Fahrzeugbesprechungen

Hier präsentieren wir einige selbst gekaufte und zum Teil schon ausgiebig gefahrene Slotcars verschiedener Herstellerfirmen wie Carrera, Ninco, Scalextric oder Fly (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe). Wir hoffen, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Vielleicht wird es aber auch das eine oder andere Mal um historische Rallyefahrzeuge gehen. Wir wünschen jedenfalls allen, die an Autorennbahnen und Slotcars so ihre Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen im eigenen Wohnzimmer damit. Die von uns ebenfalls, aber an anderer Stelle, präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Meistens haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit den Bahnen und Autos unterschiedlicher Hersteller sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Hier ist natürlich ein Wort der Warnung angebrachte, denn die taktischen Spielmöglichkeiten gehen mit einem erhöhten Risiko für Unfälle einher, was es besonders nötig macht, die Fahrerinnen und Fahrer am Drücker darauf hinzuweisen, dass etwas gesunder Menschenverstand nötig ist, um die Wagen ohne größere Risiken digital zu bewegen und Karambolagen zu vermeiden.

Carrera

Hier präsentieren wir einige selbst gekaufte und zum Teil schon ausgiebig gefahrene Slotcars von Carrera (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe). Wir hoffen, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von Carrera Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit Carrera sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Hier ist natürlich ein Wort der Warnung angebrachte, denn die taktischen Spielmöglichkeiten gehen mit einem erhöhten Risiko für Unfälle einher, was es besonders nötig macht, die Fahrerinnen und Fahrer am Drücker darauf hinzuweisen, dass etwas gesunder Menschenverstand nötig ist, um die Wagen ohne größere Risiken digital zu bewegen und Karambolagen zu vermeiden.

Carrera 27113 Evolution Ferrari 575 GTC JMB Racing Campionato Italiano 2004

Carrera Ferrari 575 GTC JMB Racing Monza 2004
Für alle, die bisher dachten, ein Ferrari müsse unbedingt ferrarirot sein und einen Tropfen Blut im Lackfinish haben, hier ein Affront: ein schwarzer Ferrari 575 von 2004. Die Rätselfrage ist aber: wo fuhr der eigentlich? Im Jahre 2004? Für JMB? Die waren doch mit 550er Maranellos unterwegs, oder?

Scrollt mal nach unten Cool - also von uns aus gesehen ganz nach unten!

Carrera Ferrari 575 GTC JMB Racing Monza 2004

Ja, oder klickt einfach für eine größere Version auf das hier oberhalb abgedruckte Bild. Dann sollte sich eine neues in einm neuen Fenster öffnen.

Carrera Ferrari 575 GTC JMB Racing Monza 2004

Ferrari-Heck in typischer und bewährter Form. Es wirkt jetzt auch durch die schwarze Farbe nicht weniger markentypisch.

Carrera Ferrari 575 GTC JMB Racing Monza 2004

Auch die Seitenansicht macht uns jetzt nicht zu schaffen. Es ist offensichtlich genau die Art von Silhouette, die man erwarten würde, wenn eine Ferrari von rechts nach links durchs Bild fährt.

Carrera Ferrari 575 GTC JMB Racing Monza 2004

Ja, oder von links nach rechts, also in umgekehrter Richtung.

Carrera Ferrari 575 GTC JMB Racing Monza 2004

Wer das Glück hätte, ihn von oben von links nach rechts durchs Bild fahren zu sehen, würde ihn so zu Gesicht bekommen wie hier. Dazu müsste man aber schon irgendwie flach auf einem Glasdach liegen, ist jedenfalls zu vermuten.

Carrera Ferrari 575 GTC JMB Racing Monza 2004

Ja, man scheint hier auch irgendwie alternative Heilmethoden zu bevorzugen. Wenn das im Falle eines Unfalles einmal gut geht!

Carrera Ferrari 575 GTC JMB Racing Monza 2004

Aber man kann sonst ja immer noch eine Runde easy gas tanken. Wenn man einen für Erdgas ausgelegten Verbrennermotor montiert, das wäre natürlich die Voraussetzung.

Carrera Ferrari 575 GTC JMB Racing Monza 2004

Carrera Ferrari 575 GTC JMB Racing Monza 2004

Carrera Ferrari 575 GTC JMB Racing Monza 2004

Auch die innen bedruckte Lufthutze gestaltet Carrera detailgetreu nach.

Carrera Ferrari 575 GTC JMB Racing Monza 2004

Geheimnisvoll, geheimnisvoll: Wo ist denn ein schwarzer Ferrari 575 für JMB Racing 2004 gestartet, d.h. wo fuhr denn dieses Modell, das hier in limitierter Auflage bei Carrera vertrieben wird?

Wenn man sich zunächst auf die Suche macht, stellt man fest, dass JMB im Jahre 2004 mit 550er Maranellos in die Rennen gegangen ist - nicht mit 575er Maranellos. Und ein 575er mit der Nummer 4 lief mit Lorenzo Casé und Marcello Zani bei JMB erst 2005 in der Meisterschaft.

 

Ein Rätsel also, denn viele Tabellen führen für das Campionato Italiano GT 2004 gar keinen 575er. Einiges spricht aber dafür, dass der 575er im Jahr 2004 den normalerweise eingesetzten 550er von JMB beim Rennen in Misano vertreten hat ... 

Und tatsächlich erhält man über den Namen des Fahrers auch einen fotografischen Hinweis. Auf der Webseite von Mattéo Malucelli kann man genau das Carrera-Modell in limitierter Auflage entdecken. Und, richtig: es stellt sich als eine Granate heraus

Schnellste Runde 2004 auf dem Autodromo Internazionale di Misano - Misano Adriatico: Lorenzo Casé/ Mattéo Malucelli No. 4, Ferrari 575 Maranello GTC. 1:31,011. 160,596 km/h.

Und gewinnen konnten sie die beiden Läufe auch:

Hut ab!

Carrera 27263 Evolution De Tomaso Pantera Gruppe 5 Le Mans 1979

Carrera 27263 Evolution De Tomaso Pantera Gruppe 5 Le Mans 1979Bei den 24 Stunden von Le Mans in der Gruppe 5 unterwegs: Gianfranco Brancatelli, Carlo Pietromarchi und Maurizio Micangeli in der alten Pistensau, dem De Tomaso Pantera, der auch ein Verkaufsschlager für De Tomaso war! Jedenfalls hat der De Tomaso Pantera eine für diese kleine aber feine Rennwagenschmiede doch tatsächlich eine sehr hohe Anzahl an verkauften Einheiten erreicht, die zusammen mit dem nicht gerade günstigen Preis des Ganzen dafür gesorgt haben, dass die Lewonzen in der Betriebskasse der Rennwagenschmiede De Tomaso im italienischen Villa de Fantasia oder so ähnlich nur so geklingelt haben. Naja, wir müssen natürlich zugeben, dass die Firma De Tomaso natürlich nicht in irgendeiner Villa de Fantàsia oder so zu Hause war, sondern in Modena, einer Stadt, die jedenfalls für Automobilenthusiasten nicht eine der ganz unbekannten ist, wenn man mit diesem typisch italienischen Understatement heir einmal punkten zu können glaubt.

Wohl dem, der so einen zum Geburtstag bekommt! Und man muss sagen: das hat Carrera sehr schön hingekriegt, dieses Auto, das der Traum jedes Gruppe-5-Autoquartetts war ;)

Im Prinzip fehlt nur noch eine Slotcar-Marke, die den De Tomaso Mangusta bringt, der vielleicht noch eine Ecke mehr Kantigkeit besitzt. Wenn man das einmal so ausdrücken will.

Carrera De Tomaso PanteraEine beeindruckende Gestalt ist dieser De Tomaso ja schon, wenn man das einmal so sagen will, auch von oben Cool. Man sieht das im unteren Bild, oder jedenfalls dem Bild, das wir hier mit Fug und vielleicht auch mit Recht das dritte Bild nennen wollen.

Die Frage ist ja jetzt nur, wie sich dieses Fahrzeug denn eigentlich so gemacht hat in Le Mans 1979. Die drei Fahrer, die sich die 24 Stunden von Le Mans im Jahre 1979 brüderlich teilten, waren allesamt Italiener, nämlich hatten sie so wohl klingende Namen wie Gianfranco Brancatelli (Italien), Carlo Pietromarchi (Italien) und Maurizio Micangeli (Italien). Hatten wir eigentlich schon erwähnt, dass alle drei italienischen Fahrer aus Italien stammten? Nein? Dann tun wir es eben jetzt. Was aber dabei zu beachten ist, ist die Tatsache, dass trotz der flotten Lackierung, die der De Tomaso Pantera hier aufweist, die drei Fahrer nicht ausreichend Strecke zurücklegten, um im Gesamtklassement gewertet werden zu können. Na, wir würden sage, dass aber hiermit sicherlich eine Herausforderung geschaffen wurde, diese Misere auf der heimischen Carrerabahn nicht mehr zuzulassen. Übrigens muss man nur enmal die Dokumentation des Ganzen betrachten, um herauszufinden, dass in der Gruppe 5 +2.0 eine andere Marke siegreich war, nämlich die Firma Porsche. Die siegreichen Fahrer waren Klaus Ludwig (Deutschland) , Don Whittington (Vereinigte Staaten von Amerika) und der vermutlich irgendwie mit ihm verwandte Bill Whittington (Vereinigte Staaten von Amerika), die mit einem Kurzheck-Porsche 935 K3 an den Start gingen.

Carrera De Tomaso Pantera Aber gibt es den überhaupt von der Firma Carrera? Unseres Wissens haben wir den jedenfalls noch nicht gefunden. Er trug übrigens die Startnummer 41. Man kann ja jetzt doch einmal versuchen, ob man aus Gründen des schönen Startfeldes diesen Porsche doch noch bekommt und ihn gegen den sehr hübschen Boliden aus der Feder und aus der Werkstatt von De Tomaso antreten lassen kann, um zu sehen, ob sich die historischen Ereigneisse nun wiederholen oder nicht. Wir würden hier ja keine Wetten abschließen, müssen aber der Fairness halber zugeben, dass wir noch nicht in der Lage waren, diesen Wagen auf der Rennstrecke entsprechend auszutesten. Wenn das aber erfolgt ist, taucht er sicher irgendwo in unserer Liste auf, mit der wir ja auf der Suche nach dem schnellsten Slotcar sind, und wir hoffen, dass der Carrera 27263 Evolution De Tomaso Pantera dann nicht nur so eben einen Platz haben wird, mit dem er geschwindigkeitsmäßig unter "ferner liefen ..." herumkraxeln kann.

Carrera 61419 Aston Martin V12 Vanquish

Jetzt denkt man bei sich im ersten Moment: "Eigentlich schade, dass man sich so ein Auto nicht leisten kann!" - aber dann denkt man einen Augenblick nach und stellt fest, dass man es natürlich doch kann. Das ist doch das Schöne an der Welt des Modellbaus, dass man auf einma Zugriff auf Dinge hat, die im wirklichen Leben unerreichbar fern für einen wären. Zum Beispiel ja aus den üblichen finanziellen Gründen. Und dabei muss man nicht einmal im klassischen Sinne arm sein, um sich einen Aston Martin Vanquish niemals leisten zu können. Denn die Preise, zu denen dieses Nobelfahrzeug in der wirklichen Welt gehandelt wird, können sich wirklich sehen lassen 446 000 Euro, die sind ja nunmal kein Pappenstiel, und das wäre ja sogar für ein Eigenheim ein sicherlich schon gehobener Preis. Daran kann man wohl erkennen, dass man mit so einem Auto wohl in die Welt der Reichen und der Schönen einsteigen würde. Zumindest aber in die Welt der Reichen. Schönheit ist ja eine andere Sache. Aber wer weiß - vielleicht sind die beiden ja auch noch auf eine ernüchternde Weise positiv korreliert. Das wäre dann ja erst recht ein Grund, sich stärker auf das Hobby zu kaprizieren, denn da kann man alles für verhältnismäßig wenig Geld bekommen. Dafür ist die Schönheit aber nur maßstäblich. Und von Carrera.Carrera Go Aston Martin Vanquish

Am Nummernschild kann man es schon erkennen, in den ganzen Kürzeln ist alles drin. Die 12 Zylinder, der Firmenname Aston Martin, das Vanquish. Der Zwölfzylinder von Aston Martin ist ein Hammer. Brüllt wie ein Stier und presst die Mitfahrer beim Anfahren in die Sitze. So ähnlich auch der Flitzer von Carrera Go!! Gut, der Grundpreis beim Aston Martin Vanquish ist demgegenüber wiederum gar nicht so erschreckend. Anfangen tut oder tat es bei 244 809 Euro, dafür bekommt man aber schon eine Spitzengeschwindigkeit von 322 km/h und eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 5 Sekunden. Da kann man eigentlich nicht klagen. Vielleicht sollte man aber einfach einmal sorgfältig messen, was bei der Maßstabsgeschwindigkeit des Carrera-Modelles so drin ist, das ja für einen Bruchteil des Preises des Originals erhältlich ist.

Carrera Go Aston Martin Vanquish

Die Silhouette des Fahrzeuges ist natürlich über jeden Verdacht erhaben. Das sieht sportlich aus, wirkt aber unaufdringlich und nicht proletenhaft. Mittlerweile ist der Wagen ja von den Backen her noch etwas runder geworden, aber das ist hier ja auch die erste Generation, das darf man nicht vergessen,

Carrera Go Aston Martin Vanquish

Rund und knuddelig genug ist das Heck ja. Es soll wohl auch den Eindruck vermittlen, dass das Auto bei aller Eleganz auch entsprechend sexy ist, aber darüber muss man an dieser Stelle gottlob ja nicht streiten. Gleichzeitig ist aber anzumerken, dass sich Aston Martin da in puncto anzüglicher Reklame durchaus etwas zuschulden kommen gelassen hat.

Carrera Go Aston Martin Vanquish

Am Ende muss man aber auch gestehen: selbst auf die Rennstrecke passt so ein schnelles Auto ja sehr gut!

Artikel: 

Carrera 61422 Mini Cooper blau

Von den Mini Coopers (wenn das die richtige und akzeptable Mehrzahl sein sollte) gibt es von Carrera ja tatsächlich mehrere Versionen. Alle stammen eigentlich mehr oder weniger aus dem Modelljahr 2004, wobei das natrülich nur auf die Min Coopers der ersten Generation zutrifft, die man bei Carrera im Bereich des Systems Go!!! ins Sortiment aufgenommen hatte. Denn selbstredend gibt es da auch neuere Varianten. Aber das soll uns an dieser Stelle nicht weiter stören - das tut es auch nicht. Very British, könnte man jetzt sagen - allerdings wäre British racing green dann doch die angemessenere Farbe gewesen. Naja, wie British die Marke Mini seit der Übernahme durch BMW noch geblieben ist, darüber lässt sich wahrscheinlich streiten, aber wir finden, dass die auf dem Fahrzeugdach aufgebrachte Flagge, der Union Jack, hier eigentlich eine eindeutige Sprache spricht.

Mini Cooper Racing British Flag

Merkwürdigerweise ist es aber so, dass man in der Katalogausweisung von Carrera die markante Dachgestaltung gar nicht so sehr in den Vordergrund stellt. Hier hebt man eher auf den Unterschied in der Farbe der Fahrzeuglackierung ab. Naja, gut, in irgendeiner Weise muss man da ja eine Entscheidung treffen, denn in anderer Hinsicht wiederum hat man sich keinerlei Unterscheidungsmerkmal einfallen lassen: der blaue Mini Cooper S fährt offenbar aber mit demselben Nummernschild herum wie sein roter Bruder. und da er ihm in der Anzahö der Pferdestärken ebenbürtig sein dürfte, muss man sich ja schon fragen, was man sich dabei denkt, dasselbe Nummernschild zweimal zu vergeben. Da hat doch irgendwer bei der Zulassungsbehörde nicht ganz aufgepasst, liegt als Vermutung jedenfalls nahe.

Mini Cooper Racing UK flag

Schön rundlich, mit festen Backen kommt auch diese Variante daher, und natürlich sind Front- oder Heckpartie nicht mit Fahrzeugbeleuchtung ausgestattet. Das wäre vielelicht auch ein bisschen zu viel verlangt. Und aufgrund der gleichen Abdunkelung der Scheiben wie bei allen anderen Fahrzeugen auch, muss man auch bei diesem Carrera-Go!!!-Modell konstatieren: hier sitzt ein Unbekannter am Steuer. Oder eben eine Unbekannte, das kann man ja nicht wissen, denn es ist ja jemand Unbekanntes. Eigentlich ist das auch nur logisch, oder?

Mini Cooper Racing blue left

Jetzt liegt natürlich folgende Vermutung nahe: Wer so abdunkelt, hat gewiss etwas zu verbergen. Vor allem aber dürfte er oder sie auch nur schwerlich nach draußen gucken können. Naja, dann ist eben Vorsicht am Steuer angebracht.

Mini Cooper Racing blue UK flag top

 Und das wäre wiederum gar nicht einmal so unbritisch, oder?

Artikel: 

Carrera 61423 Mini Cooper S rot

Lustig blickt er uns an mit seinen treuen Schlafaugen, der Mini Cooper S von Carrera go!!! Er stammt aus längst vergangenen Zeiten, nämlich dem Carrera-Jahressortiment des Jahres 2004. In der Zwischenzeit ist natürlich vieles passiert, aber ganz nostalgisch stürzen wir uns mal auf dieses Fahrzeug in der damals vorliegenden Form, also als Rennmodell mit dem charakteristischen karierten Dach. Der Mini Cooper S der ersten Modelljahre (also nicht der Jahre des Carreramodells, natürlich, sondern der ersten Modelljahre der von BMW übernommenen Marke) war recht stark motorisiert.

Carrera go!!! Mini Cooper Checkers red

Nicht weniger als 170PS, also in den Einheiten der neuen Währung gesprochen: 125 kW, bringt er in den Rennverlauf mit ein, damit man sein Fahrvergnügen mit ihm haben kann. Die Beschleunigungswerte sind für einen Kleinwagen dementsprechend ordentlich. In ungefähr 7,2 Sekunden geht es mit dem Auto von 0-100 km/h, das kann sich ja durchaus sehen lassen. Und wenn man ein vergleichbares Auto hat, um es in einem kleinen Duell gegen den kleinen roten Flitzer antreten zu lassen, dann kann man sicher unabhängig von den erreichbaren Endgeschwindigkeiten auf der Carrerabahn eine Menge Spaß haben. Aber da kann man nicht meckern. Der unter der Bezeichnung R53 (die noch aus den Rover-Nummern zu stammen scheint) laufende Wagen  ist ja in der Wirklichkeit bereits zu einer Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h in der Lage gewesen. Da gibt es kein Vertun: das ist eine ziemlich hohe Geschwindigkeit, alles was recht ist. Und das bei solch runden Formen, denn man muss ja zugestehen: auch sein Heck ist ganz knuddelig!

Mini Cooper Racing back Carrera

Jetzt ist dies zwar kein Porsche, aber dieser Fahrzeugpo ist auch in der maßstäblichen Verkleinerung noch ganz hübsch. Einblicke in die Fahrgastzelle gewährt er aber leider nicht. Das ist etwas schade, denn man sieht im Umfeld eines solchen Autos ja schon mal interessante Fahrer und Fahrerinnen, wie man sich leicht überzeugen kann.

Mini Cooper Racing right Carrera

In der Ansicht von oben ist natürlich dafür alles groß kariert. Sind hier Ska-Fans unterwegs? Man weiß es natürlich nicht so genau, aber die Vermutung liegt ja doch nahe! Man müsste einfach einmal genau hinhören, welche Musik aus den Lautsprechern der Stereoanlage dringt, wenn sie voll aufgedreht ist.

Mini Cooper Racing top Checkers red

Wir wünschen jedenfalls viel Spaß mit dem Mini Cooper von Carrera. Und mit Ska-Musik, wenn dem geneigten Leser oder der geneigten Leserin danach ist.

Artikel: 

Carrera 61456 Jaguar XKR "Bad Guys Car"

Vermutlich heißt diese Ausgabe des Jaguar XKR nicht umsonst "Bad Car", aber damit sind wohl weniger die Fahrleistungen oder die Motorisierung gemeint als vielmehr die beiden Insassen des Gefährts. Ach ja, deswegen heißt es ja auch "Bad Guys Car" und gar nicht "Bad Car". Das hätte man ja auch gleich schon erkennen können.

Carrera GO! - Jaguar XKR "Bad Car"

Ein Jaguar XKR ist ja rein leistungsmäßig nicht von schlechten Eltern, und wenn man der Wikipedia trauen kann, dann ist die rote Farbe beim Jaguar XKR Cabrio auch gar nicht ungewöhnlich. In den hier relevanten Modelljahren ist die Leistung beim Jaguar XKR jedenfalls auf 395 - 396 PS aufgebohrt worden. Damit erreicht man natürlich eine sagenhafte Beschleunigung von o-100 km/h in nur knapp über 5 Sekunden, um genau zu sein sind es sogar exakt 5,6 Sekunden beim cabriolet, das hier gezeigt wird. Die Detaillierung des Gefährtes ist natürlich ein bisschen so lala, aber das ist dem kleinen Maßstab geschuldet. Immerhin zeigt uns Carrera mit diesem Fahrzeug die beiden schlimmen Finger Atze und Hotte auf der Flucht.

Carrera GO! - Jaguar XKR "Bad Car"

Die beiden haben natürlich ganz schön etwas ausgefressen. Ganz sicher kann man sich ja zum Beispiel nicht sein, ob ihnen der knallrote Jaguar tatsächlich gehört, oder ob sie diesen nur gestohlen haben, um damit jetzt eine Spritztour in den Sonnenuntergang zu unternehmen. Ist es vielleicht sogar ein echtes "Breaking Bad Car"? Dann wären ja auch Drogen im Spiel!

