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*Suzuka zweispurig

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Hier stellen wir einmal zunächst den ersten Entwurf für die zweispurige Suzuka vor, die in ihren Dimensionen eigentlich ganz gut zu der Grundfläche des Dachbodens passen sollte, und die sich zunächst noch recht gut (jedenfalls für unser Beurteilungsvermögen mit unbewaffnetem Auge) auch in der Ausführung der Bahn noch verhältnismäßig maßstäblich an die Rennstrecke halten dürfte.

Suzuka Scalextric 2 lanes

Ja, was fällt sogleich auf? Die Bahn ist ja nicht einmal geschlossen. Bevor wir darauf näher eingehen, präsentieren wir dennoch erst einmal die Stückliste für die zweispurige Suzuka auf Scalextric.

Scalextric Sport Digital C7018 Starting Straight 1
Scalextric Sport Digital C8202 Curve R1/45° 2
Scalextric Sport Digital C8204 Curve R3/22.5° 26
Scalextric Sport Digital C8205 Standard Straight 26
Scalextric Sport Digital C8206 Curve R2/45° 20
Scalextric Sport Digital C8207 Half Straight 3
Scalextric Sport Digital C8235 Curve R4/22.5° 2

Unser Planungsprogramm wirft folgende Maße für die Bahn in genau dieser Variante aus: die Breite beträgt 7,62 m und die Tiefe der Bahn ist mit 1,84 m angegeben, das ist aber nur die Stelle der größten Auslenkung, also bei der Haarnadelkurve im Süden (bezogen auf unseren Plan) der Strecke. Durch die Überfahrt sind die Spurlängen beide exakt 19,63 m lang. Ideal wäre es natürlich, wenn man die Strecken 19,62 m lang hinbekommen könnte, denn 1962 wurde der Suzuka International Circuit von der Firma Honda ja errichtet. Aber man ist ja schon ziemlich in der Nähe angekommen, wenn man 19,63 m schafft. Bloß wird die Bahn insgesamt voraussichtlich noch länger, denn man muss ja für die Überfahrt noch einen Ausgleich einplanen.

Was natürlich sofort ins Auge fällt, ist, dass wir die Casiokurven wesentlich entschärft haben. Diese führen ja zwischen den beiden längeen Geradenabschniten normalerweise dazu, dass ganz wesentlich das Tempo gedrosselt werden muss. Das können wir uns für den Rennbahnbetrieb mit kleinen Elektroautos so aber überhaupt nicht vorstellen, denn man käme um den Einsatz von R1-Kurven nicht herum, und das würde beinahe zwangsläufig bedeuten, dass etwa Autos von Herstellern mit deutlich größeren Leitkielen sehr im Hintertreffen wären. Ob man die anderen Kurvencharakteristika jetzt noch stärker nachahmt, und ob das ein Muss ist, wird sich noch zeigen müssen.