von TeamSlot eben, aber eine bullige Rallye-Ikone ist er doch! Das Serienauto scheint überall durch, vor allem die kantige Frontpartie. Ich finde ihn in seiner aufdringlichen Art doch sehr charmant! Die Werkswagen mit ihren fetten Logos haben so gar kein Understatement an sich. Die heutigen weichgespülten Autos kommen da einfach nicht gegen an. Es ist eigentlich auch eine ganz gute Heckansicht, wenn man mal von den mundgebissenen Rücklichtdekos absieht. Die sind allerdings schwer draufgeklöppelt. Und gut, das Motto "kein Lack, alles Decals" mag zugegebenrmaßen nicht jedermanns Sache sein, aber es trägt zum rauhen Charme des Handgefertigten bei! Ein ziemliches Speedmonster ist der Wagen auch, wie man unten sieht. ... ebenso wie die Nonchalance, mit der hier Flaggenfarben oder Decalpassung missachtet werden. Der Rest geht beim Bügeln raus, mag man sich in den Fabriken von team Slot gedacht haben. Letzten Endes gilt natürlich auch hier "Gussgrat rules", zumindest was den Fahrerhelm angeht. Der muss mal mindestens so aussehen, als sei er original aus Gipsbandagen geformt worden und dann mit der Feile grob eingeschlichtet. Die roten Handschuhe stimmen aber - und auch die Nase des Fahrers scheint mir mit einiger Naturnähe modelliert! Schön, dass eines der besten Rallye-Autos der Welt aus den Siebzigern und frühen Achtzigern zur Verfügung steht. Weitere Informationen zur Rallye Monte Carlo 1980 gibt es hier . Und nur zu empfehlen ist es, die Traumpaarung in 25 Jahre alten Aufnahmen zu suchen - Walter Röhrl und der Fiat 131. Zum Beispiel hier.

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