Carrera GO! - Jaguar XKR "Bad Car"

Aber zu wirklich ausgeklügelten Missetaten scheinen mir die beiden dann doch nicht fähig. Hotte grinst etwas dümmlich, wenn man es sich einmal näher besieht.

Carrera GO! - Jaguar XKR "Bad Car"

Atze hingegen glaubt sich schon in Sicherheit, wenn man seiner Körpersprache und seinem mit der Sonnenbrille komplettierten Gesichtsausdruck Glauben schenken darf. Wenn sich die beiden da mal nicht zu sicher wähnen! Schließlich gibt es von Carrera ja auch noch ein passendes Polizeiauto, mit dem man eine wilde Verfolgungsfahrt aufnehmen kann. Hoffentlich aber kommt es dabei nicht zu Unfällen auf der Carrerabahn!

Carrera GO! - Jaguar XKR "Bad Car"

Wenn die beiden trotz aller Anstrengungen aber der Polizei entwischen sollten, so können sie sich deshalb noch nicht am Ziel ihrer Wünsche glauben, denn wir kennen die beiden Nürnberger Spitzbuben nur zu gut, und wir haben auch ihr Autokennzeichen. N-XK 100! Jetzt würden wir aber wetten, dass sich jemand dieses Kennzeichen schon in der wirklichen Welt reserviert hat. Wenn das mal nicht zu Verwechslungen führt!

Carrera GO! - Jaguar XKR "Bad Car"

Tags: 
Artikel: 

Carrera Opel Manta A 27233

Foren: 

Ist er das? Der Opel Manta A, in einem Wort das Urbild der deutschen Tunerlandschaft, mit dem fetten Spoiler, Manni am Steuer und der Friseuse auf dem Beifahrersitz? Das stellt den American Muscle Cars mal zumindestens einen "German Bizeps" entgegen. Wie das Fahrverhalten ist, bleibt noch zu erkunden!

 Von Understatement ist natürlich keine Spur beim Manta Tuner von Carrera (für das Original galt ja: Der Manta A erreichte mit dem ab 1972 erhältlichen 60-PS-Motor eine Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h):

Opel Manta Tuner

Quelle: http://slotbox.de

Im Prinzip ist der Manta A ein Coupé auf Basis des Opel Ascona A. Jaja, so ein eher beschauliches Erbe hat der Manta zu verwalten. Er ist aber deutlich schnittiger in der Anmutung, und mit den Doppelaugen wirkt er auch ausreichend aggressiv im Blick. Vielleicht wirkt er auf manche etwas prollig, aber man muss ihm den Kredit geben, sich zumindest wie ein kleiner Hein Mück aus der Muckibude zu geben, wenn es sein muss! Im Jahre 1970 als Konkurrent zum Ford Capri (ebenfalls von Carrera erhältlich) auf den Markt gekommen, ist der Opel Manta lange ein Traumfahrzeug der sportlich ambitionierten Untere-Mittelklassler geblieben. Ja, sportliche Ambitionen in der Mittelschicht, wo seid ihr nur geblieben? Na, wie dem auch sei: der Manta-Rochen kam lange Zeit nicht ganz so schnell auf der Überholspur angekrochen, weil der nötige Hubraum einfach fehlte. Ein Blick nach Amerika in dieser Zeit lässt den Unterschied zwischen Europa und der Neuen Welt sowieso sehr augenfällig werden! Es gibt dort um diese Zeit Autos, bei denen passt ein zeitgenössischer Opel Manta quasi ins Handschuhfach. Und beim Anlassen verbrauchen diese bereits so viel Sprit wie der Opel Manta auf der Beschleunigungsspur. So fest konnte man das Gaspedal des Opel Manta auch gar nicht niederdrücken, dass er da heran gekommen wäre. Eine steile Karriere als wahlweise geliebtes oder gehasstes automobiles Symbol hat er trotzdem hingelegt. Und die eine oder andere Friseuse, oder besser gesagt Friseurin, soll sich ja von der Schnittigkeit des Fahrzeuges mindestens ebenso beeindruckt gezeigt haben wie von der eleganten Linie des Oberlippenbartes seines Fahrers. Ja, Oliba und Vokuhila, diese Symbole des guten Geschmackes sind wohl auf ewig mit dem Andenken an den Opel Manta, dieses wunderhübsche, Auto verbunden, da kann man sich sträuben, wie man will. Ob das der Firma Opel als Marke so gut gefällt? Naja, letzten Endes sucht sich ja jedes Auto die Zielgruppe, die es verdient.

Fly

Hier präsentieren wir einige selbst gekaufte Slotcars der spanischen Firma Fly, die in Katalonien beheimatet ist (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe). Eine größere Vielfalt an Auswahl im Bereich der Slotcars ist ja immer eine schöne Sache, und wir hoffen, dass wir dem einen oder anderen Slotcarfan einige Anregungen geben können. Wir hoffen geradezu, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Hinweise, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. von Fly gibt eas aber sogar Rennlastwagen, wobei das nicht so ganz unser Ding ist. Wir können uns selbst aus historischen Gründen eher mit der Gruppe 5 und ihrer fantastischen Silhouette anfreunden. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von Fly Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit Fly sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden.

Fly 88105 A743 Alfa 147 GTA weiß

Hier ist ein weiblich besetzter Alfa GTA in perlweiß. GTA für Grand Theft Auto. Oder so. Jedenfalls ist das meiens Wissens das eizige Slotcar, das mit einer bauchfreien Fahrerin aufwarten kann. Von vorne kann man das noch nicht so gut erkennen, da ja die Motorhaube und das Armaturenbrett die Sicht verdecken, aber wartet nur ab.

Fly Alfa 147 GTA weiß A743 88105

Es folgen da noch einige wenige Aufnahmen, wo man das hoffentlich etwas besser erkennen kann, aber wir wollten jetzt auch nicht ganz so weit gehen, dass wir das Auto demontieren müssen, um alle Details zu zeigen. Na, mal sehen, wie weit wir es schaffen, ohne uns ganz zu verbiegen.

 Fly Alfa 147 GTA weiß A743 88105 bauchfrei

Bei näherem Hinsehen erkennt man: das ist ein niedlich Ding. Und das Auto auch. So viel steht jedenfalls jetzt schon fest. Jetzt müssen wir in unserem Bestand aber noch einmal fahnden, ob wir vielleicht einen renntauglichen Zwilling für dieses Auto haben, um irgendwann auch einmal Aussagen über die möglichen Fahrleistungen machen zu können.

Fly Alfa 147 GTA weiß A743 88105

Hauptsache natürlich das gepunktete Kopftuch sitzt und der Lippenstift ist korrekt angebracht. Aber nanana,  wer hat denn hier statt slot car "slut car" gesagt? Das gibt's doch nicht, aber jedenfalls fährt man hier im Alfa offenbar bauchfrei. Das ist auch alles gut und schön, solange man dabei auch bauchfrei ist und nicht nur die Plautze freilegt.

Fly Alfa 147 GTA weiß A743 88105

Jedenfalls fährt die Dame hier sehr lässig im kompakten Alfa 147. In der hier abgebildeten GTA-Version zerren übrigens die geballten Kräfte von 250 PS an der Vorderachse. Das ist ja nun einmal nicht gerade  wenig für solch ein kleines Auto, oder?

Fly Alfa 147 GTA weiß A743 88105

 Sehr authentische Felgen hat man dem Alfa von Hause aus mitgegeben. Und dass der kleine seitliche Blinker tatsächlich ein winziges oranges transparentes Kunststoffteil ist, ist auch sehr charmant.

Fly Alfa 147 GTA weiß A743 88105

Das schöne Heck bringt der Alfa ja ohnehin immer mit. Es ist ein prima Popo! Und auch hier sind alle Lichter echte kleine Kunststoffteilchen, nichts Aufgemaltes oder so. Und die beheizbare Heckscheibe? Prima, oder?

Alfa GTA

Und auch vor der Burgkulisse wirkt der Alfa ganz stimmig.

Fly Alfa 147 GTA weiß A743 88105

 Der Boden ist für ein Fahrzeig von Fly aus dieser Ära schon fast untypisch detailgetreu ausgeführt. aber unser Nachteil soll es nicht sein!

Tags: 
Artikel: 

Fly 88269 BMW M1 Jägermeister Kurt König DTR 1982 #1

Der erste Jägermeister von Fly ist jetzt hier bei uns im Stall, noch dazu ein BMW M1, also der Wagen, mit dem ich auf meiner ersten Carrera Servo 140 damals das Autorennen versucht habe. Die Bahn noch ohne Schlitz und ich daher auch nicht als Schlitzflitzer. und ehrlich gesagt hatte ich von Carrera Servo 140 auch keine Jägermeister-BMW, sondern den Grundpackungs-BMW-M1 in schwarzer Farbe mit weißer und roter Bedruckung. Aber wie dem auch sei: dieses Modell bereitet jedenfalls viel Freude! Fly BMW M1 Jägermeister Kurt König DTR 1982 #1

Man erkennt auch sofort, dass und warum die Jägermeister-Ausführung so beliebt ist, dass die Hersteller, nachdem sie ein Modell in allen anderen Ausführungen abgefrühstückt haben, nochmal eine Jägermeister-Ausführung auf den Marklt bringen, um dem Hobby-Enthusiasten die Levonzen aus der Tasche zu leiern.

BMW M1 Jägermeister orange Kurt König

Die Seitenlinie mit ihrer Mischung aus gedrungener Dynamik und rauhbeiniger Kantigkeit sucht bis heute noch ihresgleichen.

Fly BMW M1 Jägermeister Kurt König DTR 1982 #1 988269

Der Fly BMW M1 ist aber natürlich mindestens genau so eine Pistensau wie der BMW M1 von Carrera Servo es war und sieht natürlich um Meilen besser aus - 30 Jahre gehen auch am Modellbau nicht spurlos vorbei - zum Glück!  Der Fahrer, Kurt König, ist eine fahrerische Erscheinung, die in der DTM wohl ihresgleichen sucht (ein kurzer Überblick ist im Internet zu finden, König galt wohl, so kann man das in der Rückschau sagen, als Schrecken des Etablissements). Kurt König leitet heute wohl ein Autohaus in Schwabach, ebenfalls mit Bezug zur Marke BMW, so hört man. Hier sieht man Kurt Koenig konzentriert am Steuer des BMW M1. Jedenfalls vermutlich, denn den Gesichtsausdruck kann man nicht wirklich erkennen.

Fly BMW M1 Jägermeister Kurt König DTR 1982 #1

Und auch im Zwielicht der untergehenden Sonne wirkt das Orange des Autos gleichermaßen aufregend und relaxed. Fly BMW M1 Jägermeister Kurt König DTR 1982 #1 988269

Da kann man auf der heimischen Autorennbahn in Ruhe seine Runden zirkeln.

Fly BMW M1 Jägermeister Kurt König DTR 1982 #1

Ein BMW M1 macht aber eigentlich aus allen Perspektiven eine gute Figur - das Jägermeister-Orange trägt sein übriges dazu bei. Dieses Auto dürfte man auf dem Slotracingmarkt nur noch mit Mühe finden.

Fly BMW M1 Jägermeister Kurt König DTR 1982 #1 988269

 Das Heck ist gewohnt markant - sehr elementar für BMW und tatsächlich fast zeitlos.

Fly BMW M1 Jägermeister Kurt König DTR 1982 #1 988269

 An der Fahrerfigur fällt der hohe Detailgrad auf - gerade weil die Gurte nicht eng anliegen oder gar nur aufgedruckt sind, wirken sie so hübsch.

Fly BMW M1 Jägermeister Kurt König DTR 1982 #1 988269

Die Linien sind auch sehr hübsch, die Felgen ausgesprochen niedlich.

Fly BMW M1 Jägermeister Kurt König DTR 1982 #1 988269

 Das gilt natürlich auch für die Heckpartie mit dem Flügel.

Fly BMW M1 Jägermeister Kurt König DTR 1982 #1 988269

 

 Auch den Boden hat Fly detaillierter gearbeitet als etwa beim Lancia Beta, der als "GB Track by Fly" firmiert. Ein Sidewinder (immer schön, sehr klassich), ein breiter Magnet, eine durchgehende Vorderachse: eigentlich stimmt alles.

Fly BMW M1 Jägermeister Kurt König DTR 1982 #1 988269

Eine Aufnahme von oben darf natürlich nicht fehlen...

Fly BMW M1 Jägermeister Kurt König DTR 1982 #1

Artikel: 

Fly 99048 Playboy Edition 04 Ford GT40

Ab und zu muss man dem Hobby frönen und sich einmal vergegenwärtigen, welche Fülle an hübschen Modellen sich so auf dem Markt befindet. Ein Fly Playboy Edition 04 Ford GT40 ist dafür ein gelungenes Beispiel und lässt in einem so einen leisen Anflug von Begeisterung aufkeimen. Es gibt kein Vertun - ein Fly Playboy Edition 04 Ford GT40 ist nach allen normalerweise geltenden Maßstäben tatsächlich ein beeindruckendes Slotcar. Es ist nicht leicht, diesem Modell von Fly zu widerstehen, wenn man ein wenig Taschengeld zum Ausgeben zur Verfügung hat. Vielleicht lohnt es sich sogar, dafür ein bisschen zu sparen, aber das muss jeder selbst entscheiden. Nicht jedermann wird so etwas in seiner eigenen Garage stehen haben, so er denn überhaupt eine eigene Garage besitzt. Ein Fly Playboy Edition 04 Ford GT40 dürfte als richtiges Fahrzeug deutlich über dem normalen Budget liegen. Aber mit ein bisschen Glück (und viel weniger Kleingeld als in Wirklichkeit nötig wäre) hat man dieses Modell von Fly möglicherweise eines Tages in seiner Slotcar-Sammlung.

Playboy Edition 04 Ford GT40 von Fly

Quelle: http://slotbox.de

Es ist immer besser, ein Modell wie den Fly Playboy Edition 04 Ford GT40 in der Plastikversion zu besitzen, wo er einen extrem niedrigen Energieverbrauch hat, wenn man ihn mit seinem Gegenstück aus der wirklichen, spritfressenden Welt vergleicht. Aber im Sinne des Mottos "support your local dealer" sollte man sehen, dass man den Fachhandel vor Ort unterstützen kann, wo immer es geht ;) . Eigentlich ist es immer ein guter Gedanke, Balance und Handling eines Slotcars zu verbessern. Daher lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tunigteile zu investieren. Nicht nur bei Slotcars von Fly trifft das natürlich zu, sondern bei solchen von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gut geschliffene, ordentliche Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr Performanz aus jedem Auto herausholen. Ich würde hier zum Beispiel vorschlagen wollen, dass man das Modell mit ein Paar Kugellagern verwöhnen könnte, die man bei einem der renommierten Hersteller von Slotcarteilen beziehen kann. Immer öfter ziehe ich auch ein Auto mit guten und soliden Antriebsteilen einer schicken Lackierung vor. Was die Leistungsverbesserung angeht, so ist es allgemein so, dass so Standardprozeduren wie das Einkleben der Lagerschalen, das Schleifen der Reifen und der Einsatz vernünftiger Achsdistanzen auch bei diesem Modell von Fly eine gute Idee sein könnte. Aber das ist natürlich etwas, was für alle Slotcars gilt. Man muss ja auch noch Träume haben, aber dieses Modell wäre ganz oben auf der Liste, wenn es mal ans Realisieren der Träume geht! Ja natürlich, jetzt kann man natürlich sagen, dass man schon so ein Modell hat oder schon Tausende davon gesehen hat, aber ich denke, den Fly Playboy Edition 04 Ford GT40 sollte man sich trotzdem zulegen, wenn man die Leute echt zum Staunen bringen will. Mich jedenfalls würde man damit ganz schön zum Glotzen kriegen, würde ich denken. Fuhr nicht Silke Bodenbender auch so einen Ford GT? Oder fährt Silke Bodenbender gar nicht Auto?

Mehr Bilder dieses Slotcars sind auf Umpfis Website zu finden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man das Modell dort auch erwerben, aber man muss vielleicht schnell beim Bestellen sein, falls sich nicht mehr so viele davon auf Lager befinden.

Playboy Edition 04 Ford GT40 Playboy Edition 04 Ford GT40 Playboy Edition 04 Ford GT40 Playboy Edition 04 Ford GT40 Playboy Edition 04 Ford GT40 Playboy Edition 04 Ford GT40 Playboy Edition 04 Ford GT40 Playboy Edition 04 Ford GT40

Playboy Edition 04 Ford GT40 von Fly

Quelle: http://slotbox.de

Playboy Edition 04 Ford GT40 Wenn Firmen wie Fly weiterhin am Markt bestehen und in schöner Regelmäßigkeit Modelle wie den Fly Playboy Edition 04 Ford GT40 auf den Markt bringen, dann würde uns das als Slotcar-Fans natürlich erfreuen. Ob es sich jetzt um das schnellste Slotcar handelt, das es im Handel zu kaufen gibt, sei einmal dahingestellt. Tunen und tweaken gehören zum Hobby dazu, aber die Betrachtung rasanter Kurven und klarer Linien auch. Und für die braucht man vielleicht sogar eher eine Vitrine als eine Rennstrecke.

Tags: 

Fly 99052 Playboy Edition 06 Porsche 917

In der Hektik des Alltages bleibt doch immer mal wieder ein bisschen Zeit, um sich mit den schönen Dingen des Lebens zu beschäftigen. Da kommt ein Fly Playboy Edition 06 Porsche 917 gerade Recht, um etwas Freude ins Leben zu bringen. Strahlende Erwachsenenaugen sind ja auch etwas Schönes. Es gibt viele schöne Modelle im Bereich von Slotracing und Autorennbahnen, und dieses Modell von Fly stellt keine Ausnahme dar. Mit einem Fly Playboy Edition 06 Porsche 917 kann man sich ein bisschen Glanz und Schönheit in die Vitrine stellen oder auf die heimische Autorennbahn bringen. Egal ob im Stand oder in Bewegung: Linienführung und Dynamik sind in diesem Modell überzeugend umgesetzt. Die Ankunft des Fly Playboy Edition 06 Porsche 917 in den Läden ist schon seit längerer Zeit von einer großen Anzahl an Slotracing-Freunden erwartet worden. Es hat eine Weile gedauert, bis dieses Modell von Fly tatsächlich seinen Weg auf den Markt gefunden hat, aber das Warten war es wert, denn dieses Modell kann wahrhaft als eine Art Knaller auf der heimischen Autorennbahn bezeichnet werden.

Playboy Edition 06 Porsche 917 von Fly

Quelle: http://slotbox.de

Ich hatte zunächst etwas Sorge, ob ein Modell, welches so ausbalanciert ist wie ein Fly Playboy Edition 06 Porsche 917, überhaupt in der Lage sein würde, Hochgeschwindigkeitskurven auf meiner Autorennbahn durchzustehen, ganz zu schweigen von unserer Carrerabahn, auf der das Umkippen ja noch viel leichter ist, aber nach ein paar Runden am Drücker muss ich sagen, dass ich doch einigermaßen angenehm überrascht wurde. Und angenehme Überraschungen durch ein Modell von Fly sind ja doch die schönsten! Jedenfalls gilt das im Allgemeinen für mich. Wenn man die Geschwindigkeit dieses Slotcars erhöhen will, lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tunigteile zu investieren. Letztendlich betrifft das aber auch nicht nur Slotcars der Firma Fly, muss man einräumen, sondern auch solche von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gute Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr an Performanz aus dem Auto herausholen. Zum Beispiel könnte man sich hier vorstellen, dass man bei einem renommierten Teilehersteller ein Paar Kugellager aus Stahl ersteht, mit dem man sein Modell etwas verwöhnt. Geld in hochwertige Teile zu investieren ist eigentlich immer eine gute Idee. Was die Leistungsverbesserung angeht, so ist es allgemein so, dass so Standardprozeduren wie das Einkleben der Lagerschalen, das Schleifen der Reifen und der Einsatz vernünftiger Achsdistanzen auch bei diesem Modell von Fly eine gute Idee sein könnte. Aber das ist natürlich etwas, was für alle Slotcars gilt. Naja, auf jeden Fall wüsste ich schon genau, dass dieses Modell auf meinem Wunschzettel für Weihnachten stehen muss! Die Abmessungen des Fly Playboy Edition 06 Porsche 917 tragen ohne Zweifel zu seinen Fahreigenschaften bei und machen ihn zu einem recht stabilen Renner, wenn man die Geschwindigkeit geeignet dosiert. Er sollte, so wäre mein Eindruck, auch in viele Sammlungen Einzug halten. Aber eigentlich nicht nur in der Vitrine. Der Fly Playboy Edition 06 Porsche 917 will gefahren werden!

Es gibt da ja seltsame Affinitäten zwischen dem Playboy und den Frauen, die sich dort nackt zeigen (etwa auch Judith Rakers), oder auch allgemeiner Interesse daran haben, bei einer Wahl zur Miss Grid Girl oder Pit Babe oder so teilzunehmen. Wobei der Playboy ja jetzt wohl doch keine Playmates mehr zeigen wird oder so. Nun ja. Mehr Bilder dieses Slotcars sind auf Umpfis Website zu finden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man das Modell dort auch erwerben, aber man muss vielleicht schnell beim Bestellen sein, falls sich nicht mehr so viele davon auf Lager befinden.

Playboy Edition 06 Porsche 917 Playboy Edition 06 Porsche 917 Playboy Edition 06 Porsche 917 Playboy Edition 06 Porsche 917 Playboy Edition 06 Porsche 917 Playboy Edition 06 Porsche 917 Playboy Edition 06 Porsche 917 Playboy Edition 06 Porsche 917

Playboy Edition 06 Porsche 917 von Fly

Quelle: http://slotbox.de

Playboy Edition 06 Porsche 917 Wenn Firmen wie Fly weiterhin am Markt bestehen und in schöner Regelmäßigkeit Modelle wie den Fly Playboy Edition 06 Porsche 917 auf den Markt bringen, dann würde uns das als Slotcar-Fans natürlich erfreuen. Ob es sich jetzt um das schnellste Slotcar handelt, das es im Handel zu kaufen gibt, sei einmal dahingestellt. Tunen und tweaken gehören zum Hobby dazu, aber die Betrachtung rasanter Kurven und klarer Linien auch. Und für die braucht man vielleicht sogar eher eine Vitrine als eine Rennstrecke.

Tags: 

Fly 99097 Playboy Edition 11 BMW M1

Sehr schnittig, der Playboy Edition 11 BMW M1. Das ist ein tolles Auto, darauf gebe ich mein Wort.

Playboy Edition 11 BMW M1 von Fly

Quelle: http://slotbox.de

Fährt Lady Gaga eigentlich so einen oder war das Claudia Kleinert, und war die schon mal nackt im Playboy? Oder Marisa Tomei? Oder Judith Rakers nackt? Na, wie dem auch sei... weitere Bilder dieses Modells vom Playboy Edition 11 BMW M1 finden sich auf der Webseite von Umpfi's Slotbox www.slotbox.de und das Fahrzeug ist dort auch erwerbbar. Aber beeilen, denn vielleicht gibt's den nicht mehr so lange auf Vorrat!

Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1 Playboy Edition 11 BMW M1

Playboy Edition 11 BMW M1 von Fly

Quelle: http://slotbox.de

Playboy Edition 11 BMW M1

In der Hektik des Alltages bleibt doch immer mal wieder ein bisschen Zeit, um sich mit den schönen Dingen des Lebens zu beschäftigen. Da kommt ein Fly Playboy Edition BMW M1 gerade Recht, um etwas Freude ins Leben zu bringen. Strahlende Erwachsenenaugen sind ja auch etwas Schönes. Irrtum ausgeschlossen, könnte man sagen - ein Fly Playboy Edition BMW M1 ist nach allen geltenden Maßstäben, die man so normalerweise anlegen kann, tatsächlich ein beeindruckendes Slotcar-Modell. Es dürfte einem nicht einfach fallen, diesem Modell von Scalextric zu widerstehen, wenn man ein wenig Geld am Monatsende zum Ausgeben zur Verfügung hat. Vielleicht könnte man sogar überlegen, dafür ein bisschen anzusparen, aber das muss ja jeder für sich entscheiden. Ich habe eigentlich schon längere Zeit mit dem Gedanken gespielt, mir dieses Modell von Scalextric zuzulegen. Mit ein bisschen Glück kann ich vielleicht auch das nötige Kleingeld auftreiben, um diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Spätestens aber gegen Weihnachten müsste ich das Modell wohl zumindest auf meine Wunschliste setzen. Ein Fly Playboy Edition BMW M1 wäre schon etwas unter dem Tannenbaum! Es ist gut denkbar, dass ein Fly Playboy Edition BMW M1 beinahe jede amtliche Höchstgeschwindigkeit überschreitet, die man sich auf seiner Autorennbahn auferlegen kann - jedenfalls in Bezug auf die erreichbare Maßstabsgeschwindigkeit dürfte dies gelten. Aber es ist ja eigentlich ziemlich sicher, dass man das in Kauf nimmt, wenn man über den Erwerb eines Modells von Scalextric nachdenkt! :) Wenn man die Geschwindigkeit dieses Slotcars erhöhen will, lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, ein wenig Geld in Tunigteile zu investieren. Letztendlich betrifft das aber auch nicht nur Slotcars der Firma Scalextric , muss man einräumen, sondern auch solche von anderen Herstellern. Es ist eben so, dass gute Reifen und gerade Achsen immer noch ein bisschen mehr an Performanz aus dem Auto herausholen. Zum Beispiel könnte man sich hier vorstellen, dass man bei einem renommierten Teilehersteller ein Paar spezielle renntaugliche Leitkiele ersteht, mit dem man sein Modell etwas verwöhnt. Geld in hochwertige Teile zu investieren ist eigentlich immer eine gute Idee. Falls bei diesem Slotracing-Modell, zum Beispiel nach einem Hochgeschwindigkeitsunfall der Antrieb bricht, etwa das Motorritzel, was selten passiert, aber nicht ausgeschlossen ist, würde ich am besten hingehen und tatsächlich Metallritzel aufziehen. Dieses Modell von Scalextric würde ich schon sehr gerne mal mit nach Hause nehmen. Die Abmessungen des Fly Playboy Edition BMW M1 tragen ohne Zweifel zu seinen Fahreigenschaften bei und machen ihn zu einem recht stabilen Renner, wenn man die Geschwindigkeit geeignet dosiert. Er sollte, so wäre mein Eindruck, auch in viele Sammlungen Einzug halten. Aber eigentlich nicht nur in der Vitrine. Der Fly Playboy Edition BMW M1 will gefahren werden!

Tags: 

Fly A144 Ford Capri RS Turbo Hockenheim DRM 1978 Mampe No. 52 (Hans Heyer GER)

Da ist er ja endlich - die alte Pistensau, der Ford Capri Turbo von Zakspeed als Slotcar! Eigentlich kann man sich kaum daran sattsehen, oder?Fly Ford Capri RS Turbo Hockenheim DRM 1978 Mampe No. 52 (Hans Heyer GER) A144

Ich erinnere mich noch an die frühen 80er, späten 70er, als in unserem Autoquartett - ja, das waren noch selige Zeiten - der Ford Capri in eben dieser Version aus irgendwelchen Gründen von Gunnar den Namen "so eine Schrottmampe" bekommen hatte. Dabei war er von den Leistungen her bärenstark. Vermutlich hatte Gunnar nur öfters den Stich im Quartett verloren und war nur neidisch auf meine guten Karten! Oder darauf, dass ich im Fenster hinter ihm immer erkennen konnte, welche Karte er spielen würde, so dass ich, weil ich die Leistungen der Karten, wie er auch, ja fast herunterbeten konnte, durch diese Zusatzinformation mit beunruhigender Regelmäßigkeit immer den Stich bekommen habe. Naja, so war es damals. Mittlerweile bin ich da seelisch gefestigter. Aber ein wunderschönes Angeberauto ist der Ford doch noch dazu, der alte Capri, oder?

 Fly Ford Capri Mampe

Damals auf der Carrerabahn - man stelle sich das einmal vor, als Einstieg in die Slotracing-Freude ausgerechnet eine Carrera Servo 140, die ja überhaupt auch ohne Slot auskommen konnte - war das (neben dem Hindernisfahrzeug, das beim Gegenspurfahren seinen Spoiler verlor und dem Porsche 944, der wegen der Beleuchtung langsamer fuhr *yeah*) der einzige zusätzlich gekaufte Wagen - ein Ford Capri im angedeuteten Zakspeed-Design. Und: er war einfach der shmoovste und schnellste Wagen, und sah auch noch verhältnismäßig prima aus! Natürlich gehörte er meinem Vater, der da designtechnisch und von der Schnelligkeit her den ganz großen Griff getan hatte.

Fly Ford Capri RS Turbo Hockenheim DRM 1978 Mampe No. 52 (Hans Heyer GER) A144

Hier sieht man angedeutet Hans Heyers Helm in der schwarz-rot-goldenen Lackierung.

Fly Ford Capri RS Turbo Hockenheim DRM 1978 Mampe No. 52 (Hans Heyer GER) A144

Die Felgen sind echte Hingucker! Goldglanz!

Fly Ford Capri RS Turbo Hockenheim DRM 1978 Mampe No. 52 (Hans Heyer GER) A144

Auch das Heck ist ein echter Gruppe-5-Arsch :)

Fly Ford Capri RS Turbo Hockenheim DRM 1978 Mampe No. 52 (Hans Heyer GER) A144

Die Ausführung des Druckes ist ebenfalls schön. Nur in der starken Vergrößerung lassen sich hier leichte Probleme in der Abdeckung erkennen.

Fly Ford Capri RS Turbo Hockenheim DRM 1978 Mampe No. 52 (Hans Heyer GER) A144

Die Tamponierung von weiß, gelb und rot ist allerdings sehr gut gelungen

Fly Ford Capri RS Turbo Hockenheim DRM 1978 Mampe No. 52 (Hans Heyer GER) A144

Auch im Halbprofil sehr dynamisch:

Fly Ford Capri RS Turbo Hockenheim DRM 1978 Mampe No. 52 (Hans Heyer GER) A144

Fly Ford Capri RS Turbo Hockenheim DRM 1978 Mampe No. 52 (Hans Heyer GER) A144

Der Bolide hat den Motor vorne - die Fahrleistungen sind ganz ordentlich!

Fly Ford Capri RS Turbo Hockenheim DRM 1978 Mampe No. 52 (Hans Heyer GER) A144

Artikel: 

GB Track

Hier präsentieren wir einige selbst gekaufte Slotcars von GB Track (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe dieser Firma, die seinerzeit einmal die preisgünstigere Variante von Fly Slotcars war). Wir hoffen, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Auch die sensationelle Gruppe 5 mit ihrer wunderbaren Silhouette ist gelegentlich hier vertreten, das darf man ja nie verachten. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von GB Track Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit - insbesondere mit den hervorragenden und sehr gefälligen Lancia Beta Montecarlos. Die von uns auf dieser Webseite ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sollen dazu dienen, dass man das Rennvergnügen auch in den eigenen vier Wänden erleben kann. Nicht alle Streckenpläne sind zugegebenermaßen wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit GB Track sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden.

GBTrack GB 35 Lancia Beta Montecarlo Fruit of The Loom Zolder DRM 1980

Blau, blau, blau blüht hier nicht der Enzian, sondern die Lackierung des Lancia Beta Montecarlo, der in Zolder an den Start ging. Und zwar im Jahre 1980. Jetzt mag so mancher sagen, dass die Fruit-of-the-Loom-Farbvariante von GBTrack ja vielleicht etwas zu blau daherkommt, aber dem ist ja immerhin entgegenzuhalten, dass der Enzian noch blauer wäre und dass auf der anderen Seite Hans Heyer in Zolder immerhin einen zweiten Platz im Rennen belegt hat. Das können nun auch nicht besonders viele Leute von sich im Jahre 1980 behaupten.

Lancia Beta Montecarlo Zolder Heyer 1980

Seelenruhig sehen wir daher von der Tatsache ab, dass das Fahrzeug wirklich ziemlich blau ist, aber das macht irgendwie auch seinen besonderen Charme aus, denn ohne das nahezu babyblau der Grundlackierung wäre es als Alleinstellungsmerkmal nicht so weit her. Der abgebildete Lancia Beta kommt ja wie gesagt aus der Saison 1980 - es gab die Startnummer 51 für Heyer in Zolder, Hockenheim usw. - aber dieses ist der Start in Zolder. 1981 fuhr er mit dem Lancia Montecarlo mit der Startnummer 1. Das markiert natürlich schon irgendwie die Bedeutung, die Fahrer und Fahrzeug in diesem Rennklassement erlangt haben. Ganz offensichtlich hat es bei GB Track aber deutlich besser mit der Lizensierung der Farbe und des Schriftzuges hingehauen als bei Revell mit ihrem BMW 320, den sie wohl als Fruit of the Loom geplant hatten, aber irgendwie nur als Strich- oder Barcode-Aufdruck realisieren durften. Was aber im wirklichen Renngeschehen so an Gefahren lauert, davon macht man sich mit der elektrischen AUtorennbahn manchmal nur ungenaue Vorstellungen. Gottlob, so muss man sagen, hat Hans Heyer den Unfall auf dem Norisring im gleichen Jahr und im gleichen Fahrzeug mit der gleichen Startnummer unversehrt überlebt. Wir freuen uns auch deswegen, dass sich die spanischen Hersteller von GBTrack entschlossen haben, aus der Reihe der Rennserien eine auszuwählen, in der Hans Heyer ja erfolgreich gefahren ist und nicht eine, in der er ausgerechnet noch verunfallte. Naja, gut, man hätte ja aber auch gleich Hockenheim wählen können, denn da wurde Hans Heyer im selben Jahr ja sogar Erster. Aber ganz so weit reicht es dann ja wohl doch nicht mit der Heldenverehrung.

Lancia Beta Montecarlo Zolder 1980

Trotzdem ist es insgesamt ein super Fahrzeug, das auch optisch viel Freude macht. Vielleicht tun wir auch einfach so, als sei dies die Variante von Hockenheim!

GBTrack GB32 Lancia Beta Montecarlo 1st 6h Brands Hatch 1980 No. 53 Werksfarben Ricardo Patrese ITA, Walter Röhrl GER

Mit diesem ausgesprochen hübschen Lancia Montecarlo Turbo wurden Walter Röhrl und Riccardo Patrese am 16. März  1980 Erste im 6-Stunden-Rennen von Brands Hatch. Die Startliste gibt es übrigens irgendwo im manchmal so genannten Internetz auch im Foto .

  GBTrack Lancia Beta Montecarlo 1st 6h Brands Hatch 1980

Es ist im Übrigen ein solches Modell des Lancia Beta Montecarlo gewesen, das einige von uns wieder dem Slotracing zugeführt hat, was mehr oder minder aus historischen Gründen passiert ist, denn wir erinnern uns noch zu gerne an ein entsprechendes Modell der Firme bburago mit dem doppelten b am Anfang, das uns in unserer Kindheit schon mächtig beeindruckte.

 Lancia Beta Montecarlo

Im Prinzip mein Lieblingsauto mit meinen Lieblingsfahrern in meinen Lieblingsfarben. Was angeblich Wunder wirkt, ist, den Leitkiel gegen einen gefederten Leitkiel von Ninco auszutauschen. Ich weiß aber nicht, ob wir da bereits einen seriösen Versuch unternommen haben. Wir haben für diese Lancias aber ein ziemlich interessantes Tuning auf Lager, das auch absolute bastlerische Laine, wie wir es sind, durchführen können, sofern sie in der Lage sind, einen Schraubendreher richtig zu bedienen. Ja, und dann machen die hoch magnetisierten Fahrzeuge insbesondere auf dem griffigen Schienenmaterial von Ninco große Freude.

GBTrack Lancia Beta Montecarlo 1st 6h Brands Hatch 1980

Im selben Jahr, also 1980, fuhr Patrese gemeinsam mit Hans Heyer den Lancia in der Werkslackierung bei den 1000km vom Nürburgring. Mit der Startnummer 14 kamen die beiden Piloten auf den 4. Rang im Gesamtklassement. Es gewannen Rolf Stommelen und Jürgen Barth im Porsche 908/4 Turbo. Seltsamerweise hatte der Lancia Beta Montecarlo von bburago die Startnummer 23 - ganz besonders seltsam ist das, weil doch eigentlich 1979 Patrese und Röhrl mit dem Modell in der schwarz-roten Werkslackierung, die noch hübscher ist, im Nürburgringrennen nicht ins Ziel kamen.

GBTrack Lancia Beta Montecarlo 1st 6h Brands Hatch 1980

 

Aber in Brands Hatch Erster zu werden, das entschädigt ja für Vieles. Da kann man über Anderes ja einmal hinwegsehen.

GBTrack Lancia Beta Montecarlo 1st 6h Brands Hatch 1980

Also man muss aber auch einmal sagen, dass die Gruppe-5-Rennwagen aber auch eine wahnsinnige Silhouette hatten mit wunderbaren Spoilern. Am Heck zum Beispiel.

GBTrack Lancia Beta Montecarlo 1st 6h Brands Hatch 1980

Dies hier müsste eine Abbildung von Patreses interessanter Helm-Lackierung sein. Ein Bild gibt es davon auch irgendwo in den Tiefen des Internetzes. Aber wenn man genau hinsieht, dann ist der Helm vorne auch mit dem Namen Patrese beschriftet. Kein Wunder, dass ein spanischer Hersteller von Slotcars ja gerade nicht den Teutonen Walter Röhrl als Fahrer zeigt, oder?

GBTrack Lancia Beta Montecarlo 1st 6h Brands Hatch 1980

... und hier, das völlige Understatement, der Lancia-Popo in knallrot! Eckig, kantig, wuchtig, genau so wie wir im Allgemeinen einen Damen-Popo nicht schätzen würden.

GBTrack Lancia Beta Montecarlo 1st 6h Brands Hatch 1980

Die Werkslackierung wirkt insgesamt sehr dynamisch. Sie wirkt so ein bisschen wie im Windkanal designed. Das ist schon ein schönes Fahrzeug, da gibt es kein Vertun!

GBTrack GB33 Lancia Beta Montecarlo 6h Mugello 1980 No. 26 Jolly Club (Carlo Facetti ITA, Martino Finotto ITA)

Hier zeigen wir heute einige kleinere Bilder des GBTrack Lancia Beta Montecarlo 6h Mugello 1980 No. 26 Jolly Club (Carlo Facetti ITA, Martino Finotto ITA) GB33. So lautet jedenfalls mehr oder weniger die volle Bezeichnung dieses Slotcars.

Lancia Beta Montecarlo 6h Mugello 1980 No. 26 Jolly Club (Carlo Facetti ITA, Martino Finotto ITA) GB33

Der Lancia Beta Montecarlo vom Jolly Club wurde mit seinen Piloten Facetti und Finotto 4. beim 6-Stunden-Rennen in Mugello 1980. In der Gruppe 5 lagen nur noch zwei Lancias vor diesem: diese wurden von Ricardo Patrese / Eddie Cheever bzw. Walter Röhrl / Michele Alboreto gefahren. Das sind allesamt derartig klingende Namen, dass ein vierter Platz doch mit Fug und Recht gesagt wahrlich keine Schande ist. Dem hier abgebildeten Modell sieht man auch an, dass es zu den am meisten Gescheuchten auf der Rennbahn gehört: Das rechte Scheinwerferauge ist herausgefallen, links ist die Glasscheibe am Scheinwerfer gebrochen und in der Motorhaube sind bereits Macken zu erkennen. Aber das liegt nur daran, dass diese Lancias nicht nur wunderhübsch aussehen, sondern auch monströs schnell ihre Runden auf der Rennbahn ziehen.

Lancia Beta Montecarlo 6h Mugello 1980 No. 26 Jolly Club (Carlo Facetti ITA, Martino Finotto

Wie bereits anderswo gewiss erwähnt, hat insbesondere mich die Tatsache, dass es überhaupt Slotcars gab, die Lancias sind, an den ganzen Slotcarzirkus herangeführt. Die meisten Modelle hier sind ja mit einem Motor ausgestattet, der bei elektrischen 12 Volt läuft, aber das ist ja noch gar nichts im Vergleich zu der Ausstattung, die ihr eautomobilen Vorbilder hatten. Motorisiert war der Lancia mit einem Lancia L4-Motor mit doppelt obenliegender Nockenwelle und auf den ersten Blick lächerlich klingenden1425 cm3  Hubraum. Aber bloß nicht zu früh mit dem Lachen anfangen.Bis zu 490 PS Leistung wurden hier aus 4 Zylindern geholt. Kein Wunder, dass das Modell von GB Track zu den großen Spaßmachern auf der kleinen Rennbahn gehört (hier sieht man hinten schon, dass der Auspuff abgebrochen ist, das stammt wahrscheinlich als Blessur von einem Unfall bei hoher Geschwindigkeit)! Naja, bei aller Liebe zum Äußeren der Slotcars - so richtig wohl fühlen sie sich ja nur, wenn sie über die rennbahn geschmettert werden.

Lancia Beta Montecarlo 6h Mugello 1980 No. 26 Jolly Club (Carlo Facetti ITA, Martino FinottoLancia Beta Montecarlo 6h Mugello 1980 No. 26 Jolly Club (Carlo Facetti ITA, Martino Finotto
Vorbildgetreu sind auch die Felgen, bei denen nämlich nur das vordere Paar mit goldfarbenen Speichen ausgestattet war. 

Lancia Beta Montecarlo 6h Mugello 1980 No. 26 Jolly Club (Carlo Facetti ITA, Martino Finotto

Gut, und Außenspiegel sind auch nicht mehr dran, aber man kann ja nicht alles haben - das ist der Tribut an die Strecke ;) !

Im gleichen Jahr fuhren Finotto und Facetti übrigens die 1000km vom Nürburgring mit diesem Lancia - komplettiert von Manfred Mohr und mit der Startnummer 23.

GBTrack GB34 Lancia Beta Montecarlo 24h Le Mans 1981 No. 65 Martini (Michele Alboreto, Carlo Facetti, E. Cheever)

Mit diesem Lancia Beta Montecarlo sind Alboreto, Facetti und Cheever bei den 24 Stunden von Le Mans am 13./14. Juni 1981 Erste in ihrer Kategorie Gr.5/21 (unter 2000ccm) geworden. Ihre Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 182,986 km/h und sie lagen deutlich vor dem BMW M1 aus der Gruppe 5 von Alliot, Darniche und Cecotto - obwohl dieser mit 3497 ccm Hubraum deutlich üppiger ausgestattet war, was die reine Verbrennungskammer anging.

GBTrack Lancia Beta Montecarlo 24h Le Mans 1981 No. 65 Martini (Michele Alboreto, Carlo Facetti, E. Cheever) GB34

Das Modell von GBTrack, das ich erwerben konnte, hat leider leichte Fehler in der Bedruckung

GBTrack Lancia Beta Montecarlo 24h Le Mans 1981 No. 65 Martini (Michele Alboreto, Carlo Facetti, E. Cheever) GB34

Die Farbgebung in den Martini-Streifen ist trotz ihrer prinzipiellen Sparsamkeit sehr schön. Sie wird meines Erachtens nur von den noch schwungvolleren Werksfarben übertroffen.

GBTrack Lancia Beta Montecarlo 24h Le Mans 1981 No. 65 Martini (Michele Alboreto, Carlo Facetti, E. Cheever) GB34

Die schöne Martini-Lackierung wirkt aber wirklich vorzüglich, wie ein Banner im Wind oder wie Linien aus dem Windkanal.

GBTrack Lancia Beta Montecarlo 24h Le Mans 1981 No. 65 Martini (Michele Alboreto, Carlo Facetti, E. Cheever) GB34

GBTrack Lancia Beta Montecarlo 24h Le Mans 1981 No. 65 Martini (Michele Alboreto, Carlo Facetti, E. Cheever) GB34

Dei Draufsicht ist ebenfalls ganz fantastisch.

 

GBTrack Lancia Beta Montecarlo 24h Le Mans 1981 No. 65 Martini (Michele Alboreto, Carlo Facetti, E. Cheever) GB34

Die renommierte Slotracing-Firma Fly aus Spanien hat sich mit der Version dieses Autos richtiggehend ins Zeug gelegt. Die Bedruckung ist sehr sehr schön, und auch wenn sich die im Detail vielleicht noch präziser arbeitende Firma Racer mit ihrer Sideways-Linie der gruppe 5 noch einmal angenommen hat, so hat die Firma Fly hier in den späten 90er und frühen 200er Jahren doch einen echten Meilenstein in der Autoproduktion für die Carrerabahn hinterlassen beziehungsweise gesetzt. Die Lackierung im Martini-Design ist ohnehin eine der gleichzeitig am leichtesten wirkenden Lackierungen, da sie wie mit dem Federstrich gesetzt wirkt, als auch eine der am sportlich-markantesten wirkenden. Zudem hat es Fly, hier unter dem Firmennamen oder -label "GB Track" arbeitend, verstanden, ein Modell zu entwickeln, das auch für den Hobbyfahrer sehr gute bis hervorragende Möglichkeiten des Tunings bereithält. Die auf drei Streben ruhende Karosserie ist so mit dem Fahrgestell verbunden, dass man durch ein einfaches Hinzufügen kleiner Distanzringe das Fahrwerk tiefer legen kann. Damit rückt dann gleichzeitig der serienmäßige Magnet näher an die Leiterbahn und die Magnethaftung des Fahrzeugs reißt auch bei hohen Geschwindigkeiten kaum noch ab. Ein solcherart getuntes Lancia-Modell nimmt es auf unserer Heimbahn jedenfalls ohne Weiteres mit Modellen auf, die "out of the box" deutlich stärker wären. So sind die wunderhübsch anzusehenden Lancia Beta Montecarlos sehr rasch zu großen Favoriten auf der heimischen Plastik-Rennstrecke geworden. Wir können jedem, der diese noch gebraucht irgendwo finden kann, dringend zu einem Kauf raten. Es lohnt sich wirklich. Und auch wenn man das Modell nur für die Vitrine anschafft: die Gruppe 5 darf eigentlich in keinem seriösen Sammelbetrieb fehlen, weil hier die Ästhetik des Serienmodells auf die überbordende Kraft und Leistungsfähigkeit des echten Rennfahrzeuges trifft. Und das ist doch eigentlich die Essenz des automobilen Rennsports.

Artikel: 

GBTrack GB36 Lancia Beta Montecarlo Giro D' Italia 1979 No. 576

Immer wieder schön, die Lancia Beta Montecarlos im Alitalia-Design! Diese weißen Fahreuge mit der grün-roten Lackierung, die haben es uns irgendwie angetan, und das schon seit der frühen Kindheit, wo es allerdings nicht so sehr die Slotcars von GBTrack gewesen sein können.

 Lancia Beta Montecarlo Giro D' Italia 1979 No. 576

Ja, so besonders erfolgreich war es gerade mit diesem Modell ja nicht für das Alitalia-Team 1979 beim 7. Giro. Gilles Villeneuve (CDN), Walter Röhrl (D) und Christian Geistdorfer (D) wurden beim Giro d'Italia am 25. Oktober 1979 disqualifiziert. Aber urgendwo im gesammelten Internet, wenn man lange genug sucht, sieht man unter anderem diesen Wagen in Aktion (es ist das erste Fahrzeug, das durchs Bild rauscht beim Giro d'Italia Automobilistico 1979) .Aber was man hören

Lancia Beta Montecarlo Giro D' Italia 1979 No. 576 GB36

 

 Reifen von Pirelli, wie es sein muss - aber unser Tipp lautet: nicht den Kalender von Pirelli mit seinen bunten Bildchen angucken. Sondern die Straße! Ansonsten läuft man Gefahr, die Kurven zu verpassen.

 

Lancia Beta Montecarlo Giro D' Italia 1979 No. 576

Ob exakt diese Reifen auch von diesem Lancia 1979 gefahren wurden, dafür wollen wir hier die Hand lieber nicht ins Feuer legen - jedenfalls ist der Pirelli P7™ Corsa ein Klassiker unter den Rennreifen und er wurde auch für Rallye-Autos speziell entworfen. Es ist also alles andere als unmöglich, dass auch beim Girod'Italia 1979 eben dieser Reifen eine große Rolle gespielt hat, aber vermutlich nicht in der unrühmlichen Rolle, dass er mit zu der Disqualifikation bigetragen hätte.

Lancia Beta Montecarlo Giro D' Italia 1979 No. 576

Schöne Details kann man hier sehen, wie zum Beispiel den speziell gestalteten Fahrerhelm eines der drei Fahrer. Der Kenner kann nun recht schnell erkennen, um welchen der drei großen Fahrer es sich hier handelt. Wir geben mal den ersten kleinen Tipp. Es handelt sich nicht um Walter Röhrl. Und einen weiteren Tipp können wir auch noch geben: an der Rückseite des Helmes erkennt man den typischen stilisierten V-förmigen Keil. NA? Vielleicht klingelt es jetzt ja schon bei dem einen oder bei dem anderen von Euch!

Lancia Beta Montecarlo Giro D' Italia 1979 No. 576

Schön eckig sieht der Lancia von hinten aus, obgleich wir uns hier normalerweise ja mehr für runde Fahrzeughecks begeistern können- hier mpssen wir aber zugeben, dass Kraft und Stärke eine gewisse Zackigkeit rechtfertigen.

Lancia Beta Montecarlo Giro D' Italia 1979 No. 576

Man muss ja schon zugeben: ein bisschen hat der Lancia ja schon etwas von einem Flugzeug, wenn man ihn so von oben betrachtet, wie er dahinzufliegen scheint.

GBTrack GB38 Lancia Beta Montecarlo Giro d'Italia 1979 No. 577 Werksfarben

Der Lancia Beta Montecarlo ist ein ausgesprochen hübsches Fahrzeug! Die Werkslackierung tut in ihrem dynamischen Design ein Übriges, um für einen rasanten Auftritt beim Giro d'Italia zu sorgen. Dass Riccardo Patrese hier 1979 disqualifiziert wurde, schmälert den Fahrspaß auch kein bisschen! Man kann ja an der Geschichte insofern etwas drehen, als dass man in der Lage ist, jetzt mit dem Rennwagen aufs Ganze zu gehen. Der Grund für die Disqualifikation ist mir im Moment auch nicht so ganz klar, es dürfte sich um so einen Verstoß wie "Fahren auf der Autobahn" (Autostrada) gehandelt haben. Naja, wie dem auch sei, bei uns im heimischen Wohnzimmer sollte der Lancia ja jedenfalls dringend auf der Autostrada gefahren werden. Alles andere wäre indiskutabel.

Lancia Beta Montecarlo Giro d'Italia 1979 No. 577 Werksfarben von Fly (Ricardo

Man erkennt ja sogleich, dass der Her Patrese damals bei der Rennerei mit einem unheimlichen Tempo unterwegs war. Die Bewegungsstudie am Slotcar fängt das sehr hübsch vor einer Burgkulisse ein. So flott kann man mit diesem Slotcar durch die Gegend fitschen, wie man in meiner Heimat sagen würde.

Lancia Beta Montecarlo Giro d'Italia 1979 No. 577 Werksfarben

Auch hier sieht man die Spuren intensiven Rennbetriebs. Unten ist die Prallleiste schon ausgefressen, der linke Scheinwerfer ist gebrochen.

Lancia Beta Montecarlo Giro d'Italia 1979 No. 577 Werksfarben

Der Lancia in der wunderschönen Werkslackierung ist hier in Aktion zu sehen, zusammen mit etlichen anderen Wahnsinnsschlitten der Silhouette. Das ist und bleibt doch einfach eine fabelhafte Renngrupe, alles total überzogen und übertrieben, aber gerade dadurch bestechend und berückend. Das Modell von GB Track macht übrigens auch einen angemessenen Höllenlärm auf der Slotbahn. Da macht dann schon das Zuhören Freude!

Lancia Beta Montecarlo Giro d'Italia 1979 No. 577 Werksfarben

Silhoutte hieß die Gruppe sicherlcih wegen der berauschenden Silhouetten der Fahrzeuge. Naja, also eigentlich ist es ja eher so, dass die Silhouette-Fahrzeuge eben noch eine gewisse Ähnlichkeit mit den Serienfahrzeugen haben sollen, damit es auch zu einer positiven Identifikation der Zuschauer kommen kann.

Lancia Beta Montecarlo Giro d'Italia 1979 No. 577 Werksfarben

 

Lancia Beta Montecarlo Giro d'Italia 1979 No. 577 Werksfarben

Auch im Detail hat man sich Mühe gegeben, den Helm von Ricardo Patrese in seiner extravaganten Lackierung wiederzugeben. Dieser (also dieser Riccardo Patrese) trug ja immer einen weißgrundigen Helm, der mit rasanten, von oben nach unten stärker werdenden blauen Linien verziert war. Und oft stand auch der Name Patrese in roter Schrift auf dem Kinnschutz.

Lancia Beta Montecarlo Giro d'Italia 1979 No. 577 Werksfarben

Der Wagen von GB Track besticht also bis in die Details! Das ist eine feine Sache!

Lancia Beta Montecarlo giro d'Italia

Artikel: 

MRRC

Hier präsentieren wir einige selbst gekaufte Slotcars von MRRC, der Firma für recht herausragende Slotcars aus England (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe). MRRC steht für Model Road Racing Cars und ist seit den 1950er Jahren im Slotracing-Bereich aktiv, mit wechselnden Standorten. Begonnen hat alles in Bournemouth, glauben wir. Wir hoffen, dass wir mit den Vorstellungen der Fahrzeuge von MRRC einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Aber aus der Gruppe 5 hat MRRC auch etwas dabei. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen im allgemeinen und im besonderen an Slotcars von MRRC Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge in den anderen Kategorien sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit MRRC sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt beziehungsweise einen digitalen Umbau der Fahrzeuge durch Nachrüstung eines Decoders oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden.

MRRC Toyota Celica LB Gruppe 5 Rodenstock Rolf Stommelen

MRRC Toyota Celica LB Gruppe 5 Rodenstock R. Stommelen

Rolf Stommelen wurde in Siegen in Nordrhein-Westfalen geboren. Der Rennfahrer, der 1983 im Alter von 39 Jahren bei einem fürchterlichen Unfall ums Leben kam, hatte in diesem Toyota nicht besonders viel Rennglück. Als Fahrer eigentlich vom Porsche 935 herkommend, hatte man Stommelen engagiert, um mit dem von Schnitzer bei 860 kg Leergewicht auf 560 PS aufgebauten Celica die dominierenden 935er herauszufordern. Mit der Nummer 6 lief er bei den 1000 km vom Nürburgring auf - am Steuer waren die beiden Rennfahrer Rolf Stommelen und Harald Ertl, damals schon große Namen im Renngeschäft. Sie mussten aber das Rennen aufgrund eines unglücklichen Kühlpumpenschadens bereits in der 4. Runde schon aufgeben. Irgendwie liegt ja häufig das Problem in den Extrembereichen der Motorleistung. Leistungsfähige Boliden, extrem aufgeladenen Turbolader, und dann platzt irgendwo ein Schlauch, der dem gewaltigen druck nicht stand hält.

MRRC Toyota Celica LB Gruppe 5 Rodenstock R. Stommelen

Trotz der bulligen Form und der sehr scharfen Linien des Toyota Celica Liftback (Hatchback) reichte es während der DRM 1978 nur zu einem besten 8. Platz in Mainz-Finthen (hier war Stommelen 1977 auf einem Porsche 935 von Gelo noch Erster gewesen, wie er es auch am Nürburgring gewesen war, am Norisring auch etc. ... Auch der Rennstall Schnitzer wandte sich wieder von Toyota ab und dafür stattdessen der Firma BMW zu (begonnen hatten die Brüder Schnitzer 1963 den Motorsport übrigens auf FIAT, nur um das an dieser Stelle einmal zu erwähnen).

MRRC Toyota Celica LB Gruppe 5 Rodenstock R. Stommelen

Die Ambitionen waren also durchaus da - und Stommelen war ein überaus talentierter Fahrer. MRRC hat da in technischer Hinsicht wohl ein besseres Händchen mit dem Nachbau im Modellformat gehabt. Die Motorisierung ist ebenfalls unglaublich bullig ausgefallen, aber die Ausfallsicherheit eines Elektromotors ist eben doch deutlich höher als die eines hochgezüchteten, benzingetriebenen Turbomotors! Naja, man muss ja zugeben,  dass man es im Slotracingbereich auch mit einer deutlich reduzierten Zahl an Bauteilen zu tun hat!

MRRC Toyota Celica LB Gruppe 5 Rodenstock R. Stommelen

MRRC Toyota Celica LB Gruppe 5 Rodenstock R. Stommelen

Die Linienführung ist aber ebenso scharf wie beim Original, das muss der Neid dem Modell lassen. Man hat ja fast die Befürchtung, man könne sich an den Seitenlinien schneiden.

MRRC Toyota Celica LB Gruppe 5 Rodenstock R. Stommelen

Wunderbar ist natürlich die Toyota geschuldete Farbgebung in rot und weiß - sie wirkt im Detail wie für unsere Website gemacht und ist überhaupt für alle Rennsportkontexte wie geschaffen.

MRRC Toyota Celica LB Gruppe 5 Rodenstock R. Stommelen

 Von unten ist der Toyota eher unspektakulär und mit einem Leitkiel ausgestattet, der viel Bewegungsfreiheit lässt.

MRRC Toyota Celica LB Gruppe 5 Rodenstock R. Stommelen

Man lässt bei MRRC im Übrigen auch die Stommelen-Fahrerfigur die Augen zum Himmel heben, vermutlich aufgrund der vielen Ausfälle des Originals - wir halten dies ja für einen britisch-ironischen Zug der Modellbauer. Stommelen selber wurden allerdings nicht die pannenbehafteten Toyota Celicas, sondern die im Rennbetrieb viel erfolgreicheren 935er zum Verhängnis. Der zweite Unfall mit abgerissenem Heckflügel kostete ihn am 24. 04. 1983 im kalifornischen Riverside das Leben. Der liebenswerte und talentierte Rennfahrer aus Köln-Sülz fehlte fortan dem Rennbetrieb. In puncto Slotracing ist uns daher auch mit schäbigen Epigonen nicht gedient.

Toyota Celica Stommelen

Artikel: 

Ninco

Hier präsentieren wir einige von selbst gekaufte Slotcars von der spanischen beziehungsweise katalanischen Firma Ninco aus Barcelona (beziehungsweise präsentieren wir unter anderem hier auch ein paar erst noch geplante Käufe). Wir hoffen, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen des Slotracings und des Aufbauens der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Ninco hat allerdings auch ein paar tolle Rallye-Autos und Oldtimer im Programm, die sich sehen lassen können. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von Ninco Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht immer alle vollständig wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, also jedenfalls immer dann, so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit Ninco sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Zum Beispiel, indem man die schönen Doppelweichen einbaut und so weiter und so fort. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Aber das muss alles auch mit einer kleinen Fahrerschulung einhergehen, sonst geht noch mehr zu Bruch als man beabsichtigt hatte.

Ninco 50251 ABT Audi TT-R Hasseröder No. 9 (Aiello)

Das hier ist eines der beliebteren Autos von Ninco gewesen. Wir schreiben das hier in der Vergangenheitsform, weil es mit der Firma Ninco auf dem deutschen Markt zwischendurch schon einmal rosiger ausgesehen hat. Vielleicht ist das auch keine ganz richtige Einschätzung, denn die Indikatoren, die uns vorliegen, sind ja sehr anekdotisch - was wird zu welchem Preis von wem in welcher Auswahl im Geschäft angeboten? Und da sah es zu Audi-TT-Zeiten einfach schon einmal besser aus. Er ist aber auch bullig bis zum Äußersten, der Hasseröder Audi TT in schwarz von Ninco.

Ninco ABT Audi TT-R Hasseröder No. 9 (Aiello) 50251

Zum Beispiel hier sieht man ganz schön, dass viele sich wahrscheinlich gar nicht erst getraut haben, mit dem Wagen zu fahren, weil sie Angst hatten, dass sie ihn beschädigen könnten, und dazu sieht er eigentlich zu hübsch aus.

Ninco ABT Audi TT-R Hasseröder No. 9 (Aiello) 50251

Und wer hat die alte Wildsau in schwarz? Natürlich der Viktor... Ja, und der scheint auch nicht gerade ein Auto für jedermann zu sein. Die Fahrleistungen in der wirklichen Welt sind aber durchaus sehenswert und begeistern. Um das Jahr 2000 herum ist der Audi TT-R, der von Abt entwickelt wurde, ja in der DTM gefahren. Um die 400 Ps stark war der Motor, und der Wagen ist bis knapp unter 300 km/h schnell gewesen, aber in der ersten Saison seines Einsatzes kam man noch nicht so hoch hinaus gegen die Konkurrenz im Opel Astra V8 und dem AMG-Mercedes CLK-DTM.

Ninco ABT Audi TT-R Hasseröder No. 9 (Aiello) 50251

Die Seitenlinie erinnert einen etwas an andere Autos aus dem Volkswagen-konzern, etwa den VW Käfer, aber das macht nichts, der VW Käfer ist ja auch ein hervorragendes Rennfahrzeug gewesen. Ein fetter Spoiler ziert hier jedenfalls das Heck, und das ist auch gewiss ganz gut, damit der Wagen in der Kurve auch noch genügend Anpressdruck auf der Hinterachse hat. Viel auszusetzen gibt es ja an dem Modell nicht, wenngleich die Felgen etwas stilisiert wirken. Sie kommen bei Ninco ja einfach an vielen Modellen zum Einsatz und sind daher nicht völlig naturgetreu.

Ninco ABT Audi TT-R Hasseröder No. 9 (Aiello) 50251

Der Popo des Audis ist auch schön knuffig bis rundlich, dabei wirkt das Auto sonst nicht besonders brasilianisch, muss man ja zugeben. Aber so ein formschönes Heck ist eine feine Sache, das vermittelt ja auch den selbstbewussten Eindruck, man wolle hier andeuten, dass die Konkurrenz einen mehr so von hinten sehen wird. Ninco ABT Audi TT-R Hasseröder No. 9 (Aiello) 50251

Ebenso wirkt der kleine Autofrosch von oben gesehen ganz dynamisch. Auf den schwarzen Schienen der Ninco-Bahn wird er allerdings wohl etwas schwieriger auszumachen sein als seine blauen und gelben Pendants! Na, wir wünschen dennoch viel Spaß auf dem Rundkurs.

Tags: 
Artikel: 

Ninco 50267 ABT Audi TT-R Red Bull No. 9

Mit den Autos im Red-Bull-Anstrich ist es so ein bisschen gewesen wie mit den Autos in der Gulf-Farbkombi. Alles sieht ein bisschen besser aus, dachte man so. ob das mittlerweile verflogen ist, wage ich nicht zu sagen. jedenfalls gefällt mir der knuffig-knuddelige Audi TT-R in diesem metallicmäßigen Blau weiterhin sehr gut. Auch wenn jetzt schon etwas die Nostalgie mitspielt, denn das Modell ist ja bald schon zwanzig Jahre alt.

Audi TT Ninco Red Bull

Na, Audi Fans und Aficionados des VW-Konzerns, was sagt Ihr dazu? Für diesen Rennwagen in schwarzer Farbe will schon jemand im Internet 99 Euronen haben. Wieviel ist Euch denn dann ein Red-Bull-Audi wert? Eine ganz schöne Maschine ist das Ding ja, und hier ist mal ausnahsweise nicht Tim Wiese mit seinem Kampfnamen gemeint. Der heißt oder hieß ja auch angeblich "The Machine". Was immer das auch heißen soll. Naja, hier meinen wir jedenfalls eine echte Maschine, denn die Antriebseinheit dieses Audi TT-R von Abt liefert in der Gegend um 400 PS und macht das Fahrzeug so um die 300 km/h schnell.

Ninco ABT Audi TT-R Red Bull No. 9 50267

Jetzt so im Slotcarbereich ist das ja ganz lustig. Also das Modell ist ja im Maßstab 1:32, da muss es ja nur eine Geschwindigkeit von 9,375 km/h erreichen, um maßstäblich bei 300 km/h zu sein. Das sind aber gar nicht so viele Meter pro Sekunde. Nur ungefähr 2,61 m/s muss man mit dem Modell also fahren. Bei einer Strecke von 10 m Bahnlänge hätte man also fast 4 Sekunden Zeit. Das scheint machbar. Dementsprechend dynamisch wirkt auch die Silhouette.

Ninco ABT Audi TT-R Red Bull No. 9 50267

Bei so einer Rasanz folgt natürlich die Aufnahme von der Seite hier nochmal mit mehr Streulicht:

Ninco ABT Audi TT-R Red Bull No. 9 50267

Auch ein Blick auf den Druck und die Felgen lohnt sich hier. Nicht hundertprozentig dem Original entsprechend sind ja die angedeuteten BBS-Felgen, aber ihren diesnt versehen sie trotzdem.

Ninco ABT Audi TT-R Red Bull No. 9 50267

Und auch das Heck überzeugt durch dicke Backen.

Ninco ABT Audi TT-R Red Bull No. 9 50267

Manche kommen aber bei Red Bull offenbar noch auf ganz andere Gedanken... vermutlich inspiriert durch Bull Power aus dem bewegten Mann, nehmen wir hier an.

Ninco ABT Audi TT-R Red Bull No. 9 50267

Tags: 
Artikel: 

Ninco 50289 Fiat Punto Super 1600 'S Vallejo'

Das hat meiner Begeisterung für Slotcars damals sehr geholfen, woran man schon erkennt, dass ich ohnehin immer ein bisschen auf den Preis schauen musste bei allem, was so anlag: es gibt Fiats! Sogar Puntos! Als Slotcars - wie niedlich! Da war dann doch kalr, dass, wenn hier die S1600er Rallye-Serie eine Rolle spielt, das Preis-Leistungs-Gefüge noch nicht total ins Wanken geraten sein kann. Nicht irgendwelche Luxuskarossen, die preislich eh jenseits von Gut und Böse sind, sondern eine Rallye-Klasse mit 1600 ccm Hubraum. Die Liebe zu diesem Modellsport war sofort entflammt.

Ninco 50289- Fiat Punto Super 1600 'S Vallejo'

Und die Ergebnisse sollen jetzt auch nicht unter den Tisch gekehrt werden. Es ist zu beachten: mit diesem Fiat Punto wurden Sergio und Diego Vallejo bei der 38. Rallye Rías Baixas 2002 Fünfte. Das ist nicht zu verachten, wie man nachvollziehen kann, wenn man selber schon einmal eine Rallye gefahren ist und nicht nur als Zuschauer teilgenommen hat.

Ninco 50289- Fiat Punto Super 1600 'S Vallejo'

Natürlich aber hat die Rallye im Prinzip nicht vor dieser Burgkulisse stattgefunden, sondern ist eine im Wesentlichen spektakuläre Überlandfahrt über schlechte Landstraßen und zum Teil auch richtiggehend eine Raserei über Stock und Stein gewesen. Wie soll man das denn bloß auf der heimischen Autorennbahn simulieren? Dazu braucht man doch irgendwie so losen Schotter, und dann hat man das ruckzuck alles im Getriebe.

Fiat Punto Super 1600 'S Vallejo' Ninco 50289

Naja, das sind dann die Sorgen, mit denen sich die Wartungsmechaniker herumzuplagen haben, denn bei einem Slotcar liegt ja alles völlig frei und kann nach Herzenslust eingestaubt werden, mit den absehbaren Folgen für Mensch, Material und Maschine. Seufz. Da muss dann im Zweifelsfall gut geputzt, entfettet und geschmiert werden.

Ninco 50289- Fiat Punto Super 1600 'S Vallejo'

Wir sehen in den Detailaufnahmen: der Druck bei diesem Ninco-Fahrzeug ist im Wesentlichen sehr präzise ausgeführt. Es gibt kleine Positionslücken, etwa zwischen dem Gelben und dem Schwarzen, aber hundertprozentige Präzision ist in dieser Hinsicht wahrscheinlich sowieso unerreichbar.

Ninco 50289- Fiat Punto Super 1600 'S Vallejo'

Hier sieht man den blauen Popo vom Fiat Punto - sehr niedlich. Auch gut zur Geltung kommen die stilbildenden Rückleuchten. Das Nummernschild S 1642 BBF stimmt übrigens exakt mit der Nummer überein, die in Wirklichkeit gefahren wurde. Das sei an dieser Stelle einmal festgehalten.

Ninco 50289- Fiat Punto Super 1600 'S Vallejo'

 Hier sind man sie auch mal zu zweit, die Puntos...

fiat punto

Jetzt nur keinen Unfall bauen und das schöne Fahrzeug riskieren!

Tags: 
Artikel: 

Ninco 50298 Fiat Punto Super 1600 Dallavilla No. 52

Kleine Fiats ganz groß, so bin ich immer versucht, bei diesem Auto zu sagen. Dass nämlich ein von anderen Webseiten spöttisch als "Eurobox" bezeichnetes Fahrzeug sich in einer Rallyeklasse durchsetzen kann, noch dazu einer, bei der es eine recht stringente Hubraumbegrenzung gibt, die sich ja tatsächlich mit den Beschränkungen der Serienfahrzeuge verträgt, das ist doch eine feine Sache für Liebhaber preiswerter Kleinwagen. Und das heißt jetzt nicht, dass wir hier nahe legen, dass Dacia in den Rallyesport eintreten soll. Solcherlei Entscheidungen wollen wir gar nicht vorgreifen. Aber die Fahrer  (A. Dallavilla ITA, G. Bernacchini ITA) herabzuwürdigen, indem man behauptet, dass das Fahrzeug nur eine Kiste sei, das fiele uns im Leben nicht ein.

Ninco Fiat Punto Super 1600 Dallavilla No. 52 (A. Dallavilla ITA, G. Bernacchini ITA) 50298

Das Fahrzeug hat in der wirklichen Welt PS satt (nämlich 215 bhp, also british horse power), was für so ein kleines und leichtes Fahrzeug mehr als ausreichend ist. Der Fiat Punto wirkt daher sehr wendig und damit insgesamt sehr flott!

 Ninco Fiat Punto Super 1600 Dallavilla No. 52 (A. Dallavilla ITA, G. Bernacchini ITA) 50298

Diese kleine rote Rallyerübe, wie man etwas despektierlich sagen könnte, ist als Slotcar durchaus eines der leiseren Autos von Ninco - dank des Inliner-Antriebs. Das macht das Fahren zu einem angenehm mit Brummtönen unterlegten Geschäft.

Ninco Fiat Punto Super 1600 Dallavilla No. 52 (A. Dallavilla ITA, G. Bernacchini ITA) 50298

 Die Sponsoren-Logos auf dem Fahrzeug können sich durchaus sehen lassen. Bulgari zum Beispiel ist so eine Edelmarke, die hier vertreten ist. Die könnte ich mir im Leben nicht leisten, wäre also, wenn ich überhaupt einen Hang dazu hätte, also froh, dass ich über ein preiswertes Modell partizipieren kann.

Ninco Fiat Punto Super 1600 Dallavilla No. 52 (A. Dallavilla ITA, G. Bernacchini ITA) 50298

Dass hier an der Seite "Versace Sport" steht, soll jetzt aber keine falschen Vermutungen aufkommen lassen. Gemeint ist nämlich nicht etwa ein ominöses Sport-Team, sondern es ist tasächlich die Sport-Marke, die zu Versace gehört. Jaja, edel und elegant dreht der rote Rallye-Floh seine Runden.

Ninco Fiat Punto Super 1600 Dallavilla No. 52 (A. Dallavilla ITA, G. Bernacchini ITA) 50298

Es gibt auch blitzeblank gebremste Bremsscheiben, die offenbar, um den edlen Anstrich zu erhöhen, auch noch verchromt worden sind. Wo hat man so etwas schon einmal gesehen? In der Wirklichkeit wohl nicht, daher weisen wir auf dieses schicke Detail hier noch einmal gesondert hin.

Ninco Fiat Punto Super 1600 Dallavilla No. 52 (A. Dallavilla ITA, G. Bernacchini ITA) 50298

In der Detailaufnahme kann man auch die Ausführung des Druckes einmal genauer unter die Lupe nehmen, beziehungsweise haben wir ja bereits die optische Lupe für den geneigten Betrachter in die Hand genommen und präsentieren das Resultat oben. Die Abdeckung ist nicht hundertprozentig, aber dem bloßen Auge scheint es zu reichen.

Ninco Fiat Punto Super 1600 Dallavilla No. 52 (A. Dallavilla ITA, G. Bernacchini ITA) 50298

Auch für die Sicherheit der Fahrer ist gesorgt. Die Streben der Fahrgastzellenverstärkung sind deutlich sichtbar und detailliert ausgeführt. Der Po ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben.

Ninco Fiat Punto Super 1600 Dallavilla No. 52 (A. Dallavilla ITA, G. Bernacchini ITA) 50298

Dann kann ja nichts mehr schief gehen. Eingestiegen, angeschnallt, und dann Richtung Sonnenuntergang gefahren, so muss die Devise lauten!

Tags: 
Artikel: 

Ninco 50333 Porsche 934 Jägermeister Pro-Shock

Das Auto hier von der katalanischen Firma Ninco, ist die Anchbildung eines Porsche 934 im Jägermeister-Design. Es handelt sich hierbei um einen sehr niedlichen orangen Frosch. Es ist sicherlich nicht das schnellste Slotcar aller Zeiten, trotz des starken Motors, denn es driftet so herum, da der Abstand vom Magneten zur Fahrbahn recht hoch ist... und das ist ja nicht immer eine gute Sache, auch wenn sich da ein wenig die Geister scheiden. Das Driften ist ja bei manchen Carreabahnfahrern ganz besonders geschätzt. Aber da muss man ja durchaus unterscheiden, was man aus dem Rennbahnfahren haben will.

 Ninco Porsche 934 Jägermeister 50333

Der Porsche 934 ist aber ein ganz schöner Sportwagen, er ist auch als Porsche Turbo RSR bekannt und ist ein historischer Rennwagen, der irgendwann so in der Zeot vor oder nach oder zwischen ein paar Ölkrisen produziert worden ist, und zwar von den Zuffenhausenern. Wir wissen ja schon, welche Zuffenhausener hier gemeint sind. Der hier von Ninco fabrizierte beziehungsweise hergestellte Porsche ist recht offensichtlich der Max-Moritz-Porsche, der 1976 in der Markenweltmeisterschaft eingesetzt wurde. Die Porsche 934 dominierten tatsächlcih 1976 in allen Rennen und erwarben sich einen legendären Ruf. Der war aber nicht so von besonders langer Dauer, da in den Folgejahren die leichteren und leistungsstärkeren Porsche 935 den 934er langsam, aber sicher aus dem Renngeschehen verdrängten. Das ist eigentlich fast ein bisschen schade, denn der 934er ist so ein schöner knubbeliger Porsche, der wirklich knuffig ausieht. Und in dem aggressiv erscheinenden Jägermeister-Orange wirkt er besonders fetzig.

 Ninco Porsche 934 Jägermeister 50333

Aber in dieser Form, in der er jetzt noch hier verewigt ist, wird er uns leider nicht mehr begegnen. Die Tragik an der ganzen Sache ist nämlich, dass die Hände meiner Tochter in einem unbewachten Moment der Leitkielaufnahme den Garaus bereitet haben. Hier muss ich mal gucken, ob ich entweder das Fahrwerk vom Jocavi-Porsche nehme (dessen Karosserie aus einer Kurve getragen am Stuhlbein zerschellte) oder mit der Leitkielaufnahmenverstärkung aus Metall von Umpfi und viel Kleber, einem zusätzlichen Bohrloch und viel Geduld eine Prothese angebracht werden kann. Aber wie wir das kennen, wird die ja eh nicht lange halten Cool

Ninco 50336 Fiat Punto Super 1600 "Vodafone"

Dass so ein kleiner niedlicher Wagen wie der Fiat Punto auch als Slotcar hergestellt wird, das halten wir hier für eine gute Idee, denn dies ist ja auch ein Fahrzeug, dessen Bezug zu real existierenden Autos im Straßenverkehr ja noch erkennbar ist.

NINCO FIAT Punto Super 1600 "Vodafone" (Ref. 50336)

Von hinten sieht das Fahrzeug ja auch schöm pummelig aus.

NINCO FIAT Punto Super 1600 "Vodafone" (Ref. 50336)
Josè Pedro Fontes und Nuno Rodrigues Silva aus Portugal sind mit diesem Fiat Punto Super 1600 bei der Rallye "Rali Vinho da Madeira" vom 1. bis 3. August 2002 im Vodafone-Team gestartet, haben die Rallye aber nicht beendet. Sie schieden in der 19. und letzten Etappe aus, lagen bis dahin aber ganz gut in einem Feld, dessen Fahrzeuge zum Teil eben nicht durch das "Super 1600"-Reglement eingeschränkt waren. Das verdient ja doch ein wenig Beachtung.

  NINCO FIAT Punto Super 1600 "Vodafone" (Ref. 50336)

Der Fiat Punto von Ninco ist sehr hübsch anzusehen in seinen betont kontraststarken Farben. Da wird nicht mit irgendwelchen daher gelaufenen Pastelltönen versucht ein mellow feeling zu verbreiten, sondern mit blau, weiß und rot gibt es *peng* etwas auf die Augen, und das Gelb setzt noch einen drauf, jedefalls was die Spritzigkeit der Farbflecken angeht.

NINCO FIAT Punto Super 1600 "Vodafone" (Ref. 50336)

So sieht das Ganze aus, wenn ein Fiat Punto von rechts nach links durchs Bidl zieht (oben) - und gleich darunter sieht man, was passiert, wenn er im gegenteil von links nach rechts durchs Bild zieht.

NINCO FIAT Punto Super 1600 "Vodafone" (Ref. 50336)

Und wie sieht es wohl aus, wenn er von oben nach unten durchs Bild fährt? Ach, die Antwort auf diese Frage sparen wir uns lieber, denn sie fällt ja eh nicht besonders realistisch aus. IM Detail offenbart sich ja, wie jedermann weiß, normalerweise das Deatil. Also werfen wir doch einfach einmal einen Blick auf ein einzelnes Detail, zum Beispiel die rechte vordere Ecke des Fahrzeuges.

NINCO FIAT Punto Super 1600 "Vodafone" (Ref. 50336)

Nur in starker Vergrößerung offenbart der Druck leichte Mängel, die mit dem bloßen Auge aber fast nicht wahrzunehmen sind. Und wenn das Rennauto mit gefühlten 300 Stundenkilometern über die Fahrbahn prescht, dann kriegt man so etwas ja überhaupt erst gar nicht mal mit.

NINCO FIAT Punto Super 1600 "Vodafone" (Ref. 50336)

So, aber sieht man beim näheren Hinsehen am statischen Modell, dass in den Vertiefungen die Drucke nicht mehr ganz eingeflossen sind und die Grundierung minimal von den farbigen Tampodrucken überlappt wird. Aber stört uns das wirklich?

Ninco 50364 Honda NSX #18 Takata

Frei nach Edgar Wallace könnte man den Titel dieses Fahrzeuges von Ninco folgendermaßen beschreiben: Der Frosch mit der Maske.

Honda NSX Takata Ninco

 

Was der Firma Ninco hier gelunegn ist, ist immerhin ein sehr schönes Modell eines Fahrzeuges aus der JGTC-Reihe, die sich auch hierzulande großer Beliebtheit erfreuen sollte, denn die dort startenden Fahrzeuge sind techinsch und otisch eigentlich kleine Augenweiden. Optisch nehmen sie ja Anleihen bei sportlichen Serienfahrzeugen von Nissan, Honda und Toyota.

Honda NSX Takata

Auf dem Spoiler hinten ist auch sehr schön deutlich zu sehen, dass der vor nicht allzu langer Zeit in die Insolvenz getaumelte Airbaghersteller Takata ein großer Sponsor dieser Art Rennen im modernen japanischen Renngeshcehen gewesen ist. Aber wie das Leben so spielt, hat man irgendwann nicht mehr so viel Geld, um damit den automobilen Rennsport zu subventionieren, wenn einem erst einmal das Pazifikwasser so ein bisschen bis zum Halse steht. Ach so, Lexus, Mazda, AMG-Mercedes und Porsche sind im Übrigen auch von der Partie bei der JGTC, die mittlerweile aber anders heißt, nämlich Super GT. Das ist für solche Supersportwagen iegentlich ja genau der richtige Gruppenname beziehungsweise der richtige Name für eine Rennserie. Und wenn wir auch nicht die Porsches und Mazdas hier zeigen, sondern uns auf den Honda konzentrieren, den wir ja schon als Frosch bezeichnet haben, dann kommt hier quasi ja der Froschpopo:

Honda NSX Takata

Apropos Popo. Zwar kann man hier in Europa das Fahrzeug so oft von hinten betrachten, wie man will, ein bestimmtes Feature wird aber dennoch einfach nicht mitgeliefert. Dabei gehört es bei japanischen Modellen eigentlich als Charakteristikum so dazu, wie bei uns das Amen in der Kirche. Nämlich ist bei den japanischen Modellen, die unter dem Namen QuattroX laufen, auch ein weiteres Modell dabei, nämlich für gewöhnlich die miniaturisierte Nachbildung ein kleines leicht bekleidetes Animé-Mädchens. Das sieht ja dann also so oder so ähnlich aus, wenn man bei Takara einkauft. Mit Popo. Aber in den Export haben es nicht viele dieser Modelle samt Figur geschafft, weswegen man sie in der europäischen freien Wildbahn nicht besonders häufig antrifft.

Ninco 50369 Toyota Supra Esso JGTC (Juichi JPN, Akira JPN)

Aus der Serie der JGTC-Fahrzeuge kommt heute eine Interpretation des Toyota Supra von Ninco. Das Fahrzeug het die schöne Bedruckung mit dem echten tiger von Esso, der ja nach einem alten Slogan einmal in den Tank gehört hätte, und wenn man sich die Bedruckung ansieht, dann merkt man ja auch, dass der Tiger fast wie im Comic auf Rädern zu rennen scheint, denn Vorderläufe und Hinterbeine werden durch das Hinterrad des Toyota symbolisiert.

Ninco Toyota Supra Esso JGTC (Juichi JPN, Akira JPN) 50369

Der Toyota Supra ist Ninco sehr gut gelungen. Die Optik ist hübsch und die Fahrleistungen versprechen viel Fahrspaß. In der Wirklichkeit kommt hier ein Antriebsaggregat mit dem Kürzel 3UZ-FE zum Einsatz, dessen Maße von 4292 cm³ und dessen Output von bis zu 300 PS für einen ordentlichen Vortrieb garantieren können. Dementsprechend flott ist der Toyota Supra dann auch im Renngeschehen unterwegs.

Ninco Toyota Supra Esso JGTC (Juichi JPN, Akira JPN) 50369

Von vorne sieht das Fahrzeug ja schon etwas aus wie ein sehr schneller Rennfrosch beziehungsweise eine blaue Schlange (wenn es so etwas überhaupt gibt, also in der freien Natur). Ninco Toyota Supra Esso JGTC (Juichi JPN, Akira JPN) 50369

Hinten dominert ein raubtierähnlich-schmaläugiges Gesicht ohne große Kanten mit vielen Flächen. Das ist nicht besonders abwechslungsreich, versieht aber seinen Zweck. Es wirkt auch ein ganz klein wenig, so wie man sich Japan gemeinhin vorstellt, also jedenfalls das Moderne. Schnörkellos und glatt.

Ninco Toyota Supra Esso JGTC (Juichi JPN, Akira JPN) 50369

Und hier ist der Tiger offensichtlich nicht nur im Tank, sondern auch an der Hinterachse. Man kann mancherorts ja lesen, dass der NC5-Motor, der dann schräg zur Hinterachse sitzt, aufgrund des zu hohen Griffs, den die Belastung der Hinterachse verursacht, für einen unruhigen Lauf aus der Kurve heraus sorgt, wenn man mit den recht starken Kräften des NC-5 dann nicht haushaltet. Abhilfe schafft dann nur das Fixieren des Motors mit Heißkleber etc.

Ninco Toyota Supra Esso JGTC (Juichi JPN, Akira JPN) 50369

Hier sieht man die kleine Rakete von oben, wie sie strahlt. Sie wartet anscheinend nur so darauf, über die Rennbahn gejagt zu werden, um tigermäßig loszuschlagen.

 Ninco Toyota Supra Esso JGTC (Juichi JPN, Akira JPN) 50369

Also rein mit ihm. In den Tank! Den Tiger! Vor der Brugkulisse! Der Tiger ist auch ganz zu Recht hier auf dem Rennwagen aufgedruckt, denn mit dem abgebildeten Rennfahrzeug gewannen Juichi Wakisaka und Akira Iida die JGTC im Jahre 2003. Alle Achtung! Das machen wir sicherlich auch einmal zum Gegenstand eines Rennens auf der noch zu erbauenden Suzuka-Rennbahn, die wir gerne in einem der kommenden Jahre in die Realität umsetzen wollen.

Tags: 
Artikel: 

Ninco 50428 Mosler MT900 R "Gulf"

Das ist ja wirklich so eine Sache mit zweierlei Dingen, nämlich mit den Autos und mit den Gulf-Lackierungen. Der hier von Ninco produzierte Mosler 900 ist ja schon an sich eine kleine Agenweide. Und ein schnelles Modell soll er auch sein.

 Ninco Mosler Gulf

Und hier auf der Abbildung sieht man es auch schon: so ein Mosler im Sonnenuntergang wirft einen langen Schatten, auch wenn er eigentlich ganz flach ist. In den klassischen Gulf-Farben  ist er aber auch dann ein sehr schöner Anblick, wenn die Sonne höher steht. Wir dachten einen Moment lang ja, der Mosler sei in Österreich oder in der Schweiz erfunden, aber in Wirklichkeit ist dieser Supersportwagen (das ist ja in der Tat ein feststehender Begriff)  in den USA zu Hause, genauer gesagt in Florida, wo die Auomobilschmiede von Warren Mosler sich befindet. Naja, bei Florida denkt mach einer wohl eher an Disneyland als an alles Andere, vielleicht noch an Alligatoren, aber an Supersportwagen?

 Ninco Mosler Gulf

Der Mosler MT900 ist aber ein echtes Monster. Die Motorhubräume liegen irgendwo zwischen 5,7 und 7,0 Litern, da passt ja eine Menge rein und da dröhnt auch eine Menge heraus. Der hier nachgebaute Mosler MT 900 R ist insbesondere für den Einsatz im Renngeschehen konstruiert worden, wo er auch recht erfogreich war. Der Preis, den man damals anvisierte, lag bei 119 000 US$, das heißt, dass er für Millionäre ja durchaus sogar einigermaßen erschwinglich gewesen ist. Wenn wir da richtig informiert sind, ist der 900er von Mosler auch so konstruiert worden, dass er in Europa eine Straßenzulassung bekommen hätte, aber ehrlich gesagt haben wir noch nicht so viele davon auf den europäischen Straßen gesehen, auf denen wir uns jetzt so in den letzten Jahren aufgehalten hätten. Aber das kann auch daran liegen, dass wir jetzt selber nicht so die Autobahnflitzer sind.  Aber ob Ihr es glaubt oder nicht, wir waren jedenfalls schon einmal in der Nachbarschaft von Mosler Deutschland unterwegs. Sozusagen. Einen Sonderpreis haben wir trotzdem nicht bekommen Cool. Übrigens soll es laut dem Inhaber von Mosler Deutschland weltweit nur 75 von diesem Straßenteil geben, das für 179 000 EUR den Besitzer wechseln würde...

Ninco Mosler 900 front 50428 Gulf

Die Gulf-Lackierung ist natürlich bei jedem Auto wunderschön, aber bei dem Mosler wirkt sie total unverhohlen nach Renngeschehen in Reinform.

Ninco Mosler 900 back 50428 Gulf

Leider setzt sich der wunderbare Streifen nicht über das ganze Heck fort, aber der Eindruck großer Sportlichkeit bleibt ja dennoch im Gedächtnis haften.

Ninco Mosler side

Ja, und so sähe dann ein Mosler aus, der von rechts nach links durchs Bild fahren würde.

Revell

Hier präsentieren wir einige selbst gekaufte Slotcars von Revell (beziehungsweise unter anderem auch ein paar geplante Käufe). Wir hoffen, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von Revell Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit Revell sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden.

Revell 8362 Porsche 550A Spyder Nr.47 Le Mans 1954

Hier kann man ja zumindest eines mit Fug und vielleicht auch mit Recht behaupten: er wurde mit viel Liebe zum Detail gefertigt, der kleine Porsche 550A von Revell. In der Spyder-Version ist er aber auch ein herzallerliebst knuffiger Rennwagen. Man darf ihn aber nicht unterschätzen, denn in der höchsten Motorisierung hat er Geschwindigkeiten um 240 Stundenkilometer erreicht, und das ist auch aus heutiger Sicht beachtlich, wie viel mehr aber im Jahre 1954. Es sind im Anblick von vorne ja diese typischen Porsche-Augen und die rundlich abfallende Schnauze, die im Porsche 911 und Porsche 934 zur Perfektion gebracht werden sollten, die den unverwechselbar charmanten Charakter der Porsche-Rennwagen ausmachen.

Revell Porsche 550 Spyder

Auch von hinten ist der Porsche ja sehr niedlich und er hat  so ein schönes rundes Heck. Er ist daher ja auch nicht umsonst bei Schauspielern (wie etwa James Dean) und Schauspielerinnen gleichermaßen beliebt gewesen, da er nicht übertrieben nach Rennwagen aussieht, sondern eher knuffig wirkt, aber dennoch sehr viel Leistung unter der Motorhaube hat. Fährt Corinna Harfouch nicht auch so einen? Na, wir erinnern uns da nicht so ganz richtig. Aber uns ist es ja auch egal, was die Prominenten so tun, fahren und sagen.

Revell Porsche 550

Das Heck wirkt ja fast so, als ob es im Volkswagen Käfer eine rundere Version gefunden hat, die sich nichtsdestoweniger vom Meister Ferdinand Porsche und seinen schnellen Automobilen hat inspirieren lassen. Hübsche Details sind aber bei Revell immer mit dabei, nämlich bis hin zum Lederriemen auf der Fronthaube:

Porsche 550A Spyder Nr.47 Le Mans 1954

Das ist wirklich ein beeindruckend hübsches Modell, das Revell mit dem Porsche 550 auf die Beine gestellt hat. Wenn wir uns je trauen, diesen Wagen auch auf die Rennbahn zu setzen, berichten wir mal, wie er sich so fährt, welche Rundenzeiten er auf den verschiedenen Bahnsystemen so erreichen kann und ob der Fahrerkopf auch nach dem achten Überschlag noch auf der Figur bleibt. So ganz sicher kann man sich da ja nie sein!

Revell 8369 Shelby Ford Mustang GT 350R '67 LeMans

Das ist, so behaupten wir jetzt einfach einmal ganz frech und vorlaut, aus unserer Sicht einfach der stärkste Ford, den es gibt: der Shelby GT 350. Punkt. Wir schauen gleich einmal nach, wie es sich hier mit den normalerweise eindeutigen Variablen Hubraum, Pferdestärken und Höchstgeschwindigkeit aussieht, aber wir würden uns zu der Behauptung des "stärksten" Ford auch dann noch versteigen, wenn es leistungsmäßig bessere Fahrzeuge gibt, gegeben hat und auch irgendwann einmal wieder geben wird. Denn das ist mehr so übertragen gemeint.

Revell Ford Mustang 350 R Shelby

Hier haben wir, uns ist das sofort aufgefallen und klar gewesen, wieder etwas sehr Apartes vor uns. Es handelt sich jedenfalls unzweifelhaft wieder um so einen absolut unauffälligen Rennwagen mit dezentem Charme und völligem Understatement, das fast schon britisch-unterkühlt anmuten will - oder so ähnlich. Unübersehbar ist auch auch in der Revell-Version, dass man sich keinerlei Mühe gibt, am Fahrzeug solche vernachlässigbar kleinen Kleinigkeiten wie den Leitkiel zu verbergen. Der gehört einfach mal zum Modell mit dazu, dann muss er ja auch wohl deutlich zu sehen sein dürfen - fertig. Mit einer ähnlichen Attitüde gibt sich ja periodenweise auch Carrera - oder gab sich mal, wenn man der Wahrheit Genüge tun will.

Revell Mustang GT 350R '67 LeMans Scale: 1/32 #8369 UK

Und was sich als beinahe typisches Merkmal der US-amerikanischen Boliden herausstellt, ist die durch die Hochbeinigkeit erzeugte Differenz zwischen Reifenhöhe und Tiefe des Leitkiels.

 

Shelby Mustang Revell LeMans

Einen großen Erfolg verbuchte dieser Mustang 1967 nicht in LeMans - folgte den GT 40s aber offenbar sehr ordentlich nach, solange er im Rennen war. Nach der 7. Rennstunde von 24 fiel er dann durch einen Riss im Getriebehals und den entstehenden Ölverlust aus. Das ist Pech, würden wir mal sagen, und das kommt in den besten Familien vor.

Revell Mustang GT 350R '67 LeMans #8369

Ja, das Heck überzeugt durch Schlichtheit und Kraft und einen metallicblauen Doppelstreifen (ist das nicht schön?).

Revell Mustang GT 350R '67 LeMans #8369

In der Nahansicht überzeugt Revell wieder mit liebevollen  Details wie zum Beispiel den separat in Chrom eingefassten Blinkern oder den Lufteinlässen bis hin zu den kleinen Applikationen auf der Motorhaube und dem fotogeätzten Kühlergrill.

Revell Mustang GT 350R '67 LeMans #8369

Die Anmutung des Leitkielbereiches wirkt fast wie von Carrera inspiriert, die ja im Bereich der amerikanischen Boliden auch kräftig mitmischen. Ähnlich wie etwa der Carrera Pontiac ist auch der Revell Mustang mit einem Frontmotor versehen.

Revell Mustang GT 350R '67 LeMans Scale: 1/32 #8369 UK

Das verlagert ja eigentlich das Gewicht dahin, wo man es theoretisch ganz gerne hätte.

Revell Mustang GT 350R '67 LeMans #8369

Und tatsächlich, wir haben es ja nicht geglaubt: der Fahrer hat grüne Augen!

Revell Mustang GT 350R '67 LeMans #8369

Frohe Fahrt in den Sonnenuntergang!

SCX

Hier präsentieren wir einige selbst gekaufte Slotcars von SCX (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe). Wir hoffen, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von SCX Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit SCX sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Dass gerade die Firma SCX sich darum verdient macht, ist ja kein großes Geheimnis. Wenn wir das richtig überblicken, dann ist es ja sogar so, dass die Firma SCX, die historisch eine Enge Verbindung zu Scalextric hat, bereits eine neues, überarbeitetes digitales System auf den Markt gebracht hat, das unter dem Namen SCX WOS (drahtloses Überholsystem) seit 2015 produziert wird und zu dem alten nicht oder nur sehr eingeschränkt kompatibel zu sein scheint. Konkrete Erfahrungswerte fehlen uns hier aber.

SCX 62330 Audi Quattro No.5 Lombard RAC Rally 1981 25th Anniversary Edition

Der Audi Quattro ist ein sensationelles Fahrzeug gewesen. Was heißt hier "gewesen"? Er ist es doch eigentlich immer noch. Für die Rallyewelt bedeutete der Audi damals im Jahre 1981 eine der ganz großen Revolutionen. Mit die größte Sensation für mich war, dass walter Röhrl nicht mehr mit dem Fiat 131 unterwegs war. Das fand ich jetzt aber gar nicht einmal so toll.

SCX Audi Quattro 25th Anniversary

So richtig pummelig wie die späteren Audis ist er ja noch nicht gewesen, der quattro von damals, aber er hatte auch ein auf seine Weise hübsches Heck. Es erinnert vom Design her an die Mikrowellenherde, die es in der Zeit gab. Es wimmelt von Lamellen hier, Lamellen da, Lamellen in Amerika, so wie man den großen Meister des Schachtelhalmes an dieser Stelle wiedergeben müsste. Das ist eigentlich gar nicht einmal so entzückend anzusehen, aber wir vermuten, dass es mit der barock- oder rokokoartigen Inneneinrichtung, deren überbordendes verspieltes Design ja immer schon ein Kennzeichen der Marke Audi gewesen ist, in einem unvergleichlichen Zusammenspiel harmoniert.

SCX Audi Quattro 25th Anniversary

Ja, auch er hatte, im Rahmen seiner Möglichkeiten eine schöne Rückansicht. Kantigkeit überzeugt, aber sehr schön ist die Kunststoffleiste (im Original, wenn wir uns recht erinnern, aus transparentem Plastik) mit dem Coupé-Signet. Die Firma Audi hat in dieser Ära ja ohnehin wunderhübsche Dinge mit transparentem Kunststoff veranstaltet.

SCX Audi Quattro 25th Anniversary hinten links

Der Vierradantrieb (Allradantrieb) wird hier im Modell in hervorragender Weise mit Riemen realisiert. Das ist eine Bauart, die sich im wirklichen Automobilbau, zumindest bei der Firma Audi, nicht wirklich durchsetzen konnte. Man hat ja im wirklichen Leben bei einer lenkbaren Vorderachse ja auch so ein bisschen Mühe mit dem Riemen, obwohl es technisch sicherlich nicht völlig unmöglich wäre.

SCX Audi Quattro 25th Anniversary

Man kann sich ja vorstellen, wie es um die Anfälligkeit für Dreck und Staub bestellt sein dürfte, bei solch einer Konstruktion. Und mit dem Schmieren der Lager an der Hinterachse sollte man sicherlich jetzt auch ein bisschen vorsichtiger vorgehen, damit man nicht den Rieman andauernd zum Durchrutschen bringt. Das Lagerspiel ist natürlich auch als bedeutsam bis sensationell einzuschätzen, wie man sich unten überzeugen kann.

SCX Audi Quattro 25th Anniversary

Das soll uns aber nicht weiter stören - es stört uns auch nicht.

SCX Audi Quattro 1981 25th Anniversary

Von oben betrachtet sieht der Audi quattro natürlich prima aus, und die Werkslackierung ist eh über jeden Zweifel erhaben.

SCX Audi Quattro 1981 25th Anniversary

Wir haben hier die Nummer 54 einer limitierten Auflage vorliegen.

SCX Audi Quattro 1981 25th Anniversary

Und ist das wohl Herr Lombard am Steuer? Wer will das mit Gewissheit sagen? Es wäre jedenfalls etwas seltsam, denn die Fahrer sind unseres Wissens Hannu Mikkola und Arne Hertz gewesen.

SCX 62970 Seat Fiat 131 Abarth Zanini

Und das ist meines Erachtens die größte Pistensau aller Zeiten, der Fiat 131 Abarth Rallye.  Zwar gibt es ihn auch mitunter als sozusagen Neuafulage in einer historischen Anmutung aber als Teilnehmer eher neuerer Nostalgie-Rallyes aber dieser hier ist ein Wagen, der dem Exemplar nachempfunden ist, mit dem historisch wirklich gefahren wurde, nicht nur nostalgisch. Auf diesem Gerät nämlich hat Antonio Zanini mit Juan José Petisco zusammen 1981 die Rallye Costa Brava gewonnen. Und das wirft sozusagen seinen Schatten voraus beziehungsweise seine Schatten zurück.

SCX 62970 Seat Fiat 131 Abarth Zanini

Wieso es seinen Schatten zurückwirft? Na, das ist ja kinderleicht erklärt. Nur ein Jahr zuvor, 1980 nämlich, gewannen doch Walter Röhrl und Christian Geistdörfer auf eben diesem Fiat 131 Abarth die legendäre Rallye Monte Carlo im Sturm. Also im übertragenen Sturm - sie nahmen sie Rallye-Welt im Sturm, könnte man sagen. Einigermaßen gespannt schauen Petisco und Zanini hier aus dem Cockpit auf die Strecke - sie haben ja vor, es Geistdörfer und Rörl nachzutun. Und es soll ihnen auch gelingen. Ebenso wie es den Finnen gelingt, die "1000 Lakes" mehrfach zu gewinnen.

131 Abarth Zanini

Vielleicht liegt es ja nur an der Gussform, aber es macht hier ja schon den Eindruck als seien Petisco und Zanini Zwillingsbrüder!

SCX 62970 Seat Fiat 131 Abarth Zanini

Vorne sind nicht weniger als 6 Scheinwerfer beleuchtet. Also beim Modell von SCX. In der wirklichen Welt waren es natürlich alle Lichter, die hier angehen konnten. Jedenfalls dann, wenn der Bedarf bestand, weil die Lichtverhältnisse die Fahrbahnausleuchtung nötig gemacht haben.

SCX 62970 Seat Fiat 131 Abarth Zanini

Vielleicht sind ja die Scheinwerfer etwas viele, aber so richtig aus der Proportion geraten scheinen mir für die damalige Zeit ja doch eher die Scheibenwischer zu sein. Üblicherweise waren das doch immer sehr sehr kleine Dingerchen, bei denen man sich eher gewundert hat, dass die überhaupt ein wenig Fläche freiwischen können.

SCX 62970 Seat Fiat 131 Abarth Zanini

Hm, naja, gut - von der Seite aus betrachtet, scheinen die beiden Fahrer ja mit rechten Bumsköpfen ausgestattet zu sein.

SCX 62970 Seat Fiat 131 Abarth Zanini

Das dunkle Blau harmoniert mit dem leicht ins maisige spielenden Gelb aber auf wunderhübsche Weise. Die Deataillierung des fahrzeugbodens ist so lala, aber das soll nicht weiter stören.

SCX 62970 Seat Fiat 131 Abarth Zanini

Angeblich gibt es ja einen zeitgenössischen Super-8-Film der Rallye Costa Brava (Amateur) 1981 als Video auf youtube. Gleich mal nachschauen, was? Anderswo gibt es natürlich auch schöne Bilder vom Fiat 131 Abarth. Aber die von unserem Slotcar, die gibt es nur hier!

Artikel: 

SCX 63890 Fiat 131 Abarth Alitalia

Man kann sicher kaum bestreiten, dass das hier keine "bedeutende" Ausgabe des 131 Abarth ist, aber von der Anmutung her ist dies immer noch eines der charakteristischsten Rallyefahrzeuge überhaupt. Nichts rundgeschliffen Formloses, sondern bulliges Bolidengehabe comme il faut! Das ist alles auch noch lediglich über die Hinterachse angetrieben, was für spektakuläre Drifts sorgt. Das Motorengeräusch ist ohnehin sensationell gewesen. Man muss nur an geeigneter Stelle einmal nachsehen, was alte Videoaufzeichnungen von damals so hergeben.

Fiat 131 Abarth Alitalia Rallye

Dieser 131er Abarth im Alitalia-Design ist auf der Rallye Elba 2006 gefahren und damit von den "historischen" Modellen Jahre entfernt. Es ist wohl auch am ehesten eine Veranstaltung für Liebhaber gewsesn, aber lieb haben, das tuen wir den Fiat 131 auch hier, also von daher sind wir da in guter Gesellschaft. Wie gut er nachgebildet ist, lässt sich durch einen Vergleich mit den Fotografien auf der Webseite der Rallye Elba erkennen. Wir empfehlen nur, nicht das Gleiche zu tun wie die Brüder Pesavento. Wie man auf dem Bild erkennen kann, ist der Fiat 131 Abarth nämlich kaum unversehrt und in der so genannten mint condition aus dem Rennen hervorgegangen. Ganz im Gegenteil.

Fiat 131 Abarth Alitalia Rallye

Im Auftritt hat sich wohl kaum ein europäisches Fahrzeug je dominanter gegeben. Da werden auch keine Arschbacken zusammengekniffen: man steht breitbeinig da und röhrt eine Runde los. Oder soll man gar sagen man "röhrlt" eine Runde los, und dem großen deutschen Rallyefahrer derart die Ehre geben? Na, aber das wäre ja auch nur historisch korrekt, bei der Rallye Elba war Walter Röhrl unseres Wissens nicht als Rennteilnehmer dabei. Aber was wissen wir denn schon, wenn es hart auf hart kommt?

Fiat 131 Abarth Alitalia Rallye

Schöne Felgen sind den SCXern da auch gelungen. Die wirken so, als könnten sie tatsächlich zu dem Fiat passen. Nur die Köpfe der beiden Fahrer, also die von von Gianluca Pesavento und Giorgio Pesavento hängen vielleicht etwas zu groß im Cockpit herum. Sie machen ja schon den Eindruck des Rübenmäßigen, muss man bei allem Respekt doch fast sagen können.

Fiat 131 Abarth Alitalia Rallye

Ja, man sollte den Anblick von der Seite noch einmal genießen, wobei die Omme des Fahrers doch fast raumfüllend in der Seitenscheibe erscheint. Merkwürdig! Ob das sonst auch so ist? Jedenfalls ist das Slotcar bis auf Weiteres unversehrt!

Fiat 131 Abarth Gianluca Pesavento + Giorgio Pesavento

Der Druck ist schön sauber ausgeführt. Ausfransungen gibt es im Wesentlichen nur an Vertiefungen. Na dann viel Spaß mit diesem Modell!

Fiat 131 Abarth Rallye Gianluca Pesavento + Giorgio Pesavento

Tags: 
Artikel: 

Scalextric

Hier präsentieren wir einige selbst gekaufte Slotcars von Scalextric (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe). Wir hoffen, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von Scalextric Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit Scalextric sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Das setzt allerdings voraus, dass man an die Scalextric-Autorennbahn nur im Wesentlichen Menschen setzt, die in gewisser Weise geistig die Reife haben, mit den Anforderungen eines digitalen Systems und seinen potenziellen Kollisionsmöglichkeiten in ethisch verantwortlicher Weise umzugehen. Die Fahrzeuge sind einfach zu filigran und auch zu kostspielig, als dass man sie leichtfertig dem rauen Reiz der Zerstörung durch Rempeleien und provozierte Hochgeschwindigkeitsabflüge opfern sollte.

Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk

Aus naheliegenden Gründen, die ich aber auch noch einmal eigens separat erwähnen werde, habe ich mich mit diesem Modell von Scalextric ausgesprochen gut angefreundet. Hier gilt zwar, wie an mancher Stelle, was des einen Freud, ist des anderen Leid, aber derlei Überlegungen sind bei weiterem Nachdenken eigentlich fehl am Platze. Jedenfalls bei mir stößt und stieß dieses Fahrzeug immer auf nahezu ungeteilte Freude. Es ist allerdings, so muss ich mit großer Betrübung bedauerlicherweise hinzufügen, sozusagen ein Raub der Wölfe geworden beziehungsweise zwischendurch ein Raub der Wölfe gewesen. Und die Wölfe haben ganze Arbeit geleistet. Jedenfalls wird es mir nicht mehr gelingen, die Aufnahmen dieses Fahrzeuges noch einmal zu wiederholen, auch wenn das vielleicht nötig wäre. Zum Glück haben andere Leute das aber bereits getan, nämlich gut aufgelöste Fotos des Fahrzeuges erstellt.

Scalextric MG Lola Knighthawk

Der MG Lola EX 257 KnightHawk Racing fuhr 2002 die 24h von LeMans in der LMP675-Klasse. Als Modell von  Scalextric ist er,und das hat mich von Anfang an fasziniert, eines der schnellsten Autos out of the box, wie man im angelsächsischen Fachjargon so zu sagen pflegt, oder abgekürzt ootb. Die Begründung ist einfach, denn hier spielen verschiedene Komponenten eindeutig wunderbar zusammen. Der wagen ist sehr flach gebaut und hat nur eine ganz geringe Bodenfreiheit, dabei entwickelt er eine extreme Haftung durch die von Scalextric eingesetzte Magnatraction, also den Einsatz eines spurstabilisierenden Magneten - dadurch ist der Wagen als Modell vom Fleck weg nicht viel weniger als ein Bestzeitenkiller.

Dem Original erging es dabie aber zugegebenermaßen nicht genau so gut: die Fahrer Steve Knight, Mel Hawkins (=KnightHawk) und Duncan Dayton schieden bei dem Hochgeschwindigkeits-Langstreckenrennen am 15./16. Juni 2002 vorzeitig aus, als ihr Fahrzeug mit der Startnummer 30 Feuer fing. Das ist aber beim Scalextric-Modell so gut wie ausgeschlossen. Jedenfalls ist es ja aos, dass hier im allgemeinen keine brennbaren Treibstoffe zum Einsatz kommen. Wenn man auch den Wagen nicht gerade über die Rennbahn oeitscht, dass die Kohlen des Motors abrauchen, so müsste man eigentlich beständig auf der sicheren Seite sein.

Scalextric MG Lola Knighthawk C 2367

Daher hoffen wir also, dass so ein Schicksal dem elektrischen Modell zum Glück nicht widerfahren kann, das im Übrigen auch von hinten gesehen flach wie ein Brett auf der Piste liegt: der MG Lola fährt einfach überall sehr weit vorne mit, und man bedauert schon fast, dass er keine Rücklichter hat, denn das dürfte das Detail sein, welches die Mitfahrer und Konkurrenten um den ersten Platz am häufigsten zu sehen kriegen.

Scalextric MG Lola Knighthawk C 2367

Man hat bei einigen Auktionshäusern im Internet übrigens schon Verkäufe gesehen, in denen der MG Lola abgestoßen wurde, weil er in der LM-Klasse alle anderen Modelle unter den Tisch fährt. Das sollte aber eigentlich niemanden schrecken: man könnt ja zum Beispiel einfach einen weiteren MG Lola als Partner dazukaufen, so lange es davon überhaupt noch Exemplare am Markt gibt.

Wunderbar schöne Bilder vom Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk hat ja der Betreiber der Webseite Ten Amp . Er hat derselben Zwölfe. Hier ist das erste Bild vom Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk . Eine weitere Abbildung des Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk folgt hier. Auch sehr hübsch ist dieses Foto vom Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk . Ein weiteres Mal folgt der  Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk . Nochmal der Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk in einer anderen Ansicht. Auch hier, der Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk geschickt in Szene gesetzt. Der Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk wirkt auch hier gut. Immer besser wird der Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk . Eine makellose Ansicht vom Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk . Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk . Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk . Scalextric C2367 MG Lola Knighthawk .

Artikel: 

Scalextric C2481 Porsche 911 GT3R DeWalt #99 (Richard Stanton ENG, Steve Hyde ENG)

Porsche und der automobile Rennsport, das sind ja bekanntlich zwei Dinge, die zusammengehören wie Hafer und Flocken. Oder Faust und Auge. Oder Nitro und Glyzerin, ihr versteht ja schon, worauf wir mit diesem Bild hinaus wollen.

 Scalextric Porsche 911 GT3R DeWalt No. 99 (Richard Stanton ENG, Steve Hyde ENG) C2481

Diese Lackierung, nämlich die von DeWalt ist zwar unserer Auffassung nach nicht ganz so schön wie die von Jägermeister, jedenfalls wenn wir einmal nach unserer ehrlichen Meinung gefragt werden, aber sie kann sich denoch einigermaßen sehen lassen. Das Fahrzeug wirkt ja insgesamt dadurch sehr niedlich - es könnte fast Christel von der Post als Dienstfahrzeug dienen! Jedenfalls wirkt der Porsche, der hier von rechts nach links durchs Bild fährt, vor der mittelalterlichen Burgkulisse sehr ansprechend. Das Gelb der Lackierung, das fast schon in so eine Art Maisgelb hineinspielt, lässt den Porsche sich jedenfalls deutlich vom Rest der Umgebung abheben. Und die Geschwindigkeit dieses Porsches ist fast ebenso über jeden Zweifel erhaben wie die Lesitung, die der Motor im Stande ist zu bringen, wenn man ihm im Fahrbetrieb einmal alles abzuverlangen genötigt ist.

Scalextric Porsche 911 GT3R DeWalt No. 99 (Richard Stanton ENG, Steve Hyde ENG) C2481

Ja, auch im sanften Abendlicht der untergehenden oder im Begriff unterzugehen stehenden Sonne kommen die ästhetischen Qualitäten des porsches voll zum Tragen. Aber eines trübt doch die enthusiastische Freude, die wir eigentlich beim Anblick dieses Modelles verspüren, das heißt, es gibt da aus unserer Sicht irgendwie so einen kleinen Wermutstropfen (der wird ja nun häufig zugegebenerweise von vielen Leuten mit dem Wort "Wehmutstropfen" wiedergegeben, aber eigentlich ist das nicht ganz so vom Wortsinne her beziehungsweise von seiner ausdrucksseitigen Verwendung, denn gemeint ist der bittere Wermut). Ja, worin besteht das kleine Detail, bei dem wir nicht gaz so sicher sind? Der schöne Porsche, so will uns scheinen, ist offenbar etwas in den Proportionen von Höhe und Breite verrutscht. Damit wirk er immer noch dynamisch, das sei überhaupt nicht in Frage gestellt, der gelbe Postfrosch, aber ist das in der Wirklichkeit auch so, dass er fast hoch gebaut wirkt?

Scalextric Porsche 911 GT3R DeWalt No. 99 (Richard Stanton ENG, Steve Hyde ENG) C2481

Das sieht zwar alles noch tüchtig nach Porsche aus, aber andererseits...

Scalextric C2504A Maserati Cambiocorsa Coupe #42 Sport Limited Edition Trofeo Vodafone

Hier kommt in einer weiteren schönen Ausgabe noch einmal so eine Art Fiat "Grande Grande" Punto, wenn man einmal so sagen darf, denn es sind ja die bekannten Anleihen im Design, die zwischen der Frontpartie des Maserati und der des Fiat Punto bestehen. Das hier abgedildete Schema der Bedruckung in Rot und Weiß ist quasi sehr passend zum Design unserer Homepage. Damit macht der Maserati Cambiocorsa Coupé, mit dem die beiden Fahrer Zanussi und Cecinelli 2003 18. in Mugello wurden, wirklich eine ganz hübsche Figur. Das leicht zugeknipste Schlafauge am rechten Scheinwerfer ist auch eine niedliche Angelegenheit.

Maserati Cambiocorsa Coupe Scalextric #42 Trofeo Vodafone C2504A

Auch am Heck gibt es wenig auszusetzen. Dort dominieren schnörkellose formen, wobei man einfach zugeben kann, dass nichts vom Wesentlichen ablenken muss. Mit dem Rotton ist es allerdings so eine Sache. Je nach Einstellung des Weißabgleiches und je nach Umgebungsbeleuchtung wirkt der Maserati nämlich fast ein wenig pink angehaucht, wobei das kein Eindruck ist, den das menschliche Auge jetzt bestätigen würde.

Scalextric Maserati Cambiocorsa Vodafone

Der Maserati Cambiocorsa hat insgesamt ein niedliches Heck, trotz seiner schlichten Linie. Der kleine weiße Zierstreifen, der die Lackierung am Stoßfänger unterbricht, ist genau so sauber ausgeführt wie alle anderen Dinge, lackierungstechnisch gesehen.

Scalextric Maserati Cambiocorsa Coupe

Der Maserati Cambiocorsa kommt mit kaum weniger als 415 PS daher, wobei das zugegebenrmaßen die Angabe auf englischen Webseiten ist und zwar in bhp, deutsche Seiten geben im Allgemeinen 413 PS an. Mit dem vorliegenden Maserati Cambiocorsa ist dei Firma Maserati im Jahre 2003 übrigens wieder in den Rennbetrieb zurückgekehrt. Wie sie sich jetzt aber im Vergleich zu anderen Firmen behaupten kann, da bin ich mir nicht so sicher, denn die von Maserati ins Leben gerufenen Trofeos wurden doch ausnahmslos auch durch Maserati bestritten. Die Straßenversion des Maserati Cambiocorsa steht der Rennversion kaum in etwas nach, muss man sagen, außer vielleicht dadurch, dass die Rennversion natürlich noch einmal leichter gemacht wurde. Jedenfalls kostet(e) die 390 PS starke Straßenversion den Käufer rund 85000 Euro. Einige Autozeitschriften bemängelten zwar die Schaltung (Cambiocorsa steht hier für Rennschaltung), befanden den Maserati aber dem dirketen Konkurrenten Porsche für quasi ebenbürtig. Übrigens haben wir den Rundkurs von Monza ja auch als Streckenvorschlag auf Scalextric in der Liste. Dort gastierte die Trofeo nämlich unseres Wissens im September 2003. Wenn man also möchte, kann man das Rennen so ein bisschen nachstellen.

Maserati Cambiocorsa Coupe

und hier haben wir die beiden Fahrer Zanussi und Cecinelli im rot-weißen Flitzer. Oder besser: im wild röhrenden Hirsch.

Maserati Cambiocorsa Coupe

Möglicherweise sind die rechten Scheinwerfer auch deshalb abgeklebt, weil die Maseratis hier in der Version dargestellt sind, in der sie auf den englischen Rennstrecken gefahren sind. Beziehungsweise auf der sie gefahren sind. 2003 war Silverstone ja Gastgeber der Trofeo, und zwar im Juli.

Maserati Vodafone Cambiocorsa

Aber vielleicht ist Zanussi samt Beifahrer auch eher in Mugello unterwegs gewesen? Man müsste doch noch einmal genauer recherchieren.

Tags: 
Artikel: 

Scalextric C2505 Maserati Cambiocorsa Coupe #41 Trofeo Zegna

So, dieses Angebot richtet sich ganz offensichtlich auch an diejenigen, die sich keine Hemden oder ganz zu schweigen gar von Anzügen von Ermenegildo Zegna leisten können, denn wir alle aus dem einfachen Volke können doch unsere Bahnen mit einem feinen Nadelstreifen-Fahrzeug ausstatten, zudem noch mit einem, das mit dem klassischen Maserati-Dreizack im Kühlergrill ausgestattet wurde - und natürlich ist allen sofort klar, dass es sich hier um genau den Wagen handelt, mit dem Arnoux und Bossari in Mugello im Jahre 2003 auf den 23. Platz fahren konnten. Das ist ja auch eine Leistung und dann auch noch in feinstem Zwirne.

Maserati Cambiocorsa Scalextric

Was man an den Linien eigentlich ganz gut erkennen kann, ist, dass offensichtlich für den Fiat Grande Punto bei Maserati Anleihen genommen wurden. Es bleibt ja irgendwie alles in der Familie, und es ist durchaus nicht zum Schaden des Kleineren gewesen, oder was meint Ihr bei näherer Betrachtung? Die Partie vorne, insbesondere was die Scheinwerferverglasung angeht, die man ja getrost auch so ein bisschen als Scheinwerferverkunststoffung bezeichnen kann, wenn man so will. Aber auch das angedeutete Fischmaul des Maserati spiegelt sich in gezähmter Form durchaus im Fiat Grande Punto wider. Das ist vielleicht auch gar nicht einmal so erstaunlich, denn schließlich gehört Maserati ja seit geraumer Zeit zum Fiat-Chrysler-Konzern. Den charakteristischen Dreizack im Kühlergrill jedoch, den kann man selbstredend natürlich nur beim Maserati erwarten, denn das wäre ja sonst wohl auch noch schöner!

Scalextric Maserati Cambiocorsa

Das Heck des Maserati Cambiocorsa ist dagegen schon fast etwas schlicht geraten. Dominiert wird es natürlich vom Heckflügel, aber die Beleuchtungseinheit überzeug eher durch eine sparsame Formensprache. Aber wenn man genau hinsieht, erkennt man nicht weniger als vier Auspuffrohre. Na, da kann es dann ja wohl losgehen, das große Geröhre und Getöse auf der Rennstrecke. Auf der heimischen Autorennbahn, die vollständig durchelektrisiert ist aber wird das Modell wieder in der Scalextric-eigenen ruhigen und angenehmen Fahrweise seine Runden zirkeln. Da braucht man ja weder Benzindämpfe noch Riesenkrach, das ist ja auch mal ganz schön ohne solche Belästigungen.

Maserati Cambiocorsa Zegna

Am besten kauft man sich zu diesem Maserati auch noch gleich einen weiteren dazu - dann kann man die beiden einmal gegeneinander antreten lassen. Dann wird sich ja zeigen, ob der Spitzname Raserati gerechtfertigt ist!

Artikel: 

Scalextric C2580 Opel Astra V8 Coupé GMAC No. 8 (Menu SUI)

Die Fahrzeuge von Opel sind offenbar alles, aber eines nicht: sie sind nicht langweilig, jedenfalls, wenn sie wie hier in dieser Version von Scalextric um die Ecke gefegt kommen. Vielleicht ist das Autorennbahnmodell ja im Zweifelsfalle doch das bessere Auto schlechthin? es beschleunigt mit unheimlichen Wums, es ist quasi emissionsfrei, die Unterhaltskosten halten sich in engen Grenzen und Rost stellt eigentlich auch kaum ein Problem dar.

C2580 Scalextric Opel Astra V8 Coupé GMAC No. 8 (Menu SUI)

Und wie sieht es mit diesem Modell in der Wirklichkeit aus? Das Ding heißt ja nicht "Menu", weil man dort etwas bestellen kann, sondern es verhält sich folgendermaßen: der Schweizer Alain Menu kam 2003 zum Opel-Team Holzer, um den (bei allem Respekt vor seinem fahrerischen Können) leider ziemlich erfolglosen Michael Bartels abzulösen. Am Ende reichte es dann für Menu mit dem Opel Astra in der Fahrerwertung für einen neunten Platz, mit dem er drittbester Opel-Fahrer der DTM-Saison wurde. Ja, das ist mehr als wir uns in unseren Träumen so für uns selber ausmalen würden.

C2580 Scalextric Opel Astra V8 Coupé GMAC No. 8 (Menu SUI)

Wie beim Original in der DTM ist auch an diesem Opel Astra folgendes charmante Detail zu finden: ein quasi mit voller Atta rangeklatschter Heckspoiler, der in seiner Dezenz von bestechendem, fast britischem Understatement ist, wie es sich für Opel, Vauxhall und General Motors nun einmal so gehört. 

C2580 Scalextric Opel Astra V8 Coupé GMAC No. 8 (Menu SUI)

Das Heck wurde auch von allen überflüssigen Rundungen befreit, um durch Kantigkeit und Markigkeit eine größere Kraft und Dynamik anzudeuten, als es durch das quasi rundgelutschte  Softline-Design anderer Fahrzeuge möglich wäre.

C2580 Scalextric Opel Astra V8 Coupé GMAC No. 8 (Menu SUI)

Wer den Astra von Scalextric mit dem Original vergleicht, stellt fest, was für eine gute Arbeit die Briten geleistet haben (den Aufdruck OPC Team Holzer am Dach haben sie allerdings weggelassen, obwohl z.B. die Firma Schuco ihn an ihrem 1:43er Astra angebracht hat). Ach ja, die orangefarbenen Außenspiegel hatten wir zum Zeitpunkt der Aufnahme schon im Rennbetrieb eingebüßt. Denn das Auto fährt sich wirklich sehr schön, so dass wir es ausgiebig im Betrieb haben. Und wer schon immer wissen wollte, wie der Scalextric C2580 Opel Astra V8 Coupé GMAC No. 8 (Menu SUI) vor dem Hintergrund einer mittelalterlichen Burg aussieht: voilà.

C2580 Scalextric Opel Astra V8 Coupé GMAC No. 8 (Menu SUI)

Scalextric C2580 Porsche 911 GT3R Seikel Motorsport (Scalextric USA)

Die Porsche beziehungsweise, wenn das der bessere Plural sein sollte, die Porsches, mit der Nummer 911 sind doch immer diejenigen, die am besten dem fröhlichen Ideal vom froschäugigen, knuffigen Sportwagen entsprechen. Und in ihren sportlichen Erfolgen stehen sie dem Image auch in kaum einer Hinsicht etwas nach. Hier, bei dem realen Äquivalent des Scalextric-Modells sieht es leider etwas anders aus. Bei den 24 Stunden von Le Mans 2003 nämlich wurden die Fahrer Burgess (CDN), Shep (CDN) und Bagnall (AUS) im Porsche 911 GT3R im Qualifying 43. und 44., konnten aber das  Rennen nicht beenden. Der Porsche vom Team "Seikel Motorsport", das der deutschen Firma Auto Seikel in Freigericht-Altenmittlau gehört, sieht dennoch ausgesprochen gut aus.

Porsche 911 GT3R Seikel Motorsport (Scalextric USA C2580)

Wir sind hier auch ziemlich überzeugt, dass die Fahrleistungen des Scalextric-Modells im Vergleich zu den anderen Slotcars, die man vernünftigerweise in das gleiche Fahrzeugfeld geben könnte, nicht in der gleichen Weise zurückbleiben. Ein Rennen nicht beenden können, das mag es zwar mit den anfälligen benzingetriebenen Fahrzeugen mit Verbrennermotor geben, aber eigentlich doch wohll nicht im Slotcarbereich. Hier glänzen die Elektrofahrzeuge ja geradezu mit Zuverlässigkeit und solider, verlässlicher Leistung.

Porsche 911 GT3R Seikel Motorsport (Scalextric USA C2580)

Man muss jetzt aber anständigerweise auch erwähnen, dass das Seikel-Team 2001 in der GT-Klasse den ersten Platz belegt hat, ebenfalls auf Porsche 911. Die Proportionen der Scalextric Porsches sind natürlich ein ewiger Streitpunkt - die Fahrzeuge sind etwas zu hoch geraten, doch interessiert uns hier mehr das Spielzeug als solches, das heißt seine Ausführung, nicht so sehr seine Maßstäblichkeit.

Porsche 911 GT3R Seikel Motorsport (Scalextric USA C2580)

Ein knuffiges Heck hat er aber allemal - Druck und Linien wirken gut ausgeführt, auch in der Draufsicht, die wir unten zeigen, ist der Porsche ein sehr ansprechendes Modell:

Porsche 911 GT3R Seikel Motorsport (Scalextric USA C2580)

Die Felgen sind sehr schön gestaltet. Man kann sich hier auch überzeugen, dass sie dem Vorbild ganz gut entsprechen, bis hin zur letzten Niete beziehungsweise Schraube. Sie passen vom Design her überhaupt ganz gut sum Auto. Auch der seitliche Druck macht einen sehr scharfen Eindruck mit minimalen Ausfransungen.

Porsche 911 GT3R Seikel Motorsport (Scalextric USA C2580)

Das gilt natürlich für das Vorderrad genau so und im gleichen Maße wie für das Hinterrad.

Porsche 911 GT3R Seikel Motorsport (Scalextric USA C2580)

Und das bestätigt sich auch im Detail. Auch in der sehr starken Vergrößerung erhält sich der Eindruck eines sehr präzisen Tampondruckes. Über den Begriff Tampon mag nun der eine oder die andere ein wenig ins Stolpern geraten, aber das ist nun einmal der terminus technicus, den man hier einsetzen muss.

Porsche 911 GT3R Seikel Motorsport (Scalextric USA C2580)

Allein der Fahrer, er wirkt ein wenig knollennnasig. Und das ist, so muss man sagen, tatsächlich bei dieser Art Fahrzeugmodell manchmal so, dass man sich vor knollennasigen Männlein nicht retten kann.

Porsche 911 GT3R Seikel Motorsport (Scalextric USA C2580)

Dafür ist der Gesamteindruck stimmig, und vielleicht können wir ja an dieser Stelle irgendwann auch die subjektiv ermittelten Fahrleistungen notieren.

Porsche 911 GT3R Seikel Motorsport (Scalextric USA C2580)

Tags: 
Artikel: 

Scalextric C2594 Roush Racing Ford Taurus Dewalt #17 Matt Kenseth

Fährt der alte Lord fort, fährt er mit dem Ford fort. Soweit ist uns das ja alles bekannt. Aber wer in diesem Falle der alte Lord is, das steht ja bekanntlich auf einem ganz anderen Blatt.

 (Scalextric C2594) Ford Taurus Matt Kenseth De Walt #17

Es scheint, nach allem, was wir über dieses Modell in Efahrung bringen konnten, niemand Anderes als Matt Kenseth zu sein, den wir ja alle aus Funk und Fernsehen kennen. Vielleicht kennen wir ihn auch nicht so gut, jedenfalls einige von uns, die sich nämlich mit dem an sich unendlich öden NASCAR-Gebolze nicht so auskennen. Matt Kenseth ist dieses NASCAR-Fahrzeug, das lose auf der Basis des Ford Taurus (eines übrigens wunderschönen Fords mit exquisitem Desing, das vielleicht nur noch von dem späten Ford Scorpio übertroffen wird). Der Ford Taurus ist ja in dem folgenden wunderbaren Zitat der Filmfigur Don Johnston (gespielt von Bill Murray in Broken Flowers von Jim Jarmusch) verewigt:

Don Johnston: "Couldn't you have rented me, like a Porsche or some car that I might really drive? I'm a stalker in a Taurus."

Naja, von derlei Niedlichkeiten einmal abgesehen: hier in diesem Modell ist es Scalextric tatsächlich gelungen, etwas ganz schön Flottes auf die Beine zu stellen.

Scalextric C2594 Ford Taurus Matt Kenseth De Walt #17

So sieht also ein Ford Taurus aus, wenn er von links nach rechts durchs Bild fährt. Alles voll Nummer 17 und DeWalt. Aber das soll nicht davon ablenken, dass der Ford Taurus einer der schnellsten Scalextric-Wagen ist, die uns auf der Ninco-Schiene jemals vor die Flinte gekommen ist. Das liegt natürlich im Wesentlichen daran, dass der Leiter der Ninco-Schiene viel stärker magnetisiert ist als bei anderen Bahnen und der Wagen daher flach wie eine Flunder geradezu an der Fahrbahn klebt.

Scalextric C2594 Ford Taurus Matt Kenseth De Walt #17

Matt Kenseth und sein Ford Taurus können sich vor Sponsoren kaum noch retten - ja, so war es in der Saison 2008. Vermutlich ist es aber immer noch so!

Scalextric C2594 Ford Taurus Matt Kenseth De Walt #17

So sieht der Wagen von oben aus - die Lackierung verleiht ihm ja doch etwas Dynamisches, und die Farbgebung trägt ihr Übriges dazu bei.

Scalextric C2594 Ford Taurus Matt Kenseth De Walt #17

Wenn doch nur die Karosserie auch aus dem nahezu unzerbrechlichen Lexan wäre, dann müsste man sich um die gelegentlichen Abflüge keien Sorgen machen.

Scalextric C2638 Nissan Skyline GTR Calsonic Impul Z 2004

Der Nissan Skyline wird von Scalextric vertrieben, ist aber vermutlich eine Kooperation mit dem japanischen Hersteller Takara in dessen Quattrox-Reihe.  Die JGTC-Fahrzeuge haben einigen Wirbel verursacht, vermutlich weil sie den Gedanken aufgemotzter Serienfahrzeuge recht ernst nehmen. Man wird ja nicht zu Unrecht an die sensationellen Tourenwagen der Gruppe 5 zurückerinnert, wenn auch die hier eingesetzten Heckflügel und Frontspoiler nicht ganz so martialisch daherkommen.

Scalextric Takara Nissan Skyline Calsonic

Die Modell hier sind wunderbar ausgeführt, wobei der fantastische Eindruck aber mit einem kleinen Wermutstropfen getrübt ist. Der erwähnte Wermutstropfen ist die bedauerliche Abwesenheit einer Beleuchtung, die das Bild erst vollkommen abgerundet hätte. Bei den Beleuchtungen wäre es ja im Allgemeinen ohnehin schön, wenn die zuschaltbar wären, denn man veranstaltet auf der heimischen Autorennbahn ja nicht immer Dämmerungsfahrten oder Nachtrennen. Im folgenden Bild sieht man übrigens rechts auch, dass man bei der Ausführung von Takara tatsächlich die (bei anderen Modellen mitdrehenden) Bremssättel fixiert hat, um den Eindruck von Realismus noch zu erhöhen. Welch eine Detailversessenheit! Der kleine Ausleger schlängelt sich sogar um das Spurzahnrad herum. Ebenfalls ist auf den ersten Blick erahnbar: werkseitig ist der Nissan ziemlich stark geschmiert worden! Na, dann ist zwar die Gefahr des Verstaubens erhöht, die des Trockenlaufens aber nicht so sehr. Da kann sich ja jeder selber aussuchen, was ihm lieber ist.

Scalextric Nissan Calsonic

In Japan kommen die Takara-Fahrzeuge übrigens in Begleitung. Und zwar in ausgesprochen sinnenfroher Begleitung. Mir ist das Ganze nicht so ganz klar geworden, aber vielleicht fehlen mir sazu einfach die nötigen kulturellen und interkulturellen Einsichten. Das japanische Modell hat ja ein so genanntes grid girl dabei, also das, was man im deutschen Sprachgebrauch immer etwas abschätzig als Boxenluder bezeichnet. Carrera ahmt das ja auch nach. Oder vor.  Aber was mich hier bei Takara wundert, ist, dass es sich jeweils um eine Art Mädchen im Animé-Stil ist, oder jedenfalls wirkt es für mich als unbeschlagenem Betrachter so. Also das Animé-Girl vom Nissan sieht so aus, wie man es betrachten kann, wenn man dem Link folgt... Hm... ist das noch Spielzeug? Oder wird da zu dem Hobby des Slotracing noch ein weiterer Fetisch bedient?

Tags: 
Artikel: 

Scalextric C2718 Toyota Supra Au Cerumo

Hier hat Scalextric für alle Japan-Fans ein echtes Schmankerl auf den Markt geworfen. Und im Design erinnert das auch wieder sehr an aufgemotzte Serienfahrzeuge, wie wir sie aus der seligen Gruppe 5 kannten (ja, das waren noch Zeiten, damals, als auch die Autoabgase so schön nach Additiven rochen). Jedenfalls ist es hier die JGTC-Version des Toyota Supra.

Toyota Supra Scalextric Au Cerumo

Dieeses Fahrzeug ist auch soweit wir das beurteilen können recht authentisch, jedenfalls kann man ein real existierendes Fahrzeug ausmachen, das von Art und Bedruckung ungefähr dem Modell entspricht. Die beiden Fahrer des Rennfahrzeuges mit der Nummer 38 waren Yuji Tachikawa und Seiji Ara. Die beiden wurden mit diesem Toyota Supra vom Team Cerumo 2004 Erste beim JGTC-Rennen in Sugo und Gesamtfünfte mit 45 Punkten in der Saison 2004. Ja, wer hätte das gedacht? Im gleichen Jahr kamen nämlich B. Treluyer und Y. Ide im Nissan nur auf 35 Punkte, obwohl Treluyer später ein ganz dominanter Fahrer sein sollte. Das Slotcar passt im Farbschema auch wieder wunderbar zu unserer Website. Alles, was im Rennbereich stattfindet und sich auf die Farben Rot, Weiß und Schwarz kapriziert, finden wir natürlich aus einleuchtenden Gründen ziemlich prima hier. Wobei sich trefflich streiten lässt, ob es sich bei Schwarz und Weiß um Farben handelt, aber wenn es sie in Farbeimern zu kaufen gibt, sind es für uns eben Farben.Toyota Supra Scalextric

Und nicht verwirren lassen: der Sponsor, dessen Aufdruck wir hier hinter dem "au" lesen, ist in der Tat nicht KODI, sondern KDDI. Das ist ein kleiner aber gewichtiger Unterschied - in etwa genau so wie zwischen Aldi und Albi.

Toyota Supra Scalextric

Etwas schade ist es, dass Scalextric (oder besser sein japanischer Kollaborateur) es unternommen hat, auch hier auf die Beleuchtung zu verzichten. Aber ich weiß jetzt auch nicht ganz so genau, ob die JGTC-Fahrzeuge bei den echten Rennen beleuchtet sind. Da muss ich doch gleich mal recherchieren. Ach, und wer suchet, der findet ja bekanntlich. Also hier braucht man nur lange genug hören und sehen, dann hat man Gewissheit. Ich habe den Link mal auf eine Stelle voreingestellt, bei der die Beleuchtung der Fahrzeuge zu erkennen ist. Vielleicht häte man also aus lauter Jux und Dollerie den Scalextric-Fahrzeugen, die meines Wissens von Takara hergestellt werden - beziehungsweise irgendwie hat es da eine Form von Kooperation oder so gegeben. Toyota Supra au cerumo

 

Worauf auch verzichtet wurde, sieht man nur, wenn man den ganzen Karton fotografiert. Der Sockel hat nämlich zwar die runde Aussparung für die Bodenplatte. Dennoch ...es fehlt das Toyota-Mädchen von Carrera. Seiji Ara gewann 2004 auch noch die 24h von Le Mans in einem Audi R8...

Tags: 
Artikel: 

Scalextric C2934 Fiat 500 rot

Die kleine rote Knutschkugel, der Fiat 500, den gibt es natürlich mittlerweile auch schon von Scalextric. Die hier präsentierte Version ist leicht sportlich angetanFiat 500 C2934 und hat recht hübsche und akkurat angebrachte Rallyestreifen auf dem Dach und auf der Motorhaube. Ein richtiges Showcar ist der kleine Flitzer. Ganz lustig ist natürlich auch die Rückansicht, die glänzend und mit prima geschwärzten Scheiben recht mysteriös-mafiamäßig oder zumindest schwerFiat 500 celebrity-verwinkelt angetan daherkommt. Wer auch immer auf der Rückbank sitzen sollte, man kann es nicht so gut erkennen, aber das ist ja auch der Sinn hinter schwarzen Scheiben, dass man eben nicht so gut erkennen können soll, was sich dahinter abspielt. Nicht zuletzt deswegen gibt es ja das geflügelte Wort, dass etwas "hinter geschwärzten Scheiben geschieht." Das gilt natürlich genau so für die Frontscheibe. Vielleicht ist das dann ja aber eher ein Problem, denn wenn man durch das schwarze Scheibenglas nicht mehr sehen kann, was dahinter geschieht, so könnte es auch sein, dass man auch nicht so recht dadurch sehen kann, was vor der Scheibe geschieht. Na, und dann hat ja der Fußgänger, der vor der roten Knutschkugel herumläuft, ja ein kapitales Problem. Denn dann kann der Fußgänger der roten Mozartkugel vielleicht gar nicht mehr ausweichen und wird dann selber einen ganz schönen Bums abkriegen. Zum großen Glück für alle Beteiligten handelt es sich aber im Slotcarbereich ja lediglich um Modellautos und um Plastikfiguren, und nichts, was hier bei Unfällen geschehen kann, ist ja so schlimm wie in der Wirklichkeit. Dessen sollte man bei der Ausübung des Hobbies immer eingedenk sein. Und dann heißt es: auf die Plätze, fertig, los, und die wilde Raserei kann beginnen. Insbesondere dieses Scalextric-Modell ist ja so angelegt, dass es aus der etwas robusteren Junior-Serie stammt, wo man auf ein paar Details verzichtet hat, um stattdessen die Stabilität ein wenig höher zu halten, damit nicht gleich beim ersten Zusammenstoß auf der Rennbahn die finanzielle Katastrophe einsetzt, wenn zum Beispiel einmal jüngere oder unerfahrenere Fahrer am Drücker sind.

Fiat 500 C2934  Fiat 500 C2934  Fiat 500 C2934

Artikel: 

Scalextric Junior Ferrari F430 C2822

Scalextric Junior Ferrari F430 C2822

Dieses Auto stammt offenbar aus der Scalextric-Reihe: elegante Lösung eines Zielkonfliktes. Hier ist es nämlich der Ferrari 430 aus der Junior-Reihe, mit dem auf meinem Teppich der Junior hoffentlich sehr flitzen wird, während ich nebenan seriöse Rundenzeiten fahre.

Die Etikettierung weist auf eine enorme Robustheit des Fahrzeuges hin. Ich wäre darüber ja nicht unglücklich! Was ich hoffe, ist, dass der Ferrari in seinen Fahrleistungen an den legendären Audi TT von Scalextric heranreicht. Denn dann kann ich mich bedenkenlos vom Junior (oder sogar den Junioren) bürsten lassen und entspannt cruisen, wenn ein Vater-Kind-Rennen ansteht.

Die Box, in die Scalextric den Ferrari verpackt hat, mutet schon futuristisch an, das Klappsystem ist aber der normalen Displaybox optisch und funktionell letztendlich doch überlegen. So viel muss ich als konservativer Slotbox-Knochen doch zugeben, auch wenn ich den klassischen Deckel zum Abheben immer noch gut finde. Die Box hier ist jedenfalls sehr schlank, da passt mehr Slotcar pro Quadratmeter auf den Dachboden oder in die Aluminium-Kiste!

Scalextric Junior Ferrari F430 C2822

Der F 430 löst in der Wirklichkeit immerhin den populären 360 Modena als Vorzeige-8-Zylinder-Pferd im Stall der Ferrari-Familie von Maranello ab. Mit 490 PS aus 4,3 Litern Hubraum ist das Original allerdings deutlich unökonomischer als das kleine Modell. Wie die Maßstabsgeschwindigkeit sich zur von Ferrari angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h verhält, wird man im Fahrtest sehen müssen. Die Silhouette des Scalextric-Modells wirkt jedenfalls, obwohl nicht so fein detailliert wie bei den Modellen der "erwachsenen" Reihe, doch sehr ordentlich wie ein Ferrari. Da kann man sich nicht beschweren. Wenn man überhaupt mit den Augen beim Slotracing hinterherkommt :) 
Scalextric Junior Ferrari F430 C2822

Auch die Pferdchen an der Wagenseite und auf der Radnabe sind einwandfrei gelunge. Das Rad ist übrigens eine eigene Erwähnung wert, übertrifft es den Rest des Fahrzeuges noch an Detaillierung und Schärfe der Linien.  Insgesamt ergibt sich ein sehr harmonischer Eindruck.

Scalextric Junior Ferrari F430 C2822

Damit lässt sich gewiss gut fahren. Elegant genug für die Kinderhand ist er allemal. Schließlich stammt die Karosserie von Pininfarina.  ... auch wenn die Scheiben getönt und die Scheinwerfer nur aufgeklebt sind :) .

 Scalextric Junior Ferrari F430 C2822

Und auch der Po ist ein echter Ferrari-Bürzel!

Scalextric Junior Ferrari F430 C2822

 Besonders eindrucksvoll ist der Diffusor am Heck, der mächtig Unterdruck erzeugt, um die Straßenlage zu verbessern. Im kleinen Maßstab dürfte das schon durch den Magneten ausreichend simuliert sein!

Scalextric Junior Ferrari F430 C2822 Diffusor

Ja - und niemand Geringeres als der Burbacher Dirk Müller holt auf dem Ferrari 430 in Zolder auch den FIA-GT2-Titel 2007. :)

Artikel: 

Teamslot

Hier präsentieren wir einige selbst gekaufte Slotcars von Team Slot (oder unter anderem auch ein paar geplante Käufe der Slotcars aus dem spanischen Firmenstall). Wir hoffen, dass wir damit einigen Freunden und Freundinnen der Autorennbahn im heimischen Wohnzimmer oder im heimischen Garten etwas Freude bereiten können. Im besten Fall geben wir sogar ein paar kleine Anregungen, welche berühmten Rennautos aus der Deutschen Tourenwagen-Masters-Serie oder aus der Formel 1 man einmal selber zum eigenen Vergnügen über den Rundkurs jagen kann. Damit kann man dann ja zumindest im Kleinen und ohne den immensen Spritverbrauch realer Rennwagen etwas von den Sensationen der großen Rennereignisse abhaben. Wir wünschen daher allen, die an Autorennbahnen und Slotcars von Team Slot Freude haben, viel Spaß und ein stundenlanges Rennvergnügen damit. Die von uns ebenfalls präsentierten Streckenvorschläge sind zugegebenermaßen nicht alle wohnzimmertauglich, teilweise braucht man sogar auch ein größeres Zimmer, einen Dachboden oder den Garten zum Aufbau. Letzteres natürlich nur dann, wenn das Wetter einigermaßen stabil ist! Jedenfalls haben wir deswegen die Abmessungen immer angegeben, jedenfalls so weit es möglich war. Unserer Erfahrung nach kann man mit Team Slot sehr viel Spaß haben, egal ob es sich um das digitale System handelt oder ob man ganz klassisch im Analogbetrieb fahren möchte. Die Streckenvorschläge, die wir angeben, lassen sich jedenfalls in der einen wie der anderen Weise nutzen und entsprechend anpassen. Wenn also dem einen oder anderen Anhänger der Digitaltechnik die Beschränkung auf feste Spuren zu eng wäre, dann ließe sich durch den Einsatz entsprechender Weichen oder durch Pitstop-Erweiterungen schnell die geeignete Anpassung vornehmen, um auch dem Digitalbetrieb und seinen erweiterten Möglichkeiten Rechnung zu tragen, was die taktische Spielführung und die teilweise rasanten Überholmanöver betrifft, die durch den Einsatz des Spurwechsels realisierbar werden. Viele der Slotcars von Teamslot wird man aber gar nicht auf ein digitales System umrüsten wollen, wäre unser Verdacht. Insbesondere die Modelle, die aus Resin gefertigt sind, wollte man wohl einem solchen Risiko gar nicht erst aussetzen.

Team Slot 70602 Fiat 131 Abarth Alitalia

Eigentlich ist es ja ein wenig schade, wenn es der Alitalia als Fluggesellschaft zwischendurch mal so richtig schlecht zu gehen schien. Die von ihr gesponserten Rallye-Fahrzeuge mag ich sehr, weil sie für meinen Geschmack sehr gut aussehen. Aber was soll ich sagen. Gutes Aussehen ist ja nur ein Teil des Gesamtbildes. Die Hauptsache ist doch bei einer Fluggesellschaft, dass die Flugzeuge fliegen. Und man muss ja doch folgendes zugeben: auch der Fiat 131 Alitalia von Teamslot 70602 (hier mit den beiden Fahrern Kivimaki und Alen) kann nicht fliegen. Aber ist das nun ein Einwand, den man überhaupt gegen ein Slotcar geltend machen kann? Schwerlich!

Fiat 131 Rallye

Aber nicht nur, dass der Fiat nicht fliegen kann, nein, es sind ja insgesamt die Schwächen im Detail, die die Autos von Team Slot so liebenswert machen. Und der Fiat 131 ist dakeine Ausnahme und glänzt mit liebenswerten Schwächen, dass die Schwarte nur so kracht.

Fiat 131 Alitalia

Überall wurde so ein bisschen rustikal verfahren, daher wirkt der Wagen im Modell so ein bisschen mundgebissen. Die Decals werden nach und nach auch vom Gilb geplagt, dass es nur so eine Freude ist. Dafür macht der Wagen, wie unten zu sehen ist, vor der Burgkulisse eine recht gute Figur.

Fiat 131 Abarth Alitalia

 

Die Liebe zum Detail ist doch immer wieder ein grund zur Freuden. Schön ist auf der unteren Aufnahem zu erkennen, wie die Rasterung der Decals durch schlichte Eleganz zu überzeugen weiß!

Fiat 131 Alitalia

Die Felgen sehen hingegen gar nicht allzu schlimm aus. Sie hätten in dieser Form vielleicht ja wirklich einmal an einem Fiat 131 angebracht gewesen sein können.

Fiat 131 Alitalia

Immer wieder eine Pracht ist zu sehen, wie hingebungsvoll mit dem Edding gefuhrwerkt wurde: die Heckbeleuchtung ist einfach unnachahmlich.

Fiat 131

Der Motor für den Fiat, der TS6, ist hiet als Inliner verbaut. Wenn sich nur die Achsen drehen ließen! Dann könnte amn mit dem Slotcar sogar fahren!

Fiat 131

Und hier sehen wir ihn noch einmal von oben. Eigentlich ein hübscher Anblick!

  Fiat 131 Abarth Alitalia Team Slot70602 (Kivimaki Alen)

Und auf youtube kann man das Ganze dann in Aktion ausgiebig betrachten. Ja, eine echte Rallye-Traummaschine ist das! Aber Vorsicht: einige Videos sind mit "Whisky in the jar" unterlegt, einer Musik, die einem im Original schon das Blut aus den Ohren laufen lässt und hier in diesen widerwärtigen Interpretationennoch scheußlicher klingt.

Artikel: 

Teamslot 70603 Fiat 131 Abarth Rallye Montecarlo 1980 No. 10 (Walter Röhrl GER, Christian Geistdörfer GER)

Dies ist eines meiner absoluten Lieblingsfahrzeuge aller Zeiten, also sozusagen of all times. Das ist nämlich der legendäre Fiat 131 Abarth Rallye, mit dem das von mir gerne so genannte Duo Infernale Walter Röhrl und Christian Geistdörfer die Rallye Monte Carlo 1980 gewonnen hat - und diese ist unter den Rallyes der Welt wohl eine der ganz mythischen! Da dürfte jetzt wenig Widerspruch zu erwarten sein. Die Fahrleistungen des Fiats sind aber auch sehr ansehnlich. Meist ist die Rede von ca. 230 PS und einer Beschleunigung von 0-100 km/h in 4,5-4,7 Sek. Meine Herren! Und das bei verhältnismäßig wenig Pferdestärken, wenn man das einmal mit heutigen Fahrzeugen im Vergleich sieht.

 Fiat 131 Abarth Rallye Röhrl monte Carlo

Die Rallye Monte Carlo hatte Fiat damals seit 52 Jahren nicht mehr gewonnen - in einem aberwitzigen Ritt durch Nebel, Schnee und Eis holten Geistdörfer und Röhrl aber den Sieg - und später auch Fahrer- und Markenmeisterschaft. Nun ja. Also, mit dem Fahren hat der Wagen es als Slotcar aber nicht so - typisch Modellauto von TeamSlot eben, aber eine bullige Rallye-Ikone ist er doch! Das Serienauto scheint überall durch, vor allem die kantige Frontpartie. Ich finde ihn in seiner aufdringlichen Art doch sehr charmant! Die Werkswagen mit ihren fetten Logos haben so gar kein Understatement an sich. Die heutigen weichgespülten Autos kommen da einfach nicht gegen an.

Fiat 131 Abarth Rallye Röhrl Monte Carlo

Es ist eigentlich auch eine ganz gute Heckansicht, wenn man mal von den mundgebissenen Rücklichtdekos absieht. Die sind allerdings schwer draufgeklöppelt. Und gut, das Motto "kein Lack, alles Decals" mag zugegebenrmaßen nicht jedermanns Sache sein, aber es trägt zum rauhen Charme des Handgefertigten bei! Ein ziemliches Speedmonster ist der Wagen auch, wie man unten sieht.

Fiat 131 Abarth Röhrl Montecarlo Rallye

... ebenso wie die Nonchalance, mit der hier Flaggenfarben oder Decalpassung missachtet werden. Der Rest geht beim Bügeln raus, mag man sich in den Fabriken von team Slot gedacht haben.

 

Geistdörfer Röhrl Fiat 131

Letzten Endes gilt natürlich auch hier "Gussgrat rules", zumindest was den Fahrerhelm angeht. Der muss mal mindestens so aussehen, als sei er original aus Gipsbandagen geformt worden und dann mit der Feile grob eingeschlichtet.

Röhrl 131 Abarth Fiat

Die roten Handschuhe stimmen aber - und auch die Nase des Fahrers scheint mir mit einiger Naturnähe modelliert! Schön, dass eines der besten Rallye-Autos der Welt aus den Siebzigern und frühen Achtzigern zur Verfügung steht. Weitere Informationen zur Rallye Monte Carlo 1980 gibt es hier . Und nur zu empfehlen ist es, die Traumpaarung in 25 Jahre alten Aufnahmen zu suchen - Walter Röhrl und der Fiat 131. Zum Beispiel hier.

Artikel: